Das obere Bild entspricht der Münze von Duderstadt

Die keltische Münze von Duderstadt wurde vor dem Zweiten Weltkrieg auf einem Acker in Duderstadt im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen gefunden.

Das leicht schüsselförmige Stück ist ein Stater des keltischen Stammes der Remer in Belgien und Nordfrankreich. Er besteht aus Gold und wiegt 5,816 g. Geprägt wurde er etwa 40 bis 20 v. Chr. auf der Britischen Insel, nach der Invasion gallo-belgischer Stämme. Die einseitig geprägte Münze zeigt das bei den Remern häufige Motiv eines Pferdes über einem Rad.

Die Münze befindet sich im Landesmuseum in Hannover.

Literatur

  • Frank Berger: Keltische Fundmünzen aus Niedersachsen. In: Die Kunde Neue Folge 36 (1985), S. 207–208.
  • Hans-Jürgen Häßler: Ur- und Frühgeschichte in Niedersachsen. Theiss, Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0495-0, S. 407.

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