Susuwatari (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value); zu dt. „wandernder Ruß“), auch Makkuro kurosuke ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannt, ist der Name eines fiktiven Wesens, das von Hayao Miyazaki erdacht wurde, durch die Ghibli Studios Gestalt erhielt und in den Animes „Mein Nachbar Totoro“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“ auftritt. Es wird der Gruppe der Yōkai zugeordnet.

In den deutschen Synchronisationen der Filme werden sie als Rußbolde oder Rußmännchen bezeichnet.

Beschreibung

Susuwatari werden als tennisballgroß, fusselig-haarig und pechschwarz beschrieben und dargestellt. Sie haben zwei große Glubschaugen und lange, dünne Beinchen. Sie leben in alten, verlassenen Häusern und Kellern und lieben es, Staub und Schmutz zu verteilen. Außerdem können sie Gegenstände tragen, die vielfach schwerer sind als sie selbst. Während sie in „Mein Nachbar Totoro“ lediglich die beiden Mädchen Mei und Satsuki erschrecken, sonst aber harmlos sind, müssen sie in „Chihiros Reise ins Zauberland“ schwere Arbeit verrichten und dem Spinnenyōkai Kamaji zu Diensten sein.

Literatur

  • Hayao Miyazaki, Yuji Oniki: Spirited Away. Viz Communications, San Francisco 2003, ISBN 1569317941
  • Hayao Miyazaki: My neighbour Totoro. Viz Communications, San Francisco 2005, ISBN 1591166993
  • Julien R. Fielding: Discovering world religions at twenty-four frames per second. Scarecrow Press, 2008, ISBN 0810859963, Seite 317.
  • Patrick Drazen: A Gathering of Spirits: Japan's Ghost Story Tradition: from Folklore and Kabuki to Anime and Manga. iUniverse, New York 2011, ISBN 1462029426, Seite 144.
  • Ayumi Suzuki: Animating the chaos: Contemporary Japanese anime, cinema, and postmodernity. ProQuest, Carbondale 2008, ISBN 0549605053, Seite 14.

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