Sjara-osso-gol bzw. Salawusu oder Xarusgol (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist der Name einer nach dem gleichnamigen Fluss benannten archäologischen Stätte im südöstlichen Ordos-Gebiet im Uxin-Banner ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) der Inneren Mongolei in der Volksrepublik China. Salawusu ist der Name des Oberlaufs des Flusses Wuding He, eines Nebenflusses des Gelben Flusses (Huang He).

Sjara-osso-gol (Salawusu) wurde 1922 bis 1923 von den französischen Jesuiten Émile Licent und Teilhard de Chardin erforscht. Es wurden Schädel-, Zahn- und Beinknochenfossilien des Hetao-Menschen (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Ordos-Mensch“) aus dem späten Pleistozän entdeckt. Die Knochenfunde wurden in die Zeit vor 50.000 bis 35.000 Jahren datiert[1] Zu den Funden gehört der „Ordos Tooth“ („Ordos-Zahn“).[2] Die Funde wurden als früher anatomisch moderner Mensch (Homo sapiens) interpretiert; ihre Datierung gilt allerdings als nicht gesichert.[3]

Auch die Sjara-osso-gol- oder Salawusu-Faunengemeinschaft ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) in der fluviatil-limnischen Ablagerungsschicht der Südostecke des Ordos-Hochplateaus, ist nach dem Fluss benannt.

Die Sjara-osso-gol-Stätte bzw. Salawusu-Stätte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) steht seit 2001 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China (5-13).

Salawusu wurde von den chinesischen Forschern Wu Rukang[4], Huang Weiwen, Dong Guangrong[5], Gao Shangyu, Li Baosheng u. a. erforscht.[6]

Siehe auch

Literatur

  • M. Boule, H. Breuil, E. Licent und P. Teilhard de Chardin: Le Paléolithique de la Chine, Mémoire 4. Archives de l'Institut de Paléontologie Humaine, 1928
  • S. G. Keates, G. W. Hodgins, Y. V. Kuzmin, L. A. Orlova: First direct dating of a presumed Pleistocene hominid from China: AMS radiocarbon age of a femur from the Ordos Plateau. In: Journal of human evolution. Band 53, Nummer 1, Juli 2007, S. 1–5, doi:10.1016/j.jhevol.2006.10.006, PMID 17490725.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Huang Weiwen, http://www.wordpedia.com/search/Content.asp?ID=69359 Salawusu Relic (Link erloschen). Zhongguo da baike quanshu, 1. A.
  2. Arthur Keith: Antiquity of Man. Anmol Publications Pvt. Limited, 1994, ISBN 978-8-170-41977-8, S. 151. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  3. Peter Brown: Chinese Middle Pleistocene hominids and modern human origins in east Asia. In: Lawrence Barham und Kate Robson Brown (Hrsg.): Human Roots. Africa and Asia in the Middle Pleistocene. Western Academic & Specialist Publishers, Bristol 2001, S. 144, ISBN 978-0-9535418-4-3, Volltext (PDF; 3,5 MB)
  4. Encyclopedia of Global Archaeology 2014, pp 7920–7921 Wu, Rukang
  5. Sedimentary characteristics of paleo-aeolian dune sands of Salawusu Formation in the Salawusu River Valley. In: Journal of Geographical Sciences May 2008, Volume 18, Issue 2, pp 211–224. Abgerufen am 9. Januar 2015.
  6. Yao Chun-xial et al.: Sedimentary cycles of trace elements in Salawusu River Valley since 150 ka BP. In: Journal of Geographical Sciences. Band 12, Nr. 1, 2002, S. 65–71, Volltext (Memento vom 9. Januar 2015 im Internet Archive), ISSN 1009-637X: CN: 11-4546/P

Koordinaten: 38° 8′ 56,8″ N, 108° 49′ 12″ O

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