Messene ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Figur der griechischen Mythologie.

Sie ist die Tochter des Königs Triopas von Argos. Sie heiratet Polykaon, den jüngeren Sohn des Königs Lelex von Sparta.

Da Polykaon keinen Anspruch auf den spartanischen Thron hat, ermuntert Messene ihn, sich ein eigenes Königreich zu suchen. Sie sammeln in Argos und Sparta eine Gefolgschaft und ziehen nach Messenien, das nach ihr seinen Namen erhält. Dort gründen sie mehrere Städte, darunter Andania, das sie zu ihrer Residenzstadt machen. Messene soll dort die eleusinischen Mysterien eingeführt haben. Mit Polykaon soll sie außerdem den Kult des Zeus auf dem Ithome ins Leben gerufen haben.

Messene wurde in Messenien als Gründerin verehrt, nachdem ihr Glaukos einen Heroenkult gestiftet hatte. Sie wurde auf Münzen der Stadt Messene dargestellt. In dieser Stadt wurde ihr auch ein Tempel errichtet, in dem ihr aus Gold und parischem Marmor gefertigtes Kultbild stand.[1]

Quellen

  • Pausanias, Beschreibung Griechenlands 4,1,1–2; 4,1,5; 4,3,9

Literatur

  • Heinrich Wilhelm Stoll: Messene. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 2844 (Digitalisat).
  • Hans von Geisau: Messene 1. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 3, Stuttgart 1969, Sp. 1250.

Weblinks

  • Messene im Greek Myth Index (englisch)

Anmerkungen

  1. Pausanias, Beschreibung Griechenlands 4,31,11

Die News der letzten Tage

17.06.2022
Archäologie | Kultur
Neue Zeugnisse aus der Tempelstadt Heliopolis
Ein ägyptisch-deutsches Grabungsteam hat bei gerade abgeschlossenen Ausgrabungen im Nordosten Kairos bedeutende Zeugnisse aus der Geschichte der Tempelstadt Heliopolis gefunden.
14.06.2022
Wanderungen | Archäologie | Kultur
Die Römer brachten das Maultier mit
Erst die Römer brachten auch Maultiere im ersten Jahrhundert über die Alpen nach Norden, davor wurden in Mitteleuropa ausschließlich Pferde als Reittiere genutzt.
10.06.2022
Nach_der_Eiszeit | Ernährung
Hirse in der Bronzezeit: Ein Superfood erobert die Welt
Bereits vor 3500 Jahren lebten die Menschen in einer globalisierten Welt.
09.06.2022
Genetik | Wanderungen | Homo sapiens
Das prähistorische Wallacea – ein genetischer Schmelztiegel menschlicher Abstammungslinien
Die Inseln Wallaceas im heutigen Ostindonesien wurden bereits vor langer Zeit von modernen Menschen besiedelt.
18.05.2022
Sprache | Primaten
Tierisch flexibel: Wie Orang-Utan-Mütter mit ihrem Nachwuchs kommunizieren
Ein Forschungsteam hat Mutter-Kind-Interaktionen bei Orang-Utans untersucht.
17.05.2022
Paläoökologie | Nach_der_Eiszeit | Ernährung
Zündeln vor 9.500 Jahren
Schon vor 9500 Jahren setzten die Menschen in Europa Brandrodung ein, um Land für sich nutzbar zu machen.
17.05.2022
Nach_der_Eiszeit | Archäologie | Kunst
Spektakuläre Deckengemälde im Tempel von Esna entdeckt
Deutsche und ägyptische Forscher haben im Tempel von Esna in Oberägypten eine Serie farbenprächtiger Deckenbilder freigelegt.