Oldenburger Wallmuseum


Wallanlage
Handelsschiff

Das Oldenburger Wallmuseum (meist nur als "Wallmuseum" bezeichnet) in Oldenburg in Holstein zeigt die Geschichte der Slawen in Ostholstein. Getragen wird das Museum von der der Wallmuseum Oldenburg gemeinnützige Betreibergesellschaft mbH.

Das Museum ist in mehreren historischen Bauerngebäuden untergebracht, die aus der Region stammen und auf dem Gelände wieder originalgetreu aufgebaut wurden. Viele archäologische Funde aus Starigard ("Alte Burg"), wie das slawische Oldenburg im frühen Mittelalter hieß, sind ausgestellt. Auf einer künstlichen Insel ist ein slawisches Dorf als Freiluftmuseum erstellt worden. Hier finden auch Veranstaltungen statt, die den Alltag der Slawen erlebbar machen. Ebenso ist ein Handelsschiff aus dem Frühmittelalter in Originalgröße nachgebaut worden und im Museum zu besichtigen.

Der Oldenburger Wall aus der Slawenzeit liegt rund 300 m vom Museum entfernt und lässt sich auch unabhängig vom Museum ohne Eintritt besichtigen. Die aus dem 7. Jahrhundert stammende Anlage gilt neben der Wikingersiedlung Haithabu und dem Danewerk als das bedeutendste archäologische Bodendenkmal in Schleswig-Holstein.

Weblinks


54.29638888888910.8825Koordinaten: 54° 17′ 47″ N, 10° 52′ 57″ O


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