Anteia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), seit den attischen Tragikern wurde sie auch oft Steneboia {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), manchmal auch Stenoboia genannt) ist in der griechischen Mythologie die Gemahlin von Proitos (Vater der Maira).

Sie ist die Tochter von Iobates von Lykien. Sie verliebte sich in den jungen Bellerophon, als dieser zu Gast bei ihr und ihrem Mann war, wurde aber von diesem zurückgewiesen. Ihre Liebe verwandelte sich in Hass und sie beschuldigte Bellerophon ihr nachzustellen. Der wurde daraufhin des Hofes verwiesen und mit einem Schreiben, in dem seine Ermordung gefordert wurde, zu Iobates gesandt. Anteia hatte mit ihrem Mann drei Töchter, nämlich Iphinoe, Lysippe und Iphianassa, die dem Wahnsinn verfielen und von Melampus geheilt wurden.

Literatur

  • Richard Engelmann: Anteia. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 1,1, Leipzig 1886, Sp. 364 f. (Digitalisat).
  • Konrad Wernicke: Anteia 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band I,2, Stuttgart 1894, Sp. 2348.
  • Karl Buslepp: Stheneboia. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 4, Leipzig 1915, Sp. 1506–1521 (Digitalisat).
  • Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen. Bd. II: Die Heroen-Geschichten. dtv, München 1984, ISBN 3-423-01346-X, S. 72.

Weblinks

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