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Kastell Aequinoctium


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Kastell Fischamend
Alternativname Aequinoctium/Aequinoctaiae
Limes Oberpannonien
Abschnitt Strecke 2,
Datierung (Belegung) unbekannt
Typ Alenkastell ?
Einheit a) ala I Thracum victrix ?
b) equites Dalmatae
Größe unbekannt
Bauweise Steinkastell ?
Erhaltungszustand archäologisch nicht nachgewiesen
Ort Fischamend
Geographische Lage 48° 7′ 0″ N, 16° 37′ 0″ O48.11666666666716.616666666667Koordinaten: 48° 7′ 0″ N, 16° 37′ 0″ O
Vorhergehend Kastell Ala Nova (westlich)
Anschließend Kleinkastell Höflein (östlich)
Limes3.png
Die Lager der Kastelle in Fischamend und Schwechat mit der sie verbindenden Limesstraße
Datei:Fischamend Lage d.Fundstätten 1902.jpg
Lage der Fundstellen in Fischamend nach den Befunden der Grabung im Jahr 1902
Datei:Fischamend Gebäude Getreideplz. 1902.jpg
Fundstelle Getreideplatz in Fischamend nach den Befunden der Grabung im Jahr 1902
Datei:Funde Fischamend 1984.jpg
Fundauswahl der Grabung Enzersdorferstraße (Fingerring, gestempelte Keramik und Ziegelstempel der legio X)
Vexillum der Ala I Thracum victrix
Datei:Nekropole Aequinoctium 1902.jpg
Gräberfeld Fischamend nach den Befunden der Grabungen in den Jahren 1900-1901
Der Marktturm in Fischamend beherbergt heute das Stadtmuseum

Kastell Aequinoctium war Bestandteil des pannonischen Limes in Österreich. Es befindet sich im Bundesland Niederösterreich, Bezirk Wien-Umgebung, auf dem Gemeindegebiet von Fischamend. Neben dem Kastell (Reiterlager) werden in diesem Artikel zusätzlich die Wachtürme von Fischamend, Maria Ellend und Regelsbrunn beschrieben.

Name

Der antike Name des Kastells bedeutet „Nachtgleiche“ und wird in der Tabula Peutingeriana, im Itinerarium Antonini sowie in der Notitia Dignitatum[1] (Aequinoctiae) erwähnt. Der österreichische Archäologe Friedrich von Kenner vermutete zuerst einen Abschreibfehler des Kopisten, da er diesen Begriff (Aequinoctium anstatt Aequilancium)[2] nicht unbedingt mit einem Militärstützpunkt der Donaugrenze in Zusammenhang bringen wollte. Dennoch ging auch für ihn der ungewöhnliche Name dieses Ortes auf die Entfernung zwischen Vindobona (Wien) und Carnuntum (Bad Deutsch-Altenburg) zurück, da er genau zwischen den beiden Legionslagern lag. Sollte dieser Umstand aber nicht dem Ortsnamen zugrunde liegen, so

„… zielt gewiss der Sinn des ersten Teiles des Namens (aequi-) auf die Lage dieses Postens auf halbem Wege zwischen Vindobona und Carnuntum ab.“[3]

Der Ansicht Kenners, dass der antike Name von Fischamend auf eine gleiche Entfernung von beiden Richtungen her hinweist, schlossen sich auch András Graf, Emil Höring und Wolf-Armin von Reitzenstein an. Wilhelm Kubitschek hob in diesem Zusammenhang hervor, dass nach Eduard Polaschek

„..der Name Aequinocto, wohl dem Soldatenwitze entsprungen und eine militärische Raststation zu bezeichnen scheint. Hier erreichten und überschritten die vom Stammlager Carnuntum bis nach Vindobona westwärts patrouillierenden Legionäre den Zenit ihrer täglichen oder in mehrtägigen Intervallen sich wiederholenden Ost-West-Bewegung“.

Lage

Der historische Kern von Fischamend und seiner römerzeitlichen Fundstellen liegen auf einer Schotterterrasse, die durch die Fischa geteilt wird. Auch heute noch zeigt sich ein deutlicher Abfall der nördlichen Terrassenkante zum Schwemmland der Donau, der heutigen Schüttlau. Diese Art von großflächigen Schotterterassen prägen die Landschaft von Wien bis Bad Deutsch-Altenburg. Die den Strom zufließenden Wasserläufe durchstoßen diese und bilden dabei kleine Täler mit steil ansteigenden Uferwänden. Auch die Fischa, die durch den Zusammenfluss des Fischerbaches mit dem Reisenbach entsteht, strömt auf dem Grund einer solchen – rund 3 km breiten – Talsohle zur Donau.

Der Ort lag in der Antike ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Carnuntum und Vindobona. Während die Tabula Peutingeriana[4] Aequinoctium mit 14 Meilen von Carnuntum als auch von Vindobona angibt, geht aus dem Itinerarium Antonini[5] keine genaue Angabe der Entfernungen hervor (Aequinoctio et Ala Nova in media).

Forschungsgeschichte

Frühe Beobachtungen

Die ersten Erwähnungen von Mauerresten eines Kastells bei Fischamend stammen aus den Jahren 1736–1737, als die Engländer Jeremiah Milles und Richard Pococke Europa bereisten. Auf dem Weg von Wien nach Petronell gelangten sie eines Tages in eine kleine Stadt an einem Fluss, der Fischa genannt wurde. Ungefähr eine Viertelmeile davor bemerkten sie an der rechten Straßenseite einen Graben und Mauerreste, die ein größeres Stück Land umgaben, das in der Mitte kleine Schutthügel aufwies, genau so wie sie es bei den Ruinen von Petronell gesehen hatten. Die Ruinen an der Fischa waren bereits von Luigi Ferdinando Marsigli beschrieben worden.[6]

Auch M. Klein berichtet von den Überresten eines ungewöhnlich großen Kastells, das auf halbem Weg zwischen Maria Ellend und Fischamend gelegen haben soll. Es soll 1589 Klafter von Fischamend und 944 Klafter von Maria Ellend entfernt gewesen sein und sich bis zu 256 Klafter am Donauufer entlang erstreckt haben. Johann Christoph von Jordan stellte den römischen Ursprung der Ruinen entschieden in Abrede, da er sie für aus dem Mittelalter stammend hielt. Friedrich von Kenner hielt sie wiederum für römisch.

Weitere Nachrichten über das römische Fischemend kennen wir noch aus den Antiquarischen Erforschungen eines gewissen F. F. Wachter, die er anlässlich einer Fahrt nach Petronell, um 1821, verfasste. Ein Pfarrer erzählte ihm von einer Reihe von Grabhügeln

„… die am östlichen Eingang in den Flecken hart bey einer Feldkapelle lagen, in denen römische Münzen nebst Bruchstücken von Gefäßen gefunden wurden“.

Überreste einer Wallanlage fanden sich angeblich auch am rechten Ufer der Fischa:

„… etwa 400 Schritte unter der Pfarrkirche“. Neben Spuren einer Römerstraße bei Fischamend „parallel mit der Poststraße“ und „… etwa bis gen Ellend hin“ wird dann vor allem auf Spuren einer ganzen Kette von römischen Kastellen hingewiesen, „… mit doppelten Walle vom Kreuz an bis zu einem Straßenbuckel, links längst der Poststraße hinziehend.“

Kleinfunde, die zwischenzeitlich immer wieder gemacht wurden, gingen verloren, so ein stark beschädigter Mithrasaltar, der einen schon um 1850 in Schwadorf entdeckten Exemplar sehr ähnlich gewesen sein soll, und ein beim Bahnbau Götzendorf an der Leitha–Klein-Schwechat aufgetauchter säulenförmiger Stein mit einer aus mehreren Zeilen bestehenden Inschrift, vermutlich ein Meilenstein. Danach wurden öfters systematische Grabungen durchgeführt oder bei diversen Erdarbeiten Zufallsfunde geborgen.

1900-1901

Die erste wissenschaftliche Grabung wurden von Oberst Maximilian von Groller-Mildensee durchgeführt. Vor den Häusern Fischamend Nr. 1 und 2 wurde anlässlich der Aufbringung einer neuen Straßenpflasterung ein aus Ziegelplatten (Tegulae) gemauerter Kanal beobachtet. In Fischamend Nr. 1 und in der Hainburgerstraße 16 wurde in einem Wirtschaftsgebäude ein 4 × 5 m großer Ziegelboden entdeckt. Die Ziegelstempel stammten von der Legio X Gemina, weiters wurde eine Brandschicht festgestellt. Im Hof desselben konnte eine quer verlaufende Mauer unter dem Bodenniveau sondiert werden.

Groller-Mildensee führte 1901 im Viehhof die Ausgrabungen fort und konnte dabei mehrere römische Mauerreste freilegen. Eine Schwelle aus Gusswerk und ein mit Klaubsteinen gepflasterter Platz werden in diesem Zusammenhang erwähnt. In einer Brandschuttschicht konnten diverse Kleinfunde geborgen werden. Südlich des Anwesens, auf einer Ackerfläche, wurde ein rot verfärbter Lehmstampfboden von 10 × 18 m entdeckt; es folgte ein Kiesstreifen, den Groller als Rest einer Straße deutete. An Kleinfunden konnten Münzen des Trajan bis Septimius Severus, diverse Keramik, Terra Sigillata, Eisenfragmente und Ziegel sichergestellt werden.

Weitere Ausgrabungen erfolgten am Getreideplatz. Hier gelang es Groller, die Reste zweier Gebäude freizulegen. Im Gebäude A (zwei Räume, rund 10,20 × 10,75 m) wurden Überbleibsel von Glasfluss gefunden. Im Gebäude B (eine Mauerecke von 6,4 m und 6 m) konnte ein Heizkanal und davor Pfostenlöcher erkannt werden. An Fundobjekten konnten Glasfragmente, eine Kupferpfanne, eine Lanzenspitze, Reste von bemalten Wandverputz und das Fragment einer Gewandfibel sichergestellt werden.

1903

Diese Untersuchung wurde vom Grabungsleiter von Carnuntum, Alois Hauser, durchgeführt. Er konnte unter anderem in den Fundamenten des Stadtturmes römisches Mauerwerk nachweisen. An der Kreuzung der Straße Wien – Preßburg (Bratislava) mit der Bahnlinie Götzendorf an der Leitha–Klein-Schwechat wurden Bruchstücke eines Meilensteines gefunden, die allerdings bis heute als verschollen gelten.

1940

Beim Bau einer Industriesiedlung zwischen Bahnhof Fischamend-Markt und der Bundesstraße Wien – Preßburg kamen römerzeitliche Kochgruben mit Keramik und Speiseresten zutage. Die dabei gemachten Keramikfunde stammen aus dem 2./3. Jahrhundert.[7]

1956

Vor dem Haus Enzersdorferstraße 3, beim Getreidemarkt, wurde bei Setzung eines Lichtmastens eine nach West-Ost orientierte Bestattung angeschnitten (Franz Hampl), die zwar aus dem Mittelalter stammte, aber in römischen Siedlungsboden eingetieft war. Das Skelett wurde in gestreckter Rückenlage zusammen mit dem Rest eines eisernen Gegenstandes (Messer?) vorgefunden. In dieser Siedlungsschicht wurden Teile eines Estrichs bestimmt und Keramikscherben geborgen. Die Knochen wurden in die Anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums in Wien gebracht.[8]

1975

Im Hof des Gasthaus Schirmer kamen 1975 bei Fundamentierungsarbeiten für eine Gartenmauer wieder römische Funde zutage (Sigillata-Bilderschüssel, grautonige Scherben und eine Tonkugel). Die Funde befinden sich heute in Privatbesitz.[9]

1984

Diese Grabung des Bundesdenkmalamt Wien (BDA) wurde gemeinsam mit dem Kultur- und Museumsverein Mannersdorf am Leithagebirge durchgeführt. Auf der Parzelle 216/2, Enzersdorferstraße war die Errichtung eines Wohnblocks geplant. R. Wimmer konnte in der Baugrube Enzersdorferstraße 5 an den Wänden mehrere grubenartige Verfärbungen beobachten. Im teilweise untersuchten Aushubmaterial konnten auch zahlreiche Funde ausgelesen und bei einer anschließenden Begehung der Parzellen noch weitere Streufunde gemacht werden. Das BDA untersuchte die Baugrube bis 4,7 m unter dem heutigen Niveau; dabei konnten zwei Gruben als Zisternen mit hölzerner Auskleidung identifiziert werden. Eine andere Grube mit Pfostenlöchern war mehrschichtig verfüllt, unter anderem mit einer Brandschicht. Grube 10 war 2,7 m in den Schotter vertieft und zeigte an den Rändern teilweise Kalkrückstände (Kesselstein?); sie wurde ebenfalls als Zisterne angesehen. An Fundobjekten wurde dokumentiert: Keramikscherben (Terra Nigra, Terra Sigillata), eine Münze des Mark Aurel (Prägejahr 176 oder 178 n. Chr.), das Fragment eines Silvanusaltars aus Kalkstein (gefunden bei der Begehung), diverse Eisenfragmente, Tierknochen, eine beinerne Nadel, Teile von Bekleidung, ein Fingerring, eine Fibel und Ziegelstempel der Legio X Gemina.[10] Die Funde befinden sich heute teilweise in Privatbesitz.

1986

1986 wurde bei Verlegung einer Gasleitung in der Flur „Neurisse“, etwa 3,85 km südöstlich der Pfarrkirche, eine Abfallgrube mit kaiserzeitlichem Fundmaterial (Keramik) festgestellt. Die Funde befinden sich in Privatbesitz.[11]

2000

Die Grabung wurde vom BDA durchgeführt. Im Süden von Fischamend-Markt konnte auf Parzelle 991/1 anlässlich der Errichtung einer Gasleitung eine Fläche von 800 m² durch das BDA (Christian Mayr) untersucht werden. Die dabei festgestellten Pfostenlöcher und ein Fundamentgräbchen gehören zu einem römerzeitlichen Holzbau. Die Fundstelle liegt 3 km südöstlich des Ortes und 2,5 km nördlich des Ludwighofes. Die Fundobjekte, Keramikgefäße, werden vom BDA verwahrt.[12]

Kastell

Die Lage des Kastells ist bis dato unbekannt geblieben; laut den frühen Berichten könnte es sich auch auf der Niederterrasse nördlich des heutigen Ortskernes befunden haben. Die bisherigen Befundaufnahmen auf der Hochterrasse lassen keine eindeutige Aussage für eine Nutzung als militärischen Stützpunkt zu. Allgemein wird das Reiterlager aber am rechten Flussufer, genau unter der heutigen Ortschaft Fischamend, vermutet, obwohl einige Gründe dagegen sprechen wie zum Beispiel die gute Einsicht auf das Lager von beiden Uferhängen her oder auch die ständige Gefahr durch Hochwasser. Doch bisher konnte nach kleineren Untersuchungen auch nichts Gegenteiliges festgestellt worden.

Funktion und zeitliche Einordnung

Der Zweck dieses Kastells kann nur der Flankenschutz der beiden Legionslager Vindobona und Carnuntum gewesen sein. Von den Talhängen rund um Fischamend hat man außerdem bei klarem Wetter eine ausgezeichnete Fernsicht über das Wiener Becken bis zum Schneeberg, der Rax und den beiden Ufern der Donau bis zur slowakischen und ungarischen Grenze. Da in Fischemand selbst aber bisher keine großflächigen archäologischen Grabungen durchgeführt werden konnten, ist eine Datierung des Kastells reine Spekulation. Friedrich von Kenner glaubte, dass es unter Vespasian errichtet wurde. Eduard Polaschek meinte, dass Aequinoctium auch noch im 2. Jahrhundert n. Chr. kein Auxiliarlager, sondern nur ein wichtiger Beobachtungsposten an diesem Abschnitt der Donaugrenze war. Er berief sich dabei auch auf die von Groller beschriebenen Türme bei Fischamend, hierbei vor allem auf den Holzturm (siehe unten), wollte sich aber nicht endgültig darauf festlegen, da ihm auch der Fund des Ziegelbodens aus der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts bekannt war. Im Übrigen wies für Polaschek der Name Aequinoctium sowieso nur auf eine Art militärischer “Raststation” aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. hin (siehe oben). Erich Swoboda dachte an eine Errichtung des Kastells unter Claudius, wollte dabei jedoch nicht ausschließen, dass dieses Gebiet für das römische Oberkommando aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit (eine bis zu 15 km tiefe, versumpfte Zone, nur gering besiedelt) und durch Klientelverträge mit den Stämmen nördlich der Donau ohnehin als genügend abgesichert galt und ein eigenes Kastell in diesem Abschnitt daher nicht notwendig war. Seiner Ansicht nach wurde das Auxiliarkastell erst unter Domitian errichtet, da sich die Verträge mit den Barbaren als zu brüchig erwiesen hatten. A. Neumann nahm für Aequinoctium das 1. oder 2. Jahrhundert n. Chr als Zeitpunkt für dessen Erbauung an.

Garnison

Aufgrund des Mangels an geeigneten Fundmaterial (vor allem Inschriften) und dem Umstand, dass das Kastell bis heute nicht lokalisiert werden konnte, lassen sich über seine Besatzung keine stichhaltigen Angaben machen. Das Kastell wurde wahrscheinlich von einem der beiden benachbarten Legionslager aus versorgt da z.B. Ziegelstempel der legio X Gemina aus Fischamend ja hinreichend bekannt sind. Die Archäologen Jenő Fitz und János Szilágyi waren der Meinung, dass in Aequinoctium gar keine Auxiliartruppe stationiert war. Dennoch wollte Fitz aufgrund der Angaben auf einem Militärdiplom aus Brigetio (133 n. Chr) in Betracht ziehen, dass Angehörige der in diesem Diplom genannten Einheit, der ala I Thracum victrix, auch westlich von Carnuntum entweder in Ala Nova (Schwechat) aber eben auch in Aequinoctium stationiert gewesen sein könnten. Für die Spätantike lässt sich, aufgrund der Erwähnung in der Notitia Dignitatum,[13] eine Reitereinheit der equites Dalmatae nachweisen.

Vicus

Die Lage des römischen Siedlungsplatzes (Vicus) kann durch eine Reihe von baulichen Überresten und Kleinfunden bestimmt werden:

  • zwischen Bahnhof und Bundesstraße: Kochgruben mit Keramik und Tierknochen,
  • Enzersdorferstr. 3: fünf Siedlungsgruben/Zisternen/Keramik/Silvanusaltar,
  • Getreideplatz: Reste von zwei Gebäuden,
  • Hainburgerstraße 16 (ehem. Nr. 1): Ziegelkanal/Mauerreste/Ziegelstempel der Legio X gemina,
  • Hainburgerstr. 18/2: Mauerreste.

Im Flussbett der Fischa fanden sich außerdem Reste von Holzpfählen, die vermutlich zu einer Brücke gehört haben.

Gräberfeld

1900 wurde durch Oberst Maximilian von Groller-Mildensee auch das Gräberfeld von Aequinoctium näher erforscht. Am rechten Uferplateau der Fischa, direkt bei der Bundesstraße, konnten zwei Reihen römerzeitlicher Gräber, insgesamt 8, entdeckt und näher untersucht werden (bustum-Bestattungen). Gefunden wurde ein Kindersarkophag und einige Kleinfunde. 1906 konnte von Josef Bortlik in der Hainburgerstraße 143 ein Ziegelplattengrab, das ein Skelett enthielt, ausgegraben werden. Am 10. Juni 1922 war östlich vom Eingang Hainburgerstr. 111 ebenfalls ein römisches Skelettgrab aus dem 4. Jahrhundert beobachtet worden. In der Folgezeit stieß man bei Baumaßnahmen oder Erdarbeiten immer wieder auf derartige Grabanlagen. Die Funde konnten aber bedauerlicherweise zum größten Teil nicht sichergestellt werden und verschwanden spurlos.

Limesverlauf vom Kastell Aequinoctium bis zum Kleinkastell Höflein

ON/Name Beschreibung/Zustand
Wachtürme Fischamend Östliche Türme: Groller-Mildensee konnte in den Jahren 1901 bis 1903 an beiden Ufern der Fischa zwei steinerne Wachtürme freilegen. Vom östlichen Turm fand sich auch der hölzerne Vorgängerbau.

Von letzteren fanden sich noch spärliche Reste der unteren Balkenlage. Die NW-Ecke, ein Teil der Ostseite und die Reste eines Pfahls von der Südseite. Aufgrund dieser Befunde vermutete Groller einen quadratischen Turm. Die N-Seite maß 4,50 m, die anderen waren vermutlich in etwa gleich lang. Der Turm war zusätzlich von einer kreisrunden 80 cm breiten Umwehrung umgeben (Durchmesser 15 m) und durch Feuer vernichtet worden. In seiner NW-Ecke fanden sich noch geschmolzene Reste von Schildbuckeln und Helmen, darunter auch ein Sesterz aus der Zeit Kaiser Nervas, ein Hinweis darauf, dass der Turm vermutlich im letzten Jahrzehnt des 1. Jahrhunderts n. Chr. zerstört worden ist. Von seiner Konstruktion her war er mit den Türmen am obergermanischen Limes vergleichbar im Gegensatz zu diesen aber zusätzlich mit einer steinernen Mauer umgeben. 94 m östlich, etwas näher am Donauufer, stand der Steinturm, der 6 × 6 m im Quadrat maß. Teilweise war auch noch etwa bis zu 70 cm hoch aufgehendes Mauerwerk vorhanden. Da auch zahlreiche Ziegelbruchstücke gefunden wurden, vermutete Groller-Mildensee, dass er mit einem Ziegeldach abgedeckt war. Tierknochen und Scherben von Gebrauchsgeschirr wiesen weiters darauf hin, dass der Turm wohl ständig besetzt war. Außerhalb des Turmes wurde noch ein eiserner Stilus und eine Pilumspitze geborgen.

Westlicher Turm: Vom zweiten Steinturm, westlich von Fischamend, konnten die Süd- und Westfront, je ein Teil der Ost- und der Nordseite sowie ein Stück des Bodenestriches aufgedeckt werden. Die Abmessung ergaben ein Rechteck von 6,38 × 6,68 m. Das Turmfundament wies eine 1,75 m hohe und 80 bis 90 cm starke massive Mauerstruktur auf, die aus ungewöhnlich großen Bruchsteinquadern zusammengefügt war. Die solide Bauweise erklärte sich Groller-Mildensee aus dem umliegenden Terrain, da die Sicht auf die Donau von hier etwas eingeschränkt war und der Turm damit höher als üblich gewesen sein muss. An seiner Westseite konnte Groller auch eine Grabstätte aufdecken. An der Fußseite des Skelettes lagen noch die Nägel für die Sohlenbefestigung. Wahrscheinlich handelte es sich hierbei um das Grab eines römischen Soldaten, da Form, Größe und Verteilung der Nägel mit Abdrücken auf Ziegeln und mit vergleichbaren Funden aus Carnuntum übereinstimmten.

Datei:Fischamend WT Ost 1902.jpg
Die östlichen Wachtürme in Fischamend nach den Befunden der Grabung in den Jahren 1900-1901
Datei:Fischamend W-WT 1902.jpg
Der westliche Wachturm in Fischamend nach den Befunden der Grabung in den Jahren 1900-1901
Wachtürme Maria Ellend Der Ort liegt ungefähr 16 km westlich von Schwechat und gehört zur Gemeinde Haslau-Maria Ellend (Bezirk Bruck an der Leitha). Groller-Mildensee konnte von 1901 bis 1903 drei Türme nordwestlich, nur wenige Meter vom Donauufer entfernt, weiters eine römerzeitliche Gebäudegruppe 1 km vom Ellender Hof und noch eine dritte 2,5 km westlich der letztgenannten freilegen.

Die alte Kirche: Die Region um Maria Ellend wurde des Öfteren mit dem Vorhandensein römischer Wach- und Beobachtungsposten in Verbindung gebracht. F. v. Kenner positionierte einen solchen oberhalb von Elend, wobei er sich hierbei wieder auf M. Klein berief. 1896 stieß eine k.u.k. Pioniertruppe beim Wegebau im NW von Maria Ellend auf eine „bis dahin nicht bekannte Mauer“. Man glaubte hierbei die Reste der so genannten „alten Kirche“ vor sich zu haben, da nach einer Eintragung in der Pfarrchronik die Dorfkirche von Maria Ellend bis 1770 direkt am Donauufer gestanden hatte. 1901 legte Groller-Mildensee im Auftrag der Limeskommission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften die Mauerreste wieder frei, da man hier einen Wachturm vermutete. Aufgrund der Beschaffenheit des Mauerwerkes deutete er es in der Folge auch als Überrest solch eines Turmes der auch nachantik genutzt wurde.

Turmanlagen Ellender Hof: Im Zusammenhang mit der Erforschung der Limesstraße, 1901, war die Limeskommission zur Auffassung gelangt, dass diese nahe am so genannten Ellender Hof vorbeigeführt haben musste. Obwohl im Zuge der Untersuchungen keinerlei Spuren einer Römerstraße entdeckt werden konnten, fand man dennoch Reste von mindestens zwei Ansiedlungen, von denen man vermutete, dass auch sie im irgendeinen Zusammenhang mit der Grenzsicherung gestanden hatten. Besatzung, genaue Datierung und Funktion dieser Anlagen konnten nicht zweifelsfrei eruiert werden.

Gebäudegruppe 1: Diese lag ein Kilometer westlich vom Ellender Hof. Sie bestand aus fünf Gebäuden, von denen eines Groller-Mildensee als Turmbau deutete. Bei dieser verstreuten Ansiedlung konnte ein 230 m westlich der Häusergruppe liegendes Gebäude ebenfalls als Straßenturm erkannt werden. Der Unterschied zu anderen bisher bekannten Türmen bestand darin, dass dieser eine etwas geringere Größe aufwies. Seine Maße betrugen nur 12,45 × 12,80 × 11,65 × 12,70 m. Der Turm war weiters von einer 4,80 × 4 m messenden Umwehrung umgeben.

Gebäudegruppe 2: Die andere - etwa 2,5 km entfernte - Gruppe setzte sich aus drei Bauwerken zusammen von denen das nördliche ebenfalls als Straßenwachturm angesehen wurde. Dieser weist einen rechteckigen Grundriss von 9,7 × 8,2 m auf. Die Mauerstärke betrug 4,20 × 4,35 m. Die Fundamente lagen auf einer Schicht Rollschotter, ein wenig aufgehendes Mauerwerk war ebenfalls noch vorhanden. Auch dieser Turm war zusätzlich von einer Umwehrung umgeben.

Ungefähr 1,80 m von der nordöstlichen Seite der Turmumwehrung wurde ein weiteres Gebäude entdeckt (quadratisch, 3,50 × 3,20 m, Stärke der Mauer rund 1 m). Aus der Lage der Bauten zueinander zog Groller-Mildensee den Schluss, dass diese möglicherweise als Sperr- und Kontrollposten gedient hatten.

Datei:Alte Kirche bei Ma.Ellend 1902.jpg
Die Mauerreste der sog. „alten Kirche“ nach ihrer Freilegung im Jahr 1902
Wachturm Regelsbrunn 600 m südöstlich von Bruck/Leitha, befindet sich die Ortschaft Regelsbrunn. Hier entdeckte Groller-Mildensee die Fundamente von zwei Gebäuden, aufgehendes Mauerwerk war nicht mehr vorhanden, vereinzelt fanden sich aber noch Bruchstücke römischer Ziegel. Die Fundamente, noch relativ gut erhalten, maßen 30–50 cm in der Höhe und 40–50 cm in der Breite. Sie waren von derselben Machart wie beim Wachturm „in der Sulz“ bei Höflein. Beim östlichen der beiden Gebäude fiel vor allem die Größe seiner beiden Räume auf (17,25 × 9,90 m und 10,95 × 7,75 m). Das westlich gelegene (nur ein Raum, 5,50 × 6,60 m), wurde von Groller-Mildensee als Wachturm angesehen. Weiters wurden noch einige Kleinfunde, Terra Sigillata und zwei Münzen des Valerian und des Maximianus gefunden.
Burgus Rohrauer Wald Dieser Gebäudefund wurde im Zuge der Straßenforschungen der Limeskommission, 1900, durch Groller-Mildensee beschrieben. 1899 entdeckt, wurde er ein Jahr später wieder überbaut und war danach für genauere Untersuchungen nicht mehr zugänglich. Neben einem etwas größeren wurde noch die Reste ein unregelmäßig viereckiges Gebäude (Maße 10 × 11 m) freigelegt. Da die Abmessungen dafür etwas zu groß schienen, wurde es von Groller-Mildensee nur unter Vorbehalt als Straßenturm eingeordnet. Seine flächenmäßige Ausdehnung deutete eher auf einen Burgus hin, gegen den aber wiederum die viel zu geringe Mauerstärke (60 cm) sprach.

Denkmalschutz

Die Anlagen sind Bodendenkmäler im Sinne des Österreichischen Denkmalschutzgesetzes. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden ohne Genehmigung des Bundesdenkmalamtes stellen eine strafbare Handlung dar. Zufällige Funde archäologischer Objekte (Keramik, Metall, Knochen etc.), sowie alle in den Boden eingreifenden Maßnahmen sind dem Bundesdenkmalamt (Abteilung für Bodendenkmale) zu melden.

Hinweise

Von Wien aus erreicht man Fischamend über die Ost Autobahn A4, weiter auf der B9 Richtung Enzersdorf/Fischa und dann entlang der B60, der Preßburger- und Leitha-Bundesstraße. Über den Donau-Radweg von Wien am rechten Donauufer bis nach Orth an der Donau, von dort über die Donau nach Fischamend.

Das 1927 eröffnete Heimatmuseum ist im so genannten Fischaturm untergebracht, der 1050 als Grenzwachturm unter Heinrich III. errichtet worden war. Die Dauerausstellung auf sechs Stockwerken präsentiert die Geschichte des Ortes. Im 1. Stock sind Funde aus dem römischen Aequinoctium ausgestellt. Zu sehen sind zahlreiche Tongefäße, Becher, Lämpchen, Ziegel und Keramikbruchstücke sowie eine Reihe römischer Münzen.

Siehe auch

Literatur

  • Maximilian von Groller-Mildensee: Der Römische Limes in Österreich. Heft III, 1902, S. 12ff.
  • Kurt Genser: Der österreichische Donaulimes in der Römerzeit. Ein Forschungsbericht. (= Der römische Limes in Österreich 33). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1986, ISBN 3-7001-0783-8, S. 548–564.
  • Manfred Kandler, Hermann Vetters (Hrsg.): Der römische Limes in Österreich. Wien 1989, S. 192–197.

Anmerkungen

  1. Notitia Dignitatum, Occ. XXXIV 8.
  2. Vgl. dazu auch Plinius der Ältere, Naturalis historia 2, 213: aequinoctis tantam pares horarum mensurae.
  3. Vgl. Johann Ableidinger: Chronk von Schwechat. 1929, Anm. 1.
  4. Tabula Peutingeriana, Segment V.
  5. 248/I
  6. Agger media inter vischa et elendt via, qui etsi temporis iniuria plurimum de altitudine sua et robore amisisse pyrisque silvestribus passim consitus videatur, satis tamen etiam nunc atollitur, suique reliquias ostendit evidentissimas. Prodentitur autem secundum flumen, ripa citeriori ad 600 usque passus, nimirum ex occidente in orientum; quas plagas utrinque duobus quasi brachiis respicientibus continuatus pene iungitur danubio. Fossam habet ante se, et ingressibus aliquot patet. Sed et alius minor, ac depressior, atque 20 passus ab eo remotus agger linea plane pararella procurrit ; quem illius quasi probugnaculum dixeris; ita ut hoc totum vallum duplex quasi munimentum constituat
  7. Fundberichte aus Österreich 4, 1940/45, S. 65.
  8. Fundberichte aus Österreich, 7, 1956/60, S. 170.
  9. Heribert Schutzbier: Fundberichte aus Österreich, 15, 1976, S. 264.
  10. Fundberichte aus Österreich 23, 1984, S. 286–288.
  11. Fundberichte aus Österreich 29, 1987, S. 239.
  12. Fundberichte aus Österreich, 39, 2000, S. 16. sowie 40, 2001, S. 654f.
  13. Notitia Dignitatum Occ. XXXIV 8.

Weblinks


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31.05.2021
Eiszeit-Zyklen kaum Antreiber der menschlichen Evolution
Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Nio-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620 tausend Jahren waren.
18.05.2021
Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
18.05.2021
Schweizer Bauern trugen zur Domestizierung des Schlafmohns bei
Wo heute Zürichs Opernparkhaus steht, blühten einst Schlafmohnfelder.
12.05.2021
Verstehen ohne Worte - dem Ursprung der Sprache einen Schritt näher
Lautmalereien könnten die entscheidende Rolle bei der Entstehung der menschlichen Sprache gespielt haben. Darauf deuten die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Studie eines internationalen Forscherteams hin.
05.05.2021
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.
15.04.2021
Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten gibt Einblicke in unsere Vergangenheit
Forschern ist es erstmalig gelungen, chromosomale DNA von Neandertalern aus Höhlensedimenten zu isolieren und zu analysieren.
08.04.2021
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.
07.04.2021
Erbgut der frühesten Europäer
Alte Genome werfen neues Licht auf die frühesten Europäer und ihre Beziehungen zu den Neandertalern.
07.04.2021
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.

29.03.2021
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen.
26.03.2021
Das Hirnareal, mit dem wir die Welt interpretieren
Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen, eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL.
19.03.2021
Knie und Hüfte – Muskeluntersuchungen bei Dinosauriern und ihren Verwandten
Eine neue Studie erlaubt Einblicke in die Entwicklung der Beinmuskeln von Dinosauriern.
22.03.2021
Neue Beweise: Neandertaler begruben ihre Toten
Wurden Verstorbene von Neandertalern bestattet oder handelt es sich dabei um eine Praktik, die nur unserer Spezies eigen ist Es gibt neue Hinweise für die Bestattungshypothese, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch.
01.03.2021
Neue Studie über die Sprechfähigkeit der Neandertaler
Neandertaler - die engsten Verwandten des heutigen Menschen - besaßen die Fähigkeit, modern-menschliche Sprache hervorzubringen und zu verstehen.
24.02.2021
Fossile Homininen-Hand könnte evolutionäre Geheimnisse lüften
Ein 4,4 Millionen Jahre altes Skelett könnte zeigen, wann Vormenschen begannen aufrecht zu gehen, so eine neue Studie von Forschern der Texas A M Universität.
03.03.2021
Werkzeugkulturen von Neandertalern und modernen Menschen existierten über 100.000 Jahre nebeneinander
Untersuchungen von Forschenden haben ergeben, dass eine der frühesten Steinwerkzeugkulturen wahrscheinlich Zehntausende von Jahren länger bestand als bisher angenommen. Gemein ist die Werkzeugtradition, die als Acheuleen bekannt ist.
04.03.2021
Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
Ein Team der Universität Tübingen hat gemeinsam mit internationalen Forschenden die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa untersucht.
23.02.2021
Wie sind Hunde nach Amerika gekommen
Forscher analysierten das mitochondriale Genom des Hundes und kamen zu dem Schluss, dass das Tier zu einer Linie von Hunden gehörte, deren Entwicklungsgeschichte bereits vor 16.700 Jahren von der der sibirischen Hunde abwich.
17.02.2021
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
28.01.2021
Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren vor Tausenden von Jahren grün.
28.01.2021
Beweglicher Daumen ebnete den Weg zur menschlichen Kultur
Präzise Greifen und grazilere Werkzeuge herstellen: Vor rund zwei Millionen Jahren verschaffte ihre bessere Feinmotorik den ersten Menschen einen evolutionären Vorteil
22.01.2021
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen.
20.01.2021
Über 18.000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen
Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben.
18.01.2021
Was das Genom des Lungenfischs über die Landeroberung der Wirbeltiere verrät
Das vollständig sequenzierte Genom des Australischen Lungenfisches ist das größte sequenzierte Tiergenom.
19.01.2021
Alte DNA gibt Aufschluss über die Besiedlung der Marianeninseln
Im Vergleich zur Erstbesiedlung Polynesiens hat die Besiedlung der Marianen im Westpazifik vor etwa 3.500 Jahren bisher nur wenig Beachtung gefunden.
19.01.2021
Asiatische Gewürze erreichten den Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren
Der LMU-Archäologe Philipp Stockhammer fand Hinweise über asiatische Gewürze wie Kurkuma und Früchte wie die Banane im Mittelmeerraum schon viel früher als bislang gedacht.

09.12.2020
Fossilien zeigen Folgen der Ozeanerwärmung auf
Forschende aus Berlin und Großbritannien haben die ökologischen Auswirkungen einer raschen und ungewöhnlich intensiven Phase der Klimaerwärmung während der Jurazeit vor etwa 182 Millionen Jahren auf die Meeresfauna erforscht.
03.12.2020
Das älteste “Ortsnamenschild” der Welt
Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dem Ägyptischen Antikenministerium das älteste Ortsnamenschild der Welt entschlüsselt.
02.12.2020
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
02.12.2020
Treue Paare im Regenwald
Rote Springaffen verzichten auf Seitensprünge.
02.12.2020
Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier
Ein internationales Paläontologen-Team findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
02.11.2020
Neanderthaler-Mütter stillten nach fünf bis sechs Monaten ab
Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten.
30.10.2020
Populationsgeschichte der Hunde deckt sich nur teilweise mit der des Menschen
Wissenschaftler haben die Genome von bis zu 10.900 Jahre alten Hunden untersucht. Sie zeigen, dass die Populationsgeschichte der prähistorischen Hunde sich nur teilweise mit der des Menschen deckt.
29.10.2020
Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Forschende haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert: Die 34.000 Jahre alte Frau hatte rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt.
22.10.2020
Bissspuren und ausgefallene Zähne bringen Licht ins Fressverhalten von Dinosauriern
Forscherteam der Universität Tübingen untersucht 160 Millionen Jahre alten Fressplatz im Nordwesten Chinas.
21.10.2020
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
20.10.2020
Mehr noch als Fleisch und Milch
Stabile Isotopendaten von Menschen- und Tierknochen zeigen eine sehr effektive Nutzung des vielfältigen Nahrungsangebots im nördlichen Kaukasus und den vorgelagerten Steppen durch bronzezeitliche Viehhalter im heutigen Süden Russlands.
16.10.2020
Madagaskar: Mensch und Klima verursachten Massenaussterben
Die gesamte endemische Megafauna Madagaskars und der östlich davon gelegenen Inselkette der Maskarenen, zu der Mauritius und Rodrigues zählen, wurde im vergangenen Jahrtausend ausgerottet.
16.10.2020
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen.
14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43.000 Jahren.
12.10.2020
Reiter wetteiferten vor 3000 Jahren um die ältesten Lederbälle Eurasiens
Wissenschaftler haben in Gräbern von Reitern in Nordwest-China die ältesten Bälle Eurasiens untersucht.
08.10.2020
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.

Datum Bild Autoren Titel der Abeit
25.09.2020 Mathew Stewart, Richard Clark-Wilson, Paul S. Breeze, Klint Janulis, Ian Candy, Simon J. Armitage, David B. Ryves, Julien Louys, Mathieu Duval, Gilbert J. Price, Patrick Cuthbertson, Marco A. Bernal, Nick A. Drake, Abdullah M. Alsharekh, Badr Zahrani, Abdulaziz Al-Omari, Patrick Roberts, Huw S. Groucutt, Michael D. Petraglia. Vor 120.000 Jahren: Älteste sicher datierte Nachweise von Menschen auf der arabischen Halbinsel
DOI: 10.1126/science.abe8476
25.09.2020 Martin Petr, Mateja Hajdinjak, Qiaomei Fu, Elena Essel, Hélène Rougier, Isabelle Crevecoeur, Patrick Semal, Liubov V. Golovanova, Vladimir B. Doronichev, Carles Lalueza-Fox, Marco de la Rasilla, Antonio Rosas, Michael V. Shunkov, Maxim B. Kozlikin, Anatoli P. Derevianko, Benjamin Vernot, Matthias Meyer, Janet Kelso Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
DOI: 10.1101/2020.03.09.983445
21.09.2020 Philomena Konstantinidis Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
DOI:
21.09.2020 Catherine Crockford, Liran Samuni, Linda Vigilant, Roman M. Wittig Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
DOI: 10.1126/sciadv.aaz5746
21.09.2020 Wang H, Matzke-Karasz R, Horne DJ, Zhao X, Cao M, Zhang H, Wang B Älteste Spermien der Welt
DOI: 10.1098/rspb.2020.1661
17.09.2020 Ammie K. Kalan et al. Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
DOI: 10.1038/s41467-020-18176-3
15.09.2020 Adriano Orsingher, Silvia Amicone, Jens Kamlah, Hélène Sader & Christoph Berthold Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier
DOI: 10.15184/aqy.2020.4
09.09.2020 Andrea Picin et al. Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas
DOI: 10.1038/s41598-020-71504-x
09.09.2020 Hai Cheng, Haiwei Zhang, Christoph Spötl, Jonathan Baker, Ashish Sinha, Hanying Li, Miguel Bartolomé, Ana Moreno, Gayatri Kathayat, Jingyao Zhao, Xiyu Dong, Youwei Li, Youfeng Ning, Xue Jia, Baoyun Zong, Yassine Ait Brahim, Carlos Pérez-Mejías, Yanjun Cai, Valdir F. Novello, Francisco W. Cruz, Jeffrey P. Severinghaus, Zhisheng An, R. Lawrence Edwards Das letzte Zucken der Eiszeit
DOI: 10.1073/pnas.2007869117
03.09.2020 J. Burger et al. Milchverträglichkeit hat sich in wenigen Tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet
DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.033
03.09.2020 Rupert Gebhard & Rüdiger Krause Himmelsscheibe von Nebra wird neu datiert
DOI:
03.09.2020 Pedro A. López-García, Denisse L. Argote & Michael C. Thrun Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie
DOI: 10.1109/ACCESS.2020.3016244
26.08.2020 Dragana Filipović, John Meadows, Marta Dal Corso, Wiebke Kirleis et al. Bronzezeit: Fremde Ernährungstraditionen in Europa
DOI: 10.1038/s41598-020-70495-z
26.08.2020 Davide Delpian, Thorsten Uthmeier Wie sich Neandertaler an das Klima anpassten
DOI: 10.1371/journal.pone.0236548
17.08.2020 Paula J Reimer, William E N Austin, Edouard Bard, Alex Bayliss et al. Radiokarbonuhr zur C-14 Datierung neu geeicht
DOI: 10.1017/RDC.2020.41
06.08.2020 Spiekman Stephan N.F. et al. Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
DOI: 10.1016/j.cub.2020.07.025
06.08.2020 Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
DOI: 10.1007/s10336-020-01799-0
04.08.2020 Schüßler, D., Blanco, M.B., Salmona, J., Poelstra, J., Andriambeloson, J.B., Miller, A., Randrianambinina, B., Rasolofoson, D.W., Mantilla-Contreras, J., Chikhi, L., Louis, E.E. Jr., Yoder, A.D., Radespiel, U. Jonah’s Mausmaki: Internationales Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
DOI: 10.1002/ajp.23180
31.07.2020 Felix J. Augustin & Andreas T. Matzke & Michael W. Maisch & Juliane K. Hinz & Hans-Ulrich Pfretzschner Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt
DOI: 10.1007/s00114-020-01688-9
30.07.2020 Shaddai Heidgen, Elena Marinova, Raiko Krauß, Oliver Nelle, Martin Ebner, Tanja Märkle, Tatiana Miranda, Jörg Bofinger, Stefan Klingler, Annett Junginger Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
DOI: 10.1016/j.quaint.2020.05.038
30.07.2020 Mayr, G., P. D. Gingerich, and T. Smith 55 Millionen Jahre altes Skelett einer Eule
DOI: 10.1080/02724634.2020.1769116
25.07.2020 Sandra A. Heldstab, Karin Isler, Caroline Schuppli, Carel P. van Schaik Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände
DOI: 10.1126/sciadv.abb4685
25.07.2020 Hugo Zeberg, Michael Dannemann, Kristoffer Sahlholm, Kristin Tsuo, Tomislav Maricic, Victor Wiebe, Wulf Hevers, Hugh P.C. Robinson, Janet Kelso and Svante Pääbo Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
DOI: 10.1016/j.cub.2020.06.045
20.07.2020 Nicholas J. Conard, Maria Malina Werkzeug-Satz aus Elfenbein
DOI:
16.07.2020 Díez Díaz et al. Schwanz wog zweieinhalb Tonnen
DOI: 10.3389/feart.2020.00160
14.07.2020 Magdalena Krajcarz, Maciej T. Krajcarz, Mateusz Baca, Chris Baumann, Wim Van Neer, Danijela Popović, Magdalena Sudoł-Procyk, Bartosz Wach, Jarosław Wilczyński, Michał Wojenka, Hervé Bocherens Katzen: Unabhängig seit 6000 Jahren
DOI: 10.1073/pnas.1918884117
14.07.2020 Karapunar, B., Werner, W., Fürsich, F. T. & Nützel, A. Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube entdeckt
DOI: 10.1127/pala/2020/0098
09.07.2020 Haruda A. et al. Seidenstraße: Auch Hirten hielten Katzen als Haustiere
DOI: 10.1038/s41598-020-67798-6
07.07.2020 Columbu Andrea, Chiarini Veronica, Spötl Christoph, Benazzi Stefano, Hellstrom John, Cheng Hai and De Waele Jo Süditalien: Neandertaler starben nicht wegen Kälte aus
DOI: 10.1038/s41559-020-1243-1
18.06.2020 Dannemann et al. Neandertalergene in der Petrischale
DOI: 10.1016/j.stemcr.2020.05.018
17.06.2020 Fabrizio Mafessoni et al. Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
DOI: 10.1073/pnas.2004944117
17.06.2020 Dr. Anke Sauter Beeindruckende Zeugnisse des Krieges
DOI:
17.06.2020 Berihuete-Azorín, M, Stika, H-P, Hallama M, Valamoti SM Historisches Superfood: Grünkern wussten schon die Kelten zu schätzen
DOI: 10.1016/j.jas.2020.105143
29.05.2020 Agranat-Tamir et al. Wer waren die Kanaaniter
DOI: 10.1016/j.cell.2020.04.024
29.05.2020 Hugo Zeberg, Janet Kelso, Svante Pääbo Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
DOI: 10.1093/molbev/msaa119
20.05.2020 Jordi Serangeli, Ivo Verheijen, Bárbara Rodríguez Álvarez, Flavio Altamura, Jens Lehmann und Nicholas J. Conard 300.000 Jahre alter Elefant aus Schöningen fast vollständig erhalten
DOI:
12.05.2020 Jean-Jacques Hublin et al. Ältester Homo sapiens Europas lebte im Jungpaläolithikum
DOI: 10.1038/s41586-020-2259-z
23.04.2020 Fabien Balezeau, Benjamin Wilson, Guillermo Gallardo, Fred Dick, William Hopkins, Alfred Anwander, Angela D. Friederici, Timothy D. Griffiths & Christopher I. Petkov Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
DOI: 10.1038/s41593-020-0623-9
21.04.2020 Hannes Rathmann and Hugo Reyes-Centeno Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
DOI: 10.1073/pnas.1914330117
21.04.2020 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Gerlinde Bigga and Veerle Rots 300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
DOI: 10.1038/s41559-020-1139-0
09.04.2020 U. Lombardo, J. Iriarte, L. Hilbert, J. Ruiz-Pérez, JM Capriles and H. Veit Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10.000 Jahren
DOI: 10.1038/s41586-020-2162-7
27.03.2020 J. Zilhão et al. Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
DOI: 10.1126/science.aaz7943
03.03.2020 Verena Müller Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
DOI:
25.02.2020 Kseniya A. et al. Ausgewandert
DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1918047117
25.02.2020 Fernandes, Daniel M. et al. Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
DOI:
18.02.2020 Nicolas Bourgon et al. Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
DOI: 10.1073/pnas.1911744117
18.02.2020 Nicole Kehrer 2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt
DOI:
05.02.2020 W. Stinnesbeck, S.R. Rennie, J. Avilés Olguín, S.R. Stinnesbeck, S. González, N. Frank, S. Warken, N. Schorndorf, T. Krengel, A. Velázquez Morlet und A.H. González González Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt
DOI: 10.1371/journal.pone.0227984
28.01.2020 Paola Villa, Sylvain Soriano, Luca Pollarolo, Carlo Smriglio, Mario Gaeta, Massimo D’Orazio, Jacopo Conforti, Carlo Tozzi Neandertaler gingen für ihre Werkzeuge ins Wasser
DOI: 10.1371/journal.pone.0226690
06.01.2020 Yan Rizal, Kira E. Westaway, Yahdi Zaim, Gerrit D. van den Bergh, E. Arthur Bettis, Michael J. Morwood, O. Frank Huffman, Rainer Grün, Renaud Joannes-Boyau, Richard M. Bailey, Michael C. Westaway, Iwan Kurniawan, Mark W. Moore, Michael Storey, Fachroel Aziz, Jian-xin Zhao, Aswan, Maija E. Sipola, Roy Larick, John-Paul Zonneveld, Robert Scott, Shelby Putt, Russell L. Ciochon Forscher bestimmen das Alter des letzten bekannten Lagerplatzes von Homo erectus
DOI: 10.1038/s41586-019-1863-2
29.11.2019 Alexander Mielke, Catherine Crockford, Roman Wittig Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
DOI: 10.1016/j.anbehav.2019.10.001
25.11.2019 W. Tecumseh Fitch, Tudor Popescu Menschliche Musikalität verbindet alle Kulturen: Kognitionsbiologen erforschen universelle Eigenschaften der Weltmusik
DOI: 10.1126/science.aay2214
07.11.2019 Madelaine Böhme, Nikolai Spassov, Jochen Fuss, Adrian Tröscher, Andrew S. Deane, Jérôme Prieto, Uwe Kirscher, Thomas Lechner & David R. Begun Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
DOI: 10.1038/s41586-019-1731-0
02.11.2019 Dickson JH, Oeggl KD, Kofler W, Hofbauer WK, Porley R, Rothero GP, et al. Gletschermumie Ötzi: Neue Erkenntnisse über seine letzte Reise
DOI: 10.1371/journal.pone.0223752
23.10.2019 Regen, A., Naak, W., Wettengl, S., Fröhle, S., Floss, H. Neue Kunst aus der Eiszeit
DOI:
16.10.2019 José Luis Alatorre Warren, Marcia S. Ponce de León, William D. Hopkins, and Christoph P. E. Zollikofer Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
DOI: 10.1073/pnas.1905071116
15.10.2019 Tobias Uhlig et al. Im Kampf verloren
DOI: 10.15184/aqy.2019.137
15.10.2019 Dr. Karl Guido Rijkhoek Neue Erkenntnisse zur frühen Jungsteinzeit in Württemberg
DOI:
11.10.2019 Alissa Mittnik, Ken Massy, Corina Knipper, Fabian Wittenborn, Ronny Friedrich, Saskia Pfrengle, Marta Burri, Nadine Carlichi-Witjes, Heidi Deeg, Anja Furtwängler, Michaela Harbeck, Kristin von Heyking, Catharina Kociumaka, Isil Kucukkalipci, Susanne Lindauer, Stephanie Metz, Anja Staskiewicz, Andreas Thiel, Joachim Wahl, Wolfgang Haak, Ernst Pernicka, Stephan Schiffels, Philipp W. Stockhammer, Johannes Krause Archäogenetik - Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten
DOI: 10.1126/science.aax6219
30.09.2019 Hofmann R, Müller J, Shatilo L, Videiko M, Ohlrau R, Rud V, Burdo N, Dal Corso M, Dreibrodt S, Kirleis W Zentralismus in den ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas: Kollaps erklärbar
DOI: 10.1371/journal.pone.0222243
14.09.2019 Liza R. Moscovice, Martin Surbeck, Barbara Fruth, Gottfried Hohmann, Adrian Jaeggi, Tobias Deschner Dank Sex mehr Kooperation
DOI: 10.1016/j.yhbeh.2019.104581
13.09.2019 D. Berger, J. S. Soles, A. R. Giumlia-Mair, G. Brügmann, E. Galili, N. Lockhoff, E. Pernicka Das Rätsel des bronzezeitlichen Zinns
DOI: 10.1371/journal.pone.0218326
12.09.2019 Marie L. Manguette, Andrew M. Robbins, Thomas Breuer, Emma J. Stokes, Richard J. Parnell, Martha M. Robbins Weggehen oder dableiben
DOI: 10.1007/s00265-019-2727-3
09.09.2019 Hofman-Kamińska E., Bocherens H., Drucker G.D., Fyfe R.M. Gumiński W., Makowiecki D., Pacher M., Piličiauskienė G., Samojlik T., Woodbridge J., Kowalczyk R. Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
DOI: 10.1111/gcb.14733
06.09.2019 Narasimhan et al. Indoeuropäische Sprachen stammen aus der Steppe
DOI: 10.1126/science.aat7487
29.08.2019 Yohannes Haile-Selassie, Stephanie M. Melillo, Antonino Vazzana, Stefano Benazzi, Timothy M. Ryan Ein Gesicht für Lucys Ahnen
DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8
22.08.2019 Kantapon Suraprasit, Sutee Jongautchariyakul, Chotima Yamee, Cherdchan Pothichaiya, and Hervé Bocherens Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
DOI: 10.1016/j.quascirev.2019.105861
21.08.2019 Patrick Schmidt, Matthias Blessing, Maxime Rageot, Radu Iovita, Johannes Pfleging, Klaus G. Nickel, Ludovic Righetti, Claudio Tennie Pech für den Neandertaler
DOI: 10.1073/pnas.1911137116
15.08.2019 Joscha Gretzinger et al. Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären
DOI: 10.1038/s41598-019-47073-z
08.08.2019 Ossendorf G. et al. Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
DOI: 10.1126/science.aaw8942
08.08.2019 Adam van Casteren, Edward Wright, Kornelius Kupczik, Martha Robbins Gorillas als Nussknacker
DOI: 10.1002/ajpa.23911
02.08.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Simone D. Ban, Karline R. L. Janmaat Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
DOI: 10.1038/s41598-019-47247-9
25.07.2019 Nicholas J. Conard, Maria Malina Neue Einblicke in die Nutzung von Ocker in der Altsteinzeit
DOI:
24.07.2019 Haneul Jang, Christophe Boesch, Roger Mundry, Vidrige Kandza, Karline R. L. Janmaat Im Regenwald den Weg finden
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24.07.2019 Völter C. J., Mundry R., Call J., Seed A. M. Arbeitsgedächtnis von Schimpansen ähnelt unserem
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15.07.2019 Renaud Joannes-Boyau, Justin W. Adams, Christine Austin, Manish Arora, Ian Moffat, Andy I. R. Herries,Matthew P. Tonge, Stefano Benazzi, Alistair R. Evans, Ottmar Kullmer, Stephen Wroe, Anthony Dosseto & Luca Fiorenza Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
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11.07.2019 Katerina Harvati, Carolin Röding, Abel M. Bosman, Fotios A. Karakostis, Rainer Grün, Chris Stringer, Panagiotis Karkanas, Nicholas C. Thompson, Vassilis Koutoulidis, Lia A. Moulop-oulos, Vassilis G. Gorgoulis & Mirsini Kouloukoussa Frühester Homo sapiens außerhalb Afrikas in Griechenland gefunden
DOI: 10.1038/s41586-019-1376-z
04.07.2019 Kranioti EF, Grigorescu D, Harvati K 30.000 Jahre alter Mord geklärt / Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
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02.07.2019 Gottfried Hohmann, Sylvia Ortmann, Thomas Remer, Barbara Fruth Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
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27.06.2019 Holowka, N.B., Wynands, B., Drechsel, T., Yegian, A., Tobolsky, V.P., Okutoyi, R., Ojiambo Mang’Eni, Haile, D.K., Sigei, T., Zippenfennig, C., Milani, T.L. & Lieberman, D.E. Sensibel trotz dicker Hornhaut
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26.06.2019 Peyrégne Stéphane et al. Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa
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08.06.2019 Dorothea S. Macholdt, Klaus Peter Jochum, Abdullah Al-Amri, Meinrat O. Andreae Das Geheimnis der Felsbilder
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06.06.2019 Martin Sikora et. al. Uralte Zähne führen zur Entdeckung einer Bevölkerungsgruppe
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07.05.2019 Laura Dietrich, Julia Meister, Oliver Dietrich, Jens Notroff, Janika Kiep, Julia Heeb, André Beuger, Brigitta Schütt Ein Festgelage vor 10.000 Jahren
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01.05.2019 Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, Shara E. Bailey, Inga Bergmann, Simon Davis, Huan Xia, Hui Wang, Roman Fischer, Sarah e. Freidline, Tsai-Luen Yu, Matthew M. Skinner, Stefanie Stelzer, Guangrong Dong, Qiaomei Fu, Guanghui Dong, Jian Wang, Dongju Zhang & Jean-Jacques Hublin Denisovaner waren erste Menschenform im Hochland von Tibet
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22.04.2019 Kramell A. E. et al. Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe
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11.04.2019 Jacobs et al. Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren
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11.04.2019 Florent Détroit, Armand Salvador Mijares, Julien Corny, Guillaume Daver, Clément Zanolli, Eusebio Dizon, Emil Robles, Rainer Grün, Philip J. Piper Neue Menschenart auf den Philippinen entdeckt
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10.04.2019 Clément Zanolli, Ottmar Kullmer, Jay Kelley, Anne-Marie Bacon, Fabrice Demeter, Jean Dumoncel, Luca Fiorenza, Frederick E. Grine, Jean-Jacques Hublin, Nguyen Anh Tuan, Nguyen Thi Mai Huong, Lei Pan, Burkhard Schillinger, Friedemann Schrenk, Matthew M. Skinner, Xueping Ji & Roberto Macchiarelli Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
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10.04.2019 D. E. Blasi, S. Moran, S. R. Moisik, P. Widmer, D. Dediu, B. Bickel Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute
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14.03.2019 Christoph Wißing, Hélène Rougier, Chris Baumann, Alexander Comeyne, Isabelle Crevecoeur, Dorothée G. Drucker, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Mietje Germonpré, Asier Gómez-Olivencia, Johannes Krause, Tim Matthies, Yuichi I. Naito, Cosimo Posth, Patrick Semal, Martin Street, Hervé Bocherens Neandertaler und moderne Menschen hatten ähnliche Speisezettel
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05.03.2019 Schmidt I, Zimmermann A In Europa lebten im frühen Jungpaläolithikum im Schnitt nur 1.500 Menschen
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27.02.2019 Haeusler M, Trinkaus E, Fornai C, Müller J, Bonneau N, Boeni T, Frater NT Neandertaler gingen gleich aufrecht wie moderne Menschen
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18.02.2019 Klervia Jaouen, Adeline Le Cabec, Frido Welker, Jean-Jacques Hublin, Marie Soressi, Sahra Talamo Neandertaler ernährten sich wirklich hauptsächlich von Fleisch
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04.09.2018 Kornelius Kupczik, Viviana Toro-Ibacache, Gabriele A. Macho Die Zahnwurzeln unserer Vorfahren
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23.08.2018 Viviane Slon, Fabrizio Mafessoni, Benjamin Vernot, Cesare de Filippo, Steffi Grote, Bence Viola, Mateja Hajdinjak, Stéphane Peyrégne, Sarah Nagel, Samantha Brown, Katerina Douka, Tom Higham, Maxim B. Kozlikin, Michael V. Shunkov, Anatoly P. Derevianko, Janet Kelso, Matthias Meyer, Kay Prüfer, Svante Pääbo Mutter Neandertalerin, Vater Denisovaner!
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27.07.2018 Nicholas J. Conard, Alexander Janas Ritzungen auf Mammutrippe aus Welterbe-Höhle geben Rätsel auf
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19.06.2018 Sabine E. Hammer, Barbara Tautscher, Erich Pucher, Kerstin Kowarik, Hans Reschreiter, Anton Kern und Elisabeth Haring Auf den archäologischen Zahn gefühlt: genetische Spurensuche was für ein Schwein Hallstatt hatte
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19.06.2018 David Stott, Søren Munch Kristiansen, Achim Lichtenberger, and Rubina Raja Archäologen erforschen Antike mit Laserscanning - Projekt zur antiken Stadt Gerasa
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15.05.2018 Ben Krause-Kyora, Julian Susat, Felix M. Key, Denise Kühnert, Esther Bosse, Alexander Immel, Christoph Rinne, Sabin-Christin Kornell, Diego Yepes, Sören Franzenburg, Henrike O. Heyne, Thomas Meier, Sandra Lösch, Harald Meller, Susanne Friederich, Nicole Nicklisch, Kurt Werner Alt, Stefan Schreiber, Andreas Tholey, Alexander Herbig, Almut Nebel, Johannes Krause Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt
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15.05.2018 Antje Karbe Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman
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15.05.2018 Long, T.W., Leipe, C., Jin, G.Y., Wagner, M., Guo, R.Z., Schroeder, O., Tarasov, P. E. Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China
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15.05.2018 Mikhail Zhilin et al. Älteste Holzskulptur der Welt ist 11.500 Jahre alt
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15.05.2018 DAI Margiana – Aktuelle Forschungen zu einer bronzezeitlichen Hochkultur im heutigen Turkmenistan
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15.05.2018 Landkreis Prignitz Siedlung am Königsgrab von Seddin war größer als gedacht
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15.05.2018 Sabine Ranke-Heinemann Das Rätsel um die langen Nasen: Fortschritt in der Neandertalerforschung
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29.03.2018 Taylor R. Hermes, Michael D. Frachetti, Elissa A. Bullion, Farhod Maksudov, Samariddin Mustafokulov & Cheryl A. Makarewicz Nomaden setzten Nahrungsmitteltrends entlang der Seidenstraße
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29.03.2018 Tobias Lauer & Marcel Weiss Deutschland war schon vor 450.000 Jahren von Gletschern bedeckt
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21.03.2018 Sandra Jacob Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
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24.02.2018 D. L. Hoffmann, C. D. Standish, M. García-Diez, P. B. Pettitt, J. A. Milton, J. Zilhão, J. Alcolea, P. Cantalejo-Duarte, H. Collado, R. de Balbín, M. Lorblanchet, J. Ramos-Muñoz, G.-Ch. Weniger, A. W. G. Pike Neandertaler dachten wie wir
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27.07.2017 Claudia Gerling, Thomas Doppler, Volker Heyd, Corina Knipper, Thomas Kuhn, Moritz F. Lehmann, Alistair W.G. Pike, Jörg Schibler Bauern der Jungsteinzeit betrieben spezialisierte Rinderhaltung
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06.01.2017 M.C. Meyer, M.S. Aldenderfer, Z. Wang,1 D.L. Hoffmann, J.A. Dahl, D. Degering, W.R. Haas, F. Schlütz Älteste tibetische Hand- und Fußabdrücke
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08.12.2016 Marta Florio, Takashi Namba, Svante Pääbo, Michael Hiller, Wieland B. Huttner Mini-Mutation mit riesigen Folgen
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28.11.2016 Hervé Bocherens, Marta Díaz-Zorita Bonilla, Camille Daujeard, Paul Fernandes, Jean-Paul Raynal, Marie-Hélène Moncel Moderner als gedacht - Neandertaler passten ihre Überlebensstrategien aktiv an
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06.10.2016 Christopher Krupenye, Fumihiro Kano, Satoshi Hirata, Josep Call, Michael Tomasello Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
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20.09.2016 Laura Defranceschi Ötzi - Ein heimtückischer Mord und Kontakte nach Mittelitalien
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26.07.2016 Nicholas J. Conard, Maria Malina Menschen nutzten schon vor 40.000 Jahren spezielles Werkzeug zur Seilherstellung
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21.07.2016 Martin Mascher, Verena Schuenemann et al. Steinzeitliches Getreide
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13.07.2016 Kevin G. Hatala, Neil T. Roach, Kelly R. Ostrofsky, Roshna E. Wunderlich, Heather L. Dingwall, Brian A. Villmoare, David J. Green, John W. K. Harris, David R. Braun & Brian G. Richmond. Homo erectus ging wie wir
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06.07.2016 Kannibalismus unter den späten Neandertalern im nördlichen Europa
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17.06.2016 Julia Gresky, Elena Batieva, Alexandra Kitova, Alexey Kalmykov, Andrey Belinskiy, Sabine Reinhold and Nataliya Berezina Deutsch-russisches Team entdeckt 6.000 Jahre alte Schädel mit chirurgischen Schädeleröffnungen
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08.06.2016 Nicole Boivin, Melinda Zeder, Dorian Fuller, Alison Crowther, Greger Larson, Jon Erlandson, Tim Denham, and Michael Petraglia Seit Jahrtausenden beeinflusst der Mensch das Ökosystem
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07.06.2016 Zuzana Hofmanová, Susanne Kreutzer et al. Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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02.06.2016 Jacques Jaubert, Sophie Verheyden, Dominique Genty, Michel Soulier, Hai Cheng, Dominique Blamart, Christian Burlet, Hubert Camus, Serge Delaby, Damien Deldicque, R. Lawrence Edwards, Catherine Ferrier, François Lacrampe-Cuyaubère, François Lévêque, Frédéric Maksud, Pascal Mora, Xavier Muth, Édouard Régnier, Jean-Noël Rouzaud, Frédéric Santos Feuer in Höhlen: Neues Licht auf die Lebensweise der Neandertaler
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31.05.2016 Alison Crowther, Leilani Lucas, Richard Helm, Mark Horton, Ceri Shipton, Henry T. Wright, Sarah Walshaw, Matthew Pawlowicz, Chantal Radimilahy, Katerina Douka, Llorenç Picornell-Gelaber, Dorian Q Fuller, and Nicole Boivin Die Besiedlung Madagaskars: Reis und Mungobohnen als archäologische Quellen
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25.05.2016 Marlen Fröhlich, Paul Kuchenbuch, Gudrun Müller, Barbara Fruth, Takeshi Furuichi, Roman M. Wittig, Simone Pika Menschenaffen kommunizieren kooperativ
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02.05.2016 Qiaomei Fu et al. Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit
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29.04.2016 Sireen El Zaatari, Frederick E. Grine, Peter S. Ungar, and Jean-Jacques Hublin Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien
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20.03.2016 Felix M. Key, Qiaomei Fu, Frédéric Romagné, Michael Lachmann and Aida M. Andrés Jäger und Sammler der Steinzeit trugen zur besseren Anpassung der Europäer bei
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14.03.2016 Matthias Meyer, Juan-Luis Arsuaga, Cesare de Filippo, Sarah Nagel, Ayinuer Aximu-Petri, Birgit Nickel, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell, Bence Viola, Janet Kelso, Kay Prüfer and Svante Pääbo Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
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11.03.2016 Naito, Y.I., Chikaraishi, Y., Drucker, D.G., Ohkouchi, N., Semal, P., Wißing, C., Bocherens, H. Neandertaler: Zu 20 Prozent Vegetarier
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17.02.2016 Shigehiro Katoh, Yonas Beyene, Tetsumaru Itaya, Hironobu Hyodo, Masayuki Hyodo, Koshi Yagi, Chitaro Gouzu, Giday WoldeGabriel, William K. Hart, Stanley H. Ambrose, Hideo Nakaya, Raymond L. Bernor, Jean-Renaud Boisserie, Faysal Bibi, Haruo Saegusa, Tomohiko Sasaki, Katsuhiro Sano, Berhane Asfaw, Gen Suwa Neue Fossilanalyse verlegt die Trennung der Menschenlinie von anderen Primaten um 2 Millionen Jahre zurück
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29.01.2016 Nicholas J. Conard, Jordi Serangeli, Utz Böhner, Britt M. Starkovich, Christopher E. Miller, Brigitte Urban, Thijs Van Kolfschoten Der frühe Mensch wurde lange unterschätzt
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14.01.2016 V. Coia, G. Cipollini, P. Anagnostou, F. Maixner, C. Battaggia, F. Brisighelli, A Gómez-Carballa, G. Destro Bisol, A. Salas & A. Zink Neue Erkenntnisse zu Ötzis genetischer Geschichte
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08.01.2016 Maixner et al. Krankheitserreger in Ötzis Magen entdeckt
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06.01.2016 Bocherens, H. et al. King Kong war unflexibel
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26.06.2015 Qiaomei Fu, Mateja Hajdinjak, Oana Teodora Moldovan, Silviu Constantin, Swapan Mallick, Pontus Skoglund, Nick Patterson, Iosif Lazaridis, Birgit Nickel, Bence Viola, Kay Prüfer, Matthias Meyer, Janet Kelso, David Reich, Svante Pääbo Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DOI: 10.1038/nature14558
23.06.2015 Morten Rasmussen et al. Herkunft des «Kennewick Man» geklärt
DOI: 10.1038/nature14625
08.06.2015 Yohannes Haile-Selassie, Luis Gibert, Stephanie M. Melillo, Timothy M. Ryan, Mulugeta Alene, Alan Deino, Naomi E. Levin, Gary Scott, Beverly Z. Saylor. Neuer Vorfahre des Menschen lebte Seite an Seite mit Lucys Art
DOI: 10.1038/nature14448
02.06.2015 Marjolein D. Bosch, Marcello A. Mannino, Amy L. Prendergast, Tamsin C. O’Connell, Beatrice Demarchi, Sheila Taylor, Laura B. Niven, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Hublin Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
DOI: 10.1073/pnas.1501529112
22.05.2015 Sonia Harmand, Jason E. Lewis, Craig S. Feibel, Christopher J. Lepre, Sandrine Prat, Arnaud Lenoble, Xavier Boës, Rhonda L. Quinn, Michel Brenet, Adrian Arroyo, Nicholas Taylor, Sophie Clément, Guillaume Daver, Jean-Philip Brugal, Louise Leakey, Richard A. Mortlock, James D. Wright, Sammy Lokorodi, Christopher Kirwa, Dennis V. Kent, Hélène Roche Bislang älteste Steinwerkzeuge gefunden
DOI: 10.1038/nature14464
14.05.2015 N. E. Holton, L. L. Bonner, J. E. Scott, S. D. Marshall, R. G. Franciscus, T. E. Southard Warum moderne Menschen ein Kinn haben
DOI: 10.1111/joa.12307
05.04.2015 Darryl E. Granger, Ryan J. Gibbon, Kathleen Kuman, Ronald J. Clarke, Laurent Bruxelles, Marc W. Caffee Neue Methode datiert altes Skelett vor Lucy - Little Foot ist 3,67 Millionen Jahre alt
DOI: 10.1038/nature14268
27.03.2015 Will, M., Stock, J.T. Körpergröße war schon immer individuell
DOI: 10.1016/j.jhevol.2015.02.009
06.03.2015 Brian Villmoare, William H. Kimbel, Chalachew Seyoum, Christopher J. Campisano, Erin Dimaggio, John Rowan, David R. Braun, J. Ramon Arrowsmith, Kaye E. Reed Ein 2,8 Millionen Jahre alter Unterkiefer wirft neues Licht auf früheste Menschen
DOI: 10.1126/science.aaa1343
04.03.2015 Spoor F, Gunz P, Neubauer S, Stelzer S, Scott N, Kwekason A, Dean MC Digitale Wiedergeburt des Homo habilis
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18.02.2015 Keilschrift: Tontafeln am Computer rekonstruiert
DOI:
05.02.2015 Stuart K. Watson, Simon W. Townsend, Anne M. Schel, Claudia Wilke, Emma K. Wallace, Leveda Cheng, Victoria West and Katie E. Slocombe Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»
DOI: 10.1016/j.cub.2014.12.032
29.01.2015 Hershkovitz, I., Marder, O., Ayalon, A., Boaretto, E., Caracuta, V., Alex, B., Frumkin, A., Goder-Goldberger, M., Gunz, P., Holloway, R., Latimer, B., Lavi, R., Matthews, A., Sloan, V., Bar-Yosef Mayer, D., Berna, F., Bar-Oz, G., May, H., Hans, M., Weber, G.W., Barzilai, O. Fossiler Schädel verbindet Kontinente
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27.01.2015 Marco Samadelli et al. Neue Tätowierung auf Ötzis Körper entdeckt
DOI: 10.1016/j.culher.2014.12.005
23.01.2015 Matthew M. Skinner, Nicholas B. Stephens, Zewdi J. Tsegai, Alexandra C. Foote, N. Huynh Nguyen, Thomas Gross, Dieter H. Pahr, Jean-Jacques Hublin, Tracy L. Kivell Australopithecus africanus - Kräftige Hände zum präzisen Zupacken
DOI: 10.1126/science.1261735
16.12.2014 Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.11.028
12.12.2014 G. M. Smith Mammut als Nahrungsergänzung bei Neandertalern
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.10.007
08.12.2014 L. Moreau, B. Odar, T. Higham, A. Horvat, D. Pirkmajer, P. Turk Mitteleuropa wohl keine Kontaktzone von Neandertalern und modernen Menschen
DOI: 10.1016/j.jhevol.2014.09.007
24.11.2014 Hervé Bocherens, Dorothée G. Drucker, Mietje Germonpré, Martina Láznicková-Galetová, Yuichi I. Naito, Christoph Wissing, Jaroslav Bruzek, Martin Oliva Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde
DOI: 10.1016/j.quaint.2014.09.044
08.11.2014 F. Moseler Energieeffizienz vor 16.000 Jahren
DOI:
24.10.2014 Kurt Rademaker, Gregory Hodgins, Katherine Moore, Sonia Zarrillo, Christopher Miller, Gordon R. M. Bromley, Peter Leach, David A. Reid, Willy Yépez Álvarez, Daniel H. Sandweiss Höchste Siedlungsplätze eiszeitlicher Menschen in den peruanischen Anden entdeckt
DOI: 10.1126/science.1258260
23.10.2014 Qiaomei Fu, Heng Li, Priya Moorjani et al. Erbgut des bisher ältesten modernen Menschen entschlüsselt
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23.09.2014 Philip R. Nigst, Paul Haesaerts, Freddy Damblon, Christa Frank-Fellner, Carolina Mallol, Bence Viola, Michael Götzinger, Laura Niven, Gerhard Trnka, and Jean-Jacques Hublin Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
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06.09.2014 J. Rodriguez-Vidal, F. d'Errico, F. Giles Pacheco, R. Blasco, J. Rosell, R. P. Jennings, A. Queffelec, G. Finlayson, D. A. Fa, J. M. Gutierrez Lopez, J. S. Carrion, J. J. Negro, S. Finlayson, L. M. Caceres, M. A. Bernal, S. Fernandez Jimenez, C. Finlayson Erste Felsgravur von Neandertalern auf Gibraltar gefunden
DOI: 10.1073/pnas.1411529111
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25.07.2014 Xiu-Jie Wu, Isabelle Crevecoeur, Wu Liu, Song Xing, and Erik Trinkaus Neandertaler Merkmal bei frühem menschlichen Schädel entdeckt
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24.07.2014 Frank Maixner, Anton Thomma, Giovanna Cipollini, Stefanie Widder, Thomas Rattei, Albert Zink Ötzis „nichtmenschliche“ DNA analysiert
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03.06.2014 Ulrike Beck, Mayke Wagner, Xiao Li, Desmond Durkin-Meisterernst, Pavel E. Tarasov Reiter in den Steppen Eurasiens erfinden vor 3.200 Jahren die Hose
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23.05.2014 J. C. Chatters, D. J. Kennett, Y. Asmerom, B. M. Kemp, V. Polyak, A. N. Blank, P. A. Beddows, E. Reinhardt, J. Arroyo-Cabrales, D. A. Bolnick, R. S. Malhi, B. J. Culleton, P. L. Erreguerena, D. Rissolo, S. Morell-Hart, T. W. Stafford Ältestes vollständige und genetisch intakte menschliche Skelett der Neuen Welt
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22.04.2014 Hugo Reyes-Centeno, Silvia Ghirotto, Florent Détroit, Dominique Grimaud-Hervé, Guido Barbujani, Katerina Harvati Homo sapiens zog früher aus Afrika aus als gedacht
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03.04.2014 Serangeli, J., T. van Kolfschoten, Nicholas J. Conard Säbelzahnkatze am Fundort der Schöninger Speere entdeckt
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01.04.2014 Ekaterina E. Khrameeva, Katarzyna Bozek, Liu He, Zheng Yan, Xi Jiang, Yuning Wei, Kun Tang, Mikhail S. Gelfand, Kay Prufer, Janet Kelso, Svante Paabo, Patrick Giavalisco, Michael Lachmann and Philipp Khaitovich Der Neandertaler steckt in unseren Genen
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17.03.2014 Travis Rayne Pickering, Ron J. Clarke, Jason L. Heaton »Little Foot« ist ältester südafrikanischer Australopithecus
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11.03.2014 Sandra Wilde, Adrian Timpson, Karola Kirsanow, Elke Kaiser, Manfred Kayser, Martina Unterländer, Nina Hollfelder, Inna D. Potekhina, Wolfram Schier, Mark G. Thomas and Joachim Burger Starke positive Selektion hat Aussehen der Europäer in den letzten 5.000 Jahren verändert
DOI: 10.1073/pnas.1316513111
03.03.2014 Ruggero D’Anastasio, Stephen Wroe, Claudio Tuniz, Lucia Mancini, Deneb T. Cesana, Diego Dreossi, Mayoorendra Ravichandiran, Marie Attard, William C. H. Parr, Anne Agur, Luigi Capasso Neandertaler konnten definitiv sprechen
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03.03.2014 J. F. Hoffecker, S. A. Elias, D. H. O´Rourke 10.000 Jahre auf der Bering-Landbrücke
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19.02.2014 Michel L. A., Peppe D. J., Lutz J. A., Driese S. G., Dunsworth H. M., Harcourt-Smith W. E.H., Horner W. H., Lehmann T., Nightingale S., McNulty K. P. Damals in den Bäumen
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12.12.2013 Laurent Marivaux, Anusha Ramdarshan, El Mabrouk Essid, Wissem Marzougui, Hayet Khayati Ammar, Renaud Lebrun, Bernard Marandat, Gilles Merzeraud, Rodolphe Tabuce, Monique Vianey-Liaud Ein neues Fossil bringt die Evolution der Feuchtnasenaffen durcheinander
DOI: 10.1371/journal.pone.0080778
05.12.2013 Sergio Almécija, Melissa Tallman, David M. Alba, Marta Pina, Salvador Moyà-Solà, William L. Jungers Millenium-Mann war ein baumlebender Zweibeiner
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05.12.2013 Matthias Meyer, Qiaomei Fu, Ayinuer Aximu-Petri, Isabelle Glocke, Birgit Nickel, Juan-Luis Arsuaga, Ignacio Martínez, Ana Gracia, José María Bermúdez de Castro, Eudald Carbonell and Svante Pääbo Älteste menschliche DNA entziffert
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18.10.2013 David Lordkipanidze, Marcia S. Ponce de León, Ann Margvelashvili, Yoel Rak, G. Philip Rightmire, Abesalom Vekua, and Christoph P.E. Zollikofer Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
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22.08.2013 Andrew Curry Die Milch-Revolution
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12.08.2013 Soressi M., McPherron, S. P., Lenoir M., Dogandžić T., Goldberg P., Jacobs Z., Maigrot Y., Martisius N., Miller C. E., Rendu W., Richards M. P., Skinner M. M., Steele T. E., Talamo S., Texier J.-P. Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
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29.07.2013 Gabrielle A. Russo, Liza J. Shapiro Ausgestorbener Menschenaffe Oreopithecus war kein Zweibeiner
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12.07.2013 Baab, Karen L.; Mc Nulty, Kieran P.; Harvati, Katerina Homo floresiensis doch eine eigene Spezies
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04.07.2013 Neil T. Roach, Madhusudhan Venkadesan, Michael J. Rainbow, Daniel E. Lieberman Wie das Werfen uns zum Menschen machte
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13.06.2013 Alt K. Benz M., Müller W., Berner M., Schultz M., Schmidt-Schultz T. H., Knipper C., Gebel H.-G. K., Nissen H. J., Vach W. Partnerwahl vor 9.000 Jahren
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10.06.2013 Xijun Ni, Daniel L. Gebo, Marian Dagosto, Jin Meng, Paul Tafforeau, John J. Flynn, K. Christopher Beard Archicebus achilles - ein 55 Millionen Jahre alter Primat
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20.08.2010 Judy R.M. Allen, Thomas Hickler, Joy S. Singarayer, Martin T. Sykes, Paul J. Valdes, Brian Huntley Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
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29.06.2010 Vormenschenfund: „Lucys Großvater“ ging schon aufrecht
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02.10.2009 Wissenschaftsjournal Science Lang ersehnte Veröffentlichung: Neues vom Ardipithecus ramidus
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