Arapaho


Scabby Bull, ein Arapaho-Indianer, 1898

Die Arapaho [əˈræpəˌhəʊ -] (gelegentlich auch Arapahoe geschrieben) sind ein Indianervolk Nordamerikas. Ihre ursprüngliche Sprache (language code nach ISO 639-2: arp) gehört zur Algonkin-Sprachfamilie und wird noch von etwa 1000 Menschen gesprochen. Der Stammesname Arapaho leitet sich vom Pawnee-Wort tirapihu oder larapihu (‘Händler’) her. Ihre Eigenbezeichnung lautet Inuna-Ina (‘unser Volk’). Eine traditionelle Bezeichnung lautet auch Kananavich (‘Bison Path People’). In der älteren französischsprachigen Literatur werden die Arapaho daher auch Gens de Vache (‘Büffel (Bison)-Volk’) genannt.

Das Volk der Arapaho lebt heute in zwei Gruppen:

  • die Nördlichen Arapaho (wohnen als Northern Arapaho Tribe[1] im Osten der Wind River Indian Reservation in Wyoming zusammen mit dem ebenfalls federally recognized tribe des Eastern Shoshone Tribe, der im Westen der Reservation lebt, oft gemeinsam als Shoshone and Arapaho Tribes bezeichnet, seit 1877 hatten sie sich unter ihren Häuptlingen Black Coal, Sharp Nose, Little Wolf und White Horse mit ihren ehemaligen Feinden, den Eastern Shoshone unter Häuptling Washakie, in der Reservation niedergelassen, von den Stammesmitgliedern zählen 8.177 zu den Nördlichen Arapaho und 3.737 zu den Östlichen Shoshone) und
  • die Südlichen Arapaho (als Southern Arapaho Tribe bilden sie zusammen dem Southern Cheyenne Tribe den federally recognized tribe der Cheyenne and Arapaho Tribes in Oklahoma, von den 12.185 Stammesmitgliedern leben 8.664 innerhalb des Bundesstaates Oklahoma).

Die Arapaho hielten sich aus den Kriegen mit den USA heraus, wurden jedoch 1864 Opfer des Sand-Creek-Massakers, als Colonel Chivington ein Lager von Cheyenne und Arapaho auslöschte, das unter dem Schutz der US-Regierung stand. Die Überlebenden flohen nach Wyoming und baten die Shoshone um Land. Zusammen mit den Cheyenne und Lakota kämpften sie 1876 in der Schlacht am Little Bighorn River gegen die 7. US-Kavallerie unter George A. Custer.

Die Gros Ventre, deren Sprache fast ausgestorben ist, hatten sich bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von den Arapaho abgespalten und gelten heute als eigener Stamm.

Überblick

Freckle Face, Arapaho-Frau, 1898

Die Arapaho sind ein Volk der amerikanischen Ureinwohner, das in historischer Zeit in den Großen Ebenen am Osthang der Rocky Mountains in den heutigen US-Bundesstaaten Colorado und Wyoming lebte. Sie waren enge Verbündete der Cheyenne-Indianer und schlossen sich gelegentlich auch den Sioux-Indianern an. Die Arapaho-Sprache gehört zur Algonquian-Sprachfamilie und ist mit der Gros-Ventre-Sprache eng verwandt, die als ein früher Seitenzweig gilt. Das Blackfoot und das Cheyenne sind weitere Algonquian-Sprachen, die in den Great Plains gesprochen werden, sich aber vom Arapaho ganz unterscheiden. Seit dem Vertrag von Fort Laramie 1868 werden die Arapaho-Lokalgruppen in zwei Stämme aufgeteilt: die Northern Arapaho und die Southern Arapaho. Seit 1878 lebt die Northern Arapaho Nation mit den Eastern Shoshone in der Wind River Indian Reservation, der siebtgrößten Reservation in den Vereinigten Staaten. Der Southern Arapaho Tribe in Oklahoma besitzt mit den Southern Cheyenne unter der Bezeichnung Cheyenne and Arapaho Tribes offiziellen Status als bundesstaatlich anerkannter Stamm (federally recognized tribe).

Kulturgeschichte

Weil die meisten Indianervölker, die der Algonquian-Sprachfamilie angehören, im Kulturgebiet des Nordöstlichen Waldlands anzutreffen sind, kann man davon ausgehen, dass auch die Arapaho aus der Kulturschicht des Woodland Complex hervorgegangen sind. Höchstwahrscheinlich lebten die Vorfahren des späteren Arapaho-Volks im heutigen Minnesota und North Dakota, bevor sie in die Großen Ebenen vordrangen. Es fehlen aber direkte archäologische oder historische Belege, um den Zeitraum dieses Kulturwandels genauer zu bestimmen. Es darf aber angenommen werden, dass die Verbreitung von freilebenden Mustangs nach Norden den Kulturkomplex einer Pferdekultur [2] überhaupt erst möglich machten.

Zum Zeitpunkt der europäischen Expansion durchschweiften die Arapahos das Gebiet der späteren US-Bundesstaaten South Dakota, Nebraska, Colorado, Wyoming und Kansas. Sie wohnten in kegelförmigen Lederzelten (Tipi), die von den Frauen aus Bisonhäuten und Holzstangen errichtet wurden. Die Lebensgrundlage bildete die Jagd auf Bisons, Gabelböcke und andere Wildtiere und in weit geringerem Umfang das Sammeln von Pflanzen, Früchten, Beeren und Nüssen. Ihr materieller Besitz war einer mobilen Lebensweise optimal angepasst. Ein ganzes Zeltdorf konnte binnen einer Stunde zusammen gepackt und reisefertig gemacht werden. Im Winter teilte sich der Stamm in kleine Lager auf, die in den Ausläufern der Rocky Mountains im heutigen Bundesstaat Colorado Schutz suchten. Im späten Frühjahr zogen sie in größeren Lagerverbänden in die Großen Ebenen hinaus, um Präriebisons am Ende der Tragzeit zu jagen. Im Hochsommer versammelten sich die verschiedenen Lokalgruppen wieder am Fuß der Rocky Mountains im heutigen Colorado, um den Bergbison zu bejagen. Im Spätsommer und Herbst kehrten sie in die Großen Ebenen zurück, um ihre Zeremonien, vor allem den jährlichen Sonnentanz, abzuhalten und Gemeinschaftsjagden auf die Bisonherden zu veranstalten, die sich zur Brunftzeit versammelt hatten.

Die Arapaho-Kinder fischten und jagten oft mit den Erwachsenen, hatten aber auch genügend Freizeit für viele Arten von Spielen. Besonders beliebt war ein Wurfspiel, bei dem im Laufen ein rollender Netzreifen mit einem Wurfpfeil getroffen werden musste.

Geschichte

Die politische Geschichte der Arapaho nach Ankunft der Europäer entspricht bis zum Jahr 1878 weitgehend der Geschichte der Cheyenne, mit dem die Arapaho ein enges Bündnis geschlossen hatten, ohne ihre eigene Sozialordnung aufzugeben. Hierbei zeigt sich, dass für die indigenen Völker Nordamerikas ursprünglich die Zugehörigkeit zu Bündnissystemen wichtiger war als die Behauptung einer "nationalen" Identität im europäischen Sinn. Die Selbstbehauptung als "Stamm" oder "Nation" war zwangsläufiges Ergebnis der Auseinandersetzung mit der Enteignungs- und Vernichtungspolitik der europäischen Einwanderer und entsprach keiner ursprünglichen politischen Vision.

Zusammen mit den Cheyenne standen sie in starkem Wettbewerb mit den Stämmen der Südlichen Plains - vor allem den Pawnee und Comanche - von denen sie ihre Pferde bezogen, sofern sie nicht ihre eigenen Pferdeherden durch Zucht vermehrten. Mit den Lakota waren sie lose verbündet. Da die Arapaho und Cheyenne zudem ihre Pferde auch durch Raub erlangten und Zugang zu den Handelsgütern (besonders Gewehre, Munition, Metallwaren, Messer, Ahlen, Äxte, Tomahawks, Kessel und Alkohol) der Franzosen und Spanier beanspruchten, bekämpften sie die Pawnee, Comanche sowie Kiowa und Kiowa-Apachen unerbittlich. Zuletzt mussten die Comanche und Kiowa den Arkansas River als nördlichste Grenze der Comancheria auf Druck der südwärts ziehenden Arapaho und Cheyenne anerkennen.

Durch ihre Zwischenstellung zwischen Felsengebirge und Großen Ebenen beteiligten sie sich aber auch am Pelzhandel mit anderen Stämmen und europäischen Siedlern. Ihr Name Arapaho wird nach allgemeiner Übereinkunft von dem Pawnee-Wort für "Händler" hergeleitet. Manche Quellen meinen auch Arapaho leite sich aus der Sprache der feindlichen Crow her und bedeute Enemy with Many Skins (‘Feinde mit vielen Pelzen’),[3] was dieselbe Bedeutung impliziert, da nur ein Volk in Besitz von vielen (überzähligen) Pelzen Handel treiben konnte.

Meist kämpften sie jedoch gegen ihre traditionellen Feinde, den Östlichen Shoshone (auch Eastern Shoshone), Blackfoot, Absarokee (auch Crow), Assiniboine, Plains Cree und Ute. Hierbei kamen sie auch in Konflikt mit den Jicarilla Apache , Verbündeten der Ute sowie den Mescalero Apache. Ab 1840 schlossen sie zusammen mit den Cheyenne ein Defensiv-Bündnis mit den dominanten Stämmen der Südlichen Plains - den Comanche, Kiowa und Kiowa-Apachen - gegen die aus dem Osten vertriebenen Stämme, die nun auf die Plains und in die Berge vordrangen und die schwindenden Bisonherden den hier ansässigen Stämmen streitig machten, sowie gegen die Siedler, die sich immer mehr Land aneigneten.

Der Vertrag von Fort Laramie unterschied 1868 drei Hauptabteilungen der Arapaho: die Northern Arapaho, die Southern Arapaho und die Gros Ventres oder Atsina. Im Vertrag vom Little-Arkansas-Fluss wurde 1865 die Cheyenne-Arapaho-Reservation in den späteren US-Bundesstaaten Oklahoma und Kansas eingerichtet, deren Landbasis schon zwei Jahre später im Medicine-Lodge-Vertrag von 1867 auf weniger als die Hälfte zusammengestrichen wurde. Nach den Bestimmungen des General-Allotment-Gesetzes (Dawes Act) wurde 1891 das kollektive Stammesland der Cheyenne-Arapaho-Reservation privatisiert, d.h. auf einzelne Indianer mit individuellem Erbgang überschrieben, und der Rest zur europäischen Besiedlung freigegeben. 1878 wurde die Northern-Arapaho-Reservation im heutigen Bundesstaat Wyoming eingerichtet, die seit 1937 als Wind-River-Reservation bekannt ist. 1888 wurde für die Gros Ventre und die Assiniboin oder Nakoda die Fort-Belknap-Reservation im heutigen Montana eingerichtet. Die Mehrzahl der Gros Ventres waren bereits nach 1862 zum Christentum übergegangen[4].

Gegenwart

Die Arapaho sind heute nach wie vor in den nördlichen und den südlichen Stamm aufgeteilt. Die nördlichen Arapaho (The Northern Arapaho Tribe) bewohnen gemeinsam mit den Eastern Shoshone die Wind River Indian Reservation in Wyoming, die südlichen Arapaho leben gemeinsam mit den südlichen Cheyenne als The Cheyenne and Arapaho Tribes of Oklahoma, mit Stammeszentrum in Concho, Oklahoma. Beide Stämme sind von der US-Regierung anerkannt.

Nach der Volkszählung von 2000 gab es 7000 Arapahos mit gemeinsamen Arapaho-Vorfahren und 9258 Arapahos mit Vorfahren aus anderen Indianerstämmen. Die Northern Arapaho beziehen Einkünfte vor allem aus dem Verkauf von Bodenschätzen. Die Southern Arapaho beziehen Stammeseinkünfte aus Ölquellen und kommerziellen Unternehmen wie Zigarettenverkauf und Landwirtschaft.[4]

Im Juli 2005 gewannen die Northern Arapaho eine Klage gegen den Staat Wyoming und durften seither drei Kasinos bauen, die ersten Wettspielstätten im Staat Wyoming. Auch die Cheyenne and Arapaho Tribes betreiben seither drei Kasinos im US-Bundesstaat Oklahoma.

Nur noch wenige Arapaho sprechen heute ihre eigene Sprache, die meisten davon sind Angehörige der Northern Arapaho. Wie für viele andere Indianersprachen auch wurden aber Programme ins Leben gerufen, um die Sprache vor dem Verschwinden zu bewahren.[5]

Häuptlinge der Arapaho

Nördliche Arapaho (Northern Arapaho)

  • Friday (auch Friday Fitzpatrick[6] oder Chief Black Spot[7], ca. 1824 - wurde einst zusammen mit zwei anderen Arapaho-Jungen während eines Stammestreffens 1831 von seiner Gruppe getrennt und vom Mountain Man Thomas Fitzpatrick auf den Plains an einem Freitag (engl. Friday) gefunden und adoptiert, Fitzpatrick schickte Friday nach St. Louis und zur Schule, auf der er Englisch erlernte, auf einer der Handelsexpeditionen von Fitzpatrick nach Westen erkannte 1838 eine Arapaho Friday als ihren verlorenen Sohn,[8] daraufhin schloss sich dieser wieder seinem Volk an und diente diesem als Übersetzer, Ratgeber und Diplomat auf Grund seiner Englischkenntniss, später wurde er Häuptling einer Gruppe der Nördlichen Arapaho, jedoch schwand sein Einfluss bis Mitte der 1870er Jahre durch den Aufstieg von Black Coal und Sharp Nose, ab dieser Zeit wird er meist nur noch als Übersetzer in den offiziellen Dokumenten geführt)
  • Black Bear (‘Schwarzer Bär’, war ein bedeutender Häuptling der Nördlichen Arapaho, während der Powder River Expedition 1865 entdeckte im späten August General Connor ein ca. 500 Menschen umfassendes großes Lager der Nördlichen Arapaho unter Black Bear und Medicine Man am Tongue River, um 07:30 am 29. August 1865 überfiel General Connor mit 400 Kavalleristen und 80 Pawnee-Scouts das Lager, das zu dieser Zeit meist aus Frauen, Kindern, Alten und wenigen Kriegern bestand, da Black Bear mit den meisten Kriegern gegen die Crow entlang des Big Horn Rivers kämpfte, zerstörte Zelte, Kleidung, Decken und Lebensmittel - somit die gesamten Wintervorräte. Dem darauffolgenden Gegenangriff der Krieger unter Medicine Man hielt Connor dank zweier Haubitzen stand, bei diesem Kampf (Battle of the Tongue River oder Connor Battle) wurden 50 Arapaho getötet und etwa 1.000 Pferde von der Armee erschossen, etwa ein Drittel der gesamten Herde, daraufhin verbündete er sich mit dem führenden Häuptling der Lakota, Red Cloud, um gemeinsam gegen die Weißen vorzugehen)
  • Medicine Man (* ? - starb 1871, war ein führender Häuptling der Nördlichen Arapaho, hatte zusammen mit Black Bear das ca. 500 Menschen umfassende große Lager der Nördlichen Arapaho am Tongue River errichtet, versuchte dieses am 29. August 1865 in der Battle of the Tongue River (oder Connor Battle) gegen General Connor's 400 Kavalleristen und 80 Pawnee-Scouts zu verteidigen,[9] das zu dieser Zeit meist aus Frauen, Kindern, Alten und wenigen Kriegern bestand, da Black Bear mit den meisten Kriegern gegen die Crow entlang des Big Horn Rivers kämpfte, die gesamten Wintervorräte wurden vernichtet und etwa 1.000 Pferde von der Armee erschossen, etwa ein Drittel der gesamten Herde, ein taktischer Sieg für die Armee, der die Fähigkeit der Arapaho den Bozeman Trail zu bedrohen für eine Weile unterband, daraufhin verbündete er sich mit dem führenden Häuptling der Lakota, Red Cloud, um gemeinsam gegen die Weißen vorzugehen)
  • Plenty Bear (‘Viele Bären’)
  • Sorrell Horse (‘Fuchsrotes Pferd’, bedeutender Häuptling der Nördlichen Arapaho, nach der Battle of the Tongue River, schloss er sich 1866 dem Lakota-Häuptling Red Cloud und dessen Bündnis aus Lakota, Nördlichen Arapaho und Nördlichen Cheyenne an und bekämpften die Weißen im Red-Cloud-Krieg (1866–1868) (auch Bozeman-Trail- oder Powder-River-Krieg))
  • Black Coal (Niawasis - ‘Schwarze Kohle’, *1840 - 10. Juli 1893, Mitglied der Antelope-Gruppe der Nördlichen Arapaho, zuerst neben Sharp Nose einer der jungen Kriegshäuptlinge,[10] im Oktober 1867 nahm er an den Verhandlung in Fort Laramie teil, wurde 1871 zum führenden Häuptling nach dem Tod Medicine Man, am 4. Juli 1874 wurde sein Lager entlang des Wind River (Wyoming) vom 2. Kavallerie-Regiment unter Captain A. Bates und Shoshone-Scouts angegriffen, obwohl 26 Arapaho getötet und 20 verwundet wurden und nur 4 Soldaten und 4 Shoshone-Scouts getötet, gelang es den Arapaho die Armee zurück zu schlagen, Black Coal wurde im Kampf in der Brust schwer verwundet, diese Attacke überzeugte Black Coal sich zu ergeben und er wurde sogar Armee-Scout, als dieser nahm er an der Attacke im November 1876 auf das Lager der Nördlichen Cheyenne unter Dull Knife (Morning Star) teil)[11]
  • Sharp Nose (auch Ta-qua-wi oder Papesto, Kriegshäuptling der Nördlichen Arapaho, war maßgeblich an den Kriegen des Lakota-Medizinmannes Sitting Bull gegen die Weißen beteiligt, Nachfolger als Häuptling von Black Coal)
  • Little Wolf (auch Little Coyote)
  • White Horse (‘Weißes Pferd’)

Südliche Arapaho (Southern Arapaho)

  • Chief Niwot (auch Nawat - Left Hand(-ed) - ‘Linke Hand’ oder ‘Linkshänder’, ca. 1825-1864, Häuptling einer Gruppe der Südlichen Arapaho entlang der Front Range und im Boulder Valley, nahe dem heutigen Boulder, Colorado, im Herbst 1858 schloss er trotz des Widerstands seiner Unterhäuptlinge Bear Head und Many Whips mit den ersten Goldsuchern unter Captain Thomas Aikins im Boulder Valley einen prekären Frieden, nachdem er von diesen unter Druck gesetzt wurde sowie durch den warnenden Traum eines Arapaho-Schamanen, siedelte mit ca. 10 Tipis und somit ca. 60 Stammesmitgliedern zusammen mit den Südlichen Cheyenne als Nachweis ihrer Friedfertigkeit entlang des Big Sandy Creek, einem Nebenfluss des Arkansas River, starb am 29.November 1864 durch den Überfall John M. Chivington während des Sand-Creek-Massakers unter Befehl von John M. Chivington, nur eine Handvoll der Südlichen Arapaho entkam)
  • Little Raven (‘Kleiner Rabe’, auch Hosa, Hósa - 'Young Crow', * um 1820; † 1889, vermittelte 1840 den Frieden zwischen den Südlichen Plains-Stämmen (Comanche, Kiowa, Kiowa-Apachen) und den Südlichen Arapaho und Südlichen Cheyenne, war von 1855 bis 1889 vielleicht der bedeutendste Häuptling der Südlichen Arapaho, lagerte 1868 zusammen mit den Häuptlingen Big Mouth, Yellow Bear und Spotted Wolf in einem ca. 180 Tipis umfassendes Winterlager der Südlichen Arapaho zusammen mit den Südlichen Cheyenne, Comanche, Kiowa und Kiowa-Apachen, ca. insgesamt 6.000 Indianern, entlang des Oberen Washita River, als das Lager der Südlichen Cheyenne unter den Häuptlingen Black Kettle und Little Rock am 27.November 1868 in der Battle of Washita River im Morgengrauen von dem 7. U.S. Kavallerie-Regiment unter George Armstrong Custer 1873 angegriffen wurden, 1873 umfasste seine Gruppe noch 64 Tipis (oder Familien),[12] versuchte seine Gruppe aus den Ausrottungskriegen der US-Armee herauszuhalten und war Mitunterzeichner der Verträge von Fort Wise (18. Februar 1861), Little Arkansas (14. Oktober 1865) und Medicine Lodge Creek (16. Oktober 1867), einflussreichster und seit der Reservationszeit oberster Häuptling der Südlichen Arapaho)
  • Big Mouth (‘Großer Mund’, Häuptling einer Gruppe der Südlichen Arapaho, lagerte 1868 zusammen mit den Häuptlingen Little Raven, Yellow Bear und Spotted Wolf in einem ca. 180 Tipis umfassendes Winterlager der Südlichen Arapaho zusammen mit den Südlichen Cheyenne, Comanche, Kiowa und Kiowa-Apachen, ca. insgesamt 6.000 Indianern, entlang des Oberen Washita River, als das Lager der Südlichen Cheyenne unter den Häuptlingen Black Kettle und Little Rock am 27.November 1868 in der Battle of Washita River im Morgengrauen von dem 7. U.S. Kavallerie-Regiment unter George Armstrong Custer angegriffen wurde, 1873 umfasste seine Gruppe noch 65 Tipis (oder Familien), war treuer Anhänger und Freund von Little Raven)
  • Yellow Bear (‘Gelber Bär’, Häuptling einer Gruppe der Südlichen Arapaho, 1868 hatten entlang des Oberen Washita River insgesamt ca. 6.000 Südliche Cheyenne, Kiowa, Comanche, Kiowa-Apachen und der Südlichen Arapaho unter den Häuptlingen Little Raven, Big Mouth und Spotted Wolf, am 27.November 1868 wurde in der Battle of Washita River das Lager der Südlichen Cheyenne unter Black Kettle und Little Rock im Morgengrauen von dem 7. U.S. Kavallerie-Regiment unter George Armstrong Custer angegriffen, wobei beide Häuptlinge den Tod fanden, Yellow Bear's und andere Südliche Arapaho sowie Cheyenne und Kiowa griffen erfolgreich Custers Nachhut unter Major Joel Elliot an, 19 Soldaten und der Major wurden umzingelt und alle getötet, ergab sich danach 1868 in Fort Cobb)
  • Spotted Wolf (Häuptling einer Gruppe der Südlichen Arapaho, lagerte 1868 zusammen mit den Häuptlingen Little Raven, Yellow Bear und Big Mouth in einem ca. 180 Tipis umfassendes Winterlager der Südlichen Arapaho zusammen mit den Südlichen Cheyenne, Comanche, Kiowa und Kiowa-Apachen, ca. insgesamt 6.000 Indianern, entlang des Oberen Washita River, als das Lager der Südlichen Cheyenne unter den Häuptlingen Black Kettle und Little Rock am 27.November 1868 in der Battle of Washita River im Morgengrauen von dem 7. U.S. Kavallerie-Regiment unter George Armstrong Custer 1873 angegriffen wurde)
  • Nawat (auch Niwot, Left Hand(-ed) - ‘Linke Hand’ oder ‘Linkshänder’, * 1840 - starb 20. Juni 1911, nicht verwandt und zu verwechseln mit Chief Niwot, der während des Sand-Creek-Massakers 1864 getötet wurde, berühmter Krieger und Jäger, Häuptling der Waquithi (‘Bad Faces’)-Gruppe der Südlichen Arapaho,[13] nahm an mehreren kriegerischen Unternehmungen gegen die Weißen teil, seit der Unterzeichnung des Vertrags von Medicine Lodge 1867 verhielt er sich friedlich, um 1873 umfasste seine Gruppe noch 30 Tipis (oder Familien), oberster Häuptling der Südlichen Arapaho seit dem Tod von Little Raven in 1889, unterstützte 1890 trotz Todesdrohungen seitens der Südlichen Cheyenne das General-Allotment-Gesetz (Dawes Act) und somit die Privatisierung des kollektiven Stammeslandes der Cheyenne-Arapaho-Reservation sowie die Öffnung der Reservation für weiße Siedler, als er erblindete übergab er 1908 die Häuptlingswürde an Bird Chief)[14]
  • Bird Chief (Häuptling einer Gruppe der Südlichen Arapaho, um 1873 umfasste diese noch 70 Tipis (oder Familien), wurde 1908 Nachfolger von Nawat als oberster Häuptling der Südlichen Arapaho)
  • Powder Face (Häuptling einer Gruppe der Südlichen Arapaho, um 1873 umfasste diese noch 25 Tipis (oder Familien))
  • Little Chief (‘Kleiner Häuptling’, besser ‘Junger Häuptling’)

Literatur

  • Hartmut Krech (Hrsg.): Adlerfeder, Autobiografie einer Arapaho-Frau. In: IndianerLeben. Indianische Frauen und Männer erzählen ihr Leben. Norderstedt: Books on Demand 2009, Seite 119-134. ISBN 978-3-8391-1047-8

Quellenbelege

  1. Homepage des Northern Arapaho Tribe
  2. Clark Wissler, The American Indian, An Introduction to the Anthropology of the New World, New York 1917, Seite 34; John C. Ewers, The Horse in Blackfoot Indian Culture: With Comparative Material from Other Western Tribes, Washington, DC, 1955, Seite 2 ff.
  3. Evan T. Pritchard: No Word for Time: The Way of the Algonquin People, 2001, ISBN 978-1571781031
  4. 4,0 4,1 Arapaho. In: Funk & Wagnalls New Encyclopedia 2006, http://www.history.com/encyclopedia.do?vendorId=FWNE.fw..ar130400.a#FWNE.fw..ar130400.a, abgerufen am 24. September 2009
  5. "Its Native Tongue Facing Extinction, Arapaho Tribe Teaches the Young", New York Times, October 18, 2008
  6. Friday
  7. ), hatte während seines Lebens mehrere Namen: als Junge wurde er Warshinun (‘Black Spot’ oder ‘Black Coal Ashes’) genannt, nach einem Kampf mit den Pawnee nahm er den Namen seines Vaters an, White Crow, später nach einem Kampf gegen die Shoshone, nannte er sich Thunder, zuletzt nach der erfolgreichen Zerstörung eines Lagers der feindliche Ute nannte er sich The Man Who Sits in the Corner and Keeps his Mouth Shut (oft verkürzt als Teénokúhú - ‘Sits Brooding’
  8. Wind River Reservatio, Arapaho Tribe (PDF; 128 kB)
  9. John D. McDermott: Circle of Fire: The Indian War of 1865, 2003, ISBN 978-0811700610
  10. sein Name rührt daher, dass er sich in der Asche eines niedergebrannten Dorfes der Ute so lange wälzte, bis er überall kohlschwarz war, Jahre später verlor er drei Finger im Kampf gegen die US-Armee und wurde nun TAG-GE-THA-THE (‘Fingers cut off’) genannt
  11. Black Coal
  12. Loretta Fowler: Tribal Sovereignty and the Historical Imagination: Cheyenne-Arapaho Politics, University of Nebraska Press 2002, ISBN 978-0803220133
  13. Nawat - Left Hand
  14. Arapaho Chiefs and Leaders

Siehe auch

Weblinks

 <Lang> Commons: Arapaho – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
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DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
DOI:
20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
DOI:
27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
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27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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17.07.2014 Guadalupe Sanchez, Vance T. Holliday, Edmund P. Gaines, Joaquín Arroyo-Cabrales, Natalia Martínez-Tagüeña, Andrew Kowler, Todd Lange, Gregory W. L. Hodgins, Susan M. Mentzer, and Ismael Sanchez-Morales Frühe Nordamerikaner machten Jagd auf elefantenartige Rüsseltiere
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
DOI:
03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
DOI:
01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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