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Neckar-Odenwald-Limes


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Karte mit Verlauf des Odenwaldlimes (rote Linie, links im Bild) mit Turmstellen, Kastellen, Siedlungen oder bekannten Resten einer Villa Rustica sowie Bezeichnungen der militärischen Abteilungen. Rechts im Bild die Linie des sog. Vorderen Limes, der um 160/165 den Neckar-Odenwald-Limes ersetzte.

Neckar-Odenwald-Limes ist ein zusammenfassender Begriff für zwei, möglicherweise leicht zeitverschiedene und strukturell stark unterschiedliche, frühe Abschnitte des Obergermanisch-Raetischen Limes. Der Neckar-Odenwald-Limes setzte sich zusammen aus dem nördlichen Odenwaldlimes, einem Landlimes mit Kastellen, Wachtürmen und Palisade, der den Main (lateinisch: Moenus) mit dem Neckar (lateinisch: Nicer) verband, und dem südlich anschließenden Neckarlimes, der in der bisherigen Forschung als ein typischer „Nasser Limes“ (ripa) betrachtet wurde, bei dem der Fluss die Funktion der Palisade als Annäherungshindernis ersetzte. Erkenntnisse der neueren Zeit werfen ein etwas anderes Licht auf diese Betrachtungsweise, so dass sie möglicherweise künftig relativiert werden muss[1]. Die entsprechenden Forschungen dauern derzeit noch an.

Der Odenwaldlimes nahm seinen nördlichen Anfang am Main, entweder beim Kastell Obernburg oder beim Kastell Wörth, und zog von dort aus, sich geschickt die topographischen Gegebenheiten des Odenwaldes zunutze machend, in südliche Richtung bis an den Neckar, den er vermutlich auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Heilbronn erreichte. Die Neckarlinie bildete seine Verlängerung in südliche Richtung bis nach Arae Flaviae auf dem Gebiet der heutigen Stadt Rottweil, wobei sie sich am Verlauf des Flusses orientierte.

Der Neckar-Odenwald-Limes entstand vermutlich im Bereich des Odenwaldlimes in trajanischer,[2] im Bereich der Neckarlinie in domitianischer oder frühtrajanischer und im Bereich der älteren Neckarkastelle in vespasianischer Zeit. Er durchlebte mehrere Umbauphasen und wurde erst mit der Vorverlegung auf die schnurgerade Linie des Vorderen Limes in den Jahren zwischen 159/161 und 165 obsolet.[3]

Lage

Der Odenwaldlimes nahm seinen nördlichen Anfang am Main auf einer topographischen Höhe von etwa 108 Metern. Ob beim Kastell Obernburg oder beim Kastell Wörth, ist zum gegenwärtigen Stand der Forschung noch nicht endgültig geklärt (vgl. weiter unten zur Anschlussproblematik). Von einem dieser beiden Kastelle aus zog er in südliche Richtung den Buntsandsteinodenwald hinauf, um einen Höhenrücken zu erklimmen, der sich zwischen den Tälern der Mümling (lateinisch: Nemaninga) bzw. des Euterbachs/der Itter im Westen und den Tälern der Mud bzw. der Elz im Osten von Norden nach Süden erstreckte. In seinem ersten Abschnitt bis zum Kastell Schloßau passte er sich, mal in westliche, mal in östliche Richtungen ausgreifend, flexibel dem Gelände an und passierte zwischen den Kleinkastellen Zwing und Seitzenbuche mit 553 m NHN seinen höchsten Punkt überhaupt. Bei Schloßau knickt er von einem zuvor in östliche Richtung beschriebenen Bogen scharf nach Süden ab und strebt im folgenden zweiten Abschnitt in nahezu schnurgerader Ausrichtung dem Neckar entgegen. Der Übergang zum Neckarlimes ist wie der Anfangspunkt des Odenwaldlimes noch nicht geklärt, gerade in jüngerer Zeit haben aufsehenerregende Neuentdeckungen hier für eine aktuell anhaltende Dynamik in der Forschung gesorgt[1] (vgl. auch weiter unten).

In der heutigen politischen Topographie beginnt der Verlauf des Odenwaldlimes auf bayerischem Gebiet, im Landkreis Miltenberg. Er durchquert Hessen und endet in Baden-Württemberg. Dabei passiert er die Landkreise Odenwaldkreis und Neckar-Odenwald-Kreis und endet im Landkreis Heilbronn. Seine Gesamtlänge beläuft sich auf rund 80 Kilometer, die sich im Wesentlichen in dünn besiedelten, dicht bewaldeten oder landwirtschaftlich genutzten Gebieten befinden. Dadurch gehört der Odenwaldlimes zu einer der besterhaltenen und landschaftlich besonders schön gelegenen Limesstrecken Deutschlands.[4][5][6][7]

Der Beginn des Neckarlimes liegt in dem Gebiet, in dem Jagst und Kocher in den Neckar münden. Das Kastell Wimpfen gilt gemeinhin als nördlicher Ausgangspunkt dieser Limesstrecke. Die Fortifikationen, die man ihm in der bisherigen Forschung zuordnete, befanden sich alle auf der linken Neckarseite. Im Gegensatz zu den Garnisonen der Odenwaldstrecke wurden diese Kastellplätze zu großen Teilen im Mittelalter und in der Neuzeit überbaut. Die Flusskastelle spätdomitianischer Zeitstellung[8] erstreckte sich bis zum Kastell Köngen.

Südlich von Köngen schließt sich noch eine kleine Kastellreihe am Oberlauf des Neckars an, die der vespasianischen Zeit zugeordnet wird und bis nach Rottweil reicht. Daneben sind mit den Kastellen in Ladenburg und Heidelberg noch zwei weitere Kastelle am Unterlauf des Flusses bekannt, die ebenfalls in der Regierungszeit des Vespasian entstanden sind.

Forschungsgeschichte

Freilegung der Turmstelle Wp 10/32 (Christian Kehrer, Aquarell, um 1800)
Graf Franz I. von Erbach-Erbach

Das früheste Interesse der Gelehrtenwelt für die römischen Relikten im Odenwald und am Neckar gehen in die Zeit des Humanismus, ins 16. Jahrhundert zurück. Die Humanisten begannen, verursacht durch ihre Begeisterung für die Welt der Antike, sich auch für deren Hinterlassenschaften an der Peripherie der klassischen Welt zu interessieren. Peter Apian (1495-1552), ein Astronom und Geograph aus Ingolstadt, publizierte 1534 eine Sammlung römischer Inschriftensteine,[9] unter denen sich auch ein Altar für Fortuna aus Bullau und ein Weihestein für die Quellnymphen aus Amorbach befand. Simon Studion (1543 bis um 1605), ein Präzeptor der Lateinschule in Marbach am Neckar, war ebenfalls Sammler römischer Inschriften und gilt als Vater der Altertumsforschung in Württemberg.

1543 kam es zur Zufallsentdeckung einer römischen Therme beim Arnheiter Hof auf dem Gebiet von Breuberg.[10] Auf Veranlassung des Grafen von Wertheim erfolgten dort in den folgenden Jahren erste Ausgrabungen, in deren Verlauf das vollständige Badegebäude freigelegt und zwei Viergöttersteine geborgen werden konnten, deren einer sich noch heute auf der Burg Breuberg befindet. 1615 wurde in Böckingen ein erster römischer Weihestein gesichert, im Verlauf des 17. und im 18. Jahrhundert folgten weitere. Ende des 18. Jahrhunderts erfolgten erste Ausgrabungen in Köngen. 1748 stellte die Preußische Akademie der Wissenschaften die Preisfrage „Wie weit der Römer Macht, nachdem sie über den Rhein und die Donau gesetzt, in Deutschland eingedrungen, was vor Merkmale davon ehemals gewesen und etwa noch vorhanden seien...“. Der hohenlohische Archivar Christian Ernst Hanßelmann (1699–1776) unternahm daraufhin umfangreiche, systematische Ausgrabungen auf dem Gebiet der Kurpfalz, deren Ergebnisse er 1768[11] und 1773[12] publizierte.

Für die Erforschung des Odenwaldlimes von besonderer Bedeutung wurde der Umstand, dass Graf Franz I. zu Erbach-Erbach nach seinen Grand Tours und dem Studium der Schriften Hanßelmanns ein ausgeprägtes Interesse für die römischen Relikte am und vom Odenwaldlimes hegte. Im letzten Viertel des 18. und in den ersten zwei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts ließ er einige Kastelle[13] und fast alle Wachtürme der nördlichen Odenwaldlinie ausgraben. Bei diesen Arbeiten war ihm insbesondere sein Regierungsrat Friedrich Knapp[14] eine große Hilfe, der bei vielen wichtigen Ausgrabungen vor Ort verantwortlich war und auch seinen Anteil an der Abfassung der so genannten „Erbacher Kataloge“ hatte, der manuell verfassten Dokumentation der Ausgrabungen und der Erbach'schen Sammlung.

Im 19. Jahrhundert begannen die Untersuchungen der lokalen und regionalen Geschichtsvereine, in denen sich die Angehörigen des aufstrebenden Bildungsbürgertums zusammenschlossen. Karl Wilhelmi und die „Sinsheimer Gesellschaft zur Erforschung der vaterländischen Denkmahle [sic!] der Vorzeit“[15] untersuchten 1832 die römischen Hinterlassenschaften in Neckarburken. Der 1862 gegründete „Altertumsverein zu Buchen“[16] widmete sich dem Kastell Schloßau. In Neckarburken wurde erneut zu Beginn der 1880er Jahre durch den „Mannheimer Geschichtsverein“ gegraben.

Insgesamt verfügte der Neckar-Odenwald-Limes damit bereits über eine lange und relativ kontinuierliche Forschungstradition, bevor Ende des 19. Jahrhunderts die groß angelegten archäologisch Untersuchungen der Reichs-Limes-Kommission einsetzten. Bis dahin hatte mit Karl August von Cohausen (1812–1894) nur einmal ein einzelner Wissenschaftler den Versuch unternommen, den vollständigen Verlauf des Limes in Deutschland darzustellen.[17] Nun wurde diese komplexe Aufgabe länderübergreifend von der Kommission in Angriff genommen. Innerhalb der insgesamt in 15 Strecken unterteilten Limeslinie erhielt der Odenwaldlimes die Streckennummer 10 und der Neckarlimes die Nummer 11 zugeteilt. Als so genannte Streckenkommissare waren für den bayerischen und hessischen Teil Friedrich Kofler und Eduard Anthes, für den badischen Bereich Karl Schumacher und für die württembergischen Abschnitte Heinrich Steimle, Adolf Mettler, Ernst Kapf, Walter Barthel, Oscar Paret, Rudolf Herzog, Eugen Nägele, Wilhelm Schleiermacher und Paul Revellio zuständig. Die Publikation der Grabungsergebnisse erfolgte sukzessive zwischen 1896 und 1937 und wurde in den Bänden Abt. A, Band 5 (Streckenverlauf) und Abt. B Band 5 (die einzelnen Kastelle) des Limeswerkes zusammengefasst.[18][19]

Zwischen den Weltkriegen war die Provinzialrömische Archäologie in Deutschland aus ideologischen Gründen nicht opportun. Erst zu Beginn der 1950er Jahre gewann die Limesforschung allmählich wieder an Dynamik. In Hessen war es in erster Linie Dietwulf Baatz, dessen Ausgrabungen im Kastell Hesselbach in den Jahren 1964 bis 1966 richtungsweisend waren.[20] Am Neckarlimes waren die Ausgrabungen in den Kastellen von Walheim unter Dieter Planck zwischen 1980 und 1988 Schwerpunkt der baden-württembergischen Landesarchäologie.[21][22] Im letzten Jahrzehnt des 20. und im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts traten verstärkt geophysikalische Messmethoden an die Stelle der alten Ausgrabungstechniken. Durch die Ernennung des Obergermanisch-Raetischen Limes zum UNESCO-Weltkulturerbe lebte auch am „Nicht-Kulturerbe“ Neckar-Odenwald-Limes die Limesforschung weiter auf.

Geschichte und Datierungsproblematik

Bauphasen des Odenwaldlimes
Datei:Odenwaldlimes Schema.jpg
Rekonstruktion des Limes, Idealschema der Phase 2,
Zeichnung: Heike Wolf von Goddenthow[23]

Die Kastelle am Oberlauf des Neckars (Kastell Rottenburg, Kastell Sulz, Kastell Waldmössingen und die Kastelle von Rottweil) sowie die Militäranlagen am Unterlauf des Flusses (Kastell Ladenburg und die Kastelle von Heidelberg) sind allesamt in der vespasianischen Zeit angelegt worden. Sie stehen vermutlich im Zusammenhang mit dem Ausbau des römischen Fernstraßennetz rechts des Rheines unter Gnaeus Pinarius Cornelius Clemens im Jahre 74 n. Chr.[24].

Zur Zeitstellung der einzelnen Abschnitte des eigentlichen Neckar-Odenwald-Limes gibt es verschiedene, kontroverse Datierungsansätze. Die konventionelle Anfangsdatierung des Odenwaldlimes auf das Jahr 100 (+/-5) stützt sich auf die Ergebnisse der Ausgrabungen im Kastell Hesselbach, die Dietwulf Baatz in den Jahren 1964 bis 1966 vornahm. Sie basiert im Wesentlichen auf der Auswertung der dabei gefundenen Sigillaten.[25] In der jüngeren Literatur wird einer Anfangsdatierung des gesamten Odenwaldlimes auf den Zeitraum 107/110 (teilweise sogar bis zum Jahr 115) der Vorzug gegeben. Dieser Datierungsansatz stützt sich nicht auf neue Ausgrabungsbefunde, sondern auf eine statistische Neubewertung der Münzfunde aus allen Kastellen des Obergermanisch-rätischen Limes, die der Archäologe Klaus Kortüm 1998 erstmals vorgelegt hat und auf die sich inzwischen einige Autoren der jüngeren Literatur stützen.[26]

Die Ausbauphasen des Odenwaldlimes ähneln im Wesentlichen denen des Obergermanischen Limes:

  • Phase 1: Vortrieb von Schneisen (limites) durch die Wälder, Anlage eines Postenweges in diesen Schneisen und Errichtung von hölzernen Wachttürmen zwischen den Jahren 98 und 110.[2] Anlage von Kastellen, deren Umwehrungen als Holz-Erde-Mauern errichtet wurden, während man die Häuser im Inneren aus Holz erbaute.
  • Phase 2: Errichtung einer Palisade vor dem Postenweg um das Jahr 120, (Ersatz der alten Holztürme durch neue).
  • Phase 3: Alle hölzernen Baulichkeiten (Kastelle und Wachtürme) wurden um das Jahr 145 durch Steingebäude ersetzt.

Die vierte Ausbauphase, die durch die Anlage von Wall und Graben gekennzeichnet war und in severischer Zeit vorgenommen wurde, ist am Odenwaldlimes nicht mehr vollzogen worden, da dieser bereits um die Jahre 159/161 bis 165 aufgegeben worden und auf die schnurgerade Linie des so genannten Vorderen Limes vorverlegt worden war. Mit dieser Grenzverlegung um etwa 30 Kilometer nach Osten verlor der Neckar-Odenwald-Limes seine Funktion. Die neuere Forschung geht davon aus, dass diese Verlegung jedoch nicht plötzlich geschah, sondern sich über einen Zeitraum von bis zu fünf, sechs Jahren erstreckte.[27] [28][29][30][31]

Bis in die 1990er Jahre wurde die Entstehung des Neckarlimes überwiegend auf die Zeit nach der Beendigung der Chattenkriege unter Kaiser Domitian um die Jahre 85/90 n. Chr. datiert. In der neueren Forschung gibt es Stimmen, die zu einer Datierung erst unter Kaiser Trajan tendieren. In diesem Falle wäre nahezu sicher vom Jahr 98 als Entstehungsjahr auszugehen, weil der (Aus-)Bau der römischen Fernstraße Mogontiacum–Bad Cannstatt–Grinario–Augusta Vindelicorum für dieses Jahr durch Inschriftenfunde zuverlässig belegt ist und die sichere Beherrschung dieses Raums voraussetzte. Während der Neckarlimes dieser Hypothese zufolge erst unter Trajan befestigt worden wäre, gab es womöglich dennoch schon einige Jahre zuvor eine römische Militärpräsenz am Fluss. Im Jahre 1982 wurde in Walheim ein Numeruskastell entdeckt, dessen Gräben bereits kurz vor 100 n. Chr. wieder zugeschüttet worden sein sollen, nachdem es einige Jahre lang bestanden hatte. Dieses frühe Kleinkastell von Walheim wirft einige ungelöste Fragen auf:

  • Falls der mittlere Neckarraum damals noch nicht sicher unter römischer Kontrolle gestanden hätte, wäre es gefährlich gewesen, eine so kleine Einheit von nur rund 200 Mann isoliert tief im Feindesland und weit entfernt von der nächsten römischen Truppe zu stationieren. Solche exponierten Stellungen waren sonst eher mit Legionen oder größeren Legionsvexillationen belegt.
  • Falls dieser Raum im ausgehenden 1. Jahrhundert aber bereits fest in römischer Hand gewesen sein sollte, ist unklar, warum bisher Vergleichsfunde fehlen. Hier ist auch zu berücksichtigen, dass das heutige Südwestdeutschland in den Jahrzehnten vor der römischen Eroberung extrem dünn besiedelt war. Die keltische Besiedelung scheint mit dem Ende der La-Tène-Zeit im späten 2. Jahrhundert v. Chr. zu enden, Germanen kamen erst mit dem Fall des Limes ab 260 n. Chr. Warum das recht fruchtbare Land fast 200 Jahre lang kaum besiedelt war und warum die Römer dennoch lange zögerten, das offenbar herrenlose Land in Besitz zu nehmen, ist bislang ungeklärt. Immerhin wird der archäologische Befund weitgehender Siedlungsleere vom römischen Schriftsteller Tacitus bestätigt, der in seiner Germania berichtet, dass die Wohngebiete der Germanen mit breiten Streifen unbesiedelten Landes umgeben waren.

Laut einer Angabe bei Ammianus Marcellinus[32] wurde eine von ihm als „Munimentum Traiani“ bezeichnete alte Befestigung unter Julian im Zuge seiner Strafexpeditionen auf rechtsrheinisches Gebiet gegen die Alamannen um das Jahr 360 noch einmal für kurze Zeit teilweise wieder aufgebaut oder instand gesetzt.[33] Einige Forscher sind der Ansicht, dass sich Ammian dabei auf den alten Neckar-Odenwald-Limes bezieht.

Anschlussproblematik

Odenwaldlimes an Mainlimes

An welcher Stelle der Odenwaldlimes mit seinem nördlichen Beginn an den Main anschloss, ist bis heute nicht sicher geklärt. Vermuteten die ersten Forscher noch einen Punkt südlich des Kastells Obernburg, so schien mit der Entdeckung der Kastelle von Wörth und Seckmauern durch die Reichs-Limes-Kommission Ende des 19. Jahrhunderts die Frage nach dem Verlauf des Limes in diesem Bereich beantwortet. Problematisch blieb jedoch, dass innerhalb dieser Linie die ersten vier Wachttürme (Wp 10/1 bis Wp 10/4) nie entdeckt wurden. Ebenfalls warf der Umstand Fragen auf, dass im Kastell Wörth die in allen anderen Garnisonen vorkommende, der frühesten Zeit dieser Lager zuzuordnende Spät-Südgallische Terra Sigillata fehlte. Rätselhaft blieben in diesem Zusammenhang auch zwei Limeswachttürme zwischen Obernburg und Wörth, knapp oberhalb des Mains. Aufgrund dieser Ungereimtheiten tendiert die jüngere Forschung zu der Ansicht, dass das Kastell Wörth erst einige Zeit nach der Anlage des Odenwaldlimes erbaut wurde und dabei das schon früh aufgegebene Kastell Seckmauern ersetzte. Der ursprüngliche Limesverlauf dürfte nach dieser Hypothese an der Mümlingmündung bei Obernburg seinen Anfang genommen, längs des Mains zunächst zum Kastell Seckmauern und später erst zum Kastell Wörth geführt haben.[34]

Odenwaldlinie an Neckarlimes

Auch das südliche Ende des Odenwaldlimes, der Anschluss an den Neckarlimes resp. Beginn und Verlauf des letztgenannten, sind nach einigen Entdeckungen in der jüngeren Zeit wieder völlig ungeklärt. Auf Grundlage der Kommissionsuntersuchungen hatte man bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein geglaubt, der mit Wachttürmen und Palisaden gesicherte Odenwaldlimes wäre vom Kleinkastell Duttenberg aus über die vermuteten Wachttürme Wp 10/79 und Wp 10/80 in schnurgerader Linie auf den Neckar zu gelaufen und hätte diesen auf dem Gebiet des heutigen Bad Friedrichshall, gegenüber dem Kastell Wimpfen erreicht. Von dort aus sei die Grenzlinie in ihrem weiteren Verlauf gen Süden ein „Nasser Limes“ gewesen, der den Neckar als natürliches Annäherungshindernis nutzte, hinter dem sich die Auxiliarkastelle befanden. Durch die Entdeckung der rechts des Neckars befindlichen Wachttürme Wp 10/80 (1962), Wp 10/81 (1964) sowie des Kleinkastells Kochendorf (1990) und der Kastelle Gundelsheim und Wartberg (ebenfalls alle östlich des Flusses) zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind die alten Hypothesen inzwischen obsolet. Es zeichnet sich inzwischen vielmehr eine Variante in der Form ab, dass sich die Linie des Odenwaldlimes über den Bereich von Jagst- und Kochermündung hinaus fortsetzte und dass zumindest abschnittweise auch das Land rechts des Neckars durch einen befestigten Limes gesichert war. Den genauen und weiteren Verlauf dieses „neuen“ Limes festzustellen, bleibt die archäologische Aufgabe der kommenden Jahre.[35][36]

Struktur und Charakteristik

Odenwaldlimes

Neckarlimes und ältere Kastelle am Neckar

Die Strecken im Einzelnen

Den über weite Strecken in reizvoller Landschaft gelegenen Odenwald-Limes kann man besonders gut zu Fuß erkunden. Viele Wachtürme sind in ihren Fundamenten heute noch erhalten oder rekonstruiert. Unter den Kastellen ist das Numerus-Kastell Schloßau (Gemeinde Mudau) besonders zu erwähnen. Von ihm selbst, das am Ende des 19. Jahrhunderts von der Reichs-Limes-Kommission ergraben wurde, ist im Gelände zwar nichts zu sehen, aber es ist das erste seiner Art, bei dem ein Kastelldorf (Vicus) großflächig ergraben werden konnte (ab 2003). Wenig südwestlich davon liegt das Kohorten-Kastell Oberscheidental mit seinem zu Beginn des 20. Jahrhunderts rekonstruierten Süd-Tor. Die Schanze ist an der Geländeform noch heute erkennbar und als Grabungsschutzgebiet weitestgehend unbebaut.

Insgesamt weiß man in diesem Limesabschnitt von folgenden Kastellen:

Potentielle nördliche Anschlusskastelle am Mainlimes

Kastell ORL Nächstgelegener Ort (Bundesland) Typ bekannte Truppen sichtbarer Zustand Bild
Kastell Obernburg[37] 35 Obernburg am Main (BY) Kohortenkastell Cohors I Germanorum ?
Cohors IIII Aquitanorum equitata civium Romanorum
vollständig überbaut Kastell Obernburg.png
Kastell Wörth[38] 36 Wörth am Main (BY) Numeruskastell schwache Bodenspuren

Odenwaldlimes

Im nördlichen Abschnitt, also im Odenwald selbst, war dieser Limes nur mit sechs kleineren Kastellen in sehr regelmäßigen Abständen von durchschnittlich knapp sechs Kilometern gesichert. Diese sog. Numeruskastelle boten Platz für rund 150 Mann.

In seinem mittleren, schnurgeraden Abschnitt war der Neckar-Odenwald-Limes durch zwei Kohortenkastelle gesichert, sie lagen in Oberscheidental/Mudau und Neckarburken/Elztal (Odenwald). Im Kastell Oberscheidental lag wahrscheinlich die berittene cohors I Sequanorum et Rauracorum equitata, die mit der Vorschiebung des Limes um 159 n. Chr. nach Miltenberg verlegt wurde. Die Besatzung des Kohortenkastells in Neckarburken bestand während der Steinbauphase aus der Cohors III Aquitanorum equitata civium Romanorum, die um 159 n. Chr. nach Osterburken verlegt wurde. Über die ihr vorausgehende Einheit des Holz-Erde-Kastells ist nichts bekannt.

Kastell ORL Nächstgelegener Ort (Bundesland) Typ Bekannte Truppen sichtbarer Zustand Bild
Kastell Seckmauern[39] 46b Wörth am Main (BY) Numeruskastell unbekannter Numerus kaum sichtbare Bodenspuren 50px
Kastell Lützelbach[40] 46 Lützelbach - Lützel-Wiebelsbach (HE) Numeruskastell unbekannter Numerus deutliche Spuren 50px
Kleinkastell Windlücke[41] Lützelbach-Haingrund (HE) Kleinkastell unbekannte Vexillatio keine Spuren 50px
Kastell Hainhaus[42] 47 Michelstadt-Vielbrunn (HE) Numeruskastell unbekannter Numerus deutliche Bodenspuren 200910071229MEZ ORL 47 Hainhaus Umwehrung 03.jpg
Kastell Eulbach[43] 48 Michelstadt-Eulbach (HE) Numeruskastell unbekannter Numerus schwache Spuren im Gelände, Rekonstruktionen im Eulbacher Park Eulbacher Park, Kastelltor Eulbach, innen.jpg
Kastell Würzberg[44] 49 Michelstadt-Würzberg (HE) Numeruskastell unbekannter Numerus oder
Vexillatio der Cohors XXIII volontariorum civicum Romanorum
Kastell: deutliche Spuren, Bad: konserviert, teilrekonstruiert ORL 49 Würzberg Thermen 3b.jpg
Kastell Hesselbach[45] 50 Hesseneck-Hesselbach (HE) Numeruskastell vermutl. Numerus Brittonum ... deutliche Bodenspuren 50px
Kleinkastell Zwing[46] Hesseneck-Hesselbach (HE) Kleinkastell unbekannte Vexillatio rekonstruiertes Fragment KK Zwing.jpg
Kleinkastell Seitzenbuche[47] Mudau-Schloßau (BW) Kleinkastell unbekannte Vexillatio schwache Bodenspuren KK Seitzenbuche Rekonstruktion.jpg
Kastell Schloßau[48] 51 Mudau-Schloßau (BW) Numeruskastell Numerus Brittonum Triputiensium schwache Bodenspuren 200909161111MEZ Grabstein mit Totenmahlszene, Schloßau, 2. Jh., Römermuseum Osterburken.jpg
Kastell Oberscheidental[49] 52 Mudau-Scheidental (BW) Kohortenkastell Cohors III Dalmatarum
Cohors I Sequanorum et Rauracorum equitata
deutliche Geländespuren und konserviertes Südtor ORL52 Kastell Oberscheidental 1.jpg
Kleinkastell Robern[50] Fahrenbach-Robern (BW) Kleinkastell unbekannte Vexillatio konserviert 200910260952MEZ KK Robern 07.jpg
Kleinkastell Trienz[51] Fahrenbach-Trienz (BW) Kleinkastell Vexillatio des Numerus Brittonum Elantiensium überbaut 50px
Kastelle von Neckarburken[52] (2) 53 Elztal-Neckarburken (BW) Kohortenkastell + Numeruskastell Cohors III Aquitanorum equitata civium Romanorum
Numerus Brittonum Elantiensium
teilkonserviert 50px
Kleinkastell Gundelsheim[53] Gundelsheim-Tiefenbach (BW) Kleinkastell unbekannte Vexillatio
Kleinkastell Duttenberg[54] Bad Friedrichshall-Duttenberg (BW) unbekannt unbekannt Spuren in Luftbildern 50px
Kleinkastell Kochendorf[55] Bad Friedrichshall-Kochendorf (BW) Kleinkastell unbekannte Vexillatio nur auf Luftbildern erkennbar
Kastell Wartberg[56] (?) Heilbronn (BW) unbekannt unbekannt nur auf Luftbildern erkennbar

Neckarlimes

Weiter südlich, entlang des Neckars, sicherten Kastelle in Bad Wimpfen, Böckingen, Walheim, Benningen, Cannstatt und Köngen. In Köngen zweigte der Lautertal-Limes vom Neckar-Odenwald-Limes ab und führte nach Donnstetten (Clarenna). Die Neckarlinie selbst fand ihre südliche Fortsetzung in den Kastellen von Rottenburg, Sulz am Neckar, Waldmössingen und Rottweil und schloss beim Kastell Hüfingen an die ältere Donaulinie des Rätischen Limes an.

Kastell ORL Nächstgelegener Ort (Bundesland) Typ bekannte Truppen sichtbarer Zustand Bild
Kastell Wimpfen im Tal[57] 54/55 Bad Wimpfen-Wimpfen im Tal (BW) Kohortenkastell Cohors II Hispanorum equitata
Cohors I Germanorum
Cohors Br(ittonum) (?)
überbaut 50px
Kastell Heilbronn-Böckingen[58] 56 Heilbronn - Böckingen (BW) Kohortenkastell Cohors V Dalmatorum
Cohors I Helvetiorum
Numerus Brittonum Murensium
kleine archäologische Zone im Vicusbereich, ansonsten überbaut

ORL 56 tab 03 pic 02-15 Metallfunde.jpg

Kastelle von Walheim[59] (2) 57 Walheim (BW) Kohortenkastell + Numeruskastell Cohors I Asturum equitata (?)
unbekannter Numerus
konservierter und überdachter Teilbefund im „Museum Römerhaus" 50px
Kastell Benningen[60] 58 Benningen am Neckar (BW) Kohortenkastell Cohors XXIV voluntariorum Romanorum
Numerus Brittonum Murrensium
Exploratores Triboci et Boi
Bodenverformungen 50px
Kastell Stuttgart-Bad Cannstatt[61] 59 Stuttgart-Bad Cannstatt (BW) Alenkastell Ala I Scubulorum (?) überbaut 50px
Kastell Köngen[62] (Grinario) 60 Köngen (BW) Kohortenkastell unbekannte Cohors equitata „Römerpark“ mit teilrekonstruiertem Befund Eckturm des Römerkastells Köngen von General Eduard von Kallee.jpg

Ältere Neckarkastelle

Neben der als „Neckarlimes“ bezeichneten Strecke am Mittellauf des Neckars, die in domitianische oder frühtrajanische Zeit datiert werden, existieren am Ober- und am Unterlauf des Flusses zwei Gruppen von Kastellen, die allesamt schon in vespasianischer Zeit entstanden sind. Vermutlich stehen sie im Zusammenhang mit den Maßnahmen des Gnaeus Pinarius Cornelius Clemens zur Verkürzung des Weges zwischen den rheinischen und den Donaulegionen im Jahre 74.[63]

Kastell ORL Nächstgelegener Ort (Bundesland) Typ bekannte Truppen sichtbarer Zustand Bild
Kastell Ladenburg[64] Ladenburg (BW)
Kastelle von Heidelberg[65] Heidelberg (BW) Kohortenkastelle Cohors XXIIII Voluntariorum Civium Romanorum
Cohors II Augusta Cyrenaica Equitata
überbaut
Kastell Rottenburg?[66] (Sumelocenna) 61 Rottenburg am Neckar (BW) militärische Präsenz nicht gesichert militärische Präsenz nicht gesichert bisher nur vermutet
Kastell Sulz[67] 61a Sulz am Neckar (BW) Kohortenkastell Cohors XXIIII voluntariorum civium Romanorum (?) Teilkonservierung eines Vicusgebäudes 50px
Kastell Waldmössingen[68] 61b Schramberg (BW) Kohortenkastell unbekannte Kohorte teilrekonstruiert 50px
Kastelle von Rottweil (Arae Flaviae)[69] 62 Rottweil (BW)

Strukturen des Limeshinterlandes

Denkmalschutz

Der Neckar-Odenwald-Limes und seine Bauwerke sind Bodendenkmale nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz (BayDSchG) und dem Hessischen Denkmalschutzgesetz (HDSchG), sowie Kulturdenkmale nach dem Denkmalschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg (DSchG). Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.

Museen

Die im Folgenden aufgeführten Museen präsentieren gänzlich oder zumindest mit Teilen ihrer Bestände den Neckar-Odenwald-Limes, Abschnitte oder Orte desselben. Hierbei finden sowohl militärische als auch zivile Aspekte des Limes und seines Hinterlandes Beachtung.

Siehe auch

Literatur

Übersichten, Allgemeines

Limesabschnitte, einzelne Kastelle, Spezielles

  • Géza Alföldy: Caius Popilius Carus Pedo und die Vorverlegung des obergermanischen Limes. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg 8. 1983, S. 55–67.
  • Dietwulf Baatz: Kastell Hesselbach und andere Forschungen am Odenwaldlimes. Gebr. Mann, Berlin 1973, ISBN 3-7861-1059-X, (= Limesforschungen, 12).
  • Dietwulf Baatz, Fritz-Rudolf Herrmann: Die Römer in Hessen. Lizenzausgabe. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9.
  • Willi Beck, Dieter Planck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. Auflage. Theiss, Stuttgart 1980, ISBN 3-8062-0242-7.
  • Stephan Bender: Unser Bild vom Neckarlimes: bald nur noch Geschichte? (PDF; 6,0 MB). In: Archäologie in Deutschland. 3/2011, Theiss, Stuttgart 2011, ISSN 0176-8522, S. 38f.
  • Stephan Bender: Einem neuen Limes auf der Spur – Forschungen an der Nahtstelle von Odenwald- und Neckarlimes in Bad Friedrichshall. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2011, S. 44–49.
  • Helmut Castritius, Manfred Clauss, Leo Hefner: Die römischen Steininschriften des Odenwaldes (RSO). In: Winfried Wackerfuß (Hrsg.): Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften II. Festschrift für Hans H. Weber. Breuberg-Bund, Breuberg-Neustadt 1977, S. 237–308.
  • Helmut Castritius, Manfred Clauss, Leo Hefner: Die römischen Steininschriften des Odenwaldes und seiner Randlandschaften (RSOR). In: Winfried Wackerfuß (Hrsg.): Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften III. Breuberg-Bund, Breuberg-Neustadt 1980, S. 193–222.
  • Philipp Filtzinger (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7.
  • Anita Gaubatz-Sattler: Zur zivilen Besiedlung zwischen den Limites im Neckar-Odenwald-Kreis. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes. 4. Fachkolloquium der Deutschen Limeskommission 27./28. Februar 2007 in Osterburken. Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S. 111–121. (= Beiträge zum Welterbe Limes, 3)
  • Claus-Michael Hüssen: Die römische Besiedlung im Umland von Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1493-X, (= Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, 78).
  • Anne Johnson: Römische Kastelle des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. in Britannien und in den germanischen Provinzen des Römerreiches. Philipp von Zabern, Mainz 1987, ISBN 3-8053-0868-X, (= Kulturgeschichte der antiken Welt, 37).
  • Martin Kemkes: Vom Rhein an den Limes und wieder zurück. Die Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands. In: Dieter Planck u. a.: Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-2140-5, S. 44–53.
  • Margot Klee: Der römische Limes im Hessen. Geschichte und Schauplätze des UNESCO-Welterbes. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2232-0.
  • Margot Klee: Der Limes zwischen Rhein und Main. Vom Beginn des obergermanischen Limes bei Rheinbrohl bis zum Main bei Grosskrotzenburg. Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0276-1.
  • Klaus Kortüm: Zur Datierung der römischen Militäranlagen im obergermanisch-raetischen Limesgebiet. In: Saalburg-Jahrbuch. 49, 1998. Zabern, Mainz 1998, S. 5–65.
  • Dieter Planck (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1555-3.
  • Dieter Planck: Das römische Walheim. Ausgrabungen 1980−1988. LDA Baden-Württemberg, Stuttgart 1991, ISBN 3-927714-10-0, (= Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, 18).
  • Britta Rabold: Der Odenwaldlimes in neuem Licht. Forschungsstand 2005 zum Kastellvicus von Mudau-Schloßau. In: Gabriele Seitz (Hrsg.): Im Dienste Roms. Festschrift für Hans Ulrich Nuber. Greiner, Remshalden 2006, ISBN 3-935383-49-5, S. 279–284.
  • Jörg Scheuerbrandt u. a.: Die Römer auf dem Gebiet des Neckar-Odenwald-Kreises. Grenzzone des Imperium Romanum. Herausgegeben vom Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2009, ISBN 978-3-89735-524-8, (Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises, 3).
  • Hans Schönberger: Die römischen Truppenlager der frühen und mittleren Kaiserzeit zwischen Nordsee und Inn. In: Berichte der Römisch-Germanischen Kommission, 66 (1985), S. 321ff.
  • Michael P. Speidel: Die Brittones Elantienses und due Vorverlegung des obergermanisch-raetischen Limes. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg, 11 (1986), S. 309ff.
  • Bernd Steidl: Welterbe Limes – Roms Grenze am Main. Begleitband zur Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung München 2008. Logo, Obernburg 2008, ISBN 978-3-939462-06-4.
  • Bruno Trunk: Am Odenwaldlimes. Römerspuren in Schloßau und Umgebung. Buchen 2007, ISBN 978-3-936866-17-9.
  • Christoph Unz: Grinario. Das römische Kastel und Dorf in Köngen. Theiss, Stuttgart 1982, ISBN 3-8062-0302-4, (= Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg, 8).

Historische Ausgrabungen

Weblinks

 <Lang> Commons: Neckar-Odenwald-Limes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Abkürzungen

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Stephan Bender: Unser Bild vom Neckarlimes: bald nur noch Geschichte? (PDF; 6,0 MB). In: Archäologie in Deutschland. 3/2011, Theiss, Stuttgart 2011, ISSN 0176-8522, S. 38f.
  2. 2,0 2,1 Die konventionelle Anfangsdatierung auf das Jahr 100 (+/-5) stützt sich auf die Ergebnisse der Ausgrabungen, die Dietwulf Baatz in den Jahren 1964 bis 1966 im Kastell Hesselbach vornahm. Sie basiert im Wesentlichen auf der Auswertung der dabei gefundenen Sigillaten (vgl. den entsprechenden Abschnitt im Hesselbach-Artikel und Dietwulf Baatz: Kastell Hesselbach und andere Forschungen am Odenwaldlimes. Gebr. Mann, Berlin 1973, ISBN 3-7861-1059-X, (Limesforschungen, Band 12), S. 85–96). In der jüngeren Literatur wird einer Anfangsdatierung des Kastells Hesselbach wie des gesamten Odenwaldlimes auf den Zeitraum 107/110, ja sogar bis zum Jahr 115 der Vorzug gegeben. Dieser Datierungsansatz stützt sich nicht auf neue Ausgrabungsbefunde, sondern auf eine statistische Neubewertung der Münzfunde aus allen Kastellen des Obergermanisch-rätischen Limes, die der Archäologe Klaus Kortüm 1998 erstmals vorgelegt hat und auf die sich inzwischen einige Autoren der jüngeren Literatur stützen. (Vgl. Klaus Kortüm: Zur Datierung der römischen Militäranlagen im obergermanisch-raetischen Limesgebiet. In: Saalburg-Jahrbuch 49, 1998, Zabern, Mainz, S. 5–65, und Egon Schallmayer: Der Limes. Geschichte einer Grenze. Beck, München 2006, ISBN 3-406-48018-7, S. 49–52 sowie S. 54f.)
  3. Die neuere Forschung geht davon aus, dass die Vorverlegung des Limes nicht plötzlich geschah, sondern sich über einen Zeitraum von bis zu fünf, sechs Jahren erstreckte.
  4. Dietwulf Baatz: Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. 4. Auflage. Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S. 179–206.
  5. Dietwulf Baatz: Limes. Odenwaldstrecke. In: Dietwulf Baatz, Fritz-Rudolf Herrmann: Die Römer in Hessen. Lizenzausgabe der Auflage von 1982. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9. S. 415–423.
  6. Andreas Thiel: Der Limes. In: Dieter Planck (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1555-3, S. 186–189.
  7. Egon Schallmayer: Der Odenwaldlimes. Entlang der römischen Grenze zwischen Main und Neckar. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2309-5.
  8. Nach anderer Auffassung sind die Kastelle frühtrajanisch zu datieren.
  9. Petrus Apianus: Inscriptiones sacrosanctae vetustatis non illae quidem Romanae, sed totius fere orbis summo studio ac maximis impensis terra marique conquisitae feliciter incipiunt. Ingolstadi, 1534.
  10. ORL B 5; Nr. 62a (1915)
  11. Christian Ernst Hansselmanns Beweiss, wie weit der Römer Macht, in den mit verschiedenen teutschen Völkern geführten Kriegen, auch in die nunmehrige ost-fränkische, sonderlich hohenlohische, Lande eingedrungen, dargestellt aus denen in solchen Landen noch vorhandenen merkwürdigen römischen Monumenten und andern Ueberbleibsel. Schwäbisch Hall, 1768.
  12. Christian Ernst Hansselmanns Fortsetzung des Beweises, wie weit der Römer Macht in denen mit verschiedenen teutschen Völkern geführten Kriegen, auch in die nunmehrigen Ost-Fränkische, sonderlich Hohenlohische, Lande eingedrungen dargestellt aus denen in den Jahren 1768, 1769 und 1770 noch weiter entdeckten und bisher noch nicht bekannt gewesenen merkwürdigen römischen Monumenten und andern Ueberbleibseln; nebst ebenfalls fortgesetzter historisch und geographischen Beschreibung; nebst einer historischen Beschreibung der unterschiedlichen teutschen Völker. Messerer, Schwäbisch Hall 1773.
  13. Lützelbach, Windlücke, Hainhaus, Würzberg, Eulbach, Hesselbach und Schloßau.
  14. Friedrich Knapp: Römische Denkmale des Odenwaldes, insbesondere der Grafschaft Erbach und Herrschaft Breuberg. (1813, 1814²,1854³).
  15. Heute: Freunde Sinsheimer Geschichte e.V.
  16. Heute: Verein Bezirksmuseum Buchen Verein Bezirksmuseum Buchen auf der Webpräsenz des Bezirksmuseums.
  17. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884.
  18. Egon Schallmayer: Der Odenwaldlimes. Entlang der römischen Grenze zwischen Main und Neckar. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2309-5, S. 11–20.
  19. Jörg Scheuerbrandt u. a.: Die Römer auf dem Gebiet des Neckar-Odenwald-Kreises. Grenzzone des Imperium Romanum. regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2009, ISBN 978-3-89735-524-8, S. 8–28.
  20. Dietwulf Baatz: Kastell Hesselbach und andere Forschungen am Odenwaldlimes. Gebr. Mann, Berlin 1973, ISBN 3-7861-1059-X (Limesforschungen, Band 12).
  21. Dieter Planck: Das römische Walheim. Ausgrabungen 1980–1988. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1991, ISBN 3-927714-38-0, (Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, 18).
  22. Klaus Kortüm und Johannes Lauber: Walheim l. Das Kastell II und die nachfolgende Besiedlung. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1879-X.
  23. Webpräsenz des Ateliers Goddenthow
  24. Peter-Andrew Schwarz: Pinarius Cornelius Clemens, Gnaeus im Historischen Lexikon der Schweiz 2010.
  25. Vgl. Dietwulf Baatz: Kastell Hesselbach und andere Forschungen am Odenwaldlimes. Gebr. Mann, Berlin 1973, ISBN 3-7861-1059-X, (Limesforschungen, Band 12), S. 85–96)
  26. Vgl. Klaus Kortüm: Zur Datierung der römischen Militäranlagen im obergermanisch-raetischen Limesgebiet. In: Saalburg-Jahrbuch 49, 1998, Zabern, Mainz, S. 5–65, und Egon Schallmayer: Der Limes. Geschichte einer Grenze. Beck, München 2006, ISBN 3-406-48018-7, S. 49–52 sowie S. 54f.
  27. Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 25ff.
  28. Dietwulf Baatz: Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. 4. Auflage. Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S. 46–49.
  29. Martin Kemkes: Der Limes. Grenze Roms zu den Barbaren. 2., überarbeitete Auflage. Thorbecke, Ostfildern 2006, ISBN 3-7995-3401-6, S. 164f.
  30. Jörg Scheuerbrandt u. a.: Die Römer auf dem Gebiet des Neckar-Odenwald-Kreises. Grenzzone des Imperium Romanum. Herausgegeben vom Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2009, ISBN 978-3-89735-524-8, S. 35–38. (Beiträge zur Geschichte des Neckar-Odenwald-Kreises, 3)
  31. Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 35–37.
  32. Ammiani Marcellini Rervm gestarvm libri qvi svpersvnt, 17,1,11.
  33. „Et dum nullus obsisteret, munimentum, quod in Alamannorum solo conditum Traianus suo nomine voluit appellari, dudum violentius oppugnatum, tumultuario studio reparatum est; locatisque ibi pro tempore defensoribus, ex barbarorum visceribus alimenta congesta sunt.“ (Ammian 17,1,11).
  34. Egon Schallmayer: Der Odenwaldlimes. Entlang der römischen Grenze zwischen Main und Neckar. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2309-5, S.  S. 67–79.
  35. Stephan Bender: Einem neuen Limes auf der Spur – Forschungen an der Nahtstelle von Odenwald- und Neckarlimes in Bad Friedrichshall. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2011, S. 44–49.
  36. Egon Schallmayer: Der Odenwaldlimes. Entlang der römischen Grenze zwischen Main und Neckar. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2309-5, S.  S. 151–154.
  37. Obernburg: ORL B, Nr. 35; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 68–71; Bernd Steidl: Welterbe Limes. Roms Grenze am Main. Logo, Obernburg 2008, ISBN 978-3-939462-06-4, S. 108–113;
  38. Wörth: ORL B, Nr, 36; ORL A, Strecke 10; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 72–74; Bernd Steidl: Welterbe Limes. Roms Grenze am Main. Logo, Obernburg 2008, ISBN 978-3-939462-06-4, S. 96–101.
  39. Seckmauern: ORL B, Nr. 46b (1903); Baatz, Kastell Hesselbach (1973), S. 127f.; Baatz, RiH (1989²), S. 476f.; Klee, LiH (2009), S. 183f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 79ff.
  40. Lützelbach: ORL B, Nr, 46 (1904); Baatz, RiH (1989²), S. 476f.; Schallmayer, Hessenarchäologie 2008 (2009), S. 77ff.; Klee, LiH (2009), S. 186f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 79ff.
  41. Windlücke: Klee, LiH (2009), S. 186f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 82ff.
  42. Hainhaus: ORL B, Nr, 47 (1897); Baatz, RiH (1989²), S. 436f.; Klee, LiH (2009), S. 188f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 85ff.
  43. Eulbach: ORL B, Nr. 48 (1896); Baatz, RiH (1989²), S. 432ff.; Walter Weidmann: Eulbach. Ein Heimatbuch. Stadt Michelstadt, Michelstadt 2002, ISBN 3-924583-39-0; Klee, LiH (2009), S. 192f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 90ff.
  44. Würzberg: ORL B, Nr. 49 (1896); Baatz, Hesselbach (1973), S. 115ff.; Baatz, RiH (1989²), S. 348f.; Klee, LiH (2009), S. 192f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 97ff.
  45. Hesselbach: ORL B, Nr. 50 (1896); Baatz, Hesselbach (1973); Baatz, RiH (1989); Klee, LiH (2009), Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 104ff.
  46. Zwing: ORL A, Bd. 5, Strecke 10 (1926, 1935), S. 69ff.; Andreas Thiel, RiBW (2005), S. 187f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 110ff.
  47. Seitzenbuche: Planck, RiBW (2005), S. 187f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 112ff.
  48. Schloßau: ORL B, Nr. 51 (1900); Britta Rabold: Der Odenwaldlimes im neuen Licht. Forschungsstand 2005 zum Kastellvicus von Mudau-Schloßau. In: Gabriele Seitz (Hrsg.): Im Dienste Roms. Festschrift für Hans Ulrich Nuber. Greiner, Remshalden 2006, ISBN 3-935383-49-5, S. 279ff.; Bruno Trunk: Römerspuren in Schloßau und Umgebung. Odenwälder, Buchen 2007, ISBN 978-3-936866-17-9; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 115ff.
  49. Oberscheidental: ORL B, Nr. 52 (1897); Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 121ff.
  50. Robern: ORL A, 5, Strecke 10 (1926, 1935), S. 102ff.; Andreas Thiel, RiBW (2005), S. 191f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 125ff.
  51. Trienz: ORL A, Strecke 10 (1926, 1935), S. 103f.; Andreas Thiel, RiBW (2005), S. 191f.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 129ff.
  52. Neckarburken: ORL B, Nr. 53/53,1 (1898); Baatz, Kastell Hesselbach (1973), S. 124ff.; Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 135ff.
  53. Gundelsheim: Stephan Bender: Unser Bild vom Neckarlimes: Bald nur noch Geschichte? (PDF; 6,0 MB) Archäologie in Deutschland 3/2011, S. 38f.; Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.rp.baden-wuerttemberg.dePressemitteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 13. Juli 2011.
  54. Duttenberg: Karl Schumacher: Römische Ansiedlung bei Duttenberg an der Jagst. Fundberichte aus Schwaben 4, 1896, S. 30ff.; ORL A, Strecke 10 (1926, 1935), S. 120.
  55. Kochendorf: Jörg Biel: Siedlungsgrabungen in Bad Friedrichshall, Landkreis Heilbronn. Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1991 (1992), S. 60ff.; Andreas Thiel, RiBW (2005), S. 20.
  56. Wartberg: Vortrag über die Erforschung des Limes in Bad Friedrichshall auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Bad Friedrichshall.
  57. Wimpfen: ORL B 5, Nr. 54/55 (1900); Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 148ff.
  58. Böckingen: ORL B 5, Nr. 56 (1898); Robert Koch, RiBW (2005), S. 120f.
  59. Walheim: ORL B 5, Nr. 57 (1897); Dieter Planck: Das römische Walheim. Ausgrabungen 1980–1988. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1991, ISBN 3-927714-38-0 (Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, 18); Klaus Kortüm, RiBW (2005), S. 350ff.
  60. Benningen: ORL B 5, Nr. 58 (1902); Oskar Paret: Benningen am Neckar. Ur- und Frühgeschichte. 2. Auflage. [postum], Remppis, Marbach am Neckar 1977; Karlheinz Eckhardt: Benningen am Neckar. Kastell, Vicus, Museum. 2. Auflage. Gentner, Stuttgart 1985; Karlheinz Eckhardt: Die Römer in Benningen. Vom Schicksal der 24. Kohorte freiwilliger römischer Bürger. EC-Verlag, Benningen am Neckar 2004; Planck, RiBW, S. 35ff.
  61. Cannstatt: ORL B 5, Nr. 59 (1907); Philipp Filtzinger, RiBW (2005), S. 327ff.; Jörg Scheuerbrandt: Pannonische Reiter als ala firma catafractaria in Stuttgart-Bad Cannstatt. Ein Beitrag zur Truppengeschichte des 3. Jahrhunderts n. Chr. In: Gabriele Seitz: Im Dienste Roms. Festschrift für Hans Ulrich Nuber. Greiner, Remshalden 2006, ISBN 3-935383-49-5, S. 299–305.
  62. Köngen: ORL B 5, Nr. 60 (1907); Christoph Unz: Grinario – das römische Kastell und Dorf in Köngen. Theiss, Stuttgart 1982, ISBN 3-8062-0302-4, (Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg, 8); Martin Luik und Fridolin Reutti: Der Römerpark in Köngen. Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0558-2, (Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg, 12); Martin Luik: Köngen – Grinario 1. Topographie, Fundstellenverzeichnis, ausgewählte Fundgruppen. Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1246-5, (Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, 62); Martin Luik: Köngen – Grinario 2. Historisch-archäologische Auswertung. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1921-4, (Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg, 82).
  63. Schallmayer, Odenwaldlimes (2010), S. 24.
  64. Ladenburg: Britta Rabold, Ladenburg, RiBW (2005), S. 161–168; C. Sebastian Sommer: Vom Kastell zur Stadt. Lopodunum und die Civitas Ulpia Sueborum Nicrensium. In: H. Probst: Ladenburg aus 1900 Jahren Stadtgeschichte. Ubstadt-Weiher 1998, S. 81–201; Britta Rabold: Ladenburg in römischer Zeit. In: Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, 36 (1999), S. 165–176.
  65. Heidelberg: Renate Ludwig, Heidelberg, RiBW (2005), S. 109–116.
  66. Rottenburg:ORL B 5, Nr. 61 (1936); Anita Gaubatz-Sattler: SVMELOCENNA. Geschichte und Topographie des römischen Rottenburg am Neckar nach den Befunden und Funden bis 1985. Theiss, Stuttgart 1999; Anita Gaubatz-Sattler, RiBW (2005), S. 281ff.
  67. Sulz: ORL B 5, Nr. 61a (1897); C. Sebastian Sommer, RiBW (2005), S. 332ff.
  68. Waldmössingen: ORL B 5, Nr. 61b (1897); Dieter Planck, RiBW (2005), S. 311f.
  69. Rottweil: ORL B 5, Nr. 62 (1936); C. Sebastian Sommer und Klaus Kortüm, RiBW, S. 292ff.
  70. Archäologische Abteilung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt
  71. Offizielle Webpräsenz des Museums Schloss Fechenbach
  72. Klaus Fittschen: Katalog der antiken Skulpturen in Schloss Erbach. Berlin 1977. (= Archäologische Forschungen, 3)
  73. Brita von Götz-Mohr: Graf Franz I. zu Erbach-Erbach und seine Sammlungen im Schloss zu Erbach. Schnell und Steiner, Regensburg 2007, (= Edition der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, 27.
  74. Holger Göldner: Der Englische Garten "Eulbacher Park". Römische Relikte vom Odenwaldlimes in einem Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts bei Michelstadt im Odenwaldkreis. In: Archäologische Denkmäler in Hessen. Heft 152, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 2001, ISBN 3-89822-152-0.
  75. Offizielle Webpräsenz des Römermuseums Güglingen
  76. Archäologische Abteilung des Kurpfälzischen Museums der Stadt Heidelberg auf dessen offizieller Webpräsenz
  77. Offizielle Webpräsenz des Museums im Deutschhof
  78. Römische Villa Haselburg auf der Webpräsenz des Vereins zur Förderung des Freilichtmuseums "Römische Villa Haselburg" e.V. (Haselburgverein)
  79. Offizielle Webpräsenz des Römischen Museums mit Archäologischem Park Köngen.
  80. Offizielle Webpräsenz des Badischen Landesmuseums, Karlsruhe
  81. Offizielle Webpräsenz des Lobdengau-Museums
  82. Offizielle Webpräsenz der Reiss-Engelhorn Museen bzw. der Archäologischen Sammlung im Museum Weltkulturen
  83. Offizielle Webpräsenz des Römermuseums Obernburg
  84. Offizielle Webpräsenz des Römermuseums Osterburken
  85. Offizielle Webpräsenz des Dominikanermuseums Rottweil
  86. Sumelocennamuseum auf der Webpräsenz der Stadt Rottenburg und in der Museumsdatenbank von kunst-und-kultur.de
  87. Offizielle Webpräsenz des Landesmuseums Württemberg
  88. Flyer des Römerkeller-Museums (PDF; 4,1 MB)
  89. Offizielle Webpräsenz des Römerhauses Walheim
  90. Wilfried Lüderitz: Die Sammlung Nassauischer Altertümer im Abseits (1987-2004) (PDF; 742 kB). TR-Verlag, Wiesbaden 2004.
  91. Museum im Steinhaus auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Bad Wimpfen
  92. Offizielle Webpräsenz der Wörther Museen
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07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.
31.03.2021
Auf der Suche nach dem ersten Bakterium
Wie sah der Ahnherr aller Bakterien aus, wo lebte er und wie ernährte er sich Auf diese Fragen fand nun ein Forschungsteam Antworten.
31.03.2021
Menschheitsgeschichte: Früher Homo sapiens im Outback Afrikas
Ein internationales Forschungsteam liefert erstmals mehr als 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste im Landesinneren Afrikas.
31.03.2021
Voraussetzungen für Leben schon vor 3,5 Milliarden Jahren
Mikrobielles Leben hatte auf unserem Planeten bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die nötigen Rahmenbedingungen, um zu existieren.
31.03.2021
Jäger und Sammler, aber keine Fischer
Eine Eiszeit trieb Menschen vor 27.000 Jahren nach Südeuropa – Anhand detaillierter Knochenanalysen konnte nun ihr Speiseplan rekonstruiert werden.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen?
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

18.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in der Zeitschrift Science Advances, veröffentlichte Studie ca.
24.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
E
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
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21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
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08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
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08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
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24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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