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Gaza (Stadt)


Gaza
غزة
Gaza City.JPG
Skyline von Gaza (2007)
Wappen
Wappen
Verwaltung: Palästina Paläst. Autonomiegebiete
Gebiet: Gazastreifen
Gouvernement: Gaza
Koordinaten: 31° 31′ N, 34° 27′ O31.51666666666734.4515-18Koordinaten: 31° 31′ 0″ N, 34° 27′ 0″ O
Höhe: 15-18 m. ü. NN
 
Einwohner: 674.309 (2009)
 
Zeitzone: UTC+2
 
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Rafiq Tawfiq al-Makki
Webpräsenz:
Gaza (Palästinensische Autonomiegebiete)
Gaza
Gaza

Gaza (auch: Gasa, phön.: zzh; arabisch ‏غزة‎ Ghazza, DMG Ġazza; hebräisch עזה?/i Aza) im Gaza Gouvernement ist die größte Stadt im Gazastreifen, der seit 1994 de jure unter Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde steht, seit Juni 2007 aber de facto von der Hamas kontrolliert wird. In Gaza befindet sich der Verwaltungssitz der Autonomiebehörde und ein Seehafen am Mittelmeer. Die Stadt hat etwa 400.000 Einwohner, in der Agglomeration leben 1,4 Millionen Menschen. Die Stadt erstreckt sich über etwa 46 km².

Geschichte

Das heutige Gaza wurde über der antiken Stadt erbaut. In der Antike war Gaza bedeutend als Hafenstadt. Das alte Stadtgebiet erstreckte sich quadratisch über 1 km². Gesichert wurde es durch die Lage auf einem Hügel sowie durch eine Stadtmauer mit Toren in den vier Himmelsrichtungen.

Von Thutmosis III. bis Ramses IV. war Gaza Verwaltungssitz der Ägypter in Südpalästina, damals Kanaan genannt. Die Küstenstädte Gaza, Askalon und Aschdod waren Ende des 12. Jahrhunderts v. Chr. noch ägyptische Zentren, bis sie von den Philistern, vielleicht im Verlauf des sogenannten Seevölkersturms erobert wurden. Die Philister begründeten einen Fünf-Städte-Bund, die Pentapolis,[1] wobei die Vormacht im Verlauf der Zeit unter den Städten Aschdod, Askalon, Ekron oder Akkaron (heute: akir), Gath (vgl. Tell es-Safi) und Gaza wechselte. Die Städte wurden von Fürsten regiert. Der ägyptische Einfluss schwand und die Philister übernahmen die Vormacht. Dabei lieferten sich die Philister mit den Israeliten und Kanaanitern über mehrere Jahrhunderte immer wieder erbitterte Kämpfe, von der biblischen Richterzeit bis zum Beginn der israelitischen Königszeit. Ausgrabungen bezeugen den Verzehr von Schweinefleisch in dieser Zeit[2].

Seit dem frühen 11. Jahrhundert war Gaza unter Kontrolle der Israeliten. Laut der jüdisch-christlichen Tradition war Gaza der Ort der Gefangensetzung Samsons und seines Todes.

Aufgrund seiner Lage – am Endpunkt der Weihrauchstraße – stieg Gaza im 8. Jahrhundert v. Chr. zur wichtigsten regionalen Stadt auf. Im 8. und 7. Jahrhundert v. Chr. wechselte die Stadt mehrfach den Besitzer. 734 v. Chr. wurde die Stadt von den Assyrern unter Tiglat-pileser III. erobert. Der König richtete in der Stadt ein karum ein. Die Assyrer nannten Gaza „Stadt am Bach von Ägypten“ (Nahal Mušur). Im Nimrud-Prisma rühmt sich auch Sargon II., in Gaza ein karum eingerichtet zu haben. Hanunu von Gaza rebellierte 720 gegen Sargon II. Er wurde abgesetzt, die Stadt aber nicht zerstört.

609 v. Chr. wurde Gaza wieder ägyptisch, 605/4 fiel sie ans Neubabylonische Reich. 525 v. Chr. stellte sie sich dem persischen Vormarsch nach Ägypten in den Weg, wurde letztlich aber doch ins Perserreich einverleibt. Unter den Achämeniden genoss Gaza wegen seiner Bedeutung für den Handel mit Arabien weitestgehende Autonomie.

In Gaza entdeckte Zeus/Jupiter-Statue, römisch, 2. Jahrhundert, heute im Archäologischen Museum Istanbul

Als Alexander der Große Gaza während des Alexanderzuges erreichte, leistete die Stadt unter dem persischen Kommandanten Batis Widerstand. Nach zweimonatiger Belagerung wurde Gaza eingenommen, die Bevölkerung massakriert und Batis mit einem Streitwagen zu Tode geschleift.

Nach dem Ende des Alexanderreichs stritten sich die Ptolemäer und Seleukiden um Gaza, bis es 200 v. Chr. endgültig in seleukidische Hand kam. Zu dieser Zeit begann der wirtschaftliche Niedergang der Stadt, die ihre Rolle als Handelsmetropole nicht zuletzt an Alexandria verlor. Von Alexander Jannäus wurde die Stadt im Jahr 98 v. Chr. völlig zerstört.

Von den Römern, insbesondere dem Proconsul Gabinius, wird Gaza Mitte des 1. Jahrhundert v. Chr. etwas südlich des alten Stadthügels neu aufgebaut. In Römischer Zeit war es vor allem für seine Rednerschule berühmt. Im 5. Jahrhundert wurde die Stadt mehrheitlich christlich, aber auch eine jüdische Gemeinde existierte. Seine Bedeutung für den Handel erlangte es nicht wieder.

Erst im 7. Jahrhundert, nach der Eroberung durch die Araber, wurde der Handel mit Mekka – entlang der Route der Weihrauchstraße – wiederaufgenommen. Die Kreuzfahrer unter Balduin I., König von Jerusalem (1100), eroberten die Stadt, die Gadres genannt wurde. Balduin III. vertraute die Stadt, die damals in Ruinen lag, 1152 dem Templerorden an, der sie zu einer starken Festung ausbaute. Durch die Befestigung von Gaza schnitten die Kreuzfahrer die Festungsstadt Askalon vom Landweg nach Ägypten ab. Askalon war damals das letzte Bollwerk der ägyptischen Fatimiden-Dynastie in Palästina und wurde daraufhin 1153 erobert.

1170 belagerte Saladin erfolglos die Stadt. Nach der Schlacht bei Hattin 1187 wurde sie 1188 schließlich kampflos an Saladin übergeben, im Austausch gegen den in der Schlacht gefangen genommenen Templer-Großmeister Gérard de Ridefort. 1192 wurde Gaza kurzzeitig von den Teilnehmern des Dritten Kreuzzugs unter Richard Löwenherz besetzt, doch 1192 beim Friedensschluss zwischen Richard und Saladin diesem überlassen. Sowohl 1239 als auch 1244 unterlagen die Kreuzfahrer nahe der Stadt muslimischen Heeren. Unter der Herrschaft der ägyptischen Mamelucken-Dynastie wurde Gaza zum Verwaltungssitz für den Küstenstreifen bis nördlich von Cäsarea Maritima. Ab dem 15. Jahrhundert wird von einer zahlreichen jüdischen Einwohnerschaft neben arabischer berichtet. 1799 hielt Napoleon die Stadt für kurze Zeit besetzt. Im Ersten Weltkrieg bauten die Türken hier ihre erste Verteidigungslinie gegen die Briten, die die Stadt nach einem ersten erfolglosen Angriff März/April 1917 schließlich am 7. November des Jahres eroberten.

Nach dem Ersten Weltkrieg war der Gaza-Streifen samt den namensgebenden Stadt ein Teil des britischen Mandats Palästina. 1948 wurde dieser von Ägypten besetzt, 1956 von Israel kurzzeitig erobert und stand dann unter ägyptischer Verwaltung. Von November 1956 bis Juni 1967 war die Stadt Gaza Hauptquartier der United Nations Emergency Force (UNEF I). Im Verlauf des Sechstagekriegs (1967) wurde der gesamte Gaza-Streifen wiederum durch Israel bis 2005 besetzt. Beim Rückzug wurden alle jüdischen Siedlungen aufgelöst, doch übt Israel seither immer noch die Kontrolle aller Außenverbindungen über die Luft- und über die Seeverbindungen aus. Nach anfänglicher Regierung durch die Fatah kontrolliert seither im Innern die radikal-islamistische Hamas den Gaza-Streifen.

Politik

Städtepartnerschaften

Gaza unterhält Städtepartnerschaften u. a. mit Barcelona (Spanien), Turin (Italien), Dubai (VAE) und Tromsø (Norwegen), Tel Aviv (Israel).

Bildung

In Gaza gibt es mehrere Universitäten, an denen zusammen 28.500 Studentinnen und Studenten eingeschrieben sind, darunter die Al-Aqsa-Universität,al-Azhar-Universität und die Islamische Universität Gaza.

Verkehr

Flugverkehr

Gaza Stadt verfügt über einen kleinen Flughafen 40 km südlich mit Namen Flughafen Yasser Arafat an der Grenze zu Ägypten. Aufgrund der israelischen Blockade in der Luft sowie wegen der nicht wieder behobenen Bombardierungsschäden Israels während der zweiten Intifada ist er seither nicht mehr in Betrieb.

Seehafen

Der Seehafen ist auf Grund häufiger Seeblockaden ebenfalls eingeschränkt oder nicht nutzbar.

Eisenbahn

Die frühere Eisenbahnverbindung von Beirut über Lod nach Kairo ist stillgelegt.

Söhne der Stadt

  • Prokopios von Gaza, ein spätantiker Sophist
  • Hilarion von Gaza (291–371), ein christlicher Asket, Einsiedler und Heiliger
  • Zacharias von Mytilene (465 bis nach 536), orthodoxer Kirchenhistoriker
  • Muhammad ibn Idris asch-Schafii, ein Abkömmling der Familie des Propheten Mohammed
  • Israel Nadschara (1555, Damaskus bis 1625, Gaza, heb. ישראל בן משה נאג'ארה), ein jüdischer liturgischer Poet, Kommentator der Hebräischen Bibel, Kabbalist und Rabbi von Gaza
  • Shabbetaj Zvi, auch Schabbatai Zewi (1626, Smyrna bis 16. September 1676, Ulcinj), ein Religionsgelehrter und selbsterklärter Messias aus Smyrna
  • Nathan Benjamin Ben Elisha ha-Levi Ghazzati oder Nathan von Gaza (1643, Jerusalem bis 1680, heb. נתן עזתי), ein Theologe, der durch die Verkündung des Shabbetaj Zvi als Messias bekannt wurde
  • Abraham Azulai (1570, Fès–1643; heb. אברהם בן מרדכי אזולאי), ein Kabbalist, Autor und Kommentator
  • Salah Abdel-Shafi (* 1962), palästinensischer Wirtschaftswissenschafter und Diplomat
  • Ahmad Yasin, führender Begründer der Organisation Hamas und bis zu seinem Tod ihr geistiger Führer

Minderheiten

Christen in Gaza

Die Zahl der Christen im Gaza-Streifen liegt zwischen 2.000 und 3.000. Die katholische Kirche unterhält eine Pfarrkirche und eine Schule. Des Weiteren gibt es eine griechisch-orthodoxe Kirche. Die anglikanische Diözese von Jerusalem unterhält in Gaza-Stadt das Al-Ahli-Arab-Hospital, das einzige christliche Krankenhaus im Gaza-Streifen. Auf dem Krankenhausgelände steht die St.-Philipps-Kirche, deren Dach während der 2. Intifada von einer israelischen Rakete durchbohrt wurde. Eine anglikanische Gemeinde existiert jedoch nicht.

Die 1993 gegründete, interkonfessionell arbeitende Palästinensische Bibelgesellschaft, deren Hauptsitz sich im Ostteil Jerusalems befindet, unterhält eine Niederlassung in Gaza-Stadt und betreibt dort seit 1999 als Gemeinschaftsprojekt mit der Missionsgesellschaft Open Doors den einzigen christlichen Buchladen im Gaza-Streifen. 2006 und 2007 war dieser, nach Drohungen und Aufforderungen zur Schließung, Ziel zweier Bombenattentate. Im Oktober 2007 wurde der Geschäftsführer des Ladens entführt und später ermordet aufgefunden. 2008 wurde das christliche Jugendzentrum überfallen und in die Luft gesprengt.

Juden in Gaza

Bis zur Räumung der jüdischen Siedlungen (siehe Gazastreifen) im August 2005 lebten ca. 8.500 Israelis im Gazastreifen innerhalb der jüdischen Enklaven in 21 jüdischen Siedlungen, welche in den Jahren der israelischen Besatzung seit 1967 dort entstanden.

Literatur

  • Immanuel Benzinger: Gaza 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VII,1, Stuttgart 1910, Sp. 880–886.
  • Martin A. Meyer: History of the city of Gaza, New York 1907. (engl.)

Weblinks

 <Lang> Commons: Gaza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Gaza (Stadt) – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Gaza- (Gaza, al -'Azzah) Studium Biblicum Franciscanum – Jerusalem.
  2. Das Bibellexikon:Philister

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