Übersicht über die Ausgrabungsstätte

Jinsha (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine archäologische Fundstätte in China. Das heutige Straßenviertel Jinsha (金沙街道) ist aus dem Dorf Jinsha (金沙村) der ehemaligen Gemeinde Supo (苏坡乡) hervorgegangen, die 2004 aufgelöst und in mehrere Straßenviertel umgewandelt wurde. Jinsha liegt im Westen des Stadtbezirks Qingyang (青羊区) von Chengdu, der Provinzhauptstadt von Sichuan. Die Stätte wurde im Februar 2001 zufällig bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Sie ist rund 50 km von Sanxingdui entfernt und wird ungefähr auf die Zeit 1000 v. Chr. datiert. Die ausgegrabenen Objekte zeigen die gleichen Charakteristika wie die von Sanxingdui. Artefakte aus Elfenbein, Jade, Bronze, Gold und Stein kamen ans Tageslicht. Im Unterschied zu Sanxingdui war die Stätte von keiner Mauer umgeben.

Die Stätte steht seit 2006 auf der Denkmalliste der Volksrepublik China.

Vor dem Erdbeben in Sichuan 2008 betrug die Ausstellungsfläche des zu zwei Dritteln im Erdboden versenkten Museums über 30.000 m². Alle wichtigen Funde werden auf drei Etagen präsentiert. Die zentrale Grabungsstätte ist mit einem Dach ähnlich dem Dach des Münchner Olympiastadion überdacht.

Weblinks


Koordinaten: 30° 41′ 0,4″ N, 104° 0′ 39,3″ O

Die News der letzten Tage

17.06.2022
Archäologie | Kultur
Neue Zeugnisse aus der Tempelstadt Heliopolis
Ein ägyptisch-deutsches Grabungsteam hat bei gerade abgeschlossenen Ausgrabungen im Nordosten Kairos bedeutende Zeugnisse aus der Geschichte der Tempelstadt Heliopolis gefunden.
14.06.2022
Wanderungen | Archäologie | Kultur
Die Römer brachten das Maultier mit
Erst die Römer brachten auch Maultiere im ersten Jahrhundert über die Alpen nach Norden, davor wurden in Mitteleuropa ausschließlich Pferde als Reittiere genutzt.
10.06.2022
Nach_der_Eiszeit | Ernährung
Hirse in der Bronzezeit: Ein Superfood erobert die Welt
Bereits vor 3500 Jahren lebten die Menschen in einer globalisierten Welt.
09.06.2022
Genetik | Wanderungen | Homo sapiens
Das prähistorische Wallacea – ein genetischer Schmelztiegel menschlicher Abstammungslinien
Die Inseln Wallaceas im heutigen Ostindonesien wurden bereits vor langer Zeit von modernen Menschen besiedelt.
18.05.2022
Sprache | Primaten
Tierisch flexibel: Wie Orang-Utan-Mütter mit ihrem Nachwuchs kommunizieren
Ein Forschungsteam hat Mutter-Kind-Interaktionen bei Orang-Utans untersucht.
17.05.2022
Paläoökologie | Nach_der_Eiszeit | Ernährung
Zündeln vor 9.500 Jahren
Schon vor 9500 Jahren setzten die Menschen in Europa Brandrodung ein, um Land für sich nutzbar zu machen.
17.05.2022
Nach_der_Eiszeit | Archäologie | Kunst
Spektakuläre Deckengemälde im Tempel von Esna entdeckt
Deutsche und ägyptische Forscher haben im Tempel von Esna in Oberägypten eine Serie farbenprächtiger Deckenbilder freigelegt.