Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Totonaken (Nahuatl: „Leute aus dem heißen Land“) oder Tachiwin (auch Tachihuiin) werden die totonakischsprachigen Bewohner der zentralen Golfküste Mexikos genannt. Während Totonaca die von den Azteken gegebene Bezeichnung ist, nennen sie sich selbst Tachiwin.

Geschichte

Vielfach wurden ihnen die Ursprünge der klassischen Golfküstenkulturen (z. B. El Tajín) zugeschrieben, da sie zum Zeitpunkt der spanischen Eroberung Mexikos diese Gebiete besiedelten. Beweise für diese Annahme ließen sich bisher nicht finden. Um 1000 n. Chr. breiteten sich die Totonaken, aus den Berggebieten Pueblas kommend, bis zur Golfküste aus. Ihr Zentrum war die Stadt Cempoala ca. 40 Kilometer nördlich der heutigen Stadt Veracruz im gleichnamigen Bundesstaat. Die spanischen Eroberer schätzten die Einwohnerzahl auf 30.000 und bewunderten die unterirdischen Wasserleitungen in der Stadt. Besondere Meisterschaft erlangten die Totonaken bei der Fertigung von Hohlfiguren aus Keramik, deren frei modellierte Formen schon für die klassische Periode in diesem Gebiet nachzuweisen sind. Ebenso schufen sie vielfach mit Tierfiguren geschmückte Alabastergefäße. Um 1460 wurden die Totonaken von den Azteken unterworfen und tributpflichtig gemacht. Um sich davon zu befreien, unterstützten die Totonaken den spanischen Eroberer Hernán Cortés bei seinem Eroberungsfeldzug gegen die Azteken.

Siehe auch

  • Totonac-Tepehua

Weblinks

 <Lang> Commons: Totonac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Diese Artikel könnten dir auch gefallen


Die News der letzten 14 Tage 1 Meldungen

Knochen des Tages
STS 547
STS 547

Parapapio

Elemente: R. PAL (R. I1-I2, P3-M3, L. I1)

Sterkfontein , Südafrika