Portela de Mogos


Der Cromlech von Portela de Mogos (auch Portela dos Mogos oder Cromlech Mode genannt) wurde 1966 in einem Wald bei Almendres entdeckt. Der Cromlech liegt in der Nähe der eingeebneten Kuppe eines sehr steilen Hügels der Serra de Monfurado im Distrikt Évora in Portugal. Mit Almendres, Portela de Mogos und Vale Maria do Meio liegen die größten Konzentrationen von Menhiren und Statuenmenhiren auf der Iberischen Halbinsel im Distrikt Évora.

Cromlech da Portela de Mogos

Bei den 1995/96 erfolgten Ausgrabungen wurde festgestellt, dass sechs der 40 zumeist langovalen Menhire flache Gravuren insbesondere von Gesichtern haben und daher zu den Statuenmenhiren zu zählen sind. 21 Menhire stehen noch aufrecht und 15 bilden einen nach Westen gerichteten Halbkreis. Die übrigen sechs, zu denen auch der größte gehört, stehen vor dem Halbkreis. 19 andere, die wie bei Almendres zu einem ovalen Kreis gehört haben könnten, liegen am Boden.

Die gravierten Menhire werden überwiegend als weiblich angesehen, da einige paarweise runde Darstellungen als Brüste gedeutet werden. Die stilisierten Gesichter werden von Halbkreisen eingerahmt, die als Lunulae interpretiert worden sind.

Neue Ausgrabungen erlaubten belegen die Wiederverwendung (vielleicht als Nekropole) des Cromlechs und des Menhirpaares von S. Sebastião 1. An beiden Stellen wurde eine Menge Keramik (kleine größtenteils keilförmige Schüsseln) gefunden, die in die frühe Bronzezeit datiert.

In der Nähe liegen „Vale Maria do Meio“, der Cromlech und der Menhir von Almendres und das Menhirpaar von San Sebastião.

Siehe auch

Literatur

  • J. Cardoso, A. Carvalhosa, J. Pais: Cromeleque de Portela de Mogos (Concelho de Évora) - estudos geoarqueológicos e paleobotânicos, A Cidade de Évora , II Série, n.º 4, et al 2000.Évora, S. 35-55.

Weblinks

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