Kragaleus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Sohn des Dryops, ist eine Gestalt der griechischen Mythologie.

In seiner Heimat Dryopien war er für seine gerechte Gesinnung bekannt. Als Apollon, Artemis und Herakles in Streit über Ambrakia in Epeiros gerieten, forderten sie Kragaleus auf, als Schiedsrichter zu fungieren. Er sprach die Stadt Herakles zu, woraufhin Apollon ihn an Ort und Stelle in einen Felsen verwandelte. Seitdem opferten ihm die Ambrakioten jedes Mal nach dem Fest des Herakles.[1]

Kragaleus gilt als Namensgeber der Kragaliden, eines Stammes im südlichen Teil von Phokis.

Literatur

  • Heinrich Wilhelm Stoll: Kragaleus. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,1, Leipzig 1894, Sp. 1403 (Digitalisat).
  • Julius Tambornino: Kragaleus. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XI,2, Stuttgart 1922, Sp. 1566 f.
  • Alexandrea Frey: Kragaleus. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 6, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01476-2, Sp. 787.

Einzelnachweise

  1. Antoninus Liberalis, Metamorphosen 4 (Übersetzung Friedrich Jacobs, Metzler, Stuttgart 1838, S. 85–88). Zur Lokalisierung seines Heiligtums: V. Karatazeni, in: Phēgos. Timētikos tomos gia ton kathēgētē Sōtērē Dakarē. Ioannina 1994, ISBN 960-233-008-2, S. 289–384; SEG 44,462 online.

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