Römischer „Musensarkophags“ (2. Jhd. n. Chr.), gefunden an der Via Ostense in Rom, heute im Louvre, Paris

Die Musen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Einzahl {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) sind in der griechischen Mythologie Schutzgöttinnen der Künste. Die Überlieferung der uns heute bekannten neun Musen stammt von Hesiod.

Die Musen

Noch in der homerischen Odyssee wird die Muse im einsetzenden Vorgesang, dem Proömium, als Namenlose im Singular angerufen: „Nenne mir, Muse…“[1]

Die olympischen Musen

Fresko Parnass (um 1510) aus den Stanzen des Raffael, Apostolischer Palast, Rom: Zu beiden Seiten Apollons sind die neun klassischen Musen unter Vorsitz der Kalliope (links) und Erato (rechts) dargestellt. Den äußeren Kreis der Dargestellten bilden Lyriker, Epiker und Prosaschriftsteller.

Hesiod (siebtes Jahrhundert v. Chr.) hat die Zahl der Musen in seiner Theogonie[2] auf neun festgelegt: Nach ihm sind sie die Töchter der Mnemosyne, der Göttin der Erinnerung, und des Zeus, und auch die von ihm genannten Namen sind kanonisch. Sie werden Mnemoniden oder olympische Musen genannt.[3] Allerdings wies Hesiod ihnen noch keine speziellen Zuständigkeitsbereiche und Attribute zu. Diese werden erst später unterschieden; doch auch dann wechselten die Zuschreibungen von Funktionen und Attributen noch einigermaßen willkürlich. Erst nach und nach gab es eine sich festigende Zuordnung von Name, Funktion und Attribut:[4]

  1. Klio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Rühmende, ist die Muse der Geschichtsschreibung (Attribute: Papierrolle und Schreibgriffel);
  2. Euterpe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Erfreuende, ist die Muse der Lyrik und des Flötenspiels (Attribut: Aulos, die Doppelflöte);
  3. Melpomene ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Singende, ist die Muse der Tragödie (Attribut: ernste Theatermaske, Weinlaubkranz, wahrscheinlich auch ein Schwert oder eine Keule);
  4. Erato ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Liebevolle, Sehnsucht Weckende, ist die Muse der Liebesdichtung (Attribut: Saiteninstrument, Leier);
  5. Terpsichore ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die fröhlich im Reigen Tanzende, ist die Muse für Chorlyrik und Tanz (Attribut: Leier);
  6. Urania ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Himmlische, ist die Muse der Astronomie (Attribut: Himmelskugel und Zeigestab);
  7. Thalia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), altgriechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Festliche, die Blühende, ist die Muse der Komödie (Attribut: lachende Theatermaske, Efeukranz und Krummstab, denn auch die heitere bukolische Poesie gehört zu ihr);
  8. Polyhymnia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Hymnenreiche (Liederreiche). Sie ist die Muse des Gesangs mit der Leier (kein spezifisches Attribut, manchmal die Leier);
  9. Kalliope ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die mit der schönen Stimme, ist die Muse der epischen Dichtung, der Rhetorik, der Philosophie und der Wissenschaft (Attribut: Schreibtafel und Schreibgriffel).

Die drei oder vier titanischen Musen

Eine vermutlich ältere Musentrias überlieferte der Reiseschriftsteller Pausanias (um 115–180 n. Chr.) unter den folgenden Namen und Zuständigkeitsbereichen:

  • Melete ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „Übung, Fertigkeit“),
  • Mneme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „Gedächtnis“),
  • Aoide ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „Gesang, Musik“).[5]

Als Musen wurden auch die titanischen Musen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value))[6] genannt. Cicero unterschied deren vier:

  • Thelxinoe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „die Herzerfreuende“),
  • Aoide ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „Gesang“),
  • Arche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „Beginn“),
  • Melete ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „Übung, Fertigkeit“).[7]

Sie sollen nach Cicero die ältesten Musen und Töchter des Zeus als Sohn des Uranos – Cicero unterscheidet hier zwischen drei verschiedenen Ausprägungen des Zeus, die alle unterschiedliche Väter haben – und der Plusia gewesen sein, daher ihr Name. Die gleiche Zusammenstellung kannte bereits Aratos von Soloi, wie Johannes Tzetzes in den Scholien zu den Werken und Tagen Hesiods überliefert; bei Aratos sind sie jedoch die Töchter des olympischen Zeus und der Plusia.[8] Platon gruppiert hingegen Hesiods Terpsichore, Erato, Kalliope und Urania zur Vierzahl.[9]

Apollon als Anführer der neun Musen und ein dionysischer Thiasos, alexandrinischer Bucheinband, sechstes Jahrhundert

Die drei oder vier apollonischen Musen

Als drei apollonische Musen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value))[3] oder auch delphische Musen wurden drei Töchter des Apollon bezeichnet:

  • Kephiso ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Nete ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)),
  • Apollonis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Mese ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)),
  • Borysthenis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Hypate ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Sie stellen die drei Saiten der Lyra des Apollo dar und sollen auf dem Helikon gewohnt haben. Der erste Namenssatz geht auf Eumelos von Korinth (siebtes Jahrhundert v. Chr.) zurück,[10] der zweite auf Plutarch,[11] er gibt dort darüber hinaus eine vierte Muse an:

  • Polymatheia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), „die Belesenheit, Gelehrsamkeit“).

Nete, Mese, Hypate spielen als Elemente der Tetraktys eine bedeutsame Rolle in der antiken Musiktheorie. Als vierte kam gelegentlich die Paramese hinzu, da die Saitenzahl der Lyra und die sich an ihr orientierende Musiktheorie variabel waren.

Die sieben oder neun pierischen Musen

In anderer Tradition existierte eine Gruppe von sieben Musen, die nach Johannes Tzetzes von Epicharmos (5. Jahrhundert v. Chr.) erwähnt worden sein sollen, die sogenannten pierischen Musen oder Pieriden mit den folgenden Namen:[12]

  • Neilo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)),
  • Tritone ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)),
  • Asopo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)),
  • Heptapora ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)),
  • Achelois ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)),
  • Titoplus (?) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value); auch Tipoplus),
  • Rhodia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Diese sieben sollen die Töchter des Pieros, Stammvaters des thrakischen Volks der Píeres oder Piereíes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), die später von den Makedonen ins nördliche Küstengebiet jenseits des Strymon vertrieben wurden[13], und einer pimpleischen Nymphe namens Antiope gewesen sein (Cicero, de natura deorum 3,54). Das antike Städtchen Pimpleia wird an der Stelle des heutigen Litochoro vermutet und gab den Musen außerdem den Beinamen der Pimpleiden.[14]

Hingegen kennt Ovid neun pierische Musen, deren Mutter Euippe gewesen sein soll; sie stammen aus Ägypten und fordern die „jüngeren“ olympischen Musen heraus (Wettstreit der Mnemoniden und Pieriden). Nach ihrer Niederlage werden sie zur Strafe für ihr anmaßendes Verhalten in Elstern verwandelt.[15] Diese neun Töchter des Pieros wurden auch Vögeln gleichgesetzt und trugen gelegentlich die Namen: Colymbas, Lyngx, Cenchris, Cissa, Chloris, Acalanthis, Nessa, Pipo und Dracontis.

Entwicklung und Rezeption des Musenbegriffs

Apollo und die Musen auf dem Helikon (oder Parnass), Ölgemälde von Claude Lorrain, 1680

Während die Namen der Musen bei Hesiod lediglich Aspekte der Tanz- und Dichtkunst betonen, werden sie in der späteren Antike auf unterschiedliche Musikinstrumente und Gattungen bezogen, woraus die angegebene kanonische Zuordnung von „Aufgabengebieten“ der Musen hervorgeht.

Die zum Gefolge Apollons zählenden Musen sollen am böotischen Berg Helikon bei der Quelle Hippokrene zu finden sein, die durch einen Hufschlag des geflügelten Musenrosses Pegasos freigelegt wurde. Daher rührt der zum Teil für sie benutzte Name Helikoniades. Anderen Angaben zufolge wohnen die Musen auf dem – dem Apollon geweihten – Parnass oberhalb von Delphi, bei der kastalischen Quelle, deren Wasser Begeisterung und Dichtergabe verleihen soll.

Die Heiligtümer der Musen heißen Museion (woraus das heutige Wort Museum entstand), auch das deutsche Wort Musik – von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), der „Kunst der Musen“ – verdankt seinen Namen den Göttinnen. Als Personifizierung oder Werkzeug einer Muse kann die Muse betrachtet werden. Die Römer setzten die Musen mit den Camenae gleich.[16]

Musenanruf in der Dichtung

Dante, Homer und Vergil – Detail aus dem Fresko Parnass von Raffael

Am Anfang antik-griechischer Epen und Hymnen steht oft eine Anrufung der Muse. So beginnt Homers Odyssee mit den berühmten und vielzitierten Versen: Nenne mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes, / Welcher so weit geirrt, nach der heiligen Troja Zerstörung.[17] Auch etliche römische Dichter bitten die Muse um Inspiration (Vergil in der Aeneis), oder um Dauer für ihr Gedicht (Catull in den Carmina).

Nach der Ächtung der Musen durch die mittelalterliche Kirche folgten Dichter der Neuzeit wie Dante, Shakespeare, Milton diesem Gebrauch wieder.[18] Die neun Gesänge von Goethes Hermann und Dorothea tragen die Namen der neun Musen. Macht Klopstock in seinem Messias von der Anrufung Gebrauch, indem er statt der Muse die unsterbliche Seele andichtet („Sing’, unsterbliche Seele, der Menschheit Erlösung“), so spielt Vladimir Nabokov im Titel seiner autobiographischen Schrift Speak, Memory zugleich auf Mnemosyne, Göttin der Erinnerung und Mutter aller Musen, an.[19]

Die olympischen Musen in Hexametern

In deutschen humanistischen Gymnasien gehörten die Musen zum Unterrichtsstoff. Vor dem Jahr 1839 hatte ein (anonymer) deutscher Dichter die Namen der Musen und ihre Bestimmungen in folgende, für die Schüler einprägsame, Hexameter gebracht:[20]

Klio lehrt die Geschichte der Völker; tragische Spiele
Sind der Melpomene heilig, komische liebet Thalia:
Schlachtgesänge tönt der Kalliope stolze Dromete;
Tänzer beschützt Terpsichore, Flötenspieler Euterpe
Erato singet der Liebenden Glück; Urania wandelt
Unter den Sternen; Polyhymnia (Polymnia) herrscht im Reiche der Redner.

Es handelt sich um eine sinngemäße Übertragung aus dem Lateinischen.

Siehe auch

  • Muse (Beziehung)
  • Leichte Muse
  • Zehnte Muse
  • Musen-Polka

Literatur

(chronologisch geordnet)
Übersichtsdarstellungen in Nachschlagewerken

  • Oskar Bie: Musen. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 3238–3295 (Digitalisat).
  • Musen. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 14, Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1908, S. 298.
  • Maximilian Mayer: Musai. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XVI,1, Stuttgart 1933, Sp. 680–757.
  • Walter Pötscher: Musai. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 3, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1979, DNB 790321327, Sp. 1475–1479.
  • Anne Queyrel: Mousa, Mousai. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band VI, Zürich/München 1992, S. 657–681.
  • Jan Söffner: Musen. In: Maria Moog-Grünewald (Hrsg.): Mythenrezeption. Die antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band 5). Metzler, Stuttgart/Weimar 2008, ISBN 978-3-476-02032-1, S. 441–457.
  • Claudia Schindler u. a.: Musen. In: Reallexikon für Antike und Christentum. Band 25, Hiersemann, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7772-1318-7, Sp. 184–220.

Gesamtdarstellungen und Untersuchungen

  • Franz Roediger: Die Musen. Eine mythologische Abhandlung. B. G. Teubner, Leipzig 1875 (Digitalisat).
  • Oscar Bie: Die Musen in der antiken Kunst. Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1887 (Digitalisat).
  • Pierre Boyancé: Le culte des muses chez les philosophes grecs. Toulouse 1937.
  • Ernst Robert Curtius: Die Musen im Mittelalter. Erster Teil, bis 1100. In: Zeitschrift für romanische Philologie. Band 59, 1939, ISSN 0049-8661, S. 129–188.
  • Walter F. Otto: Die Musen und der göttliche Ursprung des Singens und Sagens. Diederichs, Düsseldorf/Köln 1955, DNB 453674542.
  • Karl Deichgräber: Die Musen, Nereiden und Okeaninen in Hesiods Theogonie. Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz 1965, DNB 450889629.
  • Eike Barmeyer: Die Musen. Ein Beitrag zur Inspirationstheorie. Fink, München 1968, DNB 455610657.
  • Maria Teresa Camilloni: Le Muse. Editori riuniti, Rom 1998, ISBN 88-359-4534-8.
  • Raoul Schrott: Der Ursprung der Musen bei Hesiod und Homer. In: Hesiod Theogonie, Übersetzt und erläutert von Raoul Schrott. Carl Hanser Verlag, München 2014, ISBN 978-3-446-24615-7, S. 56–215.
  • Marta Cardin, Olga Tribulato: Enumerating the Muses: Tzetzes in Hes. Op. 1 and the Parody of Catalogic Poetry in Epicharmus. In: Marco Ercoles, Lara Pagani, Filippomaria Pontani, Giuseppe Ucciardello (Hrsg.): Approaches to Greek Poetry: Homer, Hesiod, Pindar, and Aeschylus in Ancient Exegesis (= Trends in Classics. Supplementary Volumes 73). De Gruyter, Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-063188-3, S. 161–192.
  • Kleoniki Rizou: Holz vom Helikon. Die Musen und ihre Landschaft in Kult, Mythos und Literatur. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2020, ISBN 978-3-8253-4675-1.

Poetisches

  • Maximilian Bern (Hrsg.): Die zehnte Muse – Dichtungen – vom Brettl und fürs Brettl, Verlag: Otto Elsner, Berlin 1905, Neuausgabe: Die zehnte Muse, Vera Bern (Hrsg.), Ausgabe 711.–720. Tsd., überprüfter Nachdruck d. 681.–690. Tsd., Verlag Elsner, Darmstadt 1964[21]
  • Richard Zoozmann (Hrsg.): Unartige Musenkinder – Ein buntes Sträußchen lustiger Pflanzen, aus Treibhausbeeten alter und neuer Zeit gepflückt und gewunden von Richard Zoozmann, Hesse & Becker Verlag, Leipzig 2015.[22]

Weblinks

Wiktionary: Muse – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Musen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Vgl. die unterschiedlichen Übersetzungen. http://www.klassikerforum.de/index.php?topic=2681.40;wap2
  2. Hesiod, Theogonie 76–80; 917
  3. 3,0 3,1 Mousai Apollonides, theoi.com
  4. Oskar Bie: Musen. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 3238–3295. – Wer sich die Namen merken will, nutze folgende Eselsbrücke (in welcher allerdings nur der Name der Muse Klio vollständig erscheint): Klio, Me, Ter, Thal, Eu, Er, Ur, Po, Kal (Kliometerthal, euer Urpokal!).
  5. Pausanias 9,29,2
  6. Mousai Titanides, theoi.com
  7. Cicero, De natura deorum 3,21,54.
  8. Tzetzes, Scholia in Hesiodum, Opera et dies 1 (= Thomas Gaisford: Poëtae Graeci minores. Kühn, Leipzig 1823, S. 25,16–18; Digitalisat); zur Stelle siehe Marta Cardin, Olga Tribulato: Enumerating the Muses: Tzetzes in Hes. Op. 1 and the Parody of Catalogic Poetry in Epicharmus. In: Marco Ercoles, Lara Pagani, Filippomaria Pontani, Giuseppe Ucciardello (Hrsg.): Approaches to Greek Poetry: Homer, Hesiod, Pindar, and Aeschylus in Ancient Exegesis (= Trends in Classics. Supplementary Volumes 73). De Gruyter, Berlin/Boston 2019, S. 161–192, hier S. 169–170.
  9. Plato, Phaedrus 259
  10. Eumelos Frag. 35 West = Tzetzes, Scholia in Hesiodum, Opera et dies 1 (= Thomas Gaisford: Poëtae Graeci minores. Kühn, Leipzig 1823, S. 25,13–15); siehe auch Marta Cardin, Olga Tribulato: Enumerating the Muses: Tzetzes in Hes. Op. 1 and the Parody of Catalogic Poetry in Epicharmus. In: Marco Ercoles, Lara Pagani, Filippomaria Pontani, Giuseppe Ucciardello (Hrsg.): Approaches to Greek Poetry: Homer, Hesiod, Pindar, and Aeschylus in Ancient Exegesis (= Trends in Classics. Supplementary Volumes 73). De Gruyter, Berlin/Boston 2019, S. 161–192, hier S. 169–170 mit Anm. 19.
  11. Plutarch, Symposium 9,14
  12. Tzetzes, Scholia in Hesiodum, Opera et dies 1 (= Thomas Gaisford: Poëtae Graeci minores. Kühn, Leipzig 1823, S. 25,19–22); siehe Marta Cardin, Olga Tribulato: Enumerating the Muses: Tzetzes in Hes. Op. 1 and the Parody of Catalogic Poetry in Epicharmus. In: Marco Ercoles, Lara Pagani, Filippomaria Pontani, Giuseppe Ucciardello (Hrsg.): Approaches to Greek Poetry: Homer, Hesiod, Pindar, and Aeschylus in Ancient Exegesis (= Trends in Classics. Supplementary Volumes 73). De Gruyter, Berlin/Boston 2019, S. 161–192.
  13. Pieriden (Memento des Originals vom 16. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mythindex.com. Myth Index.
  14. Eintrag Pimpleia. In: William Smith: Dictionary of Greek and Roman Geography, illustrated by numerous engravings on wood. Walton and Maberly, London 1854.
  15. Ovid, Metamorphosen 5,294–678.
  16. Berühmt ist der Anfang von Horazens Epistelbuch (Epist. 1,1,1): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value); vgl. dazu Oskar Bie: Musen. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 3238–3295.
  17. Vgl. die unterschiedlichen Übersetzungen. http://www.klassikerforum.de/index.php?topic=2681.40;wap2
  18. Vgl. en:Muse#Function in literature.
  19. Vgl. en:Speak, Memory#Various publications.
  20. Johann Konrad Friederich: Universal-Mythologie oder vollständige Götter- und Fabellehre aller Völker der Erde. Comptoir für Literatur u. Kunst, Frankfurt a. Main 1839 (VIII, 533, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  21. Die zehnte Muse
  22. Unartige Musenkinder