Keltische Religion


Als Keltische Religion wird von der Keltologie die Summe der Institutionen, Riten oder Zeremonien zu bestimmten, den Göttern oder den Verstorbenen gewidmeten Anlässen bezeichnet, die bei den Kelten vor der Christianisierung bestanden. Die Gesamtheit der religiösen und mythischen Erzählungen der Kelten wird hingegen im Artikel Keltische Mythologie zusammengefasst. Da die unter dem Begriff Kelten erfassten Völker keine einheitliche Kultur und Politik ausgebildet hatten, sind weder Religion noch Mythologie der Kelten eine geschlossene Einheit.[1]

Die religiöse Praxis der Kelten umfasst insgesamt den heiligen Ort, die heilige Zeit, die kultischen und magischen Verrichtungen – Opfer, Gebet und Mantik (Weissagung) –, den Kopfkult, das Sterben und das Totengedenken, das Kultpersonal und die diesem Brauchtum zugrundeliegenden Vorstellungen.[2] Sie ist durch Berichte antiker Autoren und vor allem durch die große Zahl von archäologischen Funden etwas besser belegt als die keltische Götterwelt und die keltische Mythologie. Da jedoch aus Fundstücken und wesentlich später verfassten Texten Glaubensinhalte und dazugehörende Rituale nur unsicher bis gar nicht erschlossen werden können, ist die keltische Religion ebenfalls nur unvollständig rekonstruierbar.[3]

Europakarte mit grün eingezeichneten Arealen
Verbreitung der Kelten (dunkel – frühe Verbreitung [500 v. Chr.], hell – maximale Ausdehnung [300 v. Chr.])

Grundlagen und Quellensuche

„Wo explizite Beschreibungen des religiösen Systems und seiner Glaubensinhalte nicht vorliegen oder dieses System sich nicht in literarischen Zeugnissen selbst manifestiert (wie in der griechisch-römischen oder der nordgermanischen Überlieferung), ist es sehr schwer, wenn nicht unmöglich, aus den äußerlichen Manifestationen – aus Kultstätten, Altären, Opfern, Weihgaben, Götterstatuen und Götternamen –, die ihrerseits erst der Interpretation bedürfen, auf den wesentlichen Inhalt und den inneren Zusammenhang des Systems zu schließen.“

Wolfgang Meid[4]

Da es keine schriftlichen Aufzeichnungen aus der keltischen Frühgeschichte gibt, beschränkt sich das Wissen über die Religion dieser Völker auf die mittelalterlichen Aufzeichnungen inselkeltischer Mythen und Sagen, auf Berichte antiker griechischer und römischer Autoren sowie auf die Schlüsse, die aus archäologischen Funden gezogen werden können. Eine Ursache dieser „Schriftverweigerung“ des Kultpersonales wird in der Bestimmung gesehen, dass die Weitergabe besonders des mythischen Wissens ausschließlich mündlich vom Lehrer an seine Adepten erfolgen durfte. Von der profanen Bevölkerung wurde dies nicht so streng eingehalten (siehe auch Oghamschrift).

Bei den inselkeltischen Tradierungen (Überlieferungen) ist zu berücksichtigen, dass sie wesentlich später und schon unter dem Einfluss der bereits erfolgten Christianisierung verfasst wurden – die Autoren waren überwiegend christliche Mönche. Die antiken Autoren verwendeten häufig die gängigen Vorurteile ihrer Zeit gegen die Barbarenvölker und kamen dadurch zu einem verzerrten Bild der keltischen Religion. Korrigierend sind oft die Ergebnisse der Archäologie, die nach den Artefakten ein nüchterneres Bild der keltischen Kultur zu geben vermögen.[5][6]

Helmut Birkhan nennt folgende nach ihrer wissenschaftlichen Verlässlichkeit sortierte Quellen für die Erforschung der keltischen Religion:[7][8]

  • Indigene (von den Kelten verfasste) lateinische oder gallische Texte (Weihesteine, Fluchtafeln)
  • Antike Autoren (Poseidonios, Gaius Iulius Caesar, Marcus Tullius Cicero, Diodor von Sizilien, Strabon, Publius Cornelius Tacitus, Marcus Annaeus Lucanus und andere)
  • Archäologische Funde in Form indigener Bilder (Darstellungen ohne oder mit ganz knappen begleitenden Inschriften)
  • Andere archäologische Funde (aus Gräbern, Kultorten wie Hainen und Quellen[9])
  • Etymologien und andere sprachwissenschaftliche Argumente
  • Indogermanische Parallelen (Sprache, Dichtform, Religion)
  • Inselkeltische literarische Quellen (walisische und irische Sagenkreise)
  • Späteres Brauchtum, vor allem bei den Inselkelten sowie in der Bretagne (volkstümliches Brauchtum, das auf alte Mythen zurückzuführen ist)
  • Neuzeitliche Erzähltradition (z. B. Märchen) ebenfalls meist bei den Inselkelten und in der Bretagne

Heiliger Ort und Kultbildnis

Schon in vorkeltischer Zeit waren Höhlen, Felsspalten, Gewässer und andere markante Landschaftspunkte bevorzugte Opferplätze. Wie Funde beweisen, wurden diese Plätze kontinuierlich von den Kelten weiter benutzt, wie das Heidentor bei Egesheim (Landkreis Tuttlingen).[10] Die einer wesentlichen Epoche der Keltenzeit den Namen gebende Fundstätte bei La Tène wird nach neueren Forschungsergebnissen als Kult- und Opferstätte gesehen, ebenso der See Llyn Cerrig Bach auf der britischen Insel Anglesey für die Zeit vom 2. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr.[11] Bei Lucanus ist eine ausführliche Schilderung eines Heiligen Haines bei Massilia (Marseille) mit Altären, rohbehauenen Götterbildern und von Blutopfern besprengten Bäumen zu lesen.[12] Die moderne Forschung sieht darin das klassische literarische Klischee für den archaischen Charakter der keltischen Gebräuche.

In späterer Zeit wurden viele der Opferplätze in baulich ausgestaltete Kultstätten umgewandelt. Die keltische Bezeichnung für einen abgegrenzten Sakralbezirk, später für ein architektonisches Heiligtum, war vermutlich nemeton, mit dem griechischen νέμος (Waldung), dem lateinischen nemus (Gehölz) und dem altsächsischen nimid verwandt. Die Begrenzung erfolgte in vorrömischer Zeit durch Wall, Graben und Palisadenzäune, was von den antiken Autoren zwar nicht erwähnt wird, sich durch Ausgrabungen von Viereckschanzen jedoch nachweisen lässt. Ob der keltische Kultbezirk als Wohnort eines Gottes gesehen wurde, wie bei den griechischen und römischen Tempeln, ist nicht feststellbar. Dass dies nur Opferplätze gewesen seien, wird durch die Archäologie eher bestätigt. Eine spätere Nutzung keltischer Sakralbauten als christliche Kirchen ist umstritten und hat nach dem heutigen Wissensstand nur wenige Belege.[10][13]

Der nicht genau lokalisierbare Versammlungsort der Galaterstämme in Kleinasien, drunémeton (Δρυνέμετον), dürfte ebenfalls ein Kultplatz gewesen sein, da er von Druiden betreut wurde.[14][15]

Der „Krieger von Hirschlanden“, Nachbildung der Statue am Fundort

Die in den mittelalterlichen Erzählungen genannten Kultbildnisse sind eher ohne religionsgeschichtlichen Wert, da sie die christlichen Vorstellungen einer auf Bilderverehrung (Idolatrie) fixierten heidnischen Religion verdeutlichen wollen. Die Archäologie fand Skulpturen aus der späten Hallstatt- und frühen Latènezeit, deren Vorbilder über die Etrusker aus dem Mittelmeerraum kamen. Beispiele sind der so genannte Krieger von Hirschlanden und der Fürst vom Glauberg (beide um 500 v. Chr.), bei denen es sich allerdings kaum um Sakralstatuen, sondern eher um Ahnenkult handeln dürfte. Die Statuenbruchstücke aus Entremont und Roquepertuse (siehe Keltischer Kopfkult), Mšecké Žehrovice (Böhmen) und aus der Viereckschanze bei Fellbach-Schmiden stammen ebenfalls aus Kultbezirken. Auch die Reliefdarstellungen auf dem Kessel von Gundestrup werden als anthropomorphe (menschengestaltige) Gottheiten angesehen.

In Irland wurden kaum Kultbildnisse gefunden, die mit Sicherheit der vorchristlichen Zeit zuzuordnen wären. Die Sheela-na-Gig-Steinskulpturen, Frauenfiguren, die aggressiv ihre Vulva zur Schau stellen, werden als apotropäisch (Dämonen und Unheil abwehrend) gedeutet. Auch ihr Auftreten wird nur bedingt mit der vorchristlichen Zeit in Verbindung gebracht, da ihre Ursprünge in der mittelalterlichen französisch-spanischen Grenzregion angenommen werden.[16]

Eine wichtige Rolle bei Kult und Zeremonien hat der Kessel zu erfüllen (→ siehe Hauptartikel Keltischer Kesselkult).

Heilige Zeit

Hauptartikel: Kalender von Coligny

Nach Birkhan sind zwei Kalender- und Festsysteme im Celticum zu unterscheiden: ein (möglicherweise druidischer) Mond-Sonnen-Kalender, der durch Fragmente aus Gallien belegt ist, und der eher bäuerliche Jahreskreis, gegliedert in die vier großen Feste Imbolg, Beltane, Lughnasadh und Samhain. Schon in Caesars Commentarii de Bello Gallico (VI, 18) wird auf eine Eigenheit des keltischen Kalendersystems hingewiesen:

„Alle Gallier rühmen sich, von Dis Pater abzustammen, […] Deshalb bestimmen sie sämtliche Zeiträume nicht nach der Anzahl der Tage, sondern der Nächte. Die Geburtstage sowie die Anfänge der Monate und Jahre berechnen sie so, dass der Tag auf die Nacht folgt.“[17]

Das ist heute noch an dem kymrischen Wort wythnos (Woche, eigentlich acht Nächte) sowie dem englischen fortnight (14 Tage, eigentlich 14 Nächte) zu erkennen.[18] In den modernen Begriffen Weihnachten, Halloween (= hallow even) und Sonnabend ist ebenfalls dieses System zu erkennen.

Kalender von Coligny

Ein für die Forschung besonders ergiebiger Kalenderfund war der von Coligny (Département Ain) im November 1897. Zwei weitere Fragmente stammen aus einem Fund bei Villards-d'Héria (Département Jura). Jedoch nennt der Kalender von Coligny keine religiösen Feste und keine Götternamen; die in einigen Monatsnamen dennoch vermuteten sind eher zweifelhaft.[19]

Der irische Jahreskreis mit den vier oben genannten Festen ist im Unterschied zum Mond-Sonnen-Kalender aus Coligny auf der Grundlage des Sonnenjahres aufgebaut. Der Jahresbeginn und gleichzeitig der Beginn des Winterhalbjahres wird traditionell mit Samhain (anderthalb Monate nach der Herbst-Tagundnachtgleiche) angenommen. Es folgt Imbolg (anderthalb Monate nach der Wintersonnenwende) der Frühlingsbeginn, Beltane (anderthalb Monate nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche) markiert den Sommerhalbjahresbeginn und Lughnasadh (anderthalb Monate nach der Sommersonnenwende) den Herbstbeginn. Daraus ist der direkte Bezug zum bäuerlichen Jahreskreis erkennbar, der gleichzeitig in diesen Festen Fixpunkte des religiösen Brauchtumes fand und in adaptierter Form, an das Christentum angepasst, heute noch findet.[19]

Zu Samhain waren die Síd (Elfenhügel) offen und die Menschen konnten mit den Bewohnern der Anderswelt in Verbindung treten – eine neuzeitliche Entsprechung findet dies im Halloweenfest. Zu Imbolg fanden Fruchtbarkeitsrituale statt – das Fest wird noch heute als Tag der heiligen Brigid (Lá ʼle Bríde) begangen. Zu Beltane wurden die Herdfeuer gelöscht und dann mit Stahl und Stein wieder entzündet – auch jetzt gibt es noch ähnliche Feuer-Zeremonien (siehe Osterfeuer). Zu Lughnasadh wurde des Gottes Lugh und seiner an diesem Tage verstorbenen Ziehmutter Tailtiu gedacht und mit den Wesen aus der Anderen Welt an den Gräbern Verstorbener Kontakt aufgenommen – von den Christen wurde das Fest Lammas (angloirisch) benannt.[6]

„Wie man sieht, spielen hier die Sonnwendtage und die Tag- und Nachtgleichen keine Rolle!“

Helmut Birkhan: Kelten (1997), S. 790.

Kulthandlungen

Gebete und Zaubersprüche

Über den Wortlaut von Gebeten und die dabei eingenommene Körperhaltung kann mangels Berichten aus der vorchristlichen Zeit keine fundierte Aussage getroffen werden. Die altirischen (guidid) und kymrischen (gweddio) Wörter für „beten“ stammen bereits aus dem christlichen Kontext. Das Gallische uediíumi (zu finden in einer Inschrift aus Larzac uediíumi Maponom, „ich …(?) den Maponos“) dürfte mit kymrisch gŵydd („Gegenwart“) oder irisch fíad („Gesicht“) verwandt sein. Das irische adraid („anbeten“) ist bereits ein Lehnwort vom lateinischen adoro. Die oft bezeugte Haltung mit zum Himmel gereckten Armen muss nicht unbedingt eine Gebetshaltung sein, sie wird beispielsweise von Amergin bei seiner Beschwörung gegen die Túatha Dé Danann und von den Druiden der Insel Anglesey beim Verfluchen der landenden Römer berichtet. Auch ist auf festlandskeltischen Darstellungen oft die Gottheit selbst in dieser Haltung abgebildet (wie der angebliche „Cernunnos“ aus dem Valcamonica und eine Figur auf dem Kessel von Gundestrup).

Inwieweit die mehrfach belegten Zaubersprüche mit Gebeten gleichzusetzen sind, ist in Fachkreisen strittig.[20] Beispiele dafür sind Amergins oben genannter Spruch; weiters Fíth-fáth (schottisch-gälisch), féth-fíada (irisch, „Zaubernebel“), ein Zauber zur Verwandlung (in Tiere) und zum Unsichtbar-Machen[21][22]; schließlich Glám dícenn (irisch, „improvisierter Schrei“), anghlod (kymrisch), rituelle Verwünschung, die denjenigen, gegen den sie verwendet wird, geistig und körperlich schädigt.[23]

Schwer einzuordnen ist geis, MZ gessi (oder geasa), irisch auch airmert, airmit, von ar-bert, das „Darauftragen“, kymrisch cynnedyf, ein oder mehrere Gebote und Verbote für Einzelpersonen, soziale Gruppen und Volksstämme, im Gegensatz zur rationalen Rechtssatzung, ähnlich einem Tabu. Ähnlich einer Verfluchung wird ein geis häufig von einer zauberkundigen Person einer anderen, meist zu deren Ungunsten, auferlegt.[24]

Die ursprünglich eng mit dem Gebet verbundene Funktion des Gutuater wird im Abschnitt Kultpersonal/Druiden näher erläutert.

Mantik

Die Mantik (Wahrsagung, Zukunftsdeutung) ist in allen alten Religionen ein wesentliches Element gewesen. Der Versuch, den Willen der Götter für die Zukunft herauszufinden, war die treibende Kraft dafür. Erst das Christentum mit seiner strikten Ablehnung heidnischer Bräuche beendete dies. Da sich die mittelalterlichen schriftlichen Aufzeichnungen bereits daran hielten, sind die wenigen entsprechenden Passagen unter diesem Gesichtspunkt zu werten.[25]

Opferschau

Die Opferschau lässt sich aus archäologischen Funden von Menschen und Tieren naturgemäß nicht von den Opferzeremonien sauber trennen, da es praktisch unmöglich ist, an den Knochenresten mantische Praktiken nachzuweisen. Hier sind die antiken Autoren nahezu die einzige Quelle. Diodor zitiert eine Mitteilung des Poseidonios:

„Dann weihten sie nämlich einen Menschen und streckten ihn mit einem Schwertstreich oberhalb des Zwerchfelles nieder. Aus der Art und Weise, wie der Getroffene niederstürzt, aus dem Zucken der Glieder und aus dem Strömen des Blutes weissagen sie die Zukunft, indem sie auf die althergebrachte und bewährte Beobachtung dieser Zeichen vertrauen.“[26]

Von Caesar werden keine Opferriten geschildert, andere Autoren wie Pompeius Trogus und Iustinus berichten ausführlich über die Tätigkeit der Opferschauer, Tacitus schreibt von Menschenopfern zum Zweck der Wahrsagung bei den britannischen Kelten.[27] Auch hier sind Opferschauen an Tieren bei den klassischen Autoren kaum vermerkt, da ihnen diese, im Gegensatz zu denen an Menschen, aus der eigenen Religionspraxis zu vertraut waren und deshalb nicht berichtenswert schienen. In den inselkeltischen Sagen wird nirgendwo direkt über Mantik-Opfer berichtet.

Zeichendeutung

Die Zeichendeutung, wie das Weissagen aus dem Vogelflug, astronomischen Beobachtungen und anderen außergewöhnlichen Erscheinungen, wird von den antiken Autoren mehrfach erwähnt. Besonders die Deutung des Vogelfluges ist im Zusammenhang mit der Keltenwanderung nach Osten und Süden (Pannonien, Balkan, Italien) bei Diodor, Iustinus und Titus Livius ein immer wieder erwähnter Brauch. Cicero berichtet über seinen Klienten, den Galaterkönig Deiotaros, er habe nichts unternommen, ohne vorher den Vogelflug beobachten zu lassen, und er habe schon begonnene Reisen abgebrochen, wenn es ungünstige Zeichen gab.[28] Strabon erzählt, in einem Hafen an der Atlantikküste habe es ein weitberühmtes Raben-Orakel gegeben, und der Pseudo-Plutarch erwähnt ebenfalls Raben als glückverheißendes Zeichen bei der Gründung von Lugudunum (Lyon).[29] Die hohe Kenntnis der keltischen Druiden in der Sternkunde wird von allen antiken Autoren erwähnt, nur für Irland scheint dies eher nicht gegolten zu haben. Polybios (5,78,1) berichtet über eine Mondfinsternis während des Krieges zwischen den Königen Attalos I. und Achaios, worauf die keltischen Söldner den Weitermarsch verweigert hätten.[30]

Nekromantie und Traumdeutung

Nekromantie (Totenbeschwörung) und Traumdeutung werden in einigen Hinweisen bezeugt, so bei Nikandros von Kolophon über den keltischen Brauch, an Gräbern zu nächtigen und von den Verstorbenen Zukunftsdeutungen zu erlangen. In den inselkeltischen Sagen berichten wieder auferstandene Heroen, wie Fergus mac Róich in der Táin Bó Cuailnge (der „Rinderraub von Cooley“), oder mehrere Helden in Acallam na Senórach (der „Erzählung der Alten“) – hier handelt es sich jedoch nicht um Weissagungen, sondern um Berichte von mythischen „Zeitzeugen“ – über ihre Erlebnisse. Eine Traumoffenbarung wird durch Iustinus nach Pompeius Trogus tradiert: Der Keltenfürst Catumarandus habe die Belagerung Massilias (Marseille) wegen eines Traumes abgebrochen, in dem ihm eine Göttin erschienen sei und vor der Fortführung gewarnt habe.[31] Von den Inselkelten ist im Tecosca Cormaic („Die Lehren Cormacs“) und im Togail Bruidne Da Derga („Die Zerstörung der Halle Da Dergas“) das Traumorakel mit Hilfe von rituellen Speisen und daraufhin folgendem Tiefschlaf überliefert. Auch in der Satire Breuddwyd Rhonabwy („Rhonabwys Traum“) wird der Held im Schlafe aus einer schmutzigen Herberge an den Königshof von Artus versetzt, wo er einen Blick in die Zukunft macht.

Die Dichter (filid) hatten bei ihrer Ausbildung verschiedene Wahrsagepraktiken zu lernen, darunter imbas forosna, teinm laída und díchetal do chennaib („das umfassende Wissen, das aufhellt“, „Eröffnung durch ein Lied“ und „improvisierte Anrufung“), die zum Teil mit Traumdeutung in Verbindung zu bringen sind. Imbas forosna, kymrisch awenydd, ist eine Weissagung durch Tieropferung, Fleischgenuss und Schlaf.[32] Ähnlich sind das teinm laída und das díchetal do chennaib, beide allerdings ohne Tieropfer.[33]

Totenbrauchtum

Das keltische Grabbrauchtum zeigt eine deutliche Kontinuität bei der Benutzung vorhandener Nekropolen; so sind Stätten der Urnenfelderkultur und der älteren Hallstattkultur von den frühkeltischen Vertretern der Späthallstattkultur ohne Unterbrechung weiter benutzt worden. In der Nekropole von Pîtres-La Remise (Normandie) reicht dieser Zeitraum von der Spätlatènezeit bis in die Spätantike, im Archäologiepark Belginum bei Wederath im Hunsrück vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr.[34]

Fürstengrab von Hochdorf als Rekonstruktion

Die Riten bei Begräbnissen sind aus den archäologischen Funden nur schwer herauszulesen. Zerschlagene Tongefäße (Weinamphoren), Waffen und Gegenstände des täglichen Lebens als Grabbeigaben, sowie Hinweise auf Konservierung des Leichnams (ähnlich der Einbalsamierung von Kopftrophäen) deuten auf ein Zeremoniale bei der Grablegung hin. Eine offenbar beliebte Kostbarkeit als Beigabe war die Fischsauce garum aus der keltiberischen Provinz Baetica, die auch im Grab einer hochgestellten Trevererin („Dame von Goeblange-Nospelt“, Luxemburg) vorgefunden wurde.[35] Bei Caesar (de bello Gallico VI,19,4.) ist über Feuerbestattung und Totenfolge zu lesen:

„Die Leichenbegängnisse sind im Vergleich zur Lebensweise der Gallier prunkvoll und aufwändig. Alles, von dem sie glauben, dass es den Lebenden am Herzen lag, werfen sie ins Feuer, selbst Lebewesen, und noch vor nicht allzulanger Zeit wurden Diener und Hörige, […] mit ihnen zusammen verbrannt.“[36]

Diese Form der Leichenbestattung mit Totenfolge der Angehörigen durch Feuer wird auch bei Poseidonios und Diodor von Sizilien beschrieben. Die Totenfolge gab es nach archäologischen Funden auch manchmal bei Erdbegräbnissen.

In der inselkeltischen Sage werden ebenfalls Leichenfeiern beschrieben, so beispielsweise im Zweiten Zweig des Mabinogi, wo in Branwen ferch Llŷr („Branwen, die Tochter Llŷrs“) erzählt wird:

„Man machte ein viereckiges Grab für sie [Branwen] und bestattete sie dort am Ufer des Flusses Alaw.“[37]

Religionsgeschichtlich ist bei Zitaten aus dem inselkeltischen Sagenschatz zu bedenken, dass die Autoren einerseits heidnische Riten unterdrückt, andrerseits christliches Brauchtum in die Vergangenheit rückprojiziert haben. So wird nach einem mittelirischen Text der Táin Bó Cuailnge („Der Rinderraub von Cooley“) der Krieger Etarcomol feierlich begraben und an seinem Grab ein Stein mit Ogamschrift aufgestellt. Die häufig erwähnten Totenklagen sind als gesichert anzunehmen, denn sie wurden bis in die Neuzeit hinein von kirchlichen Stellen verurteilt.[34]

Opfer

Opferhandlungen, also Mensch-, Tier- oder Sachopfer, waren ein wesentlicher Teil der Kulthandlungen. Allerdings wird er von den klassischen Autoren sehr allgemein beschrieben und die inselkeltischen mittelalterlichen Überlieferungen berichten kaum darüber. Einigermaßen gesichert sind nach dem Anlass der Opferzeremonien Bitt- und Dankopfer, Sühneopfer, Bauopfer und die schon erwähnte Totenfolge zu unterscheiden.[38][39] Materiell sind die Opferhandlungen nach der Form der Opfergaben zu unterscheiden: Menschen, Tiere oder Sachwerte.

Menschenopfer

Die Menschenopfer nehmen in den ethnographischen Berichten der Griechen und Römer den größten Raum ein, was jedoch kein Beweis für deren unverhältnismäßig hohen Anteil an den Opfern insgesamt ist, sondern lediglich das Interesse der Autoren an einem barbarischen Brauch widerspiegelt, den sie selbst einst pflegten.[40] Von Sopatros von Paphos (4./3. Jahrhundert v. Chr.) über Poseidonios bis zu Cicero und Caesar sind dazu Äußerungen aufzufinden. Caesar schreibt dazu im bellum Gallicum (VI,16,1–5.):

„Wicker man“, Gravierung (18. Jh.)

„Das ganze Volk der Gallier ist in hohem Maße religiös, und deswegen bringen Leute, die an schweren Krankheiten leiden oder sich in Krieg und Gefahr befinden, Menschen als Opfer dar oder geloben, dies zu tun, wobei sie die Opfer von Druiden vollziehen lassen […]“[41]

Er erwähnt auch an dieser Stelle den Brauch des „Wicker man“, bei dem ein aus Ruten geflochtenes riesiges Standbild (immani magnitudine simulacra) mit Menschen gefüllt und angezündet werde. Dieser fragwürdige Bericht geht möglicherweise auf eine Stelle bei Poseidonios zurück, die auch von Strabon (IV, 4,5) und Diodor (V, 32) zitiert wird.[42] In den Berner Lukan-Scholien werden für die Götter Teutates, Esus und Taranis verschiedene Opferriten beschrieben. Die Opferung durch Versenken in einem Moor war offenbar sowohl auf dem Festland als auch im inselkeltischen Bereich gebräuchlich. Als Beispiele dafür könnten der Lindow-Mann aus England und der Old-Croghan-Mann aus Irland stehen, die beide deutliche Tötungsspuren zeigen, wenn auch hier eine saubere Trennung zwischen Opferung oder Hinrichtung schwerfällt.[43][44] Auf die Opferung des Königs wird beim Sakralkönigtum eingegangen.

Tieropfer

Tieropfer werden aus dem oben genannten Grund eher selten erwähnt, da sie in dieser Zeit einen selbstverständlichen Brauch darstellten, der den antiken Autoren deshalb kaum der Erwähnung wert schien. Hier sind die archäologischen Funde aus der Latènezeit (5.–1. Jahrhundert v. Chr.) eine ergiebigere Quelle. Die Kelten opferten hauptsächlich Haustiere, vor allem Rinder, Schafe, Schweine, Hunde und Pferde. Viele davon wurden nach der Opferung rituell verzehrt. Eine Einteilung, welche Tiere wann, auf welche Weise und wem geopfert wurden, beruht meist auf Spekulation, es sind sowohl im Zeithorizont der Grabungen als auch regional gewisse vor sich gehende Veränderungen feststellbar. So wurden im Heiligtum von Gournay-sur-Aronde anfangs meist Schafe und Schweine, später Schafe, Rinder und Hunde geopfert.[45]

Sachopfer

Die Sachopfer sind wiederum ausführlicher dokumentiert, bei Caesar ist folgender Absatz zu finden (de bello Gallico VI,17,3–5.):

„Wenn sie sich zum Kampfe entschlossen haben, geloben sie meistens ihm [dem Gott Mars] die Kriegsbeute. […] Bei vielen Stämmen kann man so an geweihten Stätten aus Beutegut errichtete Hügel sehen […]“[46]

Goldener Torques aus Vix (Côte-d’Or)

Bei Sueton ist zu lesen, dass Caesar diese Opferanhäufungen gezielt plündern ließ und dadurch in Italien eine Goldschwemme hervorrief.[47] Den Heilgottheiten wurden oft Miniaturplastiken der kranken Körperteile aus Terrakotta oder Wachs geopfert – ein Brauch, der bis heute noch an christlichen Wallfahrtsorten anzutreffen ist. Die Opfergaben wurden meist durch Zerschlagen, Zerbrechen oder Verbiegen für eine profane Verwendung unbrauchbar gemacht. Dass dabei Metallgegenstände, wie Waffen (in La Tène, Llyn Cerrig Bach[48] und aus Gewässern in Süd-Britannien[49]) sowie die oft goldenen Torques (Halsringe), den Großteil der gefundenen Artefakte ausmachen, ist auf das langsamere Verrotten im Vergleich zu Tuch, Wachs und Lebensmittel zurückzuführen. Gregor von Tours nennt bei seiner Beschreibung einer Opferzeremonie gerade diese letztgenannten als besonders häufige Donationen.[50]

Kopfkult

Hauptartikel: Keltischer Kopfkult

Die Schädelfaszination der Kelten, auch Schädelkult oder Schädelmystik genannt,[51] ist einerseits auf religiöse Beweggründe zurückzuführen: Der Kopf steht als pars pro toto für den Menschen, der besiegt wurde oder den es zu ehren gilt; deshalb die Aufbewahrung an Kultorten wie Entremont oder Roquepertuse. Andererseits ist die Kopfjagd in der Schlacht ein Beweis für die Kampfkraft des Kriegers, wie Diodor beschreibt:

„Den gefallenen Feinden schlagen sie die Köpfe ab und hängen sie am Hals ihrer Pferde auf; die blutigen Waffen aber geben sie ihren Dienern und lassen sie als Beute unter Kriegsgeschrei und Triumphgesängen einhertragen.“[52]

Die inselkeltischen Mythen behandeln dieses Thema ausführlich und geben der Enthauptung des Feindes und der Präparierung seines Schädels als Trophäe breiten Raum. Oft wird nur das Gehirn präpariert und aufbewahrt, wie in der Sage Cath Étair („Die Schlacht von Étar“) über den Kopf von Mes Gegra erzählt wird. Der siegreiche Held Conall Cernach befiehlt seinem Wagenlenker:

„So nimm das Gehirn heraus. Zerschneide es mit dem Schwert, dann mische Kalk darunter und forme einen Ball daraus.“[53]

In allen diesen Fällen ist eine apotropäische Handlung, die Unheil abwenden und den Geist des Toten bannen soll, als zusätzliche Absicht des Aufbewahrers oder Stifters anzunehmen.[51]

Auch der Kopf des walisischen Königs Bran der Gesegnete, der nach dem Mabinogion in Irland getötet und enthauptet wird, erfüllt einen ähnlichen Zweck: Seine Gefährten bestatten ihn im „Weißen Berg“ (Gwynvryn), wahrscheinlich dem ältesten Teil des Tower of London, mit dem Blick nach Osten, damit Britannien vor Feinden vom Festland geschützt werde.[54]

Kultpersonal

Die Vorstellung eines differenzierten Kultpersonals bei den Kelten ist zwar durch antike Autoren reichlich belegt, aber die archäologischen Funde dazu sind dürftiger und mehr als indirekte Hinweise zu sehen. Damit ist gemeint, dass die aufgefundenen großen Kultstätten ein entsprechendes Kultpersonal benötigt haben müssen.[55][56] Strabon nennt die drei Stände der Kultoffizianten:

„Bei allen [Galliern] gibt es drei Stände, die besonderes Ansehen genießen, die Barden, die Vaten und die Druiden. Die Barden sind Sänger und Dichter, die Vaten Priester und Naturphilosophen, und die Druiden beschäftigen sich mit Natur- und Moralphilosophie.“[57]

Die drei Klassen werden latinisiert druides (Druiden), vātes (Seher) und bardi (Dichter, Barden) genannt. Im vorchristlichen Irland sind die entsprechenden Bezeichnungen druïd, fáithi und baird, in Wales (kymrische Sprache) dryw oder derwydd, dewin und bard oder awenydd.[5]

Druiden

Diogenes Laertios (vermutlich 3. Jh. n. Chr.) berichtet in seinem Werk Über Leben und Lehren berühmter Philosophen (altgriechisch: φιλοσόφων βίων καὶ δογμάτων συναγωγή) von der Theorie, die Philosophie habe bei den Barbaren ihren Anfang genommen. Er erwähnt die Magier der Perser, die Chaldäer der Babylonier und Assyrer, die Gymnosophisten der Inder und die Druiden der Kelten. Nach Pseudo-Aristoteles und Sotion von Alexandria wären die Druiden und ihre Funktion schon seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bekannt gewesen. Diodor von Sizilien nennt sie hochverehrte Theologen und Philosophen:

„Es ist Sitte bei ihnen [den Kelten], kein Opfer ohne einen Philosophen zu verrichten, denn es heißt, man müsse den Göttern Dankopfer darbringen mit Hilfe von Personen, die des göttlichen Wesens kundig seien und gleichsam dieselbe Sprache sprächen.“[58]

In vier gallischen Weiheinschriften aus Le Puy-en-Velay[59] (Haute-Loire), Autun[60][61] und Mâcon[62] (beide Saône-et-Loire) trägt der oberste Druide Galliens den Titel Gutuater („Vater des Anrufes“). Dieser Name leitet sich ab von der Indogermanischen Wortwurzel hu-, gutu-, air. guth („Stimme“) sowie -ater, -athir („Vater“, vom lateinischen pater mit keltischem p-Verlust). Seine ursprüngliche Aufgabe war vermutlich die Anrufung des zum Opfer herbeizurufenden Gottes.[63] Bei Caesar (de bello Gallico, VIII,38,3.) wird diese Bezeichnung für den Anstifter des Krieges gegen die Römer im Zusammenhang mit seiner Hinrichtung genannt[64], möglicherweise meinte er damit dessen Eigennamen.[65]

In den irischen Sagen wird überliefert, dass ein Krieger in der Königshalle erst sprechen durfte, wenn vor ihm der König und vor diesem drei Druiden das Wort ergriffen hatten. Sualtam, der Vater Cú Chulainns, missachtet in einer für Ulster sehr gefährlichen Situation diese Vorschrift (geis), um seine Landsleute zu warnen, und soll deswegen sofort hingerichtet werden. Auf seiner Flucht davor kommt er durch einen Sturz zu Tode.[66][67]


Die Druiden hatten ihr weibliches Pendant in den Druidinnen, die seit dem keltischen Altertum durch Überlieferungen bezeugt sind und besonders in der römischen Kaiserzeit (unter den Bezeichnungen dryadae und druidas) vor allem als Seherinnen genannt werden. Ihre Hauptaufgabe dürfte stets die Mantik gewesen sein.[68] Prophezeiungen solcher Druidinnen für die römischen Kaiser Alexander Severus, Diokletian und Aurelian sind im Sammelwerk Scriptores historiae Augustae[69][70] tradiert, das angeblich von sechs sonst nicht bekannten römischen Autoren geschrieben wurde.[71][72][73]

Vates

Die Vates („Seher“) sind Wahrsager, die ähnlich den Druiden eine Ausbildung mit ausschließlich mündlicher Weitergabe des tradierten Wissens zu durchlaufen hatten. Ihre Aufgaben überschnitten sich mit denen der Druiden und Barden, wobei sie nach Auskunft antiker Autoren eine Mittelstellung innehatten.[65]

Filid

Die Filid („Dichter“ oder „Barden“) sind die dritte Gruppe des Kultpersonals, auch bei ihnen gibt es eine Aufgabenteilung mit den Druiden und Vates, vor allem nach Beseitigung des Druidentums durch die christlichen Mönche und Priester. Wie die Druiden oder Vates konnten sie den künftigen Herrscher durch Mantik erkennen, sie besaßen umfassendes Wissen, Heilkraft und magische Fähigkeiten, wie die Kraft der Verfluchung (altirisch glám dícenn). In der irischen Sage Immacallam in dá Thuarad („Die Unterredung der beiden Weisen“) wird ein Wettstreit zweier filid vor dem König um den Titel des obersten Dichters Irlands (ollam) beschrieben. Das Buch Auraicept na nÉces („Leitfaden für den gelehrten Dichter“) ist eine Sammlung von Regeln für Grammatik und Metrik, die ein fili zu beherrschen hatte.[56]

Sakralkönigtum

Die keltische Gesellschaft war streng hierarchisch geordnet. Daher nimmt die Forschung eine religiöse Grundlage dieses Systems an.[74] Nach einigen Keltologen gab es ursprünglich ein Priesterkönigtum, das sich später in weltliche (König) und geistliche (Druide) Herrscher teilte. In Gallien war zu Caesars Zeit das Königtum bei den keltischen Stämmen großteils durch das Regierungssystem des Vergobret (gewählter Amtsinhaber) ersetzt worden, deshalb ist das vermutlich ursprüngliche Sakralkönigtum (Gottkönig) vor allem in den irischen Sagen überliefert. Da dieses Sakralkönigtum der Angelpunkt der sozialen Ordnung des Stammes war, sah man den König als dessen Personifizierung an und ein Makel in der Amtsführung oder an seiner Person galt als verantwortlich für jedes Unheil, das sein Herrschaftsgebiet betraf. Darum war die „Gerechtigkeit des Königs“ (fír flathemon) unabdingbar.[75] Der Sakralkönig erhielt in Irland seine Legitimation durch eine mythische Weissagung der filid, die ihn als neuen Herrscher prophezeite (tarb-feis, der „Stierschlaf“, das Erkennen des neuen Königs durch einen Traum in Trance.[76]). Weitere Kennzeichen waren der Schrei des Steines von Fal (Lia Fáil) und das Auseinanderweichen der beiden Steine blocc und bluigne in Tara.[77] Ein wesentlicher Punkt seiner Amtseinführung war auch die „Heilige Hochzeit“ (griechisch ιερός γάμος, Hieròs gámos). Diese Zeremonie symbolisierte die Einsetzung eines Königs durch seine Hochzeit mit einer meist lokalen Göttin oder mit der Personifikation des Landes. In Tara wurde deshalb bei der Neueinsetzung eines Königs das feis temhra („Hochzeitsfest von Tara“, von indogerm. *h2ṷes- „beiwohnen, beischlafen“[78]), auch banais rígi („Hochzeitsfest des Königs“) genannt, feierlich begangen. Dies konnte eine symbolische Zeremonie, die Verbindung mit der Priesterin der Landesgöttin, mit einer realen Königin, aber angeblich auch mit einem weiblichen Tier sein; erst danach wurde der König als solcher anerkannt.[79] Cormac mac Airt war durch seine Verbindung mit Medb, die hier als Herrschaftsgöttin Irlands gesehen wird, ausersehen, Hochkönig zu sein.

„Solange Medb nicht mit ihm geschlafen hatte, war Cormac nicht König von Irland.“[80]

Giraldus Cambrensis schreibt 1185 in seiner Topographia Hibernica über eine Königsinauguration in Nordirland:

Es gibt „einen Stamm, der sich durch einen barbarischen und verabscheuungswürdigen Ritus seinen König folgendermaßen zu erwählen pflegt: Nachdem man die gesamte Bevölkerung jenes Landstrichs [Nord-Ulster] an einem Orte versammelt hat, wird eine weiße Stute in die Mitte geführt. An sie tritt jener, der weniger zu einem Fürsten als zu einem Vieh, weniger zu einem König als zu einem Gesetzlosen erhöht werden soll, nach viehischer Weise vor aller Augen voran und zeigt sich auch selbst sittenlos wie sinnlos als ein Vieh. […] Wenn all dies – nach dem Ritus, nicht nach dem Recht erfüllt worden ist, so ist sein Königtum und seine Herrschaft gesichert.“[81]

Giraldus wähnte die Iren allerdings auf einer sehr niedrigen Zivilisationsstufe, ein „Volk, das von den Tieren und wie die Tiere lebt“ (gens ex bestiis solum et bestialiter vivens), so dass diese Schilderung heute als Ausdruck seiner Verachtung für „Barbaren“ gesehen und eher bezweifelt wird. Eine Rekonstruktion der „Heiligen Hochzeit“ aus den erhaltenen Mythen ist im Hinblick auf die Vermischung heidnischer, christlicher und klassischer Traditionen mit großer Vorsicht zu sehen.[74][75]

Nach Jan de Vries war die gewaltsame Tötung des Sakralkönigs am Ende seiner Herrschaft eine Opfergabe für das Gedeihen des Landes.[82] Bei Athenaios (Deipnosophistai VI, 40) wird Polybios zitiert, der von einer rituellen Tötung eines keltischen Herrschers berichtet, dem am Ende einer Feier zeremoniell die Kehle durchgeschnitten wird.[77]

Rezeption im Neopaganismus

Die lückenhafte Quellenlage der keltischen Religion begünstigt eine spekulative und fantasievolle Interpretation im Neopaganismus (Neuheidentum) und seinen Versionen Keltischer Neopaganismus, Neuzeitliches Druidentum, dem anti-patriarchalischen Wicca-Kult und anderen. Auch Autoren wie James Macpherson („Ossian“), Iolo Morganwg („Barddas“) und in neuerer Zeit Robert Graves („Die weiße Göttin“) oder Ingeborg Clarus („Keltische Mythen“) haben durch ihre Werke dazu beigetragen. Eine den oben genannten Kapiteln entsprechende Einteilung kann auch zum Teil in den neopaganen Theorien gefunden werden.[83]

Neuzeitliche Druiden bei Stonehenge

Heilige Orte
Mangels erhaltener spektakulärer keltischer Sakralbauten werden besonders Objekte der neolithischen Megalithkultur als Orte für neopagane, vor allem neudruidische Zeremonien verwendet (Dolmen, Menhire, Steinkreise wie Stonehenge oder Avebury) sowie Naturdenkmäler wie die Externsteine im Teutoburger Wald.

Heilige Zeit
Aus den rudimentär belegten vier Hauptfesten „Samhain“, „Imbolg“, „Beltane“ und „Lughnasadh“ sowie Interpretationen des „Kalenders von Coligny“ entwickelte sich das esoterische System des Keltischen Jahreskreises, des Keltischen Baumhoroskopes und des Baumkalenders.[84]

Mantik
Das „Coelbren“ von Iolo Morganwg sowie das „Druiden-Tarot“ dienen neben anderen Praktiken der Weissagung.

Opfer
Ein neudruidisches Menschenopfer brachte 1893 William Price aus Llantrisant, der sich gemeinsam mit seinem kleinen Sohn Iesu Crist in selbst erfundenen Druidenkostümen verbrannte. 1992 versuchte der österreichische Neudruide Stephan D., der einem Kreis um den Melker „Druiden Raborne“ angehörte, seinen 8 Monate alten Sohn auf einem „Opferstein“ im Waldviertel (Niederösterreich) durch Messerstiche zu opfern (Tageszeitung Kurier vom 11. November 1992).[83]

Bilder von William Price in seinem „Druidengewand“ sowie des „Opfersteines“ vom Waldviertel und des damaligen gerichtlichen Lokalaugenscheins sind im Werk „Kelten – Bilder ihrer Kultur“ zu sehen.[85]

Kultpersonal
Die Druiden sind im neopaganen Neudruidentum ein wichtiger Faktor als Träger des Zeremoniales und der Mantik. Einen anderen Weg beschreitet die International Grand Lodge of Druidism, die nichts mit den religiösen Aufgaben der keltischen Druiden zu tun hat.

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.
  • Helmut Birkhan: Nachantike Keltenrezeption. Praesens Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-7069-0541-1.
  • Hans-Ulrich Cain, Sabine Rieckhoff (Hrsg.), Fromm – Fremd – Barbarisch. Die Religion der Kelten. Katalog der Sonderausstellung vom 14. April bis 15. Juni 2002, Leipzig. Mainz, Zabern 2002. ISBN 978-3805328999
  • Ray Dunning: Die Kelten. In: Arthur Cotterell: Mythologie – Götter, Helden, Mythen. Parragon, Bath 2004, ISBN 1-40542-108-8.
  • Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.
  • Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. Verlag C.H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-48234-1.
  • Wolfgang Meid: Keltische Religion im Zeugnis der Sprache. Zeitschrift für celtische Philologie (ZcP), Vol. 53, No. 1, April 2003.
  • Proinsias Mac Cana, Joseph F. Nagy: Celtic Religion. An Overview – History of Study. In: Lindsay Jones (Hrsg.): Encyclopedia of Religion, 2. A., Bd. 3 (2005), ISBN 0-02-865736-5, S. 1487–1501
  • Jan de Vries: Keltische Religion. Ed. Amalia, 2006 (Reprint der Ausgabe 1961), ISBN 9783905581201

Weblinks

 <Lang> Commons: Keltische Religion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 245 f., 274 f.
  2. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 751.
  3. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 108 ff.
  4. Wolfgang Meid: Keltische Religion im Zeugnis der Sprache. S. 20.
  5. 5,0 5,1 Joseph F. Nagy: Celtic Religion. History of Study. S. 1479 ff.
  6. 6,0 6,1 Ray Dunning: Die Kelten. S. 77.
  7. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 431 f.
  8. Helmut Birkhan: Keltische Religion. S. 223 f.
  9. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 778 f.
  10. 10,0 10,1 Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 145 ff.
  11. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 113 f.
  12. Marcus Annaeus Lucanus: Pharsalia (bellum civile), III, 399–413: Lucus erat longo numquam violatus ab aevo, obscurum cingens conexis aera ramis et gelidas alte summotis solibus umbras. Hunc non ruriculae Panes nemorumque potentes Silvani Nymphaeque tenet, sed barbara ritu sacra deum; structae diris altaribus arae, omnisque humanis lustrata cruoribus arbor.
  13. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 311.
  14. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 146 f.
  15. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 136 f., 248.
  16. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 149 f.
  17. Gaius Iulius Caesar: Commentarii de Bello Gallico VI, 18, 1 f.: „Galli se omnes ab Dite patre prognatos praedicant […] Ob eam causam spatia omnis temporis non numero dierum, sed noctium finiunt; dies natales et mensum et annorum initia sic observant, ut noctem dies subsequatur.“
  18. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 787 ff.
  19. 19,0 19,1 Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter, Mythen, Weltbild. S. 60 f.
  20. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 117 f.
  21. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 124.
  22. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 946 f.
  23. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 144.
  24. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 139.
  25. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 124 ff.
  26. Diodor von Sizilien: Bibliothéke historiké (Βιβλιοθήκη Ἱστορική) 5,31,3.
  27. Tacitus: Annales, 14,30: Nam cruore captivo adolere aras et hominum fibris consulere deos fas habebant.
  28. Cicero: De divinatione, 1,15,26: Qui nihil umquam nisi auspicato gerit…
  29. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 722 f.
  30. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter, Mythen, Weltbild. S. 127.
  31. Iustinus: Epitome 43,5,5–7.
  32. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 176 f.
  33. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 931 f.
  34. 34,0 34,1 Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 132 f.
  35. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 170, 856.
  36. Caesar, b.G. VI,19,4: Funera sunt pro cultu Gallorum magnifica et sumptuosa; omniaque quaeque vivis cordi fuisse arbitrantur in ignem inferunt, etiam animalia, ac paulo supra hanc memoriam servi et clientes, […] una cremabantur.
  37. Bernhard Maier: Das Sagenbuch der walisischen Kelten. Die vier Zweige des Mabinogi. Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.
  38. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 121 f.
  39. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 796 ff.
  40. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 105 f., 906.
  41. Caesar, b.G. VI,16,1–5: „Natio est omnis Gallorum admodum dedita religionibus, atque ob eam causam, qui sunt adfecti gravioribus morbis quique in proeliis periculisque versantur, aut pro victimis homines immolant aut se immolaturos vovent, administrisque ad ea sacrificia druidibus utuntur …“
  42. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 6 f., 800.
  43. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 110 f.
  44. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 865 f., 863 f.
  45. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 112 f.
  46. Caesar, b.G. VI,17,3–5: „Huic, cum proelio dimicare constituerunt, ea quae bello ceperint, plerumque devovent […] Multis in civitatibus harum rerum extructos tumulos locis consecratis conspicari licet …“
  47. Sueton: Divus Iulius, 54,2.: In Gallia fana templaque deum donis referta expilauit, urbes diruit saepius ob praedam quam ob delictum; unde factum, ut auro abundaret ternisque milibus nummum in libras promercale per Italiam prouincurasque diuerunt.
  48. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 907
  49. A. P. Fitzpatrick: The deposition of Iron Age metalwork in watery contexts in Southern England. In Barry Cunliffe, D. Miles (Hrsg.): Aspects of the Iron Age in central southern Britain. Oxford University Committee for Archaeology, Institute of Archaeology, Oxford 1984, S. 178 f.
  50. Gregor von Tours: In gloriam confessorum 2, S. 179.
  51. 51,0 51,1 Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 817 ff.
  52. Diodor von Sizilien: Bibliothéke historiké 5,29.
  53. Rudolf Thurneysen: Die irische Helden- und Königssage. Verlag Georg Olms, Hildesheim 1980, S. 77. f
  54. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 820 f.
  55. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 153 ff.
  56. 56,0 56,1 Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 896 ff.
  57. Strabon: Geôgraphiká (Γεωγραφικά) 4,4,4.
  58. Diodor von Sizilien: Bibliothéke historiké 5,31,4f.
  59. CIL XIII, 1577 adlector?] ferrariar(um) gutuater praefectus colon(iae) [3] / [3] qui antequam hic quiesco liberos meos [3] / [3] utrosq(ue) vidi Nonn(ium) Ferocem flam(inem) IIvirum bis[
  60. CIL XIII, 11225 ]Aug(usto) sa[cr(um)] / deo An/vallo Nor/baneius / Thallus / Gutuater / v(otum) s(olvit) l(ibens) m(erito)
  61. CIL XIII, 11226 ]Aug(usto) sacr(um) / deo Anvallo / C(aius) Secund(us) Vi/talis Appa / Gutuater / d(edit?) / s(ua) p(ecunia) ex voto
  62. CIL XIII, 2585 C(ai) Sulp(ici) M(arci) fil(ii) Galli omnibus / honoribus apud suos func(ti) / IIvir(i) q(uinquennalis) flaminis Aug(usti) P[3]OGEN(?) / dei Moltini Gutuatri(?) Mart[is] / Ul(toris?) cui ordo quod esset civ[is] / optimus et innocentissimus / statuas publ(icas) ponendas decrev(it)
  63. Wolfgang Meid: Keltische Religion im Zeugnis der Sprache. S. 24 f.
  64. Caesar, b.G. VIII,38,3: [Caesar] princepem sceleris illias et concitatorem belli gutuatrum ad supplicium depoposcit.
  65. 65,0 65,1 Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter – Mythen – Weltbild. S. 160.
  66. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 873.
  67. Ingeborg Clarus: Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt. Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5, S. 155.
  68. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur., S. 896 f.
  69. Hans Peter Schneider: Über die „Historia Augusta“. GRIN-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-638-84282-2, eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
  70. Julio Caro Baroja: Die Hexen und ihre Welt. Verlag Ernst Klett, 1967; in den zitierten Biographien: Historiae Augustae (Aelius Lampridus oder Flavius Vopiscus zugeschrieben).
  71. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter, Mythen, Weltbild. S. 158 f.
  72. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur., S. 907 f.
  73. Karl Eckermann: Lehrbuch der Religionsgeschichte und Mythologie der vorzüglichsten Völker des Alterthums. C.A. Schwetschke und Sohn, 1848, S. 104, eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
  74. 74,0 74,1 Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 165 ff.
  75. 75,0 75,1 Joseph F. Nagy: Celtic Religion. History of Study. S. 1491 ff.
  76. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 309.
  77. 77,0 77,1 Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 882 f.
  78. Wolfgang Meid: Keltische Religion im Zeugnis der Sprache. S. 37.
  79. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 163 f, 195.
  80. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 531.
  81. Giraldus Cambrensis: Topographia Hibernica 3,25: „[…] gens quaedam, quae barbaro nimis et abonimabili ritu sic sibi regem creare solet. Collecto in unum universo terrae illius populo in medium producitur iumentum candidum. Ad quo sublimandus ille non in principem sed in beluam, non in regem sed exlegem, coram omnibus bestialiter accedens, non minus impudenter quam imprudenter se quoque bestiam profitetur. […] Quibus ita rite, non recte completis, regnum illius et dominum est confirmatum.“
  82. Jan de Vries: Keltische Religion. Stuttgart 1961, S. 245 ff.
  83. 83,0 83,1 Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 13 f.
  84. Zur Problematik des Baumkreises siehe Helmut Birkhan: Beobachtungen zum mystischen Keltenbild besonders in Österreich. Referat bei der Kelten-Tagung in Hallein 2010, S. 7 f.
  85. Helmut Birkhan: Kelten. Bilder ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1999, ISBN 3-7001-2814-2, S. 392 f, Bilder 764, 768, 769.
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Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
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25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
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14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
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29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
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03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
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19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
DOI: 10.1073/pnas.1525200113
07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
DOI: 10.1073/pnas.1523951113
02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
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17.07.2015 Gregorio Oxilia et al. Zahnmedizin ist 5000 Jahre älter als gedacht
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06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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