Dun


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Dun (Begriffsklärung) aufgeführt.

Ein Dun (kelt. *dunon; heute im Walisischen Din, im Schottisch-Gälischen Dùn, im Irischen Dún, anglisiert auch Doon, jeweils mit der Bedeutung „Befestigung“) ist eine zumeist runde[1] bronze- oder eisenzeitliche Anlage aus Trockenmauerwerk mit zumeist um die 20 m Durchmesser (Loher Fort), die in Schottland auch als „Atlantic Roundhouse“ bekannt ist.

Duns werden regional auch als Caher, Cathair oder Cashel und lage-, form- bzw. materialbezogen auch als Cliff Fort, Coastal Fort, Promontory Fort, Ringfort oder Steinfort bezeichnet. Man findet einige von ihnen auf Hügeln (Moghane Hillfort), wo sie (aus archäologischer Sicht fälschlich) als Hillforts bezeichnet werden, und auf Inseln in Seen (Dun Ban und Doon Fort im Doon Lough im County Donegal). Doon von Drumsna bezeichnet einen Abschnittswall (Erdwall) der eine Flussschleife abriegelt.

Die Anlagen wurden früher in die Gruppe der Forts eingeordnet. Diese wurden, so war die Ansicht, als Hillforts ab etwa 1200 v. Chr. und als Duns ab etwa 700 v. Chr. errichtet. Ein früherer Ursprung der Duns wird durch die Ausgrabungen auf Aughinish Island im County Limerick belegt. Hier wurde in einem Dun, neben anderen Fundstücken, ein spätbronzezeitlicher Meißel vom Typ Dowris zusammen mit einem früheisenzeitlichen Objekt gefunden. Somit ist es möglich, dass die Errichtung auf Aughinish während der Dowris-Phase[2] stattfand. Diese Ansicht vertraten die Archäologen Michael J. O'Kelly[3] und Seán P. O'Riordain[4] seit längerem.

Der rekonstruierte Zugang zum Dun Cahermore (Burren)

Lokale Formen und Verbreitung

Irland

Dun ist mit Bezug auf einstige oder noch existente Anlagen dieser Art, auch ein Namensteil irischer Castles (Dunguaire Castle) und vieler Orte auf den Britischen Inseln (Dundalk, Dundee, Dun Laoghaire). Mitunter kommen die verfremdeten bzw. anglisierten Formen Don oder Doon vor (Donaghmore, Donegal und Doonmore). Auch die regionale Bezeichnung Caher (Caherdaniel, Cahersiveen) ist im Südwesten als Präfix von Ortsnamen verbreitet. Diese Namen verweisen auf ein reales, gegebenenfalls auch ausgegangenes Dun. Die bekanntesten (weitgehend) erhaltenen irischen Duns sind Dun Aenghus und Dubh Cathair auf der Araninsel Inishmore sowie Dunbeg Fort (das kleine Dun) und Dunmore (das große Dun) auf der Dingle-Halbinsel im County Kerry. Die letzten beiden Namen kommen auch in anderen Countys vor.

Unter den restaurierten, primär den großen Duns, die auch als Steinforts bezeichnet werden, sind Staigue Fort und Cahergal im County Kerry, Dubh Cathair auf Aran und der Grianán von Aileach im County Donegal hervorzuheben. Merkmal jener Duns, die als Cliff- oder Promontory Forts bezeichnet werden, ist ihre Lage. Im Inland liegen sie an einer steilen Geländekante, am Meer an Steilklippen. Solche Lagen hatten den Vorteil, dass man beim Bau ihrer Umwallung einen größeren Teilbereich (etwa 40 %) einsparte und artifiziell lediglich halbkreisartige Anlagen schuf.

Duns entstanden sogar auf winzigen Inseln, wie Doon Lough (übersetzt: das See-Dun), in Donegal, das 90 % der gesamten Felseninsel einnimmt und zuweilen auch als Crannóg angesehen wird. Ein weiteres Merkmal von Duns (besonders aber von Raths, dem irdenen Equivalent des Duns) können Souterrains sein, die auch als eigenständige Anlagen vorkommen, aber oft im Kontext mit Raths oder Duns, wie im Drumena Cashel im County Down angetroffen werden. Insgesamt können der Gattung Ringanlagen aus Erde und Stein auf der irischen Insel (einschließlich Nordirland) die gewaltige Zahl von 35.000 bis 40.000 Anlagen[5] zugerechnet werden.

Schottland und Wales

Ruiniertes Dun im Loch Steinacleit (Isle of Lewis; Schottland)

Die Liste der Bodendenkmale der Royal Commission on Ancient and Historical Monuments of Scotland (RCAHMS) weist für Schottland insgesamt 814 duns aus. Der Begriff wird in Schottland gebraucht, um verschiedenartige steinernen Einhegungen (Atlantic Roundhouses wie das von Dun Ban, aber auch für Brochs oder Wheelhouses) zu beschreiben, die von der 2. Hälfte des 1. Jahrtausends v. Chr. bis zur 2. Hälfte des 1. Jahrtausends n. Chr. gebaut und genutzt wurden.

Sie stellen vielfältige Strukturen dar, die aus Trockenmauerwerk bestehen. Die meisten Duns besetzen in der landwirtschaftlichen Fläche nicht nutzbare Standorte. Duns sind relativ einfache, meist runde oder ovale Strukturen, die aber Anomalien in der Form zeigen, die durch die Morphologie der Landschaft bestimmt werden. Sie können von kleineren Außenwerken begleitet sein (besonders im Zugangsbereich). In einigen Fällen wird das Dun durch mehrere Außenanlagen umgeben, was einen anderen Status oder verschiedenartige Funktionen widerspiegelt. Außer den einfachen Duns gibt es einige, die einen höheren Grad architektonischer Komplexität, primär durch intramurale Aspekte zeigen. Sie werden „Galleried Duns“ genannt. Zusätzlich zur Galerie unterteilt sich die Gruppe durch weitere bauliche Strukturen (z. B. Bermen, Mauernischen, Wächterzellen, Treppen, ungewöhnlich dicke Wände und gerade Fugen innerhalb der Wände, die einen schrittweisen Bau der Wände andeuten). „Galleried Duns“ unterscheiden sich von den anderen, mit Ausnahme von Dun Ardifuir I, auch durch den erhöhten Standort. Ihr Bau fällt in die Phase der Entwicklung von Brochs, mit denen sie viele Dispositionen und die Datierung teilen.

In mehreren Fällen kommen duns, forts und brochs in räumlicher Nähe, teilweise auch als aufeinander folgende Überbauungen vor, wie dies etwa für Dun Lagaidh (Highlands) beschrieben ist: „A complex on an oval rocky hill comprising a timber-laced fort, now vitrified, overlaid by a dun“.[6]

Etwa ein Viertel der Duns (202) ist auf den Western Isles konzentriert.

In Schottland ist Dun auch der Namensteil vieler runder Türme, denen die Normannen die Bezeichnung Broch gaben. Duns wurden zwischen 300 v. Chr. und 1300 n. Chr. (nach Stout) in der späten Eisenzeit und in der frühchristlichen Zeit gebaut bzw. genutzt. Mehr als 100 Orte in Großbritannien (primär in Schottland) haben Dun als Präfix. In der Grafschaft Angus existiert in der Nähe von Brechin ein Ort namens Dun, und im Grenzgebiet liegt Duns. Wesentlich seltener sind hier die Präfixe Rath (5) oder Rat (13). Duns in Schottland:

Wales

Din Lligwy

In Wales gibt es die „Din Lligwy Hut Group“. Einen auf einer Klippe gelegenen römerzeitlichen Komplex von runden und eckigen Steinhütten innerhalb einer Einhegung. Bwrdd Arthur (oder Din Sylwy) ist ein Hillfort bei Llanddonna. Aber auch Megalithanlagen wie Din Dryfol und Din Llingwy tragen die Bezeichnung Din; allerdings liegen diese alle auf Anglesey. Din oder Dyn kommen in Wales als Prefix und Suffix in Anlagen- und Ortsnamen vor (Tydd yn Bleiddin bzw. Dinas)

Festland

Auf dem Kontinent enthalten einige Namen von befestigten Siedlungen („Höhensiedlungen“) das Wort Dun mit Suffix -on und Oppida meist -dur-on. So wird z. B. Tarodunon (lat. Tarodunum), eine spätkeltische Siedlung im Raum Kirchzarten am Rotbach, von antiken Historikern erwähnt. Außerdem war Singidunon (lat. Singidunum), was vermutlich „runde Festung“ bedeutete, ein ostkeltisches Oppidum auf dem nördlichen Balkan.

Funktion

Ob alle Duns die gleiche Aufgabe hatten, ist nicht sicher. In der englischsprachigen Archäologie wird der fortifikatorische Charakter dieser Anlagen betont.[7]

Es wird jedoch eingewandt, dass etliche Anlagen den technischen Aufgaben einer Befestigung nicht gerecht würden:[8] Sie seien zu klein, um einer Belagerung standzuhalten, strategisch ungünstig gelegen und wiesen eine wehruntaugliche Innenbebauung sowie äußere Anlage auf. So liegen etwa beim Dún Conor auf der Aran-Insel Inishmaan an den Außenmauern zwei Rampen, die zwei Meter unterhalb der Mauerkrone enden. Der Autor folgert daraus, dass es sich bei den Anlagen um Kultbauten handelt.

Aus frühchristlicher Zeit ist überliefert, dass Clanchiefs, die sich zum Christentum bekehrten, den Mönchen ihr Dun übergaben. Die frühesten irischen Klöster entstanden in ehemaligen Duns oder setzten architektonisch die Form der Duns in kaum gewandelter Form fort. Duns oder Raths werden in der irischen Mythologie mit Göttern oder den mit göttergleichen Fähigkeiten ausgestatteten Helden (nach Art des Herkules) in Verbindung gebracht.

Bezeichnung Dun

Das Wort Dun taucht in vielen von ursprünglichen Festungen abgeleiteten Ortsbezeichnungen auf, wie in Dùn Èideann, schottisch-gälisch für Edinburgh, oder Dún na nGall, irisch-gälisch für „Festung der Fremden“, das heutige Donegal. Cill an Dúin (heute Killadoon) bedeutet „Kirche im Dun“. Eine der anglisierten Formen von Dùn ist Doon (London) oder Down, etwa als Präfix in Ortsnamen wie Downpatrick. Die Protokeltische form ist *Dūno das dem Englischen town entspricht und in Frankreich und der Schweiz in Namen enthalten ist, wie:

  • Lugdunum = Lyon
  • Noviodunum = Nevers
  • Dunum = Thun
  • Verodunum = Verdun
  • Eburodunum = Yverdon

Das Wort Dun ist auch Bestandteil von Familiennamen wie zum Beispiel Dunsmore (auch Dunsmuir, Dunsmur, Dunmoor oder Dunmore).

Belege

Einzelnachweise

  1. In der Nähe von Noughaval im County Clare liegen die (was ihren Grundriss betrifft) sehr seltenen viereckigen Duns Caherkiltaan und Caherwalsh. Caherwalsh ist nahezu quadratisch (49,5 x 47,5 m).
  2. Die jüngste industrielle Phase der späteren Bronzezeit in Irland wird Dowris-Phase genannt, nach einem Bronzefund auf Dowris (County Offaly) in den 1820er und 1830er Jahren. Der Dowris-Hort stammt aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. Die Dowris-Phase ist eine der regionalen Traditionen innerhalb der auf den Britischen Inseln breiter definierten Ewart Park Phase.
  3. Michael Joseph Ó Kelly: Problems of Irish Ringforts. In: Donald Moore (Hrsg.): The Irish Sea Province in Archaeology and History. Cambrian Archaeological Association, Cardiff 1970, S. 51
  4. Seán P. Ó Riordáin: Antiquities of the Irish Countrysides. Fifth Edition by Ruaidhrí de Valera, Methuan, London & New York 1979, S. 34
  5. Seán P. Ó Riordáin: Antiquities of the Irish Countrysides. Fifth Edition by Ruaidhrí de Valera, Methuan, London & New York 1979, S. 29
  6. zitiert nach RACHMS/CANMORE Database; aktueller Stand
  7. M. Stout: The Irish Ringfort. 1997, S. 32-34. Stout führt aber auch an: From their dispersed distribution and the predominantly rural nature of Early Christian society, it is accepted that ringforts represent the Irish version of a common European settlement pattern known as Einzelhöfe - or dispersed individual farmsteads. This term comes from Meitzen's early work which suggested a Celtic or 'Germanic' origin for this settlement pattern.
  8. Jürgen E. Walkowitz: Das Megalithsyndrom. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas 36, Langenweißbach 2003, S. 202 ISBN 3-930036-70-3

Literatur

  • Matthew Stout: The Irish Ringforts. Four Courts Press, 2001 ISBN 1-85182-582-7
  • Jürgen E. Walkowitz: Das Megalithsyndrom. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas 36, Langenweißbach 2003 ISBN 3-930036-70-3

Weblinks


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