Indianer Nordamerikas


Verbreitung der Indianerstämme im Gebiet der heutigen USA (farblich hervorgehoben deren zusammenhängende kulturelle Großräume) beim ersten Kontakt mit Einwanderern aus Europa

Zu den Indianern Nordamerikas werden üblicherweise sämtliche Indianer nördlich von Mexiko gezählt. Dazu gehören das Staatsgebiet Kanadas, wo sie First Nations genannt werden und die USA, wo sie als Native Americans oder American Indians bezeichnet werden. Heute sind in den USA 562 Stämme anerkannt (davon allein 225 in Alaska),[1] in Kanada 615, wobei das Department of Indian Affairs and Northern Development insgesamt 632 aufführt. Ausgenommen sind dabei die Ureinwohner Hawaiis, die Inuit, Unangan und Dorset, die sich genetisch und kulturell stark von den nordamerikanischen Indianern unterscheiden. Ebenfalls nicht zu den Indianern gezählt werden Ethnien wie die Métis.

Eine Eigenart der nordamerikanischen Indianer ist, dass sich Völker derselben Sprachgruppe weder kulturell ähnlich, noch räumlich nah sein müssen. Die nordamerikanischen Indianergesellschaften unterscheiden sich kulturell erheblich. Es gibt demokratisch organisierte Stämme mit Ältestenrat, Stammesrat und Ratsfeuer wie die Irokesen, zum anderen monarchisch organisierte Stämme wie Wampanoag oder Powhatan. Kulturen wie die der Nuu-chah-nulth basieren auf der Jagd, andere auf Reiternomadentum oder Ackerbau.

Das Oberhaupt eines Stammes wird in den verschiedenen europäischen Sprachen, die mit den Indianern in Berührung kamen, unterschiedlich tituliert: Chief (englisch), Sachem (französisch) oder Kazike (spanisch: cacique). Im Deutschen übersetzt man diese Titel als Häuptling. Die Bezeichnung wurde später auch auf Stämme übertragen, die keine herausgehobenen Führer hatten. Bei Prärieindianern wie den Absarokee waren alle erfahrenen Krieger als Chief anerkannt.

Geschichte

Besiedlung Nordamerikas

Hauptartikel: Besiedlung Amerikas, Geschichte der First Nations

Die Erforschung der Besiedlung Nordamerikas ergibt − im Gegensatz zu Mittel- und Südamerika − ein recht einheitliches Bild. Die Besiedlung erfolgte nach heutigem Wissensstand in drei, möglicherweise vier Einwanderungswellen: Die erste Welle traf am Ende der letzten Eiszeit um etwa 12.000–11.000 v. Chr. von Asien her über die Landbrücke Beringia in der heutigen Beringstraße oder in Booten entlang der Küste ein. Die erste flächendeckend verbreitete Kultur war die Clovis-Kultur, die etwa das genannte Alter hat. Mit der zweiten Welle trafen die Vorfahren der Na-Dené-Indianer ein und mit der dritten jene der Inuit. Möglicherweise wanderten die Vorfahren der Algonkin in einer separaten Welle zwischen den Clovis und den Na-Dené nach Amerika. Einige Funde wie der des Kennewick-Mannes lassen vermuten, dass möglicherweise weitere Gruppen von Europa oder Ozeanien aus den Weg nach Amerika gefunden haben. Diese Einwanderungswellen stimmen auch mit Ergebnissen des als einer der großen Linguisten des 20. Jahrhunderts angesehenen Joseph Greenberg in seinem Buch Languages in the Americas überein, nach denen sich sämtliche indianischen Sprachen Amerikas auf drei untereinander nicht näher verwandte Sprachgruppen zurückführen lassen: Amerind, Na-Dené und Eskimo-Aleutisch.

Neben fragwürdigen Thesen, wie zum Beispiel denen, die Indianer würden von den aus Israel vertriebenen jüdischen Stämmen abstammen (wie etwa John Eliot und Thomas Thorowgood mutmaßten), oder Amerika sei von Atlantis aus besiedelt worden, existieren auch besser belegte Hinweise auf präkolumbische europäische Besiedlung. Gesichert ist, dass die Wikinger um 1000 n. Chr. in Neufundland (Kanada) eine Siedlung errichteten. Als rein spekulativ muss jedoch die These bezeichnet werden, wonach der walisische Prinz Madoc im 12. Jahrhundert mit einer Gruppe nach Nordamerika gesegelt sei und sich im Gebiet der heutigen US-Bundesstaaten Kentucky, Georgia und Tennessee niedergelassen haben soll; diese Gruppe soll den Indianerstamm der Mandan gegründet haben.

Die ersten Siedler trafen auf Großwild wie Mammuts, Mastodonten, Moschusochsen, Riesenfaultiere, Elche, Karibus und Bären. Sie jagten diese Tiere mit Harpunen, Wurfspießen und Speerschleudern. Möglicherweise war es eben diese Jagd auf die Tiere, welche einen mehr oder weniger großen Teil der Megafauna aussterben ließ (siehe Overkill-Hypothese). Weiter sammelten sie Beeren, Nüsse und Wildreis. Entlang der Küsten fingen sie Fische und Meeressäuger. Zwischen 13.000 und 9.000 v. Chr. wich das Eis zurück und hinterließ zahlreiche Seen und Flüsse, die sich zur Fischerei und als Handelswege anboten.

Kulturelle Entwicklung

Anasazi-Pueblo in Arizona

Die Geschichte der Indianer in Nordamerika wird in Epochen oder Perioden und diese in einzelne Kulturen eingeteilt. Die erste Periode ist die der Paläo-Indianer bis etwa 8000 v. Chr., auf sie folgt die Archaische Periode.

Ab etwa 1000 v. Chr. teilt sich die Entwicklung regional auf, im Südosten und Osten Nordamerikas beginnt die Woodland-Periode bis etwa zum Jahr 1000 oder weiter im Norden 1200, als sie von der Mississippi-Kultur insbesondere im American bottom, dem Kerngebiet um den Mississippi River in den heutigen Bundesstaaten Missouri, Illinois und Kentucky abgelöst wurde. Weiter nördlich, an den Großen Seen entstand gleichzeitig die Kultur der Oneota. Beide Kulturen bestanden etwa bis zum Eintreffen der ersten Europäer und dem Beginn der historischen Zeit. Der kulturelle Wandel durch die eindringenden Europäer, der Bevölkerungszusammenbruch durch eingeschleppte Krankheiten und die systematische Verdrängung der Ureinwohner nach Westen schufen erst die Indianer-Völker, denen die Weißen bei ihrem Vordringen in das Innere des Kontinents begegneten und die das Bild der Indianer bis heute prägen.

Im Westen und insbesondere den Wüstenregionen des Südwestens ist nach dem Ende der Archaischen Periode eine klare Abgrenzung von Epochen nicht möglich, hier gehen Kulturen regional und zeitlich sehr unterschiedlich ineinander über oder lösen sich mit teilweise beträchtlichen Siedlungsunterbrechungen ab.

Die erste bekannte Indianerkultur in Nordamerika war die Clovis-Kultur, benannt nach einer Fundstätte in New Mexico und gekennzeichnet durch ihre charakteristischen Projektilspitzen. Die Clovis-Menschen lebten etwa 11.600 v. Chr. bis 10.700 v. Chr. und waren Jäger der eiszeitlich geprägten Megafauna aus Mammut und anderem Großwild. Klimatische Effekte und vermutlich auch der Jagddruck ließen die meisten Großsäuger aussterben, der Bison blieb als größtes Wildtier erhalten. Die folgende Folsom-Kultur (ca. 10.700 v. Chr. bis 8.500 v. Chr.) erstreckte sich von den Großen Seen über die Prärie bis in den Südwesten der USA und war durch weiterentwickelte Projektilspitzen an die Jagd auf Bisons angepasst.

In der weiteren Folge der Klimaveränderungen am Ende der Eiszeit wurde ab etwa 5000 v. Chr. von Süden her in immer größeren Gebieten Ackerbau möglich, so dass in den folgenden Jahrtausenden etliche Indianervölker vom nomadischen Jäger- und Sammlertum zum sesshaften Ackerbau übergingen. Die dazu erforderlichen Kenntnisse wurden teilweise aus Mesoamerika übernommen. Besonders im Südosten der heutigen USA schufen indianische Völker Hochkulturen.

Eine Besonderheit in der nordamerikanischen Kulturgeschichte stellen die Mound-Builder-Kulturen (Adena und Hopewell) dar. Sie dauerten etwa von 1000 v. Chr. bis etwa 500 n.Chr. und schufen riesige Erdhügel (Mounds), die aus kleinen Begräbnisstätten hervorgingen und später im Laufe der Differenzierung der Gesellschaften und der Ausbildung von Herrschaftsformen zu Repräsentationszwecken dienten. Die Mound-Builder-Kulturen gingen in die Mississippi-Kultur über, die hochstehende Gesellschaftsformen hervorbrachten.

Aus Vermischung der Cochise- mit der Mogollon-Kultur entstanden etwa um 100 n. Chr. im Südwesten der heutigen USA die Anasazi mit ihren Lehmbauten an oder in Felswänden. Vermutlich löste eine Dürreperiode ab etwa 1150 n. Chr. eine Völkerwanderung aus und Gruppen der Nun-Kultur (Vorfahren der Paiute und Ute) sowie Gruppen der Fremont-Kultur (Vorfahren der Diné, Apachen und Yuma) drängten in das Gebiet der Anasazi. Die Anasazi-Kultur ging in die Pueblo-Kultur über.

In den Great Plains, den Prärien waren vor der Verbreitung des erst mit den Spaniern eintreffenden Pferdes nur die Flusstäler dauerhaft besiedelt. Die Überschwemmungsbereiche boten gute Bedingungen für den Ackerbau. Im Einzugsgebiet des Mississippi und Missouri Rivers sind schon vor dem europäischen Kontakt die Pawnee, Arikara und Mandan beziehungsweise Vorgänger nachweisbar.

Kolonialgeschichte

Nach der ersten Reise von Christoph Kolumbus im Jahre 1492 nach Amerika wanderten immer mehr Europäer nach Amerika ein. Allein zwischen 1620 und 1770, also bis knapp vor der amerikanischen Unabhängigkeit, stieg die weiße Bevölkerung in den USA von 2.000 auf über 2,2 Millionen an. Dies führte zu Landstreitigkeiten zwischen Weißen und Indianern und zu einer starken Wandlung der indianischen Kulturen.

Die europäischen Kolonialmächte verhielten sich den indianischen Völkern gegenüber unterschiedlich. Dies wird am Beispiel der französischen und englischen Kolonialpolitik deutlich. Die Franzosen begegneten den befreundeten Indianern mit Geschenken und mit Handel, die Engländer versuchten ihren Einfluss in Nordamerika dank Verträgen mit indianischen Völkern auszuweiten. Beide Mächte zögerten nicht, gegen feindliche Indianer in den Krieg zu ziehen, wenn sie ihre Ausdehnung von indianischen Völkern behindert sahen.

Mit den ersten europäischen Kolonisten zogen christliche Missionare unterschiedlicher Glaubensrichtungen nach Amerika. Sie setzten ihren Glauben oft mit Gewalt durch. Indianer mussten ihren traditionellen Glauben zu Gunsten des Christentums aufgeben. Da Religion und Kultur untrennbar miteinander verbunden sind, hatte dies tiefe Eingriffe in die indianischen Kulturen zur Folge und trug zur Zerstörung dieser Kulturen bei.

Pelzhandel

Der Pelzhandel zwischen Euro-Amerikanern und Indianern nimmt eine wichtige Rolle in der amerikanischen Kolonialgeschichte ein. Die europäischen Einwanderer hatten großen Bedarf an Pelzen für den heimischen Markt. Besonders Biberhaar war für Kopfbedeckungen sehr begehrt. Die weißen Händler tauschten Biberpelze, Otterfelle und andere Pelzarten bei den Indianern ein oder kauften sie weißen Fallenstellern (Trapper) ab. Oft stießen die Fallensteller in bisher für die Einwanderer unbekanntes Gebiet vor und trugen so erheblich zur Erkundung Amerikas bei. Die Weißen waren an Handelskoalitionen mit indianischen Stämmen nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus politischen Gründen interessiert, brauchten sie doch diese Allianzen im Kampf um die koloniale Vormachtstellung in Amerika. Für die Indianer brachte der Pelzhandel erhebliche Änderungen der Machtverteilung mit sich. Wer sich eine gute Position im Pelzhandel sichern, und damit europäische Güter wie zum Beispiel Feuerwaffen einhandeln konnte, war klar im Vorteil. Der Pelzhandel brach im 19. Jahrhundert zusammen. Gründe waren die Ausrottung der Pelztiere an vielen Orten Nordamerikas und die Änderung der Hutmode in Europa.

Neue Waffen

Tauschhandel mit Indianern, Kupferstich, 17. Jahrhundert

Die europäischen Einwanderer brachten nach 1492 verschiedene Kulturgüter mit sich, die das Leben der Indianer nachhaltig veränderten. Die Anwendung von Metallspitzen auf Speeren und Pfeilen führte zu ersten Kräfteverschiebungen unter den indianischen Nationen. Früher hatten sie Steinspitzen aus Granit oder anderen harten Steinen gefertigt. Regelrechte Völkerwanderungen wurden jedoch durch die ungleichmäßige Einführung von Feuerwaffen entlang der nordamerikanischen Ostküste und von der Hudson Bay aus ausgelöst. Stämme, die zuerst Feuerwaffen erhielten, konnten benachbarte Stämme oft völlig aus ihren angestammten Gebieten vertreiben, was zu regelrechten Domino-Effekten führte. Später berühmt gewordene Stämme wie die Lakota oder die Cheyenne waren ursprünglich sesshafte Bewohner des östlichen Waldlandes, bevor mit Feuerwaffen ausgestattete Nachbarn sie verdrängten. Solange Vorderlader verwendet wurden, hatten Feuerwaffen vor allem einen psychologischen Vorteil und eine größere Reichweite als Pfeil und Bogen, waren jedoch Pfeil und Bogen in puncto Feuergeschwindigkeit stark unterlegen.

Noch 1866 erlangten größtenteils mit Pfeil und Bogen bewaffnete Lakota und Cheyenne entscheidende Siege gegen US-Truppen. Bereits im Folgejahr, als die US-Armee mit Repetiergewehren ausgestattet war, änderte sich dies schlagartig. Dem rücksichtslosen Einsatz von industriellen Tötungsmitteln wie Gebirgshaubitzen, Hotchkiss-Schnellfeuerkanonen, die 100 Schuss pro Minute abfeuerten, sowie Gatling-Kanonen, einer frühen Form des Maschinengewehrs, hatten die Indianer nichts entgegenzusetzen.

Pferde

Travois der Cheyenne

Die frühen spanischen Einwanderer führten Pferde mit sich, die sich ab dem 16. Jahrhundert rasch im Südwesten und den Great Plains Nordamerikas verbreiteten und von vielen Indianervölkern dieser Regionen in ihre Kultur integriert wurden.[2] Besonders für die nomadischen Völker der Great Plains wurden die Pferde zu einem zentralen Gut (Sacred Dogs). Indianervölker im Osten, mittleren Westen und im Süden Nordamerikas integrierten Pferde dagegen erst sehr spät in ihre Kultur. Der Historiker S. C. Gwynne weist darauf hin, dass die Indianervölker dieser Regionen in kriegerischen Auseinandersetzungen nie beritten waren und europäischen Siedlern östlich des Mississippis noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine befremdliche Vorstellung war.[3]

Westliche Indianervölker, die Pferde in ihre Kultur integrierten, konnten ihre Travois und damit auch ihre Tipis erheblich vergrößern, waren mobiler und konnten sich in Gegenden ausbreiten, die früher unbewohnbar waren. So wurde ein großer Teil der Plains, das karge Grasland, erst nach Einführung des Pferdes besiedelt. Diese machten auch die vorher sehr mühsame Jagd auf die dort lebenden Bisons wesentlich einfacher. Ehemals kleine und schwache Stämme wie die Comanche, Lakota oder Cheyenne wurden zu erheblichen Machtfaktoren in den Plains. Gwynne bezeichnet insbesondere den Machtzugewinn der Comanchen zwischen ca. 1625 und 1750 als eine der größten sozialen und militärischen Transformationen der Geschichte.[4] Ursprünglich von anderen, kulturell weiter entwickelten Indianervölkern an den östlichen Rand der Rocky Mountains im Gebiet des heutigen Wyomings zurückgedrängt, gelang es den Comanchen, diese nach der Integration des Pferdes in ihre Kultur entweder in ihrer Zahl und Bedeutung weitgehend zu reduzieren (Kansa, Omaha, Missouri) oder wie die Apachen, Utes und Osages zum Rückzug zu zwingen.[5]

Bevölkerungszusammenbruch nach dem Kontakt mit Weißen

Die Bevölkerungszahlen der Indianer Nordamerikas vor dem europäischen Kontakt können nur aus nordamerikanischen archäologischen Daten sowie Annahmen zur ökologischen Tragfähigkeit abgeschätzt werden. Als Bezugsjahr vor dem Kontakt gilt dabei zumeist das Jahr 1500. Die vorgelegten Zahlen variieren erheblich zwischen 2,4 und rund 18 Millionen Menschen.[6] Jüngere archäologische Forschungen erlauben, diese Zahlen genauer einzugrenzen und sie laufen dabei am untersten Rand früherer Schätzungen zusammen.

Der Zusammenbruch der indianischen Bevölkerung nach dem Kontakt mit Weißen wird in der Literatur einhellig als entsetzlich beschrieben, Folgen waren der Verlust an kulturellen Traditionen und Lebensweisen, neue politische Verbindungen, großflächige und umgreifende Bevölkerungsverschiebungen, sowie schließlich der Verlust des Landes.[7] Der entscheidende Faktor waren neue Infektionskrankheiten, gegen die die indianischen Völker keine Resistenzen aufwiesen. Die hohen Bevölkerungsschätzungen sind nur erklärbar, wenn Krankheiten den vorrückenden Weißen schon im 16. Jahrhundert weit vorauseilten und den Kontinent entvölkerten, bevor europäischstämmige Chronisten den ersten Kontakt mit den jeweiligen Bevölkerungsgruppen hatten und die Verluste registrierten. Die niedrigeren Schätzungen sind konsistent mit der Annahme, dass große Bevölkerungsverluste erst im 17. Jahrhundert und später stattfanden und trotz lokaler Ereignisse, bei denen Krankheiten zwischen Völkern außerhalb des Kontaktbereiches mit den Weißen verbreitet wurden, ein im Wesentlichen irregulärer Prozess der Krankheitsausbreitung stattfand. Benachbarte Völker im jeweiligen Kontaktbereich mit den vorrückenden Weißen erlitten ganz unterschiedliche Schicksale, es gab schnelle Zusammenbrüche, einzelne Erholungsphasen und weitere, neue Krankheitswellen. Dieses Bild deckt sich mit den Ergebnissen der archäologischen Forschung. Für großflächige Zusammenbrüche nach 1500, aber weit vor dem lokalen Eintreffen der ersten Weißen, gibt es hingegen keine archäologischen Belege.[7]

Die Annahme, dass in den Eastern Woodlands rund 40 % aller Indianer Nordamerikas, also der heutigen Contiguous United States, Kanadas und der nördlichsten Anteile Mexikos, die unter dem Einfluss der Kulturen des Südwestens der USA und nicht Mesoamerikas standen, lebten, ist wohl belegt. Daher kann man aus archäologischen Analysen der östlichen Waldländer unter Berücksichtigung von ökologischen Aspekten und lokalen Sonderfaktoren eine Schätzung von zwischen 2,8 und 5,7 Millionen Menschen für Nordamerika im Jahr 1500 ableiten.[8] Die großen Kulturen am mittleren Mississippi River, im Tal des Ohio Rivers und im mittleren Tal des Illinois River waren schon spätestens um 1400 zusammengebrochen. Als Ursache gelten Bevölkerungswanderungen, Kriege und klimatische Veränderungen um den Beginn der kleinen Eiszeit.

Indianerpolitik

Die Indianerpolitik der Vereinigten Staaten und Kanadas war gezeichnet vom Wunsch der weißen Siedler nach Land und der folglichen Unterwerfung der Indianer. Im Jahre 1763, noch vor der Gründung der USA, entstand durch den Proclamation Act erstmals ein separates Indianer-Territorium, das die Indianer im Wesentlichen von den europäischen Auswanderern trennte. Das Gesetz trennte das Land entlang der Wasserscheide der Appalachen: Der westliche Teil wurde den Indianern zugeschrieben, der östliche den Weißen. Der Indian Removal Act von 1830 autorisierte den amerikanischen Präsidenten, die östlich des Mississippi lebenden Indianer nach Westen umzusiedeln, notfalls mit Gewalt. 1834 wurde Oklahoma offiziell zum Indianer-Territorium deklariert. In den Jahren 1838-39 kamen bei der Umsiedlung der Cherokee vom Gebiet des Ohio Rivers nach Oklahoma von 10.000 Cherokee rund 4.000 ums Leben. Insgesamt wurden rund 50.000 Indianer unterschiedlichster Stämme des Ostens nach Oklahoma umgesiedelt. Dies führte zu Konflikten mit den traditionell dort ansässigen Indianerstämmen.

Indianische Mutter mit Kleinkind, 1917

Ende des 19. Jahrhunderts hatten die europäischen Einwanderer sämtliche Indianer unterworfen. Hierbei spielten verschiedene Faktoren eine Rolle und wurden unterschiedliche Mittel eingesetzt: Indianerkriege, Umsiedlung, übermäßig viele weiße Siedler, eingeschleppte Krankheiten, gebrochene Verträge und gezielte Ausrottung der Bisons als Lebensgrundlage vieler Indianer. Das Massaker von Wounded Knee im Jahre 1890 markiert den endgültigen Sieg über die Indianer; seitdem lebten sie in Reservaten und waren von den Lebensmittelrationen der Weißen abhängig. Mit dem Reservatsland blieben den Indianern diejenigen Gebiete, welche die Weißen zuletzt für sich beanspruchten, meist unwirtliche Flächen. Dies stand im Widerspruch zur Absicht sowohl Kanadas als auch der USA, die Indianer in den Reservaten zu Ackerbauern umzubilden. Die Indianer konnten aufgrund ihrer nunmehr sehr kleinen Ländereien und da das Wild sehr stark dezimiert wurde, nicht mehr als Jäger und Sammler leben, wie es zum Beispiel die Indianer der Plains vor der Reservatszeit getan hatten.

Auch nach der Unterwerfung der Indianer versuchten die Weißen, das so genannte „Indianerproblem“ zu beseitigen, unter anderem weil die Lebensmittelrationen Geld kosteten. Verschiedene Versuche wie der General Allotment Act, der Indian Reorganization Act und die Termination scheiterten aber nacheinander. Erst mit dem Indian Self Determination Act von 1968 erhielten die Indianer einen Teil ihrer Rechte wieder zurück. Ihr Leben ist jedoch nach wie vor geprägt von Rassendiskriminierung und Armut.

Kanada verabschiedete 1876 mit dem Indian Act ein Gesetz, das die kanadischen Indianer künftig als Mündel der Regierung behandeln ließ. Als solche können sie nicht über sich selbst entscheiden, sind jedoch von jeglichen Steuern befreit. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts senkte das kanadische Department of Indian Affairs (Amt für Indianerangelegenheiten) die vertraglich zugesicherten Lebensmittelrationen für Indianer.

Bis in die 1970er Jahre wurden indianische Kinder - in Kanada wie in den USA - früh aus ihren Familien gerissen und in meist kirchliche Internate gesteckt. Dort durften sie nicht ihre Stammessprache sprechen und mussten das Christentum annehmen. Später kamen seelische und körperliche Misshandlungen an die Öffentlichkeit. Junge indianische Frauen wurden teilweise unter Zwang sterilisiert.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelangten die Indianer zu einigen Rechten. So erhielten sie 1960 in Kanada das Wahlrecht auf Bundesebene. 1982 unterschrieb Kanada einen Verfassungsartikel, womit es die traditionellen Rechte der Indianer wie auch die in staatlichen Verträgen festgelegten Rechte anerkannte. Mehrere indianische Gruppierungen errangen anschließend dank diesem Artikel vor Gericht Siege.

Siehe auch: Geschichte der USA, Geschichte Kanadas, First Nations

Wahrnehmung in Europa

Jacques Cartier

In Europa wurden die nordamerikanischen Indianer zu Beginn der Kolonialisierung Amerikas als „Wilde“, „Barbaren“ und „Heiden“ angesehen, die den Europäern klar unterlegen seien. Tatsächlich waren die Europäer den Indianern militärisch und technologisch überlegen. Außerdem fühlten sie sich verpflichtet, die Indianer zu christianisieren. Dieses Bild rührte sowohl von frühen Berichten europäischer Seefahrer her, aber auch von freiwilligen oder erzwungenen Besuchen der Indianer in Europa. Als erste kehrte die Mannschaft von Gaspar Corte-Real um 1500 mit 50 Beothuk-Gefangenen aus dem Gebiet des heutigen Kanada nach Portugal zurück. Etwa zur selben Zeit brachte Sebastian Cabot die ersten nordamerikanischen Indianer als Attraktionen an die englischen Höfe und Jacques Cartier 1534 die ersten an die französischen Höfe. Eine besondere Rolle nahm dabei die Häuptlingstochter Pocahontas ein, die 1619 von John Rolfe nach England geführt und als „Indianer-Prinzessin“ herumgereicht wurde.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wandelte sich das europäische Bild der Indianer ins Gegenteil. Die Indianer wurden nicht mehr abschätzig als „Wilde“ bezeichnet sondern zunehmend romantisierend als „Edle Wilde“. Eigenschaften, welche die Indianer von den Europäern unterschieden, wurden nun nicht mehr negativ sondern positiv interpretiert. So sahen die Europäer die Indianer nicht mehr als primitiv, faul und kindlich unvernünftig an, sondern als anspruchslos, ruhig und unschuldig.

Vom 19. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts herrschte dieses romantisierende Bild in der europäischen Literatur vor, zum Beispiel in den Romanen von Karl May und Fritz Steuben. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts begann sich allmählich ein differenzierteres Bild durchzusetzen.

Indianischer Widerstand

1944 gründeten Indianer verschiedenster Indianervölker den National Congress of American Indians (NCAI), der als erste und einzige panindianische Widerstandsorganisation gilt. Bereits früher waren indianische Organisationen entstanden, die allerdings nicht bei allen Stämmen Unterstützung fanden. Der NCAI wurde zum Zwecke des besseren Schutzes der indianischen Rechte gegründet. Er verstand es als seine Aufgabe, in der amerikanischen Bevölkerung Öffentlichkeitsarbeit zum besseren Verständnis der indianischen Kultur und Situation zu leisten und sich für die Bewahrung der traditionellen kulturellen Werte einzusetzen. Der NCAI setzte sich für das Ende der Termination und für das Erstarken der Stammesregierungen ein. Bereits Ende des Zweiten Weltkrieges hatte der NCAI Mitglieder aus beinahe allen Stämmen in seinen Reihen.

Mit den Jahren stieg die Unzufriedenheit insbesondere unter den jüngeren Mitgliedern. Viele Indianer waren enttäuscht über das langsame Vorgehen des Kongresses. So spalteten sich 1961 der „Nationale indianische Jugendrat“ (National Indian Youth Council – NIYC), der sich für den indianischen Nationalismus stark machte, und 1968 die „Amerikanische Indianerbewegung“ (American Indian Movement – AIM) ab. Letztere in den Städten entstandene Bewegung sorgte Ende der 1960er und anfangs der 1970er Jahre mit ihren zum Teil recht militanten Aktionen für Schlagzeilen. 1969 besetzten AIM-Mitglieder zusammen mit Indianern verschiedener Stämme die verlassene vor San Francisco liegende ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz, um dort ein Zentrum für indianische Kultur sowie ein Museum einzurichten. Nach 19 Monaten brachen die Indianer ihre Besetzung ab. 1971 nahmen AIM-Mitglieder einen Teil des in den heiligen Bergen der Lakota, den Black Hills, liegenden Mount Rushmore National Memorial in Besitz, um gegen die zahlreichen gebrochenen Verträge zu protestieren. Ein Jahr später zogen sie mit Mitgliedern anderer Indianerorganisationen, wie dem NIYC, im Trail of Broken Treaties nach Washington D.C. und besetzten dort für sechs Tage das Verwaltungsgebäude des Bureau of Indian Affairs (BIA). 1973 fand die wohl bedeutendste Aktion statt: AIM-Mitglieder besetzten zusammen mit Sympathisanten die in dem Pine-Ridge-Reservat (South Dakota) gelegene Ortschaft Wounded Knee. Diese war und ist für die dort lebenden Lakota von geschichtsträchtiger Bedeutung. Rund 200 bewaffnete Indianer protestierten so gegen die korrupte Stammesregierung unter Richard Wilson. Die Besetzung dauerte 71 Tage.

Der NCAI seinerseits betrieb seinen friedlichen Protest durch Reden, Pamphlete, aber auch durch Unterstützung lokaler Projekte und durch das Erarbeiten von Studienprogrammen weiter. Er gewann kontinuierlich an Einfluss. Vereinte er 1970 rund 2.000 Mitglieder, so waren es 1978 bereits 3.000, die 154 Stämme vertraten.

Nach der Besetzung von Wounded Knee verlagerte sich der Protest der Indigenen. Viele wendeten sich von militanten Maßnahmen ab und widmeten sich stattdessen juristischen Möglichkeiten. 1974 gründeten über 5.000 Vertreter von 98 indianischen Ethnien den „Internationalen Indianischen Vertragsrat“ (International Indian Treaty Council – IITC), die heute wohl bedeutendste Widerstandsorganisation der Indianer. Ihr Ziel ist es, die Traditionen der Indianer zu bewahren und deren Selbstbestimmungsrecht zu erlangen. Noch im selben Jahr reisten Vertreter des IITC in die Schweiz, um die Gründung einer Menschenrechtsorganisation im Gastgeberland der UNO anzuregen. So entstand die Organisation Incomindios Schweiz, die indigenen Vertretern unter anderem ermöglicht, jährlich während einer Woche in Genf an der UNO ihre Probleme zu schildern und ihre Forderungen zu stellen.

Die heutige Situation

USA

Gebiete in den USA mit mehrheitlich indigener Bevölkerung:
  • absolute Mehrheit
  • relative Mehrheit
  • Verbreitung der Indigenen in den USA um 1990

    Die Indianerpolitik der Vereinigten Staaten war bis zur Mitte der 1970er Jahre stark auf kulturelle Anpassung und Eingliederung ausgerichtet. Später wurden die rechtlichen Kompetenzen der Reservate und Stammesgemeinschaften jedoch sukzessive ausgeweitet und durch soziale Rahmenverträge, zuletzt den Native American Housing and Self Determination Act (NAHASDA) von 1996, ergänzt.

    Heute wird den 561 Stammesregierungen („Tribal Governments“) innerhalb ihres Territoriums weitgehende rechtliche Souveränität zugestanden. Sie dürfen sowohl in zivilrechtlicher wie auch in strafrechtlicher Hinsicht Gesetze und Bestimmungen erlassen, Konzessionen erteilen oder Menschen aus ihrem Hoheitsgebiet ausweisen. Stammesrecht wird, vergleichbar mit dem Recht der US-Bundesstaaten, nur durch Bundesrecht gebrochen.

    Für die Verwaltung von 225.000 km² Stammesland (Reservatsgebiet) ist eine Bundesbehörde, das Bureau of Indian Affairs zuständig, die das Land anerkannten Stammesgemeinschaften zur Treuhand überlässt. Eine bedeutende Einnahmequelle der Reservate sind neben Tourismus und Handwerk vor allem die bundesstaatlich anerkannten Glücksspiellizenzen, die Menschen aus den nahegelegenen Großstädten in großen Scharen in die Kasinos der Indianerreservate ziehen.

    Die Zahl der anerkannten Indianer wächst schnell; der Anteil der in Städten lebenden Indianer noch schneller.[9]

    Jahr indianische Bevölkerung davon in Städten in Prozent
    1940 334.000 27.000 8
    1950 343.000 56.000 16
    1960 524.000 146.000 28
    1970 792.000 356.000 45
    1980 1.354.000 700.000 52

    Es erscheint heute kaum noch möglich, von typischen Indianern zu sprechen, zumal acht von zehn Personen mit indianischer Abstammung auch nicht-indianische Vorfahren haben und Ausgrenzungen und Benachteiligungen weitgehend der Vergangenheit angehören. Obwohl sich ihre Lage während der letzten Jahrzehnte erheblich verbessert hat, leben viele von ihnen nach wie vor in bescheidenen Verhältnissen, besonders in den Großstädten. Laut Statistik leiden sie noch immer stärker als die weißen Amerikaner unter Alkoholismus, Herzproblemen, Diabetes und anderen physischen und psychischen Problemen, die oft mit geringer Bildung einhergehen und wohl eine Folge der sozialen und kulturellen Entwurzelung vergangener Jahrzehnte darstellen.

    Vor allem kleine, teilweise um staatliche Anerkennung ringende Stämme kritisieren die mit der Glückspielindustrie der großen Reservate einhergehenden Ungerechtigkeiten innerhalb der amerikanischen Indianerpolitik.[10][11][12]

    Bei der Volkszählung 2000 gaben 2,47 Millionen Menschen an, Indianer oder Indigene Alaskas zu sein – dies sind 26 % mehr als 1990. Weitere 1,6 Millionen gaben an, teilweise indianischer Abstammung zu sein. Die US-Indianer besitzen rund 230.000 km² Land, zumeist in Reservaten. Diese Zahl ist aufgrund von Landstreitigkeiten umstritten. 85 % der Indianer leben außerhalb von Reservaten, meist in Städten. Die Stadt mit den meisten indianischen Einwohnern ist New York City, hier leben 87.000 Indianer. Gemäß der Census-Schätzung von 2003 lebt ein Drittel aller US-Indianer in den drei Bundesstaaten Kalifornien, Arizona und Oklahoma.

    Die bevölkerungsreichsten Stämme der USA sind (Census 2000; es sind nur Indianer gezählt, die sich ausschließlich zu einem einzigen Stamm zugehörig erklärten):[13]

    Stamm Bevölkerungszahl
    Cherokee 281.069
    Diné (Navajo) 269.202
    Sioux 108.272
    Anishinabe 105.907
    Choctaw 87.349
    Pueblo 59.533
    Apachen 57.060
    Lumbee 51.913
    Irokesen 45.212
    Muskogee 20.223

    Allerdings definiert jeder Stamm seine Mitglieder unterschiedlich. Mitglieder des Diné-Volkes beispielsweise müssen mindestens von einem Diné-Großvater oder einer Diné-Großmutter abstammen. Die Cherokee handhaben ihre Mitgliedschaft wesentlich einfacher. Um als Cherokee zu gelten, muss man belegen können, dass ein Vorfahre auf der Dawes-Liste geführt ist. Die Dawes-Liste entstand von 1898 bis 1914 und registrierte alle Indianer der fünf zivilisierten Nationen.

    Im Jahre 2000 waren acht von zehn US-Amerikanern mit indianischen Vorfahren Halbblute.

    Etliche kleinere Stämme kämpfen um ihre Anerkennung als solche. Um als Indianer-Stamm anerkannt zu werden, müssen die Antragsteller ihre indianische Herkunft über viele Generationen nachweisen. Dies ist oft schwierig bis unmöglich. Im Bundesstaat Virginia beispielsweise wurden Anfang des 20. Jahrhunderts alle Nicht-Weißen als Farbige deklariert, auch die Indianer. In South Carolina erhielten am 17. Februar 2005 die Pee Dee und die Waccamaw die staatliche Anerkennung.[14] Manche Stämme sind nur von dem Bundesstaat, in dem sie leben anerkannt, die meisten von der Bundesregierung. So waren 2007 595 indianische Gemeinschaften von der Bundesregierung anerkannt, dazu kommen rund 70 Gruppen, die von Einzelstaaten anerkannt wurden.[15]

    Siehe auch: Ureinwohner Alaskas

    Ethnische Gruppen

    Im Jahr 2000 ermittelte die US-Zensusbehörde folgende Zahlen[16]

    Stammesgruppe Indianer und Alaska Natives allein Indianer und Alaska Natives allein Indianer und Alaska Natives in Verbindung mit einer oder zwei anderen ethn. Gruppen Indianer und Alaska Natives in Verbindung mit einer oder zwei anderen ethn. Gruppen Indianer und Alaska Natives allein oder in anderer Kombination
    Stammesgruppe eine Stammesgruppe mehr als eine Stammesgruppe eine Stammesgruppe mehr als eine Stammesgruppe
    Gesamt 2.423.531 52.425 1.585.396 57.949 4.119.301
    Apachen 57.060 7.917 24.947 6.909 96.833
    Blackfoot 27.104 4.358 41.389 12.899 85.750
    Cherokee 281.069 18.793 390.902 38.769 729.533
    Cheyenne 11.191 1.365 4.655 993 18.204
    Chickasaw 20.887 3.014 12.025 2.425 38.351
    Chippewa 105.907 2.730 38.635 2.397 149.669
    Choctaw 87.349 9.552 50.123 11.750 158.774
    Colville 7.833 193 1.308 59 9.393
    Comanche 10.120 1.568 6.120 1.568 19.376
    Cree 2.488 724 3.577 945 7.734
    Creek 40.223 5.495 21.652 3.940 71.310
    Crow 9.117 574 2.812 891 13.394
    Delaware 8.304 602 6.866 569 16.341
    Houma 6.798 79 1.794 42 8.713
    Irokesen 45.212 2.318 29.763 3.529 80.822
    Kiowa 8.559 1.130 2.119 434 12.242
    Lateinamerikan. Indianer 104.354 1.850 73.042 1.694 180.940
    Lumbee 51.913 642 4.934 379 57.868
    Menominee 7.883 258 1.551 148 9.840
    Navajo 269.202 6.789 19.491 2.715 298.197
    Osage 7.658 1.354 5.491 1.394 15.897
    Ottawa 6.432 623 3.174 448 10.677
    Paiute 9.705 1.163 2.315 349 13.532
    Pima 8.519 999 1.741 234 11.493
    Potawatomi 15.817 592 8.602 584 25.595
    Pueblo 59.533 3.527 9.943 1.082 74.085
    Küsten-Salish 11.034 226 3.212 159 14.631
    Seminolen 12.431 2.982 9.505 2.513 27.431
    Shoshone 7.739 714 3.039 534 12.026
    Sioux 108.272 4.794 35.179 5.115 153.360
    Tohono O’odham 17.466 714 1.748 159 20.087
    Ute 7.309 715 1.944 417 10.385
    Yakama 8.481 561 1.619 190 10.851
    Yaqui 15.224 1.245 5.184 759 22.412
    Yuman 7.295 526 1.051 104 8.976
    andere 240.521 9.468 100.346 7.323 357.658
    nicht spezifizierte Indianer 109.644 57 86.173 28 195.902
    Alaska Athabascan 14.520 815 3.218 285 18.838
    Aleuten 11.941 832 3.850 355 16.978
    Inuit 45.919 1.418 6.919 505 54.761
    Tlingit-Haida 14.825 1.059 6.047 434 22.365
    andere Alaska Native tribes 2.552 435 841 145 3.973
    nicht spezifizierte Alaska Native tribes 6.161 370 2.053 118 8.702
    nicht näher spezifizierte Indianer oder Alaska Native tribes 511.960 (X) 544.497 (X) 1.056.457

    Entschädigungen

    1897 wurden Fonds eingerichtet, in die Erlöse aus der wirtschaftlichen Nutzung oder Ausbeutung (Rohstoffe) von Indianergebieten flossen. Im Jahr 2009 sprach die US-Regierung unter Präsident Obama rund 300 000 Indianern Entschädigungen von rund 3,4 Milliarden Dollar zu. Dabei ging es um eine 1996 eingereichte Sammelklage, die der Regierung vorwarf, sie habe die Indianer um Milliarden-Zahlungen aus Treuhänderfonds geprellt.

    Im April 2012 kündigte die US-Regierung an, die Ureinwohner des Landes mit rund einer Milliarde Dollar (zu dieser Zeit etwa 780 Millionen Euro) zu entschädigen. Das Geld kommt 41 Indianerstämmen zugute.[17] Vorausgegangen war ein fast zwei Jahre dauernder Rechtsstreit. Die Ureinwohner hatten der Regierung Misswirtschaft bei der Verwaltung von Stammesgeldern und der Einnahmen aus der Nutzung ihrer Gebiete vorgeworfen, etwa aus dem Öl- und Gasgeschäft oder den Weiderechten.[18] Die Klagen reichen zum Teil mehr als 100 Jahre zurück. In anderen Fällen wird noch verhandelt. Mit dem Vergleich seien historische Rechtsstreitigkeiten fair und ehrenhaft gelöst worden, sagte Justizminister Eric Holder. Eine gemeinsame Erklärung von Justiz- und Innenministerium spricht von einem Meilenstein in der Verbesserung der Beziehungen zu den Ureinwohnern.

    Kanada

    In Kanada werden die Indianervölker als First Nations bezeichnet. Nicht zu ihnen zählen die Inuit, deren Sprache, das Inuktitut mit 29.000 Sprechern zu den größeren Gruppen zählt. In ihrem Territorium Nunavut gelten Inuktitut und Inuinnaqtun neben Englisch und Französisch als offizielle Sprachen. Auch die Gruppen der Inuvialuit und Métis zählen nicht zu den First Nations.

    Der Zensus von 2001 ergab eine Zahl von rund 900.000 kanadischen Indigenen, darunter etwa 600.000 Indianer, 290.000 Métis und 45.000 Inuit. Die kanadischen Indigenen sprechen mehr als 50 Sprachen. Die First Nations verteilen sich auf 612 anerkannte Gruppen, davon allein 190 in British Columbia, dazu viele Gruppen, die nicht anerkannt sind. Am verbreitetsten sind die Sprachen der Anishinabe und Cree, die zusammen von 150.000 Menschen gesprochen werden. Es folgen die Mi'kmaq mit etwa 8.500. In den Nordwest-Territorien gibt es neun offizielle indigene Sprachen: Dene Suline, Cree, Gwich'in, Inuinnaqtun, Inuktitut, Inuvialuktun, Nördliches Slavey, Südliches Slavey und Taicho.

    Da der Anteil von Indianern, die einen Hochschulabschluss haben, wesentlich niedriger ist als bei anderen Gruppen der Bevölkerung, richteten sie im Jahre 2000 die First Nations University of Canada in Regina, Saskatchewan ein.

    Das Leben in Reservaten (reservations in den USA bzw. reserves in Kanada)

    Indianerreservate in den USA

    Das Leben in US-Reservaten ist von Armut geprägt. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, das Gesundheitswesen schlecht und der Alkoholismus weit verbreitet. In jüngster Vergangenheit verbesserte sich die Situation in jenen Reservaten erheblich, die mit eigenen Kasinos Millionenbeträge einspielten. Andere Stämme lehnen Kasinos mit dem Argument ab, diese würden ihre Kultur zerstören.

    Zwischen 1990 und 2000 stieg das Einkommen der Reservatsbewohner um 30 %, während das der übrigen Bevölkerung um 10 % stieg. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen stieg sogar um 35 bis 40 % (4 %), die Zahl von Kindern unter der Armutsgrenze sank von 50 auf 40% (18 bzw. 17). Dazu kam ein deutlicher Anstieg in der Zahl der Arbeitsplätze in den Reservaten, zu erheblichen Teilen in vom jeweiligen Stamm geführten Unternehmen.[19]

    In Kanada wohnten 1996 400.000 Indianer in Reservaten (reserves). Bei ihnen lag die Arbeitslosigkeit bei 28,7 %; bei der kanadischen Gesamtbevölkerung lag sie dagegen bei 10,1 %. Rund zwei Drittel der kanadischen Reservate befinden sich in abgelegenem Gebiet, beinahe ohne Arbeitsmöglichkeiten sowohl innerhalb der Reservate als auch in den umliegenden Regionen. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag 1996 in den Reservaten um mehr als sechs Jahre niedriger als in Gesamtkanada. Ähnlich sah es bei den Tuberkuloseerkrankungen aus: In den Reservaten kamen im Jahr 2000 34 Tuberkulose-Fälle auf 100.000 Personen, in Kanada lediglich 5. Auch Selbstmorde und Krankheiten im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenkonsum waren häufiger. In vielen Reservaten dürfen keine alkoholischen Getränke verkauft werden.

    Das Leben in urbanen Gebieten

    Besonders durch die Terminationspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die indianische Bevölkerung in den Städten sprunghaft zu. 1970 lebten 44,6 % aller registrierten Indianer in Städten, um 1990 waren es bereits 54 %. Die am stärksten bevorzugten Städte waren zum einen Riesenstädte wie Los Angeles mit 30.000 Indianern, San Francisco mit 20.000 und Chicago mit 8.000, zum anderen kleinere Städte in der Nähe der Reservate wie zum Beispiel Tulsa, Oklahoma City, Phoenix, Tucson, Albuquerque, Seattle, Minneapolis und Buffalo.

    Die von den USA staatlich geförderte Umsiedlung in Städte hatte offiziell den Zweck, die Arbeitslosenquote in den Reservaten zu verringern. Dieses Ziel wurde nicht annähernd erreicht. Abgenommen hat dafür die Arbeitslosenquote der indianischen Bevölkerung in den Städten. Zwischen 1950 und 1970 sank sie von 15,1 auf 9,4 %. Dies ging mit einer Verbesserung der Ausbildung einher. Gegenüber den Reservaten lag das Lohnniveau in den Städten höher. Dieser Unterschied vergrößerte sich im Laufe der Jahre weiter. 1949 lag das mittlere Einkommen der Reservatsindianer bei rund 80 % desjenigen der städtischen Indianer. Zwanzig Jahre später lag dieses Verhältnis bei 57 %. Damit lag das Einkommen der städtischen Indianer ungefähr auf dem Niveau desjenigen der Afroamerikaner. Ebenfalls niedriger als in den Reservaten ist die Sterblichkeitsrate, dies vor allem dank einer besseren gesundheitlichen Versorgung. Stärker jedoch ist der Alkoholkonsum, obwohl dieser in den Reservaten bereits ein großes Problem darstellt. Markant ist auch die geringere Kinderzahl pro Frau in den Städten. Hatte um 1980 eine Frau in den Reservaten durchschnittlich 5,3 Kinder, waren es zur selben Zeit in der Stadt nur 3,7 Kinder.

    Nicht alle Indianer kommen mit der weißen Welt gleich gut zurecht. Zu Beginn der Terminationspolitik kehrten rund drei Viertel aller Umsiedler in die Reservate zurück, später nur noch etwa die Hälfte. Für eine Rückkehr sprechen vor allem persönliche und ökonomische Gründe.

    Obwohl städtische Indianer wohl ebenso mittellos sind, wie die in Ghettos lebenden Schwarzen, gibt es keine eigentlichen Indianerghettos. Vielmehr leben die Indianer über die ganze Stadt verteilt, wie in Seattle, oder sind in einem Gebiet im Herzen der Stadt angesiedelt, wie dies in Minneapolis der Fall ist. Dort ist das Indianerviertel zwar als Red Ghetto bekannt, ist allerdings nicht mit den schwarzen Ghettos vergleichbar, die meist am Stadtrand liegen. Unabhängig davon, wie die Verteilung der Indianer in den Städten aussieht, den allermeisten städtischen Indianern ist das Wohnen in ärmeren Stadtvierteln gemein. So leben 19 % aller städtischen Indianer in überfüllten Wohnungen, während dieser Anteil bei der gesamten US-Bevölkerung nur bei 7 % liegt.

    Traditionelle Kultur

    Wickiup der Apachen

    Als Christoph Columbus Amerika bereiste, lebten im Gebiet der heutigen USA etwa 500 indianische Ethnien mit rund 175 verschiedenen Sprachen. Einige davon lebten als sehr kleine Jäger- und Sammler-Gruppen, andere als hoch entwickelte landwirtschaftliche Nationen, die sich aber nicht mit der Größe von europäischen Staaten vergleichen lassen. Zu Zeiten ihres Zenits übertraf ihre Größe selten 60.000 Personen. Die meisten Gruppen umfassten nur einige hundert. Im 16. Jahrhundert war die Tendenz zu größeren politischen Einheiten erkennbar. Trotzdem kam es immer wieder zu Aufteilungen. Die jeweilige autoritäre Führungskraft war abhängig vom ihr entgegengebrachten Respekt. Die Mitglieder eines Stammes konnten nicht gezwungen werden zu bleiben. Bei Unstimmigkeiten verließen sie ihre Gruppe, um sich entweder einer anderen Gruppe anzuschließen oder um eine eigene Gruppe zu bilden. Dieses System stärkte das Verantwortungsbewusstsein des Führers gegenüber seinem Volk.

    Die meisten nordamerikanischen Indianerstämme hatten ihre klar voneinander abgegrenzten Geschlechterrollen. Die Landwirtschaft und das Sammeln von Beeren und Wurzeln war meist Aufgabe der Frau, während das Jagen und der Krieg zur Rolle des Mannes zählten. Einige Stämme waren matrilinear organisiert, andere patrilinear. Bei vielen Stämmen bekannt und akzeptiert waren die „Two-Spirit-People“, welche in die Rolle des anderen Geschlechtes schlüpften, deren Kleidung trugen und deren Aufgaben erledigten. Zwei-Seelen-Menschen wurden oft überdurchschnittliche geistige Kräfte nachgesagt, waren hoch geachtet und nicht selten als Schamanen tätig.

    Einige kulturelle Elemente waren im ganzen Kontinent verbreitet: So glaubten viele Indianer an Tiergeister, an das visionäre Fasten und an den Mythos, dass Amerika auf dem Rücken einer Wasserschildkröte errichtet worden war.

    Medizinmann Little Big Mouth vor seinem Tipi in Oklahoma

    Bedeutender als die Gemeinsamkeiten sind die kulturellen Unterschiede. Nordamerika wird im Allgemeinen in zehn Kulturareale eingeteilt. Die in der Arktis (Alaska und Grönland) wohnhaften Inuit und Aleuten lebten in Hütten aus Stein und Holz. Nur auf Reisen bauten sie Iglus. Beinahe das ganze heutige Kanada, bis zum Sankt-Lorenz-Strom, nahm die Subarktis ein. Die dort lebenden Athapasken und Algonkin ernährten sich im Gegensatz zu den Inuit und Aleuten nicht von Meerestieren sondern vor allem von Großwild. Die Völker der Nordwestküste sind bekannt für ihre geschnitzten Totempfähle und für die Potlatche, Feste, an denen großzügige Geschenke gemacht wurden. Darüber hinaus entwickelten sie eine Kultur auf der Basis der Jagd auf Meeressäuger, wie Robben und Wale. Zudem stellten sie als einzige Kleidung und sonstige Stoffe aus Holzfasern her, und trieben einen weiträumigen Handel. Weiter südlich an der Pazifikküste, im Kulturareal Kalifornien, aßen die Indianer nebst Wild und Meerestieren auch Wildfrüchte, besonders Eicheln. Sie stellten allerlei Flechtware her. Das Plateau liegt in den Rocky Mountains östlich der südlichen Nordwestküste, auf der heutigen Grenze zwischen den USA und Kanada. Bei den dortigen Indianern stand der Lachsfang und der Handel mit benachbarten Völkern im Zentrum. Südlich davon, im Großen Becken mussten die Bewohnter mit sehr kargen Bedingungen zurechtkommen. Sie waren Wildbeuter, lebten in kleinen Gruppen und kannten nur wenige Rituale. Noch weiter südlich, im Südwesten, gab es sowohl halbnomadische Sammler und Jäger als auch sesshafte Ackerbauern. Die sesshaften Pueblo-Völker wohnten in Pueblos aus Adobe und konnten dank ausgeklügelter Bewässerungssysteme Mais, Bohnen, Kürbisse und Baumwolle anpflanzen. Außerdem stellten sie Töpferwaren her. Andere Völker wie die Diné wohnten in Hogans oder hinter einfachen Windschirmen. Die Prärien und Plains nahmen das Zentrum der heutigen USA ein und reichten bis ins südliche Kanada. Große Teile dieses Grasland-Gebietes waren erst bewohnbar, nachdem die früheren spanischen Kolonisten das Pferd hinterlassen hatten. Die nomadischen Prärieindianer zogen den großen Bisonherden nach und lebten in mobilen Tipis. Der östliche Teil der heutigen USA teilte sich in das Nordöstliche und Südöstliche Waldland. Hier herrschten teilweise mächtige Nationen. Der Nordosten wurde von weiten Wäldern bestimmt. Nebst dem Anbau von Mais, Bohnen und Kürbissen ernteten einige Völker Wildreis. Im Südosten lebten besonders die fünf zivilisierten Nationen in matrilinearen Sippen, die in totemistische Klane organisiert waren. Im Gegensatz zu vielen anderen indianischen Gruppen glaubten sie nicht an Naturgeister sondern waren Monotheisten.

    Die Einteilung in Kulturareale deckt sich nicht mit den Sprachgruppen. So lebten beispielsweise athapaskische Gruppen in der Subarktis wie auch im Südwesten.

    Außer den Chroniken einiger Prärievölker, welche das jeweils wichtigste Ereignis eines Jahres mit Symbolen festhielten, und Walam Olum, der mit Bilderschrift auf Baumrinde geschriebenen Stammes-Chronik der Lenni Lenape, kannten die präkolumbischen nordamerikanischen Indianer weder Alphabet noch Schriften. Indianische Überlieferung erfolgte daher hauptsächlich mündlich. Diese mündlichen Berichte sind einerseits von erstaunlicher Genauigkeit und reichen oftmals mehrere Generationen zurück, andererseits ist bei ihrer Deutung der kulturelle Kontext, insbesondere die Vermischung mit mythologischen Vorstellungen, in Rechnung zu stellen.

    Zeitgenössische Kultur

    Religion

    Die heute bei den nordamerikanischen Indianern am weitesten verbreitete Religion ist die Native American Church. Diese besteht aus christlichen Elementen vermischt mit traditionellen Praktiken verschiedener Stämme. Der wichtigste Ritus ist die Peyote-Zeremonie. Die Ausgestaltung der Native American Church ist je nach Region leicht unterschiedlich, je nach dem, welche christliche Glaubensrichtung während der Kolonialisierung vorherrschend war, und welche eigenen Stammesbräuche üblich waren. Die Native American Church ist heute ein wichtiger Gegenpol zu den negativen Auswirkungen wie Alkoholismus und Kriminalität, welche die Kolonisierung mit sich gebracht haben.

    Saponi-Trommler an einem Powwow

    Musik und Kunst

    Die Musik der nordamerikanischen Indianer ist üblicherweise monophon. Heute wird sowohl die traditionelle Musik gepflegt, bestehend aus Trommeln und Flöten, wie auch moderne Musikrichtungen wie Country und Pop, meist vermischt mit traditionellen Elementen. Einige indianische Interpreten schafften den Sprung in die amerikanische Öffentlichkeit, so zum Beispiel Robbie Robertson, Rita Coolidge, Buffy Sainte-Marie, John Trudell, Wayne Newton und die Band Redbone.

    Die am weitesten verbreiteten musikalischen Anlässe unter den nordamerikanischen Indianern sind die Powwows. Dabei sitzen Trommelgruppen um eine große Trommel und schlagen zusammen, während sie traditionelle Lieder singen. Zu dieser Musik tanzen Tänzer in farbenfrohen Kleidern.

    Die Kunst der Indianer besteht aus Töpfern, Malen, Schmuckherstellen, Weben, Schnitzen und Korbflechten.

    Siehe auch: Federschmuck, Quillarbeit

    Sprachgruppen

    Verbreitung der indianischen Sprachen Nordamerikas beim ersten Kontakt mit Europäern

    Die nordamerikanischen Ureinwohner sprechen eine Vielzahl von indigenen Sprachen, zu deren wissenschaftlicher Einteilung und Abgrenzung bislang keine Einigkeit besteht.

    Eine Sonderrolle spielen die Métis, Nachfahren vorwiegend französischer Einwanderer und indigener Frauen, die in Kanada als indigenes Volk anerkannt sind. Sie sprechen zum Teil Französisch, zum Teil Michif, eine dem Cree verwandte Sprache.

    Siehe auch

    Literatur

    Indigene Literatur

    • Jeannette C. Armstrong: SLASH. Roman über die Red-Power-Bewegung. Unrast Verlag. ISBN 3-928300-56-3
    • Brigitte Georgi-Findlay, "Indianische Literatur" in: Amerikanische Literaturgeschichte, hg. von Hubert Zapf, 2. Auflage, Stuttgart und Weimar: Metzler 2004, S. 387-414
    • Suzanne Evertsen Lundquist, Native American Literatures: An Introduction, New York: Continuum Inter. Publis. 2004, ISBN 0-8264-1599-7
    • The Columbia guide to American Indian literatures of the United States since 1945, ed. by Eric Cheyfitz, New York, N.Y. : Columbia Univ. Press, 2006
    • Cambridge Companion to native American literature, Cambridge University Press, 2005
    • An anthology of Canadian native literature in English, ed. by Daniel David Moses, Oxford Univ. Press, 2005

    Indigene über indigene Literatur

    • Audrey Huntley: Widerstand Schreiben! Entkolonialisierungsprozesse im Schreiben indigener kanadischer Frauen. Unrast Verlag. ISBN 3-928300-51-2

    Sachbücher

    • Christine Bolt: American Indian Policy and American Reform, London: Allen & Unwin 1987.
    • George Catlin: North American Indians, London etc.: Penguin 1994
    • Vine Deloria: Custer died for your sins: an Indian manifesto, New York (NY): Macmillan 1969, Neuausgabe: B&T 2003, ISBN 0-8061-2129-7
    • Peter Farb: Die Indianer: Entwicklung und Vernichtung eines Volkes, München: Nymphenburger Verlagshandlung 1988.
    • Christian F. Feest (Hrsg.): Kulturen der nordamerikanischen Indianer, Köln: Könemann 2000, ISBN 3-8290-0500-8
    • S. C. Gwynne: Empire of the Summer Moon. Constable & Robinson, London 2010, ISBN 978-1-84901-820-3
    • Bruce E. Johansen: The Native Peoples of North America: A History, Chapel Hill (NC): Rutgers University Press 2006, ISBN 0-8135-3899-8
    • Alvin M. Josephy: Five Hundred Nations, Die illustrierte Geschichte der Indianer Nordamerikas, ISBN 3-89405-356-9
    • Hartmut Krech (Hrsg.): IndianerLeben, Indianische Frauen und Männer erzählen ihr Leben, Norderstedt: Books on Demand 2009, ISBN 978-3-8391-1047-8
    • Hans Läng: Kulturgeschichte der Indianer Nordamerikas, Olten, Freiburg/Brsg.: Walter 1981, ISBN 3-530-50230-8
    • Wolfgang Lindig / Mark Münzel: Die Indianer. Band 1: Nordamerika, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1994, ISBN 3-423-04434-9
    • Charles C. Mann: 1491: New Revelations of the Americans Before Columbus, New York (NY): Alfred A. Knopf 2005, ISBN 1-4000-4006-X
    • Rudolf Oeser: Epidemien - Das große Sterben der Indianer, Books on Demand 2003, ISBN 3-8330-0583-1
    • William C. Sturtevant (Hrsg.): Handbook of North American Indians, Washington (DC): Smithsonian Institution 1978 ff.
    • Martin Trenk/Markus Hans Lindner: Weiße Indianer. Grenzgänger zwischen den Kulturen in Nordamerika. Persimplex Verlag, Wismar 2009. ISBN 978-3-940528-74-2.
    • James Wilson: Und die Erde wird weinen. Die Indianer Nordamerikas, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2000, ISBN 3-518-39770-2.

    Zeitschriften

    • Akwesasne Notes
    • American Indian Quarterly, University of Nebraska Press

    Weblinks

     <Lang> Commons: Indianer Nordamerikas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    1. Nach Angaben des Bureau of Indian Affairs.
    2. Gwynne, Empire of the Summer Moon, 2010, S. 33
    3. Gwynne, Empire of the Summer Moon, 2010, S. 33
    4. Gwynne, Empire of the Summer Moon, 2010, S. 35
    5. Gwynne, Empire of the Summer Moon, 2010, S. 35
    6. George R. Milner, George Chaplin: Eastern North American Population at ca. A.D. 1500. In: American Antiquity, Volume 75, No. 4, Oktober 2010, Seiten 707–726, 708
    7. 7,0 7,1 George R. Milner, George Chaplin: Eastern North American Population at ca. A.D. 1500. In: American Antiquity, Volume 75, No. 4, Oktober 2010, Seiten 707–726, 709 mit weiteren Nachweisen
    8. George R. Milner, George Chaplin: Eastern North American Population at ca. A.D. 1500. In: American Antiquity, Volume 75, No. 4, Oktober 2010, Seiten 707–726, 720
    9. Nach Oeser, S. 97.
    10. Roger L. Nichols: Indians in the United States & Canada - A Comparative History, University of Nebraska Press (1998)
    11. Veronica E. Tiller: Discover Indian Reservations USA - A Visitors' Welcome Guide, Council Publications, Denver, Colorado (1992)
    12. NativeAmericans.com
    13. US-Zensus aus dem Jahr 2000
    14. Eine Liste der anerkannten Indianerstämme in den USA findet sich hier: [1].
    15. Nach Angaben der National Conference of State Legislatures, Federal and State Recognized Tribes, vom Dezember 2007.
    16. 2000 Summary File 1 – US Census Bureau (PDF; 4,6 MB) US Census Bureau. 2007. Abgerufen am 1. November 2010.
    17. BBC (12. April 2012): www.bbc.co.uk US to pay Native Americans $1bn to settle land lawsuit
    18. www.nativelegalupdate.com
    19. Vgl. Stephen Cornell: Native Americans take control, in: The Australian, 11. September 2008.
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    17.02.2021
    Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
    Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
    28.01.2021
    Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
    Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
    28.01.2021
    Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
    Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
    22.01.2021
    Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
    Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
    20.01.2021
    Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
    Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
    18.01.2021
    Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
    Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
    19.01.2021
    Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
    Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
    19.01.2021
    Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
    Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

    09.12.2020
    Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
    Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
    03.12.2020
    Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
    Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
    02.12.2020
    Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
    Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
    02.12.2020
    Treue Paare im Regenwald
    Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
    02.12.2020
    Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
    Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
    02.11.2020
    Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
    Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
    30.10.2020
    Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
    Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
    29.10.2020
    Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
    Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
    22.10.2020
    Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
    Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
    21.10.2020
    Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
    Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
    20.10.2020
    Mehr noch als Fleisch und Milch
    Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
    16.10.2020
    Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
    Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
    16.10.2020
    Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
    Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
    14.10.2020
    Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
    Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
    12.10.2020
    Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
    Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
    08.10.2020
    Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
    Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

    18.09.2020
    Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
    Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
    24.09.2020
    Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
    E
    21.09.2020
    Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
    Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
    18.09.2020
    Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
    Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
    16.09.2020
    Älteste Spermien der Welt
    In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
    15.09.2020
    Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
    Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
    15.09.2020
    Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
    Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
    08.09.2020
    Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
    Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
    07.09.2020
    Das letzte Zucken der Eiszeit
    Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
    03.09.2020
    Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
    Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
    03.09.2020
    Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
    Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
    01.09.2020
    Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
    Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
    14.08.2020
    Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
    Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
    26.08.2020
    Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
    Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
    17.08.2020
    Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
    Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
    06.08.2020
    Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
    Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
    06.08.2020
    Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
    Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
    27.07.2020
    Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
    Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
    30.07.2020
    Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
    Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
    28.07.2020
    55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
    Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
    24.07.2020
    Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
    Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
    23.07.2020
    Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
    Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
    20.07.2020
    Werkzeug-Satz aus Elfenbein
    Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
    16.07.2020
    Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
    Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
    14.07.2020
    Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
    Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
    14.07.2020
    Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
    Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
    09.07.2020
    Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
    Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
    06.07.2020
    Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
    Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

    Datum Bild Autoren Titel der Abeit
    18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
    DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
    17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
    DOI: 10.1073/pnas.2004944117
    17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
    DOI:
    17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
    DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
    29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
    DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
    29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
    DOI: 10.1093/molbev/msaa119
    20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
    DOI:
    12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
    DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
    23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
    DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
    21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
    DOI: 10.1073/pnas.1914330117
    21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
    DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
    09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
    DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
    27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
    DOI: 10.1126/science.aaz7943
    03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
    DOI:
    25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
    DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
    25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
    DOI:
    18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
    DOI: 10.1073/pnas.1911744117
    18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
    DOI:
    05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
    DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
    28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
    DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
    06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
    DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
    29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
    DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
    25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
    DOI: 10.1126/science.aay2214
    07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
    DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
    02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
    DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
    23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
    DOI:
    16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
    DOI: 10.1073/pnas.1905071116
    15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
    DOI: 10.15184/aqy.2019.137
    15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
    DOI:
    11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
    DOI: 10.1126/science.aax6219
    30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
    DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
    14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
    DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
    13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
    DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
    12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
    DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
    09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
    DOI: 10.1111/gcb.14733
    06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
    DOI: 10.1126/science.aat7487
    29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
    DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
    22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
    DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
    21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
    DOI: 10.1073/pnas.1911137116
    15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
    DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
    08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
    DOI: 10.1126/science.aaw8942
    08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
    DOI: 10.1002/ajpa.23911
    02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
    DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
    25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
    DOI:
    24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
    DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
    24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
    DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
    15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
    DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
    11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
    DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
    04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
    DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
    02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
    DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
    27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
    DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
    26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
    DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
    20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
    DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
    08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
    DOI: 10.1177/0959683619846979
    06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
    DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
    03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
    DOI: 10.1073/pnas.1820177116
    07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
    DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
    01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
    DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
    22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
    DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
    11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
    DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
    11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
    DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
    10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
    DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
    10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
    DOI: 10.1126/science.aav3218
    14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
    DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
    05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
    DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
    27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
    DOI: 10.1073/pnas.1820745116
    18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
    DOI: 10.1073/pnas.1814087116
    20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
    DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
    20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
    DOI: 10.1073/pnas.1809439115
    20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
    DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
    20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
    DOI:
    20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
    DOI:
    27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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    04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
    DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
    04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
    DOI: 10.1098/rsos.180825
    23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
    DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
    27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
    DOI:
    29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
    DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
    29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
    DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
    19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
    DOI: 10.7717/peerj.4869
    19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
    DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
    19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
    DOI: 10.1073/pnas.1721509115
    18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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    15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
    DOI: 10.1073/pnas.1720842115
    15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
    DOI: 10.7554/eLife.36666
    15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
    DOI:
    15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
    DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
    15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
    DOI: 10.15184/aqy.2018.48
    15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
    DOI:
    15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
    DOI:
    15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
    DOI:
    15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
    DOI:
    15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
    DOI: 10.1073/pnas.1717873115
    29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
    DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
    29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
    DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
    29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
    DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
    21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
    DOI:
    24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
    DOI: 10.1126/science.aap7778
    24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
    DOI: 10.1038/nature25778
    24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
    DOI: 10.1038/nature25738
    24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
    DOI: 10.1038/nature25778
    24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
    DOI: 10.1038/nature25778
    01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
    DOI: 10.1126/sciadv.aao3893
    20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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    06.09.2017 Gerard D. Gierlińskia et al. 5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
    DOI: 10.1016/j.pgeola.2017.07.006
    03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
    DOI: 10.1038/s41598-017-07065-3
    27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
    DOI: 10.1371/journal.pone.0180164
    27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
    DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
    29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
    DOI: 10.1126/sciadv.1700564
    08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
    DOI: 10.1038/nature22336
    23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
    DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
    27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
    DOI: 10.1126/science.aam9695
    24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
    DOI:
    23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
    DOI:
    17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
    DOI: 10.1371/journal.pone.0166726
    06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
    DOI: 10.1126/science.aag0357
    08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
    DOI: 10.1126/sciadv.1601941
    28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
    DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
    06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
    DOI: 10.1126/science.aaf8110
    20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
    DOI:
    26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
    DOI:
    21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
    DOI: 10.1038/ng.3611
    13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
    DOI: 10.1038/srep28766
    06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
    DOI:
    17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
    DOI: 10.1002/ajpa.22996
    08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
    DOI: 10.1073/pnas.1525200113
    07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
    DOI: 10.1073/pnas.1523951113
    02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
    DOI: 10.1038/nature18291
    31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
    DOI:
    25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
    DOI: 10.1038/srep25887
    02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
    DOI: 10.1038/nature17993
    29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
    DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
    20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
    DOI: 10.1038/NCOMMS10775
    14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
    DOI: 10.1038/nature17405
    11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
    DOI: 10.1016/j.quaint.2015.09.091
    17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
    DOI: 10.1038/nature16510
    08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
    DOI: 10.1038/ncomms10596
    04.02.2016 Cosimo Posth et al. Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns
    DOI: 10.1016/j.cub.2016.01.037
    29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
    14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
    DOI: 10.1038/srep18932
    08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
    DOI: 10.1126/science.aad2545
    06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
    DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059
    03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
    25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
    DOI:
    17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
    DOI: 10.1038/ncomms9912
    14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
    DOI: 10.1016/j.neubiorev.2015.09.017
    02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
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    11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
    DOI: 10.7554/eLife.09560
    19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
    DOI: 10.1073/pnas.1504365112
    23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
    DOI:
    17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
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    06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
    DOI: 10.1038/ncomms8580
    26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
    DOI: 10.1038/nature14558
    23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
    DOI: 10.1038/nature14625
    08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
    DOI: 10.1038/nature14448
    02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
    DOI: 10.1073/pnas.1501529112
    22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
    DOI: 10.1038/nature14464
    14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
    DOI: 10.1111/joa.12307
    05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
    DOI: 10.1038/nature14268
    27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
    06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
    DOI: 10.1126/science.aaa1343
    04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
    DOI: 10.1038/nature14224
    18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
    DOI:
    05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
    DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
    29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
    DOI: 10.1038/nature14134
    27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
    DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
    23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
    DOI: 10.1126/science.1261735
    16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
    DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
    12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
    08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
    24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
    DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
    08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
    DOI:
    24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
    DOI: 10.1126/science.1258260
    23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
    DOI: 10.1038/nature13810
    23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
    DOI: 10.1073/pnas.1412201111
    17.09.2014 Iosif Lazaridis et al. Die genetische Herkunft der Europäer
    DOI: 10.1038/nature13673
    06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
    DOI: 10.1073/pnas.1411529111
    21.08.2014 Tom Higham et al. Neandertaler starben vor spätestens 39.000 Jahren aus
    DOI: 10.1038/nature13621
    05.08.2014 Eiszeitfigur vervollständigt
    DOI:
    25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
    DOI: 10.1073/pnas.1410735111
    24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
    DOI: 10.1371/journal.pone.0099994
    17.07.2014 Guadalupe Sanchez, Vance T. Holliday, Edmund P. Gaines, Joaquín Arroyo-Cabrales, Natalia Martínez-Tagüeña, Andrew Kowler, Todd Lange, Gregory W. L. Hodgins, Susan M. Mentzer, and Ismael Sanchez-Morales Frühe Nordamerikaner machten Jagd auf elefantenartige Rüsseltiere
    DOI: 10.1073/pnas.1404546111
    03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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    23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
    DOI: 10.1126/science.1252619
    22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
    DOI:
    03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
    DOI:
    01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
    DOI: 10.1038/ncomms4584
    17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2003.12.001
    11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
    DOI: 10.1073/pnas.1316513111
    03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
    DOI: 10.1371/journal.pone.0082261
    03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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    19.02.2014 Michel L. A., Peppe D. J., Lutz J. A., Driese S. G., Dunsworth H. M., Harcourt-Smith W. E.H., Horner W. H., Lehmann T., Nightingale S., McNulty K. P. Damals in den Bäumen
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    08.01.2014 William H. Kimbel, Gen Suwa, Berhane Asfaw, Yoel Rak, and Tim D. White »Ardi«-Schädel zeigt Verbindungen zur Menschenlinie
    DOI: 10.1073/pnas.1322639111
    12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
    DOI: 10.1371/journal.pone.0080778
    05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
    DOI: 10.1038/ncomms3888
    05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
    DOI: 10.1038/nature12788
    15.11.2013 Thalmann et al. Europäer sind als Erste auf den Hund gekommen
    DOI: 10.1126.1243650
    18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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    11.10.2013 Ruth Bollongino et al. Jäger-Sammler und eingewanderte Ackerbauern lebten 2.000 Jahre lang gemeinsam in Mitteleuropa
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    18.09.2013 Bocherens, H., Baryshnikov, G., van Neer, W. Wer hat vor 45.000 Jahren im Kaukasus den Lachs verspeist
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    04.09.2013 Ben Krause-Kyora, Cheryl Makarewicz et al. Vom Hausschwein zum Sozialkontakt
    DOI: 10.1038/ncomms3348
    22.08.2013 Andrew Curry Die Milch-Revolution
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    29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2013.05.004
    20.07.2013 Kopf für Eiszeitfigur gefunden
    DOI:
    12.07.2013 Baab, Karen L.; Mc Nulty, Kieran P.; Harvati, Katerina Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
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    04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
    DOI: 10.1038/nature12267
    13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
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    10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
    DOI: 10.1038/nature12200
    04.06.2013 Matt Sponheimer, Zeresenay Alemseged, Thure E. Cerling, Frederick E. Grine, William H. Kimbel, Meave G. Leakey, Julia A. Lee-Thorp, Fredrick Kyalo Manthi, Kaye E. Reed, Bernard A. Wood, and Jonathan G. Wynn Ernährungswandel vor 3,5 Millionen Jahren
    DOI: 10.1073/pnas.1222579110
    31.05.2013 Beltrán Martínez, A. „Tracking in Caves“ ist den Urmenschen auf der Spur
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    14.04.2013 Roger Seiler, Andrew I. Spielman, Albert Zink, Frank Rühli Ötzi hatte schlechte Zähne
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    26.06.2011 Madelaine Böhme et al. Ältester Menschenaffe Eurasiens lebte in Schwaben
    DOI: 10.1016/j.jhevol.2011.04.012
    03.03.2011 Älteste Ureinwohner Nordamerikas entdeckt
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    20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
    DOI: 10.1016/j.quascirev.2010.05.031
    29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
    DOI:
    09.04.2010 Berger et al. Neuer Australopithecus entdeckt
    DOI: 10.1126/science.328.5975.154
    25.03.2010 Krause, J. et al. Neue Menschenform entdeckt
    DOI: 10.1038/nature08976
    02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
    DOI: