Keltiberer

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Keltiberer

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Verteilungskarte der keltiberischen Stämme.
Bronzeplakette mit Inschrift.

Als Keltiberer bezeichnet man eine Gruppe von Stämmen im zentralen und nördlichen Spanien sowie in Portugal in vorrömischer Zeit.

Die Bezeichnung „Keltiberer“ bezeichnet die Tatsache, dass sowohl keltische als auch iberische Elemente erkennbar sind. Ob sie aus einer Vermischung zwischen Kelten und Iberern hervorgegangen sind, im Wesentlichen eine der beiden Gruppen darstellen oder sie eine lange eigenständige Vorgeschichte haben, ist unklar.

Archäologische Funde brachten überwiegend metallische Gegenstände hervor, wie Pferdegeschirr und Waffen. Die gefundenen Schwerter sollen Vorbild für das römische Gladius gewesen sein.

Von Chronisten werden die Keltiberer als kriegerisch beschrieben. Im 2. Jahrhundert v. Chr. wurden sie von den Römern unterworfen.

Die Sprache der Keltiberer ist durch Inschriften und Ortsnamen belegt.

Geschichte

  • 218 v. Chr. zogen viele Keltiberer und südfranzösische Gallier mit Hannibal nach Norditalien
  • 197 v. Chr. – 179 v. Chr. Krieg gegen die Römer (Keltiberischer Krieg)
  • 154 v. Chr. – 133 v. Chr. Krieg gegen die Römer (Spanischer Krieg)
  • 133 v. Chr. vernichteten die Römer die keltiberische Stadt Numantia, worauf ein langer Frieden folgte

Siehe auch

Literatur

  • Adolf Schulten: Die Keltiberer und ihre Kriege mit Rom, München 1914

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