Neg. No. PA 17947 / Public domain

Chipewyan


Die Chipewyan (engl. Aussprache: ‘Chip-uh-WHY-an’), Denesuline (auch Denésoliné, Dënesųłiné - ‘Volk des kargen, öden Landes’, sprich ‘Den-a-sooth-leh-na’ in Chipewyan, engl: Aussprache: ‘Dene-su-lee-neh’)[1] oder einfach Dene (sprich: ‘den-ay’) sind eine kanadische Gruppe von First Nations. Sie gehören wiederum zu den fünf Gruppen der Dene (Dené), die sprachlich zu den Nördlichen Athapasken der Na-Dené-Sprachfamilie zählen. Die Dene (Dene ist der unter Athapasken übliche Begriff für ‘Volk’) der Nordwest-Territorien, Nunavuts sowie der im Süden angrenzenden Gebiete von Manitoba, Saskatchewan und Alberta umfassen neben den Chipewyan die Yellowknife (T'atsaot'ine, Tatsanottine), Dogrib (Tłįchǫ oder Tåîchô, auch Thlingchadinne), die South Slavey (Deh Cho) sowie North Slavey (Sahtu Dene oder Sahtu).

Die Diné (Navajo) und Apachen (T'Inde, Inde, N'de, N'ne) haben ähnliche Namen wie die Dené, zählen jedoch zu den Südlichen Athapasken.

Namensgebung

Der Name Chipewyan leitet sich, wie viele andere Stammes- und Ortsbezeichnungen auf den Nordwestlichen Plains, aus der Cree-Sprache ab, die zu den Nördlichen Algonkin-Sprachen gehört. Die südlich von ihnen lebenden Cree nannten sie Wetcipwayi Wiyiniwuk oder Cīpwayān (abgeleitet von cīpwāw (ᒌᐚᐤ) - ‘to be pointed’ und wayān (ᐘᔮᐣ) - ‘skin’ oder ‘hide’, d. h. ‘Cīpwayān’ (ᒌᐘᔮᐣ) - ‘People wearing Pointed Skins’ - ein Verweis auf den Schnitt und Stil der Chipewyan-Parkas).[2]

Trotz der offensichtlichen Ähnlichkeit der Namen, dürfen die Chipewyan nicht mit den Chippewa (einer fehlerhaften Übertragung des Namens ‘Ojibwa’), der Bezeichnung für die Anishinabe (‘das erste Volk’), verwechselt werden.

Die Chipewyan selbst bezeichneten sich als Dene, Denesuline oder Dënesųłiné - ‘das Volk’. Ihre Sprache, die wie erwähnt zum Nördlichen Zweig der Athapaskischen Sprachen gehört, wird ebenfalls als ‘Denesuline’ (auch Dene Suline) oder meist von Linguisten als ‘Chipewyan’ bezeichnet. Die Chipewyan sprechen meist den 't'-Dialekt des Denesuliné, mit Ausnahme der Chipewyan von Fond du Lac, die den 'k'-Dialekt sprechen.

Wohngebiet

Die verschiedenen Gruppen der Chipewyan lebten in den weiten Wald- und Seengebieten in den südlichen Nordwest-Territorien zwischen der Hudson Bay im Osten und dem Großen Sklavensee im Westen. Ihr Wohngebiet erstreckte sich in den weiten Wald- und Seengebieten vom Churchill River im Süden nordwärts in die Waldtundra sowie zwischen der Hudson Bay im Osten und dem Großen Sklavensee und Lake Athabasca in Alberta im Westen.

Lebensweise und Kultur

Wie benachbarte subarktische Völker auch, zogen die Chipewyan in kleinen Gruppen (engl. bands), bestehend aus einer oder mehreren Großfamilien (engl. extended families), nomadisierend durch ihr aus vielen Seen- und Flüssen sowie Waldtundra bestehenden Gebiet, jagten Wild (Karibu, Moschusochsen, Elche), lebten vom Fischfang (insbesondere Lachse) sowie vom Sammeln von Wurzeln, Beeren und Flechten. Für ihre Kleidung sowie später als Handelsgut im Pelzhandel jagten sie zudem Vielfraße, Minks, Hermeline, Biber und Otter. Obwohl die Chipewyan neben den Cree und Anishinabe eine der größten Bevölkerungsgruppen in Kanada waren, waren sie nicht zentralistisch organisiert und bildeten keine Stämme im kolonialen Sinn.

Es war ihre gemeinsame Sprache sowie Kultur, über die sich die Chipewyan als Einheit definierten und gegenüber anderen Dene abgrenzten. Innerhalb und zwischen den Gruppen gab es große Fluktuation und Flexibilität. Früher identifizierten sich die Chipewyan gegenseitig als Denesuliné durch ihre Sprache - ‘wenn er verstanden wird, dann ist er ein Chipewyan, wenn er nicht verstanden wird, so ist er kein Chipewyan’.[3]

Die Häuptlinge hatten nur begrenzte Autorität, die auf ihrer Führungsqualität, Urteilsfähigkeit sowie Großzügigkeit beruhte. Spirituelle Kraft suchten die Chipewyan in Träumen und Visionen. Da sie in ihrer Kultur traditionell individuelle Freiheit hochschätzten, hatten sie im Gegensatz zu den meisten Plains-Stämmen ihrer Zeit kein System der organisierten Kriegsführung mit Militär- und Kriegsgesellschaften entwickelt, obwohl sie die Inuit (Caribou Inuit) im Norden, mehrere Dene-Stämme (Yellowknife, Slavey, Dogrib) im Westen und Nordwesten sowie die in ihr Stammesgebiet vordringenden Cree im Süden zu ihren Feinden zählten.

In ihrer Lebensweise ähnelten sie hierbei stark den benachbarten Dene-Stämmen, besonders den nördlich lebenden Yellowknife, so dass diese oft als eine Untergruppe der Chipewyan angesehen wurden. Die Yellowknife galten jedoch im Gegensatz zu den benachbarten Völkern als kühne und wagemutige Krieger, sowie als skrupellos, anmaßend und selbstherrlich in ihrem Verhalten, die die Gutmütigkeit ihrer Nachbarvölker oft zu ihrem Vorteil nutzten. Aus Vergeltung wurden die Yellowknife schließlich von den benachbarten Völkern mit Rachezügen überzogen und dezimiert.[4]

Geschichte

Im 17. und 18. Jahrhundert standen Franzosen und Engländer um die Hudson Bay in scharfer Konkurrenz um die Pelze von Füchsen, Bibern und Bisamratten.

Jedoch hatten Swampy Cree und Woodland Cree, die entlang der südlichen Hudson Bay und James Bay wohnten, bereits früher Kontakt zu den europäischen Händlern und deren Produkten (Eisenwaren, Waffen, Munition, Perlen). Besonders als 1670 die Hudson’s Bay Company mitten im Cree-Gebiet die Handelsstation York Factory errichtete, hatten diese einen unmittelbaren militärischen Vorteil gegenüber benachbarten Stämmen - wie den südlich lebenden Assiniboine und nördlich lebenden Dene-Gruppen - besonders Chipewyan und Slavey hatten unter den Raubzügen und der Ausbeutung ihrer Jagdgründe durch vordringende Cree zu leiden. Die Assiniboine bildeten daraufhin mit den Cree (Anfang des 18. Jahrhunderts kamen die west- und südwestwärts gezogenen Plains Ojibwa hinzu) eine starke Militärallianz, die als ‘Iron Confederacy’ bezeichnet wurde - die Cree nannten die Allianz jedoch Nehiyaw-Pwat (in Cree: Nehiyaw - ‘Cree’ und Pwat oder Pwat-sak - ‘Sioux (Feinde)’).

Diese Allianz ermöglichte es den verbündeten Stämmen ab 1680 ein umfangreiches Kanu-Handelssystem entlang des Winnipegsees und des Nelson River, des Rainy Lake, des Lake of the Woods, des Winnipeg River und vom Lake Winnipeg nordostwärts bis zur York Factory an der Hudson Bay aufzubauen. Viele Cree-Gruppen siedelten sich in der Nähe der Handelsstationen an, um so zunächst an die für sie wichtigen Güter (besonders Gewehre, Munition, Metallwaren, Messer, Ahlen, Äxte, Tomahawks, Kessel, Tabak und Alkohol) zu gelangen, um dann den Zwischenhandel mit den Völkern im Westen (Blackfoot, Gros Ventre, Sarcee), im Norden (Chipewyan, Dogrib, Daneẕaa, Slavey, Yellowknife) und im Süden (Hidatsa, Mandan) möglichst zu monopolisieren. So etablierten die Nehiyaw-Pwat ein Handelsmonopol mit den First Nations abseits der Forts um Pelze, die sie den Europäern, vor allem der Hudson’s Bay und der North West Company anbieten konnten. Ohne die Cree und Assiniboine, die die Kontrolle über die einzigen Transportwege, die mit den sogenannten Pelzhandelskanus befahrenen Flüsse und Seen, innehatten, hätte es den Pelzhandel nie gegeben. Gleichzeitig gestattete ihnen die bessere Waffenausrüstung die Expansion nach Westen und Norden - wobei sie militärisch gegen die Chipewyan im Norden und die Dakota im Süden (1670–1700) vorgingen. Viele Cree verließen nun den Hudson-Bay-Raum (ab etwa 1740), wo die Pelzhandelsgesellschaft eine erste Handelsstation am Waswanipi Lake eingerichtet hatte.

Neben der Errichtung eines Handelsmonopols erlaubten die britischen und französischen Gewehre den Cree zudem ab 1670 auf Sklavenjagd unter den benachbarten Stämmen zu gehen, besonders die als nicht so wehrhaft geltenden Dene im Norden wurden Opfer von Sklavenjagden. Thanadelthur (‘Marten Jumping’), eine junge Chipewyan (nach mancher Überlieferung eine Slavey), wurde 1713 von plündernden Stoßtrupps der Cree am Großen Sklavensee geraubt. Als ihr jedoch 1714 die Flucht gelang, führte sie William Stewart, einen Händler der HBC, und 150 Cree zum Ostufer des Großen Sklavensees und vermittelte Frieden zwischen Chipewyan und Cree. Daraufhin errichtete die HBC 1717 den Handelsposten Fort Prince of Wales am Churchill River, und ermöglichte somit den Chipewyan erstmals direkten Zugang zu einem europäischen Handelsposten als auch den Cree einen ungestörten Zwischenhandel zwischen der HBC und dem Nordwesten.

Der Pelzhandel verschärfte die bereits existierenden Konflikte um die Ressourcen der Region zwischen den Chipewyan und ihren südlichen Nachbarn, den Cree (von den Chipewyan als ena - ‘Feind’ bezeichnet), nur mehr. Zwar wurden zwischen 1716 und 1760 friedliche Kontakte geknüpft und es etablierte sich sogar eine Allianz gegen ihre gemeinsamen Feinde, die Inuit, doch bestand zwischen einzelnen Chipewyan und Cree-Gruppen weiterhin erbitterte Feindschaft. Der Pelzhandel wirkte sich ab dem späten 18. Jahrhundert zudem negativ auf ihre Beziehungen zu ihren nördlichen Nachbarn, die Inuit (die sie hotel ena - ‘Feinde der (Tief-)Ebenen’ nannten), aus, da letztere südwärts zogen, um auch am Handel partizipieren zu können und daher mit den Chipewyan konkurrierten.[5]

Nachdem nun auch die Chipewyan mit Gewehren durch die Pelzhandelskompanien bewaffnet waren, dominierten sie im 18.Jahrhundert ihre athapaskischen Nachbarn, die Dogrib und die Yellowknife, verwehrten ihnen den Zugang zu den Pelzhandelsstationen und zwangen sie, ihnen die Pelze zu verkaufen. Manche Chipewyan-Gruppen zogen weiter nach Norden in die borealen Wälder, um dort zu jagen und Fallen zu stellen, da diese Gebiete mehr für den Handel wichtige Pelztiere aufwiesen. Andere Gruppen expandierten nach Süden, manche begannen sogar nördliche Gebiete der Aspen Parklands zu nutzen, um auf Bisonjagd zu gehen. Andere Chipewyan hielten sich vom Handel und den Stützpunkten der Europäer fern und behielten ihre traditionelle Lebensweise als Jäger und Sammler bei. Zwischen 1781 und 1784 beendete jedoch eine Blatternepidemie ihre Vorherrschaft, da ihr zwischen 50 und 90 Prozent der Chipewyan zum Opfer fielen.

1770 traf Samuel Hearne erstmals auf Gruppen von Yellowknife, als er das Gebiet im Auftrag der Hudson’s Bay Company für den Pelzhandel öffnen wollte. Als jedoch der Pelzhandel nach Westen bis zum Großen Sklavensee im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert expandierte, nutzten nun auch die Yellowknife ihren strategischen Ortsvorteil und vertrieben für kurze Zeit die Dogrib aus dem Gebiet entlang des Yellowknife River. Anfang des 19. Jahrhunderts waren die Yellowknife bereits durch von Weißen und Tlingit-Händler eingeschleppte Seuchen, kriegerische Konflikte um den Zugang zum Pelzhandel sowie durch Hunger stark dezimiert. Zudem erschwerten die durch europäische Händler eingeführten eisernen Waren, den Yellowknife das Überleben, da sie nun nicht mehr ihre kupfernen Messer, Äxte und andere Werkzeuge, im Tausch gegen Nahrung, bei benachbarten Stämmen eintauschen konnten.[6]

1823 überfiel ein Kriegstrupp der Dogrib als Vergeltung für ihre Vertreibung vom Yellowknife River ein Lager der bereits geschwächten Yellowknife am Großen Bärensee und zwang diese, ihre traditionellen Karibujagdgründe in dieser Region aufzugeben und bei den Chipewyan Schutz zu suchen. Manche Yellowknife schlossen sich auch den Dogrib an. Heute haben sie ihre Identität als eigenständige First Nation verloren und sind in den benachbarten Gruppen aufgegangen.

Regionale Gruppen der Chipewyan

Wie bereits erwähnt zogen die Chipewyan in kleinen Gruppen (engl. sog. bands), bestehend aus mehreren Großfamilien (engl. extended families), zwischen Winter- und Sommerlagern wechselnd, als Jäger und Sammler umher, später bildeten sich in der Nähe der europäischen Handelsposten mehrere regionale Großgruppen, um den Zwischenhandel sowie die Jagd auf die pelztragenden Tiere zu kontrollieren - zudem ermöglichten ihnen die größeren Gruppen ihre Dene-Nachbarn zu dominieren als auch sich besser der ab Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Peace River und Lake Athabasca vordringenden feindlichen Cree zu erwehren:

  • Kaí-theli-ke-hot!ínne (‘willow flat-country up they-dwell’ - ‘Jene, die bis in die von Weiden bewachsene Tundra leben’), lebten am westlichen Ufer des Athabasca Lake bei Fort Chipewyan, ihr Stammesgebiet erstreckte sich nordwärts bis nach Fort Smith am Slave River und südwärts bis Fort McMurray am Athabasca River[7]
  • Kés-ye-hot!ínne (‘aspen house they-dwell’ oder ‘poplar house they-dwell’ - ‘Jene, die beim Pappel-Haus, d.h. Fort, wohnen’), lebten am Oberlauf des Churchill River, entlang des Lac Isle á la Crosse, Portage la Loche (auch Methy Portage)[8], Cold Lake, Heart Lake und Onion Lake - der Name ist wahrscheinlich eine Bezeichnung benachbarter Chipewyan-Gruppen für jene Großgruppe und nimmt wörtlich Bezug auf die von europäischen Händlern am Lac Isle à la Crosse errichteten Handelsforts, die aus Pappel- (engl. ‘poplar’) oder Zitterpappel-Holz (engl. ‘aspen’) errichtet waren
  • Hoteladi (‘Nördliches Volk’), lebten nördlich der Kés-ye-hot!ínne zwischen Cree Lake, westlich des Reindeer Lake, im Süden sowie dem Ostufer des Lake Athabasca im Norden
  • Hâthél-hot!inne (‘lowland they-dwell’ - ‘Jene, die in den Ebenen leben’), lebten in der Reindeer Lake-Region, der südwärts in den Churchill River entwässert
  • Etthen eldili dene (Etthén heldélü Dené, Ethen-eldeli - ‘Karibu-Esser’), lebten in der Waldtundra östlich des Athabasca Lake bis weit nach Osten zur Hudson Bay, am Caribou Lake (auch Reindeer Lake), Hatchet Lake (auch Axe Lake), Wollaston Lake sowie Brochet Lake
  • Kkrest‘ayle kke ottine (‘dwellers among the quaking aspens’ - ‘Jene, die unter Zitterpappeln leben’ oder ‘Trembling Aspen People’ - ‘Zitterpappel-Volk’), lebten in den borealen Wäldern zwischen dem Great Slave Lake im Süden und Great Bear Lake im Norden
  • Sayisi Dene (auch Saw-eessaw-dinneh - ‘Volk der aufgehenden Sonne’, d. h. ‘Volk des Ostens’), kamen zum handeln nach Fort Chipewyan, ihre Jagd-und Stammesgebiete erstreckten sich zwischen dem Athabasca und Great Slave Lake sowie entlang des Churchill River
  • Gáne-kúnan-hot!ínne (‘jack-pine home they-dwell’ - ‘Jene, die im Gebiet der Banks-Kiefer leben’), lebten in der Tundra östlich des Lake Athabasca und zentrierten sich besonders entlang des östlichen Fond du Lac, Saskatchewan
  • Des-nèdhè-kkè-nadè (auch Desnedekenade, Desnedhé hoæé nadé hoþünö - ‘Volk entlang des großen Flusses’, auch als Athabasca Chipewyan bekannt), lebten zwischen Great Slave Lake und Lake Athabasca entlang des Slave River in der Nähe von Fort Resolution (Deninoo Kue - ‘Elch-Insel’)
  • Thilanottine (auch Tu tthílá hoþünö - ‘those who dwell at the head of the lakes’ oder ‘people of the end of the head’), lebten entlang der Seen des Oberen Churchill River-Gebiets, entlang des Churchill River und Athabasca River, vom Great Slave Lake und Lake Athabasca im Norden bis zum Cold Lake und Lac La Biche im Südwesten[9]
  • Tandzán-hot!ínne (‘dwellers at the dirty lake’ - ‘Jene, die am schmutzigen See leben’, auch Dení-nu-eke-tówe - ‘moose island up lake-on’ - ‘Jene, die von der Elch-Insel bis zum See leben’), lebten am nördlichen Ufer des Great Slave Lake und entlang des Yellowknife River und vor ihrer Vertreibung durch die Dogrib am Coppermine River, werden oft als eine Gruppe der Chipewyan betrachtet, bilden aber als Yellowknife historisch eine eigenständige First Nation und nannten sich selbst T'atsaot'ine

Heutige First Nations der Chipewyan

Heute leben ca. 27.000 Chipewyan in 27 Gemeinschaften im Norden Albertas, Saskatchewans, Manitobas und den Nordwest-Territorien:[10]

Alberta:

  • Athabasca Tribal Council[11]
    • Fort McKay First Nation (die Gemeinde Fort McKay, befindet sich in der Regional Municipality von Wood Buffalo, ca. 65 km nördlich von Fort McMurray, die Fort McKay First Nation gehört zu den Unterzeichnern des Vertrag Nr. 8,[12] früher lebten die nomadischen Chipewyan (Denesuline) von der Jagd, dem Fallenstellen, Fischfang sowie dem Sammeln in den Wäldern entlang des Athabasca River, aber mit dem Aufkommen des Pelzhandels und 1820 der Errichtung eines Hudson’s Bay Company-Handelsposten sowie feindlichen nach Nordwesten vordringenden Woodland Cree, siedelten sie bald zusammen mit den Cree als sog. Homeguards dauerhaft bei den Posten, Reservate: Fort McKay #174, 174C, 174D, Namur Lake #174B, 174A, ca. 149 km², Population: 696)[13][14]
    • Fort McMurray #468 First Nation (die First Nation unterzeichnete 1899 einen Anhang zum Vertrag Nr. 8, die Fort McKay First Nation gehörte einst zu Fort McMurray, wurde aber 1942 unabhängig, das Reservat #175 liegt 20km östlich von Fort McMurray und die Reservate #176, 176A und 176B nahe Anzac am Gregoire Lake, ca. 50km südöstlich von Fort McMurray, #176 ist hierbei das größte und bevölkerungsreichste, die Mitglieder sind vorwiegend Woodland Cree und Chipewyan (Denesuline), Reservate: Fort McMurray #468, Clearwater #175, Gregoire Lake #176, 176A, 176B, ca. 31 km², Population: 632)[15]
    • Athabasca Chipewyan First Nation (unterzeichnete den Vertrag Nr. 8, bevölkerungsreichstes Reservat #201 liegt am südöstlichen Ufer des Lake Athabasca nahe Fort Chipewyan, Reservate: Fort Chipewyan, Chipewyan #201, 201A, 201B, 201C, 201D, 201E, 201F, 201G, ca. 348 km², Population: 934)[16]
    • Chipewyan Prairie First Nation (in den späten 1700er bis frühen 1800er wurden ca. 9/10 der Chipewyan (Denesuline) durch die Pocken und Kämpfe gegen Cree und andere Stämme getötet, die First Nation liegt ca. 120 südöstlich von Fort McMurray, sie waren die letzten, die den Vertrag Nr. 6 1922 unterzeichneten, 1933 wurde das Reservat errichtet, das Stammesgebiet umfasste einst ca. 372.960 km² [17]östlich des Athabasca River bis zum heutigen Fort McMurray, an der Saskatchewan-Grenze und südwärts bis zur heutigen Primrose Bombing Range, Verwaltungssitz befindet sich im Reservat #194, ca. 97 km südwestlich von Fort McMurray, Reservate: Big Horn #144A, Cowper Lake #194A, Janvier #194, Winefred Lake #194B, ca. 31 km², Population: 739)[18]
  • Tribal Chiefs Association (TCA)[19]
    • Cold Lake First Nations (traditionelle Jagdgebiete umfassten im Sommer den Cold Lake (‘Luwe Chok Tuwe’ oder ‘Łue Chok Tué’) und dessen Nachbarseen und im Winter den 15 km nördlich gelegene Primrose Lake (‘Xah Tué’), bereits 1716 wurden sie von Woodland Cree, die mit Gewehren von europäischen Pelzhandelsgesellschaften bewaffnet, das Machtgleichgewicht zu ihren Gunsten veränderten, überfallen und hart bedrängt, erst ab 1800 unternahmen sie eigene Handelsreisen mittels der Wasserwege über die Hudson und James Bay bis zum Sankt-Lorenz-Strom, doch diese Kontakte brachten zwei schwere Pocken-Epidemien die die meisten Stammesgruppen töteten, durch die hieraus resultierende kulturelle Verunsicherung konnten viele Denesuline ab 1844 missioniert werden, 1876 unterzeichneten sie als einzige Chipewyan (Denesuline) unter Häuptling Uldahi (Matthias Janvier-Jackfish), zusammen mit Plains Cree, Woodland Cree und Assiniboine, den Vertrag Nr. 6[20], die First Nation, die heute aus Cree und Denesuline besteht, liegt 300 km nordöstlich von Edmonton, ca. 1000 Stammesmitglieder leben in drei verschiedenen Siedlungen - LeGoff, English Bay, dem Verwaltungssitz, und Cold Lake, nahe dem Cold Lake, die meisten übrigen Mitglieder leben in städtischen Zentren wie Edmonton, Reservate: Blue Quills First Nation, Cold Lake #149, 149A, 149B, 149C, ca. 209 km², Population: 2.482)[21]
  • Akaitcho Territory Government (ATG)[22]
    • Smith's Landing First Nation (‘Thebati Dene Suhne’, abgel. von Thebacha - ‘neben den Stromschnellen’, der Bezeichnung für Fort Smith, diese Chipewyan (Denesuline) lebten am Ostufer des Great Slave Lake entlang des Lutsel K’e, Taltson und Thelon River, benannt sind sie nach dem gleichnamigen 1872 errichteten Außenposten der Hudson's Bay Company am südlichsten Ende der unpassierbaren Stromschnellen (Cassette Rapids, Pelican Rapids, Mountain Rapids und Rapids of the Drowned) des Slave River, sie unterzeichneten 1899 den Vertrag Nr. 8, 1959 zogen sie von Fitzgerald nach Fort Smith, entlang des Slave River an der Grenze zu Alberta, Verwaltungssitz ist Fort Smith Settlement, Nordwest-Territorien (NRW), Reservate: ?ejere K'elni Kue #196I, Hokedhe Túe #196E, K'i Túe #196D, Li Dezé #196C, Thabacha Náre #196A, Thebathi #196, Tsu K'adhe Túe #196F, Tsu Nedehe Túe #196H, Tsu Túe #196G, Tthe Jere Ghaili #196B, ca. 100 km², ca. 100 km², Population: 324)[23]
    • Salt River First Nation #195 (Fitzgerald #196, das größte Reservat der First Nation, liegt im Norden Albertas am Slave River im Regional Municipality von Wood Buffalo 17 km südlich der Grenze zu den Nordwest-Territorien (NRW), ca. 23 km südöstlich von Fort Smith, dem Verwaltungssitz, der zusammen mit den restlichen Reservaten in den NRW liegt, die meisten Stammesmitglieder leben daher auch nicht in Alberta, Reservat: Fitzgerald #196, ca. 37 km²)

Manitoba:

  • Keewatin Tribal Council[24]
    • Barren Lands (Brochet) First Nation (das Reservat #197 liegt am Nordufer des Reindeer Lake, ca. 256 km nordöstlich von Thompson, Manitoba, der Verwaltungssitz sowie die Hauptsiedlung der meist aus Cree und Chipewyan (Dene) bestehenden First Nation liegt ca. 928 km nördlich von Winnipeg und 19 km östlich der Grenze zu Saskatchewan, im Jahr 1906 unterzeichneten sie den Vertrag Nr. 10, später spalteten sich einige Mitglieder ab und bildeten die ‘Northlands Dene First Nation’, die nach Lac Brochet, am gleichnamigen See, ca. 70 km weiter nördlich umsiedelten, Reservat: Brochet #197, ca. 43 km², Population: 1.021)[25]
    • Northlands (Lac Brochet) Dene First Nation (auch Northlands Denesuline First Nation, das Reservat #197A liegt ca. 240 km nordöstlich von Thompson, Manitoba, die Hauptsiedlung und Verwaltung ist die Gemeinde Lac Brochet am gleichnamigen See, ursprünglich bildeten sie einen Teil der Barren Lands First Nation, historisch wurden sie manchmal als Etthen eldili dene oder Etthén heldélü Dené, Ethen-eldeli - ‘Karibu-Esser’, Reservate: Lac Brochet #197A, Sheth chok, Thuycholeeni, Thuycholeeni azé, Tthekalé nu, ca. 22 km², Population: 1.005)[26]
    • Sayisi Dene (Tadoule Lake) First Nation (‘Volk im Osten’, früher bekannt als ‘Duck Lake Dene’, lebten als Halbnomaden am Little Duck Lake[27] als europäische Händler die Region erreichten, nannten den früheren HBC-Handelsposten Karibu-Post, da er nahe ihren Stammesgebieten lag, unterzeichneten 1910 den Vertrag Nr.5, als gegen Mitte des 20. Jhd. die Karibuherden bedrohlich abnahmen, wurden die Sayisi Dene 1956 zwangsweise nach Churchill umgesiedelt,[28] wo bereits andere Chipewyan lebten, ca. 10 Jahre gehörten sie nun zur ‘Churchill Band of Caribou-eater Chipewyan’ (auch ‘Fort Churchill Dene Chipewyan Band’ genannt), doch der Versuch Nomaden sesshaft zu machen scheiterte, ca. ein Drittel der Sayisi Dene starb, um weiterhin als Nomaden von der Karibujagd leben zu können, zogen sie 1973 nordwärts und errichteten die Siedlung Tadoule Lake (heute Churchill IR#1),[29] entlang des Seal River, 320 km nördlich von Thompson, ca. 80 km südlich der Baumgrenze, inmitten der Wintergebiete der Qaminuriak-Karibu-Herde, Reservat: Churchill #1, ca. 2 km², Population: 729)[30]

Nordwest-Territorien:

  • Akaitcho Territory Government (ATG)
    • Deninu K'ue First Nation (engl. Aussprache: ‘Deneh-noo-kweh’ - ‘Volk, der Elch-Insel’, früher auch ‘Fort Resolution Dene’, die Siedlung Fort Resolution liegt auf einer Halbinsel südwestlich des Slave River-Delta am Südufer des Great Slave Lake, ca. 150 km südlich von Yellowknife, 1786 wurde im Slave River-Delta der erste Handelsposten der North West Company gegründet, später wurde dieser in die Nähe von ‘Moose Deer Island’ verlegt, jedoch wurde dieser Platz wiederum aufgegeben, als das Fort Resolution am Great Slave Lake gebaut wurde, Deninu K'ue oder Dene Nu Kwen wurden/werden alle Chipewyan (Denesuline) genannt, die traditionell zu Fort Resolution zum Handeln kamen, Reservat: Fort Resolution Settlement[31], Population: 843)[32]
    • Lutsel K'e Dene First Nation (sprich: ‘Loot-sel-kay’, auch Łutsel K'e - ‘Ort des Łutsel-Fisches’,[33], heute die nördlichste Chipewyan-Gruppe, einst nomadische Karibu-Jäger, siedelten die Chipewyan (Denesuline) nach Errichtung eines Handelsposten der Hudson Bay Company in der Nähe des heutigen Lutsel K'e im Jahr 1925 sich dort dauerhaft an, 1954 zogen sie in die heutige Gemeinde um,[34] die Siedlung Lutsel K'e (bis 1992 als Snowdrift bekannt, da die Siedlung nahe der Mündung des Snowdrift Rivers liegt) befindet sich am südöstlichen Ufer des Great Slave Lake, 190 km östlich von Yellowknife, früher als Snowdrift Band bekannt, Reservat: Snowdrift Settlement, Population: 725)[35]
    • Salt River First Nation #195 (Verwaltungssitz ist Fort Smith, ca. 300 km südöstlich von Yellowknife, der Hauptstadt der NRW, die Reservate befinden sich im äußersten Norden Albertas sowie im äußersten Süden der NWTs, die First Nation ist heute ein Mix aus Cree und Chipewyan (Denesuline), Stammesmitglieder leben in den Norhwest Territories, British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Ontario und Newfoundland, sowie in dn USA sowie Australien, 1872 baute die Hudson's Bay Company einen Außenposten namens Smith's Landing am südlichsten Ende der unpassierbaren Stromschnellen (Cassette Rapids, Pelican Rapids, Mountain Rapids und Rapids of the Drowned) des Slave River, dem 1874 ein weiterer Vorposten, namens Fort Smith, nördlich der Stromschnellen folgte,[36]durch den Pelzhandel veränderte sich auch hier das Machtverhältnis zwischen den Stämmen, die hier ursprünglich ansässigen Slavey waren nach Norden ausgewichen, und gegen 1870 hatten bereits feindliche Waldland-Cree das Slave River Valley eingenommen, zudem begannen nun auch Gruppen der Chipewyan (Denesuline) in dieses Gebiet zu ziehen, Reservate: Fort Smith Settlement, Salt Plains #195, Salt River #195, Fitzgerald #196 (Alberta), ca. 230 km², Population: 879)[37]

Saskatchewan:

  • Prince Albert Grand Council (PAGC)[38]
    • Fond Du Lac Denesuline Nation (Siedlung Fond-du-Lac), bevölkerungsreichstes Reservat #227 about östlich des Lake Athabasca, Reservate: Fond Du Lac #227, #228, #229, #231, #232, #233)[39]
    • Hatchet Lake Denesuline First Nation (auch Lac la Hache Denesuline First Nation, Reservat: Lac la Hache #220)[40]
    • Black Lake Denesuliné Nation (früher ‘Stony Rapids Denesuliné’, Verwaltungssitz ist Black Lake am nordwestlichen Ufer des Black Lake, ca. 20 km südöstlich von Stony Rapids (12 mi), wo der Fond du Lac River aus dem See austritt, um in den Lake Athabasca zu münden, bevölkerungsreichstes Reservat#224 liegt ca. 170 km südöstlich von Uranium City, Reservate: Chicken #224, #225, #226)[41]
  • Meadow Lake Tribal Council (MLTC)[42]
    • Buffalo River Dene Nation (das Reservat liegt ca. 84 km nordöstlich von Île-à-la-Crosse, Reservat: Buffalo River Dene Nation #193)[43][44]
    • Clearwater River Dene Nation (bevölkerungsreichstes Reservat liegt ca. 24 km östlich von La Loche, Reservate: Clearwater River Dene #222, #221, #223, La Loche Indian Settlement)[45]
    • English River First Nation (Verwaltungssitz ist Patuanak, unterzeichneten 1906 unter Häuptling William Apesis den Vertrag Nr. 10, der Name leitet sich vom English River ab, an dessen Ufer die Kés-ye-hot!ínne lebten, früher war das Reservat als Grassy Narrows bekannt, die meisten Familien, die nun in Patuanak wohnen, lebten ursprünglich flussabwärts am Primeau Lake, Knee Lake und Dipper Lake, Reservate: Patuanak, Cree Lake 192G, Porter Island 192H, Elak Dase 192A, Knee Lake 192B, Dipper Rapids 192C, Wapachewunak 192D, LaPlonge 192)[46]
    • Birch Narrows First Nation (Verwaltungssitz ist Turnor Lake am gleichnamigen See, bevölkerungsreichstes Reservat #193B liegt ca. 124 km nordöstlich von Île-à-la-Crosse und wurde durch die Unterzeichnung des Vertrags Nr. 6 von 1906 errichtet, Reservate: Churchill Lake #193A, Turnor Lake #193B, #194)[47]

Bekannte Chipewyan

  • Thanadelthur
  • Louis Riel (hatte Chipewyan als Großeltern)

Einzelnachweise

  1. ATHABASCA DENESULINÉ INQUIRY (PDF; 867 kB)
  2. Edward S. Curtis: The North American Indian, Bd. 18: The Chipewyan. The Western woods Cree. The Sarsi, Classic Books Company 1928, S. 3.
  3. Henry Sharp. The Kinship Systems of the Black Lake Chipewyan. Dissertation. Drake University, 1973:3
  4. Frederick Webb Hodge: Handbook of American Indians North of Mexico V. 4/4, Verlag: Digital Scanning Inc, 2003, ISBN 978-1-58218-751-8.
  5. Chipewyan
  6. Carl Waldman: Encyclopedia of Native American Tribes, Verlag: Checkmark Books, 2006, S. 327f., ISBN 978-0-8160-6274-4.
  7. The Chipewyan (PDF; 730 kB)
  8. 'Methye' ist die dem Cree und 'La Loche' dem Französischen entliehene Bezeichnung der Quappe
  9. Dene
  10. Chipewyan Prairie Dene First Nation
  11. Athabasca Tribal Council
  12. Treaty 8 First Nations of Alberta
  13. [Quelle: Indian and Northern Affairs Canada (INAC): Registered Population as of April, 2011]
  14. Fort McKay First Nation
  15. Fort McMurray #468 First Nation
  16. Athabasca Chipewyan First Nation
  17. zum Vergleich: die Fläche Deutschlands beträgt 357.111 km² und ist somit etwas kleiner als das Territorium der Chipewyan Prairie First Nation
  18. Chipewyan Prairie Dene First Nation
  19. Tribal Chiefs Association (TCA)
  20. Nations&ID=7 Confederacy of Treaty Six First Nations
  21. Cold Lake First Nations (Denesuline)
  22. Akaitcho Territory Government (ATG)
  23. Smith's Landing First Nation - Thebati Dene Suhne
  24. Keewatin Tribal Council
  25. Barren Lands First Nation
  26. Northlands (Lac Brochet) First Nation
  27. Little Duck Lake
  28. Umsiedlung der Sayisi Dene, Seite 19 (PDF; 659 kB)
  29. Tadoule Lake, engl. Aussprache: ‘Ta-doo-lee’, abgel. vom Dene-Wort ts'eouli - ‘treibende, schwimmende Asche’
  30. Sayisi Dene First Nation
  31. Fort Resolution (Deninoo Kue - ‘moose island’)
  32. Deninu K'ue First Nation
  33. Lutsel K’e Dene First Nation (LDFN) und Thaidene Nene (‘Das Land unserer Ahnen’)
  34. History and Culture of Lutsel K'e
  35. Lutsel K'e Dene First Nation
  36. beide Handelsposten wurden zu Ehren von Donald Smith, 1. Baron Strathcona and Mount Royal benannt, einem bekannten kanadischen Pelzhändler, Diplomaten, Bankier, Unternehmer und Politiker
  37. Salt River First Nation
  38. Prince Albert Grand Council (PAGC)
  39. Fond Du Lac Denesuline Nation
  40. Hatchet Lake Denesuline First Nation
  41. Tazen tuwé ist der Chipewyan-Name für den Black Lake und bedeutet wörtlich ‘schwarzer See’, der Name für die Stony Rapids lautet 'Deschaghe' - 'die Siedlung auf der anderen Seite der Stromschnellen'
  42. Meadow Lake Tribal Council (MLTC)
  43. Buffalo River Dene Nation
  44. of the Buffalo River Dene First Nation
  45. Clearwater River Dene Nation
  46. English River First Nation
  47. Birch Narrows First Nation

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Mikrobielles Leben hatte auf unserem Planeten bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die nötigen Rahmenbedingungen, um zu existieren.
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Jäger und Sammler, aber keine Fischer
Eine Eiszeit trieb Menschen vor 27.000 Jahren nach Südeuropa – Anhand detaillierter Knochenanalysen konnte nun ihr Speiseplan rekonstruiert werden.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
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Mehr noch als Fleisch und Milch
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16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
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Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
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03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
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01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
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14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
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26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
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17.08.2020
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Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
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27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
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20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
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06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
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Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
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23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
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21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
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03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
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25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
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25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
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18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
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28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
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07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
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15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
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11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
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14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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17.11.2015 Eppie R. Jones et al. Eine vierte Abstammungsgruppe der Europäer geht auf isolierte Jäger und Sammler der Eiszeit zurück
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14.10.2015 Pietschnig, J., Penke, L., Wicherts, J. M., Zeiler, M., & Voracek, M. Ein großes Gehirn ist kein Garant für Intelligenz
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02.10.2015 Pamela Heidi, Douglas and Liza R. Moscovice Bonobos zeigen, wo es lang geht
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11.09.2015 L. R. Berger et al. Homo naledi - ein neuer Verwandter des modernen Menschen
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19.08.2015 C. Meyer, C. Lohr, D. Gronenborn, K. W. Alt Ein Massaker vor 7000 Jahren
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23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
DOI:
17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
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06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
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22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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