Phylakopi


Phylakopi (griechisch Φυλακωπή (f. sg)) ist eine bronzezeitliche Siedlung auf der griechischen Kykladeninsel Milos im Ägäischen Meer. Aus ihrer Anfangsphase am Ende der frühkykladischen Zeit liegen innovative Formen der Keramik vor. In der mittelkykladischen und spätkykladisch/mykenischen Zeit war sie neben Agia Irini auf der Insel Kea die größte bekannte Stadt der Region.

Forschungsgeschichte

Die Siedlung wurde von 1896 bis 1899 von Archäologen der British Archeological Society in Athen unter der Leitung von Duncan Mackenzie ausgegraben. Die Funde wurden in vorbildlicher Weise dokumentiert und werden bis heute im Nationalmuseum in Athen erforscht. 1911 fand eine kleine Grabung zur Bestätigung der Schichtenfolge aus drei städtischen Epochen statt, diese wurde aber erst 1974 ausgewertet. Im selben Jahr begannen neue Grabungen unter Leitung von Colin Renfrew, die bis 1977 andauerten. Die Grabungen der 1970er Jahre brachten eine Neubewertung der Siedlungsstruktur in mittelkykladischer Zeit.

Eine ausführliche Veröffentlichung der Ausgrabungen der 1970er Jahre erfolgte erst 2007 durch Renfrew.[1] Darin verwarf er große Teile der bisherigen Datierungen und schlug eine neue Abfolge der Bauten vor. Demnach würde der städtische Charakter Phylakopies erst rund 200 Jahre später einsetzen und statt drei schlug er vier charakteristische Phasen vor. Diese Interpretation stieß auf Kritik, insbesondere wurde eingewandt, dass Mackenzie und die Ausgräber am Ende des 19. Jahrhunderts viel zu gute Kenntnisse von den Bauformen und Keramikstilen hatten, als dass sie derartig weitgehende Irrtümer in der Datierung machen würden.[2] Neuere Analysen unter Rückgriff auf die unveröffentlichten Grabungsberichte von Mackenzie zeigen, dass die ursprünglichen Datierungen mindestens bei der Abgrenzung der zweiten zur dritten Epoche nicht zu halten sind.[3]

Frühe Siedlungsstrukturen

Die frühesten Siedlungsspuren sind Gräber, die nach Bauart und Grabbeigaben der Grotta-Pelos-Kultur zwischen 3000 und 2650 v. Chr. zugeordnet werden (Zur zeitlichen Einordnung siehe: Kykladenkultur). Derselben Epoche werden einige Mauerreste zugeordnet, die noch nicht als Teile einer Stadt angesprochen werden. In dieser Epoche war Phylakopi nur eine dörfliche Siedlung. Das Mauerwerk aus trocken geschichteten Kalksteinen der Insel war zwischen 30 und 60 cm dick. Mörtel wurde nicht verwendet. Wegen der Überbauung durch spätere Phasen sind nur wenige Grundmauern auffindbar, ein Zusammenhang der Räume lässt sich nicht mehr herstellen.

Phylakopi in frühkykladischer Zeit

Die ältesten städtischen Gebäude in Phylakopi stammen vom Ende der frühkykladischen Zeit. Die ersten wurden von Mackenzie dem Ende der frühkykladischen Epoche II zugeordnet, Renfrew will sie noch den dörflichen Strukturen zuordnen.[3] Der Hauptteil stammt aus den Jahren kurz vor 2000 v. Chr. Sie waren namensgebend für die Phylakopi-Kultur, mit der die nachweisbare Geschichte der Kykladen nach einem Abbruch der Siedlungskontinuität am Ende der Kastri-Kultur rund um 2200 v. Chr. wieder aufgenommen wird.

Die Keramik dieser Epoche weist eine Vielzahl neuer Elemente auf: erstmals lässt sich ein mineralischer Überzug auf den Gefäßen aus rotem, braunem oder schwarzem Ton finden, der einen matten Glanz aufweist. In diesen Überzug sind häufig Muster eingeritzt, die mit einer weißen Masse gefüllt wurden, so dass die Muster deutlich hervortreten. Neu sind auch einige Gefäßformen. Neben den weiterhin verbreiteten kegelförmigen Töpfen treten nun so genannte Entenvasen auf, kugelförmige Gefäße mit einem schnabelförmigen Ausguss, der eine breite Tülle aufweist. Erstmals haben diese Gefäße nur einen Henkel, der den Ausguss mit der Oberseite des Bauches verbindet. Ebenfalls neu sind Schnabelkannen mit hoch aufragendem Ausguss, einseitig spitz ausgezogener Tülle und einem Henkel von der Rückseite des Ausguss hinunter zum Körper. Diese Gefäße sind häufig mit einem weißen Überzug bemalt. Pithoi, Vorratsgefäße mit einem tiefliegenden größten Durchmesser und großer Öffnung sind eine weitere Innovation. Am Ende der frühkykladischen Zeit reicht ihre Größe von 25–30 cm für die kleinen, bis zu 70 cm für große. In späteren Epochen werden sie bei unveränderter Grundform bis übermannshoch und fest in die Gebäudeböden eingebaut werden.

Kernos – Spendengefäß aus Phylakopi

Generell werden in Phylakopi wesentlich kunstvoller ausgeführte Gefäße als in früheren Epochen und anderen Siedlungen der Kykladenkultur gefunden. Die Bewohner der Stadt lebten in einem relativen Wohlstand und verwendeten künstlerisch geformte und bemalte Keramiken. Der Höhepunkt ist mit den sogenannten Kernoi erreicht: Spendengefäße, die aus mehreren kleinen Schalen zusammengesetzt sind, oft auf einem Fuß montiert und mit verschiedenen, zumeist geometrischen Mustern verziert. Ähnlich sind Schalen von Öllampen, die ebenfalls in Paaren oder zu dritt auf einen gemeinsamen Halter montiert wurden.

Kurios wirken zwei Funde von aufgerichteten Tierfiguren, die vor ihrer Brust eine Schale halten. Sie werden als Dachse oder Igel gedeutet.

Mittelkykladische Zeit (2000 v. Chr.–1600 v. Chr.)

Aus der mittelkykladischen Zeit sind bisher nur drei Siedlungen ausgegraben: Neben Phylakopi noch Agia Irini auf Kea und Phourion auf Paros. Es sind aber insgesamt 20 Siedlungsstandorte bekannt, eine deutliche Zunahme gegenüber den 15 der vorangegangenen Epoche.

In Phylakopi wurde die erste städtische Siedlung gefunden. Die britischen Ausgräber am Ende des 19. Jahrhunderts ordneten der Epoche ihre Funde einer kyklopischen Wehrmauer, kunstvollen Fresken und Häusern mit großen Räumen, deren Decken von Pfeilern getragen wurden, zu. Auch wenn diese Zuschreibungen in den 1970er Jahren revidiert werden mussten und diese Befunde alle späteren Schichten am Anfang der spätkykladischen oder mykenischen Kultur zugeordnet wurden, so bleiben für Phylakopi doch noch genügend Unterschiede zu vorhergehenden Kulturen, um einen Epochenwechsel festzustellen.

Die Stadt war dicht bebaut und bedeckte eine Fläche von rund 220 m Länge und nicht mehr feststellbarer Breite, weil Teile des Felsplateaus ins Meer gerutscht sind. Sie hatte eine regelmäßige Struktur von Straßen mit einer Breite von etwa 1,60 m, gerade ausreichend, damit zwei Esel einander ausweichen konnten. Die Wände waren durchschnittlich 0,60 m dick. Erstmals wird fast durchgehend Lehmmörtel zur Verbindung des Mauerwerks aus Basalt und Kalkstein verwendet. Nachdem die große Mauer späteren Epochen zugeordnet wurde, gibt es keine Hinweise mehr auf eine Befestigung, ebenso wenig deutet das Straßenraster auf ein zentrales Heiligtum oder einen Palast hin. Aber die Stadt muss einen geschäftigen Hafen gehabt haben, denn in den Gebäuden wurden Funde gemacht, die auf intensiven Handel deuten. Keramikmanufakturen in Phylakopi fertigten Waren, die von Kreta bis zur Argolis auf dem Peloponnes in der gesamten südlichen Ägäis und auf dem angrenzenden Festland gefunden wurde. Andererseits wurden in der Stadt Gefäße gefunden, die vom attischen Festland stammen und dem minyischen Stil zugeordnet werden, sowie vereinzelt solche aus Kreta im minoischen Stil.

Der gesamte Obsidian der mittelkykladischen Zeit stammte von der Insel Milos und wurde in Phylakopi verarbeitet. Das Glas war das Material für die meisten Werkzeuge der Bronzezeit, es wurde zu schmalen Klingen geschlagen und zu Schabern und Pfeilspitzen retuschiert. Der Handel mit Obsidian gilt als Grundlage für den Wohlstand der Stadt.

Mykenische Zeit

In der spätkykladischen Zeit ab 1600 v. Chr. verschmolzen die Kulturen der Ägäis-Inseln mit der des Festlandes. Während am Anfang der Epoche insbesondere auf der Kreta am nächsten liegenden Kykladen-Insel Santorin und der dortigen Stadt Akrotiri noch der Einfluss der minoischen Kultur beobachtet werden kann, lassen sich die übrigen Kykladeninseln, darunter Milos, zunehmend der mykenischen Kultur des attischen Festlandes zuordnen. Dabei ist in Phylakopi zunächst ein Anwachsen des vorher sehr geringen minoischen Einflusses zu verzeichnen,[4] bevor dieser deutlich schneller und weiter gehend durch die mykenische Kultur abgelöst wird. Der Übergang zwischen den Bauten der Mittelkykladischen und der Mykenischen Epoche ist umstritten. Mackenzies Zuordnung mehrerer bedeutender Bauten in die mittelkykladischen Zeit wird von Renfrew widersprochen. Er datiert die Säulenhalle des Herrenhauses und wesentliche Teile der Stadtmauer erst in die frühmykenische Epoche. Die Auswertung der Grabungsunterlagen Mackenzies stützt diese Annahme. Brodie stellt fest, dass Mackenzie Mauern, die im zweiten Stratum gefunden wurden, sowohl seiner zweiten, der mittelkykladischen, wie der dritten, mykenischen, Epoche zugeordnet hat. Dies lässt sich durch die Nutzung früherer Grundmauern und die Methodologie der Ausgrabungstechnik am Ende des 19. Jahrhundert erklären. Bei späteren Grabungen Mackenzies als Assistent von Arthur Evans in Knossos auf Kreta konnte er weitere Erfahrungen sammeln.[3]

Die frühmykenische Stadt

Am Übergang von der mittelkykladischen zu mykenischen Zeit wurde die Stadt fast völlig neu konstruiert. Obwohl die Grundmuster, Blockgrößen und Straßenbreite übernommen wurden, wurden nur gelegentlich die alten Fundamente wieder benutzt. Ob es zu einer Zerstörung durch Krieg oder Feuer gekommen war, oder ob eine koordinierte Aktion der Bewohner auf Verfallserscheinungen reagierte, kann nicht mehr festgestellt werden. Möglicherweise handelt es sich auch um eine allmähliche Umgestaltung binnen etwa einer Generation, die durch eine straffe Planung heute wie ein allgemeiner Neuaufbau wirkt.

Die Häuser waren teilweise zweistöckig, andere hatten Kellerräume, die ganz oder teilweise unter der Erde lagen. Es sind vier Mauern mit Türen erhalten. Die Türstöcke waren aus Holzbalken oder Steinplatten errichtet. Sie waren so niedrig, dass ein erwachsener Mann sich sicher bücken musste. Erstmals sind Räume so groß, dass die Decke mit einem zentralen Pfeiler abgestützt werden muss.

Fresko eines Fliegenden Fisches

Einige Räume waren mit Fresken ausgemalt. Erhalten sind neben dem berühmtesten Wandbild fliegender Fische Bruchstücke zweier weiterer Motive. Sie zeigen eine Seelandschaft und zwei sitzende Männer. Einer der beiden trägt ein wohl goldenes Armband und hält in seiner Hand ein Tuch, dessen regelmäßiger Faltenwurf kretische Einflüsse erkennen lässt.

Die umfangreichsten Bauwerke waren ein als Herrenhaus bezeichneter Bau und die Befestigungsmauer, die das Bild der Ausgrabungsstätte heute prägt.

Das Herrenhaus weist die für die Bronzezeit außergewöhnliche Größe von 5,70 m × 13,60 m auf. Dem als Megaron anzusehenden Hauptraum war ein kleiner Vorraum vorgelagert. Weitere Details können nicht mehr ermittelt werden. Aufgrund der Lage an einem der wenigen Plätze der Stadt wird es als Sitz der Handelsverwaltung identifiziert. Im Schutt des Gebäudes wurden Tontafeln mit Texten in der kretischen Linear A-Schrift gefunden.[4]

Von der Stadtmauer sind nur die Süd-West-Ecke und rund 100 m der Südseite erhalten. Die Mauer ist maximal 4 m hoch und durchschnittlich 2 m dick, aus großen und sorgfältig behauenen Blöcken errichtet. Zwischenräume sind mit kleinen Steinen ausgefüllt. Sie hat keine durchgehende Außenseite, sondern besteht aus einzelnen Abschnitten, die vor- und zurückspringen, was die Stabilität verstärkt und die Bekämpfung von Feinden erleichtert. Im erhaltenen Teil sind keine Tore vorhanden.

Die Keramik dieser Zeit ist durch die Übernahme von minoischen Motiven geprägt, die in hoher Stückzahl und mit nur wenigen Variationen gefertigt werden.[4]

Bemalter Vasenfuß aus spätmykenischer Zeit. Archäologisches Nationalmuseum Athen

Spätmykenische Erweiterungen

Um das Jahr 1400 v. Chr. wurde die Stadt innerhalb kurzer Zeit weitgehend umgebaut. Wieder wurde grundsätzlich das alte Raster übernommen, aber auch diesmal nur wenige Fundamente weiter genutzt. Während Mackenzie die mykenische Zeit einheitlich betrachtete, interpretiert Renfrew die spätmykenische Phase als eigenständige, vierte Epoche. Mackenzie hielt entsprechende Vermutungen bereits in seinem Grabungsbericht fest, nahm sie aber nicht in die Veröffentlichung auf.[3] Sie ist weniger gut erhalten als ihre Vorgänger.

Ihre Bedeutung lieg vor allem in drei neuen Bauwerken und den dort gefundenen Kultfiguren.

  • Die ohnehin schon gewaltige Stadtmauer wurde verstärkt. Der alten, 2 m dicken Mauer wurde eine zweite, eben so starke Mauer im Abstand von 2 m gegenübergestellt. Mit unregelmäßigen Quermauern wurde die Konstruktion in einzelne Kammern aufgeteilt, die großteils mit Erde verfüllt waren. Einige könnten aber auch als Räume, vielleicht Wachstuben genutzt worden sein. Aus dieser Zeit ist ein Stadttor erhalten.
  • Auf dem Grund des älteren Herrenhauses, um knapp zwei Meter gegenüber den alten Fundamenten verschoben, wurde ein mykenischer Palast errichtet. Er bestand aus dem Haupttrakt mit einer Vorhalle und dem Hauptraum von 8 m × 6 m, sowie einem Korridor zu einer Flucht von Nebenräumen, bei denen es sich um Frauengemächer gehandelt haben könnte. Auffallend ist die Wasserversorgung des Palastes durch einen 9 m tiefen Brunnen.
  • Der Höhepunkt der Ausgrabungen in den 1970er Jahren war die Entdeckung eines Komplexes, der als Heiligtum interpretiert wird. Im Süden der Stadt, angelehnt an die Wehrmauer, wurden zwei Fundamenteinheiten ergraben. Das sogenannte Westheiligtum besteht aus einem großen Raum von 6 m × 6,60 m mit einem Eingang in der Ostwand, an den sich im Westen zwei kleine Nebenräume anschließen. Im Hauptraum waren zwei als Altäre interpretierte gemauerte Tische. Es wurde etwa 1360 v. Chr. errichtet. Später wurde das als Ostheiligtum bezeichnete Bauwerk angebaut. Es schließt sich im rechten Winkel nordöstlich an und hat seinen Eingang von der Seite des Hofes, der sich mit dem Westheiligtum und der Stadtmauer bildet. Anfangs des 12. Jahrhunderts v. Chr. wurde die Anlage zerstört und nur notdürftig repariert.

Im Schutt der beiden Heiligtümer wurden verschiedene Figuren und Statuetten gefunden. Sie erlauben einen Einblick in die religiösen Vorstellungen der Zeit, auch wenn die Interpretationen spekulativ bleiben müssen.

Am spektakulärsten ist die so genannte Dame von Phylakopi, eine Tonfigur von 45 cm Höhe, die eine vermutlich weibliche Figur zeigt, deren nicht erhaltene Arme in Anbetung erhoben waren. Daneben ist eine größere Zahl männlicher Statuetten erhalten. Zwei davon stellen eine keulenschwingende Gottheit dar, wie sie aus dem Vorderen Orient bekannt ist. Im selben Kontext wurden sieben Stierfiguren gefunden, von denen zwei als Gefäße mit Ausguss angelegt sind. Außerdem noch eine Vielzahl kleinerer Figuren und Formen und zehn Siegelsteine.

Die Stadt Phylakopi wurde rund um 1100 v. Chr. aufgegeben. Die Zerstörung des als Heiligtums interpretierten Gebäudekomplexes wird auf 1120 v. Chr. datiert, als Ursache wird ein Erdbeben angenommen, das auch Agia Irini auf Kea schwer beschädigt hat. Da aber im 12. Jahrhundert v. Chr. auch auf den benachbarten Inseln alle städtischen Siedlungen aufgegeben werden, und beispielsweise auf Paros Zerstörungen durch Menschen nachgewiesen sind, muss von einem Zusammenbruch der gesamten Kultur ausgegangen werden. Das Ostheiligtum wurde noch für eine kurze Zeit weiterhin benutzt, dann gibt es keine Siedlungs-Nachweise aus Phylakopi mehr.

Auf dem griechischen Festland fanden dagegen schon um bzw. kurz nach 1200 v. Chr. massive Umwälzungen statt: die bisher bekannten mykenischen Zentren wurden zerstört, viele Siedlungen aufgegeben, einige Regionen, wie Messenien sogar fast entvölkert. Das mykenische Palastwirtschaftssystem brach zusammen und mit ihm ging wahrscheinlich auch die Verwendung der Schrift verloren. Zwar bestand die mykenische Kultur noch mindestens 150 Jahre weiter und in den weiterbesiedelten Regionen (u. a. auch die Burgen von Tiryns und Mykene) gab es zeitweise gewisse Nachblüten der mykenischen Kultur, doch waren die Ereignisse auf dem Festland um 1200 so einschneidend, dass die mykenische Kultur allmählich unterging und in Griechenland nach 1200, spätestens 1050, die sog. "Dark Ages" anbrechen. Noch drastischer traf es um 1200 v. Chr. weite Teile Kleinasien, wo nach dem Zusammenbruch des Hethiterreichs (ca. 1190/80) für mehr als vier Jahrhunderte ein Dunkles Zeitalter anbrach.[5] Weshalb Phylakopi und mit ihm weite Teile der Inselwelt von den massiven Umwälzungen und Zerstörungen, die um 1200 v. Chr. weite Teile des östlichen Mittelmeergebiets erfassten, offenbar weitgehend verschont blieben, ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Colin Renfrew: Excavations at Phylakopi in Melos 1974 - 77. The British School at Athens, Supplementary Volume 42, 2007. ISBN 978-0-904887-54-9
  2. Todd Whitelaw: A tale of three cities – chronology and minoanization at Phylakopi in Melos. In: A. Dakouri-Hild; S. Sherratt (Hrsg.): Authochthon. Papers presented to O. T. K. Dickinson on the Occasion of his Retirement. Oxford 2005.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Neil Brodie: A Reassessment of Mackenzie's Second and Third Cities at Phylakopi. In: The Annual of the British School at Athens. Band 104, 2009, ISSN 0068-2454.
  4. 4,0 4,1 4,2 Jack L. Davis: Minoan Crete and the Aegean Islands. In: Cynthia W. Shelmerdine (Hrsg.): The Cambridge companion to the Aegean Bronze Age, Cambridge University Press, 2008, ISBN 9780521814447, Seite 197
  5. Dartmouth College: Aegean Prehistoric Archaeology – Post-Palatial Twilight: The Aegean in the Twelfth Century B.C. (englisch)

36.75497724.504576Koordinaten: 36° 45′ 18″ N, 24° 30′ 16″ O


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26.08.2020
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Klimaveränderungen kurz vor ihrem Verschwinden lösten bei den späten Neandertalern in Europa eine komplexe Verhaltensänderung aus: Sie entwickelten ihre Werkzeuge weiter.
17.08.2020
Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
Die Radiokarbondatierung wird genauer als je zuvor: Als Teil eines internationales Forschungsteam trug die Universität Hohenheim dazu bei die Technik zur Altersbestimmung archäologischer Fundstücke weiter zu verfeinern.
06.08.2020
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
06.08.2020
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
27.07.2020
Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt.
30.07.2020
Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
28.07.2020
55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben.
24.07.2020
Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen.
20.07.2020
Werkzeug-Satz aus Elfenbein
Meißel aus Mammutstoßzähnen wurden vor 38.000 Jahren multifunktional eingesetzt – Archäologen der Universität Tübingen präsentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren neue Funde.
16.07.2020
Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
Ein Forscherteam unter der Leitung von Vernica Dez Daz, Postdoktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin, hat zum ersten Mal den dreidimensionalen Bewegungsapparat des Schwanzes von Giraffatitan brancai rekonstruiert.
14.07.2020
Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
14.07.2020
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
Paläontologen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) in München und der Universität Erlangen untersuchten 7.000 Muschelfossilien aus einer Tongrube in Buttenheim, Franken.
09.07.2020
Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
Hauskatzen, wie wir sie heute kennen, haben kasachische Hirten schon vor über 1.000 Jahren als Haustiere begleitet.
06.07.2020
Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
Klimaschwankungen werden dafür häufig als Auslöser vermutet – für Süditalien konnte diese Ursache nun ausgeschlossen werden.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
DOI: 10.1073/pnas.1809439115
20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
DOI: 10.1126/sciadv.aat2369
04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
DOI: 10.1038/s41467-018-04773-w
19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
DOI: 10.1126/science.aat3188
15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
DOI: 10.1073/pnas.1720842115
15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
DOI: 10.7554/eLife.36666
15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
DOI: 10.1038/s41477-018-0141-x
15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
DOI: 10.15184/aqy.2018.48
15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
DOI:
15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
DOI: 10.1038/nature25778
01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
DOI: 10.1016/j.quascirev.2016.11.004
06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
DOI: 10.1038/nature18291
31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
DOI:
25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
DOI: 10.1038/srep25887
02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
DOI: 10.1038/NCOMMS10775
14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
DOI: 10.1038/nature17405
11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.003
14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.10.014
25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
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29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
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12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
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24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
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24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
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14.04.2013 Roger Seiler, Andrew I. Spielman, Albert Zink, Frank Rühli Ötzi hatte schlechte Zähne
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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