Ophion ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), auch Ophioneus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)), ist ein Gigant der griechischen Mythologie.

In einem Scholion zu Homers Ilias nahm Ophion an dem Kampf der Giganten gegen den Gott Zeus in Tartessos teil. Zeus besiegte Ophion, indem er ihn mit einem Berg erschlug, der nach ihm Ophionion genannt wurde.[1] Mit dem Berg könnte die vor der iberischen Küste gelegene Insel Formentera gemeint sein,[2] die der antike Schriftsteller Strabon in seinem Werk über die Geographie des Mittelmeerraumes Ophiussa nennt.[3]

Gelegentlich wird der Gigant Ophion als identisch mit dem ersten Weltherrscher Ophion behandelt.[2] Unklar ist auch, ob er mit einem dritten Ophion identisch ist, dem Vater des Kentauren Amykos, der bei Ovid den Beinamen Ophionides trägt.[4][5]

Literatur

  • Otto Höfer: Ophion 2. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 3,1, Leipzig 1902, Sp. 925 (Digitalisat).
  • Ernst Wüst: Ophion 2. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XVIII,1, Stuttgart 1939, Sp. 645 f.
  • Lutz Käppel: Ophion 2. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 8, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01478-9, Sp. 1254.

Einzelnachweise

  1. Scholion zu Homer, Ilias 2,8,479
  2. 2,0 2,1 John Pairman Brown: Cosmological Myth and the Tuna of Gibraltar. In: Transactions and Proceedings of the American Philological Association. Band 99, 1968, S. 53.
  3. Strabon, Geographika 3,5,1
  4. Ovid, Metamorphosen 12,245
  5. Otto Höfer: Ophion 3. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 3,1, Leipzig 1902, Sp. 925 (Digitalisat).

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