Frank S. Balster / Public domain

Ute (Volk)


Chief Ignacio, Häuptling der Ute, 1904

Die Ute oder Yuta sind ein Volk amerikanischer Ureinwohner, das aus mehreren miteinander verwandten Stämmen besteht und ursprünglich aus der Region des Great Basin der Vereinigten Staaten stammt. Ihr Stammesgebiet, das sie Nootuvweep (‘Land des Volks, d.h. Unser Land’)[1] nannten, erstreckte sich vom Osten des heutigen Utah bis in den Westen Colorados sowie in den Norden Neu Mexikos. Heute beschränkt sich ihr Siedlungsgebiet weitgehend auf die drei Ute-Reservate sowie ein Reservat der Südlichen Paiute, in denen insgesamt noch etwa 7.000 Stammesmitglieder leben. 3.000 Ute wohnen außerhalb.[2] Der Name Ute bedeutet „Land der Sonne“ und stand Pate für den Namen des Bundesstaates Utah. Sie selbst bezeichneten sich als Nuciu oder Noochew (‘das Volk’), die Pluralform von nuci oder nooch (‘Mensch’, ‘Person’).[3]

Sprache

Die Sprache der Ute zählt zusammen mit den Sprachen der benachbarten und verwandten Bannock, Comanche, Chemehuevi, Gosiute, Paiute und Shoshone zum Numic-Zweig (auch Shoshone genannt) der Uto-Aztekischen Sprachfamilie.

Obwohl die genannten Sprachen derselben Sprachfamilie entstammen, sind sie doch untereinander nicht so eng verwandt, wie der Name vermuten lässt, da sie verschiedenen Zweigen des Numic angehören, und stehen benachbarten Sprachen des jeweiligen Numic-Zweiges näher. Das Ute gehört zum südlichen Numic-Zweig und ist eine Dialektvariante des Colorado River Numic oder Chemehuevi-Ute-Südliches Paiute (auch bekannt als Ute, Südliches Paiute, Ute-Südliches Paiute oder Südliches Paiute-Ute, mit regionalen Dialekten: Chemehuevi, Südliches Paiute und Ute) und steht daher den Sprachen der Südlichen Paiute, Owens Valley Paiute (auch Östliche Mono) und Chemehuevi näher als dem zum westlichen Numic-Zweig zählenden Nördlichen Paiute, Westlichen Mono (Monache oder Mono Lake Paiute, die Kucadikadi-Gruppe der Nördlichen Paiute) und Bannock.[4][5]

Gelegentlich werden daher auch die Nördlichen Paiute, Bannock, Westlichen Mono (Westlicher Numic-Zweig), Timbisha Shoshone (vormals Koso oder Panamint, auch Northern Death Valley Shoshone), Westlichen Shoshone, die Gosiute (auch Goshute) (Zentraler Numic-Zweig), Kawaiisu (auch Southern Death Valley Shoshone), Chemehuevi einschließlich westlicher Gruppen der Ute (Südlicher Numic-Zweig), als Paiute bezeichnet. Östliche Gruppen der Ute (Südlicher Numic-Zweig) sowie die Nördlichen Shoshone und Comanche (Zentraler Numic-Zweig) wurden hingegen oft als Shoshone bezeichnet.

Heute sprechen allerdings die meisten Stammesmitglieder der Ute American English.

Geschichte

Ute im Jahre 1878

Vor Ankunft der Europäer in Nordamerika lebten die Ute als Nomaden. Es gibt keine Hinweise auf eine Immigration des Volkes aus einer anderen Region, sie bewohnten das Land wahrscheinlich über 1000 Jahre lang.[Quelle?]

Sie lebten in den weiten Landschaften des Großen Beckens (engl.: Great Basin) und lebten fast ausschließlich von der Großwildjagd. Dazu gehörten auch Jagdzüge in die Great Plains[6] des heutigen Colorados und Neu Mexicos, um Amerikanische Bisons (Büffel, manchmal Indianerbüffel genannt) zu erlegen. Sie betrieben keinerlei Ackerbau. Die Ute gelangten als einer der ersten Präriestämme in den Besitz von Pferden, die sie im Handel mit den spanischen Entdeckern ab etwa 1630 eintauschten oder stahlen. Die durch die Pferde völlig veränderte Mobilität führte auch zu einer Veränderung der Gesellschaft der Ute. Es entstanden sowohl Konflikte mit benachbarten Stämmen, besonders den im Osten und Nordosten lebenden Arapaho (Sadteetuhkuh) und Cheyenne (Seeyehnah) und den direkt südlich der Ute lebenden Diné (Pahgahweech), als auch Bündnisse mit anderen Völkern, beispielsweise den Comanche und den Jicarilla-Apache. Zu den Bannock und Shoshone (Surgurch) im Nordwesten und Norden war ihr Verhältnis wechselhaft, die westlich und südlich lebenden Gosiute (Gweesyootach) und Südliche Paiute (Payurch) hingegen überfielen sie im Winter, wenn diese Gruppen geschwächt waren, um sie dann als Sklaven auf den spanischen Sklavenmärkten zu verkaufen. Den Spaniern und den von ihnen eroberten Pueblo-Indianern (Dtewach) blieben sie meist feindlich gesinnt.

Nachdem die Comanche in die südwestlichen Prärien eingedrungen waren, verbündeten die Ute sich mit diesen und drängten gemeinsam die Apachen in den Südwesten. Später wurden sie selbst von ihren ehemaligen Verbündeten, den Comanche, aus der Prärie in die Berge von Utah und Colorado zurückgedrängt. Obwohl als eher aggressives Volk eingeschätzt, standen sie der amerikanischen Regierung weitgehend freundlich gegenüber und unterstützten diese in den Feldzügen gegen die Comanche, Apachen oder Kiowa. Die Vertreibung der Ute aus ihren angestammten Siedlungsgebieten begann mit dem Vertrag zwischen den Ute und der Regierung am 30. Dezember 1849. Im Zuge der Indianerpolitik wurde den Ute immer mehr Land „abgekauft“ oder über Verträge gegen andere Gebiete in Reservaten eingetauscht, ihr Lebensraum beschränkte sich nach und nach auf die ihnen von der Regierung zugeteilten Reservate.

Heute leben etwa noch 10.000 Ute in den Vereinigten Staaten, vor allem in drei Indianerreservaten in den Bundesstaaten Utah und Colorado. In dem Reservat „Uintah-Ouray“ im nordöstlichen Utah leben etwa 3.500 Stammesmitglieder, weitere 2.000 leben in „Southern Ute“ und in der „Ute Mountain Ute Indian Reservation“ noch etwa 1.500 Ute.

Gruppen der Ute

Die Ute unterteilten sich in mehrere größere sowie kleinere Stämme, die kulturell sowie geographisch einst in vier Gruppen unterteilt wurden: Nördliche Ute, Westliche Ute (auch Paiute oder Paiute-Ute), Südliche Ute (auch Östliche Ute oder Plains Ute) sowie Mountain Ute (auch Südliche Ute). Nachdem mehrere Gruppen zwangsweise umgesiedelt wurden, werden sie heute meist nach den vier Reservaten als Ute Indian Tribe (Nördliche Ute und Uinta Utes), Paiute Indian Tribe of Utah (Westliche Ute, auch Paiute oder Paiute-Ute), Southern Ute (Südliche Ute, Östliche Ute oder Plains Ute) sowie Ute Mountain Ute (Mountain Ute) bezeichnet:

Nördliche Ute (auch Northern Ute Tribe, heutiger Ute Indian Tribe)

  • Yapudttka (Yampadttka, Yamparka, Yamparika (Utes), lebten zwischen dem Yampa River Valley, Bear River und dem White River (die Ute nannten ihn ‘Rauchender Fluß’) im Nordwesten von Colorado und Nordosten von Utah, jagten nordwärts bis zum Little Snake River im Südwesten von Wyoming, heute zusammen mit den Pahdteeahnooch meist als White River Utes bezeichnet)[7]
    • Akanaquint (Ute-Bezeichnung des Green River, daher ‘Volk entlang des Green River’, lebten entlang des namengebenden Green Rivers (vormals: Seedskeedee-Agee - ‘Präriehuhn-Fluß’) zwischen dem Yampa River und dem White River im Nordosten von Utah, höchstwahrscheinlich eien Lokalgruppe der Yapudttka)
  • Pahdteeahnooch (Pahdteechnooch, Parianuc, Parusanuch, Parianuche (Utes) - ‘Wapiti-Volk’, lebten südlich der Yapudttka zwischen dem White River und dem Grand River (vormaliger Name des Colorado-Oberlaufs (1836-1921) bis zur Einmündung des Green River) bis zur Mündung des Green River im Nordwesten von Colorado und Nordosten von Utah, daher früher oft Grand River Utes genannt, heute zusammen mit den Yapudttka meist als White River Utes bezeichnet)
  • Taveewach (Taviwac, Tabeguache (engl. Aussprache: ‘tab-uh-wash’), Taviwach (Utes), lebten in den Flusstälern des Gunnison River und Uncompahgre Rivers (‘Schmutziges Wasser’ oder ‘Quelle roten Wassers’),[8], im Uncompahgre Valley sowie in den Elk Mountains nordwestlich bis zum heutigen Grand Junction im Westen Colorados, heute meist als Uncompahgre Utes bezeichnet)
  • Muhgruhtahveeach (umfassen alle Nördliche Ute, die im Uintah Basin (Uintah Becken), einschließlich des Great Salt Lake Basin sowie des Großen Beckens (Great Basin) in Utah lebten, heute meist Utah Utes, Unita oder Uinta Utes)
    • Cumumba (‘talks different’ - ‘Jene, die anders sprechen’, da es oft Heiraten zwischen dieser Ute-Gruppe und den Westlichen Shoshone gab, sprachen sie auch einen Dialekt mit starkem Shoshone-Einschlag, lebten entlang des Weber River (daher auch als Weber Utes bezeichnet) im Gebiet des heutigen Ogden-Logan entlang des Ogden River im Nordosten von Utah, wanderten bis zum Großen Salzsee im Westen,[9], heute meist Cumumba Utes)
    • Toompahnahwach (Tumpanuwac, Tumpanawach - ‘Fisch-Esser’, auch Tumpipanogo oder Timpana-nuuci, Timanogot,[10] lebten in den Wasatch Range in der Umgebung des Mount Timpanogos, größte und mächtigste Ute-Gruppe in Utah, entlang des Ufers des Utah Lake (vormals: Lake Timpanogots) im Utah Valley und entlang des Provo River (vormals: Timpanogotzis oder Tumpanowach genannt) sowie im Heber Valley, Uinta Basin und San Pete Valley, lebten auch in den Flusscanyons des Spanish Fork, Diamond Fork, Hobble Creek und American Fork im Nordosten von Utah, streiften nordwärts bis zum Fort Bridger am Blacks Fork of the Green River im Südwesten von Wyoming, von den Spaniern auch Lagunas - ‘See-Volk’, Come Pescados - ‘Fisch-Esser’ genannt, heute meist Timpanogos Utes)
    • Sahpeech (Sanpeech, Sawmpeets, Sanpits, San Pitch, San Pete - ‘tule people’, lebten östlich der Pahvant im Sanpete Valley zwischen den San Pitch Mountains im Westen und der Wasatch Range (auch Wasatch Mountains) im Osten, entlang des San Pitch River sowie im oberen Sevier River Valley westlich bis zum Sevier Lake, Utah, heute meist San Pitch Utes)
    • Yoowetum (Yoovwetuh, Uinta-at, später auch Tavaputs, bewohnten das Uintah Basin (Uintah Becken), die Uinta Mountains, einschließlich des Utah Lake und des Großen Salzsees (Great Salt Lake) und entlang des Strawberry River im Westen, sowie das südlich des Uintah Basin gelegene wüstenartige Tavaputs Plateau (tavaputs - ‘Land der Sonne’) im Gebiet des Green- und Colorado-River-System im Nordosten von Utah, heute meist Uinta-Ats Utes)
    • Sahyehpeech (Sheberetch, Seuvarits, auch Elk Mountain Utes genannt, lebten in der Region des heutigen Moab im Südosten Utahs, waren mehr der Wüstenkultur zugewandt als andere Gruppen, hatten fast keinen direkten Kontakt zu Europäern bis Mormonen ab 1850 in ihr Gebiet vordrangen, ca. 1870 schlossen sich die durch Krieg und Krankheit dezimierten Sahyehpeech anderen Gruppen an, heute meist Sheberetch Utes)

Westliche Ute (auch Paiute oder Paiute-Ute, heutiger Paiute Indian Tribe of Utah (PITU))

  • Moanunts (Moanumts, Moavinunts, lebten südöstlich der Pahvant im Upper Sevier River Valley in Zentral-Utah, im Otter Creek-Gebiet südlich von Salina sowie im Fish Lake-Gebiet, eine Gruppe der Moanunts, die bevorzugt um Fish Lake jagte und fischte wurde Fish Utes genannt, überwinterten oft nahe dem heutigen Koosharem, auf Grund von Mischehen mit Südlichen Paiute wurden sie half-Ute oder half-Paiute genannt, nach Errichtung des Koosharem-Reservats 1928 gehören sie zusammen mit Kaiparowits, Panguitch, nördliche Kaivavwits der Südlichen Paiute als Koosharem Band of Paiutes zum Paiute Indian Tribe of Utah (PITU))[11][12]
  • Pahvant (lebten westlich der Wasatch Mountains und in den Pahvant Mountains fast bis zur Grenze von Nevada entlang des Sevier River in den Wüstengebieten rund um den Sevier Lake, Clear Lake und Fish Lake, nannten sich daher Pahvant - ‘Nahe am Wasser’, standen der Wüstenkultur sehr nahe und ähnelten auf Grund von Mischehen kulturell ihren Nachbarn, den Kaivavwits (Kaibab) und Kwiumpats (Beaver) der Südlichen Paiute, Sahyehpeech und Gosiute, die Spanier nannten sie Barbones - ‘bärtige Ute’, nach Errichtung des Kanosh Reservats 1929 gehören heute die Pahvant-Ute und Kwiumpats (Beaver) als Kanosh Band of Paiutes zum Paiute Indian Tribe of Utah (PITU), manche Pahvant bilden heute mit anderen Ute-Gruppen den Ute Indian Tribe)[13][14]

Südliche Ute (auch Östliche Ute oder Plains Ute, heutiger Southern Ute Indian Tribe)

  • Kahpota (Kapota, Capote - ‘Mantel oder Decken-Ute’, abgel. von span. capote - ‘Mantel’, lebten ursprünglich östlich der Kontinentalen Wasserscheide südlich des Conejos River sowie östlich des Rio Grande bis zur Westseide der Sangre de Cristo Mountains, Mitte des 19. Jahrhunderts wohnten sie auch im San Luis Valley, Colorado, entlang des Oberlaufs des Rio Grande sowie des Animas River, besonders in der Umgebung der heutigen Städte Chama und Tierra Amarilla des Rio Arriba County, New Mexico, ebenso wie die Mahgrahch unterhielten die Kahpota Handelsbeziehungen zu den nördlichen Pueblo-Völkern, hatten das Pferd übernommen und waren mit der Ollero-Gruppe der Jicarilla Apache verbündet, mit denen sie die feindlichen Comanche, Kiowa, Südlichen Arapaho und Südlichen Cheyenne der Südlichen Plains bekämpften, heute meist Capote Utes)[13]
  • Mahgrahch (Mahgruhch, Moache, Mouache, Muwac, lebten entlang der östlichen Ausläufer der Rocky Mountains von Denver, Colorado, bis südlich in die Nähe von Las Vegas, New Mexico, handelten mit den nördlichen Pueblo, besonders mit Taos Pueblo, daher oft auch als Taos Ute bezeichnet, nachdem sie in Besitz von Pferden gelangten, wanderten sie zusammen mit ihren Verbündeten, der Llañero-Gruppe der Jicarilla Apache südostwärts bis ins Texas Panhandle, dort bekämpften sie oft gemeinsam die Stämme der Südlichen Plains - Comanche, Kiowa, Südlichen Cheyenne und Südlichen Arapaho, heute meist Moache Utes)

Mountain Ute (auch Südliche Ute, heutiger Ute Mountain Ute Tribe)

  • Weemeenooch (Weenoochew, Weeminuche, Wiminuc - ‘Old People’, ‘Long Time Ago People’, span. Guiguinuches, lebten westlich der kontintentalen Wasserscheide vom Dolores River im Südwesten Colorados, in den Abajo Mountains (‘niedrige Berge’, auch Blue Mountains) im Südosten von Utah sowie im Tal des San Juan River und dessen nördlichen Nebenflüssen im Süden von Colorado, den San Juan Mountains und im Nordwesten New Mexicos, einschließlich der Tafelberge und Plateaus des östlichen Utah, heute meist Weminuche Utes)[15]

Kultur

Als Nomaden lebten die Ute, wie die benachbarten Paiute und Shoshone, in leicht ab- und aufbaubaren, mit Fellen bedeckten Strauchhütten, den sog. Wickiups, wobei die östlichen Gruppen (besonders Kahpota und Mahgrahch) nach Einführung des Pferdes das Tipi der Plains-Indianer übernahmen. Ihre Kleidung bestand aus Fellen und Leder sowie Geflecht aus Pflanzenfasern, das insbesondere Frauen als eine Art Schürze trugen.[3] Ihre Nahrung bestand überwiegend aus Fleisch. Daneben traten Fisch und verschiedene pflanzliche Nahrungsmittel, die wild gesammelt wurden. Bedeutend waren Samen der Pinyon-Kiefern, Sonnenblumen und Kaktus-Früchte. Durch die Aneignung des Gebrauchs von Pferden veränderte sich die Stammesstruktur der östlichen Ute von kleinen Familienclans hin zu größeren Stammesgruppen. Ihre Gesellschaftsstruktur war polygam organisiert, Männer konnten mit mehreren Frauen zusammenleben. Der Glaube war schamanistisch orientiert und die Schamanen nahmen einen hohen Rang in der Gesellschaft ein. Die Ute fühlen sich dem Bären eng verbunden und der „Bärentanz“, der Momaqui Mowat, war nach dem “Sonnentanz“ im Sommer das wichtigste soziale Ereignis und religiöse Ritual der Ute.[16]

Heutige Situation

Ute Mountain, Colorado

Die Ute leben heute in drei Ute-Reservaten sowie einer der Südlichen Paiute, nach denen die Stämme auch eingeteilt werden:

Ute Indian Tribe (Northern Ute Tribe)

Die Gruppen der Nördlichen Ute und der Uinta Utes bilden als Ute Indian Tribe den größten Stamm und leben in der Uintah and Ouray Indian Reservation in Utah. Sie entstanden aus verschiedenen umgesiedelten Gruppen der Ute und Shoshonen. Verwaltet wird der Stamm von Fort Duchesne aus.[17]

Paiute Indian Tribe of Utah (PITU))

Die als Westliche Ute (auch Paiute oder Paiute-Ute) bezeichneten Moanunts und Pahvant waren bereits vor Ankunft der Weißen oft Mischehen mit direkt im Westen und Südwesten lebenden Gruppen der Südlichen Paiute (Kaivavwits (Kaibab) und Kwiumpats (Beaver)) eingegangen und wurden daher mit diesen Gruppen zusammen auf zwei Reservaten angesiedelt. Heute bilden sie zwei Paiute bands des Paiute Indian Tribe of Utah (PITU),[18] jedoch identifizieren sie sich selbst als Ute. Der heutige Stamm besteht aus folgenden fünf Paiute Bands:

  • Koosharem Band of Paiutes (Kaiparowits, Panguitch, nördliche Kaivavwits der Südlichen Paiute und Moanunts)
  • Kanosh Band of Paiutes (Pahvant und Kwiumpats der Südliche Paiute)
  • Cedar Band of Paiutes (Ankappanukkicicimi und Kumoits)
  • Shivwits Band of Paiutes (Gunlock Band, Shivwits, Uainuints und Uinkarets)
  • Indian Peaks Band of Paiutes (Ankappanukkicicimi, Kwiumpats, Panaca und Indian Peaks Band)

Southern Ute Indian Tribe

Das Reservat der Südlichen Ute, die aus Nachfahren der Kahpota (Capote Utes) und Mahgrahch (Moache Utes) bestehen, liegt im südwestlichen Teil Colorados, der Verwaltungssitz und Hauptort ist Ignacio. Die Südlichen Ute sind der finanziell erfolgreichste der Stämme, da in ihrem Reservat neben dem Glücksspiel auch der Tourismus erfolgreich vermarktet wird und Öl und Gas auf dem Stammesgebiet gefunden wurde. Die Region gilt als landschaftlich schönes und lebenswertes Wohngebiet.

Ute Mountain Ute

Die Ute Mountain Ute stammen von den als Mountain Ute bezeichneten Weemeenooch (Weminuche Utes) ab, die ursprünglich das westliche Ende des Reservats der Südlichen Ute besiedelten. Ihr heutiges Reservat liegt unweit Towaoc in Colorado mit kleineren Anteilen in Utah und Neu Mexiko. Die Ausgrabungsstätten vieler Anasazi-Siedlungen liegen in dem Stammesgebiet und im Mesa Verde National Park, einige davon können in dem touristisch bedeutsamen Ute Mountain Tribal Park[19] besichtigt werden. Die Gemeinde der White Mesa Community of Utah nahe Blanding gehört ebenfalls zu diesem Stamm, ist aber weitgehend autonom.

Siehe auch

Literatur

  •  Virginia McConnell Simmons: The Ute Indians of Utah, Colorado, and New Mexico. University Press of Colorado, September 2001, ISBN 0870816470.
  •  Dean L. May: Utah: A People's History. University of Utah Press, 1987, ISBN 0874802849, S. Insb. Kapitel 1 und 2.
  •  Frederick W. Hodge: Handbook of American Indians. 1906.

Weblinks

 <Lang> Commons: Ute – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ute Indians
  2. American Indian, Alaska Native Tables from the Statistical Abstract of the United States: 2004-2005. In: The National Data Book. U. S. Census Bureau, abgerufen am 20. August 2008 (PDF; 860 kB, english).
  3. 3,0 3,1 Handbook of North American Indians, Band 11 Great Basin, S. 365
  4. Northern Paiute - Orientation - Linguistic Affiliation
  5. z.B. sind daher die Sprachen der Nördlichen, Owens Valley und Südlichen Paiute untereinander nicht so eng verwandt, wie der Name vermuten lässt, da sie entweder zum westlichen oder südlichen Numic-Zweig gehörten
  6. im Deutschen oft fälschlich auch als Prärien bezeichnet, die allerdings nur die östliche Hälfte der Großen Ebenen (Great Plains) bildeten
  7. Virginia McConnell Simmons: Ute Indians of Utah, Colorado, and New Mexico
  8. gemeint sind wahrscheinlich die dem Ort Ouray nahegelegenen heißen Quellen
  9. es wird diskutiert, ob sie gar ursprünglich eine Shoshone-Gruppe waren, die sich den Ute später anschloss
  10. abgeleitet von tumpi - ‘Fels’ und panogos - ‘Wassermündung’ oder ‘Canyon’
  11. Paiute Indian Tribe of Utah (PITU)
  12. Virginia McConnell Simmons: Ute Indians of Utah, Colorado, and New Mexico, University Press of Colorado, 2000
  13. 13,0 13,1 The Northern Utes of Utah
  14. Ute Tribe
  15. Ute memories
  16.  Reginald Laubin, Gladys Laubin: Indian Dances of North America: Their Importance to Indian Life. University of Oklahoma Press, 1989, ISBN 0806121726, S. 316.
  17. Northern Ute Indian Tribe and Utah Division of Indian Affairs: Ute Nation. Utah, abgerufen am 20. August 2008 (english).
  18. Homepage des Paiute Indian Tribe of Utah (PITU)
  19. Ute Mountain Tribal Park. In: Mesa Verde National Park Area Travel Information. Mesa Verde County, abgerufen am 20. August 2008 (english).

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Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
DOI:
15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
DOI:
15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
DOI:
15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
DOI:
15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
DOI: 10.1038/nature25778
24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
DOI: 10.1038/nature25778
01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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06.09.2017 Gerard D. Gierlińskia et al. 5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
DOI: 10.1371/journal.pone.0180164
27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
DOI: 10.1126/science.aag0357
08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
DOI: 10.1126/sciadv.1601941
28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
DOI:
17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
DOI: 10.1073/pnas.1525200113
07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
DOI: 10.1073/pnas.1523951113
02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
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22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
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05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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