Mettler, Schultz, Näher

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Kastelle von Welzheim


Datei:ORL 45 tab 01 pic 01 Lageplan.jpg
Lageplan des West- und Ostkastells mit ihrer Verbindungsstraße (Grabungen 1894–96)

Die Kastelle von Welzheim waren zwei römische Militärlager am Vorderen Limes, einem Teilabschnitt des UNESCO-Weltkulturerbes „Obergermanisch-Rätischer Limes“ auf dem Gebiet der heutigen Stadt Welzheim im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg. Zu den bedeutendsten Erkenntnissen, die an dieser Grabungsstätte gewonnen wurden, trugen die Brunnenfunde aus dem Ostkastell bei. Sie gaben einen umfassenden Einblick in die Vegetation und in die Lebensbedingungen der Bewohner im 2. und 3. Jahrhundert.

Westkastell (Kohortenkastell)

Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing
hf
Westkastell Welzheim
Limes ORL 45 (RLK)
Strecke (RLK) Obergermanischer Limes
Vorderer Limes, Strecke 9
Datierung (Belegung) um 155/160 n. Chr.
bis um 259/260 n. Chr.
Typ Alenkastell
Einheit „Ala I …“ (?)
Größe 236 m × 181 m = ca. 4,3 ha
Bauweise Steinkastell
Erhaltungszustand fast vollständig überbaut; nicht sichtbar
Ort Welzheim
Geographische Lage 48° 52′ 20,2″ N, 9° 37′ 56,8″ O48.8722722222229.63245
Vorhergehend Kleinkastell Rötelsee (nördlich)
Anschließend Kastell Lorch (südlich)
Das Kastell mit den zwischen 1895 und 2006 aufgenommenen Befunden

Das Westkastell Welzheim ist heute fast vollständig überbaut. Es war durch eine Straße mit dem 530 m östlich gelegenen, kleineren und wesentlich besser erforschten Ostkastell verbunden. Das Westkastell war Garnisonsort einer Kavallerieeinheit, die zur Grenzsicherung eingesetzt wurde.

Lage

Bei Welzheim endet ein rund 80 km langer geradliniger, von Nord nach Süd laufender Limesabschnitt. Die Stadt ist einer der wenigen Orte am Obergermanisch-Rätischen Limes, der zwei Kastelle besaß. Die fast exakt auf einer genauen West-Ost-Achse liegende Garnison befand sich an einem nach Osten abfallenden Hang im Süden der heutigen Stadt Welzheim und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig überbaut. Etwas westlich der heutigen Kreuzung Schloßgartenstraße–Christian-Bauer-Straße lag die Porta praetoria, das Haupttor des Lagers, auf dessen Lage die Gesamtbebauung ausgerichtet war. Die Christian-Bauer-Straße nimmt in östliche Richtung gehend etwas versetzt die Ausrichtung der antiken Lagerstraße zu den Principia, dem Stabsgebäude, auf. Dort, wo die Christian-Bauer-Straße auf die Schorndorfer Straße stößt, befand sich ungefähr der Eingang zum Stabsgebäude. Die Schorndorfer Straße läuft in Nord-Südrichtung fast genau über der ehemaligen großen Vorhalle, einem Mehrzweckbau, die wie ein Riegel quer vor dem Stabsgebäude lag. Parallel zum Westwall, der ehemaligen Befestigungsmauer, läuft ein Weg und dahinter, gleichfalls der Ausrichtung des Kastells folgend, der Bahndamm. Der Bahnhof von Welzheim liegt knapp vor dem ehemaligen Nordwestturm der Fortifikation. Die vom Bahnhofsplatz in östliche Richtung abgehende Kurze Straße folgt eine Zeitlang ungefähr der Nordmauer des Kastells.

Forschungsgeschichte

Nach seiner Entdeckung 1895 durch einen Oberförster wurde die Anlage von der Reichs-Limes-Kommission (RLK) teilweise ergraben. Dabei wurde festgestellt, dass das 236 m × 181 m (= 4,3 ha) große Westkastell, das damals noch fast unüberbaut am Ortsrand lag, zu den größten Anlagen am Obergermanisch-Rätischen Limes gehört. Schon im ausgehenden 19. Jahrhundert, besonders aber nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das antike Areal zur anhaltenden Überbauung und damit zur fast völligen Zerstörung freigegeben. Auch heute werden industrielle Neubaumaßnahmen auf dem Gelände durchgeführt. Nur wenige antike Strukturen sind noch unter Wiesen geschützt. Erst 1980 fand zum ersten Mal seit den Tagen der RLK wieder eine Notgrabungen statt. Dabei wurde ein Teil des Innenhofs der Principia, des Stabsgebäudes, angeschnitten. 1983 folge eine Rettungsgrabungen an der südsüdöstlichen Kastellecke. Dies bedingt durch den Bau einer Fabrik. 1989 wurde an der Südmauer geforscht und 1990 östlich und nahe der Porta principalis sinistra, dem Nordtor. 1997 konnten zwei Areale an der Via praetoria, der zum Osttor hinausführenden Lagerhauptstraße, aufgedeckt werden und 1999 ein Mauerabschnitt mit dem ersten Zwischenturm westlich der Porta principalis dextra, dem Südtor. Die bisher größte moderne Rettungsgrabung wurde von Juni 2005 bis Oktober 2006 durch die Erweiterung einer Produktionshalle ausgelöst. Der von den Verantwortlichen verursachte Schaden führte zum Verlust und zur endgültigen Zerstörung der größten noch in Zusammenhang stehenden Freifläche des Kastells, welche den Ostteil des Stabsgebäudes sowie einen Streifen der Retentura, des Hinterlagers, bis zur Porta decumana, des Westtors, beinhaltete. Die Grabungen wurden zunächst von Rüdiger Krause und ab Anfang 2006 von Klaus Kortüm geleitet.[1]

Baugeschichte

Datei:ORL 45 tab 02 pic 01 Grundriss Westkastell.jpg
Grundriss des Westkastells nach den Grabungsbefunden 1895–96

Die Ausmaße des genau nach den Himmelsrichtungen geplanten Welzheimer Westkastells lassen sich in Obergermanien mit dem Steinkastell Niederbieber (5,25 ha; errichtet kurz nach 185/190) oder mit Echzell (5,2 ha) vergleichen, was jeweils auf große Besatzungen schließen lässt.[2] Die Forschung stellte zudem fest, dass Kastelle in ihrer vollständigen Anlage am germanischen Limes normalerweise größer und großzügiger dimensioniert waren, als die mit einer vergleichbaren Truppe belegten britischen Fortifikationen. So hatte Welzheim West die doppelte Größe wie dortige vergleichbare Anlagen. Neben regionalen Unterschieden wurde vermutet, dass in Britannien nur Teile von Einheiten in diesen jeweiligen Lagern stationiert gewesen sind, was nicht nur Fragen nach einer möglicherweise anderen Organisation des dort liegenden römischen Heeres aufwirft, sondern auch unbefriedigend bleibt, da sich diese These nicht überprüfen lässt.[3] Hieb- und stichfeste Nachweise für eine älteres Holz-Erde-Kastell wurden auch bei der Grabungskampagne 2005/2006 nicht entdeckt.[4] Als Schlussmünze aus dem Kastell gilt seit seiner Auffindung 2006 ein Denar aus der Regierungszeit des Kaisers Severus Alexander (222–235). Jüngere Münzfunde stammen in Welzheim nur aus dem Bereich des Lagerdorfes.[5]

Umwehrung

Im Zuge der Ausgrabungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden die Flächenmaße der rechteckigen Anlage mit 236 m × 181 m (= ca. 4,3 ha) ermittelt und drei der vier Tore zumindest in Teilen freigelegt, wobei abschließend festgestellt werden konnte, dass alle vier Einlässe wohl eine zweispurige Zufahrt und jeweils zwei, diese Zufahrten flankierende Türme besaß. Die Porta praetoria, das Haupt- und Osttor in Welzheim, wurde bereits von der RLK freigelegt. Es ist bis heute das einzige vollständig ergrabene Tor. Der nördliche Torturm der Porta decumana war 4 × 4,5 Meter groß und besaß ein rund 1 Meter breites Fundament. Nur an seiner Außenseite war es mit 1,5 Metern wesentlich massiver ausgeführt. Da der zweite Torturm bisher nicht ergraben worden ist, ließ sich die genaue Breite der Porta Decumana auch nach den Grabungen 2005/2006 nicht ermitteln. Eine Spiegelung des Torturms an der bekannten Mittelachse des Lagers würde eine Breite von rund 13 Metern ergeben. So wäre auch hier mit einer doppeltorigen Zufahrt zu rechnen.[4] In das typische Bild der Kastelle dieser Zeit fügt sich auch der Befund der vier abgerundeten Kastellecken (Spielkartenform) ein. In diesen Ecken waren an die Mauer gebaute Wachtürme errichtet worden. Bei der Grabung 1983 wurde erneut ein rund 20 Meter langes Teilstück der Wehrmauer freigelegt. Dabei kam eine in diesem Bereich noch zwischen 0,5 bis 0,6 Meter hoch erhalte innere Mauerschale aus dem Boden. Ihr äußeres Gegenstück hingegen wies jedoch nur noch drei bis vier Steinlagen auf. An der südöstlichen Kastellecke, die dort einen großen Bogen schlug, deckten die Forscher einen im Verhältnis zur Lagergröße relativ kleinen, leicht trapezförmigen Turm frei, der mit seinem bis zu einem Meter hoch erhaltenem Mauerwerk erstaunlich gut erhalten war. Die in das Kastell gewandte Seite des Turms besaß einen 1,2 Meter breiten Eingang. Wie nähere Untersuchungen ergaben, wurde der Turm in einem Stück mit der Lagermauer hochgezogen. Es konnte nachgewiesen werden, dass an der ergrabenen Süd- und Ostseite der Mauer im Inneren eine Erdrampe angeschüttet gewesen war. Aufgrund günstiger Bodenbedingungen wurden hier zum damaligen Zeitpunkt erstmals Holzeinlagen innerhalb einer Rampe nachgewiesen, welche die Standfestigkeit der Anschüttung gewährleisten sollten. Die vollständig und primär verkohlte Holzkonstruktion bestand aus teils parallel zueinander, teils gitterförmig angelegten Bohlen. Das Verkohlung ist eine alte Konservierungsmethode, um Holz langlebiger zu machen. Bei den Grabungen 2005/2006 wurde erneut die Wehrmauer angeschnitten. Diesmal an der Westseite. Dabei kam der Nordturm der Porta Decumana ebenso ans Licht, wie ein rund 30 Meter langer Abschnitt der westlichen, rund 1,6 Meter breiten Kastellmauer. Wie die Archäologen feststellten, ruhte diese Mauer auf einem rund 2 Meter breiten und 0,7 Meter tiefem Fundamant. Die zum Lagerinneren anschließende Erdrampe konnte mit einer breite von rund 5 Metern vermessen werden. Sie war noch als knapp 0,2 Meter dicke Lehmpressung erkennbar. Die darin gemachten Befunde holzkohliger Streifen, deckten sich mit der Auffindung einer Holzeinlage in der Wallaufschüttung, die 1983 im Bereich der Südostecke in damals wesentlich besserem Zustand angetroffen worden war.[6] Insgesamt besaß das Lager 10 Zwischentürme. An der West- und Ostseite je einen zwischen den Toren und den Ecktürmen, an der Nord- und Südseite je einen in der Praetentura, dem Vorderlager, je einen in den Latera Praetorii, dem Mittellager, und je einen in der Retentura.

Vor der Wehrmauer konnte bis 1983 an der Westflanke und der Südmauer ein Stichgraben erkannt werden.[7] Während dreier Grabungen zwischen 1989 und 1999 wurden weitere Grabenschnitte durchgeführt, bei denen sich letztendlich die Gewissheit ergab, dass das Westkastell von drei hintereinander liegende Spitzgräben umgürtelt war, deren äußerster sich bis zu dreißig Meter von der Wehrmauer entfernte. An der Porta Decumana wurde nachgewiesen, dass zumindest der innerste Graben vor dem Tor nicht aussetzte.[4]

Innenbebauung

Datei:ORL 45 tab 04 pic 05 Funde.jpg
Einzelfundstücke von den Grabungen 1895/96
Via sagularis

Bei ihrer Grabung im südöstlichen Eckbereich fanden die Archäologen 1983 entlang des von ihnen aufgedeckten Teilstücks der Via sagularis, der Lagerringstraße, zwei Zisternen, die rund 0,8 Meter in das historische Bodenniveau vertieft waren.[8] 2005/2006 wurde im westlichen Grabungsareal nördlich der Porta Decumana erneut die Via sagularis angeschnitten, wobei sich die Trasse selber nicht explizit erkennen ließ. So konnte sie in diesem Bereich nur durch die Vermaßung der Zone zwischen dem Fuß des Erdwalls und dem Beginn der angetroffenen hölzernen Bebauung festgelegt werden. Hierbei ergab sich eine Breite von rund 5 bis 6 Metern. Einen deutlichen Hinweis auf die einstige Straße gab der ehemals abgedeckte Abzugsgraben, der sich entlang der Via sagularis hinzog und einen Abstand von zwischen 3 bis 4 Metern zur Erdrampe hin wahrte. Eingeengt wurde die Ringstraße durch zwei angetroffene, holzverschalte Kastengruben, möglicherweise Zisternen. Diese griffen teils in die Sohle des Walls ein und reichten rund einen Meter unter den römerzeitlichen Laufhorizont. Einige andere Mulden im Bereich der Via sagularis, welche teils unter den Abwassergraben reichten, könnten von frühen Anstrengungen stammen, den Wegebereich trockenzuhalten.[4]

Via decumana

Bei den Grabungen 2005/2006 stellten die Ausgräber fest, dass die an ihrer Nordseite angeschnittene Via decumana, der zum Westtor hinausführenden rückwärtigen Lagerhauptstraße, keine greifbaren archäologischen Befunde mehr bot.[9]

Via praetoria

1997 konnte in zwei Grabungsarealen die Via praetoria angeschnitten werden. Dabei wurde beobachtet, dass diese Lagerhauptstraße an ihrer Nordseite von einem einstmals ebenfalls wohl abgedeckten Abzugsgraben begleitet worden ist, der die Abwasser offenbar zur Porta praetoria, dem Osttor des Kastells, hinausleitete.

Mannschaftsbaracken und Keller

Erstmals 1983 waren im südöstlichen Eckbereich des Kastells Spuren hölzerner Innenbauten festzustellen.[10] Dabei wurde deutlich, dass die Mannschaftsbaracken und andere Gebäude in Fachwerkkonstruktion ausgeführt gewesen sind. 2005/2006 wurde die Retentura angeschnitten. Die hier unter anderem aufgedeckten Holzbaracken konnten in ihrer Funktion eindeutig zugeordnet werden. Die Archäologen fanden in dem Streifen nördlich der Via decumana 200 grubenartige Vertiefungen, wovon sich 11 als Keller definieren ließen. Sechs dieser Keller waren 4 bis 6 Quadratmeter groß (K2, K5, K8–11), alle weiteren 10 bis 15 Quadratmeter (K2, K3, K4, K6, K7). Letztere lagen ausschließlich näher zur genau in West-Ostrichtung verlaufenden Via decumana. Alle Keller hatten ungefähre Stehhöhe. Von einigen der aufgefundenen Kastengruben, die zwischen 1 und 1,8 Meter Seitenlängen besaßen und rund 1,2 und 2 Meter tief gewesen sind, nimmt der Ausgräber Klaus Kortüm an, dass sie als Zisternen anzusprechen sind. Der Nachweis einer Latrine konnte nicht erbracht werden, blieb aber in der Diskussion. Kontakt zu Wasser haben all diese Gruben nicht gehabt. Die meisten, rund 0,8 Meter unter den antiken Laufhorizont reichenden Vertiefungen im westlichen Grabungsareal sind als Vorratsgruben anzusehen, andere haben einst als Sicker- und Abfallgruben gedient. Die beiden letzteren Eintiefungen wurde hauptsächlich im Umfeld der Via decumana und des Stabsgebäudes angetroffen. Zumeist ist eine klare Trennung der Gruben nicht mehr möglich gewesen. Die über den Vorratsgruben und Kellern liegende Fachwerkbebauung durch Baracken war auf Schwellbalken gegründet. Der Nachweis dieser Gebäude war oft schwer zu erbringen. Eine Ausnahme bildete unter anderem der Bereich einer antiken Brandschuttplanie. Dennoch gelang es den Archäologen nicht mehr, die Grundrisse in ihren Details zu erfassen. Kortüm schlug nach einem Vergleich des Befundes mit der Innenbebauung in den Hinterlagern der Reiterkastelle Heidenheim, Ruffenhofen, Weißenburg, Aalen und Pförring vor, sich in der Architektur an den Pförringer Messwerten zu orientieren, da die Ähnlichkeit der Gesamtkonstellationen in diesem Teil der beiden Lager überzeugend ist.[9]

Principia

Von der Innenbebauung wurden durch die RLK nur Teile der in Steinbauweise errichteten Principia untersucht. Dabei konnte ein für die mittlere Kaiserzeit typisches, weitgehend standardisiertes Gebäude festgestellt werden, bei dem sich die Verwaltungstrakte um einen Innenhof gruppierten und dem eine rund 16 × 69 m große, über der Via principalis liegende Mehrzweckhalle vorgelagert war. Im hinteren, westlichen Teil des Bauwerks wurde ein Fahnenheiligtum mit Apsis nachgewiesen. Die Ausgestaltung dieser Heiligtümer mit Apsiden war in den Kastellen der germanischen Provinzen seit Mitte des 2. Jahrhunderts üblich geworden,[11] was neben anderen Befunden einen Hinweis auf die Entstehungszeit gibt. Das Stabsgebäude war in seiner Hauptachse nach Osten, zur Prätorialfront hin ausgerichtet, an seiner Nord- und Südseite konnte nach Befunden der RLK nur je eine längliche gemauerte Raumflucht festgestellt werden, die sich über die gesamte Breite des Innenhofes zog. Wie bei anderen Kastellplätzen kann davon ausgegangen werden, dass in beiden Räumen hölzerne Trennwände existiert haben, welche zur Aufteilung einzelner Zimmer dienten. Östlich an die beiden Räume und an den Innenhof anschließend, wurde eine 14 m breite Querhalle mit freitragendem Dach festgestellt. Wie verstärkende Wandpfeiler zeigen, war diese Basilica zusammen mit der Mehrzweckhalle architektonisch überhöht ausgeführt worden. Ein breiter Hauptzugang befand sich mittig vom Innenhof aus. An der nördlichen Stirnseite befand sich nahe der Nordwestecke ebenfalls ein allerdings kleinerer Zugang. Ob es einen solchen auch im Süden gegeben hat, ist aufgrund fehlender Grabungsergebnisse unbekannt. Eine in der Mitte an die Nordseite der Basilica gebaute kleine rechteckige Apsis ist nach Deutung Kortüms möglicherweise später in ein Nymphäum umgewandelt worden. Ein während der Grabung 2005/2006 aufgefundener Binnenbefund im nordöstlichen Bereich der Halle bestand aus nur sehr schwach erhaltene Fundamenten und Steinstrukturen, deren Sinn und Zweck bisher unbekannt geblieben sind. In diesem Bereich kam auch der bisher jüngste archäologische antike Befund aus dem Boden. In einem Bereich wurden Steine mit Brandspuren entdeckt, nahebei fand sich ein kleiner Metallhort, der nachträglich zwischen Mauersteinen der vielleicht schon eingestürzten Halle deponiert worden war. Der Hort bestand aus einem rechteckigen Bratrost einer Herdschaufel, einem Holzspatenbeschlag und einem kleinen gallo-germanischen Bronzeeimer des 3. Jahrhunderts.[12] Alles Gegenstände, die aus der Stube eines Contuberniums im Kastell hätten stammen können.

Funde aus dem Kastellbereich

1897 wurde in den Principia das Bruchstück einer runden Tischplatte aus Stubensandstein mit einer Inschrift freigelegt. Auf der Tischoberseite lief am Rand entlang eine zweizeilige Inschrift und auch an der Tischkante waren am Rand Worte eingemeißelt. Erhalten sind nur Brüchstücke dieser Texte:[13]

--– sub] cura M[---]
[---] sesq(uiplicarius) al[ae // ---]OS IM[---

Der Stein befindet sich heute im Landesmuseum Württemberg.

Während der Rettungskampagne 2005 bis 2006 entdeckten die Archäologen hinter den Principia in einer Grube ein kostbares sechskantiges, aufwendig mit Emaille verziertes Bronzefläschchen aus dem 2. oder 3. Jahrhundert, in das vielleicht wertvolle Öle oder Salben gefüllt worden sind.[14] Zudem kamen während dieser Grabung unterschiedliche Fibelformen, vielfach in Hakenkreuzform sowie militärische Kleinteile ans Licht.

Kastellbad

Datei:ORL 45 tab 04 pic 02 Therme Westkastell.jpg
Therme des Westkastells nach den Grabungen von 1896

Etwas 100 Meter leicht hangabwärts und südöstlich der Porta praetoria befand sich in der Flur „Brühl“ das bei seiner Aufdeckung 1896 gut erhaltene 16 × 44 Meter große Reihenbad des Westkastells. Mit Apodyterium (Auskleideraum), Frigidarium (Kaltwasserbad) mit Badebecken, Tepidarium (Warmluftraum), Caldarium (Warmwasserbecken) und einem großen Praefurnium (Heizraum). Dort wurde die Luft für die Hypokaustenheizung erwärmt.

Truppe und Militärpersonal

Auf der in den Principia gefundenen Inschrift wird ein sesquiplicarius alae unbekannten Namens genannt. Der sesquiplicarius alae gehörte dem Unteroffiziersrang innerhalb einer Kavallerieeinheit an. Er erhielt eineinhalbfachen Sold. Ein Sesquiplicarius war in der Regel der dritte Stellvertreter des Dekurios (Rittmeister).

Laut einer nur teilweise erhaltenen Inschrift war das Westkastell Welzheim Standort einer „Ala I …“. Soweit ermittelt werden konnte, kommen nur drei mögliche Alen in Betracht: die Ala I Scubulorum, die Ala Indiana Gallorum oder die Ala I Flavia gemina.

Ostkastell (Numeruskastell)

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Ostkastell Welzheim
Limes ORL 45a (RLK)
Strecke (RLK) Obergermanischer Limes
Vorderer Limes, Strecke 9
Datierung (Belegung) um 155/160 n. Chr.
bis um 259/260 n. Chr.
Typ Numeruskastell
Einheit „Numerus Brittonum …“ (?)/Exploratores
Größe 123 m × 126 m =1,6 ha
Bauweise Steinkastell
Erhaltungszustand Westtor mit Mauerteil rekonstruiert, Umwehrung restauriert und Steingebäude am Boden angedeutet
Ort Welzheim
Geographische Lage 48° 52′ 17″ N, 9° 38′ 32″ O48.8713888888899.6422222222222
Vorhergehend Kleinkastell Rötelsee (nördlich)
Anschließend Kastell Lorch (südlich)

Das Ostkastell Welzheim ist in Form eines archäologischen Reservats und Freilichtmuseums weitgehend im Boden erhalten. Die für eine 150 bis 200 Mann starke Besatzung (Numerus) errichtete Befestigung war mit dem wesentlich größeren, 530 Meter westlich gelegenen Reiterkastell durch eine Straße und ein Lagerdorf verbunden. Mit dem Limesfall um 260 n. Chr. ist die Anlage untergegangen. Das Westtor wurde mit einem Abschnitt der Wehrmauer wissenschaftlich rekonstruiert.

Datei:ORL 45 tab 03 pic 01-08 Grundriss und Schnitte Ostkastell.jpg
Grundriss und Details des Ostkastells nach den Grabungen von 1894 bis 96

Lage

Modell mit West- und Ostkastells im Archäologischen Park Ostkastell

Das auf der Flur „Bürg“ gelegen Ostkastell Welzheim befindet sich auf einer Hochfläche über der Lein. Die römischen Geometer nutzten für den Bauplatz dabei einen nach Süden, Osten und Norden abfallenden Sporn der Hochfläche, die der Lagerbesatzung einen guten Überblick gewährleistete, wobei sich das Gelände, auf dem das Kastell errichtet wurde, von Nordwesten nach Südosten um rund 10 Meter senkt. Außergewöhnlich am Ostkastell ist seine offensichtliche Lage knapp vor dem Limes, bereits außerhalb des eigentlichen römischen Reichsgebietes.

Forschungsgeschichte

Wie der Flurname zeigt, ist das Wissen um eine alte wehrhafte Stätte nie ganz verloren gegangen. Die Garnison, seit dem 18. Jahrhundert als römischer Stützpunkt bekannt und 1886 erstmals von Konrad Miller untersucht, wurde im Herbst 1894, damals noch auf freiem Feld gelegen, im Auftrag der Reichs-Limes-Kommission (RLK) von dem Streckenkommissar Adolf Mettler erforscht, wobei besonderes Augenmerk auch auf die Umwehrung gelegt worden ist. Wie dies beim Westkastell bis heute Schritt für Schritt geschieht, sollte das Ostkastell ab 1960 vollständig überbaut werden. Das veranlasste den damalige Leiter der Abteilung Bodendenkmalpflege beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Hartwig Zürn, in einer großen Rettungsaktion gemeinsam mit Hilfe des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), der Römisch-Germanischen Kommission (RGK) und dem Saalburgmuseum dafür zu sorgen, dass das Land das historisch wertvolle Kastellgelände erwarb. Der ursprüngliche Plan war es, die Befestigung vollständig auszugraben, die Fundamente des Steinkastells zu restaurieren und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Doch 1976, als Zürns Nachfolger Dieter Planck mit den Grabungen beginnen sollte, änderte sich die Meinung über das bisherige Grabungskonzept:

„Als mir 1976 der Auftrag zufiel, die Grabungsarbeiten zu beginnen, stand fest, daß die damals ins Auge gefaßte Lösung gleichzeitig die endgültige Zerstörung dieser Anlage bedeutet hätte. Aus diesem Grund habe ich versucht, eine andere Konzeption zu erarbeiten, um einerseits dem berechtigten Wunsch der Öffentlichkeit, etwas sehen zu können, nachzukommen und andererseits dieses Kastell für zukünftige wissenschaftliche Ausgrabungen als archäologisches Reservat zu erhalten.“[15]
Westtor des Ostkastells von Welzheim

Das neue Konzept sah vor, die Umwehrung freizulegen und herzurichten, damit Besucher die Größe des Lagers erfassen konnten. Außerdem entschloss man sich zu einem Wiederaufbau des Westtores. Dabei wurde erstmals seit der Kaiserzeit in Deutschland der Versuch unternommen, einen großen Rekonstruktionsversuch an einem Kastell unter rein wissenschaftlichen Aspekten vorzunehmen, der den neuesten Stand der Forschung wiedergab. Wesentlichen Anteil an der wegweisenden Rekonstruktion hatten Dietwulf Baatz vom Saalburgmuseum und das Landesdenkmalamt. 1983 wurde die erste Stufe der Kastellpräsentation nach Abschluss der Grabungen und der Rekonstruktion der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Wir hatten hier den Schritt von der Konservierung zur Rekonstruktion gewagt, und ich meine, in einzelnen Fällen sollten wir dies auch in Zukunft tun, wobei der Besucher klare Auskunft erhalten muß, was gesichert ist und was nach den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen ergänzt wurde. … Wir sind jedoch der Meinung, daß Rekonstruktionen nur in einzelnen Fällen errichtet werden sollten. Das Beispiel von Welzheim mag hier als besonders glücklich für die zukünftige Arbeit der archäologischen Denkmalpflege angesehen werden.“[16]

Weil das Ostkastell als archäologisches Reservat künftigen Forschungen erhalten bleiben soll, wurden bei den 1981 abgeschlossenen Grabungen hauptsächlich die Wehrmauer, Tore und Türme sondiert. Bei den Innenbauten rechnet man vorwiegend mit Holzhäusern, die wichtige Erkenntnisse zum Kastell und Limes geben könnten. Anfang der 1990er Jahre fand eine elektro- und geomagnetische Untersuchung des Lagerbereichs statt. Mit einer 1993 erfolgten Neukonzeption des Kastellareals, aufgrund derer neben den bisher aufgestellten Abgüssen von Inschriften aus Welzheim nun auch Steine aus dem ganzen obergermanischen Raum gezeigt werden, erhielt die Freifläche den Namen Archäologischer Park Ostkastell.

Baugeschichte

Trotz der militärisch gelungenen Platzwahl für das rund 123 m × 126 m (= 1,6 ha) große Ostkastell, war der Untergrund weniger gut geeignet und führte zu mehreren Einstürzen der 1,1 bis 1,4 m breiten Kastellmauer, die bei den Grabungen ab 1976 im Bereich des West- und Südtores, sowie des südwestlichen Eckturms teilweise noch über 1,2 Meter hoch erhalten war. Der das Steingefüge sichernde Mörtel hatte sich jedoch aufgrund des kalkarmen Bodens gänzlich aufgelöst. Als wesentlicher Grund für die Zerstörungen am Mauerwerk könnte das so gut wie nicht absickernde Regenwasser auf der abfallenden Hanglage des Kastells verantwortlich sein, dem sich die Römer mit sechs kleinen gemauerten Drainagekanälen im südwestlichen Mauerfundament entgegenstellten. Von den Ausbesserungsarbeiten an der Wehrmauer künden große Pfostengruben an der Kastellaußenseite, in die einst hölzerne Baugerüste fundamentiert gewesen sind. Im Kastell Murrhardt konnten 1979 ähnliche Befunde festgestellt werden. Im südlichen Lagerteil des Ostkastells kam der Mauer gleichzeitig die Aufgabe einer Terrassenmauer zu, da sie das rund 0,5 Meter höhere Niveau im Kastellinneren abfangen musste.[17]

Inwieweit den Geometern und Fachleuten beim Bau des Steinkastells die Nachteile bereits bewusst waren, entzieht sich den Kenntnissen, jedoch wurden nicht nur die genannten mehrfache Renovierungen nachgewiesen, sondern es wurde auch festgestellt, dass der Ausbau der Umwehrung nur schrittweise und über einen längeren Zeitraum geschehen ist. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass dieser Ausbau nicht den typischen römischen Normen der Erbauungszeit am germanischen Limes entsprach. Das bisherige Fundgut, besonders der reiche Bestand an Terra sigillata, ließ für Planck und Hans Schönberger den möglichen Schluss zu, dass das Ostkastell rund eine Generation vor dem Westkastell in späthadrianischer oder frühantoninischer Zeit entstanden ist.

An der Mauerinnenseite wurden parallellaufende Pfostenlöcher entdeckt, die einst einen hölzernen Wehrgang trugen. Vor der Mauer lag ein Doppelspitzgraben, der an den vier Einlässen des Lagers aussetzte. Das einspurige Südtor sowie das gleichgestaltete Nordtor besaßen jeweils nur eine in der Breite des Wehrgangs einspringende Zungenmauer, keine Türme. Solche Torwangen sind in der Regel nur bei Kleinkastellen wie Rötelsee nachweisbar. Die Archäologen entdeckten in der Durchfahrt 1976 noch die alte Pflasterung. Das später rekonstruierte zweitürmige Westtor mit seiner 3,6 Meter breiten Durchfahrt hingegen folgt dem üblichen Bauschema und wurde 1977 untersucht. Die Ausgräber konnten wie im südlichen Kastellbereich auch hier verschiedene Ausbesserungen entdecken und die Maße der beiden Tortürme mit 3,8 × 4 Meter feststellen.[17]

Bereits die Grabungen der RLK 1894 am Nordostturm und am Osttor hatten mehrere tiefgreifende Sanierungsphasen vermuten lassen, die mit dem schwierigen Untergrund zusammenhingen. Das einspurige Osttor wies als Merkwürdigkeit nur einen Turm im Norden auf, während an der Südseite wiederum eine Zungenmauer stand. Eine weitere Besonderheit war, dass sich Zwischentürme nur an der Westseite und am Westteil der Nordseite fanden.[18]

Wie festgestellt werden konnte, wurde die Umwehrung in zwei unterschiedlichen Bauphasen angelegt. Zunächst entstanden Gräben, Mauern und Tore sowie die Innenbebauung. Wahrscheinlich gehören die bis zum Ende des Kastells noch sichtbaren Zungenmauern der Tore im Süden, Norden und Osten noch in diese Zeitstellung. Ein Brandhorizont, der durch Funde in die Zeit um 170/175 datierbar wird, lässt sich wohl mit den Markomannenkriegen (166 bis 180) in Verbindung bringen und zeigt eine ähnliche Zeitstellung wie eine Brandschicht aus dem Kastell Murrhardt. Erst nach diesen Zerstörungen erhielt das Kastell, sichtbar auch durch Baufugen, seine vier Eck-, Zwischen- und vielleicht auch Tortürme.[19]

Die Principia konnte sich bisher nicht nachweisen lassen, weshalb die Prätorialfront unbekannt ist. Nach Auswertung von geophysikalischen Messungen hat es jedoch höchstwahrscheinlich ein Stabsgebäude gegeben.

Von der Innenbebauung wurden 1977, bei den Erkundungen am Westtor, zwei Holzbauten angeschnitten. Daneben vermaß man die Via sagularis, die Lagerringstraße, mit einer Breite von 3,3 Metern.[20]

Brunnenfunde

Als der Bereich der Lagerstraße angeschnitten wurde, konnten die Archäologen vier holzverschalte Brunnen mit teils spektakulären Funden aufdecken. Außerdem gewannen die Forschung eine Vielzahl von Daten zu den Lebensverhältnissen in einem kleinen römischen Grenzkastell vor fast 2000 Jahren. Wie in früheren Zeiten üblich, wurden aufgegebene Brunnen in ihrer Zweitverwendung oft als Abfallgruben weiterbenutzt. Diese Gruben sind für Ausgräber oft bedeutende Zeitfenster in die Vergangenheit, da sich das hier geborgene Fundgut vielfach nur selten an anderer Stelle erhalten hat.[21]

Für die beiden interessantesten Wasserstellen, Brunnen 1 und 2, ergab die dendrochronologische Untersuchung, dass Brunnen 2, der um 165 n. Chr. fertiggestellt wurde, zuerst aufgegeben worden ist. Als Ersatz richtete die Kastellbesatzung im Jahr 190 (±10) n. Chr. Brunnen 1 ein,[21] der unmittelbar neben dem Südwesteckturm des Kastells stand. Seine Auflassung und Verfüllung wird in die Zeit zwischen 230 bis 250 datiert.[22]

Beim Aushub des älteren Bunnen 2 stellten die Archäologen eine sehr gut erhaltene hölzerne, verzahnte Verschalung in den Maßen 1,5 m × 1,5 m fest. Diese Verschalung konnte bis in die kleine, ebenfalls erhaltene Brunnenstube beobachtet werden. Mit seiner hellbraunen, tonigen Verfüllung hob sich Brunnen 2 deutlich vom jüngeren Nachfolger ab, in dem die Ausgräber auf schwarzbraun-seifiges Füllgut stießen. Auch Brunnen 1, dessen Schalung verzapft gewesen ist, befand sich aufgrund der Bodenverhältnisse ab einer Tiefe von knapp zwei Metern in einem ausgezeichneten Zustand.[23]

Handwerkliche Gegenstände

Brunnen 2 barg neben etlichen anderen hölzernen Gegenständen eine Holzschaufel, ein zerbrochenes Joch, ein Kupfereimer sowie größere Reste eines Maskenhelmes aus Eisenblech, der orientalische Gesichtszüge und stark gelocktes Haar besaß.[23]

Die aus dem jüngeren Brunnen 1 geborgenen Fundstücke bezeugten eine homogene Verfüllung, hauptsächlich mit dem Material einer Schusterei. Deren spektakuläre Hinterlassenschaften bestanden aus rund 100 Lederschuhen, die vom Kleinstkindschuh bis zum Stiefel einen Querschnitt durch alle damals gebräuchlichen Fußbekleidungen bot, wobei die meisten Schuhe bereits abgelaufen waren. Ein ähnlicher Befund, allerdings aus verschiedenen Brunnen, stammt aus dem Vicus von Kastell Buch. Neben diesem Fundgut wurde auch eine Vielzahl von Gerätschaften des täglichen Bedarfs wie eine Schreibtafel oder Keramik geborgen. Zudem konnten Holzreste in großen Mengen sichergestellt werden; daneben fanden sich auch Samen und Früchte. Die unter der Leitung von Udelgard Körber-Grohne an der Universität Hohenheim durchgeführten vorgeschichtsbotanischen Untersuchungen konnten importierte Gegenstände aus Zedern- und Zypressenholz feststellen.[21]

Militaria

Um 190 n. Chr. begannen die Soldaten, Brunnen 2 in Zweitverwendung als Abfallgrube zu benutzen. Dabei kamen auch interessante militärische Ausrüstungsgegenstände in den Boden. So konnten in Brunnen 2 drei bis zu 1,84 m lange pila muralia („Mauerspeere“) in ausgezeichnete Zustand aufgedeckt werden. Bei den pila muralia, eigentlich valli („Schanzposten“), handelt es sich um Schanzpfähle für kurzfristige Nachtlager in auswärtigen Operationsgebieten. Die Pfähle konnten aber auch als Annäherungshindernisse in der Art spanischer Reiter gegen feindliche Infanterie und Kavallerie eingesetzt werden. Wie u. a. Caesar berichtet, warf man die Pfähle, jetzt als massive Wurfgeschosse, von den Mauern auf Angreifer herab.[24]

Wie bereits erwähnt, kamen am Grund von Brunnen 2 noch größere Reste einer Helmmaske, der das Hinterhauptteil fehlte, zum Vorschein. Die im Römisch-Germanischen Zentralmuseum restaurierte, 25 cm hohe Maske gehört zum Alexander-Typus und lässt sich ins 2./3. Jahrhundert n. Chr. datieren. (Junkelmann 1996, Katalog Nr. O 99)[25]

Die Forschung geht davon aus, dass die von der römischen Kavallerie eingesetzten Gesichtshelme vom Typus Alexander ihre letztendliche Ausformung in hadrianischer Zeit erhielten. Das bisher früheste Stück soll zusammen mit römischer Infanteriekleidung in einer Höhle am Berg Hebron gefunden worden sein und kann in die Zeit des Bar-Kochba-Aufstandes (132 bis 135 n. Chr.) datiert werden. Typisch für diese hellenistisch geprägte Helmmaske, die sich aus einem maskulin-femininen Mischtyp entwickelt hat, sind u. a. ein kleiner Mund, eine gerade Nase, lange Koteletten und eine fast barocke Frisur mit „Alexanderlocken“. Maskenhelme dieser Zeit wurde hauptsächlich wohl nicht im Kampf, sondern nur zu Paraden und Schaukämpfen, bei denen die römische Kavallerie ihr Können zeigte, getragen. Den Ablauf eines solchen Schaukampfes überliefert Flavius Arrianus in seinem 136 n. Chr. erschienenen Reitertraktat.[26]

Früchte, Gemüse, Salate und Kräuter

Groß war in Brunnen 1 der Fundus dessen, was in der römischen Küche Verwendung fand und was an Feldfrüchten importiert oder vor Ort angebaut bzw. gesammelt worden ist. So gelang der Nachweis von eingeführten Feigen, aber auch Weintrauben, Zwetschgen, Walderdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Hagebutten, Blaubeeren, Äpfeln sowie Hasel- und Walnüssen u. v. a. Es wurde deutlich, dass die lokal gesammelten Waldbeeren das Obst in Welzheim dominierten.[27] An Blattgemüsen und Salaten konnten Feldsalat, Möhren, Pastinak, Grüner Fuchsschwanz, Römischer Sauerampfer und Gartenmelde erkannt werden.[28] Für die Hülsenfrüchte standen Feldbohnen, Linsen und Erbsen. Von den acht nachgewiesenen Gemüse- und Würzpflanzen machten die Forscher an erster Stelle Koriander aus.[29] Außerdem kamen u. a. Dill, Thymian, Sellerie sowie einiger Heilpflanzen und unterschiedliche Getreidearten vor. Daneben wurde der Nachweis für Lein und Mohn geführt, wobei der Mohn noch auf einer sehr frühen Domestizierungsstufe stand.[28]

Gräser und Felder

Brunnen 1 barg auch die pflanzlichen Überbleibsel von über 60 Grünlandarten. Es wurde festgestellt, dass die Mahd sowohl von guten Wiesen mit frischen bis trockenen Standorten als auch aus Bachauen stammte. Man geht davon aus, dass das Schnittgut von den Wiesen als Viehfutter und das fette Auengras zur Einstreu gedacht war. Die Feststellung, dass die damaligen römischen Wiesen in einem ausgezeichneten Zustand gewesen sein müssen, geben pflanzliche Leitarten wie Rispengräser (Poa), Knäuelgräser (Dactylis) und Kammgras (Cynosurus cristatus). Als häufigstes Vorkommen konnte das Sumpf-Rispengras (Poa palustris) ausgemacht werden.[30] Außerdem wurde viele Straußgräser (Agrostis), Mittlerer Wegerich (Plantago media) und Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris) entdeckt. Es zeigte sich, dass es im Siedlungsumfeld den typischen Unkrautbewuchs gegeben hat, wohingegen die Äckerunkräuter, die sich zwischen den Getreidekörnern fanden, nur spärlich auftraten.[31]

Bäume und Wälder

Aus dem Befund der Gehölze aus Brunnen 1 konnten 19 einheimische Baumarten ermittelt werden, die um 230 bis 250 hier präsent waren. Von diesen traten Buche, Eiche, Hasel, verschiedene Ahornsorten und Tanne am häufigsten auf. Aus botanischer Sicht ergibt sich daher ein klares Bild über das Welzheimer Umland in der Antike, als dort Buchen-, Eichen- und Tannenwälder wuchsen, in denen es reichlich Unterholz von verschiedenen anderen Laubbäumen gab.[21] Die Forscher stellen anhand der Holzbefüllung aus Brunnen 1 zudem fest, dass die Römer hauptsächlich Eichen und Tannenholz (über 80 Prozent) geschlagen hatte, um es als Bau und Geräteholz zu verarbeiten. Mit nur rund 14 Prozent folgte diesen Hölzern die Buche, was die deutliche Selektion der römischen Holzverarbeiter herausstellt.[32]

Im Vergleich zum Material aus dem älteren, um 190 geschlossenen Brunnen 2 wurde festgestellt, dass damals offenbar mehr Eichen und Tannen in der Region wuchsen, als bei der Aufgabe von Brunnen 1, da dort das Buchenholz eine höhere Gewichtung hatte. Da die Römer das Buchenholz nicht so schätzten, wie die Eiche, hatte es nach ihrem Verständnis innerhalb von rund 40 bis 60 Jahren möglicherweise eine Verschlechterung der Waldbestände gegeben. Möglicherweise ist diese Veränderung auf die antike Holzentnahme zurückzuführen. Diese Annahme deckt sich jedoch nicht mit den prozentualen Anteilen des Wacholdermaterials aus beiden Brunnen. Da der Wacholder ein typischer Begleiter der Auflichtung ist, müsste sein Bestand im Laufe der Jahrzehnte eher zunehmen. Nach Fundlage hätte jedoch genau das Gegenteil der Fall sein müssen: Brunnen 1 bot mehr Material zu dieser Pflanze.[33]

Weitere Funde aus dem Kastellbereich

Nach Hans-Heinz Hartmann (1995) wurde der Bestand an Reliefsigillaten und Stempel aus dem Ostkastell durch über 250 Neufunde ungefähr verdoppelt. Die Altfunde der RLK befinden sich im Zentralarchiv des Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg (ALM) in Rastatt.[34] Hans-Jürgen Eggers ordnete eine Kasserolle in dem von ihm aufgestellten System der Stufe B 2 oder C 1 zu.[35]

Truppe und Militärpersonal

Ein Kommandeur der im Ostkastell stationierten Truppe ist namentlich als Centurio der 8. Legion, Marcus Octavius Severus, bekannt. Sein Votivstein[36] fand sich 1894 im Bauschutt der Heizanlage des Bades und war wohl als Spolie wiederverwendet worden. Neben dem Brittonen-Numerus befehligte Marcus Octavius Severus auch eine hier lagernde Einheit Exploratores:

I(ovi) O(ptimo) M(aximo)
pro salut(e) do-
minor(um) Imp(eratorum)
M(arcus) Octavius
Severus |(centurio)
leg(ionis) VIII Aug(ustae)
praeposit(us) Brit(tonum) et expl(oratorum)

Übersetzung: Jupiter, dem Besten und Größten zum Wohl der kaiserlichen Herren. Marcus Octavius Severus, Hauptmann der 8. Legion „Augusta“, Praepositus (Vorsteher) der Brittonen und der Aufklärer.

Durch die oben genannte Altarinschrift aus der Zeit zwischen 198 und 211 wird das Ostkastell als Garnisonsort einer Einheit Brittones und Exploratores genannt. Im Lagerbereich aus dem Boden gekommene Ziegelstempel nennen einen Numerus Brittonum L … bzw. einen Numerus Brittonum Cr… oder Gr…. Eine vollständige Auflösung der Abkürzungen ist bisher nicht möglich.[37] Der Numerus Brittonum L ... hatte ab 159/161 seinen Standort im Ostkastell.[38]

Mögliche nachkastellzeitliche Nutzung

Die Reichs-Limes-Kommission grub bei ihren Untersuchungen 1894 einen heute in seine Mauerzügen angedeuteten 14 Meter langen steinernen Rechteckbau aus, der sich im westlichen Kastellteil, an der Ost-West-Straße befand. Hier wurden verkohlte Getreidekörner freigelegt, die eine Deutung des Bauwerks als Horreum, als Speicherbau, zuließen, wobei einige architektonische Akzente, die für den militärischen Bautyp üblich sind, fehlen.

Datei:ORL 45 tab 04 pic 04 Therme Ostkastell.jpg
Therme des Ostkastells (Grabungen 1894–96)

Das zweite Bauwerk aus Stein, das bis heute in der Wehranlage gefunden worden ist, liegt mitten im südöstlichen Karree der durch zwei kreuzförmige angelegte Straßenachsen durchteilten Lagerfläche. Aufgrund der Raumgestaltung und des Grundrisses kann er als römisches Bad angesehen werden. Die ungewöhnliche Lage des Bades mitten im Lager und der damit verbundene Raumverlust für die Truppe deutet, wie beim spätantiken Bad im Kastell Eining bezeugt, eher auf eine nachkastellzeitliche Erbauung und Nutzung hin. Da nähere Untersuchungen fehlen wurde bereits spekuliert, ob das verlassene Lager nach dem Limesfall, im fortgeschrittenen 3. Jahrhundert, nicht zum Ort eine Villa rustica geworden ist.

Vicus und Gräberfeld

Zwischen dem West- und Ostkastell sowie an der Südseite des Westkastells lag ein nur in geringem Maß erforschtes ausgedehntes Lagerdorf (Vicus). Im Gelände nordwestlich des Ostkastells wurden zwischen 1955 bis 1964 weitflächige Siedlungsspuren mit Holz- und Steinbauten aufgedeckt.

Rund 100 Meter westlich der Nordwestecke des Ostkastells konnten bei Notgrabungen aufgrund eines Sportplatzbaues zu Beginn der sechziger Jahre etliche Gräber ermittelt, aber nur unzulänglich geborgen werden. Als dann in diesem Bereich eine Sporthalle errichtet werden sollte, wurden im September 1979 insgesamt 162 Brandgräber aus dem 2. und 3. Jahrhundert freigelegt.

Südlich des Ostkastells wurden im Tannwald zwei, etwa 170 Meter südlich des Westkastells wurde ein römischer Ziegelbrennofen ergraben.[39]

Die bis heute anhaltende dichte Überbauung macht eine flächendeckende Erforschung des Vicus unmöglich.

Bunnenfunde

Im Sommer 2011 wurden auf einem zur Erschließung freigegebenen Gartengrundstück im heutigen südlichen Stadtgebiet gleichfalls Spuren des Vicus aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. ergraben. Zwei nebeneinander liegende eichenholzverschalte Brunnen, deren feuchtes Milieu seit der Antike erhalten blieb, bargen einen Hort sehr gut erhaltener, hauptsächlich militärischer Bronzegegenstände. Die wertvollen Stücke kamen möglicherweise während der unruhigen Zeit Limesfalls bis 260 n. Chr. in die Brunnen. Bis zum Zeitpunkt der Entdeckung war insbesondere das rund 22 Zentimeter durchmessende runde Medaillon mit einer herausgetriebenen Minervabüste von Bedeutung, da es ohne Parallelen in Baden-Württemberg war.[40] Das Stück war als Pektorale Teil einer bei den militärischen Reiterspielen genutzten Paradeausrüstung für ein Pferd und konnte über den mittleren Riemenverteiler auf der Brust des Tieres geschnallt werden. Ähnliche Stücke mit einem Minervakopf sind sehr selten. Eines wurde im heutigen Iran entdeckt,[41] ein anderes gleichfalls in Deutschland. Zum Fundmaterial gehört unter anderem auch eine vollständige Paradebeinschiene mit Kniebuckel sowie ein Bronzeteller. Der zweite Brunnen barg einen gleichfalls ausgezeichnet erhaltenen bemerkenswert großen Eimer aus sehr dünnem Bronzeblech, wie er wahrscheinlich bei einem wohlhabenden Einwohner des Vicus zum Weinmischen verwendet wurde.[40]

Denkmalschutz und Fundverbleib

Die Kastelle von Welzheim und die erwähnten Bodendenkmale sind als Abschnitt des Obergermanisch-Rätischen Limes seit 2005 Teil des UNESCO-Welterbes. Außerdem sind die Anlagen Kulturdenkmale nach dem Denkmalschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg (DSchG). Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.

Funde aus den Grabungen von Welzheim befinden sich heute im Städtisches Museum Welzheim, im Landesmuseum Württemberg in Rastatt sowie im Limesmuseum Aalen.

Siehe auch

Literatur

Allgemein

  • Dieter Planck: Welzheim. Römische Kastelle und Zivilsiedlung. In: Die Römer in Baden-Württemberg. 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7, S. 611ff.
  • Dieter Planck: Welzheim. Römische Kastelle und Zivilsiedlung. In: Die Römer in Baden-Württemberg. Stuttgart, Theiss 2005, ISBN 3-8062-1555-3, S. 364ff.
  • Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9.
  • Philipp Filtzinger: Limesmuseum Aalen. 4. Auflage. Hrsg. v. d. Gesellschaft zur Förderung des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart, Stuttgart 1991.
  • Dietwulf Baatz: Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. 4. Auflage. Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S. 246ff.
  • Britta Rabold, Egon Schallmayer, Andreas Thiel: Der Limes. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1461-1.
  • Sönke Lorenz, Andreas Schmauder: Welzheim. Vom Römerlager zur modernen Stadt. Markstein, Filderstadt 2002, ISBN 3-935129-05-X.

Westkastell

  • Dieter Planck: Untersuchungen im Westkastell von Welzheim, Rems-Murr-Kreis. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg. Konrad Theiss Verlag. Stuttgart 1989, S 126–127.
  • Rüdiger Krause, Alexandra Gram: Neue Ausgrabungen im Westkastell von Welzheim, Rems-Murr-Kreis. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2005. Band 26. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2005. ISSN 0724-8954, S. 129–134.
  • Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes. 4. Fachkolloquium der Deutschen Limeskommission 27./28. Februar 2007 in Osterburken. Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, (= Beiträge zum Welterbe Limes, 3), S. 123–139.
  • Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg, Jahrbuch 2006. Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg u. a., Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-2093-3.
  • Andreas Thiel: Die Wehrtürme des Westkastells von Welzheim, Rems-Murr-Kreis. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg. Band 20. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1999, S. 94–96.
  • Klaus Kortüm: Das Westkastell von Welzheim - ein beinahe unbekanntes Schwergewicht am Obergermanischen Limes. In: Jahresheft des Historischen Vereins Welzheimer Wald. Heft 14. Welzheim 2010, S. 5–60.

Ostkastell

  • Harald von der Osten-Woldenburg: Elektro- und geomagnetische Prospektion des Welzheimer Ostkastells, Rems-Murr- Kreis. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg. Konrad Theiss Verlag 1993, S. 135–140.
  • Carol van Driel-Murray, Hans-Heinz Hartmann: Das Ostkastell von Welzheim, Rems-Murr-Kreis. Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1077-2.
  • Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6 (Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, 14).
  • Klaus Kortüm: Anmerkungen zur Baugeschichte des Ostkastells von Welzheim (Rems-Murr-Kreis). In: Gabriele Seitz: Die Provinzialrömische Archäologie in Freiburg. WS 1978/79 bis WS 2005/06. In Dies. (Hrsg.): Im Dienste Roms. Festschrift für Hans Ulrich Nuber. Greiner, Remshalden 2006, ISBN 3-935383-49-5, S. 257–266.

Grabungsberichte der Reichs-Limes-Kommission:

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes, Band 3. Kommissionsverlag – Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 123–124.
  2. Anne Johnson (dt. Bearbeitung von Dietwulf Baatz): Römische Kastelle. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1987, ISBN 3-8053-0868-X, S. 313.
  3. Anne Johnson (dt. Bearbeitung von Dietwulf Baatz): Römische Kastelle. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1987, ISBN 3-8053-0868-X, S. 321.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes, Band 3. Kommissionsverlag – Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 125. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Kort.C3.BCm125“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  5. Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes, Band 3. Kommissionsverlag – Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 137.
  6. Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes, Band 3. Kommissionsverlag – Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 124.
  7. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neu bearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 91–92.
  8. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9. S. 92.
  9. 9,0 9,1 Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes, Band 3. Kommissionsverlag – Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 132.
  10. Britta Rabold, Egon Schallmayer, Andreas Thiel: Der Limes. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1461-1, S. 92.
  11. Anne Johnson (dt. Bearbeitung von Dietwulf Baatz): Römische Kastelle. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1987, ISBN 3-8053-0868-X, S. 152.
  12. Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes, Band 3. Kommissionsverlag – Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 129–130.
  13. CIL 13, 06528.
  14. [1] Archäologisches Landesmuseum Konstanz, Sonderausstellung 2007.
  15. Dieter Planck: Restaurierung und Rekonstruktion römischer Bauten in Baden-Württemberg in: Günter Ulbert, Gerhard Weber (Hrsg.): Konservierte Geschichte? Antike Bauten und ihre Erhaltung. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-8062-0450-0, S. 149.
  16. Dieter Planck: Restaurierung und Rekonstruktion römischer Bauten in Baden-Württemberg. In: Günter Ulbert, Gerhard Weber (Hrsg.): Konservierte Geschichte? Antike Bauten und ihre Erhaltung. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-8062-0450-0, S. 150.
  17. 17,0 17,1 Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 92–94.
  18. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 92–93.
  19. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 96.
  20. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 96–97.
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9. S. 94. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Planck94“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Planck94“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  22. Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6. S. 89.
  23. 23,0 23,1 Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9. S. 94–96. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Planck94.E2.80.9396“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  24. Marcus Junkelmann: Die Legionen des Augustus. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1986, ISBN 3-8053-0886-8, S. 205 f.
  25. Marcus Junkelmann: Reiter wie Statuen aus Erz. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1996, ISBN 3-8053-1819-7, S. 38/94.
  26. Marcus Junkelmann: Reiter wie Statuen aus Erz. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1996, ISBN 3-8053-1819-7, S. 26ff./88.
  27. Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6. S. 52.
  28. 28,0 28,1 Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6. S. 74.
  29. Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6. S. 26.
  30. Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6. S. 44.
  31. Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6. S. 23.
  32. Udelgard Körber-Grohne u. a.: Flora und Fauna im Ostkastell von Welzheim. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0766-6. S. 73.
  33. Marcus Nenninger: Die Römer und der Wald. Untersuchungen zum Umgang mit einem Naturraum am Beispiel der römischen Nordwestprovinzen. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07398-1. S. 206.
  34. Klaus Kortüm: Das Welzheimer Alenlager. Vorbericht zu den Grabungen im Westkastell 2005/2006. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes, Band 3. Kommissionsverlag – Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 136.
  35. Hans-Jürgen Eggers: Chronologie der Kaiserzeit in Germanien. In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. Band 5.1. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 1976, ISBN 3-11-006690-4, S. 28.
  36. CIL 13, 06526.
  37. Dieter Planck: Welzheim. Römische Kastelle und Zivilsiedlung. In: Die Römer in Baden-Württemberg. 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7, S.&617.
  38. Marcus Reuter: Studien zu den numeri des Römischen Heeres in der Mittleren Kaiserzeit. In: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 80. Philipp von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2631-9, S.&451.
  39. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  40. 40,0 40,1 Römische Bronzen. Göttin aus dem Brunnen. In: Archäologie in Deutschland 6/2011. S. 5.
  41. Marcus Junkelmann: Reiter wie Statuen aus Erz (= Antike Welt 27, Sonderh. 1 = Zaberns Bildbände zur Archäologie.). von Zabern, Mainz 1996, ISBN 3-8053-1821-9. S. 78/79 sowie 87.

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31.05.2021
Eiszeit-Zyklen kaum Antreiber der menschlichen Evolution
Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Nio-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620 tausend Jahren waren.
18.05.2021
Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
18.05.2021
Schweizer Bauern trugen zur Domestizierung des Schlafmohns bei
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder.
12.05.2021
Verstehen ohne Worte - dem Ursprung der Sprache einen Schritt näher
Lautmalereien könnten die entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben. Darauf deuten die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie eines internationalen Forscherteams hin.
05.05.2021
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.
15.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
08.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
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11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
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27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
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26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
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06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
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27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
DOI:
05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
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23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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19.02.2014 Michel L. A., Peppe D. J., Lutz J. A., Driese S. G., Dunsworth H. M., Harcourt-Smith W. E.H., Horner W. H., Lehmann T., Nightingale S., McNulty K. P. Damals in den Bäumen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
DOI: 10.1371/journal.pone.0080778
05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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22.08.2013 Andrew Curry Die Milch-Revolution
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12.08.2013 Soressi M., McPherron, S. P., Lenoir M., Dogandžić T., Goldberg P., Jacobs Z., Maigrot Y., Martisius N., Miller C. E., Rendu W., Richards M. P., Skinner M. M., Steele T. E., Talamo S., Texier J.-P. Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
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29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
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12.07.2013 Baab, Karen L.; Mc Nulty, Kieran P.; Harvati, Katerina Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
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04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
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13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
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10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
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20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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