Cheyenne (Volk)


Gesichter des Cheyenne-Volks

Die Cheyenne sind ein Volk der amerikanischen Ureinwohner im Kulturgebiet der Großen Ebenen. Die Cheyenne-Nation entstand aus ursprünglich drei verbündeten Stämmen, den Só'taa'e (gewöhnlich auch Sutai geschrieben), den Masikota und den Tsé-tsêhéstâhese (Einzahl: Tsêhéstáno, üblicherweise als Tsitsistas ausgeschrieben), was als "die uns gleichen" übersetzt wird. Der Name "Cheyenne" stammt vermutlich von der Bezeichnung Šahíyena aus der Sprache der Dakota-Sioux und bedeutet "kleine Šahíya". Obwohl die Identität der Šahíya nicht bekannt ist, meinen viele Prärieindianerstämme, dass damit die Cree oder ein anderes Volk gemeint sind, die wie die Cree und die Cheyenne der Algonquian-Sprachfamilie angehörten.[1] Die Volksetymologie für "Cheyenne" bedeutet "ein wenig wie eine fremde Sprache" oder "Volk mit einer fremden Sprache" (wörtlich: "Rotsprecher").[2]

Politische Organisation

Gruppen der Cheyenne

Die Cheyenne gehören zu den bekanntesten Völkern der Prärie-Indianer. Bevor sie in Reservaten sesshaft gemacht wurden, waren sie mit den Arapaho, den Lakota-Sioux sowie später mit den Kiowa und Comanche verbündet. Die Cheyenne-Nation bestand aus zehn bis zu zwanzig Lokalgruppen (engl. "band"), die die gesamten Großen Ebenen vom südlichen Colorado bis zu den Black Hills in South Dakota durchschweiften. Nach der Zerschneidung ihres Siedlungsgebiets durch die Eisenbahn in der Mitte des 19. Jahrhunderts brach der Lagerkreis der Lokalgruppen auseinander, wobei einige Gruppen im Gebiet der Black Hills blieben, während sich andere in der Nähe des Platte-Flusses in Mittel-Colorado konzentrierten. Durch den Vertrag von Fort Laramie von 1868 wurde die Trennung in Südliche Cheyenne und Nördliche Cheyenne festgeschrieben.

Nördliche Cheyenne (allgemein als Omisis - “Esser” bekannt)

  • Notameohmésêhese ("nördliche Esser", auch Omisis - "Esser", so genannt, da sie als große Jäger bekannt waren, und über reichlich Nahrung verfügten, größte Cheyenne-Gruppe)
    • Anskówînîs ("Narrow Nose", "narrow-nose-bridge", benannt nach ihrem ersten Häuptling Anskówînîs)
    • Mogtávhaitäniu (Moktavhetaneo - "Schwarzhäutige Leute", "Ute -ähnliche Leute", so genannt, da sie dunkelhäutiger waren als die anderen Cheyenne und daher den Ute ähnelten)
  • Oivimana ("Northern Scabby", "Northern Scalpers")
  • Totoimana (auch Tútoimanáh - "Backward Clan", "Shy Clan" oder "Bashful Clan")
  • Masikota ("Crickets", "Grasshoppers", stark vermischt mit Lakota, bei denen sie als Sheo bekannt waren)
    • Hó`nawa (Honowa, Ononeo - "Arikara-Volk", da viele Mischehen mit den Arikara bestanden)
  • Nördliche Sutai (auch Só'taa'e) (zwei Gruppen, schlossen sich den Notameohmésêhese an)

Südliche Cheyenne (allgemein als Sówoniá - “die Südlichen” bekannt)

  • Tsistsistas
    • Heviksnipahis (auch Iviststsinihpah - "Aorta-Volk" oder "Verbrannte Aorta-Volk", lt. Überlieferung wurde in einer Notlage eine geröstete Aorta eines Bison-Herzens als Tabakpfeife verwendet)
    • Moiseo (Monsoni = "Flint-Men", "Blue Horses"-Otata-voha- ist mit der Coyote Society gleichzusetzen, Blue Horse ist der erste Anführer dieser Society)
  • Hevhaitanio (Heévâhetane - "Haare Rope Men", "Hairy People", die Hevhaitanio fertigten ihre Seile aus geflochtenen Haaren, während andere Cheyenne Seile ungegerbtes Leder nutzten)
  • Ná`kuimana ("Bear People")
  • Oivimana ("Scabby" - “schorfig, räudig”, ursprünglich Teil der Hevhaitanio, deren Häuptling angeblich eine Hautinfektion nach Verwendung einer räudigen Büffelhaut als Satteldecke entwickelte)
  • Hotametaneo (Hotnowa, Hownowa - "Armes Volk")
  • Wotapio (Lakota-Wort Wutapiu - "Lakota-Sioux-Esser", "Half-Cheyenne", "Cheyenne-Sioux", ursprünglich eine Lakota-Gruppe, die sich den Cheyenne anschloss)
  • Wóopotsît (Wóhkpotsit, Woxpometaneo - "White Wolf", "White River")
  • Hisiometaneo (Issiometaniu - "Volk in den Hügelketten", ursprünglich Teil der Hevhaitanio, lebte vorwiegend in den Hügelketten am Oberlauf des Smoky River in Colorado)
  • Ohktounna (Oktogana - "Bare Legged" - “entblöste Beine”, "Protruding Jaw" - “vorstehende Kiefer”, beschreibt die Art des ihnen eigenen Tanzes, Deer Dance genannt, der im Vorfeld eines Krieges aufgeführt wurde)
  • Südliche Sutai (auch Só'taa'e) (zwei Gruppen, schlossen sich den Hisiometaneo an)

Die Cheyenne selber betrachteten die Sutai (4 Lokalgruppen) und die Masikota nicht als Tsitsistas, sondern als zwar verwandte und verbündete, aber doch eigenständige Völker. Nachdem die Masikota (Mischvolk mit den Lakota, diese Gruppe war als erstes in den Plains, daher auch der Name First Named, eng verwandt mit den Moiseo und Heviksnipahis der Coyote Society/Fox Society) durch eine Cholera-Epidemie 1849 fast ausgelöscht worden waren, schlossen sich die verbliebenen Masikota den Dog Soldiers (Hotámitä`nio oder Hotamitanui) an. Diese fungierten nun als eigenständige Gruppe und nahmen nach 1850 während Stammeszusammenkünften den Platz der Masikota ein.

Rat der Vierundvierzig

Fort Laramie Vertrag (1868)

Im Unterschied zu anderen Prärie-Indianern traten die Cheyenne bereits frühzeitig als politisch geeinter Sozialverband auf. Während die meisten anderen indigenen Völker der Prärie in politisch autonome Lokalgruppen zerfielen, waren die Unterstämme der Cheyenne politisch geeint. Das traditionelle zentrale Regierungssystem der Cheyenne bestand aus dem Rat der Vierundvierzig. Dieser Name verweist auf die Anzahl der Häuptlinge, die Sitz und Stimme in der Ratsversammlung hatten. Jeder der zehn Unterstämme entsandte vier Hauptdelegierte. Die übrigen vier Häuptlinge dienten als Berater der anderen Delegierten in Grundsatzfragen. Die Ratshäuptlinge wurden nicht gewählt sondern bestimmten in der Regel alle vier Jahre ihre eigenen Nachfolger, die jeweils für zehn Jahre gewählt wurden und wiederum vom Rat bestätigt werden konnten. Der Rat bestand in der Regel aus älteren respektierten Männern, die über innere und äußere Angelegenheiten, die den gesamten Stamm betrafen, berieten und für alle Cheyenne bindende Entscheidungen fällten. Diese Entscheidungen befassten sich meist mit Kriegen oder Allianzen mit benachbarten Stämmen oder weißen Siedlern sowie Streitigkeiten zwischen den einzelnen Gruppen. In den inneren Angelegenheiten der einzelnen Gruppen hatten die Ratsmitglieder keine Entscheidungsgewalt, sondern diese wurden von den traditionellen Häuptlingen der betroffenen Gruppen getroffen. Dieses System einer repräsentativen Demokratie kontrollierte auch die Militärgesellschaften der Cheyenne, die entstanden waren, um Kriegszüge zu planen, Rechtsnormen durchzusetzen und Zeremonien anzuleiten, nachdem die Cheyenne in den Great Plains zu einer schweifenden Lebensweise übergegangen waren. Viele Häuptlinge wurden aus den Reihen der Militärgesellschaften gewählt, mussten aber ihre Mitgliedschaft bei ihrer Wahl in den Rat aufgeben. Neben dem Rat der Vierundvierzig waren die Militärgesellschaften die andere zentrale Institution der Cheyenne.

Jedoch schwand der Einfluss des Rats der Vierundvierzig angesichts der inneren politischen Konflikte der Cheyenne hinsichtlich des Umgangs mit den auf den Plains auftauchenden weißen Siedler sowie durch das Sand-Creek-Massaker. Neben den schweren Verlusten an Menschenleben und materiellen Gütern der betroffenen Gruppen der Arapaho und Cheyenne, zerstörte das Massaker auch das traditionelle Regierungssystem der Cheyenne, da am Sand Creek acht Mitglieder des Rats der Vierundvierzig sowie mehrere Anführer der Militärgesellschaften den Tod fanden. Unter den getöteten Häuptlingen und Anführern befanden sich größtenteils diejenigen, die für Frieden mit den weißen Siedlern und der amerikanischen Regierung eingetreten waren. Dies bewirkte, dass sich die sozialen Spannungen sowie die politische Kluft zwischen den traditionellen Rat der Vierundvierzig und ihren Anhängern auf der einen Seite und den Militärgesellschaften, besonders den Dog Soldiers, auf der anderen. Für die Dog Soldiers bewies das Sand Creek Massaker die Naivität der Politik der Friedenshäuptlinge, indem diese mit den Weißen in Verhandlungen traten und Friedensverträge (Vertrag von Fort Laramie und Fort Wise) geschlossen hatten, und bestärkte sie in ihrer militanten Haltung gegenüber den Weißen.

Männerbünde und Militärgesellschaften der Cheyenne

  • Hotámitä`nio ("Dog Men", Dog Soldiers, Hundesoldaten genannt)
  • Hotamimasaw ("Foolish Dogs" oder "Crazy Dogs", ähnlich den Bowstring Soldiers, nur bei den Nördlichen Cheyenne)
  • Woksihitä`nio (Woksihitaneo="[Kit]Fox Men", Fox Soldiers genannt, Vorläufer war die Coyote Society, die älteste Society)
  • Hi`moiyogis ("Pointed-lance Men", oft Crooked Lances Soldiers genannt, Elkhorn Scraper Society, zweitälteste Society, das Halbblut George Bent sowie der berühmte Anführer Roman Nose gehörten dieser Society an)
  • Miihohlvîs (Mahohivas="Red Shield", auch Hotoanu`tgiu ="Buffalo Bull Warriors", daher Buffalo Soldiers genannt)
  • Himátanóhîs ("Bowstring Men", Bowstring Soldiers, auch Konianutqio ="Wolf Warriors", nur bei den Südlichen Cheyenne)

Die berühmten Dog Soldiers waren in den letzten Kämpfen der Cheyenne der größte und bekannteste Kriegerbund. Bei den Südlichen Cheyenne spalteten sich sogar die Dog Soldiers vom eigentlichen Stammesverband ab und führten auf eigene Faust einen unerbittlichen Guerilla-Krieg. Zuvor besaßen die Crooked Lances Soldiers innerhalb der Militärgesellschaften eine gewisse Vorherrschaft.

Kulturgeschichte

Lebensweise

Wenn man ein lineares Geschichtsmodell zugrunde legt − es sind aber auch andere Entwicklungsmodelle denkbar −, dann kann die Kulturgeschichte der Cheyenne-Indianer während der vergangenen vier Jahrhunderte ganz grob in etwa vier Kulturepochen eingeteilt werden. Zunächst lebten die Vorfahren der Cheyenne als sesshaftes Volk von Feldbauern im Nordöstlichen Waldland, wo sie vor allem Mais und Bohnen anbauten. Als Nächstes nahmen sie im Gebiet der heutigen US-Bundesstaaten Minnesota und South Dakota ihren Wohnsitz, wo sie ihren Feldbau fortführten, aber bereits zur Jagd auf den Bison in den Great Plains übergingen. Während des dritten Stadiums gaben die Cheyenne ihre sesshafte Lebensweise als unspezialisierte Jäger und Feldbauern auf und gingen vollständig zur Bisonjagd des so genannten „Pferdekulturkomplexes“[3] über. Mit der völligen Aufgabe des Feldbaus und der Sesshaftigkeit schwand die gesellschaftliche Macht der Frauen. Das vierte Stadium bezeichnet die Reservationsphase mit erzwungener Sesshaftigkeit, dem Verlust der kollektiven Wirtschaftsbasis und der Abhängigkeit von Wohlfahrtsprogrammen. Für die Southern Cheyenne kommt die Privatisierung des kollektiven Landbesitzes durch das General-Allotment-Gesetz (Dawes Act) nach 1891 hinzu.

Nördliche Cheyenne mit Pferde-Traggestell (Travois), 1890

Gesellschaftssystem

Im Hinblick auf das Gesellschaftssystem und die Verwandtschaftsorganisation der Cheyenne-Indianer besteht keine Einigkeit unter den Kulturanthropologen. Nachdem die Cheyenne die klassische Prärieindianer-Kultur angenommen hatten, besaßen sie ein bilaterales Verwandtschaftssystem (Bilateralität), bei dem die Abstammung sowohl über die väterliche wie die mütterliche Linie gerechnet wird. Einige Anthropologen wie John H. Moore meinen jedoch, dass die Cheyenne Spuren eines matrilinearen Verwandtschaftssystems (Matrilinearität) beibehalten hätten. Ob die Cheyenne jemals ein matrilineares Clan-System ausgebildet hatten oder ob es sich um eine Rückbildung in Krisenzeiten handelte, konnte bisher nicht schlüssig entschieden werden.

Schöpfungsgeschichte und Kosmologie

Die Cheyenne haben einen obersten Gott, Heammawihio [4], der über ihnen lebt. Heammawihio (auch Maheo genannt) wird von den Cheyenne als der Schöpfer und Lehrer angesehen. Einst lebte Heammawihio unter den Menschen. Er lehrte sie die Herstellung von Pfeilen und Messern und die Jagd. Heammawihio zeigte ihnen auch, wie man Feuer macht und wie man Korn pflanzt und sich davon ernähren kann. Nachdem er ihnen alles beigebracht hatte, was nötig war, um auf der Erde leben zu können, stieg er in den Himmel auf, um von dort über die Cheyenne zu wachen. Und wenn ein Cheyenne stirbt, kommt er in den Himmel, um dort mit Heammawihio zu leben.

Neben Heammawihio gibt es in der Erde noch einen anderen Gott, Ahk tun o' wihio. Er lässt die Pflanzen wachsen, das Wasser fließen und sorgt dafür, dass der Boden fest ist, so dass die Menschen auf ihm laufen können. Außerdem gibt es noch die Geister der vier Himmelsrichtungen, die Nivstanivoo, die den Wind wehen lassen. [5]

Der Sun Dance (Sonnentanz, die Cheyenne bezeichneten ihn als New Life Lodge) war eine zentrale Zeremonie der Cheyenne, die für ihre besonders strenge und sich gegenüber schonungslose Auslegung auf den Plains weithin berühmt waren. Der Sonnentanz fand in jedem Sommer statt und dauerte acht Tage. Den Tänzern waren mit einem Riemen über der Brust die Muskeln durchbohrt worden und während sie stundenlang tanzten, immer eine Pfeife dabei spielend und hierbei in die Sonne blickten, zogen und zerrten sie immer wieder an den Riemen, an denen sie hingen. Diese Tänze konnten sich tagelang hinziehen und hatten das Ziel, den Tänzer durch die ungeheuren Schmerzen und die Anstrengung in Trance zu versetzen, der Tänzer war erst erlöst, wenn der Riemen sich durch das dauernde Zerren aus der Brust löste. Die tagelangen Gebete, Tänze, Selbstkasteiungen und heiligen Zeremonien, die während des Sonnentanzes durchgeführt wurden, sollten das spirituelle Leben der Cheyenne und aller Lebewesen auf Erden erneuern.

Ebenfalls bedeutend für die Cheyenne war der Sacred Arrow Renewal Dance (= "Tanz zur Erneuerung der vier Heiligen Pfeile"), die einer Legende nach von Heammawihio / Maheo Sweet Medicine, dem traditionellen Helden und Propheten des Stammes, übergeben worden waren, anlässlich dessen vierjähriger Wallfahrt zum Heiligen Berg der Cheyenne, dem Bear Butte in der Nähe der Black Hills. Alle Heiligen Pfeile (auch bekannt als Medizin-Pfeile) werden Mahuts genannt, da sie Sweet Medicine von Maheo überreicht bekommen hatte. Zudem hatte er den Auftrag, den Cheyenne ihre heiligen Zeremonien, Gesänge, Tänze, Prophezeiungen sowie Magie zu lehren und somit für ein friedliches Zusammenleben innerhalb des Stammes zu sorgen. Den Heiligen Pfeilen wurden verschiedene Mächte zugeschrieben. Zwei wurden Buffalo Arrows genannt, da sie Kraft und Macht über Büffel und andere Tiere besaßen, durften aber nur in äußersten Notzeiten benutzt werden, da ihre Macht so groß war. Die Cheyenne glaubten, wenn man mit ihnen auf die betroffenen Tiere zeigte, würden diese nur noch im Kreis rennen, und so für die Jäger ein leichtes Ziel abgeben. Die beiden anderen wurden Man Arrows genannt und hatten die Kraft, das Lager gegen Feinde zu schützen, den Sieg im Kampf zu erzwingen sowie für einen erfolgreichen Raubzug zu sorgen. Vor einem Kampf oder einem Kriegs- und Raubzug zielte während einer Zeremonie der sog. Arrow Keeper mit den Pfeilen in Richtung des Feindes. Die Pfeile hatten die Macht die gegnerischen Krieger zu blenden und diese somit im Kampf stark zu behindern. Die vier Heiligen Pfeile - rot, weiß, gelb, und schwarz - wurden zusammen mit anderen sakralen Stammesobjekten im heiligen Medizinbündel aufbewahrt und versinnbildlichten die Einheit des gesamten Stammes. Hüter dieser heiligen Gegenstände waren die Südlichen Cheyenne. In regelmäßigen Abständen versammelten sich alle Gruppen der Cheyenne für diese Zeremonie, in der sie einige Rituale durchführten, um die Heiligen Pfeile zu erneuern und somit auch den gesamten Stamm. . Dagegen brachten die Sutai, die sich den Nördlichen Cheyenne anschlossen, den Sacred Buffalo Hat in den Norden mit, so dass sich im Norden wie im Süden je ein zentrales Heiligtum befand.

Der Animal Dance (="Tier-Tanz", von den Cheyenne Massaum genannt), auch von Sweet Medicine am Heiligen Berg erhalten und den Cheyenne gelehrt, war ein fünftägiger Tanz, der Erfolg für die Jäger bringen sollte. Dies war auch die einzige Zeremonie an deren Vorbereitungen Frauen beteiligt waren. Die Krieger verkleideten sich als Tiere und die Mitglieder der Bowstring Soldiers (auch Contrary Warriors genannt, da sie einen Eid geschworen hatten, alle Handlungen gegensätzlich zu machen) gaben vor, diese zu jagen, hierbei taten sie alles rückwärts, zur großen Belustigung aller. Der Animal Dance war die einzige jährliche Zusammenkunft aller Gruppen, die allein der Belustigung, dem Spaßen sowie Clownereien gewidmet war.

In letzter Zeit wurde auch der Peyote-Ritus innerhalb der Native American Church ein Teil des religiösen und spirituellen Lebens der Cheyenne. Die spirituelle Reinigung in einer Schwitzhütte vor der Peyote-Zeremonie und anderen Ritualen war und ist bedeutend. Zudem ist eine Wiederbelebung des Interesses an den alten Traditionen sowie der für deren Ausübung wichtigen Sprache der Cheyenne im Gange.

Geschichte

Mädchen der Cheyenne, Edward Curtis, 1911

Im 18. Jahrhundert kamen einige Indianerstämme durch europäische Siedler an Schusswaffen, was die Gleichgewichtsverhältnisse im ursprünglichen Cheyenne-Lebensraum durcheinander brachte. Von den Anishinabe in die Flucht getrieben, zogen die Cheyenne erst in das heutige North Dakota und gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach South Dakota und Colorado. In der neuen Heimat verlernten sie ihre Fähigkeiten im Ackerbau und Kunsthandwerk. Sie wurden zu Nomaden und zogen den riesigen Bisonherden der Prärie nach. Vermutlich stießen die Cheyenne am Missouri River auf die eng verwandten Sutai und vereinten sich nach anfänglichen Feindseligkeiten mit ihnen. 1833 wurde am oberen Arkansas River Bent’s Fort errichtet. Ein Teil der Cheyenne entschied sich, in dessen Nähe zu bleiben, daraus wurden die Südlichen Cheyenne, während die anderen weiter nach Norden, in das Gebiet des Yellowstone River und des North Platte River zogen - die Nördlichen Cheyenne. Diese Trennung wurde beim Vertrag von Fort Laramie 1868 festgehalten. Seitdem wird zwischen Nördlichen Cheyenne (in Cheyenne Notameohmésêhese = "nördliche Esser", oft einfach als Ohmésêhese oder O mi sis ="Esser") und Südlichen Cheyenne (in Cheyenne Heévâhetane = "Angeseiltes Volk", oft einfach Sowonia ="die Südlichen") unterschieden.

1876 waren die Cheyenne an der Schlacht am Little Bighorn beteiligt.

Heutige Situation

Heute leben die Nördlichen Cheyenne im Südosten des US-Bundesstaats Montana in der Northern Cheyenne Indian Reservation. Die Südlichen Cheyenne leben zusammen mit den Südlichen Arapaho im Westen des US-Bundesstaats Oklahoma und besitzen unter der Bezeichnung The Cheyenne and Arapaho Tribes den offiziellen Status eines bundesstaatlich anerkannten Stammes (federally-recognized tribe). 1924 wurden die Cheyenne zu amerikanischen Staatsbürgern. Seit den 1970er Jahren wurde ihnen das Recht auf die Ausübung ihrer Religion wieder zugestanden. Seit dieser Zeit haben die Cheyenne ihr Stammesbewusstsein wieder entdeckt und erinnern sich ihrer alten Sitten und Gebräuche.

Demografie

Die Zahl der Cheyenne und Sutaio wird für 1780 auf 3500 geschätzt. 1904 zählte man 1900 Südliche Cheyenne und 1400 Nördliche Cheyenne. Nach der Volkszählung von 1990 gab es 6.591 Cheyenne, von denen noch 1.721 die Algonkin-Sprache Cheyenne sprachen. Die Gesamtbevölkerungszahl der Cheyenne und der Arapaho belief sich im Jahr 2008 auf 12.130 Menschen.[6]

Sprache

Die Sprache der Cheyenne wird Tsêhesenêstsestôtse genannt und gehört der Algonkin-Sprachfamilie an. Ihre Nachbarn, die ebenfalls Algonkin-sprachigen Arapaho und Sutai, unterschieden sich jedoch so stark sprachlich von den Cheyenne, so dass diese sich nicht gegenseitig verständigen konnten, sondern durch die Zeichensprache auf den Plains kommunizierten. Heute wird Tsêhesenêstsestôtse noch von etwa 1.700 Cheyenne in den Bundesstaaten Montana und Oklahoma in den USA gesprochen.

Bedeutung

Die Hauptstadt von Wyoming ist nach ihnen benannt, siehe Cheyenne (Wyoming), desgleichen die Ortschaft Cheyenne Wells in Colorado, ein Fluss in South Dakota (Cheyenne River), die Cheyenne Mountains in Colorado sowie Countys in Colorado, Nebraska und Kansas.

Literatur

  • Donald J. Berthrong: The Southern Cheyenne. Norman, OK, University of Oklahoma Press 1963
  • George Bird Grinnell: The Cheyenne Indians: Their History and Ways of Life. New Haven, CT, Yale University Press 1923; Taschenbuch-Ausgabe in 2 Bänden, Lincoln, NE: Bison Books 1972 ISBN 978-0-8032-5771-9 und 9780803257726
  • Hartmut Krech (Hrsg.): Blauvogel, Autobiografie einer Cheyenne-Frau. In: IndianerLeben. Indianische Frauen und Männer erzählen ihr Leben. Norderstedt: Books on Demand 2009, Seite 103-118, ISBN 978-3-8391-1047-8
  • K. N. Llewellyn; E. Adamson Hoebel: The Cheyenne Way: Conflict and Case Law in Primitive Jurisprudence (Erstausgabe 1941). Reprint: New York, NY: Hein 2002, ISBN 1-57588-717-7
  • John H. Moore: The Cheyenne Nation. A Social and Demographic History. Linoln, NE: University of Nebraska Press 1987, ISBN 0-8032-3107-5
  • John Stands in Timber: Cheyenne Memories. New Haven, CT: Yale University Press 1967, 2. Aufl. 1998, ISBN 0-300-07300-3

Einzelnachweise

  1. What is the origin of the word "Cheyenne"?. (online im Internet Archive)
  2. Bright, William (2004). Native American Place Names of the United States. Norman: University of Oklahoma Press, pg. 95
  3. Clark Wissler: The American Indian, An Introduction to the Anthropology of the New World. New York 1917, S. 34; John C. Ewers: The Horse in Blackfoot Indian Culture: With Comparative Material from Other Western Tribes. Washington, DC, 1955, S. 2 ff.
  4. Bedeutung des Namens
  5. Religion und Zeremonien
  6. Oklahoma Indian Affairs. Oklahoma Indian Nations Pocket Pictorial Directory. 2008:7

Siehe auch

Weblinks

 <Lang> Commons: Cheyenne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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