Jlh249 / CC BY-SA 3.0

Shuar


Shuar bedeutet in der Sprache der Shuar „Menschen“ und bezeichnet die Angehörigen eines indigenen Volkes, das im Amazonastiefland östlich der Anden in Ecuador beheimatet ist. Von Shuar-Verbänden vorgenommene Schätzungen geben an, es gebe 110.000 Shuar in etwa 668 Dorfgemeinschaften (1998)[1]. Andere Quellen gehen von mindestens 40.000 Shuar in Ecuador aus. Die Sprache der Shuar wird der Sprachfamilie der Jívaro-Sprachen zugeordnet, unter denen sie die verbreitetste ist.

Siedlungsgebiet

Körbe der Shuar

Die ursprünglich von den Shuar bewohnten Gebiete, die noch immer ihr Hauptsiedlungsgebiet bilden, befinden sich zwischen der Kordillere der Anden im Westen und den Flussläufen des Pastaza, des Upano und des Zamora sowie Teilen des Flusssystems des Morona. Dieses Gebiet umfasst Teile der ecuadorianischen Provinzen Morona Santiago, Zamora Chinchipe und Pastaza. Damit leben die Shuar im höhergelegenen Teil des Amazonastieflandes im Bereich der Andenvorgebirge auf einer Höhe von etwa 500 bis 1000 m. Man unterscheidet drei große Gruppen, die Muraya Shuar („Menschen der Berge“), die im Tal des Upano leben, die Untsuri Shuar („zahlreiche Menschen“) zwischen den der Cordillera del Cóndor und ihrer Fortsetzung Cordillera de Cutucú und die Pakanmaya Shuar aus dem Gebiet jenseits der Cutucú-Kordillere.

Die nächsten Nachbarn und sprachlich engsten Verwandten der Shuar sind die Achuar und Shiwiar sowie die Aguaruna. Die Achuar und Shiwiar leben im feuchteren, tieferen Teil des ecuadorianischen Amazonastieflandes, die Aguaruna jenseits der Grenze Ecuadors in Peru.

Geschichte

Herkunft

Die genaue Herkunft der Shuar ist nicht bekannt. Einige Autoren glauben, die Shuar seien aus der Verschmelzung von Angehörigen Arawak-sprachiger Bewohner des Amazonasgebiets mit aus dem Andenraum stammenden ursprünglich Puruhá-sprachigen Gruppen entstanden. Die Shuar scheinen ursprünglich den Palta angehört zu haben, die in der heutigen ecuadorianischen Provinz Loja lebten und vor der militärischen Ausbreitung des Inkareiches Ende des 15. Jahrhunderts nach Osten auswichen.

Eroberungsversuche durch Inka und Spanier

Dieses Gebiet im Osten der Andenkordillere wurde weder vom Inka-Reich noch von den spanischen Conquistadoren dauerhaft beherrscht. Um 1490 wurden die Inka zurückgeschlagen und 1549 sorgten die Shuar für das Scheitern des ersten spanischen Vordringens. Nachdem die Spanier eine Zeit lang eine zunehmend ausbeuterische Herrschaft ausübten, eroberten und vernichteten die Shuar unter Führung von Quiruba 1599 die spanischen Siedlungen Logroño de los Caballeros und Sevilla de Oro und richteten den spanischen Gouverneur hin. Dies bedeutete das Ende von Kolonisierungsbemühungen und führte zum weitgehenden Abbrechen der Kontakte zwischen Shuar und der spanischen Herrschaft bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.

Die Shuar gingen daraufhin vor allem als ein „barbarisches“ Volk in die Geschichte und Legenden ein, das aus den abgeschnittenen Köpfen besiegter Gegner in einem Ritual auf geheim gehaltene Art Schrumpfköpfe machte.

Missionierung seit dem 19. Jahrhundert

Am Ende des 19. Jahrhunderts unternahmen Jesuiten den erneuten Aufbau von Missionsstationen im Gebiet der Shuar. Außerdem kamen zunehmend arme und landlose Ecuadorianer aus dem Andenhochland als Siedler in die tiefergelegenen Gebiete. Die Shuar nahmen friedliche Handelsbeziehungen zu den Siedlern auf und überließen ihnen Land im Tausch gegen Güter. Sie begannen, ihre Kinder auf Missionsschulen zu schicken, um sie die spanische Sprache erlernen zu lassen. Die ecuadorianische Regierung richtete während der ersten Präsidentschaft von José María Velasco Ibarra 1935 ein „Schutzgebiet“ (reserva) für die Shuar ein, um unter anderem den Landerwerb von Neusiedlern einzuschränken, und übertrug den Missionaren des katholischen Ordens der Salesianer Don Boscos Kontrolle und Rechtsprechung in dem Gebiet, wobei jedoch Nicht-Shuar-Siedler und zwei evangelische Missionen ausgenommen wurden.

Die Missionare waren überwiegend erfolgreich in der Verwirklichung ihrer Ziele zur Akkulturation der Shuar. Sie brachten ihnen die spanische Sprache bei, konvertierten sie zum Christentum und wirkten auf die Aufgabe von Kriegsführung und Schrumpfkopf-Herstellung hin. Ebenso bewirkten sie einen Wandel der Haltung zu den Pubertätsritualen (siehe unten) und die zunehmende Einbindung der Shuar in marktwirtschaftliche Zusammenhänge. In der Frage der Annahme von Monogamie anstelle der praktizierten Polygamie waren sie weitgehend, aber nicht vollständig erfolgreich. Ihr Betreiben, die Shuar zur Aufgabe des Schamanismus zu bringen, war weitgehend erfolglos.

Siedlungsbildung seit den 1960er Jahren

Bis in die 1950er Jahre verloren die Shuar einen bedeutenden Teil ihres ursprünglichen Territoriums an Siedler. Zu jener Zeit gaben sie ihren semi-nomadischen und von Streusiedlung geprägten Lebensstil (siehe unten) auf und begannen kleine Siedlungen von fünf bis dreißig Familien zu bilden, die mit dem spanischen Wort für „Zentren“, centros, bezeichnet werden. Diese Zentren erleichterten den missionarischen „Zugriff“ auf die Shuar und bildeten gleichzeitig die Grundlage für Shuar-Petitionen an die ecuadorianische Regierung, um Landrechte zu erhalten. Im Gegenzug für Landrechte versprachen die Shuar seinerzeit, den Regenwald in Weiden zu verwandeln, um Rinder zu züchten, die über Darlehen der Regierung gekauft würden.

In den 1960er Jahren unterstützten Salesianer-Pater die Shuar bei der Bildung eigener Interessenorganisationen. 1964 entstand so die Federacíon Interprovincial de Centros Shuar-Achuar (dt. „Provinzübergreifender Bund der Shuar- und Achuar-Zentren“; heute Federacíon Interprovincial de Centros Shuar, abgekürzt FICSH). Der Bund ist demokratisch und hierarchisch organisiert; die meisten seiner Funktionäre werden vom ecuadorianischen Staat finanziert. 1969 unterzeichnete der Shuar-Bund ein Abkommen mit der ecuadorianischen Regierung, die ihm die Rechtsprechung im „Schutzgebiet“ übergab. Der Shuar-Bund übernahm die Aufgaben der Salesianer in den Bereichen Schulbildung, Einwohnererfassung und Landrechte. Die weitergehende Förderung der Rinderzucht und anderer bestehender Programme wirkten auf die weitere Einbindung der Shuar in marktwirtschaftliche Zusammenhänge hin; außerdem bewirkten sie zunehmende Abholzung des Regenwaldes, was inzwischen als Fehler erkannt wurde. Seit dem Abkommen hat sich der Shuar-Bund verschiedentlich ausdifferenziert. Inzwischen gibt es unter anderem einen eigenen Bund der Achuar. Die verschiedenen Gruppen pflegen aber noch immer guten Umgang miteinander.

Als Ergebnis der Arbeit des Shuar-Bundes verfügen die Shuar als Volksgruppe über ein starkes Identitätsbewusstsein. Die meisten Shuar identifizieren sich darüber hinaus mit dem ecuadorianischen Staat, und nicht wenige Shuar nehmen am politischen Leben aktiv teil. Viele von ihnen dienen auch in der ecuadorianischen Armee, die sich eine Zeit lang den Ruf der Shuar aus dem 19. Jahrhundert als „gewalttätige Wilde“ zu Nutze machte und Shuar-Eliteeinheiten bildete (die allerdings von Nicht-Shuar befehligt wurden). Diese Einheiten zeichneten sich besonders im zum Großteil in Shuar-Siedlungsgebieten ausgetragenen Cenepa-Krieg aus, einem Grenzkrieg zwischen Ecuador und Peru im Jahr 1995.

Sprache

Die Sprache der Shuar, das Shuar chicham, gehört zur von Rafael Karsten 1935 benannten Sprachfamilie der Jívaro-Sprachen, zu der neben dem Shuar auch die Sprache der Achuar-Shiwiar, der Aguaruna (das Awajún) und der Huambisa (Hívaro-Kawapana) in Peru gehören.[2] Einige Autoren bilden eine Jívaro-Kandoshi-Familie unter Einschluss der Sprachen der ebenfalls im heutigen Peru beheimateten Sprachen Shapra bzw. Murato.[3]

Shuar nennen die Sprecher des Spanischen apach und Nicht-Shuar-Sprecher, die kein Spanisch sprechen, inkis. In Europa und seinen ehemaligen Kolonien wurden die Shuar lange als Jívaro oder Jíbaro bezeichnet. Dieses Wort stammt wahrscheinlich von der spanischen Schreibung des Wortes „Shuar“ aus dem 16. Jahrhundert, hat aber im Laufe der Zeit eine Bedeutungswandlung in Richtung von „wild“ erfahren.[4] Die meisten Shuar verstehen es als Beleidigung, keinesfalls als Selbstbezeichnung. Dennoch lebt die Bezeichnung Jívaro in durch ältere Reiseberichte beeinflussten Darstellungen weiter, die ebenfalls die Herstellung der tzantzas (Schrumpfköpfe) hervorheben, welche heute nicht mehr praktiziert wird.

Sozialorganisation und Wirtschaft

Seit der Zeit vor ihrem ersten Kontakt mit Europäern im 16. Jahrhundert bis zur Bildung des Shuar-Bundes in den 1950er und 1960er Jahren lebten die Shuar als Halbnomaden in Einzelhaushalten, die weit über den tropischen Regenwald verteilt waren. Die Haushalte waren durch lose Verwandtschafts- und Verschwägerungsbeziehungen verbunden, während institutionalisierte Verwandtschaftsgruppen und politische Organe nicht vorhanden waren. Der Mittelpunkt des Lebens der Shuar war ein weitgehend autonomer Haushalt, der aus einem Mann, seinen Frauen (meist zwei), unverheirateten Söhnen und Töchtern bestand. Nach ihrer Heirat verließen Söhne üblicherweise den väterlichen Haushalt, während Schwiegersöhne hinzuzogen. Männer jagten und Frauen betrieben Feldbau.

Die Wirtschaftsweise der Shuar basiert traditionell auf dem Wanderanbau von Knollenfrüchten, ergänzt um Jagd, Fischerei und das Sammeln von Früchten und Insekten. Die Shuar betrieben traditionell Brandrodung. Sie bauen Maniok, Tannia oder Yams, Süßkartoffeln, Erdnüsse, Mais, Pfirsichpalmen und Bananen an. Das Kultivieren der Parzelle ist ebenso wie die Ernte, Sammeltätigkeiten, Kochen und das Zubereiten der Chicha traditionell Aufgabe der Frauen. Die Männer jagen und fischen. In der Gegenwart sind Jagdgebiete in vielen Gegenden Weideland für Viehzucht gewichen. Damit geht die zunehmende Auszehrung des Bodens einher und ein Abnehmen der verfügbaren Landfläche für seminomadische Lebensformen. Dies war ein weiterer Grund für das Sesshaftwerden, das auch von den sozioökonomischen Rahmenbedingungen angezeigt war (s. Geschichte).

Die Ansiedlungen der Shuar waren traditionell weit verstreut und nach Verwandtschaftszugehörigkeit in Zonen eingeteilt. Die Familiengehöfte waren für größere Feste mit der Verwandtschaft ausgelegt. Die Besiedlung ihres Gebiets und die Missionierung haben die Shuar aber im 20. Jahrhundert dazu gebracht, sich in kleinen Gemeinschaften mit der Bezeichnung centros (spanisch für „Zentren“) niederzulassen. Die centros erleichterten ursprünglich die Missionierung, wurden aber auch zum Mittel in der Verteidigung von Landansprüchen der Shuar gegen Neusiedler.

Die derzeitige politisch-administrative Struktur folgt dem System des Shuar-Bundes und anderer Organisationen wie der FINAE (Federación Interprovincial de Nacionalidad Achuar del Ecuador), OSHE (Organización Shuar del Ecuador), FIPSE (Federación Independiente de Pueblo Shuar de Ecuador) und CISAE. Die Basiseinheiten sind heute die "Shuar-Zentren", die sich um eine Gemeinschaftszone gruppieren, die der zentrale Platz bildet, an dem sich Schulen, Kapellen, medizinischer Posten, Spielplätze und Gemeinschaftsräume befinden. Das Gebiet eines Shuar-Zentrums richtet sich nach der Anzahl der in ihm organisierten Familien und wird von der zuständigen Obrigkeit anerkannt bzw. festgelegt.

Besonders für die Bildungsarbeit besitzen die Shuar eigene Radiosender.

Glaube und Kultur

Mythologie

Die Kultur der Shuar ist vom Ur- und Regenwald ihres Siedlungsgebiets geprägt. Ihre Mythologie ist der Natur und den Gesetzen des Universums eng verbunden und kennt eine breite "Palette" (gama) von höheren Wesen, die mit Phänomenen wie der Schöpfung der Welt, dem Leben, dem Tod und Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Die wichtigsten unter ihnen sind Etsa als Verkörperung des Kampfes von Gut und Böse (Iwia), Shakaim als Kraft und Fertigkeit für die Arbeit der Männer und Tsunki als oberstes Wesen des Wassers, das die Gesundheit bringt. Nunkui sorgt für die Fruchtbarkeit der Erde (chacra) und der Frau.

Die Macht über das Pflanzenwachstum im Garten- und Feldbau wird Nunkui zugeschrieben, die auch den Shuarfrauen das Säen beibrachte. Nunkuis Macht muss aber über Riten gerufen werden, die die Wachstumskräfte in die Gegenwart rufen, damit die Erde ihre Früchte hervorbringt. Die Shuar glauben, dass der Regenwald von Geistwesen erfüllt ist, die in Wasserfällen und anden Flussufern wohnen.

Die reife Frucht der Chonta-Palme (Bactris gasipaes) repräsentiert den Mythos von Uwi. Er weist auf die reiche Jahreszeit im Urwald hin. Bei der Ernte der genannten Früchte werden Rituale mit Bitten an Uwi begangen. Die Shuar bitten, er möge die Chicha fermentieren, den Tieren Fruchtbarkeit geben und ebenso den Tieren und den Menschen. Die zeremonielle Feier dieser Riten soll zur Erfüllung der Bitten führen, ihr Unterlassen zu Nahrungsmangel und Tod.

Die traditionelle spirituelle Welt der Shuar ist zyklisch. Sie glauben nicht an das Ende des Menschen, sondern daran, dass nach Geburt und Ende eines Lebens kein dauerhafter Todeszustand eintritt. Die spirituelle Entität Arutam, wird nach dem Lebensende von einem anderen empfangen, der sein Sohn oder Enkel sein kann, und mit dem er einen weiteren Lebenszyklus verbringt, was sich unendlich fortsetzt. Arutam gilt als zentrale geistige Entität für junge Männer, da sie ihnen mehr Stärke und Potenz geben soll. Die Shuar glaubten (traditionell), dass derjenige, der einen Arutam besitzt, nicht an ansteckenden Krankheiten sterben kann. Sie unternahmen daher ab dem sechsten bis achten Lebensjahr die Suche nach Arutam im Urwald (siehe Männlichkeits-Rituale).

Shuar glauben eigentlich nicht an natürlichen Tod, obwohl sie anerkennen, dass gewisse ansteckende Krankheiten wie Masern und Scharlach, die durch den Kontakt mit Europäern übertragen wurden, tödlich wirken. Die Shuar kämpften vor allem mit Speeren und Blasrohren, glaubten aber wie viele Völker der Amazonasregion, dass sie auch durch unsichtbare Pfeile, Tsentsak, getötet werden können. Unerklärliche Tode wurden daher auf einen Tsentsak zurückgeführt. Tsentsak gelten als belebt, aber nicht selbständig handelnd. Besonders die Uwishin genannte Schamanen sollen Tsentsak besitzen und kontrollieren. Tsentsak müssen von anderen Schamanen erworben werden. Um einen Tsentsak zu kontrollieren, muss ein Schamane Natem (aus der Lianenart Banisteriopsis caapi; siehe auch Ayahuasca) einnehmen. Viele Shuar glauben, dass Krankheiten verursacht werden, wenn jemand einen Schamanen anheuert, einen Tsentsak in den Körper eines Feindes zu schießen. Solche Aktionen geschehen im Geheimen und Schamanen werden kaum zugeben, sie ausgeführt zu haben. Wenn jemand krank wird, kann er sich für Diagnose und Heilung an einen Schamanen wenden.

Schamanen wirkten bei den Shuar traditionell nicht nur als Mittler zur übernatürlichen Welt, sondern auch als Anführer.

Bräuche

Schrumpfköpfe (Tsantsas)

Im 19. Jahrhundert wurden besonders die Muraya Shuar aus dem Upano-Tal in Europa und Nordamerika für ihre ausgefeilte Praxis, aus den Köpfen von im Kampf getöteten Gegnern (meist Achuar) Schrumpfköpfe, Tsantsas, herzustellen, bekannt. Die Schrumpfköpfe der Shuar wurden von Außenstehenden als Kopfjäger-Trophäen angesehen, während die Shuar darauf bestehen, dass die Köpfe selbst ihnen wenig bedeuten und auch keine Trophäen seien. Sie legten Wert auf die in den und durch die Schrumpfköpfen erhaltene „Seele“, Muisak, des Kämpfers. Shuar-Männer glaubten, dass die Kontrolle der Muisak ihnen ermöglichen würde, die Arbeit ihrer eigenen Töchter und Frauen zu kontrollieren. Da die Frauen Maniok-Wurzeln anbauten und daraus Chicha herstellten, die zusammen den Hauptteil der Kalorien der Ernährung der Shuar ausmachten, war die Arbeit der Frauen für das biologische Überleben und das Sozialleben der Shuar äußerst wichtig. Ende des 19. Jahrhunderts begannen Händler europäischer Abstammung mit den Shuar zu handeln und Güter, darunter Feuerwaffen, gegen Schrumpfköpfe zu tauschen. Als Folge entstand einerseits das Bild der Shuar als Kopfjäger in Europa und Nordamerika; andererseits nahm durch die Waffen die Kriegstätigkeit der Shuar verschärfte Züge an und das Stereotyp der „gewalttätigen Shuar“ bekam zusätzliche Nahrung. Heute gefertigte Tsantsas sind nicht aus Menschen-, sondern in der Regel aus Faultierköpfen hergestellt.

Männlichkeits-Rituale

Die Kultur der Shuar war ursprünglich die Kultur einer Kriegergesellschaft. Kernelement war/ist die Initiation der jungen Krieger durch die betreute Halluzination an einem geweihten Wasserfall. Jungen im Alter zwischen etwa sechs und acht Jahren wurden von ihrem Vater oder Onkel auf eine drei- bis fünftägige Reise zu einem nahen Wasserfall mitgenommen, während deren sie nur Tabakwasser tranken. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wurde dem Kind dann das Rauschmittel der Baumengelstrompete (Brugmansia arborea), maikua, verabreicht, um ihm kurze Visionen hervorzurufen, die einen Arutam verkörperten. Als Ursprung dieser Visionen galt ein wakaní, der Geist eines Vorfahren. War der Junge tapfer genug, konnte er den Arutam berühren und einen Arútam wakaní in sich aufnehmen. Das würde den Jungen sehr stark machen, die Aufnahme mehrerer Arútam wakaní sogar unbesiegbar. Die Shuar glaubten allerdings, dass sie einen Arútam wakaní leicht verlieren konnten und wiederholten das Ritual daher mehrfach. Ein Shuar-Kämpfer, der im Leben viele Gegner getötet hatte, erhielt die Bezeichnung Kakáram. Die Shuar glaubten, dass, wenn ein Shuar im Besitz eines Arútam wakaní friedlich starb, er einen neuen wakaní freilasse; wenn er hingegen im Kampf getötet wurde, entstehe ein neuer Muisak.

Auch andere bewusstseinsverändernde Drogen wie Ayahuasca werden in unterschiedlichen Stärkegraden zur Initiation verwendet.

Blutrache, Fehden und Polygamie waren in der Kultur der Shuar verbreitet.

Einzelnachweise

  1. Angabe auf der Homepage des Homepage des staatlichen Rates der indigenen Nationen und Völker Ecuadors (Codenpe) unter http://www.codenpe.gov.ec/Shuar.htm (abgerufen am 11. November 2006).
  2. Karsten (1935)
  3. Siehe hierzu Alain Fabre, Diccionario etnolingüístico y guía bibliográfica de los pueblos indígenas sudamericanos. Edición Electrónica, 2005-, Kapitel Candoshi (spanisch).
  4. Gnerre (1973)

Literatur

  • Maurizio Gnerre, Sources of Spanish Jívaro, In: Romance Philology, Band 27, Heft 2, 1973, 203-204.
  • Michael J. Harner, Jivaro: People of the Sacred Waterfalls, University of California Press, Berkeley, 1984, ISBN 0-520-05065-7 (spanische Übersetzung als Shuar, pueblo de las cascadas sagradas, Ed. Abya Yala, Quito 1994, 3. Auflage).
  • Aij Juank, Pueblo de fuertes: rasgos de historia shuar, Ed. Abya Yala, Quito 1984.
  • Rafael Karsten, The head-hunters of Western Amazonas: The life and culture of the Jibaro Indians of eastern Ecuador and Peru ([Finska vetenskaps-societeten, Helsingfors] Commentationes humanarum litterarum. VII. 1, Bureau of American Ethnology Bulletins, Washington D.C, 1935.
  • Elke Mader, Metamorfosis del poder: Persona, mito y visión en la sociedad Shuar y Achuar, Ed. Abya-Yala, Quito 1999, ISBN 9978-04-477-9.
  • Mark Munzel, El pueblo shuar, de la leyenda al drama, Ed. Abya Yala, Quito 1981.
  • Carmen Ochoa und Luz María Sierra: Una comunidad shuar en proceso de cambio, Ed. Abya-Yala, Quito 1976.
  • John Perkins und Shakaim Mariano Shakai Ijisam Chumpi, The Spirit of the Shuar. Wisdom of the last unconquered people, Destiny Books, Rochester, Vermont, 2001, ISBN 978-0-89281-865-5.
  • Steve Rubenstein, La conversión de los Shuar (PDF; 323 kB), In: Íconos. Revista de Ciencias Sociales, 9. Jg., Nr. 22, 2005, S. 27-48 (herausgegeben von der FLACSCO, Sitz Quito).
  • Steven Rubenstein, Alejandro Tsakimp: A Shuar Healer in the Margins of History,University of Nebraska Press, Lincoln 2002, ISBN 0-8032-8988-X.

Weblinks


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16.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien.
15.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
08.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa.
07.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit.
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf Laktasepersistenz
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt.
01.09.2020
Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten.
14.08.2020
Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
Nicht nur Metalle, hierarchische Gesellschaften und befestigte Siedlungen: In der Bronzezeit beeinflusste auch ein neues Lebensmittel die ökonomischen Transformationen vor ca.
26.08.2020
Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
DOI:
15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
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29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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