Astraios aus Dr. Vollmer's Wörterbuch der Mythologie aller Völker

Astraios ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); latinisiert Astraeus) ist eine Figur der griechischen Mythologie. Astraios ist ein Titan und der Gott der Abenddämmerung.

In Hesiods Theogonie und in der Bibliotheke des Apollodor ist Astraios der Sohn der Göttin Eurybia und des Titans Kreios. Als Sohn des Kreios ist er auch selbst ein Titan.[1] Mit seiner Gattin Eos (Göttin der Morgenröte) zeugte er nach griechischer Vorstellung die vier Windgottheiten, die Anemoi. Diese sind Boreas (Nordwind), Euros (Südostwind), Zephyr (Westwind) und Notos (Südwind). Außerdem zeugte er den Morgenstern und weitere Sterne. Bei Ovid werden die Winde als Astraei fratres, als „Brüder des Astraios“ bezeichnet.[2]

Literatur

  • Hans von Geisau: Astraios. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 1, Stuttgart 1964, Sp. 660.

Anmerkungen

  1. Hesiod, Theogonie 375 ff.; Bibliotheke 1,9
  2. Ovid, Metamorphosen 14,545

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