Demonassa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Amphiaraos und der Eriphyle. Ihre Geschwister waren Eurydike, Amphilochos und Alkmaion.

Hydria, Berlin Antikensammlung F 2395: Demonassa rechts, Wolle spinnend

Demonassa war die Gemahlin des Thersandros, des Königs von Theben und Teilnehmers am Trojanischen Krieg. Sie ist die Mutter von Teisamenos, der – zunächst von Peneleos als Vormund vertreten – in der Königswürde von Theben seinem Vater nachfolgte.[1] Sie war zusammen mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihrem Bruder Alkmaion auf der Lade des Kypselos, einem Weihgeschenk im Heiligtum von Olympia dargestellt.[2] In ganz ähnlicher Szene war sie nach einer Beischrift ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) als kleines Mädchen auf dem korinthischen sogenannten Amphiaraos-Krater dargestellt.[3] Erhalten ist eine Darstellung auf einer rotfigurigen attischen Hydria in der Antikensammlung Berlin, sie zeigt die spinnende Demonassa rechts neben Eriphyle auf einem Stuhl mit dem Knaben Alkmaion, links Amphiaraos, alle mit Beischrift.[4]

Literatur

  • Heinrich Wilhelm Stoll: Demonassa 3. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 1,1, Leipzig 1886, Sp. 988 (Digitalisat).
  • Erich Bethe: Demonassa 2. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band V,1, Stuttgart 1903, Sp. 143.
  • René Bloch: Demonassa 1. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 3, Metzler, Stuttgart 1997, ISBN 3-476-01473-8, Sp. 459–460.

Anmerkungen

  1. Pausanias 9, 5, 8.
  2. Pausanias 5, 17, 7.
  3. Ehemals Berlin, Antikensammlung Inventarnummer F 1655, seit 1945 im Staatlichen Historischen Museum Moskau; Ingrid KrauskopfAmphiaraos Nr. 7. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band I, Zürich/München 1981, S. 694.
  4. Inventarnummer F 2395; Ingrid Krauskopf: Amphiaraos Nr. 27. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band I, Zürich/München 1981, S. 694. Antikensammlung F 2395 im Beazley Archive; Antikensammlung F 2395 im Digital LIMC.