NordNordWest / CC BY-SA 3.0 de

Boxgrove Quarry


50.8575-0.71222222222222
Karte: Vereinigtes Königreich
marker
Boxgrove Quarry
Magnify-clip.png
Vereinigtes Königreich

Boxgrove Quarry, auch Amey´s Eartham Pit genannt, ist ein altpaläolithischer Fundplatz am Ortsrand von Boxgrove in West Sussex, Südengland. Die Hauptfundschicht entstammt dem späten Cromer-Komplex und besitzt ein geologisches Alter von mindestens 500.000 Jahren.

Der Fundplatz in der Kiesgrube Boxgrove Quarry wurde in den Jahren 1983 bis 1996 durch ein Team des Institute of Archaeology des University College London unter Leitung von Mark Roberts zum überwiegenden Teil ausgegraben. Die Fundstelle liegt an einem erodierten Kreidekliff. Nahe dem etwa 75 km östlich gelegenen Ort Seaford überragen die geologisch gleichartigen Kreideablagerungen (Seven Sisters-Formation) bis heute das Meer.

Stratigraphie/Geologie

Da es sich bei der Fundstelle um eine offene Kiesgrube handelt, die stellenweise bereits einige Meter in die Tiefe getrieben war, konnten stratigraphische Profile von mehreren Metern, horizontal wie vertikal, angelegt werden, die eine gute Rekonstruktion der regionalen Landschaftsentwicklung ermöglichen.

Die Ablagerungen der unteren Schichten, direkt dem anstehenden Kreidefels auflagernd und an der Basis von größeren Kreidebrocken durchsetzt, werden als Slindon Sands bezeichnet. Ihre feinkörnige Struktur ist auf die erodierende Wirkung von Wasserbewegungen der Meeresbrandung zurückzuführen, die einst direkt bis an das Kliff heranreichte. Durch tektonische Hebungen der Küstenregion um 5-7 m wich die Küstenlinie nach Süden zurück und im Vorfeld des Kliffs bildete sich eine Lagune, die in der Folgezeit weiter austrocknete, eine Graslandschaft ausbildete und durch erneute Überschwemmung in eine Sumpflandschaft überging. Die in der Lagune abgelagerten Schluffe werden als Slindon Silts (Silt = Schluff) bezeichnet und enthalten charakteristische organische Bestandteile beider Landschaftsphasen nach der Verlandung. Slindon Sands und Slindon Silts zusammen bilden die Slindon Formation, die sich während eines Interglazials ablagerten. An den Sedimenten der überlagernden Schichten (Lower Eartham Gravel Member) lässt sich der Übergang zu einem ausgeprägten Glazial ablesen. Roberts und Parfitt nennen die Anglian Glaciation (entspricht der Elster-Kaltzeit in Mitteleuropa) als wahrscheinlichste Klimaphase für das als Upper Eartham Gravel Member bezeichnete Schichtpaket.[1] Lower und Upper Eartham Gravel Member bilden die Eartham Formation. Diese Schichten sind von gröberem Kiesschotter geprägt, der sich aus dem durch die glazialen Verhältnisse beschleunigt erodiertem Kalkkliff zusammensetzt.

Paläontologie

Im Zuge der geologischen Untersuchungen wurden auch paläontologische Beobachtungen angestellt, wobei die in den Gesteinen und Sedimenten eingebetteten Fossilien und Mikrofossilien näher untersucht und bestimmt worden sind.

Es konnten Foraminiferen und Ostrakoden beobachtet werden, deren steigende und wieder sinkende Biodiversität, also die Vielzahl der gleichzeitig vorkommenden Arten, klimaabhängig ist und mit dem angenommenen Interglazial korrespondieren. Dass das Meer einst bis an das Kliff heranreichte, konnte auch durch Spuren der Ichthyofauna in den Slindon Sands nachgewiesen werden, aber auch verschiedene Mollusken geben davon Zeugnis.

Fauna

Bei den Grabungen konnten in den einzelnen Schichten zahlreiche Knochenreste verschiedenster Tiere geborgen werden. Dies ermöglicht die Rekonstruktion der Fauna insgesamt, aber vor allem die Rekonstruktion von Faunengemeinschaften während der Entstehung einzelnener Schichten. Darüber hinaus sind für viele Tierarten bevorzugte klimatische Verhältnisse bekannt, was wiederum Rückschlüsse auf die vorherrschenden Temperaturen, Niederschlagsmengen und ähnliches zu unterschiedlichen Zeiten erlaubt.

Neben den avifaunischen Resten einer Ente (mehrere Knochen eines Flügels) und dem einzelnen Knochenfragment eines Riesenalks (Pinguinus impensis) bilden die Säugetiere (Mammalia) die größte Gruppe unter den Faunenresten. Der Wolf (Canis lupus), von dem ein vollständiger Schädel, zahlreiche Mandibeln (Unterkiefer) und andere Skelettteile gefunden wurden, ist der am häufigsten vorkommende große Carnivore, gefolgt vom (Höhlen)bären (Ursus deningeri). Bei den kleinen Carnivoren ist der Nerz (Mustela lutreola) der häufigste Vertreter. Der Dachs (Meles sp.) konnte nur mit einem einzelnen Exemplar nachgewiesen werden. Für die großen Cerviden wurde der Rothirsch (Cervus elaphus) am häufigsten beobachtet, gefolgt vom Reh (Capreolus capreolus), während der Bison (Bison cf. schoetensacki) mit einigen wenigen Resten die Boviden repräsentiert.[2] Unter den Unpaarhufern sind vor allem zwei Nashornarten hervorzuheben (Stephanorhinus hundsheimensis und Stephanorhinus megarhinus).[3] Weiterhin sind der Maulwurf (Talpa minor) und der Biber (Castor fiber) neben anderen ebenfalls vertreten.[4]

Verwendete Datierungsmethoden

Für die Altersbestimmung der Fundstelle wurden verschiedene Datierungsmethoden angewendet.[5]

Uran-Thorium-Datierung: Vier Knochen aus Boxgrove wurden mit der Uran-Thorium-Datierung analysiert. Aus den Ergebnissen konnte allerdings nur abgeleitet werden, dass die Knochen älter als 350.000 Jahre sein müssen.

Lumineszenz-Datierungen: Untersucht wurden Sedimentproben/Lehm. Die auf Thermolumineszenz untersuchten Proben ergaben ein Mindestalter von 175.300-319.900 Jahre[6] mit einem extrem hohen Fehlerbereich von bis zu +/-93.800 Jahren. Ähnliches konnte bei der OSL-Datierung (Optisch stimulierte Lumineszenz) beobachtet werden. So erbrachte eine Probe ein Alter von 356.000 +/-178.000 Jahren, eine zweite Probe ein Alter von 630.000 +/-125.000 Jahren und eine dritte Probe 560.000 +/-330.000 Jahre.

ESR-Elektronenspinresonanz: Zwei Zähne vom Rhinozeros und Hirsch wurden mit dem Elektronenspinresonanz-Verfahren untersucht. Der Großteil der Ergebnisse liegt zwischen 190.000-244.00 Jahren mit Fehlerbereichen von +151.000 bis -89.000 Jahren. Das wahrscheinlichste Zeitfenster der Untersuchungsdaten wird mit 205.000-281.000 Jahren[7] angegeben. Die Ergebnisse schließen aber ein mögliches Durchschnittsalter von 303.000-339.000 Jahren nicht aus.

Aminosäuredatierung: Die Aminosäuredatierung wurde auf Mollusken und Foraminiferen angewendet. Die Mehrzahl der Ergebnisse weist auf die Sauerstoff-Isotopenstufe 11 (362.000-423.000 Jahre), einzelne bis Stufe 13 (478.000-524.000 Jahre).

Paläomagnetismus: Die Paläomagnetischen Untersuchungen der Sedimente ließen lediglich den Schluss zu das die Polarisation für eine Sedimentation während der Brunhes-Phase sprechen, also zwischen 0-780.000 Jahren vor heute.

Untersuchung von kalkhaltigem Nanoplankton: Das in Sedimentproben enthaltene kalkhaltige Nanoplankton wurde zwischen den Sauerstoff-Isotopenstufen 12 und 8 abgelagert, hauptsächlich während Stufe 11.

Biostratigraphie: Die Biostratigraphie deutet auf die Sauerstoff-Isotopenstufe 13.

Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Uran-Thorium-Datierung und des Paläomagnetismus ergeben einen Datierungsrahmen zwischen 350.000-780.000 Jahren vor heute. Die anderen Untersuchungsmethoden erbrachten unterschiedliche Ergebnisse, aber im Wesentlichen schwanken sie zwischen den Sauerstoff-Isotopenstufen 13 und 11. Roberts und Parfitt tendieren zu der Einordnung in die OIS 13 vor die Anglian Glaciation.

Archäologische Funde

Faustkeil aus Boxgrove

Zahlreiche Steinwerkzeuge, in erster Linie Faustkeile des Acheuléen, aber auch einige wenige Kratzer und Schaber, und vor allem die Abschlagreste der Bearbeitung gehören zu den anthropogenen Fundobjekten. Der verwendete Feuerstein ist in großer Menge in dem Kalkkliff direkt vor Ort entstanden und enthalten. An einigen Knochen konnten Schnitt- und Hackspuren vom Zerlegen, und an einigen Werkzeugen makroskopische Spuren die auf eine Nutzung zum Zerlegen der Beute hindeuten, beobachtet werden.

Ein halbkreisförmiges Loch im Schulterblatt (Scapula) eines Pferdes könnte der Eintrittskanal einer Lanze oder eines Speeres sein. Ob die Funde aber tatsächlich die Jagd auf diese Tiere nachweisen, ist zweifelhaft, denn eindeutige Jagdwaffen wurden nicht gefunden. Die verschiedenen frühen Homo-Arten haben sich nachweislich überwiegend von Aas ernährt, wann genau der Übergang zur aktiven Jagd stattgefunden hat ist nach wie vor nicht zweifelsfrei geklärt. Der älteste Beleg für prähistorische Jagdwaffen sind die Schöninger Speere, deren Alter auf etwa 300.000 Jahre BP geschätzt wird.

Skelettfunde

Im Dezember 1993 wurden Fragmente einer Tibia (Schienbein) gefunden, die ältesten Menschenreste auf den britischen Inseln. Anthropologische Untersuchungen ergaben, dass sie zu einem Mann von etwa 1,80 Metern Größe und 80 Kilogramm Gewicht gehörten, der etwa im Alter von 35-40 Jahren verstorben ist. Da die Zuweisung von Fossilien zu einer Art in erster Linie über Schädelmerkmale vorgenommen wird, ist die Zuweisung allein durch eine Tibia recht schwierig. Roberts und Parfitt haben deshalb verschiedene Tibia-Fragmente anderer Fundorte vermessen und verglichen. Da der Fund in Boxgrove aber der einzige nicht vom Schädel stammende Knochenfund eines Individuums der Hominini im nördlichen Europa ist, mussten sie auf geographisch weiter entfernte Exemplare zurückgreifen. Die Untersuchungsergebnisse erlauben nur die Aussage, dass Homo erectus, Homo heidelbergensis, der Neandertaler und der anatomisch moderne Mensch in Frage kommen könnten. Aufgrund der Datierung der Fundstelle, über die Werkzeugformen (Faustkeil), Biostratigraphie und die klimaspezifische Biodiversität und in erhöhtem Maße über die Geologie, in einen Zeitbereich von etwa 500.000 BP, ist die Zuweisung der Tibia zum anatomisch modernen Menschen auszuschließen; infrage kommt am wahrscheinlichsten Homo heidelbergensis. Beide Knochenenden zeigen auch Nagespuren, was bedeutet, dass die Boxgrove-Menschen Beute oder deren Leichen Aas für andere Tiere waren.

1996 wurden zwei Schneidezähne eines anderen Individuums gefunden. Man konnte daran Paradontalerkrankungen erkennen, daneben aber auch hier Schnittspuren. Interpretiert wurden diese aber nicht als Beweis für Kannibalismus, sondern eher für die Nutzung der Steinwerkzeuge in der Nähe des Mundes und entsprechende Unfälle.

2003 verlautete English Heritage, sie wolle den Fundplatz erwerben, um weitere Ausgrabungen zu ermöglichen und den Fundkomplex zu schützen.

Literatur

  • M. Breda, S. E. Collinge, Simon A. Parfitt und Adrian M. Lister: Metric analysis of ungulate mammals in the early Middle Pleistocene of Britain, in relation to taxonomy and biostratigraphy. I: Rhinocerotidae and Bovidae. Quaternary International 228, 2010, S. 136-156
  • Michael W. Pitts: Fairweather Eden: life in Britain half a million years ago as revealed by the excavations at Boxgrove. London, Century 1997.
  • Mark Roberts und Simon Parfitt: Boxgrove, a Middle Pleistocene hominid site at Eastham Quarry, Boxgrove, West Sussex. London, English Heritage, 1999 (Archaeological report 17).
  • Mark B. Roberts, Simon A. Parfitt, M. I. Pope und F. F. Smith: Boxgrove, West Sussex: Rescue excavation of a Lower Palaeolithic landsurface (Boxgrove Project B, 1989-1991). Proceedings of the Prehistoric Society 63, 1997, S. 303-358

Einzelnachweise

  1. Roberts/Parfitt 1999, S. 155
  2. Breda et al. 2010, S. 153-154
  3. Breda et al. 2010, S. 140-144
  4. Roberts et al. 1997, S. 346-350
  5. Roberts/Parfitt 1999, S. 291-307
  6. Roberts/Parfitt 1999, S. 303
  7. Roberts/Parfitt 1999, S. 303

50.858333333333-0.71388888888889Koordinaten: 50° 51′ N, 0° 43′ W


Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


Knochen des Tages

Elemente:

,

21.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und ...
18.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde...
17.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen. Doch wie sind diese aus anorganischen Stoffen entstanden? Der LMU-Chemiker Oliver Trapp ber...
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht. Gemäss dem internationalen Forscherteam so...
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht un...
01.10.2020
Jagdverhalten säbelzahntragender Raubtiere erforscht
Ein internationales Team von Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und Spanien sowie unter Beteiligung vom Museum für Naturkunde in Berlin, unt...
25.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in ...
25.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Martin Petr und Janet Kelso vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipz...
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabung...
21.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzö...
21.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspe...
17.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrat...
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
09.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus eine...
09.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und ...
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf ...
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Archäologen der Goethe-Universit...
03.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Unte...
26.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomische...
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelte...
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik...
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 24...
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranich...
04.08.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt. Das Forscherte...