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Roksolany
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Wappen von Roksolany
Roksolany (Ukraine)
Roksolany
Basisdaten
Oblast: Oblast Odessa
Rajon: Rajon Owidiopol
Höhe: 38 m
Fläche: 4,396 km²
Einwohner: 1.630 (2001)
Bevölkerungsdichte: 371 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 67843
Vorwahl: +380 4851
Geographische Lage: 46° 11′ N, 30° 27′ OKoordinaten: 46° 10′ 38″ N, 30° 27′ 14″ O
KOATUU: 5123783701
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Adresse: вул. Центральна буд. 49
67843 с. Роксолани
Website: Webseite der Landgemeinde Dalnyk
Statistische Informationen
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Ukraine Oblast Odessa|class=noviewer notpageimage|290px|center|Roksolany (Vorlage:Positionskarte Ukraine Oblast Odessa)]]
Roksolany
i1

Roksolany ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf am Ostufer des Dnister-Limans in der ukrainischen Oblast Odessa mit etwa 1600 Einwohnern (2001).[1]

Geografische Lage

Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 38 m im Süden des Rajon Owidiopol an der Fernstraße N 33 (Regionalstraße P–70) zwischen dem Rajonzentrum Owidiopol 9 km nördlich und dem an der Schwarzmeerküste gelegenen Dorf Karolino-Buhas 7 km südöstlich. Das Gemeindezentrum Dalnyk befindet sich 14 km nordöstlich und das Oblastzentrum Odessa 46 km nördlich vom Dorf.

Geschichte

Auf dem Areal der heutigen Ortschaft von Roksolany befand sich seit 1657 die türkisch-tatarische Siedlung Hirybursyn (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)). Nach dem 6. Russisch-Türkischen Krieg gehörte diese von 1793 an dem russischen Staatsmann und Abenteuerer Adrian Moissejewitsch Gribowski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value); 1766–1833[2]) und ab 1803 war die Siedlung im Besitz der Familie von Marchozkych. Erstmals als Roksolany schriftlich erwähnt wurde das Dorf 1856[3] (In der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR werden die 1840er Jahre als Gründungsjahre genannt[4]).

Während des Zweiten Weltkrieges war das Dorf zwischen 1941 und 1944 von rumänischen Truppen besetzt.[3] Nach der Befreiung durch die Rote Armee wurde das Dorf Bestandteil der Ukrainischen SSR innerhalb der Sowjetunion und nach deren Zerfall 1991 Teil der unabhängigen Ukraine.

Bis November 2017 war Roksolany eine selbstständige Landratsgemeinde[5] und gehört seitdem administrativ zur Landgemeinde Dalnyk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value))[1].

Standort der Antiken Stadt Nikonion
Der Dnister-Liman bei Nikonion

Antike Stadt Nikonion

300 Meter nordwestlich des modernen Dorfes Roksolany befinden sich die Ruinen der in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts vor Christus von Kolonisten aus der ionischen Stadt Milet gegründeten und bis zum 3. Jahrhundert nach Christus existierenden antiken griechischen Stadt Nikonion.[6][4] Am gegenüberliegenden Ufer des Limans lag, auf dem Gebiet der heutigen Stadt Bilhorod-Dnistrowskyj, die ebenfalls griechische Stadtgründung Tyras, benannt nach dem damaligen Namen des Flusses Dnister.[7]

Weblinks

Commons: Roksolany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 16. April 2020 (ukrainisch)
  2. Eintrag zu Адріан Мойсейович Грибовський in der Enzyklopädie der Geschichte der Ukraine; abgerufen am 16. April 2020 (ukrainisch)
  3. 3,0 3,1 Historischer Hintergrund der Gemeinde auf der offiziellen Webseite der Landgemeinde; abgerufen am 16. April 2020 (ukrainisch)
  4. 4,0 4,1 Ortsgeschichte Roksolany in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 16. April 2020 (ukrainisch)
  5. Webseite des Gemeinderates auf rada.info; abgerufen am 16. April 2020 (ukrainisch)
  6. North Pontic Archaeology: Recent Discoveries and Studies Seite 67, Nikonion; abgerufen am 16. April 2020 (englisch)
  7. Die Hellenen im Skythenlande: Ein Beitrag zur alten Geographie, Ethnographie und Handelsgeschichte von Karl Neumann, Erster Band, Seite 352 ff., Berlin 1855; abgerufen am 16. April 2020

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