Schanze Adolfseck


Schanze Adolfseck
Überreste der Wallanlage

Überreste der Wallanlage

Entstehungszeit: Dreißigjähriger Krieg
Erhaltungszustand: Bodendenkmal
Ort: Adolfseck
Geographische Lage 50° 9′ 56″ N, 8° 4′ 32,8″ O50.1655597011118.0757665633333290Koordinaten: 50° 9′ 56″ N, 8° 4′ 32,8″ O
Höhe: 290 m ü. NHN
Schanze Adolfseck (Hessen)
Schanze Adolfseck

Die Schanze Adolfseck ist eine kleine Belagerungsburg beim Bad Schwalbacher Ortsteil Adolfseck im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Das römische Kleinkastell Adolfseck wurde in unmittelbarer Nähe nachgewiesen.

Geografische Lage

Die Schanze Adolfseck liegt ca. 650 m nördlich von Adolfseck und 750 m nordöstlich von Lindschied am felsigen Ufer der Aar oberhalb der Aartalbahn.

Anlage

Die Anlage an sich stellt sich als abgerundetes, halboffenes Rechteck dar, dessen eine Seite vom Bergabfall begrenzt wird. Der Wall ist ca. 2,5 m breit und rund 0,5 m hoch. Die Gräben sind rund 2,5 m breit und 0,2 m tief. Die talabwärts gerichtete Seite hat eine Länge von ca. 26 m. Die Schanze überlagert den vormals hier verlaufenden Limeswall.

Geschichte

Die Schanze wurde vermutlich während des Dreißigjährigen Krieges errichtet, als Kurmainz Adolfseck zerstörte. Insofern ist die Anlage als Belagerungsburg anzusehen. Von Ihrer Lage her konnte der Zugang vom linken Aarufer nach Adolfseck abgesperrt werden. Zudem konnte die Burg Adolfseck von der Position gut beschossen werden.

Denkmalschutz

Der Bereich der Wallanlage ist ein Bodendenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.

Galerie

Literatur

  • A. v. Cohausen – Nassauische Annalen 15

Diese Artikel könnten dir auch gefallen