Kastell Zugmantel


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Kastell Zugmantel
Limes ORL 8 (RLK)
Strecke (RLK) Obergermanischer Limes, Strecke 3:
westliche Taunusstrecke
Datierung (Belegung) um 90
bis um 260
Typ a)-c) Numeruskastell
d) Kohortenkastell
Einheit a)-c) Numerus Treverorum
d) Cohors I Treverorum equitata
Größe a) 0,7 ha b) 1,1 ha c) 1,7 ha d) 2,1 ha
Bauweise a)-b) Holz
c)-d) Stein
Erhaltungszustand deutliche Geländespuren,
rekonstruierter Wachtturm nördlich des Kastells
Ort Taunusstein-Orlen
Geographische Lage 50° 11′ 22,9″ N, 8° 12′ 12,4″ O50.1897027777788.2034416666667455
Höhe 455 m ü. NHN
Vorhergehend Kleinkastell Adolfseck (westlich)
Anschließend ORL 9 Kastell Alteburg (östlich)
Rückwärtig Kleinkastell Heidekringen (südlich)

Das Kastell Zugmantel ist ein ehemaliges römisches Kohortenkastell an der westlichen Taunusstrecke des Obergermanischen Limes, der seit 2005 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes besitzt. Das obertägig im Gelände noch sehr gut wahrnehmbare Bodendenkmal befindet sich in einem Waldrandgebiet von Taunusstein-Orlen im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Lage

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Lage des Kastells Zugmantel

Die Überreste des Kastells und des Vicus sowie ein rekonstruierter Wachturm mit einem ebenfalls rekonstruiertem Teilstück des Limes befinden sich etwa einen Kilometer nordöstlich der Ortschaft Taunusstein-Orlen, unmittelbar an der Stelle, an der die Hühnerstraße – die heutige Bundesstraße 417 – den Limes zwischen Orlen und Ehrenbach kreuzt.

Die Hühnerstraße war schon vor und während der Römerzeit ein wichtiger Verbindungsweg zwischen dem von Germanen dicht besiedelten Limburger Becken und dem Rheingau mit Aquae Mattiacorum, dem heutigen Wiesbaden, als Hauptort der Civitas Mattiacorum und Mogontiacum, dem heutigen Mainz, als Hauptstadt der römischen Provinz Germania superior. Zur Sicherung dieses Bereichs war eine militärische Überwachung notwendig.

Das heutige Bodendenkmal befindet sich auf rund 455 Höhenmetern im Randgebiet eines größeren Waldstückes. Die südlichen und südöstlichen Bereiche der Befunde sind durch die Anlage eines Sportplatzes und eines Gewerbebetriebes gestört. Weitere Störungen des Befundkomplexes entstanden durch den neuzeitlichen Ausbau der Hühnerstraße.

Ein rund 2,5 km langer Lehrpfad führt heutzutage durch die Anlage.

Forschungsgeschichte

Datei:ORL 08 tab 02 pic 01 Grundriss.jpg
Grundriss des Kastells mit den verschiedenen Bauphasen

Über das Kastell Zugmantel liegt eine der frühesten Untersuchungen zu einem Limeskastell aus dem Jahr 1760 vor.[1]

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts nahm der historische Verein für Nassau erste kleinere archäologische Ausgrabungen am Kastell Zugmantel vor. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen erfolgten dann durch die Reichs-Limes-Kommission ab 1894 und schließlich im 20. Jahrhundert durch das Saalburgmuseum. Die umfangreichste Erkundung wurde von 1901 bis 1914 durchgeführt. Ab 1905 bis 1914 besuchte Kaiser Wilhelm II. mehrfach die Ausgrabungsstelle, sogar noch während des Ersten Weltkriegs. Die unterbrochenen Grabungen wurden von 1921 bis 1937, zum Teil als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, fortgesetzt. Weitere Grabungen folgten 1949, 1950 und 1956.

Befunde

In seiner letzten Bauphase hatte das Kastell Zugmantel mit den Abmessungen 124,5 × 171 Meter eine Gesamtfläche von gut 2,1 Hektar. Damit war es das kleinste Kastell einer Cohors equitata am gesamten Limes. Die Wehrmauer war von einem einfachen Graben umgeben, die Kastellecken abgerundet und nicht mit Türmen bewehrt. Dafür waren alle vier Tore des Lagers mit Doppeltürmen ausgestattet. Von der Bebauung des Kastellinneren konnten die Principia (Stabsgebäude) in vollem Umfang nachgewiesen werden, die restlichen Bauten dürften aus Holz oder Fachwerk bestanden haben. Aus dem Kastellareal stammen Gewandfragmente einer Großbronze, die in die erste Hälfte des 3. Jahrhunderts datieren.[2]

Mit der Porta Praetoria (Haupttor) war das Kastell in allen vier Bauphasen nicht nach Norden auf den Limes hin, sondern nach Osten ausgerichtet. Eine schräg vom Kastell abknickende Straße verband das Haupttor mit der südöstlich des Lagers entspringenden Quelle der Aar. Dort wurde das Kastellbad errichtet und die Straße zwischen Bad und Kastell entwickelte sich zu einem längsdreieckigen Platz, der den Kern des Vicus (Zivilsiedlung) bildete.

Der weitläufige Vicus erstreckte sich um den gesamten Kastellbereich. In ihm konnten zahlreiche Wohnhäuser, teilweise mit Fußbodenheizung, sowie insgesamt drei Sakralbauten, darunter ein Heiligtum des Soldatengottes Jupiter Dolichenus, nachgewiesen werden. Der Vicus gehört zu den am besten erforschten Kastellvici am Obergermanischen Limes.[3] Keramikfunde legen nahe, dass im 3. Jahrhundert ein Teil der Siedlung von Germanen bewohnt wurde.[4] Auch das Gräberfeld wurde lokalisiert, es liegt südlich des heutigen Sportplatzes.

Auf dem gesamten Gelände des Kastells befindet sich heute ein ausgewachsener Mischwald, wodurch die Innenbebauung nicht mehr zu erkennen ist. Vom eigentlichen Kastell ist die Umwehrung noch als Erdwall oder Böschung zu sehen. Der Pfahlgraben des Limes ist gut erhalten und in unmittelbarer Nähe des rekonstruierten Wachturms (Wp. 3/15) wiederhergestellt. Zwischen Limes und Kastell findet man die Überreste zweier kleiner zum Vicus gehörender Amphitheater, die in früherer Zeit irrtümlich für Schanzen gehalten worden waren. Sehr ähnliche Anlagen wurden am Kastell Dambach, in Wales bei Kastell Tomen-y-Mur[5] sowie am nahe gelegenen Kastell Arnsburg entdeckt.

Datierung, Belegung und Geschichte

Bedingt durch seine strategisch bedeutsame Lage (siehe oben) gehört das Kastell Zugmantel zu den ältesten römischen Wehrbauten im Taunus. Bereits in domitianischer Zeit, um das Jahr 90, entstand hier das erste Numeruskastell von etwa 0,7 Hektar Größe in Holz-Erde-Bauweise. Unter Hadrian wurde es um das Jahr 120 auf ungefähr 1,1 Hektar erweitert. Besatzung war eine treverische Hilfstruppe (Numerus Treverorum). Diese wird anfangs eine Stärke von etwa 160 Mann gehabt haben, dürfte aber später verstärkt worden sein, wofür die wiederholten Kastellerweiterungen sprechen.

In antoninischer Zeit, um die Mitte des 2. Jahrhunderts, wurde das Holzkastell durch ein rund 1,7 Hektar großes Steinkastell abgelöst. Während der Umbauphase diente wahrscheinlich das Kleinkastell Heidekringen als Provisorium. Unter Caracalla vergrößerte man den Numerus zur Cohors I Treverorum equitata („1. Teilberittene Kohorte der Treverer“) mit einer Stärke von knapp 500 Mann. Das Kastell wurde um 223 (oder etwas früher, da eine Inschrift Caracalla nennt) nochmals auf rund 2,1 Hektar Fläche erweitert. Einer der spätesten Inschriftenfunde vom Limes liegt in Form eines Weihesteins für Kaiser Maximinus Thrax vor.[6] Die Trevererkohorte trägt hier den Beinamen Maximiniana, um die Verbundenheit mit dem Herrscher zum Ausdruck zu bringen. Die Inschrift wurde nach 238 zerschlagen und in einem Pfeilerfundament verbaut, das damit frühestens zu diesem Zeitpunkt erbaut worden sein kann.

In der Zeit der innen- und außenpolitischen sowie wirtschaftlichen Krise des Imperiums um die Mitte des 3. Jahrhunderts ist der Limes und damit auch das Kastell um das Jahr 260 herum aufgegeben worden (Limesfall). Im 18. Jahrhundert wurden die Reste des Lagers beim Ausbau der Hühnerstraße als Steinbruch genutzt. Ferner sind Teile des Vicus durch den Bau dieser Straße, einer Fabrik und eines Sportplatzes endgültig zerstört worden.

Eine kleine Auswahl der Funde findet sich im Limesinformationszentrum des Rheingau-Taunus-Kreises am Hofgut Georgenthal.

Limesverlauf vom Kastell Zugmantel bis zum Kastell Alteburg

Beim Wp 3/18[A 1] teilt sich der Verlauf des Limes erneut in eine ältere, etwas rückwärtig gelegene, die in ihrem Verlauf die topographischen Gegebenheiten stärker berücksichtigt und dadurch unregelmäßig ist, und eine jüngere, die einen eher geradlinigen Verlauf anstrebt.[A 2] Die ältere Linie ist wahrscheinlich domitianischen Ursprungs und wurde möglicherweise schon zum Ende der Chattenkriege, um das Jahr 85 n. Chr. errichtet. Sie durchlief nur die ersten beiden Ausbauphasen des Limes (Waldschneise mit Postenweg, Holztürme und Palisade) und wurde wahrscheinlich gegen die Mitte des 2. Jahrhunderts durch die um bis zu 800 m weiter nach Norden vorgeschobene, jüngere Linie ersetzt, die sofort in Gestalt der dritten Ausbauphase (mit Steintürmen statt der Holztürme) ausgeführt wurde.

Vom Kastell Alteburg bis zum Kastell Zugmantel zieht der Limes in östliche Richtung mit schwacher Abweichung nach Norden hin. Dabei passiert er im Wesentlichen dicht bewaldete Gebiete, in denen er sehr gut erhalten ist, sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen, auf und unter denen es um seinen Erhaltungszustand nicht so gut bestellt ist. Insgesamt fällt er auf diesem Weg um mehr als 100 Höhenmeter ab.

Spuren der Limesbauwerke zwischen dem Kastellen Zugmantel und Alteburg.
ORL[A 3] Name/Ort Beschreibung/Zustand
ORL 8[A 4] Kastell Zugmantel siehe oben
Wp 3/15[A 1] Abgegangene Turmstelle[A 5] eines Steinturms. Seine Reste sind 1966 Baumaßnahmen an der Bundesstraße 417, der alten Hühnerstraße, zum Opfer gefallen.

Unweit östlich des eigentlichen Fundplatzes wurde 1971/72 die Rekonstruktion[A 6] eines Steinturms nebst eines Stück Limes mit Palisade errichtet. An dieser Stelle beginnt heute ein archäologischer Wanderweg, der zum Kastell Zugmantel führt. Führungen am Turm werden derzeit angeboten.[7]

Wp 3/16 bis Wp 3/17a Insgesamt drei, aufgrund der durchschnittlichen Entfernungen zwischen Limeswachtürmen vermutete, jedoch nicht archäologisch nachgewiesenen Turmstellen[A 7].
Wp 3/18 „Alte Schanz“ Turmstelle[A 8] mit zwei Holztürmen und einem Steinturm.

Die vier Pfostenlöcher des westlichen Holzturms bilden ein Viereck mit den Seitenverhältnissen von 3,2 m zu 3,5 m. Der Turm war von zwei Ringgräben umgeben. Der Durchmesser des inneren Ringgrabens betrug 11,7 m, der des äußeren 19,0 m. Der äußere Graben besaß eine etwas geringere Tiefe als der innere.

Der östliche Holzturm besaß einen Graben, der in Form eines Quadrats mit scharf abgerundeten Ecken angelegt war. Die Seitenlänge des Grabens betrug 12 m. Nach den Befunden im Inneren des Grabens ist vermutlich nicht gesucht worden.

Der Grundriss des Steinturms bildete ein unregelmäßiges Viereck mit Seitenlängen zwischen 4,75 m und 5,05 m[A 9] Seine Mauerstärke betrug 95 cm, die Entfernung bis zum Palisadengraben 28 m.

Beim Wp 3/18 teilt sich der Verlauf des Limes in eine ältere und eine jüngere Linie.

Wp 3/19 „Auf der Birk“ Turmstelle[A 10], die bereits 1846 vom nassauischen Archivdirektor Wilhelm Ludwig Freiherr von Preuschen (1806-1864)[8] ausgegraben und 1853 noch einmal durch Karl August von Cohausen[9] untersucht worden ist. Die Reichs-Limes-Kommission verzichtete auf weitere Grabungen.

Nach Cohausen soll die Turmstelle aus einem einzelnen Steinturm bestanden haben, der bei einem Seitenverhältnis von 4,52 m zu 4,68 m eine Mauerstärke von 70 cm aufwies. Der Turm befand sich in etwa 15 m Entfernung von der Sohle des Limesgrabens.

Die Vermessungen Cohausens und die Zuverlässigkeit der von ihm gewonnenen und dokumentierten Daten wurden jedoch im Limeswerk (1936) in Frage gestellt [10].

Wp 3/19* „Eschenhahner Turnplatz“ Turmstelle[A 11] eines einzelnen Holzturms, der 1899 von Heinrich Jacobi untersucht wurde. Der Turm hatte eine annähernd rechteckige Form von 4,70  bis 4,90 m Seitenlänge [A 12]. An den Ecken des Trockenmauerfundamentes befanden sich 30 cm bis 35 cm starke Pfosten, die Seiten enthielten jeweils drei zur Aufnahme von Balken bestimmte Schlitze. Im Abstand von 1,50 m war der Turm von einem quadratisch angelegten Graben mit 8,80 m Seitenlänge. Der Graben war rund 1,20 m breit, die Resttiefe der rundlichen Sohle betrug 75 cm.

Der Abstand der Turmstelle zu Wp 2/19 betrug 570 m, die kürzeste Entfernung zur vorderen Limeslinie 480 m. Obwohl der Turm relativ tief positioniert war, gewährte er doch eine gute Sicht in das nordwestlich vorgelagerte Echenhahner Tal.

Wp 3/20 „Am Unteren Roßberg“ Turmstelle[A 13] eines einzelnen Steinturms, dessen aufgehendes Mauerwerk zur Zeit der Reichs-Limes-Kommission (hier: 1899) noch bis zu über einem Meter erhalten war. Der Turm mit einem annähernd quadratischem Grundriss von rund vier Metern Länge[A 14] verfügte über nur 60 cm starkes Mauerwerk.
Wp 3/21 „An der Siebenkippelstraße“
Die Turmüberreste im Sommer 2011
Turmstelle[A 15] eines einzelnen Steinturms, der bereits von dem Wiesbadener Archivar Carl Rossel[11] und später von Karl August von Cohausen[12] untersucht worden war.

Zur Zeit der Untersuchungen durch die RLK war das aufgehende Mauerwerk noch bis zu einer Höhe von einem Meter erhalten, die Fundamentierung reichte 35 cm in den Boden hinab. Der Turm besaß den Grundriss eines unregelmäßigen Vierecks mit Seitenlängen zwischen 4,65 m und 4,90 m[A 16]. Seine Mauerstärke betrug 75 cm.

Der Turm befand sich in einer ausgezeichneten Positionierung. Von dieser Stelle aus war freie Sicht nach Westen hin bis zum Wp 3/19 und nach Osten bis zum Wp 3/29 gewährleistet.

Wp 3/21* „An der Siebenkippelstraße“
Datei:ORL A 03 tab 04 pic 05b Wp 21'.jpg
Geländeprofil beim Wp 3/21*

Turmstelle[A 17] eines einzelnen Holzturms. Die Bauweise des Turms entsprach der des Wp 3/19*, jedoch war Wp 3/21* wesentlich besser erhalten, als er 1899 von Heinrich Jacobi ausgegraben wurde.

Der Turm besaß einen quadratischen Grundriss mit nur geringer Abweichung der einzelnen Seitenlängen voneinander, die 4,82 m bis 4,85 m betrugen. An seinen Ecken standen Pfosten von 34 cm bis 37 cm Stärke, sie waren scharfkantig zugehauen. Die Pfostenlöcher erreichten eine Tiefe von 1,50 m unter dem römischen Laufniveau, ein Meter davon reichte in den gewachsenen Schieferfelsboden hinein. Das aus Taunusschiefer bestehende Trockenmauerwerk war auf der Außenseite des Turms säuberlich bündig gearbeitet, auf der Innenseite jedoch von unregelmäßiger Form. Der Innenbereich war mit Lehm aufgefüllt. Unter dem Mauerwerk befanden sich 20 cm bis 30 cm hohe und bis zu über 60 cm breite Holzschwellen, die in einer aus dem Fels gehauenen Rinne platziert waren. Nach dem Verfaulen der Balken kam es auf allen Seiten zu Mauerwerksabsenkungen. Im Trockenmauerwerk befanden sich in Reihen übereinander 20 cm ma 40 cm große Schlitze zur Aufnahme von hochkant stehenden Stabilisierungsbalken.

An drei Seiten war der Turm im Abstand von 1,50 m von einem flachen Drainagegraben umgeben. An der Nordwestseite, an dem sich ein Steilabhang befindet, setzte der Graben aus. Der Abstand des Turmes zur vorderen Limeslinie betrug 490 m. Die Positionierung war glänzend gewählt und bot eine optimale Sicht in alle Richtungen.

Wp 3/22 „Hahlgarten“

Ebenfalls sowohl durch Rossel[13] als auch durch Cohausen[14] bereits untersuchte Turmstelle[A 18] eines einzelnen Steinturms mit widersprüchlicher Dokumentation der Befunde.

Die Reichsgrabung schließlich dokumentierte einen annähernd quadratischen Grundriss mit 4,40 m bis 4,55 m Seitenlänge[15]. Zu dieser Zeit war das aufgehende Mauerwerk noch fast einen Meter hoch erhalten. Die Mauerstärke betrug 90 cm. Der Turm war im Abstand von rund vier Metern von einem flachen, unregelmäßig gerundeten Entwässerungsgraben umzogen.

Der Abstand des Turms zum in nördlicher Richtung passierenden Limes betrug zehn Meter bis zur Sohle des großen Grabens und 14,5 m bis zum Palisadengraben.

Wp 3/23 „Buchwies“ 1868 von Carl Rossel[16] ausgegrabene und später von der Reichs-Limes-Kommission nachuntersuchte Turmstelle[A 19], von der heute nichts mehr zu sehen ist. Die Turmstelle stellte sich als Befundkomplex aus einem Steinturm und weiteren Befunden dar, die als Barackenreste, eine Feuerstelle und ein verschleifter Grabhügel interpretiert wurden.

Der Steinturm besaß einen leicht ungleichmäßigen Grundriss mit den Seitenlängen 4,05 m × 4,50 m × 4,15 m × 4,15 m, die Stärke des Mauerwerks betrug 75 cm. Der Turm befand sich 9,30 m hinter der Sohle des großen Grabens und 15,0 m hinter dem Palisadengraben.

Wp 3/23* „Füllenweide“ Turmstelle[A 20] eines Holzturms, der 1899 untersucht worden ist. Festgestellt wurden vier Pfostenlöcher auf einer planierten Fläche, die ein Rechteck von 5,10 m Länge und 4,20 m Breite ergaben. Umgeben war der Turm von einem Graben in leicht ovaler Form, dessen Durchmesser 13,0 m an der längsten und 12,2 m an der schmalsten Stelle betrug.
Wp 3/24 Aufgrund der Entfernung zwischen Wp 3/23 und Wp 25 vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesenen Turmstelle[A 21].
Wp 3/25 „Gerlohe“
Heutige Darstellung der Turmstelle
Datei:ORL A 03 tab 05 pic 01a Wp 25 von Süd.jpg
Blick auf Wp 3/25 von Süd (Cohausen, 1853)
Turmstelle[A 22] eines Steinturms, der bereits 1846 von Preuschen erstmals ausgegraben[17] und anschließend zwischen 1853 und 1880 wiederholt von Karl August von Cohausen[18] untersucht worden ist. Von dem Turm, der zu Cohausens Zeiten (Bild links) noch gut erhalten war, ist heute im Gelände nur noch ein durchwühlte Hügel zu erkennen. Der Wachturm besaß einen quadratischen Grundriss von 4,48 m Seitenlänge. Die Mauerstärke im Aufgehenden betrug 75 cm, der Fundamentsockel sprang um 10 cm vor.
Wp 3/26 „An der Oberseelbach-Idsteiner Straße“
So genannter „Römerturm Idstein-Dasbach“
Turmstelle[A 23] eines Steinturms, der bereits im 19. Jahrhundert nahezu vollständig abgetragen worden war[19].

An seiner Stelle errichtete man im Jahre 2002 die authentische Rekonstruktion[A 24] eines Turmes, den so genannten „Römerturm Idstein-Dasbach“. Er gilt als gelungener Rekonstruktionsversuch und beherbergt in seinem Inneren eine kleine Ausstellung.

  • Siehe auch den separaten Artikel Römerturm Idstein-Dasbach.
Wp 3/26a
Es gibt Gerüchte, dass der Turm der Evangelischen Kapelle in Idstein-Dasbach auf den Fundamenten des alten Limesturms errichtet wurde.
Nur vage[A 25] vermutete Turmstelle[A 26], die jedoch nie archäologisch nachgewiesen werden konnte.

Eine Sage besagt, dass die örtliche evangelische Kirche in Idstein-Dasbach auf den Fundamenten dieses Turms errichtet wurde. Wissenschaftliche Erkenntnisse hierzu gibt es nicht, womit diese Gerüchte in den Bereich der Spekulation verwiesen werden müssen. Die Kirche liegt auf jeden Fall im Bereich der Limestrasse.

Wp 3/27 „Östlich von Dasbach“ Durch von Preuschen 1846 [20] und später durch von Cohausen [21] untersuchte, aber widersprüchlich dokumentierte Turmstelle[A 27] eines Steinturms.
Wp 3/28 „An der Dasbach-Lenzhahner Straße“ Bei Rossel[20] und Cohausen[22] erwähnte, aber ebenfalls widersprüchlich und unzureichend dokumentierte Stelle eines Steinturms [A 28].
Wp 3/29 „Am Triangel“
Grabungsstelle an den Wachtürmen
1899 aufgenommene und untersuchte Turmstelle[A 29], bestehend aus einem Holz- und einem Steinturm. Der Steinturm besaß einen schwach unregelmäßig viereckigen Grundriss mit Seitenlängen von 3,80 m bis 4,00 m [A 30]. Die Mauerstärke konnte nur noch im Fundament ermittelt werden, wo sie zwischen 85 cm und 95 cm betrug.

Der Holzturm gehörte einem viereckigen Typ an, ähnlich den Wachtürmen Wp 3/19* und Wp 3/21*. Die vier Ständerpfosten bildeten einen trapezförmigen Grundriss mit 3,06 m bis 4,38 m Seitenlänge. Umgeben war der Turm von einem ebenfalls trapezförmigen Graben mit Seitenlängen zwischen rund 8,0 m und annähernd 9,0 m [A 31].

Der Abstand der Turmstelle zur Palisade betrug 15 m, die Entfernung von der Sohle des Limesgrabens 12 m.

KK[A 32] „Kleinkastell Eichelgarten“
Südbereich des vermeintlichen Kleinkastells
Etwa 150 m hinter dem Limes befinden sich die noch sichtbaren Bodenverformungen eines von der Reichs-Limes-Kommission als mögliches Kleinkastell interpretierten Befundes [A 33], der schon von Rossel[23] und Cohausen[24] dokumentiert worden war. Die Kommission ermittelte ein trapezförmiges Erdwerk[A 34] mit flachem Wall und seichtem Graben, begnügte sich aber mit der Vermessung und Beschreibung der sichtbaren Bodenverformungen und nahm keine Ausgrabungen vor. Im Inneren befand sich ein niedriger Hügel, der von einem flachen, 6,50 m durchmessenden, kreisrunden Graben umgeben war. Wenn es sich bei der Anlage überhaupt um ein römisches Kastell handeln sollte, war es vermutlich nur kurzzeitig in Benutzung. Dem Namen und dem Befund nach zu urteilen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine neuzeitliche Eichenpflanzung, von denen es ähnliche im Taunus gibt.[25]
Wp 3/30 „Gerheck“
Grabungsstelle am Wachturm 3/30. Im Hintergrund ist der Limes zu sehen
Turmstelle[A 35] eines Steinturms mit trapezfömigem Grundriss (Nordseite 4,10 m, Südseite 3,80 m, West- und Ostseite jeweils 4,00 m). Die Mauern waren 75 cm stark, der Abstand des Turms von der Mitte des Limesgrabens betrug 11,2 m. Die Front des Steinturms lag rund 13 m von der Sohle des Grabens und 17 m von der Palisade entfernt.
Wp 3/31 „Unzeitigstück“ Befund aus einem steinernen Wachturm und einem weiteren Gebäude [A 36]. Der Steinturm besaß einen rechteckigen Grundriss mit Seitenlängen zwischen 3,95 m und 4,10 m[A 37]. Die Stärke des aufgehenden Mauerwerks betrug 90 cm, der Fundamentsockel sprang um 10 cm vor.

Das zweite Gebäude lag in etwa 56 m westlicher Entfernung zum Wachturm und lediglich neun Meter hinter der Sohle des Limesgrabens. Es handelte sich bei diesem Bauwerk vermutlich nicht um einen Wachturm, sondern um ein Gebäude anderer Bestimmung. Es besaß einen rechteckigen Grundriss mit 6,00 m Breite und 7,20 m bis 7,25 m Länge. Die Mauerstärke betrug im Aufgehenden nur 50 cm, die Fundamentsockel sprangen an der Innenseite um 15 cm vor.

ORL 9 Kastell Alteburg siehe Hauptartikel Kastell Alteburg

Sonstiges

Im Bereich des Kastells existiert ein Vorkommen des Kleinen Immergrüns. Es kann, wie auch u.a. beim Kastell Holzhausen, auf eine römerzeitliche Anpflanzung zurück geführt werden.[26]

Denkmalschutz

Das Kastell Zugmantel und die anschließenden Limesbauwerke sind als Abschnitt des Obergermanisch-Raetischen Limes seit 2005 Teil des UNESCO-Welterbes. Außerdem sind sie Bodendenkmale nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.

Siehe auch

Literatur

  • Dietwulf Baatz: Zugmantel. In: Die Römer in Hessen. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9
  • Dietwulf Baatz: Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0
  • Dietwulf Baatz: Die gestempelten Ziegel aus dem Bad des Zugmantel-Kastells. Saalburg-Jahrbuch 24, 1967, S. 40–74
  • Astrid Böhme: Die Fibeln der Kastelle Saalburg und Zugmantel. Saalburg-Jahrbuch 29, 1972, S. 5–112
  • Ernst Fabricius, Felix Hettner, Oscar von Sarwey (Hrsg.): Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches/Abt. A, Bd. 2,1. Die Strecken 3 bis 5. Petters, Heidelberg, Berlin und Leipzig 1936, S. 61ff. sowie Tafel 5, Abb. 3 und 4
  • Fritz-Rudolf Herrmann: Kastell Zugmantel und der Limes bei Orlen. Abteilung für Vor- und Frühgeschichte im Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 1983, ISBN 3-8982-2033-8 (Archäologische Denkmäler in Hessen 33)
  • Louis Jacobi in: Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches, (Hrsg. Ernst Fabricius, Felix Hettner, Oscar von Sarwey), Abteilung B, Band II,1 Kastell Nr. 8 (1909)
  • Werner Jorns: Die Ausgrabungen am Zugmantel im Herbst 1935. Saalburg-Jahrbuch 10, 1951 S. 50–54
  • Margot Klee: Der römische Limes in Hessen. Geschichte und Schauplätze des UNESCO-Welterbes. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2232-0, S. 81–87
  • Margot Klee: Der Limes zwischen Rhein und Main. Vom Beginn des obergermanischen Limes bei Rheinbrohl bis zum Main bei Grosskrotzenburg. Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0276-1
  • Marcus Reuter: Cohortes Treverorum am Taunuslimes? Zur Besatzung der Kastell Zugmantel und Holzhausen. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Neue Forschungen am Limes. 4. Fachkolloquium der Deutschen Limeskommission 27./28. Februar 2007 in Osterburken. Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, (= Beiträge zum Welterbe Limes, 3), S. 83−91
  • Hans Schönberger: Plan zu den Ausgrabungen am Kastell Zugmantel bis zum Jahre 1950. Saalburg-Jahrbuch 10, 1951 S. 55–75.
  • Nina Schücker, Thomas Manuel: Der Sigillata-Sammelfund aus Keller 256 des Zugmantelvicus – ein Gefäßensemble aus dem Heiligtum für Iuppiter Dolichenus?. Saalburg-Jahrbuch 54, 2004, S. 161–196
  • C. Sebastian Sommer: Kastellvicus und Kastell. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg 13,1988 S. 457–707

Weblinks

 <Lang> Commons: Kastell Zugmantel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Siehe Fritz-Rudolf Herrmann: Die archäologische Erforschung der Römerzeit in Hessen. In: D. Baatz, F.-R. Hermann: Die Römer in Hessen. Theiss, Stuttgart 1989, S. 18. Die Schrift trägt noch den höchst umständlichen Titel „Nachricht von Gelegenheit einiger Römischen Verschantzungen in den ehemaligen Feld-Zügen in Teutschland aufgeworffen, wie sie gegenwärtig noch befindlich und anzusehen sind, nebst einem bestmöglich verzeichneten Plan auch kurtzen Untersuchung der Zeit und Absicht.“ Autor war Karl-Phillip de Biebourg, ein Sohn des Fürsten Karl von Nassau-Usingen aus morganatischer Ehe.
  2. Martin Kemkes: Das Bild des Kaisers an der Grenze – Ein neues Großbronzenfragment vom Raetischen Limes. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Forschungen zur Funktion des Limes, Band 2. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-2117-6, S. 144.
  3. Siehe ausführlich C. Sebastian Sommer: Kastellvicus und Kastell. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg 13, 1988, S. 457–707.
  4. Margot Klee: Die Kastelle Saalburg und Zugmantel im 3. Jahrhundert. In: Egon Schallmayer (Hrsg.): Der Augsburger Siegesaltar - Zeugnis einer unruhigen Zeit. Saalburgmuseum Bad Homburg v. d. H. 1995, S. 45.
  5. Anne Johnson (dt. Bearbeitung von Dietwulf Baatz): Römische Kastelle. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1987, ISBN 3-8053-0868-X, S. 240.
  6. CIL 13, 11971.
  7. Wiesbadener Tagblatt: Wieder Leben am einstigen Limes (vom 10. April 2010)
  8. Nach Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 74f.
  9. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 152, 20.
  10. Ernst Fabricius, Felix Hettner, Oscar von Sarwey (Hrsg.): Der obergermanisch-raetische Limes des Römerreiches/Abt. A, Bd. 2,1. Die Strecken 3 bis 5. Petters, Heidelberg, Berlin und Leipzig 1936, S.76.
  11. Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 76.
  12. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 151, 19.
  13. Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 76 und Abb. 35.
  14. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 151, 18 und Tafel 18, Abb. 8.
  15. 4,55 m auf der Süd-, West- und Nordseite, 4,55 m auf der Ostseite.
  16. Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 77f. und Abb. 36.
  17. Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 78f. und Abb. 37 und 36.
  18. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 150, 15 und Tafel 18, Abb. 5 und 6.
  19. Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 80 und Abb. 39.
  20. 20,0 20,1 Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 80f.
  21. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 149, 13.
  22. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 149, 12.
  23. Carl Rossel: Die römische Grenzwehr im Taunus. Limbarth, Wiesbaden 1876, S. 92.
  24. Karl August von Cohausen: Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 148, 6.
  25. Dietwulf Baatz: Kleinkastell Eichelgarten am Taunuslimes – römisches Bauwerk oder forstliche Anlage der Neuzeit? In: Peter Henrich (Hrsg.): Perspektiven der Limesforschung. 5. Kolloquium der Deutschen Limeskommission 19./20. Mai 2009 im Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2465-8, S. 156–165 (Beiträge zum Welterbe Limes 5).
  26. Christian Stolz (2013): Archäologische Zeigerpflanzen: Fallbeispiele aus dem Taunus und dem nördlichen Schleswig-Holstein. Plants as indicators for archaeological find sites: Case studies from the Taunus Mts. and from the northern part of Schleswig-Holstein (Germany). - Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde 11. PDF-Datei, 2 MB.

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Wp = Wachposten, Wachturm. Die Ziffer vor dem Schrägstrich bezeichnet den Limesabschnitt, die Ziffer hinter dem Schrägstrich in fortlaufender Nummerierung den jeweiligen Wachturm. Ein zusätzliches Sternchen (*) bezieht sich auf einen Wachposten der älteren Limeslinie.
  2. Die Differenzierung in der Literatur erfolgt durch Zusatz eines * (Sternchens) hinter der Wachturmnummer, die mit einem solchen Sternchen gekennzeichneten Wachtürme gehören der älteren Linie an. Wp 3/4* bezeichnet also eine Holzturmstelle der älteren Linie, während Wp 3/4 einen Steinturm der jüngeren Linie in demselben Limesabschnitt bezeichnet. Vgl. auch Anmerkung zur Bezifferung der Limeswachtürme.
  3. ORL = Nummerierung der Limesbauwerke gemäß der Publikation der Reichs-Limes-Kommission zum Obergermanisch-Rätischen-Limes
  4. ORL XY = fortlaufende Nummerierung der Kastelle des ORL
  5. Ungefähr bei 50° 11′ 35,1″ N, 8° 12′ 7,45″ O50.1930833333338.2020694444444
  6. Bei 50° 11′ 34,7″ N, 8° 13′ 8,7″ O50.1929722222228.2190833333333
  7. Wp 3/16 ungefähr bei 50° 11′ 34,77″ N, 8° 12′ 30,5″ O50.1929916666678.2084722222222, Wp 3/17 etwa bei 50° 11′ 32,83″ N, 8° 12′ 49,64″ O50.1924527777788.2137888888889 und Wp 3/17a ungefähr bei 50° 11′ 30,84″ N, 8° 13′ 11,2″ O50.19198.2197777777778.
  8. Bei 50° 11′ 27,95″ N, 8° 13′ 37,81″ O50.1910972222228.2271694444444
  9. 4,75 m auf der West- und auf der Ostseite, 4,90 m auf des Südseite und 5,05 m auf der Nordseite.
  10. Bei 50° 11′ 31,56″ N, 8° 14′ 10,52″ O50.19218.2362555555556
  11. Bei 50° 11′ 18,55″ N, 8° 14′ 36,14″ O50.1884861111118.2433722222222
  12. 4,70 m auf der Süd-, 4,75 m auf der Nord- und je 4,90 m auf der West- und Ostseite.
  13. Bei 50° 11′ 35,29″ N, 8° 14′ 45,96″ O50.1931361111118.2461
  14. Jeweils 4,00 m auf der Nord-, Ost- und Südseite, 4,10 m auf der Westseite.
  15. Bei 50° 11′ 37,68″ N, 8° 15′ 1,2″ O50.19388.2503333333333
  16. 4,75 m auf der Westseite, 4,90 m auf der Nordseite, 4,65 m auf der Ostseite und 4,70 m auf der Südseite.
  17. Bei 50° 11′ 23,01″ N, 8° 15′ 10,09″ O50.1897258.2528027777778
  18. Bei 50° 11′ 41,23″ N, 8° 15′ 29,02″ O50.1947861111118.2580611111111
  19. Bei 50° 11′ 42,16″ N, 8° 15′ 38,64″ O50.1950444444448.2607333333333
  20. Bei 50° 11′ 22,35″ N, 8° 15′ 53,21″ O50.1895416666678.2647805555556
  21. Ungefähr bei 50° 11′ 45,09″ N, 8° 16′ 6,62″ O50.1958583333338.2685055555556
  22. Bei 50° 11′ 48,06″ N, 8° 16′ 25,99″ O50.1966833333338.2738861111111
  23. Bei 50° 11′ 51,87″ N, 8° 17′ 0,47″ O50.1977416666678.2834638888889
  24. Bei 50° 11′ 51,45″ N, 8° 17′ 0,05″ O50.1976258.2833472222222
  25. "Der Abstand von Wp. 26 an der Oberseelbach-Idsteiner Straße betrug über 1000 m. Das Gelände bietet dazwischen keinen Platz, der einen weiteren Wachtturm erforderte, aber ein Wachtposten 26a könnte immerhin in dem nordwestlichen Teile des Dorfes Dasbach, das auf einer kleinen Terrasse liegt, etwa 600 m von Wp. 26 zu ergänzen sein. Das nordwärts gerichtete Dasbacher Tälchen war von dort gut einzusehen." ORL A 2.1 Strecke 3, S. 82
  26. Etwa bei 50° 11′ 55,8″ N, 8° 17′ 29,4″ O50.1988333333338.2915
  27. Bei 50° 11′ 58,73″ N, 8° 17′ 53,46″ O50.1996472222228.2981833333333
  28. Bei 50° 12′ 0,85″ N, 8° 18′ 7,6″ O50.2002361111118.3021111111111
  29. Bei 50° 12′ 7,3″ N, 8° 18′ 51,67″ O50.2020277777788.3143527777778
  30. 4,00 m auf der Nord-, 3,90 m auf der Ost-, 3,85 m auf der Süd- und 3,80 m auf der Westseite.
  31. Rund 8,0 m an der Westseite, annähernd 9,0 m auf der Ostseite und je 8,5 m auf der Nord- und auf der Südseite.
  32. Nicht nummeriertes Klein-Kastell
  33. Bei 50° 12′ 3,84″ N, 8° 18′ 59,04″ O50.2010666666678.3164
  34. An der Nordseite 68 m, an der Südseite 66 m, an der Ostseite 46 m und an der Westseite 48 m Länge, in der Grabenmitte gemessen.
  35. Bei 50° 12′ 14,94″ N, 8° 19′ 9,72″ O50.204158.3193666666667
  36. Bei 50° 12′ 20,98″ N, 8° 19′ 24,56″ O50.2058277777788.3234888888889
  37. 3,95 m auf der Nord-, 3,95 m auf der Ost-, 4,10 m auf der Süd- und 4,05 m auf der Westseite.

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Datum Bild Autoren Titel der Abeit
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
DOI: 10.1098/rspb.2019.0934
24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
DOI: 10.1098/rspb.2019.0715
15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
DOI: 10.1038/s41586-019-1370-5
11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
DOI: 10.1371/journal.pone.0216718
02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
DOI: 10.1186/s40850-019-0043-z
27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
DOI: 10.1038/s41586-019-1345-6
26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
DOI: 10.1126/sciadv.aaw5873
20.06.2019 M. Rageot, A. Mötsch, B. Schorer, D. Bardel, A. Winkler, F. Sacchetti, B. Chaume, P. Della Casa, S. Buckley, S. Cafisso, J. Fries-Knoblach, D. Krausse, T. Hoppe, P. W. Stockhammer, C. Spiteri Was die Kelten tranken
DOI: 10.1371/journal.pone.0218001
08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
DOI: 10.1177/0959683619846979
06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
DOI: 10.1038/s41586-019-1279-z
03.06.2019 Braun, David R., et al. Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
DOI: 10.1073/pnas.1820177116
07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1371/journal.pone.0215214
01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
DOI: 10.1038/s41586-019-1139-x
22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
DOI: 10.1038/s41598-019-38706-4
11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
DOI: 10.1016/j.cell.2019.02.035
11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1067-9
10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
DOI: 10.1038/s41559-019-0860-z
10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
DOI: 10.1126/science.aav3218
14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
DOI: 10.1038/s41598-019-41033-3
05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
DOI: 10.1371/journal.pone.0211562
27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1820745116
18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
DOI: 10.1073/pnas.1814087116
20.12.2018 Philipp Gunz et al. Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution
DOI: 10.1016/j.cub.2018.10.065
20.12.2018 Lüdecke, T. et al. Du bist, was du isst: Frühe Urmenschen ernährten sich äußerst flexibel
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20.12.2018 Anna Shevchenko, Andrea Schuhmann, Henrik Thomas, Günter Wetzel Entschlüsselung von 6000 Jahre alten Rezepten
DOI: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0206483
20.12.2018 Was uns Töpfe und Schalen über Migration im prähistorischen Ägypten erzählen können
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20.12.2018 Harald Floss, Andreas Pastoors (Eds.) Höhlenkunst aus der Eiszeit
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27.09.2018 F. A. Karakostis, G. Hotz, V. Tourloukis, K. Harvati Urmenschen mit Fingerspitzengefühl
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04.09.2018 Fuss, J., Uhlig, G., Böhme, M. Schon unsere Vorfahren vor 12,5 Millionen Jahren aßen Süßes und entwickelten Fettleibigkeit
DOI: 10.1371/journal.pone.0203307
04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
DOI: 10.1098/rsos.180825
23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
DOI: https://www.doi.org/10.1038/s41586-018-0455-x
27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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29.06.2018 Sabine Gaudzinski-Windheuser et al. Hieb- und Stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41559-018-0596-1
29.06.2018 C. Meyer, C. Knipper, N. Nicklisch, A. Münster, O. Kürbis, V. Dresely, H. Meller, K. W. Alt Massengrab aus Halberstadt belegt neue Facette jungsteinzeitlicher Gewalt
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19.06.2018 Estrada, A. et al. (2018) Primaten in Gefahr
DOI: 10.7717/peerj.4869
19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
DOI: 10.1186/s13104-018-3340-7
19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
DOI: 10.1073/pnas.1721509115
18.06.2018 Mark Lipson et al. Fenster in die Vergangenheit
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15.05.2018 Ralph L. Holloway, Shawn D. Hurst, Heather M. Garvin, P. Thomas Schoenemann, William B. Vanti, Lee R. Berger, and John Hawks Betreffend Hominidengehirne: Größe spielt keine Rolle
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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15.05.2018 Ludwig D. Morenz, Beryl Büma Gesichter im Alten Ägypten und der Steinzeit
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15.05.2018 Marcia S. Ponce de León, Toetik Koesbardiati, John David Weissmann, Marco Milella, Carlos S. Reyna-Blanco, Gen Suwa, Osamu Kondo, Anna-Sapfo Malaspinas, Tim D. White, and Christoph P. E. Zollikofer Das Innenohr ist ein Kompass für die Ausbreitung des Menschen
DOI: 10.1073/pnas.1717873115
29.03.2018 Herrle, J.O. et al. Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
DOI: 10.1038/s41598-018-22453-z
29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
DOI: 10.1038/s41598-018-22995-2
29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
DOI: 10.1038/s41598-018-23541-w
21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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24.02.2018 Mathieson et al. Alte Genome beleuchten Vorgeschichte Südosteuropas
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24.02.2018 Olalde et al. Bislang größte Studie alter DNA beleuchtet das Glockenbecherphänomen im vorgeschichtlichen Europa
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24.02.2018 David Reich, Ron Pinhasi, Wolgang Haak, et al. Wie der Glockenbecher durch Europa wanderte
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24.02.2018 Iain Mathieson, Ron Pinhasi, David Reich et al. Als Jäger und Sammler auf Migranten trafen
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01.12.2017 A.A. Macintosh; J.T. Stock, R. Pinhasi Prähistorische Frauen hatten kräftigere Arme als heutige Spitzensportlerinnen
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20.11.2017 Anna Szécsényi-Nagy et al. DNA-Analysen geben Aufschluss über die Besiedlung der Iberischen Halbinsel
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06.09.2017 Gerard D. Gierlińskia et al. 5,7 Millionen Jahre alte fossile Fußabdrücke fordern etablierte Theorien über die menschliche Evolution heraus
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03.08.2017 Dorothée G. Drucker et al. Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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27.07.2017 Andre Carlo Colonese, Jessica Hendy, Alexandre Lucquin, Camilla F. Speller, Matthew J. Collins, Francesco Carrer, Regula Gubler, Marlu Kühn, Roman Fischer, Oliver E. Craig Seltener Weizenfund in bronzezeitlicher Lunch-Box aus dem Schweizer Hochgebirge
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29.06.2017 Gresky et al. Rätselhaftes Totenritual am Göbekli Tepe
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23.05.2017 Jochen Fuss, Nikolai Spassov, David Begun, Madelaine Böhme Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
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27.04.2017 Viviane Slon et al. Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
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24.04.2017 Antje Karbe Musikinstrument aus der Eiszeit
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23.03.2017 Johannes Seiler Ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit
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17.01.2017 Kaplan JO, Pfeiffer M, Kolen JCA, Davis BAS Spiel mit dem Feuer – wie Eiszeitjäger das Landschaftsbild Europas prägten
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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25.11.2015 Eleni Panagopoulou, Vangelis Tourloukis, Nicholas Thompson, Athanassios Athanassiou, Georgia Tsartsidou, George E. Konidaris, Domenico Giusti, Panagiotis Karkanas & Katerina Harvati Altsteinzeitlicher Schlachtplatz für Elefanten in Griechenland entdeckt
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08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
DOI:
09.04.2010 Berger et al. Neuer Australopithecus entdeckt
DOI: 10.1126/science.328.5975.154
25.03.2010 Krause, J. et al. Neue Menschenform entdeckt
DOI: 10.1038/nature08976
02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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