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Assiniboine


Ehemaliges Stammesgebiet der Assiniboine und heutige Reservate in Montana (USA) und Saskatchewan (Kanada)

Die Assiniboine (engl. Aussprache: ah-SIN-ah-boin) sind ein Indianer-Stamm Nordamerikas. Sie sprechen eine Sioux-Sprache, die sehr nah mit dem Idiom der Yanktonai-Sioux verwandt ist, von denen sie sich vor 1640 abspalteten. Das Wort Assiniboine leitet sich sowohl vom Anishinabe-Wort Asiniibwaan als auch vom Cree-Wort Asini Pwat (oder Asini Pwat-sak – Plural) her und bedeutet ungefähr: „Jene Sioux (‚Feinde‘), die auf Steinen kochen“ – die Fremdbezeichnung übernahmen sie als Spitznamen und nannten sich Assseeneepoituc.[1] Sich selbst nannten die Assiniboine hingegen Nakonabi (Singular: Nakona – ‚Freundliches Volk‘, ‚Verbündete‘, ‚Alliierte‘),[2][3] in Kanada werden sie Stoney genannt (dies führt oft zur Verwechslung mit den Stoney).

Wohngebiet

Vor der Unterwerfung durch die Weißen lebten die Assiniboine im Osten westlich von York Factory an der südwestlichen Küste der Hudson Bay, Lake Nipigon, Ontario, und des Lake Superior (Oberer See) bis in die Rocky Mountains (in Assiniboine: In-yan-he-tonga – ‚Große Berge‘) des westlichen Alberta und des östlichen British Columbias.[2] Hierbei dominierten sie Mitte des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts die kanadischen Prärieprovinzen (den Südosten Saskatchewans, Südwesten Manitobas sowie den Osten Albertas) und lebten in den Tälern des Saskatchewan Rivers und des Assiniboine Rivers (in Assiniboine: Hohe Wakpa – ‚Fluss der Rebellen‘, d. h. der Assiniboine). Im Süden beherrschten sie die amerikanischen Plains bis zum Milk River und Missouri River[4] im Nordosten Montanas und Nordwesten North Dakotas in den USA. Im Norden streiften und wanderten sie bis in die Steppen und Wald- und Seengebiete der borealen Wälder entlang des Athabasca, McLeod und North Saskatchewan River. Zudem dominierten sie die Handelsrouten zu den Handelsposten der Hudson’s Bay Company entlang des Hayes, Nelson und Churchill River. Die Assiniboine waren eng mit den Plains Cree und Plains Ojibwa verbündet, mit denen sie gemeinsam die Cree-Konföderation (Cree: Nehiyaw-Pwat, Nehiyawak – ‚Plains Cree‘, Asini Pwat – ‚Assiniboine‘)[5] bildeten und fast ständig im Krieg gegen die verwandten Sioux (Lakota, Nakota und Dakota), die Blackfoot, Sarcee und Gros Ventre lagen.

Stammesgebiete und Lebensweise

Die Unterscheidung zwischen Woodland Assiniboine (Northern Assiniboine – ‚Nördliche Assiniboine‘) und Plains Assiniboine (Southern Assiniboine – ‚Südliche Assiniboine‘) war wie bei den eng verwandten Stoney primär eine ökologische und geographische.[6]

Die Woodland Assiniboine bewohnten die borealen Wald- und Seen-Regionen westlich der Rainy Lake-Lake of the Woods-Region im Südwesten Ontarios und Südosten Manitobas bis zum Churchill River, Nelson River und Hayes River im Nordosten Manitobas. Westwärts erstreckte sich ihr Stammesgebiet entlang des Saskatchewan River bis zu den Oberläufen des Athabasca, McLeod sowie zwischen dem North Saskatchewan River und den Eagle Hills südlich des Battle Rivers im mittleren Alberta und westlichen Saskatchewan. Die Woodland Assiniboine lebten vom Frühjahr bis Frühherbst vom Fischen, Fallenstellen und der Jagd auf Wasservögel, Kleinwild (Bibern, Bisamratten, Stachelschweinen) sowie auf (Wapitihirsche, Dickhornschafe und Schneeziegen), ergänzt durch das Sammeln von Früchten, Beeren und Wurzeln. Die Woodland Assiniboine kontrollierten zudem die Handelsrouten entlang der Flussläufe des Hayes, Nelson] und des Churchill River. Südliche Gruppen der Woodland Assiniboine, die entlang des North Saskatchewan und Battle River lebten, zogen oft in die Aspen Parklands genannten Gebiete, die ein Übergangsgebiet zwischen Plains und borealem Wald darstellen, sowie auf die angrenzenden Plains im Süden, um dort zusammen mit ihren Stammesverwandten, den Plains Assiniboine, auf Bisonjagd zu gehen. Im Gegensatz zu den Plains Assiniboine besaßen die Woodland Assiniboine sehr wenige Pferde und unternahmen daher alle Wanderungen zu Fuß oder per Kanu.

Die Plains Assiniboine lebten vom Red River of the North im Osten, westwärts entlang des Assiniboine und Qu'Appelle River, zwischen dem North und South Saskatchewan bis zum Red Deer River. Die Plains Assiniboine jagten im Gegensatz zu ihren nördlichen Stammesverwandten meist Großwild (Dickhornschafe, Hirsche, Elche, Waldbisons), ergänzten ihre Nahrungsbasis ebenfalls durch Bisamratten, Stachelschweine und Biber sowie durch das Sammeln von Früchten, Beeren und Wurzeln. Da die Plains Assiniboine zudem weit mehr Pferde besaßen als ihre nördlichen Verwandten, waren sie mobiler und glichen sich der Lebensweise auf den Plains immer mehr an. Als Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts viele Plains Assiniboine die Flussläufe des Assiniboine und Qu’Appelle Rivers verließen und weiter nach Süden sowie Südwesten auf die nordwestlichen Plains zogen,[7] wurde die Bisonjagd bald die Hauptquelle für den Nahrungserwerb. Die meisten Gruppen streiften nun im Westen zwischen den Cypress Hills im Süden der kanadischen Provinzen Saskatchewan und Alberta und den Little Rocky Mountains (auch Little Rockies genannt) entlang des Missouri River bis zum Musselshell River, dann über die Plains bis zur Mündung des Powder River in den Yellowstone River, ostwärts entlang des nördlichen Ufers des Yellowstone bis zu dessen Mündung in den Missouri. Das Gebiet erstreckte sich dann den Missouri flussabwärts bis zur Mündung des White Earth River sowie nordwärts entlang des westlichen Ufers des White Earth bis zu den Sweet Grass Hills in den Plainsgebieten von Montana und North Dakota.[8] Wichtige Jagdgründe waren zudem die Flusstäler des Milk River, Poplar River und Souris River (auch Mouse River genannt) im Osten. Im Gegenzug zu benachbarten Plains-Stämmen blieb der Fisch weiterhin für die Assiniboine bedeutend.

Die Assiniboine waren in separate Gruppen aufgeteilt, von denen jede einen eigenen Häuptling und Stammesrat hatte. Diese semi-nomadischen Gruppen verlegten oft ihre Lager, um dem wandernden Büffel zu folgen. Vor der Einführung des Pferds im 18. Jahrhundert wanderten sie zu Fuß und benutzten von Hunden gezogene Travois. Alle Arbeiten im Zusammenhang mit den Tipis einschließlich Auf- und Abbau wurden allein von Frauen erledigt. Als besondere Kühnheit im Krieg wurde das Erbeuten von Skalps und Pferden und das Berühren des Feindes im Kampf angesehen (Counting Coup). Die Anführer von Kriegszügen bekamen ihre Weisungen in Visionen oder Träumen. Trotz ihrer kriegerischen Vergangenheit waren die Assiniboine außergewöhnlich freundlich zu den Weißen. Die wichtigste religiöse Zeremonie waren der Sonnentanz und der Medizinhüttentanz.

Geschichte

Erste Kontakte zu europäischen Händlern und Bündnis mit den Cree

Frau der Assiniboine mit Kind, Edward Curtis, 1928

Schon vor dem ersten Kontakt mit den Weißen hatten sich die damals noch in den borealen Wald- und Seengebieten zwischen Rainy Lake, Lake of the Woods und den südlichen Lake Manitoba und Lake Winnipeg (in Assiniboine: Mi-ni-tonga – ‚Großes Wasser‘)[9] lebenden Assiniboine von den Wazikute (‚Shooters Among the Pines‘) der Upper Yanktonai abgespaltet und wurden von den Europäern im Gegenzug zu den Dakota (‚Südliche Nakoda‘) in Minnesota als Nördliche Nakoda bezeichnet. Diese südöstlichen Assiniboine-Gruppen lebten vom Fischfang, der Jagd auf Vögel und Wild, dem Anbau von Feldfrüchten sowie dem Anbau von Wildreis. Nachdem die Franzosen und Engländer Anfang des 17. Jahrhunderts erste Handelsposten im Gebiet der Großen Seen sowie entlang der Hudson Bay errichtet hatten, waren diese Gruppen der Assiniboine die ersten, die durch den Pelzhandel bereits ab 1650 unverzichtbare Mitspieler im Handelsnetzwerk der Odawa (Adawe – ‚Händler‘) und Franzosen der westlichen Großen Seen. Da die Franzosen bestrebt waren, den Pelzhandel mit den Assiniboine zu erweitern, errichtete Daniel Greysolon Dulhut 1678 einen Handelsposten am Lake Nipigon.

Jedoch hatten Swampy Cree und Woodland Cree, die nördlich der Assiniboine entlang der südlichen Hudson Bay und James Bay wohnten, bereits früher Kontakt zu den europäischen Händlern und deren Produkten (Eisenwaren, Waffen, Munition, Perlen). Besonders als 1670 die Hudson’s Bay Company mitten in deren Gebiet die Handelsstation York Factory errichtete, hatten die Cree einen unmittelbaren militärischen Vorteil gegenüber den benachbarten Stämmen, den sie den südlich lebenden Assiniboine sogleich spüren ließen. Bereits von Feinden im Osten, den Ojibwa, und den Dakota im Süden umgeben, entschieden sich die Assiniboine um Frieden zu bitten und verbündeten sich mit den Cree.[10] Beide Stämme lebten daraufhin oft miteinander und gingen in großer Zahl Mischehen ein – wobei die Cree-Gruppen meist versuchten, sich in unmittelbarer Nähe der Handelsstationen anzusiedeln und die Assiniboine ihrer semi-nomadischen Lebensweise weiterhin nachgingen. Die Assiniboine und Cree (Anfang des 18. Jahrhunderts schlossen sich die west- und südwestwärts gezogenen Plains Ojibwa an) bildeten eine starke Militärallianz, die als Cree-Konföderation oder Iron Confederacy bezeichnet wurde – sie selber bezeichneten ihre Allianz als Nehiyaw-Pwat (in Cree: Nehiyaw – ‚Cree‘ und Pwat oder Pwat-sak – ‚Sioux (Feinde)‘). Bereits im 17. Jahrhundert berichteten die europäischen Händler und Reisenden, dass die Assiniboine Cree als Zweitsprache nutzen – viele Cree-Gruppen sprachen ebenfalls Assiniboine.

Zwischenhändler im Pelzhandel und Expansion auf die Plains

Diese Allianz ermöglichte es den verbündeten Stämmen ab 1680 ein umfangreiches Kanu-Handelssystem entlang des Lake Winnipeg und des Nelson River, Rainy Lake, Lake of the Woods, Winnipeg River und Lake Winnipeg nordostwärts bis zur York Factory an der Hudson Bay sowie als alleinige Zwischenhändler zwischen Engländern und Franzosen und den Stämmen im Westen (Blackfoot, Gros Ventre, Sarcee), im Norden (Chipewyan, Dogrib) und im Süden (Hidatsa, Mandan). Ohne die Cree und Assiniboine, die die Kontrolle über die einzigen Transportwege, die mit den sogenannten Pelzhandelskanus befahrenen Flüsse und Seen, innehatten, hätte es den Pelzhandel nie gegeben.[11] Gleichzeitig gestattete ihnen die bessere Waffenausrüstung die Expansion nach Westen, Süden und Norden, wobei sie militärisch gegen die Chipewyan im Norden und die Dakota im Süden (1670–1700) vorgingen. Für die Sioux (Dakota, Nakota, Lakota) gehörten die Assiniboine nunmehr nicht mehr zu den Oceti Sakowin (‚Das Feuer der sieben Stämme‘, ‚Die sieben Ratsfeuer‘) – sie waren für sie nur noch Feinde, die sie als Hohe (‚Rebellen‘) bezeichneten.

Die Assiniboine und Cree etablierten somit ein Monopol im Handel zwischen den Plains-Stämmen (Blackfoot, Sarcee, Gros Ventre, Absarokee, u.a.) und Plateau-Stämmen (Flathead, Kutenai, Sekani, Secwepemc) im Westen, den Missouri River-Stämmen (Mandan, Hidatsa und Arikaree) im Süden und den Stämmen im Norden (Chipewyan, Daneẕaa, Slavey, Yellowknife, Dogrib). Die Assiniboine und Cree boten den Stämmen zu erhöhten Preisen (die Gewinnspannen waren enorm) englische und französische Güter (besonders Gewehre, Munition, Metallwaren, Messer, Ahlen, Äxte, Tomahawks, Kessel, Tabak und Alkohol) im Tausch gegen Feldfrüchte, den hochgeschätzten Leder- und Federarbeiten der Mandan, bemalten Bisonroben, gegerbten mit Pelzen und Federn verzierten Wildlederhäuten sowie bemalten Federn und ab ca. 1740 auch Pferde. Die Assiniboine und Cree handelten nun ihrerseits diese Güter, zusammen mit den von ihnen während des Jahres erlegten Biber-, Mink-, Luchs- und Otter-Pelzen sowie Bisamfelle.

Die Assiniboine und Cree (nun oft als Westliche Cree oder Plains Cree bezeichnet) zogen auf der Suche nach neuen Jagdgründen zur Versorgung der europäischen Händler mit Pelzen sowie um den ab 1720 nun ebenfalls mit französischen Waffen ausgestatteten Dakota auszuweichen west- und nordwärts, wobei sie den Flussläufen des Saskatchewan, Red River of the North, Assiniboine und Qu'Appelle River folgten und verbündeten sich mit den Blackfoot, Sarcee und Gros Ventre. Mit ihnen bildeten sie eine Handels- und Militärallianz im Kampf gegen die Chipewyan, Nördlichen und Östlichen Shoshone, Arapaho und Sioux. Da die Blackfoot und Gros Ventre in ihrem Kampf gegen die pferdereichen und mächtigen Shoshone entlang des South Saskatchewan Gewehre und Munition benötigten, waren sie von den Cree und Assiniboine abhängig, die als einzige direkten Zugang zu den Handelsstationnen der Franzosen und Engländer hatten, und es etablierte sich bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts eine friedliche Koexistenz in den Plains und Parklands. Die Assiniboine spalteten sich durch die West- und Nordwestwanderung in zwei große Gruppen - in die weiterhin in den Seen- und Waldgebieten des borealen Schildes nördlich des North sowie Saskatchewan River lebenden Woodland Assiniboine (‚Nördliche Assiniboine‘) und in die südlich in den Aspen Parklands, zwischen North Saskatchewan und Red River of the North, bis in die kanadisch-amerikanischen nordwestlichen Plains im Norden Montanas und North Dakotas, lebenden Plains Assiniboine (‚Südliche Assiniboine‘).

1744 trennten sich die Assiniboine erneut, da manche westliche Gruppen der Woodland Assiniboine (‚Nördliche Assiniboine‘) tiefer in die Rocky Mountains und in die Prärieprovinzen nördlich und westlich der Assiniboine zogen. Zusammen mit ebenfalls nach Nordwesten gewanderten Gruppen der Lakota bildeten sie nun eine eigenständige Gruppe, die als Stoney oder Mountain / Rocky Assiniboine bezeichnet wurde und streiften vom Süden British Columbias bis ins nördliche Montana. Obwohl die Stoney mit den Assiniboine verwandt, aber nicht identisch sind,[12] bestehen sprachlich zwar große Ähnlichkeiten, die Dialekte können aber trotzdem nur mit Mühe gegenseitig verstanden werden. Die Assiniboine nannten die nach Westen gezogenen Gruppen der Stoney Te’ha Nakota (‚Far Away Assiniboine‘ – ‚Weit weg lebende Assiniboine‘).[13]

Die Südlichen Assiniboine (oder ‚Plains Assiniboine‘), Plains Cree und Plains Ojibwa entwickelten sich durch das Vordringen nach Westen und Südwesten langsam von ehemals per Kanu und zu Fuß reisenden Nordöstlichen Waldland-Indianern zu Plains-Indianern (wobei lediglich die Südlichen Assiniboine wirklich zu den Plains-Völkern zu rechnen sind, da die Cree und Ojibwa weiterhin meist in der Nähe der Handelsposten der Engländer, Franzosen und Amerikaner siedelten und nur zur Jagd auf die Plains zogen). Obwohl die neuen Stammesgebiete der Nordwestlichen Plains und Aspen Parklands weniger reich an Kleinwild (Biber, Bisamratten) sowie Fischen und Vögeln waren als die Wälder und Seen im Osten, bot sich den Stämmen doch bedeutend mehr Großwild (Antilopen, Wapiti, Weißwedelhirsche, Maultierhirsche) und besonders Bisons als Nahrungsgrundlage.

Ab 1740 waren die westlich und südwestlich lebenden Blackfoot, Absarokee und Gros Ventre die größten Pferdehändler in der Region. 1754 berichtete Anthony Henday[14] zuerst, dass Assiniboine Pferde zum Transport von Gütern benutzten – aber noch nicht als Reittiere. 1766 berichtete jedoch William Pink bereits über eine Große Gruppe von Assiniboine am Zusammenfluss des North und South Saskatchewan, die so viele Pferde besaßen, so dass sie teilweise begannen, das Kanu als Transport- und Fortbewegungsmittel aufzugeben. 1776 waren laut dem Bericht von Alexander Henry (dem Älteren 1739–1824) die westlichen Gruppen der Plains Assiniboine für ihre großen Pferdeherden bekannt. Die Plains Assiniboine im östlichen Saskatchewan und südlichen Manitoba bezogen ihre Pferde durch ihre bereits zuvor etablierten Handelsbeziehungen zu den Stämmen im Missouri River Valley, den Mandan und Hidatsa (wobei besonders die Hidatsa als Pferdehändler in Erscheinung traten, da die pferdereichen Absarokee im Westen einst Hidatsa waren). Die Plains Assiniboine in Alberta und im westlichen Saskatchewan bekamen ihre Pferde von den Blackfoot und Gros Ventre.

Zwischen 1730 und 1740 erreichten die ersten französischen Händler die Dörfer der Mandan und Hidatsa und begannen (verstärkt nach der Errichtung von Fort Souris und Brandon House an der Mündung des Souris River in den Assiniboine River) und mit diesen direkt zu handeln, was die Assiniboine und ihre Verbündeten in ihrer Stellung als Zwischenhändler auf den Plains in Frage stellte. Die Mandan und Hidatsa tauschten Wolfsfelle und Fuchsfelle, Biberpelze, Bisonhäute, Fleisch, Mais, Hunde sowie kriegsgefangene indianische Frauen (oft verächtlich Squaws genannt) gegen Gewehre, Munition, Pulver, Tabak, Äxte, Messer, Ahlen, Meißel und sog. Luxusartikel, wie billige Perlen und Glaskugeln. Hunde waren besonders im Winter in den angrenzenden nördlichen Wäldern und Rocky Mountains als Transporttiere nützlich und zudem in der Haltung billiger als Pferde.

Die französischen Händler oder Voyageurs und Waldläufer (franz.: Coureurs des bois) kauften die jungen indianischen Frauen und nahmen sie als Gefährtin und zugleich als Fürsprecherin im Kontakt mit benachbarten Stämmen oder deren eigenem Stamm. Aus diesen Verbindungen bildeten sich verschiedene Gruppen der Métis (neben französischer, auch englischer und schottischer Herkunft) und bildeten alsbald unabhängige indigene Ethnien, die ab ca. 1800 eine wichtige Rolle im Pelzhandel und insbesondere in der Versorgung der Forts und Handelsposten mit Nahrungsmitteln sowie Pemmican, als auch deren militärischer Sicherung gegen feindliche indianische Stämme übernahmen. Wichtige Persönlichkeiten sowie manch berühmte Häuptlingsfamilien der Nehiyaw-Pwat waren im eigentlichen Sinne keine Indianer sonder gehörten den Métis an. Von nun an häuften sich die Überfälle der Assiniboine und Cree auf die Mandan und Hidatsa, um an Pferde zu gelangen und Frauen zu rauben – sowie den Handel mit den Europäern so stark wie möglich zu stören und zu hintertreiben.

Zusammenbruch der Allianz mit den Blackfoot und Konkurrenz auf den Plains

Die Auseinandersetzungen begannen mit dem Ende des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika (1754 - 1763) des letzten Franzosen- und Indianerkrieges zu eskalieren, als die frankokanadische North West Company und anglokanadische Hudson’s Bay Company begannen Handelsposten westwärts entlang des Red River Valley, des Assiniboine River sowie des Saskatchewan River zu errichten. 1774 wurde Cumberland House am Unteren Saskatchewan River, 1777 Hudson’s House und 1795 Edmonton House am North Saskatchewan River und 1799 Rocky Mountain House und Acton House am Zusammenfluss des Clearwater River und North Saskatchewan River - diese neuen Posten befanden sich entweder am östlichen Rand oder mitten im Gebiet der Blackfoot und Gros Ventre.

Die Pocken-Epidemie von 1780 bis 1781 dezimierte und schwächte die Stämme am Oberen Missouri und den kanadischen Plains sehr. Besonders die Shoshone, Mandan und Hidatsa sowie Gruppen der Südlichen Assiniboine hatten darunter zu leiden. Die Shoshone wurden so sehr geschwächt, so dass sie den (mit Cree- und Assiniboine-Gewehren bewaffneten) Gros Ventre und Blackfoot nach Westen und Südwesten ausweichen mussten und endgültig die Plains verlassen und nunmehr nur noch in den Bergausläufern am Rande der Ebenen leben mussten. Die Mandan und Hidatsa verloren ihrerseits über die Hälfte ihrer Bevölkerung von zusammen ca. 11.500 Menschen – zudem führten ständige Attacken der nun ebenfalls berittenen Lakota (Teton-Sioux) zu Mangelernährung unter den Stämmen, da die Mandan und Hidatsa es bald nicht mehr wagten, ihre Felder zu bestellen und auf die Jagd zu gehen. Die Mandan flohen daraufhin aus ihrem alten Stammesgebiet am Zusammenfluss des Heart und Missouri River (heutiges Bismarck) und zogen den Missouri flussaufwärts, um sich den Hidatsa anzuschließen, die entlang des Knife River lebten.[15]

Die Pocken-Epidemie schwächte auch die Nehiyaw-Pwat sehr – ganze Gruppen der Südlichen Assiniboine wurden ausgelöscht und mussten neu organisiert und stabilisiert werden. Die Plains Cree (von denen Schätzungen nach vielleicht die Hälfte der Seuche erlagen) konnten zwar zusammen mit den Plains Ojibwa das Machtgleichgewicht das durch die Vernichtung großer Teile der südlichen Gruppen der Plains Assiniboine bedroht war, wieder herstellen – doch die Assiniboine, deren Population sich zwar teilweise erholte, konnten ihre alte Machtstellung nie wieder herstellen. Die Pocken-Epidemie hatte aber den europäischen Händlern klargemacht, dass sie, im Angesicht der augenblicklichen Schwäche der Nehiyaw-Pwat, direkten Kontakt zu den weiter westwärts lebenden Plains- und Plateau-Stämmen aufnehmen (und hierfür die Blackfoot-Konföderation als Partner gewinnen) mussten.

Doch durch die vermehrten Handelskontakte kam es immer wieder zu schweren Epidemien unter den Stämmen, die oft auf Jahre hinaus den Pelzhandel zusammenbrechen ließen. 1835 sollte sich eine entlang des Athabasca und Peace River ausbrechende Grippe-Epidemie als mindestens ebenso katastrophal auswirken, der viele Wood Stoney, Woodland Assiniboine und Woodland Cree im Norden zum Opfer fielen. 1838 folgte eine ebenso heftige Epidemie, so dass die Zahl der Plains Cree wohl um fünf Sechstel, wenn nicht mehr zurückging. Um 1780 gab es gemäß Schätzungen zwischen 6.000 und 10.000 Assiniboine, zwischen 1836 und 1839 starben rund 4.000 Stammesangehörige (zwischen der Hälfte und zwei Drittel) an den Pocken.

Die Cree und Assiniboine hatten durch die Errichtung der Handelsposten im Gebiet der Blackfoot und Gros Ventre ihre Position als Zwischenhändler verloren - diese Stämme waren nun nicht mehr darauf angewiesen ihnen Pferde, Pelze und Bisonfleisch im Tausch zu den durch den Zwischenhandel teuren Gütern der Weißen zu geben. Der Prozess der Entfremdung wurde zudem beschleunigt als die traditionelle Quelle der Cree und Assiniboine für Pferde, die Hidatsa und Mandan im Missouri River Valley durch Pocken- und Choleraepidemien stark dezimiert, nicht mehr länger in der Lage waren, Pferde in ausreichender Menge zu liefern sowie die einstigen gemeinsamen Feinde - die Shoshone und Arapaho aus dem Gebiet des South Saskatchewan Rivers südwärts nach Wyoming und Idaho von den Nordwestlichen Plains erfolgreich vertrieben worden waren.

Da immer mehr Cree- und Assiniboine-Gruppen westwärts auf die Plains zogen (und ihnen folgend, ihre Verbündeten, die nun als Plains Ojibwa oder Saulteaux bezeichneten Gruppen der Ojibwa), sie zudem nach 1730 ihre Lebensweise auf das Pferd eingestellt hatten, das sie als Reit-, Jagd- und Transporttier einsetzten und somit die ausreichende Versorgung mit Pferden um die Jahrhundertmitte zur Existenzfrage wurde, begann ab den 1770er Jahren eine lange Phase scharfer Konkurrenz, die häufig militärisch eskalierte. Pferdediebstahl war in dieser Phase nicht nur ein Beweis des Mutes, sondern oftmals ein verzweifelter Beitrag zum Überleben, denn viele ethnische Gruppen konkurrierten um die Jagd in den Graslandschaften - besonders die Assiniboine erwarben sich bald einen Ruf als exzellente Pferdediebe. Doch die Kriege (ca. 1770 - ca.1800) hatten für die Nehiyaw-Pwat auch einen Nachteil - ihre einstigen indianischen Bezugsquellen für Pferde (Blackfoot, Gros Ventre, Mandan, Hidatsa) waren zu ihren Feinden geworden - und die Assiniboine galten bald (trotz ihres Rufes als erfolgreiche Pferdediebe) als der pferdeärmste Stamm auf den Nördlichen Plains.

Daher knüpften die Cree und Assiniboine Kontakte mit den Flathead und verbündeten sich mit den Absarokee (engl. Crow genannt) im heutigen Montana, die zunächst Pferde von Spaniern bezogen, aber auch verwilderte Pferde einfingen und bald selbst züchteten. Da aber diese beiden Stämme bereits erbitterte Feinde der Blackfoot waren, zerbrach die Cree-Assiniboine-Blackfoot-Allianz und es kam zu erbitterten Kämpfen. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts hatten die Cree, vermittelt durch die Mountain Stoney, mit den Secwepemc (engl. Shuswap) und Kutenai Frieden geschlossen und sie in das große Netzwerk der Nehiyaw-Pwat eingegliedert. Die besser bewaffneten Cree und Assiniboine schlugen die Gros Ventre und östlichen Blackfoot-Gruppen in den 1780er und 1790er Jahren mehrmals. Besonders stark hatten die pferdereichen Gros Ventre unter den Raub- und Kriegszügen der Cree und Assiniboine zu leiden, da sie ihre Wohngebiete entlang der Saskatchewan River Forks (dem Zusammenfluss von North und South Saskatchewan River) hatten und als erste den mit Gewehren bewaffneten Angriffen standhalten mussten. Als Vergeltung für die Versorgung ihrer Feinde mit Waffen griffen die Gros Ventre 1793 die Niederlassung der Hudson’s Bay Company in South Branch House am South Saskatchewan River nahe der heutigen Stadt St. Louis an und brannten sie nieder. Anschließend zog der Stamm südwärts an den Milk River in Montana und verband sich noch enger mit den ebenfalls nach Südwesten ausgewichenen Blackfoot. Das Gebiet zwischen dem North Saskatchewan River und Battle River (der Name leitet sich von den Krieg zwischen den beiden Gruppen her) wurde zur Grenze der nun beiden verfeindeten Stammes-Allianzen.[16]

Zwischen 1790 und 1850 befanden sich die Cree (Plains Cree und Woodland Cree) sowie ihre Verbündeten, die Assiniboine, Stoney, Plains Ojibwa (auch als Saulteaux bekannt) und Métis auf dem Höhepunkt ihrer Macht - sie konnten erfolgreich ihre Gebiete gegenüber den Sioux (Lakota, Nakota und Dakota) und der Konföderation der Blackfoot (Siksika, Piegan, Kainai, Inuk’sik, Gros Ventre, Sarcee) behaupten. Hierbei drangen sie immer weiter ins Territorium der Blackfoot-Konföderation vor, so dass sich die Piegan gezwungen sahen in die Region des Missouri River auszuweichen, die Kainai (in Cree: Miko-Ew -‘die mit Blut befleckten’, d. h. die ‘Blutrünstigen, Grausamen’, daher im engl. oft als Blood bezeichnet) zogen sich bis zum Bow River und Belly River zurück, einzig die Siksika konnten ihre Gebiete entlang ded Red Deer River verteidigen. Gegen 1870 zerbrach das Bündnis mit den Blackfoot und die Gros Ventre mussten bei ihren einstigen Feinden, den Südlichen Assiniboine, Schutz suchen.

Das Ausweichen der Blackfoot und Gros Ventre nach Südwesten und Süden ermöglichte es großen Gruppen der Plains Assiniboine nach Süden zu ziehen - dies war bemerkenswert, da bisher die Assiniboine und Cree jeweils nach Norden und Westen gezogen waren. Fast zwei Drittel der Südlichen Assiniboine hatten den Red River of the North und Assiniboine River verlassen und streiften nun westwärts bis zu den Cypress Hills im Süden der kanadischen Provinzen Saskatchewan und Alberta und den Little Rocky Mountains (auch Little Rockies genannt) sowie südwärts entlang des Missouri River bis zum Musselshell River, dann über die Plains bis zur Mündung des Powder River in den Yellowstone River, ostwärts entlang des nördlichen Ufers des Yellowstone bis zu dessen Mündung in den Missouri. Wichtige Jagdgründe bildeten nun die Flusstäler des Milk River, Poplar River und Souris River (auch Mouse River genannt) im Osten. Die übrigen Plains Assiniboine verblieben im Nordwesten und durchstreiften besonders die Parklands zwischen South Saskatchewan und Battle River in westlichen Saskatchewan.

Cree-Konföderation (Nehiyaw-Pwat)

Während ihrer Expansion nach Westen, Nordwesten und Südwesten heirateten die verschiedenen Cree-, Assiniboine-, Stoney- und Ojibwa-Gruppen der Nehiyaw-Pwat oft untereinander oder gingen Allianzen ein, die durch Familienbande gestärkt wurden - so dass fast jede Gruppe der Iron Confederacy ethnisch und sprachlich gemischter Herkunft war. Viele Gruppen waren nur noch nominell (dem Namen nach) Nakoda (‘Assiniboine’ - ‘Stoney’), Cree oder Ojibwa (oft als Saulteaux bezeichnet, daher von den Cree Soto genannt), da sie von Außenstehenden oft ethnisch und politisch nicht voneinander zu unterscheiden waren.

So wurden die Wadopahnatonwan der Assiniboine von dem Amerikanern in Fort Union am Oberen Missouri als Nakoda (sprich Assiniboine) identifiziert, zugleich im kanadischen Fort Edmonton (früher ‘Edmonton House’) als Cree und später südliche Splittergruppen wiederum als Chippewa (sprich Ojibwa) bezeichnet. Zudem identifizierten sich mehrere Gruppen der Assiniboine später als Cree und übernahmen die Cree-Sprache als Muttersprache, so z.B. die später als Calling River / Qu'Appelle Cree (Kitopwe Sipi Wi Iniwak) bezeichneten Gruppen. Besonders sind hier die Sahiyaiyeskabi (‘Cree-Sprecher’) der Assiniboine genannt, die besser als Cree-Assiniboine / Young Dogs (Nehiyaw-Pwat, Nēhiyawi-pwātak) bekannt sind und heute allgemein zu den ‘Downstream People’ der Cree gezählt werden. Kompliziert wurde die Angelegenheit zudem hierdurch, dass sich einzelne regionale Unterstämme einer Großgruppe oft als ‘Cree’, ‘Nakoda’ oder ‘Soto’ bezeichneten, da sich die Mehrheit ihrer Lokalgruppen als zu je diesen Gruppen nominell zugehörig fühlten. So gab es z.B. die ethnisch und sprachlich gemischte Großgruppe der Asini Wachi Wi Iniwak (‘Volk, das entlang der Berge lebt’), die wiederum regionale Unterstämme umfasste, die sich primär als Cree (Asini Wachi Nehiyawak - ‘Cree, die entlang der Berge leben’, die Assiniboine nannten sie Sahiya Ye Xa Yabine - ‘Cree, die in den Bergen wohnen’) oder primär als Assiniboine- und Stoney (Ye Xa Yabine oder Hebina Assiniboine - ‘Berg-Volk’, die Cree nannten sie Asini Pwat-sak - ‘Berg-Assiniboine’) begriffen.[17]

Die Cree (‘Nehiyaw’) und Assiniboine (‘Pwat-sak’) repräsentierten die Mehrheit, gefolgt von den Ojibwa (‘Soto’) sowie kleineren Gruppen benachbarter Stämme (Chipewyan, Daneẕaa oder Dunneza, Tza Tinne, veraltet Beaver, Kutenai, Flathead, Secwepemc) sowie indianischen Händlern im Nordwesten, die ethnisch sich zu den Irokesen zählten. Generell waren die südlich auf den Plains lebenden Gruppen tendenziell überwiegend nominell Nakoda, die östlichen und südöstlichen Gruppen nominell Soto und die nördlichen sowie nordwestlichen Gruppen nominell Cree. Diese Bezeichnungen sagten meist wenig über die ethnische und sprachliche Identität und Herkunft der so bezeichneten Gruppen aus - es gab sogar, besonders im Nordwesten und später im Südosten, Gruppen der Nakoda und Soto, die ursprünglich Secwepemc, Kutenai, Daneẕaa oder gar Métis waren.

Gruppen der Assiniboine

  • Aegitina (‘Camp Moves to the Kill’)
  • Bizebina (‘Gophers’ - ‘Erdhörnchen’)
  • Cepahubi (‘Large Organs’)
  • Canhdada (‘Moldy People’ - ‘Lumpiges, schäbiges Volk’)
  • Canhewincasta (Chan He Winchasta, ‘Wooded-Mountain People’ oder ‘Wood Mountain People’ - ‘Volk, das in Wood Mountain, Saskatchewan, lebt’)
  • Canknuhabi (‘Ones That Carry Their Wood’ - ‘Jene, die ihr BrennHolz tragen’)
  • Cantonga (Chan Tonga Nakoda, ‘Big Woods People’ - ‘Volk, das in den großen Wäldern lebt’, oft als Swampy Ground Assiniboine bezeichnet[18])[19]
  • Hudesabina (Hudesanak, Hudesana, ‘Red Bottom’ oder ‘Red Root’ - ‘Roter Boden, Rote Erde’ oder ‘Rote Wurzel’, spalteten sich 1844 von den Wadopabina ab)
  • Hebina (Ye Xa Yabine, ‘Rock Mountain People’ - ‘Berg-Volk’, oft als Strong Wood oder Thickwood Assiniboine bezeichnet, entwickelten sich später zu den Mountain Stoney)
  • Huhumasmibi (‘Bone Cleaners’ - ‘Jene, die die Knochen reinigen’)
  • Huhuganebabi (‘Bone Chippers’ - ‘Jene, die die Knochen abschlagen, splittern’)
  • Hen atonwaabina (‘Little Rock Mountain People’ - ‘Volk der Little Rocky Mountains’)
  • Inyantonwanbina (‘Stone People’ oder ‘Rock People’ - ‘Stein- oder Fels-Volk’, entwickelten sich später zu den Stoney)
  • Inninaonbi (Ini'na u'mbi, ‘Quiet People’ - ‘Schweigsames, ruhiges Volk’)
  • Insaombi (Icna'umbisa, ‘The Ones Who Stay Alone’ - ‘Diejenigen, die allein unter sich bleiben’, auch Cypress Hills Assiniboine genannt)[20]
  • Indogahwincasta (‘East People’ - ‘Östliches Volk’)
  • Mekesu (‘Eagle’ oder ‘Eagle Eyed People’- ‘Volk des Adlers’ oder ‘Volk mit Adleraugen’, auch Migichihilinious , abgel. vom Cree-Wort Mikisew Wachi - ‘Adler-Berge’, der Bezeichnung für die Eagle Hills am North Saskatchewan River, lebten westlich des heutigen Battleford, zwischen dem North Saskatchewan River im Norden und dem Devil’s Pine Lake und Red Deer River im Süden, ab 1755 traten die Mekesu Assiniboine als Händler in York Factory auf)[21]
  • Minisose Swnkeebi (‘Missouri River Dog Band’)
  • Minisatonwanbi (‘Red Water People’)
  • Osnibi (‘People of the Cold’ - ‘Volk aus der Kälte’)
  • Ptegabina (‘Swamp People’ - ‘Sumpfland-Volk’)
  • Sunkcebi (‘Dog Band’)
  • Sahiyaiyeskabi (‘Cree-Speakers’ - ‘Cree-Sprecher’, auch Cree-Assiniboine / Young Dogs genannt)
  • Snugabi (‘Contrary People’ - ‘Volk, das die Dinge umgekehrt, entgegengesetzt macht’)
  • Sihabi (‘Foot People’ - ‘Volk, das zu Fuß geht’)
  • Tanidabi (‘Buffalo Hip’ - ‘Büffelhüfte’)
  • Tokanbi (Strangers - ‘Fremdartige, Seltsame’)
  • Tanzinapebina (‘Owners of Sharp Knives’ - ‘Jene, die scharfe Messer besitzen’)
  • Unskaha (‘Roamers’ - ‘Wanderer’)
  • Wadopabina (Wadopana, ‘Canoe Paddlers’ - ‘Jene, die Kanadier paddeln’, d. h. ‘Jene, die mit einem Kanu reisen’, von den Cree als Pimiskau Wi Iniwak - ‘Paddling Assiniboine’ bezeichnet, auch als Canoe Assiniboine bekannt, wanderten vom White Earth River bis zum Souris (auch Mouse River genannt) und Pembina sowie beiderseits des Assiniboine Rivers)
  • Wadopahnatonwan (Wado Pahanda Tonwan, Watopachnato, ‘Canoe Paddlerrs Who Live on the Prairie’ - ‘Jene Kanu-Paddler, die auf den Plains leben’, lebten zwischen dem Missouri River und Saskatchewan River, oberhalb des Yellowstone und des Quellgebiets des Assiniboine Rivers, von den europäischen Händlern oft als Big Devils - ‘Große Teufel’ bezeichnet)
  • Wiciyabina (Wichiyabina, ‘Ones That Go to the Dance’ - ‘Jene, die zum Tanz gehen’, auch Itscheabiné, oft als Little Girls’ Band bezeichnet, lebten zwischen den Oberläufen des Qu'Appelle,[22] Souris und Assiniboine River, zwischen 1837 und 1838 wurden die Wiciyabina durch eine Pocken-Epidemie fast vernichtet, Überlebende schlossen sich mit Pocken-Überlebenden anderer Gruppen den Hudesabina an)[23]
  • Waziyamwincasta (Waziya Winchasta, ‘People of the North’ - ‘Volk aus dem Norden’)
  • Wasinazinyabi (‘Fat Smokers’)
  • Wokpanbi (‘Meat Bag’ - ‘Fleischbeutel’)[24]

Demographie

Um 1780 gab es gemäß Schätzungen zwischen 6.000 und 10.000 Assiniboine. Während der Pocken-Epidemie von 1781 bis 1782 verloren viele Plains Assiniboine ihr Leben. 1835 starben durch eine Grippe-Epidemie viele Woodland Assiniboine und Stoney. Zwischen 1836-1839 starben rund 4000 Stammesangehörige (zwischen der Hälfte und zwei Drittel) an einer zweiten Pocken-Epidemie. 1851 unterzeichneten die Assiniboine ihren ersten Vertrag mit den Vereinigten Staaten und wurden in Reservate eingewiesen. In den Jahren 1874 bis 1876 schlossen Kanada, die Cree und ihre Verbündete (Assiniboine, Stoney, Ojibwa) mehrere der so genannten Numbered Treaties, genauer gesagt die Treaties No. 4, 5 und 6. 1851 unterzeichneten sie ihren ersten Vertrag mit den Vereinigten Staaten und wurden in Reservate eingewiesen. 1907 lebten noch 1.217 Assiniboine in den USA und 873 in Kanada. Im Jahr 2000 gab es laut US Census (Volkszählung)[25] in den USA etwa 4.000 Stammesmitglieder, in Kanada leben ca. 5.000 Assiniboine (1997 D. Parks) in den verschiedenen Reservaten und Siedlungen.[26]

Sprache

Noch etwa 200 bis 250 Menschen sprechen Nakoda oder Assiniboine (auch Hohe, Nakota, Nakona, oder A' M̆oqazh genannt),[27] die meisten sind über 40 Jahre alt. Die Mehrzahl der Assiniboine spricht heute nur noch American oder Canadian English. Viele Assiniboine beherrschen zudem als Folge ihrer Allianz mit den Cree und Mitglied der Nehiyaw-Pwat als Zweitsprache Varianten von Plains und Woodland Cree. Zudem identifizierten sich mehrere Gruppen der Assiniboine später als Cree und übernahmen die Cree-Sprache als Muttersprache, so z.B. die später als Calling River / Qu'Appelle Cree (Kitopwe Sipi Wi Iniwak, Kātēpwēwi-sīpīwiyiniwak) bezeichneten Cree-sprachigen Assiniboine-Gruppen, Touchwood Hills Cree (Pasākanacīwiyiniwak, Pusakawatciwiyiniwak) sowie die besser als Cree-Assiniboine / Young Dogs (Nehiyaw-Pwat, Nēhiyawi-pwātak) bekannten, von den Assiniboine als Sahiyaiyeskabi - ‘Cree-Sprecher’ bezeichneten Gruppen. Auch viele ethnisch gemischte Gruppen der Großgruppe der Asini Wachi Wi Iniwak (‘Volk, das entlang der Berge lebt’), die sich ursprünglich als Assiniboine (Ye Xa Yabine oder Hebina Assiniboine - ‘Berg-Volk’) identifizierten, sprechen heute meist Woodland Cree und bezeichnen sich als Cree.

Aktuelle Situation

Heute leben die Assiniboine in zwei Reservaten in den USA und in verschiedenen Reservaten in Kanada, wobei es gegenwärtig nur drei Assiniboine-Reservate in Saskatchewan gibt sowie kanadische Assiniboine-First Nations, die zusammen mit anderen First-Nations, Reservate teilen; in Manitoba gibt es keinerlei Reservate mit Assiniboine. Die in Alberta lebenden Aseniwuche Winewak Nation sind zurzeit von der kanadischen Regierung nicht als First Nation anerkannt.

Vereinigte Staaten - Montana:

  • Fort Peck Assiniboine & Sioux Tribes (ca. 11.786 Hudesabina, Wadopabina, Wadopahnatonwan, Sahiyaiyeskabi, Inyantonwanbina und Fat Horse Band der Assiniboine,[28] Sisseton, Wahpeton, Yanktonai und Hunkpapa der Sioux leben in der Fort Peck Indian Reservation, ca. 8,518 km² im Nordosten Montanas, nördlich des Missouri River)[29]
  • Fort Belknap Indian Community (ca. 5,426 Assiniboine und Gros Ventre - 505 außerhalb des Reservats - leben in der Fort Belknap Reservation (2626 km²) im Norden Montanas, westlich der Fort Peck Indian Reservation gelegen)[30]

Kanada - Saskatchewan:

  • Carry the Cattle Nakoda First Nation (das gleichnamige Reservat Carry the Kettle Nakoda First Nation #76, einschließlich benachbarter Reservate Assiniboine #76, Carry the Kettle #76-18,19,22, Treaty Four Reserve Grounds #77, umfasst ca. 86.491 Acres - 350 km², liegt im Südosten Saskatchewans, 80 km östlich von Regina und 18 km südlich von Sintaluta, von ca. 2.387 registrierten Assiniboine leben im Reservat gerade etwa 850, der Rest außerhalb)[31]
  • Mosquito, Grizzly Bear's Head, Lean Man First Nations (auch Battleford Stoneys genannt) (Reservate: Mosquito #109, Cold Eagle, Grizzly Bear’s Head #110 & Lean Man #111, Mosquito Grizzly Bear’s Head Lean Man Tle #1, Hauptsitz und Verwaltung liegen 27 km südlich der Stadt Battleford, ca. 127 km², im Jahre 2003 waren ca. 1.119 Assiniboine registriert)[32]
  • White Bear First Nation (Reservate: White Bear #70 und Treaty Four Reserve Grounds #77, die Verwaltung befindet sich 13 km nördlich von Carlyle, die First Nation profitiert von kürzlich auf ihrem Land entdeckten Gas- und Ölvorkommen, 172 km², ca. 1.990 Assiniboine, Anishinabe (Salteaux), Cree und Dakota)[33]
  • Oceam Man First Nation (Reservate: Ocean Man #69, 69A-I, Treaty Four Reserve Grounds #77, Verwaltungssitz ist 19 km nördlich von Stoughton, ca 41 km², von den 454 registrierten Assiniboine, Cree und Saulteaux leben nur 170 im Reservat)[34]
  • Pheasant Rump Nakota Nation (Reservat: Treaty Four Reserve Grounds #77, Verwaltungssitz Kisby, ca. 333 Assiniboine, Salteaux und Cree)[35]

Kanada - Alberta:

  • Aseniwuche Winewak Nation (Rocky Mountain People) (engl. Aussprache: ‘As-sun-nee-wuh-chee Wee-nee-wuk’, auch Asini Wachi Wi Iniwak, Asinīskāwiyiniwak - ‘Berg-Volk’, ‘Volk das entlang der Rocky Mountains lebt’, die auch als Rocky Cree/Mountain Cree bekannte Gruppe sind Nachfahren westwärts gezogener Woodland Cree (Saka Wi Iniwak, Sakau Wiyiniwak, Sakāwithiniwak), sowie integrierter und sprachlich sowie kulturell assimilierter irokesischer Händler, Daneẕaa, Sekani, Ye Xa Ya Bine oder Hebina Assiniboine (in Cree: Asini Pwat-sak), Saulteaux, Secwepemc und Métis, lebten in den südlichen Bergausläufern von Jasper (Jasper's House) und Edmonton südwärts bis nach Wyoming und vom Red River of the North bis nach Oregon, mussten 1907 wegen der Einrichtung des Jasper-Nationalparks ihr Gebiet verlassen, 2001 schlossen sich sechs indigene Gemeinden rund um Grande Cache, Alberta zur Aseniwuche Winewak Nation zusammen, ca. 400 Stammesmitglieder, heute dominiert die Kultur und Sprache der Woodland Cree)[36]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. The Assiniboine People of Northeast Montana
  2. 2,0 2,1 History of the Assiniboine
  3. Heute nennen sie sich selbst (verstärkt unter Sioux-Einfluss) oft Nakoda oder Nakota
  4. Assiniboine - The Canadian Encyclopedia
  5. Joachim Fromhold: The Western Cree (Pakisimotan Wi Iniwak)
  6. William C. Sturtevant: Handbook of North American Indians Plains, 2 Parts: 13. Bernan Association, 2001, ISBN 978-0160504006.
  7. Convergence: Fort Peck Assiniboine and Sioux Arrive in the Fort Peck Region, 1800 - 1871
  8. James L. Long: Land of Nakoda: The Story of the Assiniboine Indians. Riverbend Pub (März 2004), ISBN 978-1931832359.
  9. Critiquing Anthropological Knowledge in the Montana Writers’ Project
  10. David Miller, Dennis Smith, Joseph R. McGeshick: The History of the Assiniboine and Sioux Tribes of the Fort Peck Indian Reservation, Montana, 1800-2000. Montana Historical Society, 2008, ISBN 978-0975919651.
  11. W. Hildebrandt: Views from Fort Battleford: Constructed visions of an Anglo-Canadian west, Regina: Canadian Plains Research Center 1994, S. 8.
  12. Oft werden beide Gruppen verwechselt, da die Assiniboine in Kanada meist als Stoney bezeichnet werden.
  13. Arthur J. Ray: Indians in the Fur Trade: Their Roles as Trappers, Hunters, and Middlemen in the Lands Southwest of Hudson Bay, 1660-1870. University of Toronto Press, 1998, ISBN 978-0802079800.
  14. Henday
  15. Loretta Fowler: The Columbia Guide to American Indians of the Great Plains. Columbia University Press, 2003, ISBN 978-0231117005.
  16. Bruce Vandervort: Indian Wars of Canada, Mexico, and the United States 1812-1900.Taylor & Francis, 2005, ISBN 978-0415224727.
  17. Joachim Fromhold: The Western Cree (Pakisimotan Wi Iniwak) - Ethnography, Verlag: lulu.com, 2010, ISBN 978-0557497652
  18. von den Cree wurden sie als Saka Pwat-sak - ‘Waldland-Assiniboine’ bezeichnet
  19. Joachim Fromhold: The Western Cree (Pakisimotan Wi Iniwak) - The Canoe Cree 1650 - 1770, Verlag: lulu.com, 2010, ISBN 978-0557567447
  20. POLITICAL STRUCTURE AND STATUS AMONG THE ASSINIBOINE INDIANS
  21. Alexis Nakota Sioux (PDF; 5,6 MB)
  22. Frederick Webb Hodge: Handbook of American Indians North of Mexico V. 2/4, Verlag: Digital Scanning Inc, 2003, ISBN 978-1582187495.
  23. Jon Axline: Montana's Historical Highway Markers, Verlag: Montana Historical Society, 2008, ISBN 978-0975919644.
  24. James L. Long, William Standing: Land of Nakoda: The Story of the Assiniboine Indians, Riverbend Publishing 2004, ISBN 978-1931832359
  25. Census 2000 - American Indian and Alaska Native Tribes in the United States (PDF; 145 kB)
  26. Ethnologue: Languages of the World - Assiniboine
  27. Nakoda (Assiniboine) language
  28. History of the Fort Peck Reservation
  29. Fort Peck Tribes
  30. Fort Belknap Indian Community
  31. Carry the Cattle First Nation
  32. FIRST NATION CONNECTIVITY PROFILE - 2003
  33. White Bear First Nation
  34. Ocean Man First Nation
  35. Pheasant Rump Nakota Nation
  36. Aseniwuche Winewak Nation (Rocky Mountain People)

Literatur

  • David Miller, Dennis Smith, James Shanley, Joseph R. McGeshick, Caleb Shields: The History of the Assiniboine and Sioux Tribes of the Fort Peck Indian Reservation, Montana, 1800-2000. Montana Historical Society Press, Helena MT 2008, ISBN 978-0-9759196-5-1.
  • Raymond J. DeMallie (Hrsg.): Handbook of North American Indians. Volume 13: Plains. Smithsonian Institution Press, Washington DC 2001, ISBN 0-16-050400-7.
  • Alvin M. Josephy jr.: 500 Nations. Frederking & Thaler GmbH, München 1996, ISBN 3-89405-356-9.
  • Alvin M. Josephy jr.: Die Welt der Indianer. Frederking & Thaler GmbH, München 1994, ISBN 3-89405-331-3.
  • Joachim Fromhold: The Western Cree (Pakisimotan Wi Iniwak), ISBN 978-0557497652

Weblinks

 <Lang> Commons: Assiniboine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
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15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
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11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
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12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
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06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
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08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
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02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
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20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
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29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
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19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
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04.06.2013 Matt Sponheimer, Zeresenay Alemseged, Thure E. Cerling, Frederick E. Grine, William H. Kimbel, Meave G. Leakey, Julia A. Lee-Thorp, Fredrick Kyalo Manthi, Kaye E. Reed, Bernard A. Wood, and Jonathan G. Wynn Ernährungswandel vor 3,5 Millionen Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1222579110
31.05.2013 Beltrán Martínez, A. „Tracking in Caves“ ist den Urmenschen auf der Spur
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14.04.2013 Roger Seiler, Andrew I. Spielman, Albert Zink, Frank Rühli Ötzi hatte schlechte Zähne
DOI: 10.1111/eos.12037
13.09.2012 Volpato V, Macchiarelli R, Guatelli-Steinberg D, Fiore I, Bondioli L, et al. Das geht doch mit rechts!
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23.03.2012 Love Dalen et al. Neandertalern drohte schon vor 50.000 Jahren das Aus
DOI: 10.1093/molbev/mss074
26.06.2011 Madelaine Böhme et al. Ältester Menschenaffe Eurasiens lebte in Schwaben
DOI: 10.1016/j.jhevol.2011.04.012
03.03.2011 Älteste Ureinwohner Nordamerikas entdeckt
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20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
DOI: 10.1016/j.quascirev.2010.05.031
29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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09.04.2010 Berger et al. Neuer Australopithecus entdeckt
DOI: 10.1126/science.328.5975.154
25.03.2010 Krause, J. et al. Neue Menschenform entdeckt
DOI: 10.1038/nature08976
02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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