Laura
StateLibQld 1 270213 Laura Railway Station, Queensland, 1896.jpg
Laura Railway Station, 1896
Staat: Australien Australien
Bundesstaat: Flag of Queensland.svg Queensland
Koordinaten: 15° 32′ S, 144° 30′ OKoordinaten: 15° 32′ S, 144° 30′ O
Fläche: 11,2 km²
Einwohner: 151 (2016) [1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²
Zeitzone: AEST (UTC+10)
Postleitzahl: 4871
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Laura

Laura ist eine Stadt im Norden von Queensland, Australien. Dieser Teil des Bundesstaates wird auch als Far North Queensland bezeichnet.

Geographie

Der Ort befindet sich auf dem Gebiet der Kap-York-Halbinsel. Die Stadt Cairns liegt ca. 300 Kilometer südöstlich und der Lakefield-Nationalpark schließt sich direkt im Norden an.

Geschichte

Aborigines lebten seit 50.000 Jahren in der Region. Der Forscher Archibald Macmillan entdeckte den Laura River im Jahre 1873 und benannte ihn nach dem Vornamen seiner Frau. Auch die Ortschaft erhielt diesen Namen. In der Nähe, im Palmer River, wurde Gold gefunden und eine Eisenbahnlinie von Cooktown nach Laura und zu den Palmer River Goldfields gebaut, die 1888 fertiggestellt wurde. Da die Goldfunde jedoch nicht sehr ergiebig waren, wurde die Eisenbahnverbindung schon bald wieder eingestellt.

Heute ist Laura insbesondere wegen der prähistorischen Zeichnungen der Aborigines an den Felswänden der Umgebung bekannt. Es leben 151 Personen in dem Ort.[1]

Prähistorische Felsenzeichnungen bei Laura

Trivia

Der Ort Laura gehört zu den wenigen Orten, bei denen der in lichten tropischen Wäldern auf Süd-Neuguinea und der Kap-York-Halbinsel vorkommende Schwarzrücken-Krähenwürger innerhalb des Ortschaftsgebietes häufiger zu beobachten ist.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Australian Bureau of Statistics: Laura (L) (QLD) (Englisch) In: 2016 Census QuickStats. 27. Juni 2017. Abgerufen am 14. April 2020.
  2. P. J. Higgins, J. M. Peter und S. J. Cowling: Handbook of Australian, New Zealand & Antarctic Birds: Volume 7 Boatbill to Starlings, Part A: Boatbill to Larks. Oxford University Press, Melbourne 2006, ISBN 978-0-195-55884-5. S. 512

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