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Xochicalco


Prähistorische Stadt

Xochicalco*

UNESCO-Welterbe
UNESCO-Welterbe-Emblem

Mexico xochicalco pyramids.JPG
Pyramide E und Stele der Zwei Glyphen
Staatsgebiet: MexikoMexiko Mexiko
Typ: Kultur
Kriterien: iii, iv
Referenz-Nr.: 939
Region: ª Amerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1999  (Sitzung 23)

* Der Name ist auf der Welterbe-Liste aufgeführt.
ª Die Region ist von der UNESCO klassifiziert.

18.803861111111-99.296416666667Koordinaten: 18° 48′ 14″ N, 99° 17′ 47″ W
Karte: Mexiko
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Xochicalco
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Mexiko

Xochicalco ist ein präkolumbischer archäologischer Fundplatz im westlichen Teil des Bundesstaates Morelos in Mexiko. Der Name „Xochicalco" entstammt der Nahuatl-Sprache und bedeutet „Am Ort des Blumenhauses". Der Ort liegt 38 km südwestlich von Cuernavaca und 122 km von Mexiko-Stadt.

Fundplatz

Xochicalco besteht aus einem großen Bereich mit zeremonmiellen Bauten und Wohnkomplexen der Oberschicht auf einem natürlichen Hügel mit künstlich terrassierten Abhängen und einer den gesamten Hügel umgebenden Befestigungsmauer mit komplexen Toreingängen. Die Bauten auf den obersten beiden Terrassen wurden seit den 1990er Jahren ausgegraben und konsolidiert. Die Struktur von Xochicalco ist geprägt von großen Plätzen, die meist von Zeremonialbauten begrenzt sind, und gemauerten Straßen. Die frühesten Besiedlungsspuren reichen bis 200 v. Chr. zurück, die bedeutendste Architektur entstand zwischen 700 und 900. Zur Blütezeit lebten dort möglicherweise bis zu 20.000 Menschen.

Auf dem östlich benachbarten Hügel (Cerro de la Bodega) befindet sich eine kleine Zitadelle mit drei Höfen und umgebender Mauer, zu der eine gepflasterte und mit seitlichen Mauern abgegrenzte Straße hinaufführt. Wegen der deutlichen Abgrenzung wird eine rituelle Funktion der Zitadelle angenommen, mit einem noch nicht freigelegten Tempel vermutlich für den Gott Quetzalcoatl[1]. Ein diese Anlage umgebender in den Fels eingeschnittener Graben wurde nicht fertiggestellt.

Forschungsgeschichte

Die Ruinen wurden erstmal von Bernardino de Sahagún am Ende des 16. Jahrhunderts erwähnt. Eine erste Beschreibung aus eigener Anschauung wurde 1791 durch den Universalgelehrten José Antonio Alzate y Ramírez publiziert. Alexander von Humboldt veröffentlichte 1810 Abbildungen und eine Schilderung von Xochicalco. Auch der Kaiser Maximilian von Mexiko besuchte die Ruinen. Der Tempel der gefiederten Schlange wurde 1910 durch den mexikanischen Archäologen Leopoldo Batres wiederhergestellt. Weitere archäologische Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten geschahen von 1934 bis 1947 durch Eduardo Noguera. Groß angelegte Grabungen und Wiederherstellungen des gesamten Areals erfolgten unter der Leitung von Silvia Garza Tarazona und Norberto González Crespo von 1984 bis 1994.

Bauten

Befestigungsmauer mit Tor

Die Bauten von Xochicalco befinden sich auf mehreren räumlichen Ebenen eines 120 Meter über dem Talboden aufragenden Hügels. Die ebenen Flächen der verschiedenen Ebenen wurden durch Aufschüttungen und Abtragungen erreicht, weshalb zur Stabilisierung hohe, geböschte und mit Stein verkleidete Stützmauern erforderlich wurden. Diese waren einst mit einer bemalten Stuckschicht verkleidet. Alle Bauten befinden sich innerhalb eines Mauerrings, der am südlichen Abhang des Berges teilweise ausgegraben und rekonstruiert wurde. Dort liegt auch ein Tordurchgang, von dem ein gemauerter, nur teilweise freigelegten Weg auf die nächste Ebene führt[2]

Kennzeichnend für die Mehrzahl der Bauten in Xochicalco ist ein rechteckiger, oft beinahe quadratischer Grundriss mit einem breiten, durch meist zwei gemauerte Pfeiler geteilte, Eingang, der in einem mehr oder minder schmalen Raum führt, der über die gesamte Breite des Gebäudes reicht. Von dort führt ein einfacher Durchgang in Vorraum, von dem es in den eigentlichen Innenraum geht. Das Dach bestand vermutlich aus Holzbalken mit einer dicken Stein - und Stuckpackung. Es wurde bei entsprechender Spannweite von hölzernen Stützen getragen, von dem sich oft Spuren im Stuckfussboden erhalten haben.

Südliche Plaza

Tempel D
Gebäude E
Dort liegt die Plaza zwischen den beiden Tempeln D und C. Beide Tempel sind spiegelbildlich aufgebaut. Sie liegen auf einem Pyramidensockel, der zur Plaza hin über eine gemauerte Treppe verfügt. Auf dem Niveau der Pyramidensockel stehen die eigentlichen Tempel, die beide über einen großen Vorraum verfügen, der durch einen breiten Eingang zugänglich ist, welcher von zwei gemauerten Pfeilern dreifach unterteilt ist. An der hinteren Wand führt ein schmaler Eingang in den eigentlichen Tempelraum, der genau so breit ist wie der Vorraum aber weit weniger tief. In der Mitte der Plaza liegt ein mehrfach erweiterter niedriger Sockel, auf dem eine Stele mit nur zwei Glyphenzeichen steht. An der Nordseite der Plaza befindet sich das Gebäude E (auch Gran Pirámide genannt), das von der Plaza den Eindruck einer hohen Pyramide mit breiter Treppe erweckt. Tatsächlich handelt es sich aber um den entsprechend gestalteten Teil der Stützmauer der dritten Ebene, mit drei über einander liegenden Baukörpern im tablero-talud Profil (Böschung, darüber ein eingesenktes vertikales Feld, darüber vorkragend ein breites vertikales Band) während der eigentliche pyamidenartige Bau aus vier gleich gestalteten Baukörpern besteht. In der mitte der Fassade liegt eine breite Treppe mit breiten Treppenwangen. Vom eigentlichen Tempel-Gebäude auf der Spitze dieser Pyramide sind nur die geringe Reste der Umfassungsmauer erhalten.

Die südliche Plaza wird im Süden begrenzt durch zwei beinahe exakt spiegelbildliche Bauten aus zwei Reihen von Räumen.beiderseits eines breiten Durchganges. Dieser Durchgang wird durch eine breite Treppe von einem tieferen Niveau (heute ein aufgelassener Parkplatz) erreicht.

Von dieser Stelle führt eine deutlich geneigte gepflasterte Straße nach Westen am Ballspielplatz 1 vorbei in Richtung auf den Palast und die mächtige unausgegrabene Pyramide der Malinche. Der Palast ist gekennzeichnet durch ein verwirrendes Geflecht von meist sehr kleinen Räumen, Eingängen mit zwei Mauerpfeilern und

Der große Aufgang

Der große Aufgang
Von der nordwestlichen Ecke der südlichen Plaza gelangt man zu einem Durchgangsbauwerk: einer zentralen Mauer ist auf beiden Seiten ein Portikus (südlich mit besonders breiten Mauerscheiben) vorgelagert, auch der zentral gelegene Durchgang durch die Mauer ist durch zwei Mauerpfeiler unterteilt. Auf beiden Seiten des nördlichen Portikus sind Reste von Treppen erhalten, die auf das Dach dieses Gebäudes hinaufführten. Dieses Gebäude begrenzte den Zugang zu der anschließenden rechteckigen Plaza. Die Plaza wurde an zwei Seiten durch die gestufte Böschung des obersten Niveaus eingerahmt. Die Böschung verläuft unausgegraben im Westen weiter. Auf verschiedenen Stufen der Böschung befanden sich schmale langgestreckte Bauten mit portikusartigen Öffnungen zu Plaza.

Von der Plaza führte eine monumentale, nur teilweise wiederhergestellte Treppe mit besonders breiten Treppenwangen auf einen Absatz hinauf. Von diesem gelangte man über eine Fortsetzung der Treppe zu einem zweiten Durchgangsbauwerk und einer quadratischen Plaza. An deren gegenüberliegender Seite führt schließlich eine schmalere Treppe zum obersten Niveau und dem dort befindlichen Durchgangsbauwerk zu großen Plaza.

Randbebauung

Östlich der Gran Pirámide befindet sich auf halber Höhe ein bemerkenswerte Bau: um einen etwas tiefer liegenden rechteckigen Innenhof befinden sich auf allen vier Seiten portikusartige Räume, die sich durch von Mauerpfeilern gebildete Durchgänge zum Hof hin öffnen. Auf der Westseite wird die Raumreihe von einer sogenannten Fliegenden Treppe überspannt, die auf das Dachniveau führt. Dies war auch der einziuge Zugang zu diesem Komplex, wadurch seine besondere Abgeschlossenheit deutlich wird.

Zentrale Plaza

Auf dem höchsten Niveau des Berges von Xochicalco befindet sich eine unregelmäßige rechteckige Plaza, die im Osten von einer Reihe niedriger Bauten begrenzt wird, die parallel zur Umfassungsmauer an deren Rand verlaufen. Im Südosten wird die Plaza von dem Gebäude A, im Süden von einem Eingangsbauwerk am oberen Ende einer von mittleren Niveau ankommenden Treppe begrenzt. Das Eingangsbauwerk besteht aus einem langrechteckigen Raum, der Süden zur monumentalen Treppe über die Umfassungsmauer einen breiten Eingang verfügt, der durch vier dicke Mauererpfeiler unterteilt ist. Der gegenüberliegende Eingang zur Plaza ist nur halb so breit. Im Westen wird die Plaza von der Akropolis abgeschlossen, einer etwas höher gelegenen Ansammlung von in einander übergehenden Gebäuden. Die Begrenzung im Norden wird durch den Abfall der obersten Umfassungsmauer gebildet. Etwas östlich der Mitte der Plaza befinden sich zwei im Grundriss identische Bauten. Die südliche ist wegen ihrer Fassadendekoration als Pyramide der gefiederten Schlange bekannt geworden, von dem nördlichen wurden bisher nur die undekorierten Außenmauern und minimale Reste eines einstigem oberen Tempelgebäudes freigelegt.

Pyramide der gefiederten Schlange

Pyramide der Federschlange
Bau im Inneren der Pyramide

Die Pyramide war niemals völlig mit Erde und Schutt bedeckt, die Relief blieben großenteils sichtbar, der Bau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Leopoldo Batres komplett freigelegt und konsolidiert. Er besteht aus zwei über einander angeordneten Baukörpern. Der untere ist vollständig erhalten, die Fassade weist einen höheren geböschten Teil Talus, spanisch: Talud auf. Es ist dieser Teil, der an allein Seiten mit insgesamt acht gewundenen gefiederten Schlangen in einem erhabenen Steinrelief geschmückt ist. Zwischen den Windungen befinden sich Darstellungen sitzender Personen mit elaboriertem Kopfschmuck und Sprache andeutender Volute vor dem Gesicht oder kalendarische Zeichen mit Zahlenkoeffizienten im Balken-Punkt System. Aus den Zeichen steigt eine hohe Rauchfahne auf. Die Darstellungsweise läßt eine strukturelle Analogie zu einer gefalteten Bilderhandschrift aus 4 Blättern (Vor- und Rückseite) vermuten. Über diesem geböschten Teil ragt eine senkrecht Fläche (Spanisch: Tablero) etwas vor, in die einzelne Reliefblöcke unzusammenhängend eingelassen sind. Diese Blöcke wurden von Batres im Schutt gefunden und willkürlich eingesetzt. Nur an der Ostseite sind die Blöcke in vermutlich originaler Form vorhanden und wieder befestigt worden. Desgleichen sind am Eingang an der Westseite die Steinreliefs in originaler Lagerung vorhanden, die komplexe nicht-kalendarische bilderschriftliche Zeichen enthalten, deren Bedeutung jedoch unbekannt ist. Bei der Wand handelt es sich vermutlich um den unteren Teil (Talus) der Wand, auf der wie in der ersten Stufe eine niedrigere senkrechte Fläche aufgesessen hat, hnter der das aus Holzbalken bestehende Dach verborgen war. Von den für das Dach notwendigen Stuützen ist im Innenraum nichts mehr vorhanden. Bei Ausgrabungen in den 1990er Jahren wurde im Inneren der Pyramide ein Vorgängerbau freigelegt, der wie die Pyramiden C und D aus einem Vorraum und einem Hauptraum besteht, wobei die Verbindung zwischen beiden durch einen breiten Durchgang erfolgt, der durch zwei gemauerte Pfeiler unterteilt im. Im Inneren des Hauptraumes wurde eine niedrige quadratische Plattform festgestellt.

Die Bedeutung der Steinreliefs ist bisher nicht entschlüsselt worden. Zur linken Seite der Westseite neben der vorkragenden Treppe befindet sich innerhalb der Windung der Federschlangen eine rätselhafte Darstellung, die vielleicht eine Korrelation zwischen unterschiedlichen Kalendersystemen oder eine Ablösung des einen Systems durch ein anderes anzuzeigen scheint (ausführlicher). Auch auf der rechten Seite neben der Treppe finden sich kalendarische Zeichen, sowie an anderen Stellen der Fassade. Ein 28-tägiger Zyklus scheint ist den Distanzen mehrerer Daten ablesbar zu sein[3].

  • Bildergalerie Schriftzeichen auf der Pyramide der Gefiederten Schlange


Nördlich neben der Pyramide steht eine weitere Pyramide mit demselben Grundriss, aber offenbar ohne Verkleidung mit Reliefplatten. Dennoch wird diese Pyramide of als Zwillingspyramide bezeichnet

Gebäude A

Gebäude A, Tempel der drei Stelen
Das Gebäude nimmt die Südostecke der zentralen Plaza ein. In ihm verbinden sich die kennzeichnenden Bauformen von Xochicalco: Das Gebäude liegt auf einer mittelhohen zweistufigen Pyramidenplattform, zu der man von der Westseite auf einer fast die ganze Breite des Sockels einnahmenden Treppe hinaufsteigt. Durch einen Portikus mit doppelter Reihe von zwei bzw. vier Pfeilern mit länglichem Grundriss gelangt man in den etwas liefer liegenden Hof. Im Süden und Norden liegen rechteckige Räume. Im Osten erhebt sich auf einem niedrigen Pyramidensockel der zentrale, quadratische Tempelbau. In ihm wurde bei der Freilegung eine gemauerte rechteckige Vertiefung gefunden, in der die drei Stelen in zerbrochenem Zustand lagen, über und über mit rotem Zinnober bedeckt. Man kann hier sicherlich zu Recht von einer rituellen Bestattung sprechen.

Südlich des Gebäudes liegt der sogenannte Salón Sureste, in dem reiche Opfergaben, darunter große Meeresschneckenhäuser gefunden wurden, die ebenfalls rot bestäubt waren. Es hat den Anschein, als ob diese Opfergaben niedergelegt wurden, bevor dieses Gebäude bewusst zerstört wurde.

Gebäude B

Gebäude B
Unmittelbar nördlich an das Gebäude A anschließend liegt an der östlichen Böschungskante des obersten Niveaus eine ungefähr 90 lange stark verschachtelte Konstruktion, die zweifellos ein Wohnbereich der Oberschicht (ein Palast) gewesen ist. Es lassen sich drei Baueinheiten unterscheiden. Die mittlere verfügt über einen breiten Portikus zur Plaza, der durch ungefähr 6 gemauerte Pfeiler gebildet wird, von dem ein zentraler Durchgang in einen rechteckigen Raum mit Impluvium führt, das von einem Umgang mit Pfeilern umgeben ist. Von dort gelangt man in drei Räume, wobei der mittlere wieder in einen Portikus nach Osten hin mündet. Die seitlichen Räume haben Verbindungen mit den anderen Teilen des Gebäudes, wobei der südliche wiederum einen zur Plaza führenden Portikus aufweist. Die gesamte Anlage mit Impluvium und Pfeilerumgänge weit starke Ähnlichkeiten mit vergleichbaren Anlagen in Teotihuacan auf.

Akropolis

Akropolis
Akropolis

Unter verschiedenen Bezeichnungen ist ein komplexes Gebäude bekannt, das die zentrale Plaza nach Westen hin abschließt. Von der Plaza aus erweckt es den Eindruck eines sehr breiten niedrigen Pyramidensockels, wobei es sich aber um das höcste Niveau von Xochicalco handelt. Es lassen sich mehrere von einander getrennte Einheiten unterscheiden:

  • Kleine Plaza mit zwei größeren Gebäude an der Süd-und Nordseite, die im Aufbau das typische geschilderte Muster aufweisen, sowie einem schmalen Gebäude an der Ostseite. An den Ecken der Plaza befinden sich kleine, verschachtelte Räume.
  • Westlich anschließend liegt ein lang-rechteckiger spiegelbildlich aufgebauter Komplex, der um einen kleinen Raum mit Impluvium angeordnet ist. Die Eingänge zu den Räumen sind mit gemauerten Pfeilern zweifach unterteilt. Je weiter die Räume vom Impluvium entfernt sind, umso höher liegt der Fußboden.
  • Der größte Komplex schießt im Westen an, auch er ist spiegelbildlich gestaltet. In der Mitte liegt ein kleines Impluvium, von dem in alle vier Richtungen Durchgänge in Räume führen, die östlich und westlich sehr klein sind, nördlich und südlich ungewöhnlich groß. Die Decke war einst von Mauerpfeilern getragen. Bemerkenswert ist in einer Ecke eine gemauerte Treppe, die auf das Dach hinaufgeführt haben muss. Ein nahezu identischer Komplex liegt etwas tiefer nördlich anschließend.
Östliche Plaza
Weitere Komplexe liegen ebenfalls auf etwas niedrigerer Höhe im Westen und Süden.

Von der Lage und dem Aufbau her dürfte es sich um die Residenz der lokalen Herrscher gehandelt haben. Dass mehrere Bauten paarig vorkommen, könnte auf eine Aufspaltung der jeweiligen Verwandtschaftslinie hinweisen.

Östliche Plaza

Östliche Plaza, Steinpflasterung der Rampe

Auf dem zweiten Niveau östlich der großen Plaza liegen große Höfe, die teilweise von Portikus-Hallen eingerahmt sind. An ihrer Ostseite finden sich drei mittelgroße Pyramiden mit schlecht erhaltenem Tempelraum. Weiter östlich liegt parallel der zweite Ballspielplatz. Bemerkenswert ist eine Rampe, deren gut erhaltenes Steinpflaster verschiedene Tiere in flachem Relief zeigt.

Ballspielplätze

Xochicalco verfügt über drei Ballspielplätze. Der größte liegt auf dem untersten Niveau westlich des Berges vor der Pyramide La Malinche. Er hat relativ flache seitliche Schrängen und niedrige Reflexflächen sowie eine breite Spielgasse. Zu dem Ballspielplatz führt vom höheren Niveau eine breite gemauerte Rampe. Der zweite Ballspielplatz liegt auf dem mittleren Niveau östlich der Bergkuppe und hat ähnliche Charakteristika. Der dritte Ballspielplatz ist im Norden an die Umfassungsmauer des dritten Niveaus angelehnt, die praktisch die südliche Reflexwand des Ost-West verlaufenden Ballspielplatzes bildet, während die nördliche Reflexwand ein eigenständiges Bauwerk ist, zu dem schmale gemauerte Treppen hinaufführen. Alle Ballspielplätze besaßen große monolithische Ballspielringe mit Reliefdarstellungen.

  • Bildergalerie Ballspielplätze

Monumente

Stele 2
Stein mit drei Kalenderzeichen

In Xochicalco wurden mehrere freistehende verzierte Stelen gefunden. Nur eine (Estela de los dos glifos) befindet sich noch an ihrem ursprünglichen Ort in der Mitte eines Platzes zwischen den Tempelgebäuden Estructura C und Estructura D und südlich der Estructura E. Drei weitere Stelen wurden in zerbrochenem Zustand in einer gemauerten unterirdischen Kammer der Estructura A über und über mit roten Ocker bedeckt, entdeckt. Fundumstände belegen, dass es sich hier um ein rituelles Begräbnis der Stelen handelt. Die Stelen befinden sich heute im Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt. Eine Reihe von Inschriftensteinen befinden sich im lokalen Museum.

Observatorium

Eine natürlich Höhle ist mit künstlichen Einbauten zu einem astronomischen Observatorium ausgebaut worden und wurde hauptsächlich dazu verwendet, den Beginn des landwirtschaftlichen Zyklus zu bestimmen. Dies ist eines der am besten erhaltenen Observatorien in Mexico. Sie war ursprünglich mit Stuck bedeckt und mit Schwarz, Gelb und Rot bemalt. Mit Hilfe eines künstlich ausgemauerten Kamins beobachtete man in der Nacht die Sterne die den Zenit passierten. Zu jener Zeit geschah dies zweimal im Jahr: Mitte März und Ende Juli. Direktes Sonnenlicht fällt in die Höhle über einen Zeitraum von 105 Tagen von Ende April bis Mitte August. Damit bleiben 260 Tage ohne direktes Sonnenlicht.

  • Bildergalerie Observatorium

Tourismus

Xochicalco ist eine UNESCO Weltkulturerbestätte und eine Touristenattraktion. In der Nähe der Ausgrabungsstätte befindet sich ein kleines Museum. Als architektonisches Glanzlicht des Museums gilt die Glaswand des größten Ausstellungssaales, durch die man wie auf einem Bild auf die gesamte Ausgrabungsstätte blickt. Die Fundstelle ist für Besucher täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Zutritt zum Observatorium ist jedoch nur am Nachmittag gestattet.

Siehe auch

Weblinks

 <Lang> Commons: Xochicalco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Referenzen

  1. http://www.inah.gob.mx/boletines/8-investigaciones-y-estudios-historicos/4559-exploran-milenaria-calzada-en-xochicalco
  2. Norberto Gronzález Crespo et al.: Archaeological Investigations at Xochicalco, Morelos, 1984 and 1986. Ancient Mesoamerica 6,2, 1995, S. 223-236
  3. Hanns J. Prem: Überlegungen zu den chronologischen Angaben auf der Pyramide der gefiederten Schlangen, Xochicalco, Morelos. In: Ethnologische Zeitschrift Zürich 1, 1974, S. 351-364

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Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
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20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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03.12.2015 Lüdecke, T. et al. Anpassen ist menschlich - Evolution der Frühmenschen fand in verschiedenen Lebensräumen statt
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.07.2015 Nicholas J. Conard, Maria Malina Zweite Venus aus dem Hohle Fels
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06.07.2015 L. Gonzales, B. Benefit, M. McCrossin and F. Spoor Ausgestorbener Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
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03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
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05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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