Ötzi


Dieser Artikel beschreibt die Gletschermumie, zu dem Sänger siehe DJ Ötzi.
Gletschermumie „Ötzi“ (Rekonstruktion im Musée de Préhistoire de Quinson, Alpes-de-Haute-Provence, Frankreich)

Ötzi, auch Mann vom Hauslabjoch, Der Mann aus dem Eis, Mumie von Similaun u. ä.,[1][2] ist eine Gletschermumie aus der späten Jungsteinzeit bzw. Kupfersteinzeit, die 1991 in den Ötztaler Alpen (Südtirol) gefunden wurde. Mithilfe der Radiokohlenstoffdatierung wurde der Todeszeitpunkt des Mannes zwischen 3359 und 3105 v. Chr. bestimmt, sein Alter beträgt damit circa 5.250 Jahre.[3]

Entdeckung

„Ötzi“-Fundstelle

Die Mumie wurde am 19. September 1991 beim Tisenjoch, nahe dem Hauslabjoch (46° 47′ N, 10° 50′ O46.78173210.8405663270) in den Ötztaler Alpen oberhalb des Niederjochferners in 3.210 m Höhe gefunden. Die Entdeckung durch die beiden deutschen Bergwanderer Erika und Helmut Simon aus Nürnberg war nach seiner Erkennung eine Sensation, da der Mann vom Hauslabjoch die einzige erhaltene, durch natürliche Gefriertrocknung konservierte Leiche aus der Kupfersteinzeit (auch als Spät- bzw. Endneolithikum bezeichnet) in Mitteleuropa ist.

Die Fundstelle ist eine Felsmulde östlich und wenig unterhalb des Tisenjochs. Diese war von Gletschereis bedeckt, das sich auf Grund der unbedeutenden Neigung und der Nähe zur Hangkante nach Westen (kein Eisnachschub) nie bewegt und nie Scherkräfte ausgeübt hat. Ötzi war vielmehr in der Felsmulde und von der unbeweglichen Eismasse über ihm bestens geschützt. Erst beim Rückzug des Gletschers durch starkes Abtauen im ungewöhnlich heißen Sommer des Jahres 1991 wurden die Fundobjekte freigelegt.[4]

Fundstelle und Grenzverlauf

Da Ötzi in der Grenzregion zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Provinz Südtirol gefunden wurde, erhoben zunächst beide Staaten Anspruch auf den Fund. Ursache ist die an der Fundstelle in der Regel vorhandene Gletscherüberdeckung der 1919 im Vertrag von Saint-Germain-en-Laye als Grenze vereinbarten Wasserscheide. Der 1920 mit der Festlegung im Gelände beauftragte internationale Grenzregelungsausschuss nahm an, dass bei Gletscherüberdeckungen eine geradlinige Grenzziehung der unter dem Gletscher liegenden Wasserscheide nahe käme, und beschloss ein entsprechendes Vorgehen.[5] 1922 legte er auch am Fundort eine entsprechende Grenzziehung fest. Obwohl sich die Fundstelle auf der Österreich zugewandten Seite der Wasserscheide befindet, lag sie damit, wie eine Vermessung im Oktober 1991 ergab, 93 Meter von der Grenze entfernt auf italienischem Staatsgebiet.[6] Seit September 2006 ist ein neuer Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Italienischen Republik über die Instandhaltung der Grenzzeichen sowie die Vermessung und Vermarkung der gemeinsamen Staatsgrenze in Kraft, der die Wasserscheide bei Gletschern nicht mehr als Wasserscheide des darunterliegenden Geländes, sondern als die der Gletscheroberfläche und damit variabel definiert.[7] Damit liegt die Fundstelle heute je nach Gletscherzustand auf italienischem, bei vollständigen Abtauen des Gletschers auf österreichischem Staatsgebiet.

Bergung und Fundumstände

Ötzi-Denkmal am Tisenjoch

Die Bergung wurde am 23. September 1991 durch das Institut für Gerichtsmedizin der Universität Innsbruck durchgeführt.[8] Da die Bedeutung der Leiche nicht sofort erkannt wurde, ereigneten sich einige Pannen:[9]

  • Der Polizist, der am Entdeckungstag die Eisleiche aus dem Eis befreien wollte, beschädigte mit Pickel und Presslufthammer Ötzis Hüfte.
  • Vier Tage später packten Polizisten die Leiche und die dabeiliegenden Fundgegenstände in einen Plastiksack. Weil der Bogen für den Sack zu groß war, wurde er zerbrochen.
  • Der Bestatter in Vent brach Ötzis Arm, um ihn in einen Sarg legen zu können und in die Gerichtsmedizin nach Innsbruck zu bringen.
  • Der Gerichtsmediziner war geneigt, die Leiche zur Bestattung freizugeben, da bei alten Leichen kein Mörder am Leben und juristisch zu belangen ist, ehe der Prähistoriker Konrad Spindler von der Universität Innsbruck informiert wurde.

Körperlicher Befund

Die erste wissenschaftliche Untersuchung des archäologischen Befundes erfolgte durch Konrad Spindler. Daneben wurden in die Untersuchungen von Beginn an Spezialisten aus den Fachgebieten der Anthropologie, Forensik und Pathologie einbezogen.

Anatomie und Pathologie

Stereolithografisches Modell des Schädels, basierend auf CT-Daten aus dem Jahr 1993

Der ca. 1,54 m große und 13 kg schwere, gefriergetrocknete Leichnam ist nahezu unversehrt und vollständig.[10][11] Das wahrscheinliche Sterbealter wird mit 45–46 Jahren angegeben, wobei eine Abweichung von bis zu ±5 Jahren möglich ist.[12] Da der Körper beim Gefrieren schrumpft, muss er von größerer Statur gewesen sein. Der Rumpf weist einen Bandscheibenverschleiß der Lendenwirbelsäule und eine durch einen Pfeilschuss in die linke Schulter verursachte Verletzung auf. Des Weiteren weist der Schädel im Bereich des rechten Augenrandes eine Fraktur der Schädelnaht zwischen Jochbein und Stirnbein (Sutura zygomaticofrontalis) auf. Ein Schädel-Hirn-Trauma wurde mittlerweile nachgewiesen.[13] Der Abnutzungsgrad der Gelenke wird für das Lebensalter als verhältnismäßig gering eingestuft, was auf eine herausgehobene soziale Stellung schließen lässt. In den Haaren wurden hohe Konzentrationen von Metallen nachgewiesen, daher vermutet man, dass er mindestens zeitweilig mit Kupferverhüttung in Kontakt kam. Die Zähne sind stark abgenutzt, was – wie bei vielen anderen neolithischen Befunden auch – auf den Verzehr von Getreide mit den darin enthaltenen Partikeln von Mahlsteinen zurückzuführen ist.[14] Dem Mineralienstatus der Zähne nach zu schließen kam er aus dem Eisacktal.[15] Im Jahre 2011 wurden verschiedene Zahnerkrankungen wie Karies und leichte Parodontose diagnostiziert.[16] Auffallend ist weiterhin das Diastema (die Zahnlücke zwischen den oberen Schneidezähnen).[14] Eine weitere Studie ergab unter anderem Hinweise auf einen unfallbedingt abgestorbenen Frontzahn und fortgeschrittene Parodontitis. Ein Zusammenhang zwischen dieser und einer bereits früher gefundenen Arterienverkalkung wird diskutiert.[17]

An der Mumie sind 15 blauschwarze Tätowierungs-Gruppen erhalten, bei denen Kohlenstaub in kleine punktförmige Wunden eingerieben worden ist. Sie setzen sich aus über 50 Einzeltätowierungen zusammen. Auffallend sind besonders parallele Linien im Lendenbereich, Streifen um seinen rechten Fußknöchel und eine Tätowierung in Form eines Kreuzes hinter dem rechten Knie.[18] Aufgrund einiger Punktierungen an klassischen Akupunkturpunkten wird über eine therapeutische Funktion der Tätowierungen spekuliert.

Drei im Jahre 2001 beschriebene Gallensteine deuten auf einen erhöhten Cholesterinspiegel des Gletschermannes, was in Verbindung mit der bereits vor Jahren diagnostizierten Arteriosklerose zu einer neuen Interpretation seiner Ernährung führt.[19] Während der starke Zahnabrieb noch als Beleg für eine überwiegend vegetarische Ernährung gesehen wurde, wird jetzt Fleisch als wesentliche Nahrungsquelle gesehen.[19] Aus der DNA-Analyse ergaben sich jedoch auch Anhaltspunkte für eine erbliche Komponente der Arterienerkrankung.[20][21]

Der linke Oberarmknochen wurde während der Bergung im vereisten Gelände gebrochen. Wie erst pathologische Untersuchungen im Jahre 2011 zeigten, war auch der rechte Oberarm postmortal gebrochen, was ebenfalls wahrscheinlich auf die Bergung zurückzuführen ist.[19] 2012 gelang mittels Rasterkraftmikroskop und Raman-Spektroskopie der Nachweis roter Blutkörperchen in der Pfeilwunde am Rücken.[22]

Erbgut-Analyse

Genetisch gehörte Ötzi einer Untergruppe der mtDNA-Haplogruppe K1 an, zu der derzeit keine Überlebenden bekannt sind.[23][24] Jedoch existieren noch andere Untergruppen von K1 sowie die übergeordnete Haplogruppe K.[25][26] Im November 2012 wurde weiterhin bekannt, dass die mitochondriale DNA des Eismannes vor allem mit bäuerlichen Populationen des Spätneolithikums übereinstimmt, während mehr oder weniger zeitgleiche Jäger- und Sammlerpopulationen deutliche Unterschiede im Erbgut aufweisen.[27][28] Einen aufschlussreichen Vergleich bietet das vollständig vorliegende mitochondriale Genom des 7000 Jahre alten epipaläolithischen Skeletts Braña‑1 (La Braña‑Aritero, Provinz León),[29][30] das wie verschiedene andere Mesolithiker zur Haplogruppe U (U5) gehört. Erbgut für den Vergleich stammt außerdem von einem Skelett der Grübchenkeramischen Kultur aus Gotland sowie von einem südschwedischen Bauern der Trichterbecherkultur[31] und einem eisenzeitlichen Bauern aus Bulgarien.[32] Aus dem Vergleich wurde abgeleitet, dass die bäuerlichen Gesellschaften aus dem Vorderen Orient und Südeuropa einwanderten und sich auch später nur in begrenztem Maße mit regional ansässigen Jäger- und Sammlervölkern gemischt haben.

Bereits 2011 wurden erste Ergebnisse der Untersuchung des Genoms (aus der Zellkern-DNA) bekannt.[33] So wurde das Gen für braune Augen identifiziert.[34] Das Genom des Eismannes wurde aus dem Beckenknochen sequenziert und im Februar 2012 veröffentlicht.[35][36] Demnach gehört sein Y-Chromosom zur Haplogruppe G2a4. Diese Haplogruppe ist heute am stärksten in der relativ isoliert gebliebenen Bevölkerung von Sardinien erhalten. Das bedeutet, dass auf Sardinien am stärksten die Gene einer neolithischen Urbevölkerung erhalten sind und nicht, dass damit ein Hinweis auf eine Abstammung Ötzis aus Sardinien naheliegen würde.[37]

Aus Ötzis Erbgut wurde geschlossen, dass er Laktose-intolerant war.[20] Diese Tatsache steht nicht mit der in der Presse kolportierten Vermutung im Zusammenhang, das beweise eine Unangepasstheit an bäuerliche Milchwirtschaft, da Laktose-Intoleranz als der wahrscheinlichere Befund für spätneolithische Bevölkerungen gewertet wird.[37] Der im November 2012 bekannt gewordene Vergleich der mtDNA zeigt hingegen Ötzis genetische Einbindung in bäuerliche Kulturen.[27] Der Eismann war Träger der Blutgruppe 0.[20] Außerdem deuten Borrelien (Borrelia burgdorferi) darauf hin, dass er der älteste nachgewiesene Fall einer durch Zecken übertragenen Borreliose ist.[20]

Letzte Lebenstage und Tod

Die letzten Tage im Leben des Gletschermannes konnten vor allem durch die Untersuchung seines Darminhaltes durch Botaniker der Universität Innsbruck erhellt werden. Anhand mit der Nahrung aufgenommener Pollen kann nachgewiesen werden, dass Ötzi in den letzten Tagen vor seinem Tode ausgedehnte Strecken zwischen verschiedenen Vegetationszonen zurücklegte. Demnach hielt er sich zunächst im Bereich der Baumgrenze auf, die damals bei ungefähr 2400 Metern lag (heute etwa 1800–2100 m). Er stieg dann entweder in das Schnals- oder Etschtal ab und etwa sechs Stunden vor seinem Tode wieder hinauf in Richtung Tisenjoch.

Mindestens etwa 24 Stunden vor der Pfeilattacke, die zum Tod führte, war Ötzi in einen Nahkampf verwickelt.[10] Davon zeugen Schnittverletzungen am linken Arm und den Händen sowie Kratzspuren auf dem gesamten Körper, besonders am Rücken.[38] Der Europäischen Akademie Bozen zufolge waren entgegen anderen Interpretationen weder an den Pfeilspitzen, dem Beil noch an der Dolchklinge menschliche Blutspuren zu finden. Nur die geringfügigen Blutspuren am Grasmantel könnten von Ötzi selbst stammen, eventuell aber auch von Tieren.[39]

Im Sommer 2011 wurde bekannt, dass Ötzi noch rund eine Stunde vor seinem Tod eine Rast einlegte und ein ausgiebiges Mahl zu sich nahm, wozu auch Alpensteinbock-Fleisch gehörte.[40] Der Magen war erst 2009 an einer anatomisch ungewöhnlichen Stelle im Brustkorb identifiziert worden.[40] Botaniker der Universität Innsbruck fanden außerdem zahlreiche Pollen der Hopfenbuche in Ötzis Magen, was darauf schließen lässt, dass Ötzi im Frühjahr gestorben ist.[13] Der Mageninhalt wurde im Dezember 2011 erstmals wissenschaftlich publiziert.[19] Mit dem Befund einer ausgiebigen Rast ist das frühere Szenario widerlegt, dass sich der Mann auf einer hastigen Flucht aus dem Tal befand.[41]

Im Jahre 2007 ist ein schlüssiges Szenario von Ötzis Tod publiziert worden, das einen Mord durch eine Pfeilattacke sehr wahrscheinlich macht.[10] Die Pfeilspitze war erst im Jahre 2001 durch neue Röntgenaufnahmen entdeckt worden.[42] Sie unterscheidet sich von Ötzis eigenen Pfeilspitzen in Material (lessinischer Feuerstein) und Machart, stammt also mit hoher Wahrscheinlichkeit von (s)einem Verfolger. Der Angreifer schoss den Pfeil in den Rücken des Gletschermannes, als dieser möglicherweise noch rastete (nach der oben genannten Mahlzeit).[13] Die Pfeilspitze schlug beim Eindringen in den Körper ein etwa zwei Zentimeter großes Loch in das linke Schulterblatt. Mit Hilfe einer „Multislice-Computertomographie“ konnte eine Verletzung der rückseitigen Wand der linken schulternahen Unterschlüsselbeinarterie (Arteria subclavia) nachgewiesen werden.[10][43] Auf den CT-Bildern ist in den umliegenden Geweben ein großer Bluterguss erkennbar. Das Pathologen-Team um Egarter-Vigl hatte zunächst gefolgert, dass der im Körper steckende Pfeil nicht nur das linke Schulterblatt, sondern auch die Hauptschlagader durchschlug, was innerhalb kurzer Zeit durch den hohen Blutverlust zum Tode geführt hätte.[44] In der 2007 publizierten Auswertung der Todesumstände wurde das Ergebnis dahingehend geändert, dass Ötzi nicht an den unmittelbaren Folgen der Pfeilwunde starb, sondern durch ein anschließendes schweres Schädeltrauma.[10] Die Autoren lassen jedoch offen, ob das Schädeltrauma durch einen rückwärtigen Sturz infolge des Pfeilschusses erfolgte[10], oder durch einen Schlag auf den Kopf, wie in populären Medien in den Vordergrund gestellt.[45]

Zur Todesursache gibt es bis heute keinen allgemeinen Konsens der Experten. Auf dem Zweiten Internationalen Mumienkongress (Oktober 2011 in Bozen) wurden mehrere Möglichkeiten vorgestellt, von denen keine zweifelsfrei ausgeschlossen werden konnte:

  • Der Tod könnte unmittelbare Folge einer arteriellen Blutung der vielleicht durch den Einschuss verletzten Arteria subclavia sein.
  • Möglich ist auch eine venöse Blutung durch Verletzung der der Arteria subclavia folgenden Venen. Eine solche Verletzung konnte noch nicht nachgewiesen werden, ist aber aufgrund der Lage der Pfeilspitze wahrscheinlich.
  • Das mittlerweile nachgewiesene Schädel-Hirn-Trauma, dessen Ursprung noch nicht vollständig geklärt ist, könnte ebenfalls unmittelbar zum Tod geführt haben.
  • Mit Sicherheit konnte man eine Verletzung der großen Gefäße, welche vor dem Schulterblatt verlaufen, bisher nicht nachweisen. Diese Gefäße könnten unter Umständen intakt geblieben sein. In diesem Fall wurde nur das Schulterblatt durch die Pfeilspitze perforiert und der Tod könnte durch langsames Verbluten eingetreten sein, verursacht durch das im Schulterblatt verlaufende arterielle Geflecht (Rete scapulare), das mit Sicherheit verletzt wurde.

Neueste Funde von Fibrin in der Pfeilwunde lassen jedoch auf einen direkten Tod durch den Pfeilschuss schließen.[22]

Der Sterbeort des Gletschermannes war als Querrinne ein etwas windgeschützter Platz. Ob dieser Ort als letzter Rastplatz frei gewählt war oder zugleich der Tatort war, an dem er mit dem Pfeil getroffen wurde, ist bislang ungeklärt.[46] Der Pfeilschaft wurde, wahrscheinlich durch Fremdeinwirkung, wieder aus dem Rücken des Opfers entfernt. Das wertvolle Beil mit Kupferklinge wurde noch bei der Mumie gefunden, was einen Raubmord unwahrscheinlich macht. Auszuschließen ist diese Theorie jedoch nicht, da sich nicht rekonstruieren lässt, welche Gegenstände der Mann vom Hauslabjoch noch bei sich führte, welche der Verfolger mit sich nahm.

Alternative Theorien

Bestattungstheorie: Eine Arbeitsgruppe der Universität Rom publizierte im Jahre 2010 die umstrittene These, dass Ötzi auf niederer Seehöhe gestorben und erst Monate später auf den Pass gebracht und dort bestattet worden sei.[47][48] Bei den gefundenen Gegenständen würde es sich folglich um Grabbeigaben handeln.[47] Zur Begründung wurde angeführt, dass die Analyse des Darminhalts auf einen Tod im April hindeutet, die Pollen an der Fundstätte jedoch auf den August oder September.[48] Eine räumliche Analyse der Fundsituation ließe vermuten, dass der Körper auf einer aus Steinen aufgebauten Plattform zusammen mit den Werkzeugen und anderen Gegenständen rituell aufgebahrt worden sei. Die Niederlegung auf der Plattform sei später durch den langsamen Fluss des Gletschereises auseinander gerissen worden, so dass der Körper schließlich in der Rinne etwa 80 cm tiefer und rund 5 m nordöstlich der Plattformreste gefunden wurde.[47]

Die Bestattungstheorie wurde von Wissenschaftlern des Südtiroler Archäologiemuseums, der Universität Innsbruck sowie des Instituts für Mumien an der Europäischen Akademie Bozen zurückgewiesen.[49] So seien keine Dekompositionsprozesse nachweisbar, die bei einer vorangegangenen Aufbewahrung der Leiche im Tal unumgänglich gewesen wären.[49] Zudem sei der ununterbrochene Blutstrom im linken Arm, der angewinkelt unter dem Körper des Toten lag, ein Beweis für die unveränderte Körperhaltung während des Gefriertrocknungsprozesses und nur durch einen solchen erklärbar. Die ins Feld geführten Pollen der Umgebung stammen aus geschmolzenem Eis und damit sekundärer Lage, daher sei auch dieses Argument der Arbeitsgruppe um Vanzetti wenig stichhaltig.[49]

Kleidung und Ausrüstung

Originalgetreue Rekonstruktion des Kupferbeils
Ötzis Schuhe

Neben der Leiche wurden außer Bekleidungsresten auch zahlreiche Alltags- und Gebrauchsgegenstände aus dieser Epoche gefunden:[50]

Bekleidungsgegenstände

Ötzi trug eine aus braunem und weißem Fell längs gestreifte Jacke, deren helle und dunkle Fellstreifen auf der nach außen getragenen Fellseite optisch wirkungsvoll kombiniert sind.[51] Entgegen der früheren Bestimmung als Ziegenfell geht eine 2008 publizierte Untersuchung mittels MALDI-TOF (einer speziellen Massenspektrometrie) für Jacke und Beinlinge von Schaffell aus.[52][53] Der Tragekomfort der Jacke ist mit heutiger Kleidung allerdings nicht zu vergleichen.[54] Die Beinlinge ähneln den Leggings nordamerikanischer Indianer. Sie bestehen aus vielen kleinen Schaffellstücken, die mit Tiersehnen in Überwendtechnik sorgfältig vernäht waren. Warum Ötzis Beinlinge Patchwork-Arbeiten sind, ist bis heute unklar. Um die Hüften trug Ötzi einen Gürtel aus Kalbsleder, an dem die Lederschlaufen der Beinlinge befestigt waren und der außerdem den bis zu den Knien reichenden Lendenschurz hielt.

Ötzis Schuhe bestehen aus verschiedenen Materialien. Für den Schaft wurde Rindleder[52][53] (frühere Bestimmung: Hirsch) verwendet, dessen Haarseite zur Nässeabwehr nach außen zeigte. Die Sohle bestand aus besser isolierendem Bärenfell, dessen Haarseite innen lag. An der Unterseite der Sohle wurde ein quer laufender und sich überkreuzender Lederstreifen angebracht, der damit die älteste bekannte Profilsohle eines Schuhs darstellt. Schaftleder und Sohle wurden durch ein umlaufend – in Vorstichtechnik eingezogenes – Lederband gehalten. Der Innenschuh bestand aus gedrillten und verzwirnten Grasschnüren. Dieses Geflecht war durch den umlaufenden Lederriemen fest mit der Sohle verbunden, nach oben zum Schaft hin aber offen.[55] Zwischen das Geflecht des Innenschuhs und das Schaftleder wurde trockenes Süßgras (Fieder-Zwenke und Borstgras) gestopft, das als Polster und Isolierschicht diente.[56][57] Der speziell für Erfordernisse im Hochgebirge gebaute Schuh wurde mit einem „Schnürsenkel“ aus Lindenbast verschlossen.

Als Kopfbedeckung trug Ötzi eine Mütze aus Wolfsfell[58], was auch die Möglichkeit von Hundefell mit einschließt.[59] Die Erstbestimmung war von Bärenfell ausgegangen.[55]

Außerdem wurde ein etwa 25 cm² großer Grasfetzen aus geflochtenem Süßgras (der Art Fieder-Zwenke) gefunden.[57] Die anfängliche Deutung als Teil eines Umhangs oder einer Liegematte ist umstritten, es könnte sich ebenso um einen Regenkopfschutz oder ein Teil eines fehlenden Behälters zur Rückentrage (weiter unten beschrieben) handeln.[60]

Kupferbeil

Das mitgeführte Kupferbeil ist vollständig erhalten. Die Klinge besteht zu 99 % aus Kupfer, das laut Analysen aus dem Salzburger Land stammt. Während kupferne Beilklingen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. in einiger Anzahl bekannt sind, ist Ötzis Beil das einzige, das geschäftet erhalten ist. Mit diesem Beil war es möglich, Bäume zu fällen. Ötzi könnte ein angesehener Mann gewesen sein, da Kupfer zu dieser Zeit sehr wertvoll war.

Bogen und Pfeile

Mit dem Beil ist der noch nicht vollständig fertiggestellte Bogen aus Eibenholz bearbeitet worden. Er ist 1,80 m lang. CT-Aufnahmen des Querschnitts zeigen, dass der Bogen liegende Jahrringe hat und die Außenseite des Stammes die Rückenseite des Bogens bildet, wie das für neolithische Eibenbogen die Regel ist. Eine noch nicht vollständig geklärte Frage ist jene nach dem Splintholz an der Rückenseite, da dieses entweder vollständig fehlt oder aufgrund sekundärer Färbung nicht mehr vom dunkleren Kernholz zu unterscheiden ist. Der Bogen besitzt keine glatte Oberfläche, sondern weist allseitig eine sehr regelmäßige Struktur kleiner Schnitzkerben auf, die entweder mit dem Flachbeil aus Kupfer oder mit Klingen aus Feuerstein angefertigt wurden. Das Fehlen der Sehnenkerben allein ist kein Beweis für die Unfertigkeit des Bogens, denn diese können durch zwei eng geknotete Sehnenohren und/oder Umwicklung der Wurfarmenden (Riemen als Sehnenstopper) erübrigt werden. Wie Experimente mit nachgebauten Eibenbogen ergaben, haben diese bei Schalenwild noch auf 30–50 Meter eine tödliche Durchschlagskraft.

Die 14 Pfeile wurden aus Holz des Wolligen Schneeballs gefertigt. Nur an zwei Pfeilschäften sind noch die Pfeilspitzen aus Feuerstein erhalten, die mit Pflanzenfasern und Birkenpech befestigt und geklebt worden sind. Die Befiederung der Pfeile wurde ebenfalls mit Birkenpech angeklebt und zusätzlich mit einer Schnur umwickelt. Die Nockenkerben waren tief eingeschnitten (sog. „Selfnocke“), so dass die Pfeile in der Sehne fest eingenockt werden konnten.

Dolch aus Feuerstein

Der zur Ausrüstung gehörige Dolch hat eine Feuersteinklinge und einen Griff aus Eschenholz. In diesem Feuerstein sind winzige Fossilien eingeschlossen, die in dieser Zusammensetzung nur in einer Grube in den Monti Lessini am Gardasee vorkommen.[61]

Zum Bearbeiten von Feuersteinschneiden diente der Retuscheur, ein Stift aus Lindenholz, in den der gehärtete Span eines Hirschgeweihs eingesetzt war.[62]

Rückentrage und Glutbehälter

Durch die Eisbewegungen einige Meter von der Mumie entfernt wurden die Reste einer Rückentrage aus Haselholz (Corylus avellana) gefunden.[63][57] Diese bestand aus einem 1,99m langen, gebogenen Haselstab, an deren beiden Enden sich je zwei übereinanderliegende eingeschnittene Kerben befanden. Zwei Lärchen-Spaltholzbrettchen (40-38cm Länge, 5-4,3cm Breite) mit eingeschnittenen Kerben scheinen mit den Kerben des Haselstabes zu korrespondieren und dürften als Auflage am unteren Rücken gedient haben, während der Haselstab den Rahmen bildete. Im Biegungsbereich des Haselstabes sind Spuren von kreuzweisen Wicklungen feststellbar, die zu den Resten von Lindenbastschnüren passen, die nach Aussage von K. Spindler unmittelbar unter dem Tragegestell gefunden wurden.[57] Außerdem wurde bei den Nachgrabungen des Jahres 1992 ein drittes, wesentlich kürzeres Lärchenbrettchen von 16,5cm Länge gefunden.[57] Die Rekonstruktion des Tragesackes bleibt bislang spekulativ, da keinerlei Reste eines Sackes bzw. seiner Befestigung am hölzernen Rahmen erhalten sind. Auf den Websites der Bozener Archäologiemuseums heißt es an einer Stelle, Fellreste und Haarbüschel würden darauf hinweisen, dass ein Fellsack an der Trage befestigt war.[63] An einer anderen Stelle wird spekuliert, das aus Süßgras[57] hergestellte Geflecht (traditionell als „Grasmantel“ interpretiert) könne auch den fehlenden Behälter darstellen, der auf der Rückentrage befestigt war.[64]

Außerdem wurden zwei zylindrische Dosen aus Birkenrinde gefunden. Der Durchmesser der Dosen beträgt 15-18 cm, die Höhe etwa 20 cm.[65] Eines der Rindengefäße hat eine schwärzlich verkohlte Innenwand und wird daher als Glutbehälter zum Transport von glühender Holzkohle interpretiert.[65] Es enthielt Pflanzen- und Holzkohlefragmente, die in frisch gepflückte Blätter des Spitzahorns eingebettet waren. Die Holzkohlen bestanden aus folgenden Arten: Fichte/Lärche, Bergkiefer, Grün-Erle, Netz-Weide, Ulme und wahrscheinlich auch Gewöhnliche Felsenbirne.[57]

Gürteltasche mit Inhalt

Eine Gürteltasche enthielt einen Klingenkratzer, einen Bohrer, das Bruchstück einer Klinge und eine 7,1 cm lange Ahle. Der ebenfalls enthaltene Zunder und Spuren von Pyrit sind Bestandteile des damals üblichen Feuerzeugs.[66] Zwei mitgeführte Birkenporlinge dienten vermutlich als Heilmittel. Der Pilz hat eine desinfizierende Wirkung und wird außerdem als Aufguss gegen Würmer und Magenbeschwerden verwendet (in der Gegenwart zum Beispiel bei den Samen). Für ein Bündel verdrillter Rohhautstreifen, auf die eine gelochte Marmorscheibe aufgefädelt ist, ist die Funktion nicht geklärt.[67]

Benennung

Inschrift des Ötzi-Denkmals

Konrad Spindler,[1][2] der die wissenschaftliche Bearbeitung der Mumie leitete, schrieb:

„Schon von der ersten Stunde an entwickelt der Name für den Gletscherfund eine ausgesprochene Eigendynamik. Die Namensgebungen reichten dabei vom emotionalen Gefühlsausbruch bis zur verbindlichen wissenschaftlichen Benennung, die freilich auch nicht ganz unumstritten blieb. Das einzige, was dabei von Anfang an außer Zweifel stand, war die Tatsache, dass der eigentliche Fundort keinen Namen trägt.“[68]

Da der einzig geographisch stabile Name das Hauslabjoch ist und er alle Bezüge versammeln wollte, nannte er den Fund in seinem oben erwähnten Aufsatz: Jungneolithische Mumie aus dem Gletscher vom Hauslabjoch, Gemeinde Schnals, Autonome Provinz Bozen-Südtirol, Italien.

Similaunmann ist ebenfalls eine journalistische Erfindung, denn einen Gletscher gleichen Namens gibt es – im Gegensatz zu einem gleichnamigen Berg, dem Similaun – nicht. Nur aufgrund der Similaunhütte als Anlaufstelle für alle Bergwanderer zum Hauslabjoch blieb der journalistisch geprägte Name haften.

Es war der Wiener Reporter Karl Wendl, der die Mumie in seinen Artikeln erstmals kurzerhand „Ötzi“ nannte, denn:

„Diese ausgetrocknete, grässlich anzusehende Leiche muss lieblicher werden, um daraus eine gute Story zu machen.“[69]

Spindler selbst „resignierte“ mit Humor gegenüber dieser Sprachschöpfung:

„Weltweit hat sich allerdings nur ein einziger Kosename durchgesetzt: Ötzi. Ohne Artikel verwendet und auch im Ausland stets großgeschrieben, ist die Eigennamenbildung abgeschlossen. Der Name ist lexikonreif.“[70]

Die Germanistin Lorelies Ortner[2] untersuchte im Rahmen einer Forschungsarbeit exemplarisch Textstellen aus Zeitungen und Zeitschriften nach den Benennungen für die Eisleiche und stellte fest, dass der Kosename erstmals sieben Tage nach dem Fund in den Medien aufgetaucht ist:

„Liebevoll als Ötzi bezeichnet, verlor die am Innsbrucker Gerichtsmedizinischen Institut als ’Nr. 619/91′ geführte, bei der Staatsanwaltschaft unter ‚Strafverfahren gegen unbekannter Täter‘ eingeordnete und im juristischen Jargon unter dem klingenden Namen ‚Leichensache Hauslabjoch‘ bekannte Eisleiche ihre Leichenhaftigkeit und wurde medienwirksam wiederbelebt.“[71]

Das Südtiroler Archäologiemuseum, wo die Mumie heute aufbewahrt wird, verwendet die Bezeichnung Der Mann aus dem Eis, Mumie von Similaun, Ötzi der Eismann, oder Mann von Similaun.

Ausstellung

Seit März 1998 wird die Gletschermumie im Original im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt, die Koordinierung der wissenschaftlichen Bearbeitung wurde dem Bozner Pathologen Eduard Egarter-Vigl anvertraut.[72] Die Mumie wird in einer Kühlzelle gelagert, welche mit -6,5 °C und 97–99 % Luftfeuchtigkeit die Bedingungen im Inneren des Gletschers imitieren und damit den Gefriertrocknungsgrad optimal erhalten soll. Da die Mumie trotzdem jeden Tag vier bis sechs Gramm Wasser verliert, wird ihr dieses alle drei Monate wieder zugeführt. Dazu wird in der Kühlzelle warmes Wasser als feiner Nebel versprüht, der sich auf die Mumie legt, teilweise in die Haut dringt und darauf eine dünne Eisschicht bildet.[73][74] In Planung befindet sich ein Verfahren, bei dem die Atmosphäre in der Kühlzelle durch reinen Stickstoff ersetzt werden soll. Dies soll das Wachstum aerober Bakterien verhindern und außerdem die Radikale, welche die Mumie angreifen könnten, aus der Umgebung entfernen.

Rechtsstreit um die Fundprämie

Als Entdecker gelten nach einem mehrjährigen Rechtsstreit seit November 2003 die beiden deutschen Bergwanderer Erika und Helmut Simon aus Nürnberg. Gegen diesen Entscheid des Bozner Landesgerichts legte die Landesregierung von Südtirol Berufung ein, da sich die Slowenin Magdalena Mohar und die Zürcherin Sandra Nemeth gemeldet hätten, die den Gletschermann gefunden haben wollen. Der lange Rechtsstreit um die Gletschermumie ging im Juni 2009 dahin, dass der Familie Simon mit Billigung der Südtiroler Landesregierung in Bozen 150.000 Euro Finderlohn für die Entdeckung der Gletschermumie zugesprochen wurde, wobei die Prozess- und Anwaltskosten durch die Familie getragen werden mussten.[75] Nachdem diese Einigung jedoch im letzten Augenblick platzte, kam es erneut zu einem Verfahren, das im Juni 2010 endete, und wonach die Südtiroler Landesregierung Erika Simon einen Finderlohn in der Höhe von 175.000 Euro zusagte[76] und ihn schließlich im August 2010 auszahlte.[77]

Rezeption

Sehr schnell nahmen sich die Boulevardblätter des Fundes an, inzwischen wird sogar über den „Fluch des Ötzi“ als moderne Variante des Fluchs der Mumie von Tutanchamun fabuliert: Bisher sollen sieben Menschen gestorben sein, die mit der Leiche zu tun hatten. Unter ihnen ist ihr Entdecker Helmut Simon.

Es existieren Filme über Ötzis Leben und die Freilichtmuseen in Umhausen im Ötztal (Österreich) und in Schnals[78] im Schnalstal (Südtirol), in denen versucht wird, seine Lebenswelt zu rekonstruieren.

Literatur

  • Alexander Binsteiner, Der Fall Ötzi – Raubmord am Similaun. Dokumentation. Linzer Archäologische Forschungen, Sonderheft 38 (Linz 2007) 1–72. ISBN 3-85484-586-3
  • Angelika Fleckinger (Hrsg.): Die Gletschermumie aus der Kupferzeit. Neue Forschungsergebnisse zum Mann aus dem Eis/La mummia dell’ età del rame. T 1. Schriften des Südtiroler Archäologiemuseums. Bd 1. Folio, Bozen 1999. ISBN 3-85256-096-9
  • Angelika Fleckinger (Hrsg.): Die Gletschermumie aus der Kupferzeit. Neue Forschungsergebnisse zum Mann aus dem Eis/La mummia dell’ età del rame. T 2. Schriften des Südtiroler Archäologiemuseums. Bd 3. Folio, Bozen 2003. ISBN 3-85256-249-X
  • Markus Gross: Neandertaler, Ötzi und mehr…. Aurel Verlag, Wegberg 2005 ISBN 3-938759-00-3
  • Horst Seidler: Der Mann vom Hauslabjoch – Ein kurzer Bericht, in: Heinrich Pfusterschmid-Hardtenstein (Hrsg.): Was ist der Mensch? – Menschenbilder im Wandel, Europäisches Forum Alpbach 1993, Ibera Wien 1994, Seiten 417–430, ISBN 3-900436-07-X.
  • Konrad Spindler, E. Rastbichler-Zissernig, H. Wilfing, D. zur Nedden, H. Nothdurfter: Der Mann im Eis. Neue Funde und Ergebnisse. (The man in the ice. Bd 2). Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Alpine Vorzeit der Universität Innsbruck. Bd 2. Springer, Wien 1995. ISBN 3-211-82626-2
  • Konrad Spindler: Der Mann im Eis. Neue sensationelle Erkenntnisse über die Mumie in den Ötztaler Alpen. Goldmann. München 2000. ISBN 3-442-12596-0
  • A. Haller: Das Similaun-Syndrom. Oecci Homo – Von der Entdeckung der Gletschermumie zum transdisziplinären Forschungsdesign. Libelle, Bottighofen 1992. ISBN 3-909081-54-1
  • Frank Höpfel, Werner Platzer, Konrad Spindler (Hrsg.): Der Mann im Eis. Bericht über das internationale Symposium 1992 in Innsbruck. Bd 1. Veröffentlichungen der Universität Innsbruck. Bd 187. Innsbruck 1992. ISBN 3-901249-01-X
  • Die Gletschermumie vom Ende der Steinzeit aus den Ötztaler Alpen. Sonderdruck aus: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums. 39.1992. Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz 1993. (eigenständige Publikation)
  • Mark-Steffen Buchele: Der Ötzi – ein Medienereignis. Wirklichkeitsvermittlung im Spannungsfeld von Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus. In: Leipziger Forschungen zur ur- und frühgeschichtlichen Archäologie. Bd 6. Leipzig 2004 (incl. CD-Rom). ISBN 3-936394-12-1 (weblink: Professur für Ur- und Frühgeschichte der Univ.)
  • Markus Egg & Konrad Spindler: Kleidung und Ausrüstung der Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen, Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, Band 77, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2141-0
  • M. Samadelli: Iceman photoscan, Herausgeber: EURAC (Research Institute for Mummies and the Iceman), Pfeil, München 2009, ISBN 978-3-89937-098-0
  • F. Rollo u. a.: Ötzi’s last meals: DNA analysis of the intestinal content of the Neolithic glacier mummy from the Alps. In: PNAS 99, 2002, S. 12594–12599. PMID 12244211

Literarische Bearbeitungen

  • Erich Ballinger: Der Gletschermann. Ein Steinzeit-Krimi. Ueberreuter, Wien 2003. ISBN 3-8000-2075-0
  • Adam Jankowski: Ötz – Der Fall vom Similaun-Gletscher. Pro-Market, Breslau 2011. ISBN 978-83-932549-0-3

Medien

  • Tillmann Scholl: Ötzi – Der Mann aus dem Eis. SPIEGEL TV. Dokumentation über die Forschungen am Eismann, 95 Minuten, DVD (deutsch u.italienisch)
  • Der Ötztalmann und seine Welt – Das Jahr bevor er schlief. Deutschland/Österreich 1999

Weblinks

 <Lang> Commons: Ötzi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kindergerechte Links

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Konrad Spindler: Der Mann im Eis. Die jungneolithische Gletschermumie vom Hauslabjoch in den Ötztaler Alpen. in: Nürnberger Blätter zur Archäologie 9, 1992/93, S. 27–38.
  2. 2,0 2,1 2,2 Lorelies Ortner: Von der Gletscherleiche zu unserem Urahnll Ötzi. Zur Benennungspraxis in der Presse. In: Deutsche Sprache 2/1993, S. 97–127.
  3. Altersbestimmung von Gewebe-, Knochen- und Grasproben des Ötztal Eismenschen (PDF; 476 kB)
  4. Fotoarchiv des Südtiroler Amtes für Bodendenkmäler Ötzi-Fundstelle: Foto der Nachgrabungen ein Jahr später mit Entdeckungen weiterer Ausrüstungsgegenstände. Die Mumie wurde links an dem weißen Felsbrocken gefunden, der etwas oberhalb des Felsens mit der vom Gletscher abgeschürften oberen Längsrinne hier am rechten unteren Bildrand zu sehen ist. Der Kopf lag nach Norden in Richtung Ötztal gerichtet.
  5. Bericht des Außenpolitischen Ausschusses des Österreichischen Nationalrates der XXI. Gesetzgebungsperiode (874 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen) über die Regierungsvorlage „Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Italienischen Republik über die Instandhaltung der Grenzzeichen sowie die Vermessung und Vermarkung der gemeinsamen Staatsgrenze samt Schlussprotokoll, Notenwechsel und Anlagen“
  6. Südtiroler Archäologiemuseum: Ötzi – der Mann aus dem Eis : Die Grenzfrage – Website
  7. Artikel 3 des Vertrages zwischen der Republik Österreich und der Italienischen Republik vom 17. Jänner 1994 über die Instandhaltung der Grenzzeichen sowie die Vermessung und Vermarkung der gemeinsamen Staatsgrenze
  8. Der Mann aus dem Eis – Forschungsprojekt zur alpinen Vorzeit – Alpine Vorzeit – Universität Innsbruck
  9. Ötzi wäre beinahe auf dem Friedhof gelandet Nürnberger Nachrichten, 4. Januar 2012, abgerufen am 5. Januar 2012
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 A. Lippert, P. Gostner, E. Egarter Vigl, P. Perntner: Vom Leben und Sterben des Ötztaler Gletschermannes. Neue medizinische und archäologische Erkenntnisse. Germania 85/1, 2007, S. 1–21
  11. http://www.faz.net/artikel/C30156/oetzi-sie-hatten-ihn-eiskalt-erwischt-30496520.html
  12. Angelika Fleckinger (Hrsg.): Ötzi 2.0: Eine Mumie zwischen Wissenschaft, Kult und Mythos. Theiss, 2011 ISBN 978-3-8062-2432-0
  13. 13,0 13,1 13,2 EUR.AC (European Academy of Bozen): Gerastet, gegessen, gestorben. Oktober 2011 (Aufgerufen am 25. Oktober 2011)
  14. 14,0 14,1 Anatomische Besonderheiten (Website des Südtiroler Archäologiemuseums)
  15. W. Muller: Origin and Migration of the Alpine Iceman. In: Science. 302, Nr. 5646, 2003, S. 862-866. doi:10.1126/science.1089837. Abgerufen am 27. Juli 2011.
  16. Iceman had bad teeth. Discovery News (abgerufen am 18. Juni 2011)
  17. Roger Seiler et al.: Oral pathologies of the Neolithic Iceman, c.3,300 bc. In: European Journal of Oral Sciences. Online-Vorabveröffentlichung vom 9. April 2013, doi:10.1111/eos.12037
  18. http://www.iceman.it/de/node/28
  19. 19,0 19,1 19,2 19,3 Paul Gostner et al.: New radiological insights into the life and death of the Tyrolean Iceman. In: Journal of Archaeological Science, Band 38, Nr. 12, 2011, S. 3425–3431, doi:10.1016/j.jas.2011.08.003
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 Andreas Keller et al.: New insights into the Tyrolean Iceman's origin and phenotype as inferred by whole-genome sequencing. In: Nature Communications, Band 3, Artikel-Nr. 698, 2012, doi:10.1038/ncomms1701
  21. Ötzi veranlagt zu Herz-Kreislauferkrankungen – Erste Genomanalyse liegt vor IDW-Online (abgerufen am 15. November 2012)
  22. 22,0 22,1 Neue Ötzi-Überraschung: Forscher finden 5300 Jahre altes Blut, Der Spiegel, 2. Mai 2012 (abgerufen am 2. Mai 2012).
  23. HAPLOGRUPPE K. Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, abgerufen am 28. April 2009.
  24. Phillip Endicott et al.: Genotyping human ancient mtDNA control and coding region polymorphisms with a multiplexed Single-Base-Extension assay: the singular maternal history of the Tyrolean Iceman, 19. Juni 2009
  25. FAZ.de: Vetter aus uralten Zeiten. 2008, abgerufen am 17. Februar 2010 (deutsch).
  26. F. Rollo u. a.: Complete Mitochondrial Genome Sequence of the Tyrolean Iceman. In: Current Biology Volume 18, Issue 21, 2008, S. 1687–1693. doi: 10.1016/j.cub.2008.09.028 PMID 18976917
  27. 27,0 27,1 Iceman was Central Europe native, new research finds NBC-News, 9. November 2012 (abgerufen am 13. November 2012)
  28. Ötzi war kein sardischer Migrant Südtirol News, 13. November 2012 (abgerufen am 13. November 2012)
  29. Federico Sánchez-Quinto et al.: Genomic Affinities of Two 7,000-Year-Old Iberian Hunter-Gatherers. In: Current Biology, Band 22, Heft 16, S. 1494-1499 doi:10.1016/j.cub.2012.06.005
  30. Cavemen Bones Yield Oldest Modern Human DNA LiveScience, 28. Juni 2012 (abgerufen am 13. November 2012)
  31. P. Skoglund, H. Malmström, M. Raghavan, J. Storå, P. Hall, E. Willerslev, M.T.P. Gilbert, A. Götherström, M. Jakobsson: Origins and genetic legacy of Neolithic farmers and hunter-gatherers in Europe. In: Science, Band 336, 2012, S. 466–469 DOI:10.1126/science.1216304
  32. More North Iberian Epipaleolithic mtDNA (and first Epipaleolithic nuclear DNA) Blog forwhattheywereweare (abgerufen am 15. November 2012)
  33. Interview Dr. Eduard Egarter-Vigl, Aus: "Ötzi, ein Archäologiekrimi" von Christine Sprachmann; Erstausstrahlung 3sat, 10. August 2011
  34. Ötzis letztes Mahl: Steinbock; Abschnitt: Gene deuten auf braune Augen Die Presse (abgerufen am 25. Juni 2011)
  35. Keller, A. et al.: New insights into the Tyrolean Iceman's origin and phenotype as inferred by whole-genome sequencing. Nature Communications 3 (2), 2012, S. 698 doi:10.1038/ncomms1701
  36. Oetzi the Iceman's nuclear genome gives new insights BBC-News, 28. Februar 2012 (abgerufen am 13. November 2012)
  37. 37,0 37,1 Richtigstellung: Ötzi war kein Sarde IDW-Online (abgerufen am 29. Februar 2012)
  38. ORF, 11. August 2003
  39. Interview P.M. History, August 2008
  40. 40,0 40,1 Iceman's Stomach Sampled—Filled With Goat Meat National Geographic News, 23. Juni 2011 (abgerufen am 25. Juni 2011).
  41. Focus Nachrichtenmagazin, Ausgabe 23/2007 vom 4. Juni 2007, S. 90: „Ötzis letzte Stunden: War er auf der Flucht?“
  42. E. Egarter Vigl, P. Gostner: Insight: Report of Radiological-Forensic Findings on the Iceman. In: Journal of Archaeological Science, Band 29, Heft 3, 2002, S. 323-326 doi:10.1006/jasc.2002.0824
  43. Forscher der Universität Zürich beweist Todesursache von Ötzi
  44. Ötzi innert weniger Minuten gestorben Neue Zürcher Zeitung, 14. September 2006 (abgerufen am 25. Juni 2011)
  45. SPIEGEL online, 28. August 2007
  46. Onlineauftritt Die Presse Bericht, Eduard Egarter-Vigl, Pathologe in Bozen, 28. August 2007
  47. 47,0 47,1 47,2 Alessandro Vanzetti et al.: The iceman as a burial. In: Antiquity, Band 84, 2010, S. 681–692 (Abstract)
  48. 48,0 48,1 Jürgen Langenbach: Archäologie: Ötzi starb nicht am Berg. Die Presse. 26. August 2010. Abgerufen am 2. September 2010.
  49. 49,0 49,1 49,2 Ötzi nicht am Gletscher bestattet. Stellungnahme des Südtiroler Archäologiemuseums zur „Bestattungstheorie“ des Mannes aus dem Eis von A. Vanzetti, M. Vidale, M. Gallinaro, D.W. Frayer und L. Bondioli, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Antiquity“ 84/2010. (PDF online, abgerufen am 15. Dezember 2010; 92 kB)
  50. landschaftsmuseum.de: Abbildungen zu Bekleidung und Ausrüstung. Abgerufen am 5. Januar 2010
  51. Der Fellmantel, Website des Südtiroler Archäologiemuseum, Stand 2008
  52. 52,0 52,1 Klaus Hollemeyer et al.: Species identification of Oetzi’s clothing with matrix-assisted laser desorption/ionization time-of-flight mass spectrometry based on peptide pattern similarities of hair digests. Rapid Communications in Mass Spectrometry, Volume 22, Issue 18, 2008, S. 2751–2767 doi:10.1002/rcm.3679
  53. 53,0 53,1 Ötzi trug die Kleidung eines Hirten: Neue Analyse identifiziert Material von Jacke, Hose und Schuhen des Eismanns (Wiley- Blackwell, 21. August 2008 – NPO, abgerufen am 25. März 2011)
  54. Tragekomfort in der Steinzeit – Wie schneidet Ötzis Kleidung gegen moderne Funktionskleidung ab? Rose-Marie Riedl, IDW, 25. Mai 2007
  55. 55,0 55,1 Goedecker-Ciolek, R.: Kapitel Zur Herstellungstechnik von Kleidung und Ausrüstungsgegenständen. In: Markus Egg, Konrad Spindler: Die Gletschermumie vom Ende der Steinzeit aus den Ötztaler Alpen. In: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 39/2, 1992, S. 101–106
  56. Website des Südtiroler Archäologiemuseum: Ötzis Schuhe (Abgerufen am 12. Juni 2010).
  57. 57,0 57,1 57,2 57,3 57,4 57,5 57,6 Klaus Oeggl: The significance of the Tyrolean Iceman for the archaeobotany of Central Europe. In: Vegetation History and Archaeobotany, Band 18, 2009, S. 1–11 DOI:10.1007/s00334-008-0186-2
  58. 20 Jahre nach der Ötzi-Entdeckung: Eine schöne Leiche. Sueddeutsche.de (abgerufen am 19. Sept. 2011)
  59. Neue Erkenntnisse zu Ötzis Kleidung Spiegel-Online (abgerufen am 8. November 2011)
  60. Josef Winiger: Die Bekleidung des Eismanns und neuere Erkenntnisse zum Beginn der Weberei nördlich der Alpen. In: Der Mann im Eis: Neue Funde und Ergebnisse Konrad Spindler, Frank Höpfel, Werner Platzer (Hrsg.), Springer, 1995, S. 119 ff. ISBN 3-211-82626-2
  61. Roland Knauer: Scharfe Messer aus der Grube. In: Wissenschaft Online. Die Zeit, S. 1,15, abgerufen am 7. April 2009 (Ausgabe 7/2002).
  62. Der Retuscheur. Südtiroler Archäologiemuseum, abgerufen am 7. April 2009.
  63. 63,0 63,1 Die Rückentrage Südtiroler Archäologiemuseum, abgerufen am 20. November 2012
  64. Grasmantel, Matte oder Tragegestell? Südtiroler Archäologiemuseum, abgerufen am 20. November 2012
  65. 65,0 65,1 Die Birkenrindegefässe. Südtiroler Archäologiemuseum, abgerufen am 7. April 2009.
  66. Die Gürteltasche. Südtiroler Archäologiemuseum, abgerufen am 7. April 2009.
  67. Die Steinscheibe. Südtiroler Archäologiemuseum, abgerufen am 7. April 2009.
  68. Spindler, Mann im Eis, S. 94.
  69. Ötzi und die Medien Südditoler Archäologiemuseum (abgerufen am 15. November 2012)
  70. Spindler, Mann im Eis, S. 99.
  71. science.orf.at
  72. Kai Michel: Sein größter Fall. Die Zeit, 8. September 2007, abgerufen am 7. Oktober 2011.
  73. Reiner Stickstoff soll Ötzi künftig konservieren der Standard, 19. Februar 2011 (abgerufen am 24. Oktober 2011)
  74. Ötzi Infopage Südtirol.com (aufgerufen am 24. Oktober 2011)
  75. dpa-Meldung: Finderlohn für Ötzi. In: Südkurier vom 16. Juni 2009
  76. Für «Ötzi» gibt es 175 000 Euro Finderlohn, 28. Juni 2009
  77. Jahrelanger Streit mit Ötzi-Findern beendet auf ORF am 30. August 2010 abgerufen am 30. August 2010
  78. Archeoparc Schnals

46.77888888888910.839722222222Koordinaten: 46° 46′ 44″ N, 10° 50′ 23″ O


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Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.
16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
DOI:
15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
DOI:
15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
DOI:
15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
DOI:
15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
DOI: 10.1038/nature25778
24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
DOI: 10.1038/nature25778
01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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06.09.2017 Gerard D. Gierlińskia et al. 5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
DOI: 10.1371/journal.pone.0180164
27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
DOI: 10.1038/s41598-017-06390-x
29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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08.06.2017 Jean-Jacques Hublin et al. Der Homo sapiens ist älter als gedacht
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
DOI: 10.1371/journal.pone.0177127
27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
DOI: 10.1126/science.aag0357
08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
DOI: 10.1126/sciadv.1601941
28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
DOI:
17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
DOI: 10.1073/pnas.1525200113
07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
DOI: 10.1073/pnas.1523951113
02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
DOI: 10.1371/journal.pone.0153277
20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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08.02.2016 Ledogar, J.A. et al. Früher menschlicher Vorfahre konnte nicht mehr kräftig zubeißen
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
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22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
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05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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