Calleva Atrebatum


Schematischer Plan der Stadt

Calleva Atrebatum war eine römische Stadt in der Provinz Britannien im heutigen England. Calleva Atrebatum ist archäologisch von besonderer Bedeutung, da es seit der Antike nie wieder besiedelt wurde. Der nächstgelegene Ort ist heute das Dorf Silchester. In den Jahren von 1890 bis 1909 wurden große Teile der antiken Stadt ausgegraben. Bis heute gibt es zahlreiche Nachgrabungen. Es handelt sich um die am besten ergrabene und daher am besten bekannte römische Stadt Englands und eine der am vollständigsten ausgegrabenen römischen Städte überhaupt.

Geografie

Die Reste der Stadt liegen in der nördlichen Hampshire, auf halben Weg zwischen den modernen Städten Reading und Basingstoke. In der Antike kreuzten sich hier Handelswege, die vom Norden kamen und an die Südküste Englands führten. In der Umgebung der Stadt gab es keine bedeutende Flüsse, doch hatte ein Bach seine Quelle innerhalb des Stadtgebietes. Pollenanalysen haben gezeigt, dass die Landschaft in römischer Zeit von Heide, Ackerland, sowie Feuchtgebieten und Marschen im Südosten geprägt wurde. Hier standen auch einige Bäume, wie Eichen und Birken. Calleva Atrebatum steht auf einer kleinen Landzunge, vor allem im Norden, Osten und Süden fällt das Land außerhalb der Stadtmauern ab.

Forschungsgeschichte

Die Ruinen der Stadt waren nie überbaut und vor allem die Stadtmauer steht noch heute stellenweise einige Meter hoch an und war immer sichtbar. Es gab schon früh Legenden, die sich um die Ruinen rankten. In dem posthumus veröffentlichten Werk Britannia Romana von Horsley wurde 1732 zum ersten Mal die Identifizierung dieser Ruinen mit Calleva Atrebatum vorgeschlagen. Diese Gleichsetzung setzte sich in den folgenden Jahren langsam durch, auch wenn andere Orte immer wieder als das antike Calleva Atrebatum in Betracht gezogen wurden. Erst 1907 fand man in der Stadt eine Inschrift, die Calleva nennt und diese Identifizierung sicherte.

Erste Grabungen fanden seit 1833 statt. Seit 1890 gab es systematische Ausgrabungen, die das Ziel hatten, die ganze Stadt freizulegen. Bis 1907 war das Stadtgebiet innerhalb der Mauern untersucht. Finanziert wurden die Grabungen durch Spendengelder und durch die Society of Antiquaries. Die Grabungen konzentrierten sich vor allem auf die Steingebäude. Metallfunde und pflanzliche Reste wurde zum ersten Mal in England genauer beobachtet und gesammelt. Aus heutiger Sicht sind diese Grabungen jedoch eher mangelhaft. Reste von Holzbauten wurden übersehen und es wurden keine stratigrafischen Aufzeichnungen gemacht. Der Fundort vieler Kleinfunde wurde nicht vermerkt. Der Keramik wurde nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Weitere Grabungen gab es auch in der Folgezeit und laufen bis heute an. Sie versuchen vor allem die vorrömerzeitliche Besiedlung und Einzelfragen zu klären.

Die Insulae wurden von den Ausgräbern durchnummeriert, wobei sich die niedrigsten Nummern im Stadtzentrum, die höheren eher am Stadtrand befinden.

Keltische Stadt

Einige wenige Funde deuten an, dass an der Stelle der späteren Stadt schon seit der Jungsteinzeit und in der Bronzezeit Menschen lebten. Seit dem vierten vorchristlichen Jahrhundert ist mit einer Dauersiedlung zu rechnen. Calleva Atrebatum wurde in der Folgezeit Hauptort des keltischen Stammes der Atrebaten und war vielleicht eine der größten keltischen Siedlungen Britanniens. Aus dieser Zeit sind vor allem Verteidigungswälle erhalten. Reste von Wohnbauten und Kleinfunde zeigen, dass das Stadtgebiet schon damals dicht besiedelt war. Ein keltischer König mit dem Namen Eppillus prägte Münzen in der Stadt, jedenfalls tragen diese die Aufschrift CALLE oder CALLEV. Tonmodeln für diese Münzen fanden sich in und in der Umgebung der Stadt.[1]

Die römerzeitliche Stadt

Reste der alten Stadtmauer

Im Jahr 43 n. Chr. wurden große Teile Englands von den Römern unterworfen. Die keltische Stadt florierte weiter, wurde aber wahrscheinlich beim Boudicca-Aufstand zerstört. In den folgenden Jahren wurden Teile der neuen Provinz unter die Herrschaft von Vassalenkönigen gestellt. Einer von ihnen war Tiberius Claudius Cogidubnus, der König der Atrebaten war. Er hatte seine Hauptstadt wahrscheinlich in Noviomagus Regnorum, doch scheint es wahrscheinlich, dass auch Calleva Atrebatum eine besondere Rolle unter diesem Herrscher spielte, da es doch später der Hauptort der Atrebaten werden sollte. Wahrscheinlich waren in dieser Zeit auch für kurze Zeit römische Soldaten in der Stadt stationiert.

Der genaue Ablauf der Umwandlung von einer keltischen zu einer römischen Stadt ist noch unklar, mag aber in den Jahren des Aufbaues nach dem Boudicca-Aufstand stattgefunden haben. An dem Ort des späteren Forums fanden sich Reste eines Vorgängerbaues aus Holz. Ziegel, die mit dem Namen des Kaisers Nero versehen waren, deuten auf ein größeres, wohl öffentliches Gebäude aus dieser Zeit. Daneben zeigen zahlreiche Gebäude eine andere Orientierung als die späteren Bauten, die sich dem römischen Stadtplan anpassen. Dies deutet auf einen anderen Stadtplan und Straßenorientierung in dieser Phase.

An einem bestimmten Zeitpunkt erhielt die Stadt ein vollkommen neues Straßennetz. Es ist noch umstritten, wann sie diesen Plan mit sich rechtwinklig kreuzenden Straßen erhielt. Die Zeit um 100 n. Chr. scheint am wahrscheinlichsten. Die nun eingerichteten Insulae waren 400 zu 400 oder 275 zu 400 römische Fuß groß.

Der Ort wird nur in zwei antiken Werken genannt. Claudius Ptolemäus in seinem Geographike Hyphegesis bezeichnet den Ort als Hauptstadt der Atrebaten und liefert die Koordinaten 19*00 54°15. In der Itinerarium Antonini wird der Ort gleich viermal genannt. Demnach lag die Stadt auf dem Weg von Noviomagus Regnorum (Chichester) nach Londinium, auf dem Weg von Venta Belgarum (Winchester) nach Ad Pontes (Staines, Surrey), was wiederum auf dem Weg nach Londinium lag. Ein letzter Weg führte von Isca Dumnoniorum (Exeter) nach Calleva und endete hier.

Öffentliche Bauten

Forum

Im Zentrum befand sich ein Forum mit einer Basilika. Es konnten mehrere Bauphasen unterschieden werden. Der erste Bau wurde um 85 n. Chr. errichtet und bestand aus Holz, der zweite Bau stammt aus der Zeit um 150 n. Chr. Das Aussehen und die Ausmaße des ersten Forums sind bis heute noch nicht ganz geklärt, jedoch gab es zwei Bauphasen. Vor allem erhielt das Forum in der zweiten Bauphase, die um 85 n. Chr. datiert wird eine Basilika. Das Forum und die Basilika des zweiten Jahrhunderts nahmen zusammen ca. 0.8 Hektar ein. Das Forum hatte einen großen Hof (etwa 43 x 40 m), der an allen Seiten von Portiken gerahmt war. Dahinter befanden sich Läden und Büros. Vor allem im Süden gab es zwei Räume mit Apsiden, bei denen es sich sicherlich um Büros handelte. Auch an der Außenseite des Gebäudes gab es an allen Seiten Portiken. Der Haupteingang lag im Westen und trug eine große Weihinschrift. Gegenüber, im Westen stand die Basilika, die 82 m lang und 17,5 m breit war. In ihre befand sich eine Reihe von korinthischen Säulen, die einst ca. 8,6 m hoch waren. An den Kurzseiten befanden sich jeweils Apsiden. Im Westen befanden sich weitere Büros, in deren Mitte sich eine dritte Apside befand. Ab der Mitte des dritten Jahrhunderts befanden sich Schmieden in der Basilika, was andeutet, dass das Gebäude ab dieser Zeit nicht mehr als öffentlicher Bau diente.

Es sind einige Teile der Forumsausstattung gefunden worden. Teile der Basilikawände waren mit lokalem Kalkstein und Marmor dekoriert. Es fanden sich Reste von Wandmalereien. Es fanden sich Reste zweier steinerner Tische, einer davon aus Marmor. Es gibt Fragmente von einem Dutzend Inschriften, die aber meist so klein sind, dass man kaum Aussagen zu ihrem Inhalt machen kann. Es gibt Fragmente von vier Statuen, die in der Basilika standen. Eine Figur der Tutela, einer gallischen Göttin, war aus Stein und datiert an das Ende des zweiten oder an den Beginn des dritten Jahrhunderts. Es fand sich vor allem ein zwei große Fragmente des Kopfes und Fragmente des Gewandes. Die Figur war überlebensgroß. Von einer überlebensgroßen Statue, vielleicht von einer kaiserlichen Figur, fand sich nur noch ein Fuß mit Sandale. Fragmente einer überlebensgroßen Bronzestatue gehören vielleicht auch zu der Figur eines Kaisers. De am Besten erhaltene Plastik stellt jedoch einen Adler in Bronze dar und ist fast vollkommen erhalten.[2]

Kirche

Südöstlich des Forums stand ein kleiner Bau, der etwa 13 x 9 m groß war. Er wurde 1892 und dann nochmals 1961 ausgegraben. Das Innere hatte eine Halle mit einer Apsis und zwei Schiffe und ist ost-westlich orientiert. Es konnten nur noch die Grundmauern ausgegraben werden, vielleicht hatte das Innere zwei Reihen von Säulen. In der Apsis fand sich ein geometrisches Mosaik, das von einem einfacheren Boden aus kleinen roten Steinen umgeben war. Das Innere war ausgemalt und zeigte Marmorimitierung. Im Grundriss ähnelt der Bau einer christlichen Kirche, doch ist diese Zuweisung nicht gesichert.[3] Es fanden sich keine eindeutigen Hinweise auf das Christentum in diesem Bau. Die Keramik, die sich unter dem Bau fand, zeigt, dass er nicht vor 200 n. Chr. erbaut worden sein kann.

Gasthaus

Im Süden der Stadt stand ein großes Gasthaus (Mansio). Es handelt sich nach dem Forum um das größte Gebäude der Stadt, das wahrscheinlich zur selben Zeit, wie das Straßennetz errichtet wurde. Der Komplex nimmt die Fläche von zwei Insulae ein. Der Haupteingang lag im Norden, wobei genau einer der nordsüdlichen Straßen der Stadt auf den Eingang trifft. Die Anlage bestand aus drei Flügeln, die sich um einen großen Hof gruppierten. In diesen Flügeln befanden sich jeweils diverse Räume, wobei sich beheizbare Zimmer nur im Westflügel fanden. Der Bau ist mehrmals umgestaltet worden. Im Südosten befanden sich ein weiterer großer Hof und ein Badehaus. Hier standen auch Latrinen, die jedoch anscheinend erst später erbaut worden sind. Die Funktion des Baues als Mansio ist nicht gesichert, doch spricht die Größe des Gebäudes dafür.[4]

Thermen

Im Südosten der Stadt befanden sich die Thermen. Sie gehören zu den frühsten Steinbauten der Stadt, die vielleicht schon um 50 n. Chr. errichtet wurden. Es konnten mehrere Bauphasen unterschieden werden. Zunächst bestanden sie aus eine Portikus, eine Palästra und den dahinter liegenden Baderäumen. Die Portikus wurde später entfernt und die Baderäume in zwei Hälften unterteilt, sicherlich damit Männer und Frauen getrennt baden konnten.

Tempel

Es konnten ein Tempelbezirk und mehrere Tempel festgestellt werden. Keiner der Tempel entsprach dem klassischen antiken Typ; vielmehr handelte sich um gallo-römische Umgangstempel.

Ein Tempelkomplex stand ganz im Osten der Stadt, direkt südlich des Stadttores, in Insula XXX. Hier standen zwei Umgangstempel, die in ihrer Ausrichtung eher dem ersten Stadtplan folgten. Der nördliche Tempel war etwas größer mit eine Cella von 22,25 m im Quadrat und eine 4,1 m breite, äußere Portikus. Die Außenseite des Baues war stuckiert und rot bemalt. Der südliche Tempel war 15, 25 m im Quadrat mit eine Cella von 5,5 m größe. Die Außenwände waren wiederum rot gestaltet. Es fanden sich Reste von Marmor, aber ansonsten kaum relevante Objekte. Im Norden des Tempelbezirkes stand ein kleiner Apsidenbau, bei dem es sich vielleicht auch um einen Tempel handelte. Eine mittelalterliche Kirche innerhalb des Tempelbezirkes, ist wie die beiden Tempel ausgerichtet und steht vielleicht auf den Resten eines weiteren Templebaues.

Ein Umgangstempel stand in Insula XXXVI, ganz im Westen der Stadt. Er war ca. 6 x 6 m groß wobei sich nur noch die im Plan quadratischen Grundmauern fanden. Der Tempel befand sich innerhalb einer Tempelumfassung, die etwa 30 x 35 m mass. Innerhalb des Tempelbezirkes fanden sich zwei Schächte, die im vierten Jahrhundert gefüllt wurden. Sie enthielten Keramik, Knochen und Münzen.

In Insula XXXV, etwas südöstlich des Forums stand ein weiterer Umgangstempel, der aber wesentlich kleiner als die beiden beschriebenen Bauten war. Hier wurde vielleicht Mars verehrt, wie die Fragmente von Statuen andeuten. Hier fanden sich auch Inschriften, die von Zünfte geweiht waren.

Mithras hatte vielleicht einen Tempel in Insula XIX, im Westen der Stadt. Der hiesige Bau war 9 x 6,5 m groß und hatte zwei Räume, von denen der westliche an der Kurzseite eine Nische hatte. Dies erinnert im Plan an andere Mithrän, was in der Tat aber der einzige Hinweis auf die Funktion als Heiligtum ist.

In Insula VII stand ein polygonaler Tempel mit sechzehn Seiten, er war also fast rund. Die Cella hatte einen Durchmesser von 10,9 m. Der Portikus war 2,9 m breit. Der Bau war im Norden, Osten und Süden weitläufig von einer Mauer umgeben. Die hier verehrte Gottheit bleibt allerdings auch unbekannt.[5]

Stadtmauer

Die Reste des Amphitheaters

Es gab eine Stadtmauer, die wohl aber erst im späten zweiten Jahrhundert begonnen wurde. Es handelte sich zunächst um eine Wallanlage, die nur Tore in Stein hatte. Dem Wall vorgelagert befanden sich zwei Gräben, aus denen der Sand für den Wall entnommen worden ist. Erst am Ende des dritten Jahrhunderts ist sie vollkommen in Stein erbaut worden. Insgesamt ist die Mauer, die heute noch zu großen Teilen erhalten ist, mehr als 2,5 km lang. Die Mauer hatte acht Stadttore, die allerdings nicht alle gleichzeitig im Betrieb gewesen sein müssen und umfasste ein annähernd achteckiges Stadtgebiet mit einem Durchmesser von ca. 500 m. Einige Stadtgebiete, vor allem im Westen sind nicht mit ummauert worden. Da dieser Teil der Stadt bisher nicht ausgegraben wurde, kann nicht gesagt werden, ob diese Gebiete damals schon unbewohnt waren, oder aus anderen Gründen nicht mit in das ummauerte Stadtgebiet einbezogen wurden.

Außerhalb der Stadt befand sich ein aus Erde erbautes Amphitheater, bei dem zwei Bauphasen unterschieden werden konnten. In der ersten bestanden die meisten Anbauten aus Holz, in der zweiten aus Stein. Das Theater hatte für ca. 4500 bis 9000 Zuschauer Platz. Es gab auch einige Vorstädte, die bisher aber noch nicht ergraben wurden. Es fehlen bisher auch Grabungen in den Friedhöfen.

Die meisten Gebäude und Wohnbauten der Stadt waren in Stein errichtet, doch gibt es zwischen ihnen viele Freiflächen, auf denen in der Antike wahrscheinlich Holzbauten standen, die die frühen Ausgrabungen nur ungenügend erkannten. Neuere, auf dem neuesten Stand durchgeführte Grabungen erbrachten diverse Belege für solche Häuser in Holzbauweise.

Wohnbauten

Mosaik aus Silchester

Die ältesten Steinhäuser stammen vom Ende des ersten Jahrhunderts. Es gibt eine große Vielzahl verschiedener Haustypen. Einfache Steinbauten bestanden nur aus einem Raum und hatten vielleicht Ein- oder Anbauten aus Holz. Hier konnten Feuerstellen beobachtet werden, die vielleicht auf Werkstätten hindeuten. Andere Bauten bestanden aus verschiedenen Räumen. Die meisten Häuser bestehen aus einem Korridor, an dem sich die einzelnen Räume reihten. Größere Häuser hatten oftmals mehrere Flügel, die zusammen einen Hof bildeten. Ein Haus in Insula XIV hatte vier Flügel, die sich um einen inneren Hof arrangierten. In ca. 30 Häusern fanden sich Mosaiken, die meist geometrische Muster zeigen und in ihrer Mehrzahl in das dritte und vierte Jahrhundert datieren. Beheizbare Räume sind häufig anzutreffen. Viele Räume waren mit Wandmalereien dekoriert, von denen aber nur sehr wenige in bedeutenden Resten erhalten waren. Fensterglas konnte bei den Ausgrabungen immer wieder angetroffen werden.

Wasserversorgung

Da die Stadt auf einer Anhöhe lag, ist es leicht verständlich weshalb es keine Aquädukte zur Wasserversorgung gab. Nur in Insula XV und XVI fand man eine Wasserleitung aus Holz, die andeutet, dass zumindest etwas Wasser auch von Außerhalb in die Stadt gebracht wurde. Wasser kam aber vor allem aus Brunnen, die sich überall in der Stadt fanden. Sie waren im Schnitt 6 m tief. Oftmals war der Boden fest genug, so dass die Brunnen keine weitere Stütze brauchten. In einigen Fällen sind die Brunnen aber mit Holz und dann mit Feuerstein verkleidet worden. Das Wasser wurde mit Holzeimern aus dem Brunnen gezogen. In Insula XIV wurde eine Holzpumpe gefunden, von einem Typ, der angeblich von Ktesibios erfunden wurde.[6]

Das Leben in der Stadt

Da die Friedhöfe der Stadt bisher noch nicht ausgegraben wurden, ist wenig über die Bewohner der Stadt bekannt, da die dafür so informativen Grabsteine fehlen. Nur ein einziger Grabstein ist bekannt, der schon 1577 gefunden wurde. Der Text lautet: Zur Erinnerung an Flavia Victorina; Titus Tammonius Victor, ihr Ehemann, errichtete (diesen Grabstein).[7] Das besondere Interesse dieser Inschrift liegt in dem Namen Tammonius, denn ein gewisser T. Tammonius Vitalis hinterließ eine Inschrift zu Ehren den Herkules, die sich im Forum fand. Sein Vater hieß wiederum Saenius Tammnoius. Diese Familie spielte also eine besondere Rolle im Leben der Stadt.[8]

Status der Stadt

Es ist so gut wie nichts zu der Stadtverwaltung bekannt. Calleva Atrebatum war der Hauptort einer Civitas, hatte anscheinend aber nie den Status eines Municipiums. Die einstige Einwohnerzahl kann nur schwer geschätzt werden. Es kann von ca. 1200 Einwohnern ausgegangen werden. Extremschätzungen schwanken aber zwischen 600 bis 7500 Einwohner.

Schriftkunde

Es gibt zahlreiche Belege, dass ein großer Teil der Stadtbevölkerung, zumindest rudimentär, Lesen und Schreiben konnte. Es gibt kurze Inschriften auf Ziegel, bevor sie gebrannt wurden. Es fanden sich ca. 150 Stili (Schreibgriffel) aus Bronze, Eisen oder Knochen, die zusammen mit dem Fund einer hölzernen Wachstafel belegen, das diese Form der Aufzeichnung für Rechnungen oder kurze Notizen weit verbreitet war. Es fanden sich auch Schreibstifte und Tintenfäßer, die das Schreiben auf Holzbrettern, Papyrus oder Pergament belegen. Auf einem Ziegel fanden sich die Endverse eines Verses der Aeneis von Vergil, was bezeugt, dass zumindest einige Klassiker bekannt waren und gelesen wurden.[9]

Gewerbe

In der Insula VI stand wahrscheinlich im ersten Jahrhundert eine Gerberei. Bei Ausgrabungen fanden sich zahlreiche Ochsenkiefer. Dies deutet an, dass hier jemand Ochsenfelle mit Kopf angekauft und weiterverarbeitet hatte. In einem Eisenhort fanden sich drei Leisten, welche die Anwesenheit eines Schuster andeuten. Im Forum wurde Zinn verarbeitet, da sich dort sechs Modeln fanden. Es gibt Belege für Eisenverarbeitung, dazu gehören zwei Eisenhorte, die zahlreiche Werkzeuge enthielten und der Fund eines Ofens für Eisen. In den Eisenhorten fanden sich auch zahlreiche Werkzeuge, die offensichtlich von Schreinern benutzt wurden. Dazu gehört ein Hobel. Jenseits des Nordtors fanden zwei Töpferöfen, die in das erste Jahrhundert n.Chr. datieren. Die Analyse von Glas hat erbracht, dass auch dieses vor Ort verarbeitet wurde. Um die Stadt herum gab es kaum Villen, sodass vermutet wurde, dass die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle spielte. Einige Häuser der Stadt haben große Höfe, die auf eine landwirtschaftliche Funktion hinweisen.

Literatur

  • Michael Fulford: A Guide to Silchester, The Roman Town of Calleva Atrebatum, 2002 ISBN 0-951250-91-4
  • George C. Boon: Silchester: The Roman Town of Calleva, Newton Abbot, London, North Pomfret, Vancouver 1974 ISBN 0-7153-6339-5
  • John Wacher: The Towns of Roman Britain, Routledge, London/New York 1997, S. 271-291 ISBN 0-415-17041-9

Einzelnachweise

  1. Wacher: The Towns of Roman Britain, 272
  2. Boon: Silchester, 108-120
  3. A.C.King: The Roman church at Silchester reconsidered, In: Oxford Journal of Archaeology 2 (1983), S. 225-237
  4. Wacher: The Towns of Roman Britain, S. 277-278
  5. Boon: Silchester, S. 152-160
  6. Boon: Silchester, 85-87; Bild der Pumpe und Rekonstruktion
  7. Boon: Silchester, 186
  8. Wacher: Towns of Roman Britain, 289
  9. Boon: Silchester, 62-64

Weblinks

 <Lang> Commons: Calleva Atrebatum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

51.357222222222-1.0825Koordinaten: 51° 21′ N, 1° 5′ W


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Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
DOI:
29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
DOI:
15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
DOI: 10.1126/sciadv.1601941
28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
DOI: 10.1038/nature17993
29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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