Lencer / CC BY-SA 3.0

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Eleusis (Begriffsklärung) aufgeführt.
Gemeinde Elefsina
Δήμος Ελευσίνας (Ελευσίνα)
Eleusis (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Attika
Regionalbezirk: Westattika
Geographische Koordinaten: 38° 2′ N, 23° 33′ O38.04138888888923.545277777778Koordinaten: 38° 2′ N, 23° 33′ O
Fläche: 37,06 km²
Einwohner: 29.879 ([1])
Bevölkerungsdichte: 806,2 Ew./km²
Gemeindelogo:
Sitz: Elefsina
LAU-1-Code-Nr.: f11
Gemeindebezirke: 2 Gemeindebezirke
Ortschaften: 2 Ortschaften
Website: www.elefsina.gr
Lage in der Region Attika
Datei:2011 Dimos Elefsinas.png
f9f8
Blick über das Ausgrabungsgelände von Eleusis

Eleusis (altgriechisch Ἐλευσίς, neugriechisch Elefsína, Ελευσίνα (f. sg)) ist ein Ort ca. 30 km nordwestlich von Athen. Seine Bedeutung erlangte es durch die Mysterien von Eleusis, einen der wichtigen Kulte der griechischen Mythologie. Heute ist die Stadt unter dem Namen Elefsina ein Vorort von Athen.

Lage

Eleusis liegt am Nordufer des Saronischen Golfes nordwestlich der griechischen Hauptstadt Athen in der Region Attika. Die Europastraße 94 von Athen nach Korinth führt durch den Ort. Nördlich liegen Mandra und Magoula, im Nordosten die Thriasische Ebene mit Aspropyrgos. Am westlichen Stadtrand befindet sich die größte Ölraffinerie Griechenlands, im Osten der Athen am nächsten gelegene Militärflugplatz der griechischen Luftwaffe.

Mysterien

siehe: Mysterien von Eleusis

Ausgrabungen

Die Ausgrabungsstätte von Eleusis liegt an einem 63 m hohen Felsen, auf dessen Spitze ein moderner Uhrturm steht. Die meisten Ruinen stammen aus römischer Zeit. Vor allem unter den Kaisern Hadrian und Marc Aurel wurden zahlreiche Bauten errichtet.

Über einen Vorhof betritt man die Propyläen, die denen der Athener Akropolis nachempfunden waren. Eine Grotte im Fels, das Ploutonion, galt als Tor zum Hades. Das wichtigste Gebäude der Kultstätte war das Telesterion, ein großer Tempel, der ursprünglich auf die Zeit um 600 v. Chr. zurückgeht und mehrfach erweitert wurde. Sein Allerheiligstes war das Anaktoron, in dem die heiligen Kultgegenstände aufbewahrt wurden. Am Rand der Ausgrabungsstätte befindet sich ein archäologisches Museum.

Persönlichkeiten

  • Aischylos, antiker Tragödiendichter
  • Ioannis Kalitzakis, Fußballspieler
  • Stelios Kazantzidis, Sänger
  • Theodoros Pangalos, Politiker

Weblinks

 <Lang> Commons: Eleusis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Norden: Mandra
Westen: Neos Peramos
Eleusis Osten: Aspropyrgos
Süden: Golf von Salamis

Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahl nach Angaben des griechischen Innenministeriums vom Mai 2010 in einer Broschüre zur Verwaltungsreform nach dem ‚Kallikratis-Gesetz‘: Elliniki Dimokratia, Ypourgeio Esoterikon, Apokendrosis ke Ilektronikis Diakyvernisis: "Programma Kallikratis," Systasi, syngrotisi Dimon, Periferion ke Apokendromenon Diikiseon gia ti Nea Architektoniki tis Aftodiikisis ke tis Apokendromenis Diikisis, Athen 2010 (PDF)

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