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Tiberias


Tiberias
Wappen von Tiberias
Tiberias
Basisdaten
hebräisch: טבריה
arabisch: طبرية
Staat: Israel Israel
Bezirk: Nord
Koordinaten: 32° 48′ N, 35° 32′ O32.79305555555635.532222222222Koordinaten: 32° 47′ 35″ N, 35° 31′ 56″ O
Fläche: 10,872 km²
 
Einwohner: 39.700 (2007)
Bevölkerungsdichte: 3.652 Einwohner je km²
 
Gemeindeart: Stadt
Website:
Tiberias (Israel)
Tiberias
Tiberias
Tiberias am See Genezareth. Blick auf die Promenade am Hafen 2004

Tiberias (hebräisch ‏טבריהTwerja ['tvɛrja], arabisch ‏طبرية‎, DMG Ṭabarīya; teilweise auch Tiberius) ist eine Stadt im Distrikt Galiläa im Staat Israel (Nordbezirk) am Westufer des See Genezareth, der nach der Stadt auch „See von Tiberias“ genannt wird.

Tiberias ist mit knapp 40.000 Einwohnern die größte Stadt im Jordantal.

Geschichte

Tiberias 1898
Vom See aus gesehen

Die Stadt wurde von Herodes Antipas ab 17 n. Chr. erbaut und löste Sepphoris als Hauptstadt der Tetrarchie Galiläa - Peräa im Jahr 19 n. Chr. ab. Das Gründungsdatum geht aus datierten Münzen hervor, welche die Aufschrift Tiberias tragen.[1] Den Namen wählte Herodes zu Ehren des römischen Kaisers Tiberius. Die Stadt wurde im römisch-griechischen Stil mit Palästen und typisch römischen Bauten wie Forum, Theater und Rennbahn erbaut. Dabei wurde der jüdische Friedhof des Nachbarorts Hammat überbaut, weswegen die Stadt von gläubigen Juden zunächst als „unrein“ gemieden wurde. Nach urchristlichen Quellen wurde Johannes der Täufer vor dem Jahr 30 in Tiberias hingerichtet.

Nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. wurde die Stadt bald das geistige und religiöse Zentrum der Juden. Ende des 2. Jahrhunderts erklärte Schimon ben Jochai die Stadt für „rein“, und mit Anfang des 3. Jahrhunderts nahm Tiberias mit dem Sitz des Sanhedrin und einer berühmten jüdischen Jeschiba einen weiteren Aufschwung.[2] Hier wurde gegen 210 n. Chr. die Mischna fertiggestellt, bis um 400 entstand die Gemara und bis ca. 450 n. Chr. wurde hier der Palästinische Talmud vollendet sowie der Masoretische Text des Alten Testaments festgestellt.

Im Jahr 637 wurde die Stadt von den muslimischen Arabern erobert. Sie war jedoch auch weiterhin von Juden bewohnt. 1099 eroberten die Kreuzritter die Stadt, die sie, nach der Befestigung durch eine Stadtmauer, als Stützpunkt nutzten. Tiberias bildete das Zentrum des Fürstentums Galiläa innerhalb des Königreichs Jerusalem. Am 2. Juli 1187 wurde die Stadt nach kurzer Belagerung von Sultan Saladin erobert, allein die Zitadelle von Tiberias leistete noch Widerstand. Am 4. Juli 1187 wurde das vereinte Heer der Kreuzritter, das Tiberias zu entsetzen versuchte, in der Schlacht beim nahegelegenen Hattin vernichtend geschlagen, so dass die Stadt erneut an die Muslime fiel. Der jüdische Gelehrte Maimonides, der 1204 in Kairo starb, wurde entsprechend seinem Wunsch in Tiberias bestattet. 1240 wurde die Stadt auf diplomatischen Druck des Kreuzzugs Theobalds IV. von Champagne vom Sultan as-Salih Ismail von Damaskus an die Christen abgetreten, der sich im Gegenzug ein Bündnis mit den Kreuzfahrern gegen Sultan as-Salih Ayyub von Ägypten erhoffte. Choresmische Söldner des Sultans von Ägypten plünderten Tiberias 1244. 1247 zerstörte ein ägyptisches Heer unter dem späteren Mamluken-Sultan Baibars die Stadt, die erst unter osmanischer Herrschaft (seit 1517) wieder besiedelt wurde.

1561 erhielt Joseph Nasi, Herzog von Naxos, ein aus Portugal vor der Inquisition geflüchteter sephardischer Jude, vom Sultan Süleyman I. Tiberias und sieben kleinere Orte in dessen Umgebung. Durch einen Ferman des Sultan unterstützt und mit dem Geld seiner Tante Dona Gracia Nasi stellte er die Stadtmauern wieder her.

Die heutige am See gelegene Altstadt wurde um 1738 unter der Herrschaft von Dhaher al-Omar errichtet, und die heute noch teilweise erhaltene Stadtmauer auf den Resten der alten Stadtmauern aus der Kreuzfahrerzeit erbaut. Bei einem Erdbeben im Jahr 1837 wurde die Stadtmauer zerstört und nur teilweise wieder aufgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts nahm die Bedeutung als jüdische Siedlung wegen der verstärkten jüdischen Einwanderung (Alija) wieder zu. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Wohnviertel außerhalb der Stadtmauer angelegt. Bei der großen Flut 1934 wurde die Altstadt am Ufer und die Stadtmauern erneut zerstört. Die Stadtmauer wurde in der Folge nicht wieder aufgebaut, die Wohngebiete wurden vermehrt an höheren Stellen gebaut. 1940 hatte die Stadt 12.000 Einwohner, je zur Hälfte Araber und Juden. Als es 1948 zum israelischen Unabhängigkeitskrieg kam, flohen die Araber, die zuvor über Jahrhunderte mit den Juden in Toleranz nebeneinander gelebt hatten, aus der Stadt bzw. wurden aus ihr vertrieben, die Altstadt wurde im Krieg abermals zerstört und danach größtenteils wieder aufgebaut. In der Zeit nach der Staatsgründung hatte Tiberias den Status einer Entwicklungsstadt.

Seit Jahren finden archäologische Ausgrabungen statt. Das antike Amphitheater soll in der Zukunft wieder für das Publikum geöffnet werden.[3]

Tiberias
Klimadiagramm
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Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: Israel Meteorological Service
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Tiberias
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 17,2 18,5 21,9 27,1 31,5 34,6 36,1 36,3 34,6 30,4 24,0 18,8 Ø 27,6
Min. Temperatur (°C) 8,1 8,3 10,1 13,1 16,5 19,8 22,4 22,7 20,9 18,1 13,5 9,8 Ø 15,3
Niederschlag (mm) 93,3 69,4 55,6 29,7 5,2 0 0,0 0,0 0,6 16,7 49,6 86,8 Σ 406,9
Regentage (d) 13,7 11,8 9,7 5,1 1,9 0,1 0,0 0,0 0,3 3,7 6,7 12,2 Σ 65,2
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Geographie

Tiberias liegt im Jordantal und erstreckt sich am Westufer des See Genezareth, der 212 m unter NN liegt, bis zu einer Höhe von 457 m über dem Wasserspiegel des Sees (245 m über NN).

Wirtschaft

Tiberias ist das Zentrum des landwirtschaftlich intensiv genutzten Umlandes. Hier werden Gemüse und Obst, hauptsächlich Bananen, Datteln und Trauben angebaut. Aufgrund des milden Winterklimas kann auch Frühgemüse für den Export angebaut werden.

Die Stadt ist außerdem ein bedeutender Touristenort. Das liegt einerseits am milden Klima und an den schwefel- und radonhaltigen Thermalquellen, andererseits an den vielen christlichen und jüdischen Stätten im Bereich des See Genezareth. Christen besuchen vor allem Tabgha, den Berg der Seligpreisungen, Kafarnaum und die christliche Taufstelle Jardenit, Ziele der Juden sind vor allem die Gräber der jüdischen Erzmütter, aber auch die Gräber der bekannten Rabbinen Maimonides, Jochanan ben Sakkai und Akiba, der nach dem jüdischen Bar-Kochba-Aufstand gegen die Römer hingerichtet worden war, sowie das Grab seines Schülers Rabbi Meir. Das im Jahr 1990 entdeckte Amphitheater stammt nach Erkenntnissen aus dem Jahr 2010 nicht wie ursprünglich angenommen aus dem 2. oder 3. nachchristlichen Jahrhundert, sondern wurde bereits kurz nach der Stadtgründung erbaut.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter:

  • Menahem Golan (* 1929), israelischer Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor
  • Jacob Ziv (* 1931), israelischer Elektroingenieur, leistete im Bereich der Informationstheorie bedeutende Grundlagenforschung, entwickelte gemeinsam mit Abraham Lempel und Terry Welch den LZW-Algorithmus
Maimonides' Grab in Tiberias
  • Yoram Globus (* 1941), israelischer Filmproduzent
  • Yossi Abolafia (* 1945), Autor und Illustrator
  • Jamie Heaslip (* 1983), irischer Rugbyspieler

Personen mit Beziehung zur Stadt:

  • Waleri Michailowitsch Nikolajewski (*1939), russischer Schriftsteller und Poet, zog 1991 für einige Jahre nach Tiberias
  • Moses Maimonides (zwischen 1135 und 1138–1204), jüdischer Philosoph, Rechtsgelehrter und Arzt, bedeutender Gelehrter des Mittelalters, gilt als einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten aller Zeiten, wurde entsprechend seinem Wunsch in Tiberias bestattet

Literatur

  • M. Avi-Yonah: The Foundation of Tiberias. In: IEJ 1 (1950/51), S. 160–169.

Quellen

Weblinks

 <Lang> Commons: Tiberias – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Amphitheater in Tiberias ausgegraben; in Welt und Umwelt der Bibel, Archäologie - Kunst - Geschichte, Band 1/2010, Katholisches Bibelwerk e.V., Stuttgart, Seite 70
  2. Martin Beck: Baedecker Allianz Reiseführer Israel Palästina mit großer Reisekarte, 2008, Seite 410
  3. Matti Friedman: Long neglected, ancient Tiberias comes back to life. timesofisrael.com vom 19. Februar 2012, abgerufen am 19. Februar 2012

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