Jörg Braukmann / CC BY-SA 3.0

Wilzenberg


Wilzenberg
Wilzenberg bei Schmallenberg-Grafschaft

Wilzenberg bei Schmallenberg-Grafschaft

Höhe 657,8 m ü. NN
Lage Sauerland, Deutschland
Gebirge Rothaargebirge (Mittelgebirge)
Koordinaten 51° 9′ 13″ N, 8° 19′ 51″ O51.1536638888898.3309611111111657.8Koordinaten: 51° 9′ 13″ N, 8° 19′ 51″ O
Wilzenberg (Nordrhein-Westfalen)
Wilzenberg
Luftbild vom Wilzenberg

Der Wilzenberg ist ein 657,8 m ü. NN[1] hoher Berg des Rothaargebirges bei Schmallenberg im mittleren Osten von Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Neben den als Bodendenkmal[2] eingestuften Resten einer Wallburg (Ringwälle) befinden sich hier eine Wallfahrtskapelle aus dem Jahr 1633, der 17 m hohe denkmalgeschützte eiserne Wilzenbergturm von 1891 und ein 28 m hohes Gipfelkreuz.

Geographische Lage

Der Wilzenberg erhebt sich im Nordwestteil des Rothaargebirges in der Gemarkung von Schmallenberg, zwischen den Stadtteilen Gleidorf (rund 1,9 km nordwestlich) Winkhausen (etwa 950 m nordöstlich) und Grafschaft (rund 800 m südlich) sowie der Schmallenberger Kernstadt (etwa 3 km westlich). Nördlich vorbei am Berg führt in West-Ost-Richtung im Tal der westwärts fließenden Lenne die Bundesstraße 236 (vgl. Heidenstraße), auf die in Gleidorf die Bundesstraße 511 trifft.

Geschichte

Auf dem Wilzenberg befinden sich zwei Wallburgen (Ringwälle) aus der Eisenzeit (200 v. Chr.) und dem Frühmittelalter (9. bis 10. Jahrhundert n. Chr.). Die ältere aus der vorrömischen Eisenzeit stammende Befestigungsanlage[3] ist rund 6 ha groß. Die jüngere kleinere Burganlage aus dem frühen Mittelalter wird einige Male im Zusammenhang mit dem Kloster Grafschaft genannt. In Schriftstücken und Urkunden des Klosters wurden drei Namen von Adeligen erwähnt, die mit der jüngeren Burganlage in Verbindung gebracht werden.

Zu diesen Adeligen gehörte ein Graf von Wilzenberg („Haoldus comes de Wilzenberg“), der in einer Schrift des Klosters nur einmal erwähnt wurde. Es gibt aber keine Beweise dafür, dass ein Graf von Wilzenberg jemals am Wilzenberg gelebt hat.

Nach Überlieferungen und Sagen wurde die Burg am Wilzenberg auch einer Gräfin Chuniza zugeschrieben. Urkundlich bekundet ist, dass 1072 Erzbischof Anno II. von Köln von einer gewissen Chuniza und ihrem Sohn Tiemo das Gebiet erwarb, auf dem dann das Kloster Grafschaft errichtet wurde. Es fehlen jedoch Belege dafür, dass Chuniza ihren Sitz auf dem Wilzenberg hatte. In Verbindung mit der Burganlage wurden auch die Edelherren von Grafschaft (damals „von Grascap“) gebracht; sie verlegten Mitte des 13. Jahrhunderts ihren Sitz zur Burg Nordenau (heute Burg Rappelstein). Beweise darüber, dass die Edelherren von Grafschaft zuvor ihren Sitz am Wilzenberg hatten, gibt es ebenfalls nicht.

Bis zu heutigen Zeit konnte nicht geklärt werden, wer die jüngere Burganlage tatsächlich bewohnte. Dass die genannten Personen zu damaligen Zeit tatsächlich lebten, kann durch weitere Dokumente belegt werden. Das Ableben eines Grafen von Wilzenberg wurde im Totenbuch der Abtei Borghorst dokumentiert. Die Gräfin Chuniza gehörte wahrscheinlich zum Geschlecht der Gisonen. 1073 wurden Graf Giso II. und Adalbert von Schauenburg sowie Adalberts vier Söhne auf der Burg Hollende bei Wetter von Gefolgsleuten des Herzogs Otto von Bayern aus Rache für ein Komplott gegen Otto getötet. 1101–1107 gab es im Raum obere Eder-Lahn einen Grafen Tiemo. Die Edelherren von Grascap waren ein Zweig der Edelherren von Hachen.

Kapelle

Seitenansicht der Kapelle

Schon vor 1500 stand auf dem Wilzenberg eine kleine Kapelle. Die Grafschafter Klosterrechnung nennt seit dem Jahr 1508 einen "Bruder auf dem Wilzenberg". Dieser Einsiedler bewohnte eine Klause in der Nähe der heutigen Kapelle. Er führte nach Aufzeichnungen ein gottgefälliges Leben und lebte von Almosen der Pilger, denen er Unterkunft gewährte. Der sogenannte "Brauers-Deyck", ein früherer Teich, westlich unterhalb der Kapelle, wird von diesem Bruder Klausner seinen Namen erhalten haben. Im Jahr 1626 ließ Abt Gabel Schaffen der erste 70 Fuß hohe Wilzenbergkreuz erreichten. Sechs Jahre später erbaute Schaffen eine neue Kapelle, die im Jahr 1755 die heutige Größe bekam.

Sagen

Über den Wilzenberg gibt es einige Sagen die auch heute noch im Volksmund im Sauerland bekannt sind. Die eine Sage erzählt von einer mittelalterlichen Raubritterburg auf dem Wilzenberg, in der die riesigen Herren von Grascap lebten, welche von den Göttern eingesetzt wurden. Die Burg auf dem Wilzenberg stand über einen unterirdischen Gang in Verbindung mit der Burg Rappelstein (damals Burg Nordenau). Die Raubritter versteckten ihr Gold und Silber in einer Höhle zwischen Schmallenberg und Gleidorf. Der Sage nach wurde die große „Grafschaft“, zu der Bilstein, Wittgenstein und auch Grafschaft am Wilzenberg gehörte, unter den drei Söhnen des Geschlechtes aufgeteilt.

Einer weiteren Sage zufolge ermordete die Edeldame Chuniza im Wahn nacheinander sieben Ehemänner. [4] Sie tötete die sieben Männer mit Gift. Als die Morde bekannt wurden, täuschte die Gräfin Chuniza bei ihrer Flucht zur Burg Nordenau die Verfolger mit einer List. Sie ließ die Hufeisen ihrer Pferde falsch herum anschmieden, um so den Fluchtweg zu verschleiern. Nach anderen Sagen gab es einen Hünen, der auf dem Berg wohnt bzw. von der Burg Nordenau den ortsansässigen Grafen besiegte. [5]

Wallfahrtsort und Ausgrabungsstätte

Plan der Wallanlage am Wilzenberg

Der Wilzenberg ist ein bekannter Wallfahrtsort. Die Wallfahrtstätten, die jährlich von Pilgern aus Schmallenberg und Grafschaft besucht werden, liegen zwischen zwei ineinander liegenden Wallburgen, die mehrfach Objekt archäologischer Ausgrabungen waren.

Zwischen 1900 und 1914 gab es erste Ausgrabungen am Wilzenberg der Altertumskommission Westfalens. Das Alter der älteren Wallanlage war trotz einiger Grabungen bis 1950 unbekannt. Durch einen Waffenfund (größter Waffenfund aus der Eisenzeit in Westfalen) am 07. April 1950, bei dem man zwei eiserne Schwerter und vier Lanzenspitzen fand, war eine zeitliche Einordnung möglich. [6] Gegenstände, die bei einer Grabung 1984 gefunden wurden, ermöglichten eine genauere Datierung der jüngeren Burganlage.

Bei der letzten Ausgrabung im Jahre 2002 legten Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein vier Meter langes Stück einer 2200 Jahre alten Befestigungsanlage frei.[7] Die jüngereisenzeitliche Befestigung wies nach dem Grabungsbefund eine für den keltischen Raum charakteristische Pfostenschlitzmauer auf. [8]

Literatur

Wilzenbergkreuz
  • Wilhelm Bleicher: Die vorrömischen Metallzeiten. In: Wilhelm Kohl (Hrsg.): Geschichte Westfalens. Band 1: Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches. Schwann, Düsseldorf 1983, ISBN 3-590-34211-0, S. 138f. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen 43, 1).
  • Torsten Capelle: Wallburgen in Westfalen-Lippe. Herausgegeben von der Altertumskommission für Westfalen, Münster 2010, ISSN 09396-4745, S. 21, Nr. FBW6 (Frühe Burgen in Westfalen Sonderband 1)
  • Albert K. Hömberg: Der Wilzenberg bei Schmallenberg. In: Albert K. Hömberg: Zwischen Rhein und Weser. Aufsätze und Vorträge zur Geschichte Westfalens. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster 1967, S. 98ff. (Schriften der Historischen Kommission für Westfalen 7, ZDB-ID 2369822-6).
  • Philipp Hömberg: Die Ringwälle auf dem Wilzenberg. In: Josef Wiegel: Beiträge zur Geschichte der Stadt Schmallenberg. 1244–1969. Herausgegeben von der Stadt Schmallenberg. Stadtverwaltung, Schmallenberg 1969, S. 171ff.
  • Philipp R. Hömberg: Der Wilzenberg bei Kloster Grafschaft, Stadt Schmallenberg, Hochsauerlandkreis. Altertumskommission für Westfalen im Provinzialinstitut für Westfälische Landes- u. Volksforschung – Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster 1986, (Frühe Burgen in Westfalen 6, ISSN 0939-4745).
  • Philipp R. Hömberg: Der Wilzenberg bei Kloster Grafschaft. In: Schmallenberg Sauerland – Almanach. 1990, ZDB-ID 1026570-3, S. 105–117.
  • Frenn Wiethof: Monumenta Grafschaftensis. Herausgegeben von der Spar- und Darlehenskasse Schmallenberg, Schamallenberg 1975.

Weblinks

 <Lang> Commons: Wilzenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  2. Denkmal des Monats, Oktober 2009 abgerufen am 25. Oktober 2010
  3. Michael Baales, Eva Cichy, Anna Helena Schubert: Archäologie in Südwestfalen, LWL, S. 69, Münster, 2007 (PDF)
  4. Paul Zaunert: Westfälische Sagen, S. 119, Diedrichs, 1927
  5. Adalbert Kuhn: Sagen, Gebräuche und Märchen aus Westfalen, Der Graf auf dem Wilzenberg und der Hüne (208) und Hünensagen (209), Erster Theil, Seite 189, Brockhaus, Leipzig, 1858
  6. Philipp R. Hömberg: Der Waffenfund vom Wilzenberg. In: Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes. Nr. 1, März 1976, S. 106 (PDF; 2,4 MB)
  7. LWL.org – Neues vom Wilzenberg vom 29. August 2002 abgerufen am 3. Oktober 2009
  8. Michael Baales, Eva Cichy, Anna Helena Schubert: Archäologie in Südwestfalen, LWL, S. 51, Münster, 2007

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