NordNordWest / CC BY-SA 3.0

Tarquinia


Tarquinia
Wappen
Tarquinia (Italien)
Tarquinia
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Viterbo (VT)
Koordinaten: 42° 15′ N, 11° 45′ O42.25444444444411.758333333333133Koordinaten: 42° 15′ 16″ N, 11° 45′ 30″ O
Höhe: 133 m s.l.m.
Fläche: 280 km²
Einwohner: 16.705 (31. Dez. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einw./km²
Stadtviertel Tarquinia Lido
Angrenzende Gemeinden Allumiere (RM), Civitavecchia (RM), Montalto di Castro, Monte Romano, Tolfa (RM), Tuscania
Postleitzahl: 01016
Vorwahl: 0766
ISTAT-Nummer: 056050
Volksbezeichnung: Tarquiniesi
Schutzpatron: Madonna di Valverde
Website: Tarquinia

Tarquinia ist eine Stadt mit 16.705 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011) in der Provinz Viterbo in der italienischen Region Latium. Sie ist vor allem für ihre etruskischen Ausgrabungsstätten bekannt, die seit 2004 zum UNESCO-Welterbe gehören.

Tarquinia

Geographie

Tarquinia liegt 87 km nordwestlich von Rom, 48 km südwestlich von Viterbo und 90 km südöstlich von Grosseto. Die Altstadt von Tarquinia liegt auf einem Hügel über der Küstenebene der Maremma Laziale, fünf Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt. Die modernen Wohngebiete erstrecken sich am Fuß des Altstadthügel bis zur Via Aurelia. Die Stadtteile Lido di Tarquinia und Riva dei Tarquini sind beliebte Badeorte an der Küste. Die Stadtteile Lombardi, Marina Velca und Sant’Agostino liegen ebenfalls in der Küstenebene. Das Hinterland ist eine wellige, dünn besiedelte Hügellandschaft mit wenigen einzelstehenden Gehöften.

Die ehemaligen Salinen beim Stadtteil Lombardi wurden 2000 zum Naturreservat erklärt.[2] Im Gemeindegebiet mündet der Fluss Marta ins Meer. Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 3 (wenig gefährdet).[3] Die Nachbargemeinden sind Allumiere (RM), Civitavecchia (RM), Montalto di Castro, Monte Romano, Tolfa (RM) und Tuscania.

Verkehr

Tarquinia liegt an der Staatsstraße strada stadale SS 1 Via Aurelia , die entlang der Küste von Rom bis an die französische Grenze bei Ventimiglia führt. Es ist mit der Provinzhauptstadt Viterbo durch die strada stadale SS 1 bis verbunden. An der südlichen Stadtgrenze endet die Autobahn A12 Autostrada Azzurra, deren Weiterbau nach Norden geplant ist. Außerdem hat Tarquinia einen Bahnhof an der Bahnstrecke Pisa–Rom, der an der Straße nach Lido di Tarquinia in vier Kilometern Entfernung zum Stadtzentrum liegt.

Geschichte

Tarquinia war eine der wichtigsten etruskischen Städte. Im Mittelalter wurde sie Stadtrepublik. Im 14. Jahrhundert verlor sie ihre Unabhängigkeit und gehörte seitdem zum Herrschaftsgebiet des Papstes. Tarquinia ist der Herkunftsort des der Sage nach ersten etruskischen Königs von Rom, Lucius Tarquinius Priscus. Die Stadt soll von Tarchon gegründet worden sein.

Ortsnamen

Tarquinia änderte in seiner Geschichte mehrmals den Namen. Sein etruskischer Namen war Turchuna, Tarchna oder Tarxuna, der spätere lateinische Tarquinii. Ab dem Mittelalter hieß es Corneto. Der Namen geht vermutlich auf die Kornelkirsche zurück, die in der Gegend von Tarquinia häufig wächst. 1872 wurde die Stadt in Erinnerung an die Antike in Corneto Tarquinia umbenannt und heißt seit 1922 nur noch Tarquinia.

Turchuna

Tarquinia, Museo Nazionale Tarquinese

Nordöstlich des heutigen Tarquinia und früheren Corneto, auf dem Hügel La Cività lag die etruskische Stadt Turchuna, die eines der wichtigsten Mitglieder des Zwölfstädtebundes war. Die Gründung Turchunas reicht, durch Funde belegt, in die Zeit der Villanovakultur zurück. Turchunas lag auf einem Hügel, der im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. von einer acht Kilometer langen Stadtmauer umgeben wurde, die eine Mauer aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ersetzte, die noch quer über den Hügel gezogen war. Was nach Livius 359 in Grenzkämpfen begann, eskalierte in einen Krieg zwischen Rom und Turchuna, das zusätzlich noch faliskische Verbündete auf seiner Seite hatte. Dies endete nach der Verwüstung römischen Territoriums in einer Niederlage der Römer im Jahr 358. Im Jahre 353 siegten die Römer unter Rutulus und Plautius und unter Fabius und Quinctius über die tarquinischen Kräfte. Die tarquinischen und faliskischen Truppen kehrten zunächst in ihre Städte zurück. 351 musste Turchuna Rom um Frieden bitten und erhielt einen 40-jährigen Friedensvertrag.

Tarquinii

Unter römischer Herrschaft trug die Stadt den lateinischen Namen Tarquinii. Tarquinii schloss 308 v. Chr. einen weiteren 40-jährigen Frieden mit der römischen Republik und wurde im Anschluss an diesen Vertrag, ab 281 v. Chr. Teil des römischen Reichs. Damit begann ihr langsamer Niedergang. Ehemals tributpflichtige Gebiete wurden von Tarquinii unabhängig. Die wichtigen Territorien der Tolfaberge und der Küste unterstanden direkt Rom. Um 90 v. Chr. erhielt Tarquinii römisches Stadtrecht. Im 5. Jahrhundert ist Tarquinii als Sitz eines Bischofs belegt. Im 8. Jahrhundert wurde sie durch die Sarazenen zerstört. Tarquinii wurde danach nicht wieder aufgebaut, die Einwohner gründeten auf dem nahe gelegene, besser zu verteidigenden Hügel Corneto.

Corneto

Corneto wurde 1144 unabhängige Stadtrepublik, die Bündnisse mit Genua, Pisa und Venedig einging. Im 13. Jahrhundert konnte es eine Belagerung durch Friedrich II. (HRR) bestehen. 1355 übergab der Papst Corneto der Herrschaft von Egidio Albornoz, der die Stadt in den Kirchenstaat eingliederte. Ab da blieb der Ort ein politisch unbedeutendes Landstädtchen. 1854 wurde das Bistum Corneto mit dem von Civitavecchia vereinigt. 1870 wurde Corneto in das neue Königreich Italien eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten

Zwei-Personen-Sarkophag aus Tarquinia
Die geflügelten Pferde im Museo Nazionale Tarquiniense

Tarquinia hat eine gut erhaltene, mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen Geschlechtertürmen und einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer. Vor allem aus der Zeit der Stadtrepublik haben sich mehrere Stadtpaläste erhalten.

  • Der Palazzo Vitelleschi wurde 1436–1439 im Auftrag des Kardinals Giovanni Vitelleschi von Giovanni Dalmata errichtet. Er wurde im gotisch-katalanischen Stil, Erweiterungen im Stil der Renaissance ausgeführt. In ihm ist das Museo Archeologico Nazionale di Tarquinia mit zahlreichen etruskischen Funden, vor allem aus den Ausgrabungen in Tarquinia, untergebracht.
  • Der Palazzo Comunale (Rathaus) im romanischen Stil stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Ratssaal befinden sich großformatige Gemälden des chilenischen Malers Roberto Matta, der bis zu seinem Tod 2002 in Tarquinia lebte.
  • der Palazzo dei Torri (13. Jahrhundert)
  • der gotische Palazzo die Priori mit barocker Fassade
  • das Hospital Santo Spirito aus dem 15. Jahrhundert

Ebenfalls aus dem Hochmittelalter stammen zahlreiche Kirchen.

  • der 1656 restaurierte Dom mit einem Chor aus dem 15. Jahrhundert mit Fresken aus dem Jahr 1509 von Antonio da Viterbo, genannt Pastura.
  • Santa Maria in Castello (1121–1208) mit Kosmatenarbeiten
  • San Pancrazio aus dem 13. Jahrhundert
  • die Bettelordenskirche San Francesco
  • die kleinen romanischen Kirchen Santissimo Salvatore und San Giacomo Apostolo im Norden der Altstadt
  • Santissima Annunziata
  • San Antonio
  • die barocke Chiesa del Suffragio

Etruskische Funde

  • Auf dem Hügel La Civita, auf dem sich das antike Tarquinia erstreckte, befinden sich unter anderem die Fundamente eines Tempels aus der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr., genannt „Altar der Königin“. Zu dessen Schmuck gehörte eine Platte aus Terrakotta mit zwei geflügelten Pferden, die fast vollplastisch herausgearbeitet sind. Die Platte befindet sich heute im „Museo Nazionale Taraquiniense“;
  • Am südöstlichen Stadtrand von Tarquinia, an der Straße nach Viterbo, befindet sich die Monterozzi-Nekropole mit rund 6100 in den Fels geschlagenen und mit Tumuli abgedeckten Grabkammern aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. bis 2. Jahrhundert v. Chr., die Anzahl der Grabkammern wurde nicht durch Grabung, sondern durch Ortung festgestellt; etwa 150 Grabkammern sind mit Fresken ausgemalt, die für die etruskische Kunst von grundlegender Bedeutung sind; zu den zu besichtigenden Gräbern gehören:

Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. finden sich in den Gräbern Steinsarkophage, auf deren Decken der oder die Verstorbene liegend dargestellt sind, dazu Relief an den Wänden des Sargs.

Die Nekropole von Tarquinia gehört seit 2004 zum UNESCO-Welterbe.

Am Südrand von Lido di Tarquinia befindet sich das Ausgrabungsgelände von Gravisca, dem antiken Hafen von Tarquinia. Er wurde im Mittelalter als Porto Clementino neugegründet. Weiter nördlich an der Mündung des Marta befand sich ein zweiter Hafen, Martanum, von dem ein Becken lokalisiert ist. Die Häfen Algae und Rapinum sind noch nicht lokalisiert.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1871 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 4.326 4.998 5.849 7.395 8.118 10.552 12.364 14.020 15.162

Quelle: ISTAT

Politik

Mauro Mazzola (PD) wurde im Juni 2007 zum zweiten Mal zum Bürgermeister gewählt. Er gewann die Stichwahl am 10./11. Juni gegen seinen Vorgänger Alessandro Giulivi (2002–2007), der ein Mitte-Rechts-Bündnis anführte, mit nur 56 Stimmen Vorsprung. Das Mitte-Links-Bündnis von Mazzola stellt auch mit 12 von 20 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat.[5]

Wappen

Auf rotem Schild ein durchgehendes silbernes Kreuz, belegt mit einem Kirschbaum in natürlichen Farben mit roten Früchten. Es handelt sich um ein redendes Wappen, da der alte Name Corneto der Stadt soviel wie „Wäldchen von Kornelkirschen" bedeutet. Das Wappen ist seit dem 14. Jahrhundert belegt.[6]

Partnerstädte

  • KubaKuba Jaruco
  • MaltaMalta Rabat

Söhne und Töchter der Stadt

  • Giovanni Vitelleschi (1390 - 1440), Kardinal
  • Giacomo Setaccioli (1868 - 1925), Komponist
  • Vincenzo Cardarelli (1887 - 1959), Schriftsteller
  • Sergio Guerri (1390 - 1440), Kardinal

Weblinks

 <Lang> Commons: Tarquinia – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.
  2. Gesetzblatt der Region Latium
  3. Italienischer Zivilschutz
  4. Giovanni M. de Rossi: La via Aurelia dal Marta al Fiora. In: Quaderni di Topografia Antica dell’Università di Roma, IV, 1968, S. 121–155.
  5. Information des Innenministeriums
  6. Cinzia dal Maso auf www.specchioromano.it

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