Fionn mac Cumhaill


Fionn mac Cumhaill [fʴiN mak 'kuviLʴ] (auch Finn oder Find Mac Cumail/Mac Umaill/MacCool) ist ein Krieger der keltischen Mythologie Irlands.

Fionn ist der Sohn von Cumhall mac Basna und der Enkel von König Tadg mac Nuadat. Die Geschichten von Fionn und seinen Anhängern, den Fianna, seinem Sohn Oisín und seinem Enkel Oscar, bilden den Finn-Zyklus und haben durch eine große Zahl von Erzählungen und Sammelwerken, z. B. Macgnímartha Finn („Fionns Jugendtaten“) mit seinem Kampf gegen Aillén, Duanaire Finn („Finns Liederbuch“) und Acallam na Senórach („Die Erzählungen der Alten“), Verbreitung gefunden.

Die Bedeutung des Namens Fionn (oder Finn) steht in Zusammenhang mit "Hell" oder "Weiß". Dies geht vermutlich auf die "Aufhellung" seiner Haare aus der Erzählung der Áine zurück, in der Fionn in einem verwunschenen See badet, der seine Haare vorzeitig ergrauen lässt. Viele Mythen ranken sich um die Entwicklung seines ursprünglichen Namens Demne („Hirschkalb“), den er von seiner Mutter Muirne bekommen hatte.

In der Sage Fotha Catha Cnucha („Die Ursache der Schlacht von Cnucha“) übergibt König Cathair Mór den Hügel von Almu (Dun Aillinne Hillfort, County Kildare) an den Druiden Nuada mac Aichi. Dieser Hügel wird später bekannt als Wohnsitz von Nuadas Urenkel, nämlich Fionn mac Cumhaill.

Als „Finn mac Cool's Fingerstone“ werden zwei Steine bezeichnet: Einer liegt vier Kilometer östlich von Arvagh am Lough Garty im County Cavan und ist zerbrochen. Der andere ist ein mächtiger Findling und steht am Straßenrand 40 km westlich von Sligo.

Die Fenian Brotherhood entlehnten ihre Bezeichnung dieser Legenden.

Siehe auch

Literatur

  • Sylvia Botheroyd: Irland – Mythologie in der Landschaft: ein Reise- und Lesebuch. Häusser-Verlag, Darmstadt 1997. ISBN 3-89552-034-9

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