Sargmaske der Satdjehuti-Satibu
Satdjehuti-Satibu, Egypt 1575 BC a.jpg
Das Sargmaskenfragment
Material Sykomorenholz, stuckiert und vergoldet, Augeneinlagen aus Kupfer (Augenlid), Marmor (Augapfel) und Obsidian (Iris), Rückseite beschriftet
Maße B. 60,3 cm;T. 34 cm;
Herkunft Unbekannt
Zeit 2. Zwischenzeit, späte 17. Dynastie, um 1575 v. Chr.
Ort München, SSÄK, ÄS 7163

Die Sargmaske der Satdjehuti Satibu ist ein Kunstobjekt aus der 17. Dynastie des Alten Ägypten und entstand ca. 1575 v. Chr. Sie ist von hoher wissenschaftlicher Bedeutung, da sie einen Fixpunkt in der Genealogie der Ahmosiden und in mehrfacher Hinsicht einen Missing Link, u. a. in der Entwicklung des ägyptischen Totenbuchs und der Rischi-Särge zum Ende der Zweiten Zwischenzeit, darstellt. Die Sargmaske wurde vom Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München erworben und zählt derzeit zu den dort ausgestellten Hauptwerken.[1]

Bedeutung

Die Sargmaske ist ein bruchstückhaft erhaltenes Kopfstück eines anthropoiden Sarges aus Holz. Als wichtiges Merkmal nennt sie auf ihrer Innenseite den Namen und den Titel der Satdjehuti-Satibu, sowie deren Abstammung von Tetischeri und liefert somit einen Fixpunkt in der Genealogie der Ahmosiden. Sie enthält zusätzlich die früheste bekannte Version der thebanischen Totenbuchredaktion und gilt als Ausgangspunkt für die Kunst des Neuen Reiches.

Ikonographie und Typologie

Die Darstellung des Gesichtes

Das auffälligste ikonographische Element der Maske ist eine äußerst voluminöse Perücke mit darüber gelegter Geierhaube. Die Perücke ist nur noch fragmentarisch erhalten und reichte wahrscheinlich bis zur Brust. Es handelt sich bei ihr um eine Variante der dreiteiligen Langhaar- oder Strähnenperücke, welche man auch in der Ikonographie weiblicher Gottheiten vorfindet. Möglicherweise lässt sie sich zu einer langen Schneckenperücke fortsetzen, welche in großen über Haarscheiben eingedrehten Voluten endet[2]. Die hinteren insgesamt 41 Haarstränge alternieren in blau und gold, wobei 21 Haarstränge blau und 20 gold sind[3]. Die blauen Haarstränge der vorderen Perückenpartie wurden nachträglich vergoldet, was bisher einzigartig bei bekannten Sargmasken des Alten Ägyptens ist. Wahrscheinlich sollte damit eine einheitliche goldene Sargvorderseite erreicht werden, so wie beim Sarkophag der Ahhotep II., dessen Oberfläche fast vollständig aus Gold ist.

Über der Perücke liegt eine asymmetrische Geierhaube in Form eines Geierbalgs, welcher den Schen-Ring in seinen Fängen hält. Die Position des Geierbalgs auf dem Scheitelpunkt der Perücke stellt ein wichtiges Datierungskriterium dar.[4] Die Strähnenperücke und Geierhaube zusammen bilden bei der Sargmaske der Satdjehuti-Satibu den frühesten eindeutig gesicherten Beleg dieser Kombination nach Ende des Mittleren Reiches. Die rechteckige Vertiefung auf der Stirn und der darüberliegende trapezförmige Abdruck lassen darauf schließen, dass in die Maske eine Uräusschlange eingelassen war.[5]

Bei der Ikonographie von Statuen der Königsgemahlinnen des Neuen Reiches ist die Kombination von Geierhaube, Uräus und Hathorperücke typisch. Die Sargmaske scheint einen Prototyp dieser Statuen darzustellen. Satdjehuti-Satibu scheint somit selbst eine „Königsgemahlin“ gewesen zu sein, obwohl dieser Titel auf der Maske selbst nicht vorkommt. Insgesamt stellen das trapezförmige Gesicht, die mögliche Hathorperücke und die kleinen Ohren eine ikonographische, formale und stilistische Anspielung auf die Göttin Hathor dar, deren Heiligtum in Deir el-Bahari zu dieser Zeit eine besondere Verehrung zuteilwurde.

Sargrekonstruktion

Aufgrund der Maße der Maske lässt sich die Gesamtlänge des Sarges auf ca. knapp über 2 m schätzen. Nach der ikonographischen und stilistischen Einordnung würde der zugehörige Sarg zur älteren Rischi-Gruppe zählen. Daraus folgt, dass Satdjehuti-Satibu vermutlich noch vor Ende der 17. Dynastie verstarb.

Inschrift und Texte

Inschrift auf der Rückseite der Sargmaske

Die Innenseite der Maske ist vollständig beschriftet. Auf 30 Zeilen, von denen die unteren allerdings weitestgehend zerstört sind, befinden sich die Totenbuchsprüche 124 („Spruch, um hinabzusteigen zum Tribunal des Osiris“), 83 („Spruch, Gestalt anzunehmen als Phönix“), 84 („Spruch, Gestalt anzunehmen als Reiher“) und 85 („Spruch, Gestalt anzunehmen als lebendiger Ba,…“). Die Schrift ist schwarz und rot, es wurden überwiegend Kursivhieroglyphen, vereinzelt aber auch hieratische Zeichen verwendet[6]. Paläographisch lassen sich die Einzelformen der hieratischen Zeichen in die 12./13. Dynastie einordnen. Da die Sargmaske in die 17. Dynastie datiert wird, stellt sie einen Fixpunkt in der Entstehung und Tradierung des Totenbuches dar. Sie ist das älteste Zeugnis der ahmosidischen Totenbuchtexte[7]. Die Auswahl und Abfolge der Sprüche ist bis in die frühe 18. Dynastie üblich.[8]

Die Sargmaske ist auch der einzige Beleg für das Vorkommen von Totenbuchsprüchen auf der Innenseite von Särgen bis in die späte 17. Dynastie. Zu Beginn der 18. Dynastie werden Totenbuchtexte nur auf Leichentüchern geschrieben, später dann auf Papyri (Totenbuchhandschriften) beigelegt. Auch hier stellt sie einen „missing link“ dar, denn bisher waren Totenbuchtexte auf den Leichentüchern von Tetischeri (JE 96805) und der „Königstochter“ Ahmose (Turin 63001) bekannt, welche erst Anfang der 18. Dynastie verstarben.

Zwischen den Totenbuchtexten erscheint in hieratischen Zeichen der Name und die Titulatur der Besitzerin:

„Königstochter (und) Königsschwester Satdjehuti, genannt „Satibu“, die Gerechtfertigte, geboren von der Königsgemahlin Teti-Scheri.“

Inschrift auf der Innenseite der Sargmaske[9]

Das Tetischeri nicht als „Gerechtfertigte“ (verstorben) genannt wird, lässt den Schluss zu, dass sie ihre Tochter wahrscheinlich überlebte. Satdjehuti-Satibu wird selbst nicht als „Königsgemahlin“ genannt, obwohl die Ikonographie sie als solche einordnet. Eine derartige Nennung hätte wahrscheinlich für Verwirrung gesorgt, da bereits Tetischeri diesen Titel trägt.

Herstellungstechniken und Materialien

Computertomographie

Die Analyse durch die Computertomographie ergab, dass die Sargmaske aus einem einzigen Stück Holz gefertigt wurde, welches stark verwunden gewachsen war. Die Ohren wurden wie beim Sarg der Ahhotep II. separat angefertigt und mit Dübeln befestigt. Zwischen den Ohren und der Holzoberfläche wurde für einen besseren Halt zusätzlich ein Adhäsionsmittel eingesetzt. Auf der linken Außenseite befindet sich ein breiter, tiefsitzender Holzkeil, welcher als Verbindung zur Sargwanne diente. Die Nase wurde ebenfalls separat hergestellt und erst nachträglich eingesetzt. Erst bei der CT-Untersuchung wurde festgestellt, dass sie eine andere Holzstruktur wie der Rest der Maske besitzt.

Holzanalysen

Die Analyse des Holzes erfolgte mit Hilfe von Mikroskopie und mikroanatomischen Untersuchungen. Untersucht wurde ein lose sitzender Holzspan (17 × 9 × 3 mm) aus der linken Bruchkante der Sargmaske sowie ein loser Runddübel aus der hinteren Stoßkante. Das Ergebnis war, dass das Holz der Maske von einer Sykomore stammt, während der Dübel aus Tamariskenholz besteht, welches eine hohe Festigkeit und Härte aufweist.[10]

Analysen der Oberflächenmaterialien

Die Untersuchung der Oberflächenmaterialien erfolgte mittels Rasterelektronenmikroskopie mit energiedispersiver Röntgenmikroanalyse, Röntgendiffraktometrie (Vertikalgoniometer), Mikroskopie, Protoneninduzierter Röntgenspektroskopie, sowie Wellenlängenspezifischer Elektronenstrahlmikrosonde. Man fand heraus, dass die Fugen zwischen den Holzteilen verschlossen und die raue Oberfläche für die Färbung vorher geglättet wurde. Auf der Außenseite wurde eine beige, einschichtige Grundierung aufgetragen, die aus Calcit und Kreide bestand. Die Kreide, mit eingeschlossenen Foraminiferen und Coccolithen, stammt vom Kalkstein Ägyptens, welcher im Eozän marin gebildet wurde. Das Calcit enthält eine natürliche Verunreinigung durch Quarz und braunen Ocker. Die scharfkantigen Quarzkörner stammen vermutlich aus dem thebanischen Raum.

Die innenseitige Grundierung unter der Inschrift ist grobkörniger und quarzhaltiger. Sie enthält Beigaben von magnesium- und eisenhaltigen Carbonaten, die für eine bessere und widerstandsfähigere Beschreibbarkeit sorgen sollten. Die Unterzeichnungen erfolgten mit rotem Ocker, die Stege wurden mit einer Art Spritzguss aufgetragen, bei dem gröbere Calcitpartikel als bei der Grundierung verwendet wurden. Diese bestehen aus fein pulverisierten weißen Muschelschalen, welche im Roten Meer, im Mittelmeer und im Niltal vorkommen. Im Perückenbereich liegt auf der Grundierung oder den Stegen direkt die Vergoldung oder eine blaue Malschicht aus Ägyptisch-Blau, welches zur Zeit um 1575 v. Chr. besonders häufig verwendet wurde. Die Maske ist fast vollständig mit Blattgold vergoldet, die Goldschicht liegt teilweise auch über dem Ägyptisch-Blau. Es existieren bis zu 2 übereinanderliegende, ca. 10 µm dicke Blattgoldschichten.

Das Blattgold setzt sich zu 92 % aus Gold, zu 6 % aus Silber und zu 1 % aus Bronze zusammen, eine weiche Legierung, die gut verformbar ist. Somit stammt das Gold nicht aus der Ägyptischen Ostwüste, denn dort liegt der Goldgehalt zwischen 80 % und 85 %. Es lässt sich aber kein eindeutiger Aufschluss über die Goldquelle ermitteln. Es könnte sich um Waschgold aus den Wadigründen oder den Nilsedimenten in Nubien handeln. Möglich wäre auch natürlich gereinigtes Gold aus den oberen Partien von Goldquarzgängen, welches durch Verwitterung von Pyrit entsteht. Die Zusammensetzung des Blattgoldes ist weitestgehend konstant, nur an kleinen Stellen am Hinterkopf und dem Kinn beträgt der Silbergehalt 9 %, was auf eine spätere Ergänzung schließen lässt. Ein leicht schwankender Kupfergehalt und eine unterschiedliche Oberflächenbehandlung sorgen für stellenweise farbliche Unterschiede des Blattgoldes.

Analyse der Augeneinlagen

Bei der Untersuchung der Augeneinlagen wurde die Wellenlängenspezifische Elektronenstrahlmikrosonde und Stereomikroskopie eingesetzt. Die Augen wurden separat gearbeitet und erst hinterher eingesetzt. Jedes Auge setzt sich aus 3 Teilen zusammen: den Augenlidern aus Kupfer, dem Augapfel aus Marmor und der Iris aus Obsidian. Das verwendete Marmor ist der einzig gesicherte Beleg für die Verwendung vor dem Neuen Reich. Die Augenlider sind aus sehr reinem Kupferblech gearbeitet[11]. Die Zusammensetzung entspricht der Zusammensetzung des Kupfers aus Timna in Israel, doch gibt es keine gesicherten Provenienzzuordnungen von Kupferartefakten zu anderen bekannten Kupferlagerstätten.

Die Augäpfel bestehen aus weißem Marmor, welcher in der ägyptischen Ostwüste vorkommt. Aufgrund der abgerundeten Form der Augen stammt der Marmor wahrscheinlich nicht aus einem Steinbruch, sondern wurde natürlich geformt. Er hat einen Härtegrad von 3 und ist somit sehr weich, eignete sich also gut für eine Bearbeitung. Die Iris aus Obsidian stammt ebenfalls aus der Ägyptischen Ostwüste. Sie enthält porphyrische kleine Einschlüsse aus wohlauskristallisiertem rosa Orthoklas und grauem Quarz, gelegentlich auch kleine Hohlraumfüllungen von bläulichem Hauyn (Mineral der Sodalithreihe).

Werkverfahren

Aufgrund der Analysen lässt sich der Herstellungsprozess genauestens rekonstruieren. Zuerst wurde die Grundierung auf der Außenseite der Holzoberfläche aufgetragen um Unebenheiten auszugleichen und eine ebenmäßige Malschicht zu ermöglichen. Dann wurde eine rote Vorzeichnung der Strähnenperücke und der Geierhaube angefertigt. Anschließend modellierte man die Stege auf und begann mit der Blaufassung der Strähnen. Dann brachte man die Blattgoldschicht auf, und festigte dieses zusätzlich mit einem Adhäsionsmittel, vermutlich Eiweiß. Danach wurden die blauen Strähnen nachträglich vergoldet. Zum Schluss wurde die Innenseite grundiert, ohne Vorzeichnung liniert und beschriftet.

Der Sargdeckel bestand nicht aus einem einzelnen Baumstamm, sondern wurde mit der Patchwork-Technik hergestellt, welche auch beim Sarkophag der Ahhotep II. angewendet wurde. Die Sargmaske besteht, wie auch bei den anderen Rischi-Särgen der 17. Dynastie, aus dem Stamm einer Sykomore, die ca. 20 m hoch war. Normalerweise bestanden königliche Särge aus wertvollem Zedernholz aus dem Libanon, doch da die Handelsverbindungen durch die Hyksos abgeschnitten waren, musste man auf heimisches Sykomorenholz zurückgreifen. Erst Anfang der 18. Dynastie, als die Hyksos aus Ägypten vertrieben wurden, wurde wieder Zedernholz als Material benutzt.

Die Iris aus Obsidian wurde in eine konische Vertiefung in den Augapfel eingesetzt und mit einem schwarzen, sehr harten Adhäsionsmittel, möglicherweise Bitumen, befestigt. Die Augen sind deutlich unterschiedlich, die Iris des linken Auges ist viel größer als die des rechten. Eine leichte Schrägstellung und eine unmerklich asymmetrische Anordnung erwecken einen leicht schielenden Eindruck. Die Augenlider sind jeweils aus einem einzigen Stück Kupferblech zurechtgeschnitten und geformt. Ein ausgeklügelter Federmechanismus sorgt für ein passgenaues Einfügen in die Augenhöhlen. Die Lider wurden nochmals mit einem harzähnlichen Stoff fixiert.

Das Spritzgussverfahren der Stege ist recht einzigartig und stellt eine technologische Innovation dar. Das Dekor bei anderen Särgen war stets eingeritzt, zu Beginn der 18. Dynastie fertigte man im Sargoberteil ein Relief aus Holz an und überzog dieses dann mit Blattgold, während man im Sargunterteil die Ritztechnik beibehielt. Die Sargmaske ist somit wiederum ein „missing link“, wahrscheinlich gab man das arbeitsökonomische Spritzgussverfahren wieder auf, weil es sich als sehr empfindlich und unstabil herausstellte.

Literatur

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Anmerkungen

  1. Hauptwerke der Münchener Sammlung. Auf: smaek.de; zuletzt abgerufen am 10. Juli 2014.
  2. Ähnlich wie bei dem Sarg der Ahhotep II.
  3. Ähnlich wie beim Sarg des Seqenenre.
  4. Die Positionierung auf dem Scheitelpunkt kommt am Anfang der 18. Dynastie vor, während der Geierbalg zur Mitte der 18. Dynastie auf den Hinterkopf wandert.
  5. Ähnlich wie bei Ahhotep II.
  6. So wie es zur Zeit der 19. und 20. Dynastie üblich war, während der 18. Dynastie benutzte man die Totenbuchkursive.
  7. Die Ahmosiden stellten die erstmals in der 12. und 13. Dynastie auftauchenden Totenbuchtexte neu zusammen und redigierten, systematisierten und kanonisierten sie.
  8. Auf die obigen 4 Sprüche folgten gewöhnlich die Totenbuchsprüche 82, 77, 86, 99B, 119, 7, 102, 38A, 27, 14, 39, 116, 91 und 64. Vermutlich waren diese Sprüche auch auf dem Rest der Sarginnenwand angebracht.
  9. Alfred Grimm, Sylvia Schoske: Im Zeichen des Mondes, 1999, Umschlagseite.
  10. Sykomore und Tamariske sind die beiden häufigsten Holzarten in Ägypten.
  11. 98,8 % Gewicht Kupfer, 0,9 % Blei, 0,2 % Arsen und 0,08 % Antimon, jedoch kein Zinn.

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