Polyhymnia Sarkophag, 2. Jh. v. Chr., Louvre

Polyhymnia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Polymnia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine der neun Musen. Sie ist die Muse der Hymnendichtung. Wie alle Musen ist sie eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne. Wie es Diodorus Siculus überliefert, bringt sie jenen Schreibern Ruhm, deren Werke sie für unsterblich hält.[1]

In der bildenden Kunst der Antike wird Polyhymnia als ernste und nachdenkliche Frau und meistens ohne Attribute dargestellt. Oft legt sie den Finger an den Mund oder stützt das Kinn in die Hand oder den Ellbogen auf einen Säulenstumpf. Gekleidet ist sie in einen langen Mantel, trägt einen Schleier und hält auch, vor allem in der nachantiken Kunst, eine Leier. Seit der Renaissance wird Polyhymnia gelegentlich mit Blumen und Blättern bekränzt dargestellt.

Quellen

Hesiod, Theogonie

Ausgaben
  • Friedrich Solmsen (Hrsg.): Hesiodi Theogonia Opera et Dies Scvtvm. Editio Tertia. Oxford 1990, ISBN 978-0-19814071-9 (Oxford Classical Texts).
  • Otto Schönberger (Übersetzer u. Hrsg.): Hesiod „Theogonie“. Griechisch/Deutsch. Reclam, Stuttgart 2002, ISBN 3-15-009763-0.
  • Albert von Schirnding (Übersetzer u. Hrsg.): Hesiod, Theogonie. Werke und Tage. Griechisch/Deutsch. Artemis, Winkler, Zürich/Düsseldorf 2001, Einführung und Register: Ernst Günther Schmidt, ISBN 3-76081665-7.

Weblinks

Commons: Polyhymnia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Theoi: Polyhymnia, abgerufen am 6. Dezember 2016 .

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