Chhaya ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) f. [ˈʧʰɑːjɑː] „Schatten“[1]) ist im Hinduismus die zweite Frau des Sonnengottes Surya. In vedischen Fassungen ist ihr Name Savarna (Sanskrit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) savarṇā) und der des Sonnengottes Vivasvat.

Mythos

Sanjna, die Frau des Sonnengottes erschuf, weil sie dessen gleißende Glut nicht länger ertrug, ein Ebenbild, Chhaya, die dann ihren Platz als dessen Ehefrau einnahm. Dadurch wurde sie die Mutter von Shani, Manu Savarni und von der Flussgöttin Tapati. Yama, der Sohn von Sanjnya und Vivasvat, verärgert darüber, dass sie ihre eigene Kinder bevorzugte, hob den Fuß, um ihr einen Tritt zu versetzen. Da verfluchte sie ihn, dass sein Fuß von Geschwüren und Maden zerfressen werden solle. Dadurch wurde aber offensichtlich, dass sie nicht Yamas Mutter war und Vivasvat begab sich auf die Suche nach Sanjna, seiner echten Frau.

Die Puranas machen Chhaya zur Schwester von Sanjna.

Literatur

  • Hans Wilhelm Haussig (Hrsg.) Götter und Mythen des indischen Subkontinents (= Wörterbuch der Mythologie. Abteilung 1: Die alten Kulturvölker. Band 5). Klett-Cotta, Stuttgart 1984, ISBN 3-12-909850-X, S. 56.
  • Jan Knappert: Lexikon der indischen Mythologie. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07817-9, S. 89.
  • Chhaya. In: John Dowson: A classical dictionary of Hindu mythology and religion, geography, history, and literature. Trübner & co., London 1879, S. 72 (Textarchiv – Internet Archive).

Einzelnachweise

  1. chāyā. In: Monier Monier-Williams: Sanskrit-English Dictionary. Clarendon Press, Oxford 1899, S. 406, Sp. 1.

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