Die Paemanen (auch Paemaner oder Permanen, lateinisch Paemani) sind ein keltischer oder keltogermanischer Volksstamm, der aus De bello Gallico von Gaius Iulius Caesar bekannt ist.

Caesar zählt die Paemanen zusammen mit den Eburonen, den Caerosern und den Condrusern zu den linksrheinischen Germanen (Germani cisrhenani). Zusammen stellten diese beim Krieg der Belger gegen Caesar im Jahr 57 v. Chr. 40.000 Bewaffnete. Das Siedlungsgebiet der Paemanen lag wohl im Gebiet der Eifel-Ardennen zwischen den Stammesgebieten der Treverer, der Eburonen und dem der jenseits der Maas lebenden Remer.[1]

Der spätantike Historiker Orosius las die Textstelle bei Caesar als Caemani,[2] weshalb sie bei späteren Autoren auch unter diesem Namen erscheinen.

Literatur

  • Stefan ZimmerPaemani. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 22, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-017351-4, S. 443 f.
  • Hermann ReichertLinksrheinische Germanen. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 18, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 3-11-016950-9, S. 483–494.
  • Tilmann Bechert: Wirtschaft und Gesellschaft in der Provinz Germania inferior. In: Thomas Grünewald (Hrsg.): Germania inferior (= RGA-Ergänzungsband 28). de Gruyter, Berlin 2001, S. 19.
  • Peter Goessler: Caemani. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XVIII,2, Stuttgart 1942, Sp. 2275–2279.

Anmerkungen

  1. Gaius Iulius Caesar: De bello Gallico 2, 4
  2. Orosius: Historiae adversum Paganos 6, 7, 14.

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