Die Hensbakka oder Fosna-Kultur ist der älteste Abschnitt der schwedischen und norwegischen Mittelsteinzeit. Manche Forscher sehen Fosna jedoch als eine maritime Ausprägung der Ahrensburger Kultur an. Verbreitung: Nordschwedische Westküste von Halland bis zum Vättern (See). Sie beginnt vermutlich um 9.500 und dauert bis ca. 7.000 v. Chr. Die Wohnplätze sind mit der 40-90 m Küstenlinie verbunden. Typische Artefakte sind grobe lanceolate Mikrolithen, Scheibenbeile, uni- und bipolare Klingenkerne mit einer Abbaufläche, Stielspitzen, Høgnipen-Spitzen und Lerberg-Beile.

Sie wird nach Åke Fredsjö (1913-1978) in vier Phasen eingeteilt. H. Kindgren erkennt lediglich zwei Phasen, eine ältere mit Stielspitzen vor 9700 BP und eine jüngere mit lanceolaten Mikrolithen von 9700-9200. Zahlreiche Muschelhaufen sind bekannt, besonders in der Gegend von Udevalla. Vermutlich basierte die Ernährung wie bei der Askola-Kultur vor allem auf Robben, es sind aber auch Fundplätze im Binnenland bekannt.

Literatur

  • L. Larsson, H. Kindgren, D. Loeffler, A. Akerlund (Hrsg.): Mesolithic on the Move. Papers presented at the Sixth International Conference on the Mesolithic Europe, Stockholm 2000. Oxbow Books, Oxford 2003, ISBN 1-8421-7089-9.

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