Uwe Dedering / CC BY-SA 3.0

Susa (Persien)


32.248.25Koordinaten: 32° 12′ N, 48° 15′ O
Karte: Iran
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Susa (Persien)
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Iran

Susa (persisch ‏شوش‎, biblisches Hebräisch: שושן (Schuschan); altgriech.: Σοῦσα, lat.: Susa) war eine antike Stadt. Ihre Reste liegen im Südwesten des heutigen Iran nahe der irakischen Grenze in der Provinz Chuzestan am Rande der heutigen Stadt Schusch. Susa ist eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt. Die Etymologie des Stadtnamens ist unsicher.

Vom dritten bis zum ersten Jahrtausend v. Chr. war Susa mit kurzen Unterbrechungen Hauptstadt des Reiches von Elam und blieb auch nach dem Untergang dieses Reiches ein bedeutendes urbanes Zentrum. Verschiedene archäologische Ausgrabungen erbrachten reiche Funde. Aufmerksamkeit erregte vor allem der Codex Hammurapi, der schon im Altertum als Beutegut nach Susa verschleppt worden war.

Nach biblischer Überlieferung soll sich Daniel während des babylonischen Exils in Susa aufgehalten haben. In den Erzählungen im Buch Ester spielt der Ort ebenfalls eine wichtige Rolle.

Lage

Archäologische Karte Susas

Susa liegt in einer Schwemmlandebene, die reich an Landwirtschaft ist, aber auch als Knotenpunkt im Fernhandel zwischen Iran und Mesopotamien günstig lag, da vor allem weiter nördlich hohe Gebirge beginnen, die nicht leicht zu überqueren sind. Im Süden war der Persische Golf nicht weit entfernt. Die eigentliche Stadt lag größtenteils östlich des kleinen Flusses Schaur. Ihre Reste bilden heute meterhohe Schutthügel. Sie erstreckte sich auf einem Gebiet von über einem Quadratkilometer.

Nahe am Fluss befinden sich die von den Ausgräbern Apadana (im Norden) und Akropolis (Acropole, südlich davon) genannten Stadtteile. Die Akropolis bezeichnet den höchsten Stadthügel. Im Osten schloss sich die sogenannte Königsstadt und noch weiter östlich das sogenannte Künstlerviertel an. Westlich der Schaur gab es weitere Bauten und Stadtteile. Zentrum der Stadt muss der Tempel des Inšušinak gewesen sein. Renovierungen und Umbauten an diesem Tempel werden immer wieder in Inschriften erwähnt. Seit 2000 v. Chr. handelte es sich dabei wahrscheinlich um eine Zikkurat. Nichts davon ist erhalten. Ein weiterer wichtiger Bau, auch so gut wie nur durch Inschriften und verstreute Bauteile bekannt, war der Tempel der Ninhursag.

Ausgrabungen

Das Ruinenfeld heute

Der Brite William Kennett Loftus konnte 1851 den Ort als das aus schriftlichen Quellen bekannte Susa identifizieren. Seit dieser Zeit werden mit Unterbrechungen vorwiegend französische Ausgrabungen (Jacques de Morgan und Roman Ghirshman) in der Stadt durchgeführt. Bedingt durch die Größe der Schuttablagerungen, die teils zu früh erfolgten Ausgrabungen und die damit einhergehenden schlechten Dokumentationen, ist es nur schwer möglich, die einzelnen Bauwerke und die Stadtentwicklung zu rekonstruieren. Der Bereich des Inšušinak-Heiligtums auf der Akropolis wurde zwar ausgegraben und dort wurden auch die reichsten Funde gemacht, die sicherlich dem Tempel zuzuordnen sind, die architektonischen Reste sind jedoch bei den frühen Ausgrabungen von de Morgan oftmals vollkommen übergangen worden.[1]

Vor allem die ältesten Schichten liegen teilweise bis zu 20 Meter unter dem heutigen Boden und sind nur an einigen Stellen freigelegt worden. Es konnten stellenweise über 25 archäologische Schichten unterschieden werden.[2] Auch die jüngeren, oberen Schichten aus der seleukidischen, parthischen, sassanidischen und islamischen Zeit sind, weil sie der früheren und auch späteren Forschung von wenig Interesse waren, oftmals einfach ohne gewissenhafte Dokumentation abgeräumt worden.

Die vorgeschichtliche Stadt

Periode Susa I

Buntkeramik aus Susa 1

Ab ca. 4000 v. Chr. ist mit einer festen Siedlung zu rechnen.[3] Entsprechende Besiedlungsreste, die als Susa IA (oder Susa A) bezeichnet werden, wurden auf der Akropolis und Apadana gefunden. Andere Stadtgebiete haben bisher keine so frühen Funde erbracht. Die Stadt auf der Akropolis nahm dabei ein Gebiet von circa 7 Hektar, die in der Apadana von circa 6,3 Hektar ein. In der Apadana konnte ein massives Gebäude ausgegraben werden, das vielleicht einem Fürsten gehörte.[4]

Auf der Akropolis wurde etwa gleichzeitig eine massive Plattform errichtet. Sie war 1,7 Meter hoch und 7 × 12 Meter groß. Es sollen etwa 2.000 Gräber in und um diese Plattform gefunden worden sein. Die Gräber waren reich mit kunstvoll verzierter Keramik ausgestattet. Die oftmals in geometrischen Formen gehaltenen Verzierungen stellen einen ersten Höhepunkt des Kunstschaffens dieser Gegend dar.[5] In der Periode Susa IB wurde darüber eine weitere Plattform errichtet. Diese war etwa 70 × 65 Meter groß und etwas über 10 Meter hoch. Sie war mit Keramikkegeln dekoriert. Auf der Plattform standen einst eventuell Tempelbauten.[6]

Periode Susa II

Diese Periode dauerte von etwa 3800 bis 3100 v. Chr. Die Stadt wuchs auf circa 25 Hektar an. Neben den weiterhin bebauten Stadtteilen der Akropolis und Apadana entwickelte sich auch eine Unterstadt, die reinen Wohnzwecken diente. Die Größe der verwendeten Ziegel änderte sich und ein neuer Keramikstil taucht auf. Dies scheint eine neue Kulturphase anzudeuten. In dieser Zeit erscheinen die ersten Siegelabrollungen sowie Tontafeln, auf denen Zahlen vermerkt sind. Die Siegelabrollungen zeigen teilweise figürliche Szenen. Es ist starker mesopotamischer Einfluss zu beobachten, der soweit geht, dass einige Forscher annehmen, dass in Susa und Elam Leute von dort einwanderten.[7]

Susa als Hauptstadt von Elam

Periode Susa III

Diese Periode wird um 3000 v. Chr. angesetzt. Die Stadt scheint zum Teil verlassen worden zu sein. Besiedlungsreste wurden bisher nur auf der Akropolis gefunden. Die wichtigsten Funde stellen etwa 1.550 Tafeln mit protoelamischer Schrift dar.[8]

Susa in der ersten Hälfte des dritten Jahrtausend v. Chr.

Auf der Akropolis stand zu dieser Zeit ein Tempel. Zwar ist kein Bau erhalten, es wurden jedoch Statuen und dekorierte Steinplatten gefunden, die zu der Dekoration und Ausstattung eines Tempels gehört haben dürften. Aus dieser Zeit stammt ein Hortfund von Siegelabdrücken und in der Königsstadt konnte ein Friedhof mit hunderten von Bestattungen ausgegraben werden. Die Grabanlagen waren stark gestört, enthielten einst jedoch reiche Beigaben, wie Keramik und Waffen. In einem Grab befanden sich sogar die Reste eines vierrädrigen Wagens. In Susa wurden besonders viele Chloritgefäße ausgegraben, die im Osten des Iran produziert wurden und nach Mesopotamien und in die ganze Region des persischen Golfes exportiert wurden. Sie belegen den damaligen Wohlstand.[9]

Die akkadische Stadt und Puzur-Inšušinak

Beterfigur aus Phase IVA

Die Siedlungsperiode Susa IV wird in zwei Phasen geteilt: Susa IVA von etwa 2600 bis 2400 v. Chr. und Susa IVB von etwa 2400 bis 2100 v. Chr. Während dieser Zeit waren Elam und auch Susa von circa 2350 bis 2200 v. Chr. Teil des akkadischen Reiches. Susa war weiterhin von großer Bedeutung, doch sind archäologisch nur wenige Reste erhalten. In der Apadana wurden nur Keramikreste und Bronzeobjekte in Gräbern, die in diese Zeit zu datieren sind, gefunden. Auf der Akropolis befand sich ein Gebäude mit überwölbten Räumen, bei dem es sich vielleicht um einen Speicher handelte. In der Königsstadt wurden Reste von Wohnbauten und Gräbern ausgegraben. Die Stadt nahm zu dieser Zeit eine Fläche von circa 46 Hektar ein. Das Fundgut, beispielsweise die Keramik, aber auch die Darstellungen auf den Zylindersiegeln belegen akkadischen und mesopotamischen Einfluss. Aus dieser Periode stammen circa 60 weibliche Tonfiguren, die mesopotamischen Einfluss zeigen, aber auch elamitisch im Stil sind. Handel mit der Induskultur ist durch ein Indussiegel und ein Indusgewicht belegbar.[10]

Nach dem Untergang des akkadischen Reiches wurden Elam und Susa unabhängig. In dieser Zeit regierte Puzur-Inšušinak, bei dem es sich um den ersten besser bekannten elamitischen Herrscher handelt. Er stammte aus Awan und eroberte und befreite Susa von der akkadischen Herrschaft. Diverse Texte sind von ihm erhalten, einige davon in der elamischen Linearschrift, von der 17 Textbeispiele aus Susa stammen, nur zwei weitere von anderen Orten.

Löwe des Puzur-Inšušinak

Puzur-Inšušinak bezeichnete sich als ensi von Susa und berichtete von Tempelbauarbeiten in der Stadt, die sich aber bisher archäologisch nicht fassen lassen. So berichtete er von der Aufstellung einer Statue am Tor des Inšušinak-Tempels, einer Treppe und von anderen Stiftungen für diesen Tempel. Er richtete eine Gedenkfeier für einen Tempel des Sugu aus.[11]

Auch die nachfolgende Periode ist archäologisch nur schwer in der Stadt belegbar, da sie sich vor allem materiell wenig von den vorangehenden Perioden unterscheidet. Immerhin erbrachten die Ausgrabungen zahlreiche Zylinder- und Stempelsiegel, die offensichtlich in diese Periode zu datieren sind.[12] In der Zeit des neusumerischen Reiches war Susa Teil dieses mesopotamischen Staates. König Schulgi erbaute oder erweiterte einen Tempel des Ninhursag. Er baute auch am Tempel Inšušinak. Dies ist wiederum hauptsächlich durch Inschriften bezeugt.[13] In der Regierungszeit des Ibbi-Sin wurde Susa wieder befreit. In der Königsstadt konnte ein Wohnhaus ausgegraben werden, das dem Schreiber Igibuni[14] gehörte und in dem Teile seiner Urkunden gefunden wurden.

Erste Hälfte des zweiten Jahrtausends

Großes Haus in der Königsstadt

Aus dieser Periode ist wenig bekannt. Die Herrscher trugen den Titel Sukkalmahs, was etwa Großwesir bedeutet, und standen in engem Kontakt zu Mesopotamien. Aus der Königsstadt gibt es einige bedeutende architektonische Reste. Hier stand ein großes Haus mit mehreren Höfen.[15] Inschriften berichten von Tempelbauten, die die Herrscher errichteten. Nichts davon ist jedoch erhalten.

Vor allem aus dieser Periode stammen Belege, dass Susa besonders mit Dilmun Handel trieb. So wurden in der Stadt vier typische Dilmunsiegel und sechs weitere Siegel, die offensichtlich Dilmunsiegel kopieren, gefunden. Schließlich gibt es eine Tontafel, die mit einem Dilmunsiegel gestempelt wurde.[16] Bei der Tafel handelt es sich um einen Vertrag. Ein weiterer Text hat die Lieferung von Silber durch Leute aus Dilmun zum Inhalt.[17]

Mittelelamische Periode

Stele des Untasch-Napirischa
Relief eines Baues des Šilhak-Inšušinak

Die Zeit von circa 1500 bis 1000 v. Chr. ist die Blütezeit Elams. Susa war, mit einer kurzen Unterbrechung, weiterhin die Hauptstadt des Reiches, doch ist wiederum durch die späteren Überbauungen nur wenig aus dieser Zeit erhalten. In der Königsstadt legten Archäologen ein großes, fast quadratisches Gebäude frei, in dem etwa 50 nackte weibliche Figuren gefunden wurden, bei denen es sich wahrscheinlich um Fruchtbarkeitsidole handelt.[18]

Von Inschriften sind wiederum Tempelbauten bekannt, die archäologisch bisher nicht fassbar sind. Tepti-Ahar, der im Zeitraum von 1500 bis 1400 v. Chr. regierte, errichtete in Susa einen E.DU.A genannten Bau, der dem Inšušinak geweiht war. Von Šilhak-Inšušinak (etwa 1150–1120 v. Chr.) stammt eine Bauinschrift, die alle jene Vorgänger seiner Familie auflistet, die am Tempel des Inšušinak gebaut hatten. Der eigentliche Tempel dieser Zeit ist nicht erhalten. In diese Periode werden zwei Depots mit zahlreiche Objekten, wie Schmuck und Figuren, datiert. Von diesem Herrscher stammt auch eine bronzene Platte, auf der opfernde Figuren wiedergegeben sind. Sie stammt aus dem Bereich des Ninhursag-Tempels auf der Akropolis. Neben den Figuren sieht man zwei Strukturen, die an Zikkurats erinnern, vielleicht den Tempel von Ninhursag und Inšušinak darstellen und belegen könnten, dass diese Bauten Zikkurats waren.[19]

Von einem Bau dieses Herrschers gibt es Formziegel, deren Vorderseiten ein Relief mit der Darstellung großer stehender Figuren trägt. Es handelt sich um ein Fabelwesen mit dem Körper eines Bullen und dem Kopf eines Menschen. Die Figur steht vor einer Palme. Der eigentliche Bau, zu dem diese Reliefs einst gehörten, ist nicht mehr rekonstruierbar, stand aber wahrscheinlich auf der Apadana, wo die Ziegel in stark gestörtem Kontext gefunden wurden.

Ein herausragender Fund und eines der Hauptwerke elamischer Kunst ist die fast lebensgroße Bronzestatue der Napirasu, Gemahlin des Untasch-Napirischa.[20] Sie befand sich einst in dem Tempel des Ninhursag auf der Akropolis. Überhaupt gibt es verschiedene Fragmente, wie solche von Statuen des Untasch-Napirischa, die dessen rege Bautätigkeit unterstreichen, obwohl er mit Tschoga Zanbil eine neue Hauptstadt baute.

Šutruk-Nahhunte II. (etwa 1185–1155 v. Chr.) gilt als einer der bedeutendsten Herrscher von Elam und er scheint die Stadt durch mehrere Bauten, beispielsweise eine dem Inšušinak geweihte Säulenhalle, geschmückt zu haben. Šutruk-Nahhunte ist aber vor allem durch seine Feldzüge in Mesopotamien bekannt, bei denen er zahlreiche Monumente raubte und nach Susa brachte. Es handelt sich unter anderem um Statuen und Stelen. Hier ist vor allem der Codex Hammurapi zu nennen, der bei modernen Ausgrabungen in der Stadt gefunden wurde.

Neuelamische Periode

Auch die Neuelamische Periode ist archäologisch kaum belegt. Meist wurden Schichten mit Lehmziegelmauern, die sich kaum zu Grundrissen rekonstruieren ließen, gefunden. Die Keramik deutet jedenfalls eine kulturelle Kontinuität zur vorherigen Mittelelamischen Periode an. Bedeutende Bauten sind wiederum oftmals nur von Ziegelinschriften bekannt. Von Šutruk-Nahhunte III. stammt immerhin ein kleiner quadratischer Tempel, der mit glasierten Ziegeln dekoriert war. Diese Dekoration zeigt Greifen, Löwen, Pferde und andere reale oder Fantasietiere.

Die Zerstörung von Susa durch die Truppen von Assurbanipal

Um 647 v. Chr. wurde die Stadt von Assurbanipal eingenommen, geplündert und zerstört. Die Plünderung der Stadt wird in seinen Annalen beschrieben. Demnach drang er in die Paläste der Stadt ein und nahm die dortigen Schätze nach Assyrien. Die Zikkurat von Susa, die archäologisch bisher nicht nachgewiesen ist, wurde zerstört. Dabei wird ausdrücklich erwähnt, dass deren Dekoration aus bronzenen Hörnern gestohlen wurde. Die Grabanlagen der elamitischen Herrscher wurden geöffnet, geplündert und deren Gebeine nach Assyrien gebracht. Die Plünderung der Stadt soll einen Monat und 25 Tage angedauert haben.[21]

Nach der Eroberung durch die Assyrer wurde die Stadt schnell wieder neu besiedelt und war weiterhin ein bedeutendes Zentrum. Schriftliche Quellen zur Geschichte der Stadt fehlen jedoch, so dass man zu ihrer Bedeutung praktisch nichts sagen kann. Bei Ausgrabungen konnte ein Archiv mit 298 Urkunden wirtschaftlicher Natur gefunden werden.

Nach dem Sieg über die assyrische Armee soll der erste neubabylonische Herrscher Nabopolassar (626–605 v. Chr.) die von den Assyrern nach Uruk verbrachten Götterstatuen wieder nach Susa zurückgegeben haben. Von Nabu-kudurri-usur II. haben sich beschriftete Ziegel, die vielleicht auf Bau-, zumindest auf Renovierungsarbeiten an Tempeln hindeuten, erhalten. In Susa selbst wurden Texte, die möglicherweise andeuten, dass Elam wieder für eine gewisse Zeit unabhängig war, gefunden. Ein Herrscher namens Hallutaš-Inšušinak ist von Ziegeln bekannt, die von der Neuerbauung des Inšušinak-Tempels berichten.[22]

Achämenidenreich: Hauptstadt eines Großreiches

Geflügelter Sphinx aus dem Palast Darius des Großen in Susa.

Das Susa des Achämenidenreiches ist besser bekannt als die Stadt der anderen Epochen. Die Stadt wurde zu einer der Residenzstädte des Reiches ausgebaut. Das biblische Buch Ester spielt zum großen Teil im Susa der Zeit von Xerxes I. Bei dem griechischen Historiker Herodot ist es sogar die einzige persische Residenz, die Erwähnung findet.

Auf der Apadana wurde in dieser Zeit ein großer Palast für Dareios I. errichtet. Dieser Herrscher war es vor allem, der die Stadt erheblich um- und ausbaute. Teile der Bevölkerung wurden nach Osten und Norden, in das sogenannte Künstlerviertel umgesiedelt. Auf der Akropolis stand nun eine Festung. Die Königsstadt war zu dieser Zeit von einer Mauer umgeben, die an ihrer Basis fast 20 Meter breit und 10 bis 12 Meter hoch war.

Der Palast von Dareios I. ist sicherlich das wichtigste noch heute zu sehende Gebäude in der Stadt. Die Erbauung des Palastes wird in Inschriften beschrieben. Für den Bau kam Zedernholz aus dem Libanon, andere Holzarten aus Indien, Gold aus Sardis und Baktrien. Die Steine für die Säulen des Palastes wurde in der Nähe der Stadt gebrochen. Die Handwerker für diesen Bau kamen aus vielen Teilen des Reiches.[23] Das Gebäude selbst bestand aus einer Reihe von Höfen. Im Osten stand ein großer Torbau und im Norden stand die Apadana, die Säulenhalle, die dem ganzen Viertel den Namen gab. Der Bau war reich mit reliefierten Kacheln dekoriert. Viele Inschriften von Dareios I., meist in altpersisch, aber auch in elamitisch oder babylonisch verfasst, konnten im Palast aber auch in der Stadt geborgen werden.

Neben diesem Palast gab es noch weitere derartige Bauten. Im Westen der Stadt, jenseits des Schaur, wurde ein achämenidisches Palastgebäude ausgegraben. Der Bau ist jedoch nur schlecht erhalten. In dieser Gegend wurden bei modernen Bauarbeiten im Jahr 1969 die Reste einer weiteren Säulenhalle entdeckt, die Artaxerxes II. zugeordnet wurde. Schließlich konnte ganz im Süden der Stadt ein großes, palastartiges Gebäude ausgegraben werden. Dessen Datierung ist umstritten, doch wurden dort achämenidische Elfenbeinarbeiten, die wahrscheinlich Einlagen in Möbeln waren, gefunden. Auch wenn das ausgegrabene Gebäude also vielleicht in spätere Zeit zu datieren sein sollte, so deuten diese Intarsien doch auf wichtige Bauten bereits in achämenidischer Zeit.[24]

Griechen, Parther und Sassaniden

Die seleukidische Stadt

Herme aus Susa

Alexander der Große eroberte die Stadt während seines Orientfeldzuges. Hier traf er auf Nearchos, der auf dem Seeweg den Persischen Golf erkundet hatte. Alexander der Große feierte in Susa die Massenhochzeit zwischen Griechen und Persern. Unter den Seleukiden wurde Susa als „Seleukia am Eulaios“ zur griechischen Kolonie und hatte damit den Status einer Polis. Seleukos I. begann dort Münzen zu prägen, obwohl es den Anschein hat, dass die Anzahl der in der Stadt herausgegebenen Münzen nicht sehr groß war. Susa ist reich an griechischen Inschriften, was vielleicht auf eine nennenswerte Anzahl von in der Stadt lebenden Griechen hinweist. Vor allem in der Königsstadt konnten große, reich ausgestattete Peristylhäuser ausgegraben werden.[25] An Kleinfunden gibt es zahlreiche Terrakotten und Siegelabdrücke in einem vollkommen hellenistischen Stil. Die Inschriften bezeugen griechische Institutionen, wie ein Gymnasion und ein Stadion.

Die griechischen Inschriften werfen auch Licht auf das religiöse Leben der Stadt. Hauptgöttin der Stadt war nun Nanaya, die in anderem Kontext mit Artemis gleichgesetzt wird. Die Göttin hatte einen bedeutenden Tempel, der zwar nicht erhalten ist, von dem sich aber beschriftete Blöcke in sassanidischen Bauten wiederverwendet fanden. Es ist nicht bekannt, ob der alte Tempel des Inšušinak zu dieser Zeit noch stand und genutzt wurde. Immerhin gibt es einen Text aus Uruk, der in seleukidische Zeit zu datieren ist und der davon berichtet, dass alte Schriften in Elam kopiert und nach Uruk gebracht worden sind. Obwohl Susa nicht genannt wird, kann davon ausgegangen werden, dass diese Schriften in Susa gelagert wurden und dass es dort ein Fortbestehen elamitischer Kulte gab.[26]

Die parthische Stadt

Kopie eines Briefes des parthischen Königs Artabanos II. auf Marmor
Kopf einer Göttin oder Königin, aus Susa. Der Kopf wird um 150 n. Chr. datiert.

Um 147 v. Chr. fielen Susa und die angrenzende Elymais vom Seleukidischen Reich ab. Die Stadt wurde zumindest zeitweise von den Herrschern der Elymais regiert. Kamnaskires II. Nikephoros prägte dort Münzen. Die Stadt gelangte vielleicht wieder kurzzeitig unter seleukidische Herrschaft, doch beginnend mit Phraates II. (ca. 138–127 v. Chr.) bis Gotarzes II. (ca. 40–51 n. Chr.) prägten fast alle parthischen Herrscher Münzen in der Stadt, die also zumindest in diesem Zeitraum fest in parthischer Hand war. Die Stadt wurde in dieser Zeit von einem stratiarchos, einem General, verwaltet. Ein gewisser Zamaspes ist von einer Inschrift mit Namen bekannt. Unter Phraates IV. wurde die Stadt vielleicht sogar in Phraata in Susa umbenannt.[27] Ab der Mitte des ersten Jahrhunderts wurde sie wahrscheinlich, zumindest zeitweise, wieder von Herrschern der Elymais regiert.[28] 116 eroberte der römische Kaiser Trajan im Zuge seines Partherfeldzuges die Stadt. Sie blieb aber nur kurz unter römischer Verwaltung.

In parthischer Zeit verlor Susa seine Funktion als bedeutende internationale Handelsstadt, die nun von den Orten der Charakene übernommen wurde. Trotzdem blieb Susa das Zentrum einer landwirtschaftlich wichtigen Region und eine wohlhabende Stadt. Vom Ende der parthischen Herrschaft stammt eine in das Jahr 215 n. Chr. datierte Stele, die den Statthalter von Susa, Chwasak, zeigt, wie er vor Artabanos IV. steht und von ihm den Ring der Macht erhält.

Die griechischen Inschriften belegen, dass die Stadt, zumindest bis in die erste Hälfte des ersten Jahrhunderts n. Chr., weiter als griechische Polis mit griechischen Institutionen und Verwaltung existierte. Hier ist die Kopie eines Briefes von König Artabanos II. zu nennen, der ins Jahr 21 n. Chr. datiert wird und Archonten, griechische Beamte, bezeugt.

Vor allem die parthischen Schichten sind besonders umfangreich und belegen auch archäologisch, dass die Stadt florierte. In der Königsstadt konnten großzügig angelegte Stadtvillen ausgegraben werden.[29] An Bauten wurden unter anderem die Grabgewölbe der Einwohner gefunden. An Funden sind wiederum zahlreiche Terrakotten in griechischem, aber auch parthischem Stil, sowie Knochenfiguren von Frauen zu nennen. Es gibt Beispiele parthischer Skulptur. Herausragend ist ein in das zweite nachchristliche Jahrhundert zu datierender Frauenkopf. Antiochos, Sohn des Dryas, signierte das Werk.[30]

Die sassanidische Stadt

Sassanidische Büste aus Susa

Susa wurde 224 von dem Sassaniden Ardaschir I. erobert und zerstört, doch gleich darauf wieder aufgebaut und vielleicht sogar zeitweise königliche Residenz. Schapur I. soll nach einer späteren Überlieferung seinen Lebensabend in der Stadt verbracht haben, obwohl diese Überlieferung unsicher ist und sich vielleicht eher auf Schapur II. bezieht. Susa wurde ein Handelszentrum besonders im Goldhandel. In der Stadt wurden weiterhin Münzen geprägt. 339 wurde die Stadt von Schapur II. mit 300 Elefanten nochmals zerstört und wieder neu aufgebaut.[31]

Die erneute Zerstörung ist mit einem Aufstand von Christen und deren pro-römischen Tendenzen zu verbinden. Die Stadt hatte in einem separaten Stadtteil eine christliche Gemeinde. Susa hatte auch einen nestorianischen Bischof, dessen letzter Vertreter 1265 bezeugt ist. Auch archäologisch ist das Christentum in der Stadt belegt. Es wurde unter anderem eine Stucktafel mit dem Bild eines christlichen Heiligen gefunden. Es wird berichtet, dass dort Weber für Seidenbrokat angesiedelt wurden.[32]

Archäologisch ist festzustellen, dass die Schichten der sassanidischen Stadt im Vergleich zur parthischen Periode weniger hoch sind, es aber weiterhin bedeutende Bauten gab und Susa sicherlich weiterhin ein regionales Zentrum blieb. Mit über 400 Hektar erreichte Susa ihre größte Ausdehnung.[33] Die geringeren Schichten und größere Ausdehnung mag auf eine insgesamt lockere Bebauung hindeuten. Es gibt zwei substanzielle Münzhortfunde aus dieser Zeit, einer von ihnen mit 1.171 Münzen. Ausgrabungen erbrachten teilweise reich ausgestattete Wohnhäuser, eines von ihnen dekoriert mit figürlichen Wandmalereien, die unter anderen einen Reiter zeigen.[34] Der Palast auf der Apadana ist offensichtlich überbaut worden. Auch aus der sassanidische Stadt stammen viele Terrakotten.[35]

Die islamische Stadt

Islamische Vase aus Susa

639 wurde Susa bei der arabischen Eroberung des Iran zerstört, erholte sich aber von diesem Schlag. Auch die islamische Stadt war ein regionales Zentrum, das mit über 400 Hektar weiterhin beachtliche Ausmaße hatte.[36] Es wurde die erste Moschee errichtet, aber auch nestorianische Bischöfe sind weiterhin bezeugt, daneben gab es eine jüdische Gemeinde mit einer eigenen Synagoge. In der Stadt wurde das Grab des Heiligen Daniel (vgl. Buch Daniel) (wobei mehrere Orte beanspruchten sein Grab zu beherbergen) lokalisiert, das ein Pilgerzentrum wurde und auch heute noch ist.

Die Stadt war in dieser Zeit weiterhin ein Produktionszentrum für Luxusstoffe. Susa wurde um 1259 von den Mongolen zerstört und konnte danach nie wieder die alte Bedeutung erlangen. Archäologisch ist die islamische Periode vor allem durch ihre reiche Keramik gekennzeichnet. Heute ist der Ort ein kleines lokales Zentrum mit dem Namen Schusch und circa 60.000 Einwohnern.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Biographie de Morgans auf Iranica.com
  2. Potts: Elam, S. 52
  3. M. Voigt, R.H. Dyson: The Chronology of Iran, ca. 8000-2000 BC, In: R. W. Ehrich (Herausgeber): Chronologies in Old World Archaeology, Chicago/London, S. 122–178, besonders Table 2
  4. F. Hope: Cemetery or mass grave? Reflections on Susa, In: F. Vallat (Herausgeber): Melanges Jean Perrot, Paris 1990, S. 5
  5. F. Hope: Cemetery or mass grave? Reflections on Susa, In: F. Vallat (Herausgeber): Melanges Jean Perrot, Paris 1990, S. 1–13
  6. Potts: Elam, S. 46–49.
  7. Potts: Elam, S. 52–69.
  8. Potts: Elam, S. 71–74.
  9. Potts: Elam, S. 93–97.
  10. Potts: Elam, S. 111–120.
  11. Potts: Elam, S. 122–129.
  12. P. Amiet: Quelques sceaux elaites, In: H. Gasche, M. Tanret, C. Janssen, A. Degraeve (Herausgeber): Cinquante-deux reflexions sur le Proche-Orient ancien offertes en hommage à Leon de Meyer, Gent 1994, S. 59–66
  13. Potts: Elam, S. 132.
  14. L. de Meyer: Les archives d’Igibuni. In: L. de Meyer, H. Gasche, F. Vallat (Hrsg.): Fragmenta. 1986, S. 75–77.
  15. Ghirsham: L’architecture elamite et ses traditions. In: Iranica Antiqua 5, 1965, fig. 3.
  16. M. Lamdert: Tablette de Suse avec cachet du Golfe. In: Revue d’Assyriologie et d’archéologie Orientale 70, 1976, S. 71–72, fig. 1.
  17. Potts: Elam, S. 171–181.
  18. A. Spycket: Les figurines de Suse, Paris 1992, S. 157, 182, 187
  19. Potts: Elam, S. 239
  20. Potts: Elam, S. 218–19, fig. 7.3.; Bild der Statue
  21. M. Streck: Assurbanipal und de letzten assyrischen Könige bis zum Untergang Niniveh's, 1. Band, Leipzog 1916, S. 57
  22. Potts: Elam, S. 297–302.
  23. F.-W. König: Der Burgbau zu Susa nach dem Bauberichte des Könige Dareios I., Leipzig 1930
  24. Potts: Elam, S. 325–337.
  25. Martinez-Sève: Les figurines de Suse, S. 798, pl. III.
  26. J.B. Pritchard: Ancient Near Eastern Texts Relating to the Old Testament, Princeton 1969, S. 345; vgl. auch allgemein Potts: Elam, S. 358–371 (Übersetzung aller griechischen Inschriften aus der Stadt).
  27. Potts: Elam, S. 396.
  28. Potts: Elam, S. 397
  29. Martinez-Sève: Les figurines de Suse, S. 799–800, pls. IV–V.
  30. Potts: Elam, S. 391–401.
  31. Unsicher bleibt, ob die Stadt den neuen Namen Eran-Xwarrah-Schapur-Scharestan erhielt: Potts: Elam, S. 425 bringt Argumente dagegen, während sich G. Gropp in der Encyclopædia Iranica dafür ausspricht, siehe Weblinks.
  32. Abgebildet in: Potts: Elam, S. 429, pl. 11.2.
  33. Amiet: Suse. 6000 ans d’histoire.
  34. Potts: Elam, S. 93–97; Plan eines Teils der Wohnbauten in: Martinez-Sève: Les figurines de Suse, S. 801, pls. VI; R. Boucharlat: Suse à l’époque sasanide. Une capitale prestigieuse devenue ville de province. In: Mesopotamia 22, 1987, S. 357–366.
  35. Martinez-Sève: Les figurines de Suse.
  36. Amiet: Suse. 6000 ans d’histoire

Literatur

  • Pierre Amiet: Suse. 6000 ans d’histoire. Réunion des musées nationaux, Paris 1988.
  • Prudence O. Harper, Joan Aruz, Françoise Tallon (Hrsg.): Musée du Louvre. The royal city of Susa. Ancient Near Eastern treasures in the Louvre. New York 1993.
  • Prudence O. Harper, Joan Aruz, Françoise Tallon (Hrsg.): La Cité royale de Suse. Trésors du Proche-Orient ancien au Louvre. Réunion des musées nationaux, Paris 1994 (Ausstellungskatalog).
  • Daniel T. Potts: The Archaeology of Elam. Cambridge University Press, Cambridge 1999, ISBN 0-521-56358-5.
  • François Vallat: Suse et l'Elam, Paris 1980

Ausgrabungsberichte

Obwohl bisher zahlreiche Ausgrabungsberichte erschienen sind, sind viele Grabungen bisher nicht oder nur zum Teil publiziert. Vor allem die gefundene Architektur wurde oftmals nur in kurzen Vorberichten und Plänen vorgelegt.

  • Pierre Amiet: Glyptique susienne des origines à l’époque des Perses achéménides : cachets, sceaux-cylindres et empreintes antiques découverts à Suse de 1913 à 1967, Mémoires de la Délégation archéologique en Iran, Paris 1972
  • Roman Ghirshman: Cinq campagnes de fouilles a Suse (1946–1951). In: Revue d’Assyriologie et d’archéologie Orientale 46, 1952, S. 1–18.
  • Florence Malbran-Labat: Les inscriptions royales de Suse : briques de l'époque paléo-élamite à l'empire néo-élamite, Paris 1995
  • Laurianne Martinez-Sève: Les figurines de Suse. Réunion des musées nationaux, Paris 2002, ISBN 2-7118-4324-6.
  • Jacques de Morgan, G. Jéquier, G. Lampre: Fouilles à Suse en 1897–1898 et 1898–1899. Paris 1900.
  • Georges Le Rider: Suse sous les Séleucides et les Parthes : les trouvailles monétaires et l'histoire de la ville, Mémoires de la Délégation Archéologique en Iran, Paris 1965
  • Vincent Scheil: Inscriptions des Achéménides à Suse. Actes juridiques susiens, Mémoires de la Mission Archéologique de Perse, Bde. 21-24, Paris 1929-33
  • Agnès Spycket: Les figurines de Suse, Paris 1992
  • Marie-Joseph Steve, Hermann Gasche: L'Acropole de Suse. Nouvelles fouilles (rapport préliminaire), Mémoires de la Mission Archéologique de Perse Bd. 46, Leiden 1971

Weblinks

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Die News der letzten 14 Tage


06.05.2021
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.

15.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
08.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.
31.03.2021
Auf der Suche nach dem ersten Bakterium
Wie sah der Ahnherr aller Bakterien aus, wo lebte er und wie ernährte er sich Auf diese Fragen fand nun ein Forschungsteam Antworten.
31.03.2021
Menschheitsgeschichte: Früher Homo sapiens im Outback Afrikas
Ein internationales Forschungsteam liefert erstmals mehr als 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste im Landesinneren Afrikas.
31.03.2021
Voraussetzungen für Leben schon vor 3,5 Milliarden Jahren
Mikrobielles Leben hatte auf unserem Planeten bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die nötigen Rahmenbedingungen, um zu existieren.
31.03.2021
Jäger und Sammler, aber keine Fischer
Eine Eiszeit trieb Menschen vor 27.000 Jahren nach Südeuropa – Anhand detaillierter Knochenanalysen konnte nun ihr Speiseplan rekonstruiert werden.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen?
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
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26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
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22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
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04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
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16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
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23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
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04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
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13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
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10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
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04.06.2013 Matt Sponheimer, Zeresenay Alemseged, Thure E. Cerling, Frederick E. Grine, William H. Kimbel, Meave G. Leakey, Julia A. Lee-Thorp, Fredrick Kyalo Manthi, Kaye E. Reed, Bernard A. Wood, and Jonathan G. Wynn Ernährungswandel vor 3,5 Millionen Jahren
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20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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