Die Caeroser oder Caserosen (lateinisch Caerosi, Caeroesi, Ceroesi, Cerosi) waren ein kelto-germanischer Stamm, der im 1. Jahrhundert v. Chr. im Eifel–Ardennen-Gebiet siedelte.

Das Vorhandensein eines solchen Stammes konnte bisher archäologisch nicht belegt werden. Der Stamm wird 57 v. Chr. von Gaius Iulius Caesar in de bello Gallico zusammen mit den Eburonen, den Condrusern und den Paemanern als einer von vier linksrheinischen Germanenstämme erwähnt, die im Krieg der Belger ein Aufgebot von zusammen 40.000 Bewaffneten stellten.

Sprachforscher ordnen den Stamm den Kelten zu.

Quelle

  • Gaius Iulius Caesar, de bello Gallico 2,4.

Literatur

  • Günter Neumann: Caeroesi. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 4, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1981, ISBN 3-11-006513-4, S. 309 f. (online)
  • Tilmann Bechert: Wirtschaft und Gesellschaft in der Provinz Germania inferior. In: Thomas Grünewald (Hrsg.): Germania inferior. Berlin 2001 (= RGA-Ergänzungsband 28), S. 19.

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