Myrabella / CC BY-SA 3.0

Gavrinis


Gavrinis (bretonisch: Gavriniz, altbretonisch: Guirv Enes 1184 und Guerg Enes 1202[1]) ist eine kleine Insel im Golf von Morbihan (bretonisch: kleines Meer) in der Bretagne (Frankreich), die durch eines der bedeutendsten Megalithmonumente Europas bekannt ist. Das jungsteinzeitliche Bauwerk wurde bereits im Jahr 1901 zum Monument historique[2] erklärt.

Gesamtansicht des etwa 8 m hohen Cairns. Der beinahe kreisrunde Bau mit einem Durchmesser von etwa 50 m war ansatzweise dreistufig gestaltet und wurde entsprechend rekonstruiert.
Cairn Gavrinis entrance.jpg
Eingangsbereich mit originalem, leicht eingezogenem Trilithenportal (Höhe etwa 1,50 m)

Lage

Die unbewohnte Insel liegt zwischen Locmariaquer und Larmor-Baden. Zur Zeit der Errichtung des Ganggrabes und des kreisrunden Grabhügels war der nacheiszeitliche Meeresspiegel etwa fünf Meter niedriger, so dass Gavrinis − ebenso wie die nahegelegene Insel Er Lannic mit ihren Steinkreisen − mit dem Festland verbunden war. Gavrinis ist touristisch erschlossen; Boote fahren von Larmor-Baden aus kleine Besuchergruppen auf die Insel.

Baugeschichte

Das Alter der Anlage von Gavrinis beträgt − neuesten Untersuchungen zufolge − etwa 6000 bis 6200 Jahre; Dolmen und Cairn dürften in engem zeitlichen Zusammenhang mit den anderen bedeutenden Bauten am Golf von Morbihan (Table des Marchand, Mané Lud, Mané Rutual) errichtet worden sein, die allesamt unter Verwendung von großen Bruchstücken zerstörter Großmenhire entstanden. Irgendwann wurde der − ursprünglich offene − Zugang des Bauwerks verschüttet, später auch von Dünensand und Gras bedeckt. Teile des aus Bruchgestein bestehenden Cairns wurden von Menschenhand entfernt, so dass er bei seiner 'Wiederentdeckung' im Jahr 1832 wie ein kleiner Vulkankrater aussah; der Gang konnte damals von oben betreten werden, war aber teilweise durch Sand und kleine Steine verstopft. Anders als bei der Table des Marchand waren jedoch große Teile des Bauwerks und der komplette Gangbereich samt dem Trilithenportal erhalten, so dass in den frühen 1980er Jahren Steinhügel und Dolmen restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten.

Funktion

Wie bei vielen anderen Dolmen der Bretagne gab es auch in Gavrinis keinerlei Hinweise auf Bestattungen, was zu der Theorie geführt hat, dass die Anlage möglicherweise eine Funktion als Kult- oder Versammlungsstätte hatte. Eine derartige Funktion könnte jedoch auch einer späteren Zeitepoche angehören, denn der Zugang blieb wahrscheinlich über Jahrhunderte, vielleicht sogar über Jahrtausende unverschlossen.

Die Anlage

Ausrichtung

Der Eingang ist − wie bei den meisten Ganggräbern der Region − nach Südosten orientiert. Ob dabei der − in symbolischer Hinsicht vielfältig interpretierbare − Sonnenaufgangspunkt zur Zeit der Wintersonnenwende eine Rolle gespielt hat, ist unklar. Der ansonsten runde Cairn von mehr als 50 m Durchmesser und etwa 8 m Höhe ist im Eingangsbereich leicht eingezogen, wodurch eine stärkere Richtungsakzentuierung erreicht wird.

Architektur

Cairn

Der annähernd kreisrunde Cairn ist − möglicherweise aus Stabilitätsgründen − mehrstufig angelegt und besteht aus tausenden − etwa ziegelgroßen − Bruchsteinen; der Bau ruht auf einer etwa 70 cm hohen Aufschüttung aus Erde, Sand und kleinen Steinen. Während der vordere Teil des Cairns steinsichtig ist, wurde der rückwärtige Teil als grasbewachsener Erdhügel gestaltet.

Ganggrab

Schematischer Grundriss von Kammer (li.) und Gang

Im Inneren des Steinhügels befindet sich eine Allée couverte, die zu den schönsten Anlagen der gesamten Jungsteinzeit gehört. Sie hat einen etwa 13,00 m langen und etwa 0,80 m breiten, mit großen Platten gepflasterten Gang (nach Mané Rutual der zweitlängste in der Bretagne) mit einer gleichbleibenden Kopfhöhe von etwa 1,50 m, der in eine 1,75 m hohe und nur etwa sechs Quadratmeter große Kammer (etwa 2,30 m × 2,55 m) führt. Die Tragsteine (Orthostaten) von Gang und Kammer sind überreich mit Ornamenten dekoriert, deren − ursprünglich wohl vorhandene − symbolische Bedeutung nicht mehr bekannt ist.

Steine

Alle Tragsteine (Orthostaten) sowie die Decksteine im Gangbereich von Gavrinis sind aus Granit, der in der näheren Umgebung zu finden ist. Dagegen besteht der leicht nach unten gewölbte einzige Deckenstein der Kammer mit einem Gewicht von etwa 17 Tonnen aus sogenanntem Orthogneis, der im Gebiet von Auray (etwa 10 km nördlich) gebrochen wurde. Der Stein fand zunächst (etwa 4500 v. Chr.) als Menhir Verwendung (s. u.); dieser und andere wurden aber vor Errichtung der Bauwerke von Gavrinis und Locmariaquer umgestürzt und zerbrachen − das mittlere Teilstück wurde hierher verbracht.

Ornamentik

Die Oberfläche von 21 der 29 Granit-Orthostaten im Gang und in der Kammer wurde auf einer Gesamtfläche von etwa 60 m2 in mühevoller Arbeit zunächst geglättet und anschließend über und über mit Ornamenten verziert, so dass keinerlei Freiräume übrig blieben. Zwei weitere Orthostaten sind lediglich in Teilen ornamentiert und somit möglicherweise unvollendet; die Steine unmittelbar hinter dem Eingangsportal blieben unverziert. Vor dem Eingang zur Kammer lag ein großer, zur Hälfte ornamentierter Stein flach auf dem Boden; er wurde zu seinem Schutz aus dem Bauwerk entfernt durch eine Kopie ersetzt.

Bei den Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten in den frühen 1980er Jahren wurde festgestellt, dass auch die − vom Cairn bedeckten und somit nicht sichtbaren − Außenflächen einiger weniger Steine ornamentiert waren. Die Muster unterscheiden sich jedoch deutlich von denen im Innern − man kann daher annehmen, dass beim Bau Steine wiederverwendet wurden, deren Ornamentzier ihre Bedeutung bereits verloren hatte.

Stein in der Kammer mit konzentrischen Halbkreisen, Fischgrät- oder Flechtmustern und 18 Steinäxten
Stein im Gang mit rechtwinkliger Feldunterteilung. Die konzentrischen Halbkreise im Mittelfeld sind in der Mitte überhöht und bilden 'Schild'-Formen.

Eingeritzt wurden Steinbeile ohne Schäftung (evtl. Keile oder Dolche), Krummstäbe (Báculos), schlangen- bzw. wellenartige Motive, konzentrische Halbkreise, Schildformen sowie Fischgrät- bzw. Flechtmuster; auch ein Bogen sowie zwei dazugehörige Pfeile sind zu erkennen.

Zwei Steine im Gang sind durch sich kreuzende gerade Linien in rechteckige Felder unterteilt; die konzentrischen Halbkreisornamente, die manchmal auch als 'Schildidole' gedeutet werden, ordnen sich dieser Einteilung unter. Die rechten Winkel gehören zu den frühesten ihrer Art in der Weltkunst.

Der hintere linke Tragstein der Kammer hat drei auffällige, mehr als faustgroße Löcher mit Stegen dazwischen − diese ungewöhnlichen Formen gelten aber nach bisherigen Erkenntnissen als Launen der Natur. Ein weiterer Stein im Innern der Kammer zeigt mehr als 50 − von der Mitte aus nach rechts oder links weisende − Krummstäbe, deren Form jedoch weniger ausgeprägt und gleichmäßig ist als beim Hauptstein der Table des Marchand; eine Rahmung fehlt.

Auf dem wiederverwendeten Deckstein der Kammer sind Tiere mit langen Hörnern (wahrscheinlich Rinder) zu erkennen sowie ein lange Zeit als Axtpflug gedeuteter Gegenstand, der jedoch auch als − stark abstrahierter − blasender Wal angesehen werden kann (vgl. Mané Lud).

Wiederverwendete Menhire

Der einzige Deckstein der Kammer barg lange Zeit ein Geheimnis. Den Archäologen C.-T. Le Roux und J. L'Helgouac'h verdanken wir die Kenntnis über eine bedeutende Verknüpfung zwischen der Table des Marchand, Er Grah und Gavrinis. Ein gewaltsam gestürzter Menhir, der wohl gleichzeitig mit dem Grand Menhir-Brisé und dem Menhir von Mané-er-Hroek zu Fall gebracht wurde, aber anders als diese von flach-rechteckigem Querschnitt war und in drei Teile zerbrach, lieferte (vermutlich Jahrhunderte später) die Deckenplatten für die Kammern von Er Grah, Table des Marchand und Gavrinis. Den Beleg lieferte die Übereinstimmung der Bruchkanten, an denen im Falle der beiden letztgenannten sogar eine Gravierung durchtrennt wurde. Der Menhir erhielt den Namen "Menhir von Locmariaquer" und stand ursprünglich vermutlich in der Nähe des Grand Menhir-Brisé und war möglicherweise Teil einer Menhir-Reihe (Alignement). Das Teilstück, das als Deckstein für Gavrinis bestimmt war, könnte eventuell sogar über das Wasser des Flusses Auray transportiert worden sein. Allerdings lässt sich der alte Lauf des Fluss des Auray nicht mehr rekonstruieren, er kann damals auch um Gavrinis herum mäandriert haben.

Weitere, wahrscheinlich ebenfalls zerteilte Tafelmenhire von demselben Platz lieferten die Deckenplatten für die Anlagen Mané Rutual und Mané Lud. Dabei ist von besonderem Interesse, dass beim Einbau in die Anlagen stets versucht wurde, die alten Gravierungen zu verbergen. Dies deutet auf einen religiösen Umsturz, dem die teilweise gravierten Menhire der älteren Generation zum Opfer fielen. Die flachrechteckigen Querschnitte der Tafelmenhire und die für die Frühzeit im Gebiet des Golfs von Morbihan typischen Gravierungen tauchen in der Folgezeit, in der unzählige neue Menhire − zumeist aus Granit − aufgerichtet wurden, nicht mehr auf.

Bedeutung

Wegen ihres weitgehend original erhaltenen Zustands sowie wegen der reichhaltigen, geradezu überbordenden Ornamentik gehört die archäologische Stätte von Gavrinis zu den bedeutendsten Monumenten der Megalithzeit.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Revue Celtique. III , S. 416
  2. Tumulus-Dolmen de l'Île Gavrinis, Larmor-Baden in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)

Literatur

  • J. L'Helgouac'h: Les Idoles qu'on abat. In: Bulletin mensuel de la Société Polymatique du Morbihan. 110, 1983, ISSN 0767-9882, S. 57–68.
  • Charles-Tanguy Le Roux: New excavations at Gavrinis. In: Antiquity 59, 1985, ISSN 0003-598x, S. 183–187.
  • Charles-Tanguy Le Roux: Gavrinis et les îles du Morbihan. Les Mégalithes du Golfe. Ministère de la culture - Direction du patrimoine - Sous-direction de l'archéologie, Paris 1985, ISBN 2-11-080856-X, (Guides archéologiques de la France 6).
  • Charles-Tanguy Le Roux: Gavrinis. Éditions Jean-Paul Gisserot, Paris 1995, ISBN 2-87747-145-4.
  • S. Cassen, S., J. L’Helgouac’h: Du Symbole de lacrosse. Chronologie, répartition et interprétation. In: Charles-Tanguy Le Roux (Hrsg.): Paysans et batisseurs. L'emergence du Neolithique atlantique et les origines du Megalithisme. Actes du 17ème Colloque Interrégional sur le Néolithique, Vannes, 28-31 octobre 1990. Association R. A. O., Rennes 1992, (Revue archéologique de l'ouest Supplément 5, ISSN 0767-709x), S. 223–235.
  • Jacques Briard: Die Megalithen der Bretagne. Éditions Jean-Paul Gisserot, Paris 2000 ISBN 2-87747-065-2
  • Kolloquium: Autour de la Table. Explorations archéologiques et discours savants sur des architectures néolithiques à Locmariaquer, Morbihan. Laboratoire de recherches archéologiques (LARA), Universität Nantes 2009, S. 709 ISBN 2-86939-228-1 (Weblink: http://lara-polen.univ-nantes.fr/IMG/pdf/23BonniolCassen2.pdf)

Weblinks

47.57392-2.8977730555556Koordinaten: 47° 34′ 26″ N, 2° 53′ 52″ W


Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


Knochen des Tages

Elemente:

,

21.11.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team, zu dem auch SNSB-Forscher Oliver Rauhut gehört, findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Million...
11.11.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
03.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge...
31.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht und zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde...
30.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften haben das Genom des ältesten me...
24.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
22.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen. Dies haben Sprachwissenschaftler du...
21.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und ...
18.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde...
17.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen. Doch wie sind diese aus anorganischen Stoffen entstanden? Der LMU-Chemiker Oliver Trapp ber...
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht. Gemäss dem internationalen Forscherteam so...
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht un...
01.10.2020
Jagdverhalten säbelzahntragender Raubtiere erforscht
Ein internationales Team von Forschenden aus dem Vereinigten Königreich und Spanien sowie unter Beteiligung vom Museum für Naturkunde in Berlin, unt...
25.09.2020
Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
Unter Verwendung hochauflösender paläoökologischer Informationen, die aus versteinerten Fußabdrücken gewonnen wurden, präsentiert eine neue, in ...
25.09.2020
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Martin Petr und Janet Kelso vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipz...
21.09.2020
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabung...
21.09.2020
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzö...
21.09.2020
Älteste Spermien der Welt
In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspe...
17.09.2020
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrat...
15.09.2020
Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon.
09.09.2020
Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus eine...
09.09.2020
Das letzte Zucken der Eiszeit
Ein internationales Team von Forschenden blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und ...
03.09.2020
Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
Paläogenetiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden nur in wenigen Knochen vom bronzezeitlichen Schlachfeld an der Tollense Hinweise auf ...
03.09.2020
Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Archäologen der Goethe-Universit...